In 10 einfachen Schritten zum eigenen Buch: Erfolgsfaktoren beim Schreiben

Buch schreiben Tipps

Bild: Wie schreibe ich das erste eigene Buch? Es gibt viel zu bedenken, wenn Sie sich als Autor an Ihr erstes Buchprojekt wagen.

Wollten Sie schon immer mal ein Buch schreiben, wissen aber nicht so recht, wie Sie anfangen sollen? Wir liefern Ihnen eine einfach umsetzbare Anleitung zum eigenen Buch, die Ihnen schnell zeigt, auf welche Erfolgsfaktoren es beim Schreiben ankommt. Schritt für Schritt leiten wir Sie von der Ideenfindung bis zum eigentlich Schreibprozess an. Lernen Sie, was Sie beim Planen und Schreiben beachten müssen, und was Sie lieber vermeiden sollten, um ein erfolgsversprechendes Manuskript fertigzustellen.

 

Für viele ist es ein unerreichbarer Traum: irgendwann das eigene Buch in den Händen zu halten. Aber muss dieser Wunsch wirklich immer ein Traum bleiben? Vielleicht ist Ihnen ja sogar schon einmal die eine oder andere Buchidee durch den Kopf gegeistert. Sie sind aber unsicher, ob Sie überhaupt Talent zum Schreiben haben und sie wissen nicht, wie Sie das eigene Buchprojekt richtig angehen sollen. Was Ihnen fehlt, ist sicherlich nicht die Motivation, sondern die richtige Strategie, wie Sie Ihre Buchidee anpacken und in die Tat umsetzen können. Denn: Schreiben ist ein Handwerk, das Sie wie jedes andere erlernen können. tredition bietet Autoren und Autorinnen in einer ausführlichen Anleitung zum Schreiben die wichtigsten Tipps und Erfolgsfaktoren, damit Sie Ihren Traum „Wie schreibe ich ein Buch“ in die Wirklichkeit umsetzen können. Wie Sie Ihr Buch im Anschluss schnell und einfach als Paperback, Hardcover und e-Book veröffentlichen können, erfahren Sie hier.

 

1 Vor dem Schreiben des Buches: Lesen, Inspirationen und Ideen sammeln

Buch schreiben Anleitung

Bild: Wenn Sie Autor werden wollen: Inspirationen warten überall auf Sie. Halten Sie Ihr Notizbuch stets bereit.

Viele berühmte Autoren waren wahre Leseratten und haben sich tagelang in Bibliotheken rumgetrieben, um in den Lieblingsbüchern ihrer großen Vorbilder zu schmökern. So sind auch die bekanntesten Werke voll von Inspirationen und Ideen aus früher verfassten Texten und von vorangegangen Autoren. James Joyce arbeitet sich in seinem über 1000-seitigen bekannten Werk „Ulysses“ an Homers „Odyssee“, Mary Shelleys „Frankenstein“ bezieht sich auf die antike Prometheus-Sage, Shakespeares „Hamlet“ diente nicht nur Johann Wolfgang von Goethe als  Vorbild für den „Faust“ . Diese Liste könnte man unendlich fortsetzen.

Natürlich bleiben Sie der alleinige Schmied Ihres Buchglücks, aber vergessen Sie nicht, dass ein guter Schriftsteller zuallererst ein fleißiger und passionierter Leser ist. Lesen Sie also, so viel Sie können. Seien Sie bei der Lektüre wachsam und lassen Sie sich von Ihren Lieblingsautoren inspirieren. Werfen Sie einmal einen kritischen Blick in Ihr Bücherregal, greifen Sie erneut zu Ihren Lieblingsbüchern und beurteilen Sie diese aus der Warte des Lesers – und des angehenden Autors. Und welche Themengebiete und Genres üben dabei die größte Faszination auf Sie aus? Widmen Sie sich Ihren Lieblingsautoren und schreiben Sie sich auf, was Ihnen bei diesen besonders gut gefällt. Sind es die interessanten Charaktere, die innovative Umsetzung oder der mitreißende und Emotionen erweckende Erzählton? Bei einem Sach- oder Fachbuch sollten Sie bei der Lektüre darauf achten, wie es kommt, dass Ihr Lieblingsautor so verständlich, klar und interessant schreibt, ohne dass die geringste Langeweile aufkommt. Schauen Sie in die Bücherregale Ihrer Bibliotheken und stöbern Sie durch die Buchhandlungen. Inspirationen warten überall. Ein umfangreiches Spektrum an Leseerlebnissen beflügelt die Fantasie und kann Sie vor und während des Schreibens zu Ideen für Ihr Buch anregen.

 

2 Bauen Sie Ihre Schreibroutine auf

Schreibroutine

Bild: Eine tägliche Schreibroutine ist fundamental für das erfolgreiche und regelmäßige Schreiben.

Schon Thomas Mann war dafür berühmt, mit seinen nahezu beamtischen Schreibzeiten eisenharte Disziplin an den Tag gelegt zu haben. Um täglich im Rhythmus zu bleiben und auch größere Textmengen flüssig zu meistern, ist es wichtig, feste Rituale beim Schreiben einzuführen. Eine tägliche Schreibroutine zu entwickeln hilft, um das unproduktive und frustrierende Starren auf das weiße Blatt zu vermeiden. Thomas Edison hat das in seinem bekannten Ausspruch „Genie ist ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration“ aus dem Jahr 1932 wunderbar auf den Punkt gebracht. Talent ist sicherlich von Vorteil, wenn es darum geht, das eigene Buch zu verfassen. Die wichtigste Herausforderung, die es sich beim Schreiben aber zu stellen gilt, ist, dass nur durch eine disziplinierte Schreibroutine und harte Arbeit und Engagement auch gute Ergebnisse erzielt werden können. Auch um Schreibblockaden zu umgehen hilft es, sich feste Zeiten zum Schreiben zu setzen und diese einzuhalten. Ein ruhiger Raum zum Schreiben und eine entspannte und kreative Atmosphäre tun das ihre dazu, dass Sie sich ganz auf Ihren Text und auf die Entwicklung Ihres Buchprojektes konzentrieren können.

 

3 Thema und Genre ausfindig machen – Trends aufspüren

Buchideen

Bild: Tipp zum Schreiben: Laufen Sie nicht den Trends hinterher, sondern erkennen Sie diese frühzeitig.

Seien Sie kreativ, was die Themenfindung angeht. Fragen Sie sich einmal, was Sie selbst oder Ihre Freunde und Bekannten gerne lesen würden? Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Lesers. Es muss nicht immer der 100. Krimi oder ein neuer Harry Potter-Roman sein. Trauen Sie Ihren Leser etwas zu und geben Sie Ihnen neues Denk- und Lesefutter. Es besser als die Originale zu machen, ist in den meisten Fällen sowieso nicht möglich. Warum sich dann nicht gleich die Mühe machen, sich etwas komplett Neues auszudenken.

Generell sollten Sie sich genügend Zeit für die Themenrecherche nehmen – die ist manchmal sogar umfangreicher als das “Herunterschreiben” des eigentlichen Textes. Analysieren Sie im selben Schritt auch die Konkurrenz ganz genau. Vom wem können Sie hier vorab etwas lernen? Fragen Sie sich und notieren Sie sich, welche Bücher Ihnen im anvisierten Genre oder Themenraum gefallen, was andere Autoren gut oder besser machen als Sie und was Sie sich im positiven Sinn „abschauen“ können. Bei welchen Genrezuordnungen und Themen ist das Lesepublikum schon mehr als gesättigt?

Belletristik oder Sachbuch?

Jede Zeit hat ihre besonderen Thematiken und bringt entsprechende Bucherfolge hervor.  Der Zukunftsforscher Horst Opaschowski spricht vor allem von den „3K“, Kriege, Krisen und Katastrophen, die aktuell das Epizentrum der gesellschaftlichen Diskussion ausmachen werden. Kein Wunder, dass das Sachbuch eindeutig im Trend liegt und Sachbücher sich besonders gut verkaufen. Es muss daher nicht immer gleich ein Roman werden. Die Belletristik ist nach wie vor bei Autoren beliebt, wird aber weiterhin mit Umsatzverlusten im Buchhandel konfrontiert. Lesen Sie hier, welche  Entwicklungen und Trends den Buchmarkt aktuell bestimmen und wie sich dies auf die besonders gefragten Sachgruppen auswirkt.

 

Themenwahl

Und wie kommt man nun im auserwählten Genre an das Thema heran? Denken Sie voraus. Schauen Sie in die aktuellen Nachrichten und wälzen Sie Magazine, um zukünftige Trends aufzuspüren. Es gibt viele Blogs, Zeitschriften, Portale oder Messen, die aktuellen Trends aber auch zukünftigen Entwicklungen nachgehen. Seien Sie informiert und wachsam. Gehen Sie auf eine Spurensuche, welches die Themen der Zukunft sein könnten, die so bislang noch nicht in Literatur oder Sachbücher umgesetzt worden sind. Leser wollen sich mit kreativen neuen Ideen beschäftigen und etwas lernen. Bei der Recherche heißt es einfach, Gehirnzellen anschalten und aktuelle Trends seismografisch vorab erfassen. Vielleicht stoßen Sie ja auf das ein oder andere Thema, das Sie interessiert und wozu es noch keine Veröffentlichung gibt. Einige Magazine, bei der Themenrecherche für den Anfang weiterhelfen könnten: Das Handelsblatt, The Guardian, Financial Times, Time, Economist, New York Times. Das Zukunftsinstitut etwa ist eine gute Adresse, wenn man durch die Arbeit von Think-Tanks über Trends von morgen informiert sein will. Hier kann man sich online informieren oder für den Newsletter anmelden. Nehmen Sie dafür an Zukunftsmessen teil, gehen Sie zur Cebit, dem Future Day in Frankfurt und anderen Trend- und Zukunftsmessen. Verpassen Sie außerdem keinen Beitrag in unserem tredition-Blog, auf dem wir regelmäßig über Trendthemen im Buchmarkt berichten. Sie werden schnell merken, dass die Themenrecherche sehr aufregend sein kann es gar nicht so schwer ist, spannende Themen ausfindig zu machen.

 

4 Kreatives Schreiben lernen

Schreibkurs

Bild: Kreatives Schreiben kann man lernen!

Schreiben kann eben nicht jeder! Schreiben ist ein Handwerk, das gewisses Rüstungszeug verlangt. Bevor Sie sich ans Schreiben Ihres Buches machen, sollten Sie sich um das Erlernen dieses Rüstzeugs kümmern. Nehmen Sie an Schreibkursen teil, besuchen Sie Kurse für Kreatives Schreiben oder besorgen Sie sich selbst Standardwerke zum Selberlernen. Nehmen Sie von dort mit, wie man Ideen in Texte umsetzt, Bücher strukturiert und vieles mehr und setzen Sie dieses Wissen in Ihrem Schreiballtag um. Dabei lernen Sie im besten Fall, die eigenen Stärken beim Schreiben zu erkennen und die eigene Kreativität wach zu kitzeln. Nutzen Sie dazu Methoden wie das Ideen-Clustering oder Brainstorming, bei dem Sie zunächst Ihren Ideen freien Lauf lassen und diese im Folgeschritt gruppieren und zu einem Text ausbauen können. Beschäftigen Sie sich vorab damit, wie Sie Schreibblockaden umgehen oder begegnen, wie Sie Gefühle und Emotionen und Ideen umsetzen, wie sie verschiedene Textarten angehen. Vor und beim Schreiben sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es vor allem darum geht, eine Idee in eine Geschichte oder bei einem Sach- oder Fachbuch in Kernthemen umzusetzen, die den Leser sofort packen und nicht mehr loslassen. Egal, ob es sich um einen Roman oder ein Sachbuch handelt, der Leser oder die Leserin soll sich auf keinen Fall langweilen, sondern unterhalten und informiert werden. Lernen Sie dafür, Geschichten zu erzählen und die eigenen Ideen in Geschichten auszudrücken. So begeistern Sie im Anschluss auch Verlage – und Leser für sich.

 

5 Buchinhalt konzipieren und strukturieren

Exposé

Bild: Ein gut durchdachtes Konzept oder ein Storyboard vorab erleichtern die Schreibarbeit.

Plot, Handlung, Themenaufbau. Das klingt zunächst alle sehr kompliziert und nach viel Arbeit. Wenn es an die eigentliche Umsetzung von Ideen in Texten geht, scheitern viele Autoren. Nicht durch mangelndes Talent, sondern oft, weil sie unstrukturiert vorgehen oder sich vorab nicht um einen detaillierten und gut durchdachten Aufbau ihres Textes gekümmert haben. Legen Sie sich also vor dem Schreiben ein Konzept zu, in dem Sie genau planen, wie Ihr Buch strukturiert werden soll. Definieren Sie eine Art Gerüst des Buchtextes vor, das Sie beim Schreiben immer im Hinterkopf haben, wenn es um die Umsetzung einzelner Teilschritte geht. So können Sie Ihre Geschichte und auch Ihre einzelnen Arbeitsaufgaben Schritt für Schritt organisieren, Handlungszusammenhänge planen und den Text anhand dieser Struktur aufbauen. Sie können sich hierbei mit einem Exposé für Ihr Buch oder einem Storyboard behelfen, das Ihnen stetig während des Buchschreibens zeigt, an welchem Punkt Sie sich befinden. Dabei ist es ratsam, immer wieder beim Fortschreiten Ihres Textes nachprüfen, ob die Kausalzusammenhänge stimmen, keine logischen Brüche vorliegen und der Gesamtaufbau im Ganzen Sinn ergibt.

6 Arbeitsziele festlegen und Schritte definieren

Haben Sie erst einmal eine gute Struktur gefunden, gilt es die einzelnen Arbeitsschritte festzulegen und einen Plan zu erstellen, der die Umsetzung Ihrer Textarbeit festlegt. Nichts ist schlimmer, als einfach loszulegen und mitten im Projekt zu scheitern, weil das Projekt nicht in einzelnen machbaren Schritten angelegt wurde – oder Sie als Autor die Umsetzung des Buches mangels vorangegangener Organisation ewig vor sich herschieben. Sie sollten Ihre Ziele daher vorab schriftlich definieren und mit einer Deadline versehen. Ein bisschen Druck kann nie schaden, um zu vermeiden, dass das Fertigstellen des eigenen Buches immer weiter nach hinten rutscht. Die Durchsetzung der gesamten Arbeit fällt wesentlich leichter, wenn Sie Teilziele festlegen und diese wiederum in kleinere Ziele unterteilen. Legen Sie sich eine Zeitplanung an und machen Sie sich zudem eine Checkliste mit allen Punkten, die Sie bei der Umsetzung bedenken müssen. Wenn Sie Ziele erfolgreich erreicht haben, können Sie sich auch einmal belohnen.

 

7 Beim Schreiben an den Leser denken

Was erwarten Sie selbst von einem guten Buch? Es soll unterhalten, Ihnen etwas beibringen, Sie überraschen? Denken Sie daran, Sie schreiben Ihr Buch nicht nur für sich selbst, sondern für Ihre Leser. Empfehlenswert ist dabei, einen sogenannten Leseravator zu entwickeln, also eine imaginäre Persona, die ihren Idealleser repräsentiert. Diesen Avator können Sie beim Schreiben auch immer weiter verfeinern oder ganze Avatorengruppe anlegen. Haben Sie diesen Leser also beim konkreten Schreiben immer im Hinterkopf. Machen Sie sich am besten ein konkretes Bild von Ihrem Idealleser, malen Sie dieses auf oder fassen Sie dieses in Worte, damit Sie beim Schreiben immer wieder das Bild Ihres Lesepublikums vor sich sehen können und Ihren Text dahingehend bearbeiten können. Überlegen Sie, welche Lesevorlieben diese Person hat, welche Erwartungen sie an Ihr Buch stellen könnte. Setzen Sie beim Schreiben diese Erwartungen um. Überlegen Sie ganz genau, wie Sie Ihr Buch schreiben und dabei die Lesererwartung erfüllen. Langweilen Sie Ihre Leser nicht, sondern überraschen Sie ihn oder sie durch einen noch nicht dagewesenen Inhalt. Seien Sie kreativ und provozieren Sie den Leser auch mal durch unvorhergesehene Wendungen oder indem Sie die Lesererwartung auch mal komplett brechen.

 

8 Das Marketing nicht vergessen: Ihr Marketingplan garantiert den Bucherfolg

Wie vermarkte ich mein Buch

Bild: Fangen Sie rechtzeitig mit dem Marketing an und legen Sie sich schon beim Schreiben einen Marketingplan zurecht.

Das Schreiben und Veröffentlichen eines Buches ist die eigentliche Arbeit für einen Autoren. Die Kür ist das Marketing. In Zeiten von Social Media und Bloggern und erfolgreichen Self-Publishern wird das Marketing, die Werbung für das eigene Buch, immer wichtiger. Für einen Indie-Autor oder einen Autor, der noch keinen großen Namen hat, ist es noch ratsamer, sich auch mit dem Thema Marketing frühzeitig zu beschäftigen und sich einen individuellen Plan zu machen, welche Marketingmaßnahmen für das eigenen Buch in Frage kommen. Die Kunst eines erfolgreichen Buchprojektes ist, nicht erst nach der Veröffentlichung an das Marketing zu denken, sondern dieses bereits vorab vor oder während des Schreibens mit einzuplanen. Erstellen Sie, während Sie an der Textstruktur, am Storyboard etc. basteln, gleich auch einen Marketingplan zu Ihrem Buch. Sie als Autor/in kennen das eigene Buch am besten. Schon vorab sollten Sie sich überlegen, welche Maßnahmen bei Ihrem Genre und Titel Sinn machen. Die Maßnahmen und Möglichkeiten dafür sind nahezu unendlich. Kreativität ist gefragt. Von der Ankündigung bei der lokalen Presse oder einer Fachzeitschrift bis zur eigenen Blogtour oder einer Lesung in einer Buchhandlung. Jedes Buch verlangt individuelle und stetige Marketingarbeit. Bauen Sie also beim Konzipieren und Schreiben bereits Kontakte zur Presse, Bloggern aber auch zu Ihren Lesern auf – und tauschen Sie sich mit anderen Autoren aus. Im Idealfall haben Sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon ein Netzwerk an Journalisten, Bloggern aber auch Lesern aufgebaut, die nur darauf warten, dass Ihr Werk endlich auf den Markt kommt. Lesen Sie hier mehr über das umfangreiche Buchmarketing von tredition, das für gute Auffindbarkeit Ihres Buches und dafür sorgt, dass Ihr Buch aus der Masse hervorsticht.

 

9 Der Feinschliff – Lektorat und Format

Wenn der Text steht, ist für das Buch und Autor dennoch die Zielgerade noch nicht ganz erreicht. Wer glaubt, dass der Text so direkt in den Druck gehen kann, hat sich noch nie über Fehler in einem Buch, Rechtschreibfehler, Logiksprünge, stilistische oder inhaltliche Fehler bei der Lektüre eines Buches geärgert. Nach dem Schreiben eines Buches kommt nämlich der nicht zu unterschätzende Endspurt auf den Autor, die Autorin zu. Und dieser ist fast so wichtig wie das Buch Schreiben selbst. Es gilt, das Buch hübsch und vor allem fehlerfrei zu machen: mit einem professionellen Korrektorat und Lektorat.  Wer keinen Deutschlehrer an der Hand hat, sollte auf eine/n professionelle/n Lektor/in zurückgreifen. Diese wissen genau, worauf sie achten müssen und beseitigen in Ihrem Text Fehler, überprüfen stilistische Brüche, Fehler in der Argumentation etc.

Denken Sie daran, Ihr Buch konkurriert mit einer enormen Anzahl an regelmäßigen Neuerscheinungen, die jährlich auf den Buchmarkt kommen. Vermutlich haben Sie noch nicht den Bekanntheitsgrad von Joanne K. Rowling oder Dan Brown, wenn Sie Ihr Buch veröffentlichen, der sie bei Fehlern schützt. Leser sind kritisch und wollen einen spannenden und vor allem fehlerfreien Text. Tun Sie Ihren Lesern den Gefallen und legen Sie ein Buch vor, das durch ein professionelles Korrektorat gegangen ist. Ihre Leser werden es Ihnen danken und vielleicht beim nächsten Buch wieder zugreifen. Zudem sparen Sie sich auch die zeitintensive baldige Neuauflage Ihres Buches.

 

10 Kritik einholen – und umsetzen

Es ist vollbracht. Ihr Werk ist beendet, das Buch ist geplant, geschrieben, auf Fehler untersucht worden und kann jetzt eigentlich auf die Welt losgelassen werden. Halt! Bevor Sie Ihr Buch auf den Buchmarkt geben, sollten Sie es noch einmal auf Herz und Nieren prüfen lassen. Engagieren Sie Testleser – aus dem eigenen Bekannten-, Familien- und Freundeskreis, die Ihr Buch lesen und bei denen Sie sich darauf verlassen können, eine ehrliche Meinung zum Buch zu erhalten. Wenn Sie dort keine ehrliche Meinung erwarten können, sollten Sie aber auch auf fremde Testleser zurückgreifen. Nur so können Sie testen, ob Ihr Buch das Zeug hat, auch eine größere Menge von Lesern zu begeistern.

 

Wir hoffen, unsere Anleitung zum Schreiben hat Ihnen bei der Umsetzung Ihres Buches geholfen. Wenn Sie es geschafft haben, heißt es für uns, Ihnen herzlich zu gratulieren. Viel Erfolg und viele treue Leser!

 

Weiterführende Lesetipps

Sie brauchen noch zusätzliches Lesefutter und Anregungen? Im Folgenden haben wir noch einige Lektüretipps zum Thema „Wie schreibe ich ein Buch“ für Sie:

tredition-Autorn Stefanie Fischer-Fernandez legt in ihrer Publikation eine umfangreiche Anleitung vor, die aufzeigt,  wie Sie in nur 5 Schritten Ihren eigenen Ratgeber schreiben und veröffentlichen können.

Die Autorin, Ulrike Dietmann, arbeitet seit vielen Jahren als Schreibdozentin und Schreibcoach und leitet die von ihr gegründete Pegasus Schreibschule, wo Autoren das Handwerk des Romanschreibens lernen. In ihrem Werk erklärt Sie das Handwerk der Inspiration.

Durch ihre Arbeit als  Lehrerin für Englische Sprache und Literatur sowie den Unterricht von Unikursen für Kreatives Schreiben aber auch ihre Tätigkeit als Autorin weiß Elizabeth George, wovon sie spricht. Ihr Buch hält viele nützliche Ratschläge für das Schreibhandwerk bereit.

Roy Peter Clark ist Vizepräsident des Poynter Institute, St. Petersburg, Florida, eine der renommiertesten Journalistenschulen der Welt. Er hat 14 Bücher zum Thema Schreiben und Journalismus herausgegeben und geschrieben. In seinem Buch fasst er die wichtigsten Instrumente für gutes Schreiben zusammen.

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