Wie erhalte ich mehr Sichtbarkeit im Buchhandel? Autoren stürmen die Buchläden

Sichtbarkeit im Buchhandel

Bild: Thalia und die Osiandersche Buchhandlung sind nur einige der vielen Buchhandlungen, die tredition-Autoren wie Sascha Rudolph oder Lilo Wessel mehr Sichtbarkeit im Buchhandel verschaffen!

Mein Buch im Buchhandel? Mehr Sichtbarkeit in der Buchhandlung vor Ort? Wie kann mir das gelingen? Der Buchhändler um die Ecke scheint immer nur die großen Namen von der Bestseller-Liste auszulegen? Solche und andere Erlebnisse frustrieren Erstautoren oder Self-Publisher, die – vielleicht noch unbekannt mit dem ersten eigenen Buch motiviert – in den Buchmarkt stoßen. Der Blick in das Verkaufsregal beim Buchhändler um die Ecke ernüchtert viele Autoren und führt oft dazu, dass Autoren daran zweifeln, sich ihren großen Traum erfüllen zu können: ihr Buch im Buchhandel zu sehen.

Die Anzeichen stehen aber auf Veränderung und einen Wandel im Buchhandel. Denn fast täglich erreichen unsere Marketingabteilung viele fantastische Nachrichten aus Buchläden in ganz Deutschland und sogar der Schweiz und Österreich, in denen AutorInnen ihre Bücher präsentieren – vor vollen Häusern! Der Coup, das eigene Buch in der Buchhandlung vor Ort vor zu präsentieren, gelingt auch immer mehr unbekannten AutorInnen. Diese erhalten bei Lesungen, auf Büchertischen oder im Schaufenster der Buchhandlungen zusätzliche Sichtbarkeit für das eigene Buch! Autoren wie Lilo Wessel, Sascha Rudolph, Wolfgang Tzschaschel, Katja Heimann-Kiefer demonstrieren damit: Es ist auch als Self-Publisher mit professionellem Auftreten und überzeugendem Werk möglich, in das stationäre Sortiment – zu Thalia, Osiander und Co. zu kommen! 

Unser Erfahrungsbericht zeigt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von Autoren mit starken Partnern im Buchhandel. Erfahren Sie in unserem Blogartikel, wie eine Kooperation mit dem Buchhandel  ausschauen kann und was Sie aus diesen Beispielen für das eigene Buchhandelsmarketing herausziehen können. Lassen Sie sich für eigene Marketingaktivitäten inspirieren!

 

Buchhandel im Wandel

 

Buchhandel im Wandel

Warum ist die Sichbarkeit im Buchhandel so wichtig?

Erfolgsautoren in der Buchhandlung

Bild: Immer mehr tredition-Autoren gelingt es, das eigenen Buch in die Buchhandlung zu bringen. Die Wege dahin sind vielfältig.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die Sichtbarkeit im Onlinebuchhandel und stationären Segment unmittelbaren Einfluss auf die  Verkaufszahlen eines Buches hat. Präsenz und Auffindbarkeit Ihrer Titel für Buchhandel, Presse und Leser führen dazu, dass Ihre Verkäufe nachhaltig angekurbelt werden. Discoverability (Auffindbarkeit) und Visibility (Sichtbarkeit) sind die Worte der Stunde! Dabei gilt die einfache Faustregel: Wird ein Buch nicht gefunden und ist für die Leser „sichtbar“, wird das Buch auch nicht gekauft. Daher gilt vor allen Marketingbestrebungen: Damit keine Maßnahme ins Leere läuft, muss Ihr Buch überall im deutschsprachigen Buchhandel aber auch international angebunden sein. Der stationäre Buchhandel wird immer wieder totgesagt. Dennoch ist er trotz allen Unkenrufen und der steigenden Marktmacht Amazon immer noch der gewichtigste Vertriebspartner für jeden Autor – und damit natürlich Hauptaugenmerk beim eigenen (Buchhandels-)Marketing. Denn bis dato hat etwa Amazon im deutschen Buchmarkt einen Marktanteil von etwa einem Viertel. Der Anteil des gesamten Internetbuchhandels inklusive Amazon beträgt laut Börsenverein des Buchhandels 17,4 %. Achten Sie also zunächst bei Veröffentlichung darauf, wo Ihr Buch überall gelistet ist. Es ist zentral, dass Ihr Buch in allen wichtigen Barsortimenten  (Großhändler, bei denen Buchhändler bestellen) und über den Handel gelistet und lieferbar ist. Nur so kann Ihr Buch auch überall von Ihren Lesern gefunden werden, ob diese nun online bestellen oder beim Buchhändler vor Ort nach Ihrem Buch fragen!

Immer mehr Autoren erobern den Buchhandel

Lilo Wessel: Sichtbarkeit im Buchhandel

Bild: Erfolgsautorin Lilo Wessel in der Osianderschen Buchhandlung in Speyer.

Buchhändler sind daran interessiert, Leser in ihre Buchhandlungen zu locken. Dass die Buchhändler sich dafür zunächst an Bestsellerlisten und großen Autorennamen orientieren, ist verständlich. Es zeigt sich aber an vielen Beispielen, dass der traditionell eher konservative Buchhandel im Wandel ist und sich durch spezialisierte Programme und besondere Aktionen für die eigenen Kunden von Onlinehändlern abzuheben versucht. Dazu gehört auch der Blick über die Bestsellerlisten hinaus zu besonderen Büchern – auch von unbekannten Autoren. Buchhändler wollen ihren Lesern besondere Bücherperlen vorstellen – und geben daher immer öfter auch Indieautoren die Chance, das eigene Buch zu präsentieren. Denn diese bieten neue, aktuelle Themen, oder etwa ganz besondere Nischenthemen, die in großen Verlagshäusern nie eine Chance gehabt hätten. Kürzlich hat auch der Indie-Katalog in seiner Frühjahrsausgabe 2018 verkündet „Sichtbarkeit ist Trumpf“ und darüber berichtet, wie immer mehr Self-Publishing-Autoren immer öfter einen Platz im Schaufenster, in den Verkaufsregalen oder auf einem Büchertisch im stationären Buchhandel finden. Denn auch für die Buchhändler liegt hier zusätzliches Verkaufspotenzial. Die zunehmende Professionalisierung von Autoren tut ihr übriges. Indieautoren legen mittlerweile ohne großen Verlagsnamen im Rücken nicht nur professionelle, inhaltlich starke und besondere Titel vor, sondern haben auch an Selbstbewusstsein getankt  – mit dem sie auf Buchhändler zugehen und diesen das eigene Werk präsentieren. Der Buchhandel und die Leser profitieren von diesem Zugewinn an Themen und Büchern.

Bedingungen für Ihre Buchhandelspräsenz

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Bild: Sichtbarkeit im Buchhandel? Das Buchregal mit Wolfgang Tzschaschels Buch zeigt, wie’s geht!

Dennoch gilt: In einer Buchhandlung liegt lediglich eine begrenzte Anzahl Bücher aus, mehr Platz haben Buchhändler einfach nicht. Nicht alle Autoren können daher die Chance wahrnehmen, mit dem eigenen Buch in die Buchhandlung zu kommen. Durch diese räumliche Beschränkung müssen Buchhändler daher genau auslesen und sich auf die stärksten und besten Neuerscheinungen der Saison konzentrieren, um die eigenen Kunden zufriedenzustellen und in der eigenen Buchhandlung zu halten. Die Bestellerlisten und Verlagsprogramme dienen hier oft als Orientierung. Wie kann man sich daher als unbekannter Autor hervorbringen und Buchhändler von der Stärke des eigenen Buches überzeugen? Die wichtigste Bedingung für eine Präsenz im Buchhandel und damit eine Entscheidung des Buchhändlers für Ihr Buch sind ein aktueller und überzeugender Inhalt und die professionelle Aufmachung Ihres Buches. Erst danach erfolgt die professionelle Ansprache der Buchhändler. Eine gute Vernetzung im Ort kann zudem weiterhelfen. Denn Buchhändler müssen bei Lesungen und Veranstaltungen auch dafür sorgen, dass das Haus voll ist.

Genauso gehört dazu, dass Sie sich die richtige Vertriebspower holen. Denn ganz allein wird es schwierig für Ihre Präsenz. Denken Sie daran: tredition verstärkt Ihre Buchhandelsmarketing durch zusätzliche Marketingleistungen für Autoren und Buchhändler. Auf Nachfrage von Buchhändlern stellt tredition kostenfreie Ansichtsexemplare zur Verfügung. Für Lesungen im Buchhandel oder Büchertische von Autoren gewährt tredition dem Buchhandel Remissionsrecht für bis zu 20 Titel! tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz hat nach der Einführung dieser Marketingleistungen einen Zuwachs an Autorenveranstaltungen im Buchhandel wahrgenommen, wie er kürzlich im buchreport bekanntgab: „Seitdem hat sich die Zahl unserer Lesungen bei Buchhandlungen verdreifacht“.

Viele Erfolgs-Beispiele unserer Autoren zeigen: es ist auch als Indie-Autor mit einem professionell aufgemachten und überzeugenden Buch möglich, in das stationäre Sortiment zu kommen.

Erfolgsautoren und ihre Bücher in der Buchhandlung

Lilo Wessel mit ihrem Buch „METÁ – SPÄTER“ in der Osianderschen Buchhandlung

Autoren im Buchhandel Lilo Wessel

Bild: Um Sichtbarkeit im Buchhandel zu erhalten, hat Lilo Wessel sich für eine außergewöhnliche Buchlesung entschieden.

Der größte Traum jedes Autors ist, das eigene Buch im Buchhandel in der Auslage zu sehen. Diesen Traum hat Lilo Wessel mit einer Lesung vor ausgebuchtem Haus in der Osianderschen Buchhandlung in Speyer realisiert. Nach dieser Veranstaltung berichtet uns Lilo Wessel ausführlich von ihrem Buchhandelserfolg!

Im November vergangenen Jahres ist Lilo Wessel mit ihrem Erzählband über Griechenland, „METÁ – SPÄTER“, gut vorbereitet  in die Osiandersche Buchhandlung spaziert und hat um ein Gespräch mit der Geschäftsführerin, Frau Strubl, gebeten. Vorab hatte sich online informiert, wer die Geschäftsführung innehat.  Lilo Wessel hat sich der Geschäftsführerin dann im persönlichen Gespräch mit ihrem Werk über Leben und Mentalität in Griechenland vorgestellt und mit ihr die Möglichkeiten einer Lesung erörtert. Ganz direkt und ohne Umschweife. Trotz anfänglicher Skepsis schaute sich die Buchhändlerin das Buch genauer an und versprach Lilo Wessel, demnächst anzurufen. Das Warten begann …

Osiandersche Buchhandlung Lilo Wessel

Bild: Mit den großen Namen in einem Zug genannt: Lilo Wessel bei der Plakatwand in der Osianderschen Buchhandlung.

Völlig überraschend kam dann bereits in der  darauffolgenden Woche ein positiver Anruf: Die Geschäftsführerin von Osiander Speyer habe das Buch übers Wochenende gelesen, es habe ihr sehr, sehr gut gefallen! Man würde spüren, dass es mit Herzblut geschrieben und auch von der literarischen Qualität überzeugend sei. Eine Lesung sei möglich, konnte sich die Autorin freuen. Bei einem zweiten Besuch am Folgetag hat sie gemeinsam mit Lilo Wessel nach einem günstigen Termin gesucht. Die Wahl fiel auf einen Termin, der zeitlich innerhalb der Speyerer Literaturtage lag. Wichtig war der Leitung der Osianderschen Buchhandlung ein Publikum von dreißig Leuten. Das konnte Lilo Wessel ihr zusagen, denn sie hat fast 40 Jahre in Speyer als Lehrerin an einem Gymnasium gearbeitet und ist aufgrund einer Vielzahl anderer Aktivitäten gut im Ort vernetzt. Schlussendlich kamen rund 160 zu ihrer Lesung, mehr als bei manch bekanntem Autor – wie ihr später von Osiander mitgeteilt wurde.

 Sichtbarkeit im Buchhandel: Wessel bei ihrer Lesung auf der Bühne

Bild: Mit Professionalität und gutem Inhalt konnte Lilo Wessel die Geschäftsführerin der Osianderschen Buchhandlung  von sich und ihrem Buch überzeugen.

Vor der Lesung gab es ein weiteres Treffen zur Organisation der Lesung. Lilo Wessel hat sch dafür ein gut durchdachtes Konzept überlegt. Ihre Veranstaltung sollte keine reine Lesung werden, sondern ein Abend versehen mit Informationen – unter Einsatz einer Power-Point-Präsentation – zum Buch und zu Griechenland bzw. zum griechischen Handlungsort des Buches. Einige Tage vor der Lesung wurde die Lesung gemeinsam durchgespielt, das Equipment überprüft etc. Kurzum, Lilo Wessel spricht von einer hervorragenden Zusammenarbeit. Nach wie vor wird der Verkauf ihres Buches von Osiander unterstützt. Ihr Titel liegt in der Buchhandlung an exponierter Stelle aus, was bislang nur wenigen Büchern unbekannter Autoren gelungen ist!

 

Über die Autorin

Lilo Wessel

Bild: Lilo Wessel zeigt anderen Autoren, wie man für mehr Sichtbarkeit im Buchhandel sorgen kann.

Lilo Wessel, geboren 1948 in Frankfurt am Main, studierte Literatur- und Politikwissenschaft in München und Mainz. Schon immer gehörten Schreiben und Lesen zu ihren Ambitionen. In ihrer professionellen Laufbahn setzte sie sich über Jahrzehnte kontinuierlich und systematisch mit den Entwicklungen der deutschsprachigen Literatur auseinander.
Sie ist langjährige Kennerin und Beobachterin der sozialen, politischen und kulturellen Veränderungen in Griechenland und hat zahlreiche Vorträge dazu verfasst. Lilo Wessel lebt in Speyer am Rhein und in Kalamata.

 

 

Sascha Rudolph mit seinem Buch „Wer macht was wann warum“ bei Thalia und in der Buchhandlung Burkhart in Kaiserslautern

Sascha Rudolph bei Thalia

Bild: tredition-Autor Sascha Rudolph präsentiert stolz den Ausstellungsplatz seines Motivationsratgebers „Wer macht was wann warum“ bei Thalia.

Auch Sascha Rudolph gelang es kürzlich, sich den Traum vom eigenen Buch in der Buchhandlung zu erfüllen. Dabei hat er es nicht nur geschafft, sein Buch in die Buchhandlung Burkhart zu bringen, sondern auch in die Thalia-Filiale vor Ort. Wie ist dem Autor des Motivations-Ratgebers „Wer macht was wann warum?“ dieser Doppelerfolg gelungen?

Sascha Rudolph hat für sein Buch „Wer macht was wann warum?“ ein Faktenblatt erstellt, welches er mit einer Leseprobe, einem Lebenslauf und der Anfrage, ob der Verlag Interesse an einer Buchvorstellung hat, an den Zeitungsverlag „Rheinpfalz“ sendete. Der Verlag fing Feuer für das Buch und bat den Autor um ein Interview – schnell wurde ein Termin mit Fotograf vereinbart. Die Vorstellung des Buches mit Presseartikel und Co versendete Rudolph weiter an Thalia, mit der Anfrage, ob man dort Interesse hätte, das Buch in der Auslage zu präsentieren. Thalia hat sich dann sehr schnell gemeldet und Interesse gezeigt. Sascha Rudolph wurde zu Thalia eingeladen, wo gemeinsam über den Inhalt des Buchs, sowie die Bezugsmöglichkeiten des Buches gesprochen wurden. Thalia hat sich dann dazu entschieden, das Buch in die Auslage aufzunehmen, sofern es möglich wäre, das Buch über die Standardquellen von Thalia zu beziehen, so dass der Abverkauf auch in deren warenwirtschaftliches System passt. Dank Vertrieb durch tredition bei allen gängigen Vertriebskanälen war es für Thalia kein Problem, die Bücher gemäß den Standardprozessen zu beziehen. Somit stand einer Auslage bei Thalia nichts mehr im Wege.

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Bild: Sascha Rudolph präsentiert sein Buch in der Buchhandlung Burkhart.

Nachdem die Bücher dann eingetroffen waren, hat Sascha Rudolph mit der Filialleitung einen Fototermin vereinbart, um die Auslage zu dokumentieren. Die Fotos konnte der Autor dann wieder auf der Autorenwebseite bei tredition zur weiteren Werbung nutzen. Mit dieser Webseite hat er dann auch andere Buchhandlungen auf das Buch und die Möglichkeiten, die bei tredition bestehen (Ansichtsexemplare für Buchhandlungen, Remissionsexemplare usw.) aufmerksam gemacht.  Die Auslage bei Thalia, der Zeitungsartikel aber eben auch die flexiblen Bezugskanäle waren gute Argumente, um bei weiteren Buchhandlungen zu punkten. Mittlerweile liegt das Buch bei fünf verschiedenen Buchhandlungen aus und Sascha Rudolph ist sich sicher, dass weitere folgen werden.

Sein Fazit des eigenen Buchhandelsmarketings ist: Die erste Auslage ist die emotionalste und schönste, aber eben auch die schwierigste. Sobald man es als Autor erst einmal in eine Auslage geschafft hat, dient diese als Referenz und weitere erfolgen dann viel leichter. Wichtig ist es deshalb immer, daran zu glauben, dass man es schaffen kann und auch dann weiter den eigenen Weg zu verfolgen, wenn mal eine Absage kommt.

„Zudem muss man den sehr guten Support und die vielen Möglichkeiten nutzen, die einem tredition bietet. Nutzt man diese Möglichkeiten, nutzt man den Support der Mitarbeiter und garniert das Ganze mit etwas eigener Aktivität und Vertrauen auf das eigene Werk, dann ist der Weg in den Buchhandel gar nicht so weit.“, rät Rudolph nach seinen eigenen Erfahrungen im Buchhandel anderen AutorInnen.

Sascha Rudolph

Bild: tredition-Autor Sascha Rudolph

Über den Autor

Sascha Rudolph wurde 1974 im Kreis Kaiserslautern geboren. Er hat BWL und Sportmanagement studiert und arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Unternehmensberatung, mit dem Schwerpunkt Vertriebs – und Marketingkonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. In dieser Funktion hat er schon viele namhafte Firmen betreut und mit diesen zusammengearbeitet. Auch als Referent für Vertriebsschulungen und als Experte für Projektentwicklung hat er sich branchenübergreifend einen Namen gemacht.

 

Marion Fugléwicz-Bren mit ihrem Buch „den wald vor lauter bäumen nicht“ bei der Buchvernissage in Wien

Fuglewicz-Bren Buchhandel

Bild: Einige Eindrücke der Autorenvernissage von Marion Fugléwicz-Bren in Wien.

Zur Riege der Erfolgsautoren von tredition, die ihr Buch zum Jahresstart prominent bei einer Buchlesung präsentiert haben, gehört auch Marion Fugléwicz-Bren.

In Marion Fugléwicz-Brens Stammcafé gibt es regelmäßig Vernissagen, oft auch Konzerte oder andere Veranstaltungen. Nachdem es ursprünglich ein berühmter Wiener Künstlertreff war – das Traditions-Café Brioni, in dem Anfang des letzten Jahrhunderts etwa Heimito von Doderer oft saß und an seiner „Strudlhofstiege“ schrieb, ernannte die Autorin das Lokal im Zuge ihrer vielen Tätigkeiten kurzerhand zum „Kultur-Eventlokal“. Vielleicht könnte sie dort den seit ihrer Studentenzeit angedachten „Wunsch-Salon“ wiederbeleben? Und so entstanden vor etwa 5 oder 6 Jahren ihre ersten regelmäßigen Lesungen dort, wie auch die alljährliche Nacht der Philosophie in Wien (und mittlerweile in einigen weiteren österreichischen Städten).

Fuglewicz Brenn Buchlesung

Bild: Der Büchertisch während der Autorenveranstaltung von Marion-Fugléwicz-Bren verlockt zum Lesen.

Für diese Events und ihren Blog hat Marion Fugléwicz-Bren sich über die Jahre eine treue Besucherschaft erworben. Zu jeder Lesung gibt es natürlich immer auch einen Buchverkaufstisch mit ihren Büchern. Marion Fugléwicz-Bren zeigt dabei mit ihren Veranstaltungen und Buchevents, dass es wichtig ist, dem Leser etwas Besonderes zu bieten. Veranstalten Sie also keine 0815-Lesung, sondern überlegen Sie sich, ob es bei Ihrem Buch passen würde, Musik oder eine besondere Präsentation zu organisieren! Haben Sie ein Stammcafé oder eine Buchhandlung, in die Sie regelmäßig einkaufen gehen? Nutzen Sie den besonderen Kontakt, den Sie vielleicht schon aufgebaut haben, für ein Gespräch über Ihr Buch. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit für eine Lesung oder eine Veranstaltung zu Ihrem Buch!

Über die Autorin

Marion Fuglewicz-Bren

Bild: Marion Fugléwicz-Bren mit ihrem Buch „den wald vor lauter bäumen nicht“ bei ihrer Autorenveranstaltung.

Marion Fugléwicz-Bren lebt als freie Autorin, langjährige Journalistin und Communications Consultant in Wien. Die Autorin hat sich dabei besonders den Philosophen verschrieben, die sie in unzähligen Gesprächen interviewt und zurate gezogen hat. Nach Philosophie- und Psychologiestudium sowie diversen Lehrgängen und Zusatzausbildungen arbeitet sie seit rund 30 Jahren journalistisch an der Schnittstelle Wissenschaft/(New) Media-Future-Trends/Wirtschaft/Gesellschaft. Marion Fugléwicz-Bren betreibt mehrere Blogs. Sie schrieb unter anderem für Die Presse, Standard, Trend, Computerwelt, Horizont, Bestseller, APA und einige mehr. Als Publizistin und ehemalige Leiterin eines PR-Lehrgangs für Kunstberufe liegen ihre Schwerpunkte in der Aufbereitung und Kommunikation komplexer Inhalte. Mehrere Publikationen (Sachbuch, Lyrik) entstanden. Daneben war die PR-Arbeit für wissenschaftliche Konferenzen und Plattformen (Deutsch, Englisch) immer „eine prickelnde Herausforderung“. Seit 2013 gibt es ihren Blog „Die Philosophen kommen“ und die dazugehörtige Buchreihe und Website.

Wolfgang Tzschaschel mit seinem Buch „Tannbacher Idyll“ in der Bücherstube Gernsbach

Bild: Wolfgang Tzschaschel wird in der Bücherstube Gernsbach als lokaler Autor bei den Lieblingsbüchern der Buchhändler vorgestellt.

Wolfgang Tzschaschel steckt mittendrin in der Erfüllung seines Traums vom eigenen Buch in der Buchhandlung. Sein Buch liegt in der Bücherstube Gernsbach als besonderer „Lesetipp“ des lokalen Autors aus. Bald folgt noch eine Lesung im benachbarten Gaggenau.

Als guter Kunde in Gernsbachs einziger Buchhandlung ist er persönlich bekannt. Zumal er so ein „Sektierer“ ist, der sich auch mal in der großen Stadt in der Buchfiliale über Bücher informiert, den Kauf dann aber in der örtlichen freien Buchhandlung tätigt. Erster Erfolg war ein schöner Aufmacherartikel im Badischen Tagblatt zum Buch  (Von der Suche nach Ruhe …), das ihm und seinem Buch erste Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit einbrachte. Als Wolfgang Tzschaschel dann sein Buch im Regal der „Bücherstube“ entdeckte, ging es nahtlos weiter. Social Media-Aktionen rund um diesen Auftritt folgten, die wiederum die Bücherstube unterstützte und diese wie folgt kommentierte: „Wir freuen uns mit dem Gernsbacher Buchautor Wolfgang Tzschaschel über sein gelungenes Erstlingswerk „Tannbacher Idyll“ und wünschen dem Buch viele Leserinnen und Leser.“

Gefragt nach dem Qualitätsmerkmal seines Buches, antwortet Tzschaschel wie folgt: “ Das Besondere an „Tannbacher Idyll“ könnte die thematische Verknüpfung von Lärm-Problematik (die wohl zunehmend mehr Menschen interessiert), Musik und Liebesgeschichte sein. ‚Ins Auge‘ im ganz wörtlichen Sinne sticht wohl das Cover, zu dem ich viele begeisterte Kommentare gehört habe.“ In der Nachbarstadt Gaggenau wird Wolfgang Tzschaschel voraussichtlich im Mai bei einer Lesung mit Musik in der städtischen Musikschule auftreten und das eigene Buch vorstellen.

Was die Entwicklung des Buchhandels betrifft, ist Tzschaschel jedoch erst einmal skeptisch. In den größeren Städten wird es vermutlich eine weitere Konzentration geben. In einer Kleinstadt wie beispielsweise Gernsbach kann eine Buchhandlung sich gegen Amazon (und den Großfilialisten in der nahen Großstadt) wohl nur behaupten, wenn sie auch das Lokalkolorit pflegt, und wenn sie neben dem reinen Buchverkauf noch andere Angebote hat. Nutzen Sie also Ihre Chance bei der Buchhandlung vor Ort, die auch daran interessiert ist, lokale Bücher und Autoren hervorzuheben!

 

Über den Autor

Bild: tredition-Autor Wolfgang Tzschaschel

Wolfgang Tzschaschel, Jahrgang 1954, ist gebürtiger Münchener. Seine Kindheit verbrachte er unter anderem in Paris, Bagdad und Algier. Aus diesen Begegnungen mit verschiedenen Fremdsprachen erwuchs später das ausgeprägte Interesse auch an der Muttersprache. Der präzise Umgang mit Sprache war ein Grund für Tzschaschels Entschluss, Jura zu studieren, wobei ihn die Rechtsphilosophie besonders interessierte. Die erste Buchveröffentlichung war – fernab von fiktionalem oder von musikbezogenem Schreiben – seine juristische Doktorarbeit. Sein Berufsweg führte ihn in die Wissenschaftsverwaltung, wo er zuletzt als Hochschulkanzler tätig war. Die Begeisterung für Musik lebte Wolfgang Tzschaschel in jungen Jahren als Bassgitarrist in einer Rockband und zugleich als Sänger in großen Oratorienchören aus. Heute ist er hauptsächlich im Bereich der klassischen Musik aktiv: als Konzertkritiker in freier Mitarbeit bei einer Tageszeitung, außerdem als Hobby-Musiker mit seiner Oboe.Wie häufig in der erzählerischen Literatur bringt auch im Roman »Tannbacher Idyll« der Autor einen Aspekt seines eigenen Lebens zum Ausdruck. Es ist hier die Sehnsucht eines musikalischen Menschen nach einer Welt mit weniger Lärm.

 

Katja Heimann mit ihrem Buch „Vitamin V wie Wohnung“ in Ameis Buchecke in Hildesheim

Katja Heimann Buchhandel

Bild: tredition-Autorin Katja Heimann bei der Lesung aus ihrem Buch „Vitamin V wie Wohnung“

Eine weitere Autorin, die sich ihren Traum von der eigenen Autorenlesung im Buchhandel bereits erfüllen konnte, ist Katja Heimann, die kürzlich ihr Buch „Vitamin V wie Wohnung“ bei tredition veröffentlicht hat. Ihr Debütwerk konnte sie im Buchladen „Ameis Buchecke“ bei einer vollen Autorenlesung präsentieren.

Ameis Buchecke ist ein kleiner, feiner Hildesheimer Buchladen mit einer besonderen Buchauswahl und viel Charme. Katja Heimann kauft dort gern ein und unterhält sich mit einer der Buchhändlerinnen immer besonders nett. Als die tredition-Autorin sie auf die Möglichkeit einer Autorenlesung ansprach, hat sie sofort zugesagt, ihr Roman lag ohnehin schon aus. Die Lesung war dank der engagierten Werbung von Buchhandlung und Autorin ausgezeichnet besucht, die Atmosphäre stimmte. Die Buchhändlerin eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Vorstellung von Katja Heimann und ihrem Roman „Vitamin V wie Wohnung“. Dann begann auch schon die eigentliche Lesung. Mittendrin gab es eine Pause mit Gelegenheit zum Bücherkauf, die Katja Heimann für den Kontakt zum Publikum nutzte. Dieses hatte hörbar Vergnügen an Heimanns Lesung, was etliche strahlende Gesichter im Gespräch bestätigten. Das führt die Autorin  auf ihren lebendigen Vortrag zurück, in den nicht nur ihre lange  Vorleseerfahrung einfließt, sondern auch die lesegerechte  Formatierung, die sie ihrem Manuskript extra für die Lesung verpasst hat. Sie empfiehlt für die Vorbereitung: „Den Text vorher laut lesen.  Mehrmals. Das ist nicht nur wichtig, weil ich dabei merke, mit welcher  Betonung und mit welchen Pausen der Text am besten funktioniert,  sondern auch für die Zeitplanung“. Katja Heimanns Fazit: „Ich denke, es ist mir gelungen, mein Buch unterhaltsam vorzustellen, die Veranstaltung war eine gute Werbung dafür.“ Und damit diese Werbung besser im Gedächtnis bleibt, konnten sich alle Interessierten  das Rezept für den Couscous-Salat mitnehmen, der in der vorgelesenen  Eröffnungsszene serviert wurde. Solche Einfälle sorgen dafür, das Autorenveranstaltungen Lesern in Erinnerung bleiben und diese vielleicht auch bei der nächsten Lesung wieder vorbeischauen!

 

Über die Autorin

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Bild: tredition-Autorin Katja Heimann

Katja Heimann stammt aus Hamburg, ist von Kindesbeinen an passionierte Leseratte und hat glücklicherweise auch beruflich mit Text zu tun. Sie lebt mit Mann und Sohn in Niedersachsen, wo sie als freiberufliche Übersetzerin arbeitet, Schulkindern vorliest, im Chor singt und ihren Garten vernachlässigt.

Alles zum Roman „Vitamin V wie Wohnung“ gibt es unter: www.katja-heimann.de.

 

 

Steffi Krumbiegel mit ihrer Romantrilogie „Nadja“ bei den Fantasietagen in Schwabach

Steffi Krumbiegel Fantasytage Lesung

Steffi Krumbiegel mit ihrer Romantrilogie “ Nadja“ bei den Fantasytagen in Schwabach

Steffi Krumbiegel hat als Autorin einer lang angelegten Fantasyreihe bereits an diversen Lesungen teilgenommen. Jetzt rief uns Steffi Krumbiegel stolz an, um uns von ihrer ersten bezahlten Lesung zu erzählen.
Dominique Stalder von der Stadtbibliothek Hildesheim fand Steffi Krumbiegel bei seiner Recherche für Autorenlesungen zu den Fantasytagen in Schwabach über das soziale Netzwerk Facebook. Dieser suchte dort nach jungen aufstrebenden Fantasyautoren, die dabei sind, sich im Buchmarkt zu etablieren. Der erste Kontakt entstand und Steffi Krumbiegel sagte der Lesung zu – eine wunderbare Möglichkeit für unbekanntere Autoren, das eigene Buch vorzustellen und sich einem breiten Lesepublikum zu zeigen. Am Tag der Lesung hieß es für die tredition-Autorin, sich ins Auto zu setzen und in das 180km entfernte Schwabach zu fahren. Die kleine mittelalterliche Innenstadt empfing sie mit offenen Armen.
Jeder Autor bekam bei den Fantasytagen 30 Minuten Lesezeit und natürlich noch Raum für Fragen aus dem Publikum.  Was Steffi Krumbiegel für die Zukunft mitnimmt und auch anderen Autoren bei eigenen Lesern empfiehlt: nicht direkt aus dem Buch lesen, sondern Texte ausdrucken. Das macht das Vorlesen einfacher. Außerdem sollte man sich vorab schon mit Mikrophonen beschäftigen, zu Hause mal am Laptop lesen, um dann live vor Publikum sicher und versiert aufzutreten. Beim ersten Mal kann das Vorlesen mit Mikrofon verunsichern. Die Lesung verging aber generell wie im Flug. Zwischen den Texten erzählte Steffi Krumbiegel etwas zu ihrer Romantrilogie, die Aufregung verflog unterdessen und die Autorin konnte sich über zahlreichen Fragen aus dem Publikum freuen – und auf den nächsten Auftritt!

 

Über die Autorin

Steffi KrumbiegelIm August 1981 in Stralsund erblickte Steffi Krumbiegel das Licht Welt. Schnell stand für die Eltern fest, dass ihre Reise nach Sachsen führen musste. In der Nähe einer beschaulichen Kleinstadt mit Namen Döbeln wuchs sie auf.
In dieser Phase ihres Lebens nutzen ihre Eltern jede freie Zeit, um ihr Museen, Burgen, Schlösser oder andere Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Dies prägt sie bis heute. Sie empfindet eine tiefe Verbundenheit zu ihren Wurzeln, zur Geschichte und Kultur ihrer Heimat. Mit 19 zog sie nach München. Dort lernte sie ihren Mann kennen, bekam einen Sohn und arbeitet in einer anspruchsvollen Branche. Dennoch träumt sie von fernen Orten, Reisen, kleinen Abenteuern, welche sie in ihren Geschichten auslebt. Abends wenn es still und leise ist, taucht sie in ihre Romane ein un schreibt gespannt nieder, was ihre Protagonisten erleben.

Unter der Rubrik Marketing-Tipps können Sie einige der Beispiele erfolgreicher Autoren im Buchhandel nachlesen. Die Aktivitäten unserer Autoren unterstützt tredition durch Werbemaßnahmen auf unseren sozialen Netzwerken und Berichterstattung in unserem Blog.

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