indition: Fachwissen für Verlage der Zukunft

Das Magazin für Verlage der ZukunftWie müssen Verlage der Zukunft aufgestellt sein? Welche Strategien und Konzepte sichern Umsatz? Solchen Fragen geht das neue Fachmagazin „indition“ auf den Grund.

Warum erlebt die Buchbranche seit Jahren und in Zukunft eine Rezession? Eine Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) prognostiziert, dass die Umsätze im deutschen Buchmarkt 2013 gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent sinken. Selbst bis 2016 erwartet PwC in seiner Studie „German Entertainment and Media Outlook 2012-2016“ keine Erholung. Die Verlagsbranche hat jedoch Potenzial, dass diese Prognose nicht eintrifft. Ziel des neuen Online-Fachmagazin „indition“ ist es, solche Wachstumsimpulse sowie Chancen und Möglichkeiten anhand von Marktanalysen, Anschauungsbeispielen und Marktkennzahlen zu betrachten. Herausgeber des Fach-Magazins für „independent publishing“ ist der Hamburger Verlagsdienstleister tredition.

Neue Marktteilnehmer in der Verlagsbranche

Die klassische Wertschöpfungskette verändert sich immer schneller durch neue Web-Technologien, neue Herstellungsverfahren, innovative Dienstleister und die Globalisierung. Die daraus resultierenden Chancen in der Verlagsbranche ziehen neue Marktteilnehmer an und ermöglichen neuartige profitable Geschäftsmodelle. So nutzen Autoren beispielsweise die Möglichkeiten, Bücher nicht mehr bei Verlagen veröffentlichen zu lassen, sondern nehmen ihr Glück selbst in die Hand. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage publizieren bereits verwendete Inhalte in digitaler oder gedruckter Form in Zweitverwertung und Interessen-Communities ermöglichen ihren Nutzern, Inhalte innerhalb der Community zu verkaufen. Die erste Ausgabe trägt den Titel „Marken & Marketing“. Die indition-Redakteure betrachten wie für Branchenbeteiligte und branchenfremde Unternehmen mit ihren Marken durch independent publishing Umsatzpotenziale entstehen.

Self-Publishing wächst

tredtition ist überzeugt, dass die Verlagsbranche gerade erst am Anfang einer nachhaltigen Veränderung der Wertschöpfungskette im Medienmarkt und speziell im Buchmarkt steht. Beispielsweise wurden 2012 in Deutschland mit 15.000 Titeln 30% mehr Werke im Self-Publishing publiziert als im Jahr davor. In Summe zeichnete sich der Self-Publishing-Arm im Buchmarkt verantwortlich für knapp 19% aller Neuerscheinungen im vergangenen Jahr – Tendenz steigend. In den USA waren es 2011 nach einer Bowker-Studie bereits 43%. 2012 wird dort wohl die 50%-Hürde genommen worden sein. Diese und andere Veränderungen in der Verlagsbranche finden wir Grund genug, ihn durch ein Magazin mit Hintergrundberichten, Zahlen, Fakten und Analysen zu begleiten.

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