BUCH DES MONATS

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„Buch des Monats“ Mai 2021

Elektro Krause

Patricia Eckermann

Elektro Krause – Humorvolle Geisterjägerstory und ein tiefsinniges Plädoyer für mehr Diversität

Mit „Elektro Krause“ legt Patricia Eckermann einen rasanten Roman über paranormale Aktivitäten, das Anderssein und Engstirnigkeit vor. Verbunden mit einem humorvoll kritischen Blick unter den verbeulten Familienteppich der alten BRD kurz vor der Wende.

Krause – Schwarz, Elektrikerin und Geisterjägerin a.D. – kommt in die rheinische Pampa. Ende der 80er Jahre, auf dem Dorf, begegnen ihr viele Weiße mit Vorurteilen. Entsprechend schnell will sie eigentlich wieder raus aus „Milchschnittenhausen“. Doch sie muss den Job ihres erkrankten Vaters übernehmen. Außerdem will sie herausfinden, wie es zu seinem Unfall kam. Dabei stößt sie auf eine okkulte Verschwörung, die ganz Deutschland bedroht.

Die TV-Autorin Patricia Eckermann nimmt ihre Leser in „Elektro Krause“ mit in die jüngere Vergangenheit. Ende der 1980er Jahre gibt es in Deutschland ein Nazi-Problem. Nicht nur mit lebenden, sondern auch mit toten Nazis. Doch zum Glück hat der Roman eine energische, Schwarze Heldin, die sich in der deutschen Provinz tatkräftig als Geisterjägerin zu verteidigen weiß.

„Elektro Krause“ stellt sich als fantasievolle Geisterjägerstory vor, die mit einem humorvoll-analytischen Blick Missstände aufzeigt und für mehr Toleranz eintritt.

Die Autorin Patricia Eckermann stammt aus Bielefeld und lebt heute in Köln. Gemeinsam mit ihrem Mann schreibt sie Unterhaltungsshows fürs Fernsehen sowie Romane und Hörspiele. Außerdem engagiert sie sich für mehr Diversität in den Medien und veranstaltet Workshops zum Thema.

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