Ein Teelöffel Wasser von Vera Pandolfi

„Buch des Monats“ Mai 2019

„Ein Teelöffel Wasser“ 

Vera Pandolfi

Ein Teelöffel Wasser von Vera Pandolfi

Ein Teelöffel Wasser – eine furiose und herzergreifende Liebeserklärung an das Leben

Vera Pandolfi enthüllt in ihrer beeindruckenden Erzählung „Ein Teelöffel Wasser“ ihren Kampf zurück ins Leben nach einem Koma – und zeigt ihren ganz eigenen Geschmack vom Leben.

„Hallo zurück! Schön, dass ich wieder da bin.“

Im Alter von nur achtzehn Monaten wurde bei Vera Pandolfi Muskelschwund diagnostiziert. Sie kann sich gut daran erinnern, wie sie das Krabbeln und Laufen lernte – und dann wieder verlernte. Glücklicherweise hatte sie schon immer die Fähigkeit, die Münze umzudrehen und aus Leid etwas Positives zu ziehen. Diese Fähigkeit würde sie in ihrem Leben schon recht bald wieder benötigen … Denn mit gerade einmal 34 Jahren fällt Vera Pandolfi nach einer Schluckstörung ins Koma und landet auf der Palliativstation. In ihrem mitreißenden, autobiografischen Buch „Ein Teelöffel Wasser“ offenbart Vera Pandolfi, wie sie sich nach dem Koma auf beeindruckende Weise wieder ins Leben zurückkämpft und wie sie den Geschmack des Lebens nicht verliert – ganz im Gegenteil.

Vera Pandolfi erzählt in „Ein Teelöffel Wasser“ ihre bewegende Geschichte in ihrer ganz eigenen, poetischen Sprache. Das eindringliche Werk kommt nicht nur als leidenschaftliche Autobiografie einer besonderen und sehr starken Frau daher, sondern auch als ein lebensbejahender Ratgeber, prall gefüllt mit Lebenshilfe für andere Betroffene, die gegen eine Krankheit wie Muskelschwund kämpfen müssen. Pandolfi erinnert uns in der hoffnungsvollen Lektüre daran, wie lebenswert das Leben tagtäglich ist und dass wir uns selbst immer wieder eine neue Chance geben sollten. Der Autorin gelingt mit „Ein Teelöffel Wasser“ eine packende, authentische Erzählung, die tief im Inneren berührt und die noch lange nach der Lektüre nachhallt.

2 Kommentare
  1. Birgt Grünewald sagte:

    Es gibt sie diese Bücher, die sich sehr gut dazu eignen das man sie zwischen Tür und Angel lesen kann. Ob in der Straßenbahn oder beim Arzt im Wartezimmer, Bücher die nur zur Zeitüberbrückung gelesen werden.
    Seit Montag lag Vera Pandolfi Buch „ein Teelöffel Wasser“ jetzt schon bei mir auf dem Tisch immer noch gut verpackt.
    Wusste ich doch aus Erfahrung, die ich mit ihrem ersten Buch gemacht habe, auch dieses Buch von Vera eignet sich für mich nicht es aus Zeitmangel einfach in der Straßenbahn zu lesen.
    Gestern war es dann endlich soweit, ich hatte Zeit und begann mit dem lesen.

    9 Stunde für 174 Seiten

    9 Stunden in denen ich immer wieder, ich weiß gar nicht mehr wie oft ,ich das Buch mit einem Finger zwischen den Seiten zugeklappt und an meine Brust gedrückt habe
    Momente, in denen ich innehalten muss, weil ich bei einer Formulierung ankam wie „ich öffne die Augen und blicke auf die Scherben der Zeit“. Momente in denen solche Formulierungen einzelner Stationen deines Lebens fühlbar machen und so waren es 9 stunden voller Gefühle.
    Es gibt sogar eine Passage in deinem Buch, die hat mich so verärgert, dass ein Moment des Innehaltens nicht ausgereicht hat. So musste ich an die Frischluft eine rund um den Block drehen, bis sich der Ärger, über die „scheiß“ bürokratischen Hürden die dir den rechtzeitigen Zugang zu dringlichste benötigten Nahrung versperrten, verraucht hatte.
    Liebe Vera warum ich das hier so schreibe und nicht nur ein zwei Sätze wie toll dein Buch ist, liegt daran, dass es so viel mehr als „nur toll“ ist.
    Bei vielen Büchern in denen Autoren über ihr Leben schreiben (wenn es nicht gerade von einem Ghostwriter geschrieben wurde) habe ich oft den Eindruck das die Autoren fast zweckhaft nach den perfekten Worten für die einen ultimativen Satz suchen, um ihrer Erzählung das Besondere etwas zu verleihen und verlieren dabei die Leichtigkeit der Worte und somit die Leichtigkeit ihrer Erzählung.
    In/von deinem Buch habe ich diesen Eindruck nicht.
    Beim Lesen ist es, als begrüßest du mich in deinem Leben und erzählst mir einfach davon.
    Die Leichtigkeit deiner Worte lassen ein Transportieren deiner Lebensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen fühlbar selbst erleben.
    Für mich ist das die Königsklasse, wenn ein Autor das schafft.
    Und so mag und kann und will ich dein Buch jeden ans Herz legen.
    Es ist so schön „dich“ im eigenen Fühlen zu haben beim Lesen

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