Image des Self-Publishing und des e-Books

Jürgen Hesse, Deutschlands führender Experte auf dem Gebiet der Bewerbungs- und Karriereberatung (Eigeneinschätzung auf der Website Hesse/Schrader), weiß, dass das Image des Self-Publishing „nicht vergleichbar (ist) mit einem Buch, das in einem renommierten Verlag erscheint“. Das gleiche gelte für die elektronischen Bücher. Gedruckte Bücher gelten immer noch als Qualitätsnachweis.

Unkritischer Journalismus

Diese Erkenntnisse über das Self-Publishing und e-Books werden von der Presseagentur dpa verbreitet und wortwörtlich in unzähligen Gazetten veröffentlicht, wie z.B. in der „FREIEN PRESSE – SACHSENS GRÖSSTE ZEITUNG“, der „Berliner Zeitung“, der „Augsburger Allgemeinen“, der „Frankfurter Rundschau“ oder „Focus Online“. Betrüblich ist bei dieser Form von Journalismus nicht nur, dass per „Copy and Paste“ Agenturartikel in die eigenen Verlagserzeugnisse gehievt werden, sondern vor allem, dass es an kritischer Durchsicht und Beurteilung mangelt.

Eigenverlag – Selbstverlag – Self-Publishing

Eine kritische inhaltliche Betrachtung des Beitrag der Agentur könnte beispielsweise mit der Frage beginnen, ob es eigentlich Vorläufer des Self-Publishing gibt. Bevor der Begriff Self-Publishing üblich wurde, veröffentlichten bereits viele Autoren ihre Werke im Eigen- oder im Selbstverlag, sogar Autoren die zur Elite der deutschen Literatur gehören. So hat Alexander von Humboldt sein Reisewerk in 30 Bänden im Selbstverlag veröffentlicht und Erich Loest, einer der sehr bedeutenden Schriftsteller neuerer deutscher Literatur, hatte seinen eigenen Verlag, den Linden-Verlag, gegründet. Aktuell veröffentlicht der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci seine Werke (nicht nur, sondern auch) bei CreateSpace.com, der „Independent Publishing Platform“ von Amazon. Die Ansicht, der Weg der Veröffentlichung eines Werkes bestimme die Qualität eines Buches, dürfte mit diesen wenigen Beispielen herausragender Autoren im „Self-Publishing“ schnell widerlegt sein.

So ist Self-Publishing kein neues Phänomen, sondern eine dynamische Fortführung einer langjährigen Entwicklung. tredition hat dazu beigetragen, Self-Publishing voranzubringen.

e-Books versus gedruckte Bücher

Die Auffassung, dass gedruckte Bücher im Vergleich zu elektronischen Büchern von besserer Qualität sein sollen, erschließt sich auch nicht ohne weiteres und hätte durchaus kritisch hinterfragt werden können. Über die inhaltliche Qualität eines Buches sagt die Form einer Veröffentlichung nun wirklich nichts aus, wie man sich schnell bei der Durchsicht der Bücherstapel auf den Verkaufstischen der Mega-Buchläden überzeugen kann. Hier rangiert häufig Masse vor inhaltlicher Qualität.

Im Übrigen ist der Gegensatz e-Book zu gedrucktem Buch frei konstruiert, denn die eine Veröffentlichungsform schließt die andere keinesfalls aus. tredition veröffentlicht Bücher gleichen Inhalts generell sowohl als e-Book als auch in gedruckter Form.

tredition arbeitet weiter an der Verbesserung des Images von Self-Publishing und e-Books!

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