„Buch des Monats“ Oktober 2017

Tiere sind Arschlöcher“

Felix Contente

Von wegen niedlich: Das schelmische Werk „Tiere sind Arschlöcher“ zeigt auf humorvolle Weise, wie Tiere wirklich ticken

Felix Contente deckt in seinem irrwitzigen Debüt „Tiere sind Arschlöcher“ auf, dass es in der Natur oft weniger harmonisch, fair und friedlich vor sich geht als allgmein angenommen.

Die meisten Menschen lieben Tiere. Amüsante Tier-Videos finden auf YouTube ein breites Publikum und niedliche Katzenfotos sind immer wieder ein Hingucker in sozialen Netzwerken. Doch der Schein trügt. Beispiellos plagt sich der Biologie-Professor Felix Contente durch die angeblich so beschauliche Tierwelt. Unermüdlich versucht er, seine Kinder und nicht zuletzt sich selbst von der Friedfertigkeit der Natur zu überzeugen. Ob ihm das gelingt, ist rätselhaft. Der Buchtitel lässt jedoch erahnen, dass seine Mission wenig erfolgversprechend scheint.

Die Leser nehmen in Felix Contentes geistreichem Debüt „Tiere sind Arschlöcher“ an einer abenteuerlichen und irrwitzigen Odyssee ins Reich der Tiere teil. Der Autor beschreibt auf humorvolle Weise, was er in seinem eigenen Garten und an anderen Orten beobachtet hat. Eine besonders spannende Auseinandersetzung zwischen einer künstlerischen Amsel und einer besorgten Meisenfamilie bringt ihn sogar selbst zum Piepsen. Leser, die Tiere lieben, müssen sich einer bitteren Wahrheit stellen: „Tiere sind Arschlöcher!“

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