Wie finde ich die ultimative Buchidee? – Strategien für Autoren auf dem Weg zum eigenen Buch

Eine gute Buchidee lässt sich mit Kreativitätstechniken hervorkitzeln.Sie sind noch auf der Suche nach der perfekten Idee für Ihr Buch? Die sprichwörtliche Muse lässt sich aber partout nicht blicken? Mit der richtigen Strategie von den Profis sorgen Sie schnell für kreative Inspirationen für die perfekte Idee zu Ihrem Buchanfang.

So setzen Sie Ihren Traum vom eigenen Buch Schritt für Schritt um: Mit den folgenden Strategien regen Sie Ihre Fantasie und Kreativität an und entwickeln eine eigene, innovative Buchidee! Ganz nebenbei vermeiden Sie auch noch Schreibblockaden!

Inhalt dieses Artikels

Seien Sie ein aufmerksamer Leser und Beobachter

Wichtig ist, dass Sie den ersten Schritt wagen! Lassen Sie sich nicht von der Angst vor dem weißen Blatt überwältigen, sondern entwickeln Sie Ihre eigene Strategie, um kreativ zu werden und die richtige Buchidee zu entwickeln und umzusetzen. Bevor wir Ihnen gängige Kreativitätstechniken vorstellen, die bei der Ideenfindung und -konkretisierung helfen, möchten wir Ihnen darlegen, wie Sie selbst Strategien entwickeln, die Ideen förmlich springen lassen.

Lesen, lesen, lesen!

Noch jeder Autor hat als Leser angefangen. Bekannte Autoren waren zuallererst einmal Leseratten, die von klein auf an selbst alle Bücher, die ihnen in die Finger gekommen sind, verschlungen haben. Die großen Werke der Weltliteratur, ob nun von Shakespeare oder Thomas Mann, haben immer Vorläufer gehabt, aus denen diese Autoren ihre Ideen gezogen haben. Shakespeare hat sich etwa von seinem Kollegen Christopher Marlowe inspirieren lassen oder Ideen von den antiken Autoren übernommen. Denken Sie nur einmal an „Julius Caesar“, das inspiriert ist von den Umständen der Ermordung Caesars durch Brutus. Thomas Mann hat sich für seine weltbekannten Romane bei Nietzsche und Goethe Ideen geholt. Autoren beziehen ihre Ideen immer auch aus den Lektüren, die sie im Laufe ihrer Leserkarriere selbst fasziniert haben.

Was sollten Sie also als allererstes tun, um selbst Ideen zu sammeln? Lesen Sie, so viel Sie können! Gehen Sie einmal zu Ihrem Bücherregal, oder spazieren Sie in Ihre Lieblings-Buchhandlung vor Ort oder die Bibliothek Ihrer Stadt und nehmen Sie Ihre Lieblingsautoren zur Hand. Welche Themen haben diese in Ihren Werken beeinflusst und welche Inspirationen und Ideen können Sie daraus für Ihre eigene Buchidee sammeln und herausziehen? Stöbern Sie doch gern auch einmal in den Erfolgsgeschichten der tredition-Autoren.

Austausch mit anderen Autoren

Es geht nichts über den stetigen Austausch von Autoren untereinander. Manche Inspirationen und Ideen entwickeln sich am besten, wenn man miteinander spricht, von der eigenen Idee erzählt und Feedback von anderen Menschen dazu einholt. Daher: Sprechen Sie mit anderen Autoren, suchen Sie in Foren, Facebookgruppen oder live den Kontakt zu anderen schreibenden Menschen und besprechen Sie mit diesen die eigenen Ideen. Lassen Sie sich von den Vorschlägen und Ideen anderer Autoren leiten und inspirieren und tauschen Sie sich über Probleme oder Mittel gegen Schreibblockaden aus. Manchmal entsteht eine gute Buchidee gerade erst im Gespräch mit Anderen.

Das Zeitgeschehen verfolgen

Welche Strömungen und Themengebiete sind gerade aktuell? Welche Themen bieten Presse, Fernsehen und Radio wiederkehrende Fragestellungen und Gesprächsgrundlagen. Werden Sie achtsam für Ihre Umwelt und die Stoffe, die unsere Gesellschaft gerade beschäftigen. So erhalten Sie schnell eine Idee davon, welche Fragen Menschen beschäftigen, welche Themen kommen werden und wo Sie sich bei diesen Bereichen platzieren können. Schnell präsentieren sich so sicherlich viele Anregungen für Ihr eigenes Buch, ob es nun ein Roman oder ein Sach- oder Fachbuch ist. Werden Sie auch neugierig auf andere Künste! Schauen Sie sich spannende Ausstellungen an, schauen Sie Filme und Dokumentationen zu aktuellen Themen und informieren Sie sich in Fernsehen, in Magazinen und im Radio über die neusten Entwicklungen. Gute Ideen können überall lauern. Seien Sie stets neugierig und wachsam!

Persönliches Umfeld als Ideenquelle

Viele Autoren greifen für Ihre Bücher auch auf eigene Erfahrungen oder die Erlebnisse und Erfahrungen von Menschen aus dem eigenen Umfeld zurück. Betrachten Sie einmal gründlich und mit der Autorenbrille Ihren Alltag, die Menschen, die Ihnen darin begegnen, die Themen, die Ihnen, Ihrer Familie, Freunden und Bekannten entgegentreten. Die Ideen warten nur darauf, von Ihnen aufgegriffen zu werden und niedergeschrieben zu werden. Spitzen Sie die Ohren und notieren sich Ihre Einfälle und Ideen, spannende Figuren, interessante Dialoge oder Gedanken, die Ihnen dabei durch den Kopf gehen.

Kreativitätstechniken anwenden

Mit Brainstorming lassen sich Buchideen konkretisieren und veranschaulichen.Keine Sorge, das ist weniger kompliziert als es klingt. Kreativitätstechniken wirken gewissermaßen wie ein Turbo für Sie: Es sind Methoden, die Ideen in Ihnen hervorkitzeln und das zutage fördern, was womöglich etwas unstrukturiert in Ihren gedanklichen Ideenschubladen schlummert.

Brainstorming

Sie haben einen Schlüsselbegriff, aus dem Sie Ihre Geschichte oder Ihr Buch entwickeln wollen? Schnappen Sie sich Papier und einen Stift oder ein weißes Computerblatt und schreiben Sie alle Begriffe zu diesem Schlüsselwort auf, die Ihnen einfallen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Sie werden erstaunt sein, was dabei so herauskommt. Vielleicht fällt es Ihnen am Anfang noch schwer, eigene Ideen zu entwickeln. Aber recht schnell kann man mittels Brainstorming Ideen anregen und die Gedanken nur so fließen lassen. Wichtig ist, schaffen Sie keine Barrieren, lassen Sie alle Ideen aus der Feder fließen, ohne, dass Sie diese bewerten. Die Ordnung der Gedanken kommt erst im nächsten Schritt.

Mind-Maps

Hinter der sogenannte Mind-Map verbirgt sich eine von Tony Buzan geprägte kognitive Technik. Auf der Mind-Map (wörtlich „Gedanken-(Land)karte“) können Sie Ihre unstrukturierten Gedanken, die Sie beim Brainstorming gewonnen haben, ordnen und strukturieren. Dafür ordnen Sie einzelne Begriffe mit Kreisen und Querverbindungen zu thematischen Gruppen, die zusammenpassen.

Nehmen Sie einen spezifischen Begriff, den Sie beim Brainstorming gewonnen haben, heraus und umkreisen Sie diesen. Dann verbinden Sie passende Wörter und Begriffe zu thematischen Feldern. So können Sie Ihre Ideen strukturieren und zu einzelnen Themenfeldern zusammenfügen. So lässt sich Ordnung in Ihre Gedanken und ersten Ideen bringen.

Kreatives Schreiben

Die Methodik des Kreativen Schreibens geht davon aus, dass der kreativ-sprachliche Prozess des Schreibens methodisch gesteuert werden kann. Jeder Mensch kann also lernen, kreativ zu sein und Textideen zu entwickeln! Kreatives Schreiben umfasst spezielle Techniken, die Ihre Kreativität anregen und aus Ihnen herauskitzeln sollen. So können Sie bei dieser Methode Ihren Ideen freien Lauf lassen, ohne dass Schreibblockaden aufkommen. Mit diesen Techniken lernen Sie, gute eigene Ideen zu entwickeln, zu strukturieren und in Geschichten oder Texten umzusetzen.

Es gibt spezielle Kurse für Kreatives Schreiben oder Buchanleitungen, die Ihnen das Kreative Schreiben beibringen. Nutzen Sie erfahrene Autoren oder Lehrer, die Ihnen die richtigen Techniken beibringen. Schauen Sie einmal im Buchladen Ihrer Wahl nach geeigneten Büchern zum Thema Schreiben oder Kreativität.

Lesen Sie gern auch einmal unseren Beitrag „Wie schreibe ich einen guten Buchanfang?“, der eine Brücke zwischen Buchidee und dem Schreibstart schlägt.

Keine Angst vorm weißen Blatt

Lassen Sie sich nicht von der Angst vorm weißen Blatt antreiben, sondern verhindern Sie frühzeitig, dass Sie von einer ausgewachsenen Schreibblockade heimgesucht werden. Machen Sie sich nicht allzu viel Stress, wenn Ihnen nicht gleich die ultimative Buchidee einfällt! Setzen Sie sich eine Deadline, aber ohne sich Zeitdruck zu machen. Schaffen Sie sich eine zeitliche Routine, in der Sie Ideen für Ihr Buch entwickeln und für das spätere Schreiben. Räumen Sie sich Zeit für Ihre Ideen und Inspirationen ein.

Eigene Routine entwickeln

Gut ist auch, wenn Sie eine eigene, tägliche oder wöchentliche Schreib- oder Arbeitsroutine finden. So kommen Sie in einen disziplinierten Arbeitsfluss, der Ideenfindung und das spätere Schreiben zur täglichen Routine werden lässt. Regelmäßiges, diszipliniertes Arbeiten und Schreiben hilft Ihnen dabei, Ideen schneller zu entwickeln und umzusetzen. Zwischendurch gilt, nehmen Sie sich auch einmal Zeit für eine Pause, bewegen Sie sich und versorgen Sie so Ihr Gehirn mit reichlich Sauerstoff für Ihre zündenden neuen Ideen! Weitere Tipps gegen die Angst vorm weißen Blatt finden Sie in unserem Beitrag „Schreibblockade adieu“.

Lernen Sie den Buchmarkt kennen

Lernen Sie den Buchmarkt kennen, um selbst eine Buchidee zu entwickeln.Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Buchidee wie ein klassischerVerlag entwickeln. Sach- oder Fachbücher werden von Verlagen oft in Auftrag gegeben, weil gewisse Themen aktuell besonders im Gespräch sind und daher auch in Buchform nachgefragt werden. Gehen Sie doch genauso vor. Entwickeln Sie Ihre Buchidee doch vom Markt her! Was ist gerade besonders angesagt? Welche Bücher und Themen fehlen dort noch? Genau an dieser Stelle sollten Sie mit Ihrer neuartigen Buchidee andocken!

Trends aufspüren

Fragen Sie sich, was Sie selbst oder Ihre Freunde und Bekannten gern lesen würden. Welche Themen beschäftigen Ihre zukünftigen Leser besonders? Muss es tatsächlich der 100. neue Thriller im Stile Dan Browns sein? Egal, ob es sich um einen Roman oder ein Sachbuch handelt, der Leser oder die Leserin soll sich auf keinen Fall langweilen, sondern unterhalten und informiert werden. Es gilt hier, Geschichten oder Informationen zu finden, die Leser noch nicht kennen, die diesen etwas Neues bieten und unterhalten. Es gibt viele Onlineforen, Zeitschriften, Portale oder Messen, die aktuellen Trends aber auch zukünftigen Entwicklungen nachgehen. Das Lesen oder Besuchen dieser Portale, Medien, Messen kann Ihnen bei der Spurensuche nach neuartigen Themen helfen.

Spüren Sie Trends hinterher oder werden Sie mit Ihrem Buch zum Trendsetter und spüren Sie die Trends von morgen auf! Dann platzieren Sie ein Buch im Markt, das echte Absatzchancen hat, anstatt alte Inhalt nur wiederzukäuen und mit vielen anderen Autoren zu konkurrieren, die vor Ihnen da waren.

Welche Genres laufen gut?

Setzen Sie doch einmal die Marketingbrille auf und analysieren Sie den Buchmarkt! Fragen Sie sich, welche Genres und Themen gerade besonders gut laufen und auch in Zukunft gute Marktchancen haben. Schauen Sie einmal in Ihrem Buchladen oder in den bekannten Onlineshops die einzelnen Buchkategorien an. Schnell bekommen Sie eine Idee davon, welche Genres besonders beliebt sind (ein Blick auf die Bestsellerlisten hilft hier auch weiter), oder welche Genres eine besonders hohe Titelzahl aufweisen. Es geht hier vor allem darum, den Markt richtig kennenzulernen und einschätzen zu können. Machen Sie nicht den Fehler, sich mit einem Debütwerk in einem überfüllten Genre zu platzieren. Halten Sie lieber nach Nischen Ausschau und versuchen sich mit einem Nischenthema gekonnt am Buchmarkt zu platzieren.  Subgenres, in denen Ihr Titel nicht einer Riesenkonkurrenz gegenübersteht, sind ideal für eine marktgerechte, erfolgsversprechende Platzierung Ihrer Buchidee.

Denken Sie bereits bei der Buchidee vorab immer auch den Vertrieb und das Marketing mit. Wenn Sie ein bekanntes und bereits Genre wählen, müssen Sie später umso mehr dafür kämpfen, dass Ihr Roman oder Ihr Sachbuch Gehör finden.

Welches Genre liegt mir?

Zudem ist wichtig, zu überlegen, welche Genres Ihnen besonders Spaß machen. Auch wenn ein Thema noch so aktuell ist, wenn Sie selbst bei diesem Themengebiet keinen Sachverstand haben, sollten Sie es lieber lassen. Schuster bleib bei deinen Leisten ist das richtige Motto. Schätzen Sie Ihre Vorlieben und Kenntnisse richtig ein. Entwickeln Sie sich in Ihrer Sparte zum Sachverständigen, indem Sie sich zu Ihrem individuellen Thema einen breitgefächerten Kenntnisstand erwerben. Dann bleiben auch die guten Ideen nicht länger aus.

Konkurrenz analysieren

Wenn Sie das geeignete Genre oder Ihre Nische ausgemacht haben, schauen Sie sich einmal die Konkurrenz genau an. Welche Titel gibt es am Markt, welche Ansätze verfolgen die Autoren. Sie können sich dazu die Leseproben und Kurzbeschreibungen der Titel anschauen. Wie sieht die Covergestaltung aus? Bevor Sie loslegen, ist es sehr nützlich, die eigene Konkurrenz zu kennen – und sich dann gerade auf Ideen und Themen zu spezialisieren, die es vielleicht bei den Konkurrenztiteln noch nicht gibt oder dort nur Nebenaspekte sind. Welche Autoren sind besonders interessant? Von wem können Sie etwas lernen? Was machen die Autoren gut, was könnte man besser machen? Positionieren Sie sich lieber in einem Subgenre und mit einem spezifischen Thema, bei dem der Markt noch nicht übersättigt ist. So haben Sie mit Ihrem Titel später größere Chancen, neue Leser zu erreichen und Ihr Buch auch wirklich am Markt zu verkaufen. Bitte beachten Sie auch unsere Ausführungen zum Thema „Self-Publishing im Buchhandel: So erhöhen Sie Ihre Verkaufschancen“.

Erste Einfälle zur konkreten Buchidee umwandeln

Haben Sie Ihre Idee im Blick, gilt es, diese festzuhalten und zu konkretisieren. Haben Sie dafür immer einen Notizblock dabei, in dem Sie spontane Ideen notieren. So können Sie jederzeit, wenn Ihnen die Muse hold ist, Textideen, Figurenbeschreibungen etc. aufschreiben. Diese Ideenbündel können Sie dann später zusammensetzen und mithilfe dieser Text- oder Ideenbausteine Ihre eigene Geschichte, Ihren Roman, Ihr Sachbuch entwickeln.

Ideen strukturieren

Sie haben es geschafft! Die zündende Idee war da. Sie haben sich auch schon erste Notizen zu Ihrem Buchprojekt gemacht. Wie aber strukturieren Sie diese ersten Ideen zu einem umsetzbaren Konzept? Die eigentliche Umsetzung von Ideen in Text/ins Manuskript ist der nächste große Schritt für Autoren. Gehen Sie hier Schritt für Schritt vor. Nehmen Sie Ihre ersten Notizen zur Hand und versuchen in einem Kurztext Ihre Buchidee einmal zu Papier zu bringen und auszuformulieren. Vielleicht hilft es zunächst, wenn Sie Ihre ersten Ideen zunächst einmal in einem Satz zusammenfassen. Fragen Sie sich, ob diese Kurzzusammenfassung bei anderen Lesern auf Gehör und Interesse stoßen kann.

Machen Sie doch ruhig auch einmal einen Livetest: Beraten Sie sich mit Freunden und Bekannten und legen Sie Ihre erste Kurzzusammenfassung vor. Wenn diese auf Interesse stößt, können Sie sich daran machen, ein Konzept für Ihr weiteres Vorgehen zu entwickeln.

Handlungsgerüst planen

Dazu sollten Sie planen, wie Sie Ihr Buch strukturieren wollen. Was ist der ungefähre Aufbau? Welche Aspekte sind wichtig? Was sind die Figuren und wie ist die Entwicklung dieser Figuren angelegt?  Zerlegen Sie diese Planung in einzelne Arbeitsschritte. So fällt die Umsetzung wesentlich leichter, als wenn Sie versuchen, gleich alles perfekt durchzuplanen. Vielleicht hilft Ihnen auch die passende Schreibsoftware beim Umsetzen Ihrer Ideen! Es gibt mittlerweile viele Programme, die Ihnen viele Teilaspekte Ihrer Schreibplanung und -strukturierung abnehmen können!

Fazit

Mit wachen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen und sehr viel zu lesen, ist die beste Grundvoraussetzung, um eigene neue Ideen zu entwickeln. Wer gern ein Buch schreiben möchte, liest in der Regel ohnehin viel und fasziniert sich für Literatur. Um dann eine eigene, tolle Idee zu entwickeln und zu strukturieren, braucht es manchmal nur eines gewissen Anstoßes. Genau dabei können die vorgestellten Kreativitätstechniken helfen.

Unterschätzen Sie darüber hinaus nicht, wie wichtig es ist, den Buchmarkt genau zu beobachten und zu verstehen. Stellen Sie sich dabei auch die Frage, weshalb Sie ein Buch veröffentlichen möchten: Soll es möglichst viele Leser begeistern und sich erfolgreich verkaufen oder möchten Sie eine Idee für sich selbst und Ihr persönliches Umfeld verwirklichen – beispielsweise eine persönliche Familiengeschichte. Je nach persönlichem Anspruch ist es mehr oder weniger entscheidend, welche Trendthemen den Buchmarkt beherrschen.

In jedem Fall gilt: Seien Sie selbstbewusst und verfolgen Sie eine Idee, wenn Sie von dieser wirklich überzeugt sind und das Gefühl haben, im Buchmarkt eine Nische zu besetzen. Immer aber sollten Sie darauf achten, in allen Texten, die Ihr Buch umschreiben (Klappentext, Buchbeschreibung für Buchhändler, Untertitel etc.), Ihre Idee im Kern wiederzugeben, so dass Sie die passende Zielgruppe erreichen und Ihr Buch in den Suchverzeichnissen des Handels richtig eingeordnet wird.

Beschäftigt Sie neben der passenden Buchidee auch die Frage, welcher Veröffentlichungsweg eigentlich der richtige für Sie ist. Dann informieren Sie sich in unserem Beitrag „Den Königsweg finden: Self-Publishing oder Verlag?“.