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Neue Studie: Self-Publishing in Frankreich

So manche Studie gibt es mittlerweile zur Entwicklung des deutschen Self-Publishing-Marktes. Ebenso werden vielfach Autoren aus dem angloamerikanischen Raum genannt, wenn es um Fallbeispiele für Self-Publisher und Self-Publishing-Strategien geht. Umso spannender ist ein Blick auf ganz andere Ländermärkte. Erstmals liegt seit März eine Studie vor, die Charakteristika des französischen Self-Publishing-Marktes abbildet. Charlie Bregman, selbst Autor und Initiator von „Auteurs Indépendants“, einer Onlineplattform für unabhängige Autoren, hat eine Umfrage unter 130 französischsprachigen Self-Publishern durchgeführt, deren Ergebnisse nun als e-Book vorliegen. Unter anderem befragte Charlie Bregman die Autoren dazu, wie und in welchen Formaten sie ihre Bücher veröffentlichen, inwiefern sie Lektorats- und Korrektoratsleistungen in Anspruch nehmen, welche Werbemaßnahmen sie durchführen und ob es ihnen gelingt, ihre Titel im Buchhandel zu platzieren. Eine der spannenden Erkenntnisse: 24 Prozent der Befragten sind „Hybridautoren“, die also Self-Publishing nutzen und parallel bei einem Verlag veröffentlichen.

Am Self-Publishing schätzen die Autoren ( 95%)vor allem die Freiheit und Unabhängigkeit bei allen Entscheidungsprozessen der Buchveröffentlichung. Zugleich sehen 31 Prozent der Befragten Self-Publishing als Chance, von einem Verlag entdeckt zu werden und langfristig unter traditioneller Verlagsmarke veröffentlichen zu können.

Wie viel Zeit französische Self-Publisher ihrer Schreibtätigkeit widmen und wie viele Exemplare ihrer Bücher sie im Durchschnitt verkaufen, lesen Sie in einem ausführlichen Bericht über die Studie, den tredition als Gastbeitrag im buchreport.blog veröffentlicht hat.

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