Erfahrungsbericht Buchhandel: tredition-Autorin Birte Stährmann glänzt in Stuttgarter Buchhandlung

Erfahrungsbericht Buchhandel: Birte Stährmann

Bild: Self-Publisherin Birte Stährmann zeigt in einem Erfahrungsbericht, wie sie es in die bekannte Buchhandlung buchhaus wittwer geschafft hat. Bild: buchhaus wittwer

Der literarisch und olfaktorisch ansprechende Debütroman „Der Duft nach Vanille“ von Birte Stährmann liegt in prominenter Platzierung beim buchhaus wittwer in Stuttgart aus – einer der zentralen Anlaufstellen für Bücher dieser Stadt. Unser Erfahrungsbericht zeigt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem stationären Buchhandel auf.

Der stationäre Buchhandel steht für Autoren trotz Marktmacht Amazon weiterhin im Zentrum des Interesses, wenn es darum geht, das eigene Buch zu vertreiben und zu vermarkten. Auch wenn sich Self-Publishing als feste Größe im Buchmarkt etabliert hat, sind einzelne Buchhändler dennoch oft zurückhaltend, wenn es darum geht, unbekannten Autoren einen Platz im eigenen Sortiment und die damit verbundene Aufmerksamkeit zu bescheren. Self-Publishing-Titel bieten aber vor allem neue Umsatzchancen für den Buchhandel. Das erkennen immer mehr Buchhändler und unterstützen die lokalen oder regional ansässigen Autoren – wie ganz aktuell das Beispiel von Birte Stährmann zeigt.

Birte Stährmanns Buch „Der Duft nach Vanille“, das gerade erst im März bei tredition veröffentlicht wurde, hat es schnell bis in die Bestsellerliste Belletristik von tredition im Indie-Katalog und ganz aktuell in die bekannte Buchhandlung buchhaus wittwer in Stuttgart geschafft. Das ist für einen Belletristik-Titel ein stattliches Ergebnis. Denn gerade dieses Genre ist durch eine enorme Anzahl an Neuerscheinungen sehr überlaufen und obliegt einem großen Konkurrenzdruck. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie es Birte Stährmann gelungen ist, auf die Verkaufstische der bekannten Stuttgarter Buchhandlung zu kommen.

 

Birte Stährmann im Buchhandel

Bild: buchhaus wittwer hat die tredition-Autorin Birte Stährmann sogar mit einem Autorenportrait auf die Verkaufstische aufgenommen.

Birte Stährmann im buchhaus wittwer

Wittwer_4

Bild: Die beliebte Buchhandlung in Stuttgart gibt auch unbekannten Autoren eine Chance.

Die Buchhandlung Wittwer ist eine der größten Buchhandlungen im Herzen von Stuttgart. Diese ist direkt am Schlossplatz in der Innenstadts Stuttgarts gelegen. Beim Bummeln über den Schlossplatz kann man das Buchhaus nicht verfehlen. Auch in Zeiten von Amazon und Co. konnte sich die Großbuchhandlung bestens behaupten. Auf mehreren Ebenen werden Bücher der unterschiedlichsten Genres dargeboten. Ein wunderbarer und sehr attraktiver Dreh- und Angelpunkt für die Präsentation des eigenen Buches. Eine ideale Kulisse für eine Debütautorin. Besonders, wenn sich eine derart große Buchhandlung offen und engagiert gegenüber neuen und unbekannten Autoren zeigt, wie im Fall der lokal ansässigen Autorin Birte Stährmann.

Schlendert man dieser Tage auf Lektüresuche durch die Abteilung der Sommerlektüre, so stößt man schnell auf Stährmanns Debütroman „Der Duft nach Vanille“, der dort nicht nur als Buch in der Sortimentsregal ausliegt, sondern sogar mit der Vorstellung des Autorenportraits aufmerksamkeitswirksam präsentiert wird. Nicht nur Italienfans wie Buchhändlerin Sonja Dietrich kommen in dem wunderbaren Sommerschmöker voll auf Ihre Kosten!

Worum geht es in Stährmanns Buch?

Cover Der Duft nach Vanille

Bild: Cover „Der Duft nach Vanille“ von Birte Stährmann

Kann ein Duft ein Leben verändern, das in wohlgeordneten Bahnen ohne große Überraschungen verläuft? Der Stuttgarter Bibliothekar Frank Mühe ist dabei, mit seiner Freundin Anna zusammenzuziehen; da erreicht ihn eine wertvolle Bücherkiste als Schenkung von einem Unbekannten aus Florenz – und sein Leben ändert sich schlagartig. Als er die Kiste öffnet, entströmt ihr ein Duft nach Vanille. Wie aus dem Nichts tauchen Erinnerungen auf aus seiner Vergangenheit. Frank begibt sich auf eine Reise in die Toskana, die sein Leben auf den Kopf stellt – auf der Spur der Bücher und seiner Jugendliebe. Wird er als der gleiche Mann wieder nach Stuttgart zurückkehren?

Was ist das Besondere an „Der Duft nach Vanille“?

„Der Duft nach Vanille“ von Birte Stährmann ist nicht nur ein idealer Reiseschmöker für Italienfans, sondern eine Erzählung für alle, die Bücher nicht nur wegen den Geschichten in ihnen, sondern auch wegen ihrem Duft und dem Knistern der Blätter lieben. Birte Stährmann spielt in diesem Roman meisterhaft mit Worten und skizziert in einer sensiblen Erzählung Gefühle und menschliche Regungen. Die Autorin lädt ihre Leser auf ein Abenteuer rund um die Welt der Bücher ein. „Der Duft nach Vanille“ ist ein Debütromanm, der das Lesen mit allen Sinnen erlebbar macht.

So gelangte Birte Stährmanns Buch in die Stuttgarter Buchhandlung

Birte Stährmann Buchhandelsauslage

Bild: Sommer, Strand und Reisen. Birte Stährmanns Buch liegt prominent platziert in der stationären Buchhandlung aus.

tredition: Wie kam es, dass Ihr Roman „Der Duft nach Vanille“ im Regal mit den Empfehlungen bei „Wittwer“, der größten Buchhandlung in Stuttgart, landete?

Birte Stährmann: Kurz nach dem Erscheinen des Romans besuchte ich einige ausgewählte Buchhandlungen; den für den Einkauf zuständigen Buchhändlerinnen habe ich ein Belegexemplar des Buches zur Verfügung gestellt.

Nach einigen Wochen habe ich wieder bei Wittwer „vorgefühlt“ – die zuständige Buchhändlerin hatte in den Roman reingelesen und sie konnte sich vorstellen, ihn zum Sommer ins Sortiment aufzunehmen. Etwa drei Wochen lang wurde er dann auf einem Tisch mit Sommerlektüre präsentiert.

Ja, und plötzlich fand ich den Roman „Der Duft nach Vanille“ in dem Regal, in dem die Buchhändler/innen dieser Abteilung immer zwei Wochen lang ihre besonderen Empfehlung präsentieren. Da war ich natürlich stolz.

tredition: Weshalb hat Ihr Roman überzeugt?

Birte Stährmann

Bild: tredition-Autorin Birte Stährmann zeigt Self-Publishern sehr erfolgreich, wie Buchhandelsmarketing richtig geht.

Birte Stährmann: Der Buchhändlerin, Frau Dietrich, hat die Geschichte sehr gut gefallen – sie liest gerne schön geschriebene Unterhaltungsromane und liebt Italien.

Außerdem gefällt ihr der regionale Bezug und auch, dass ich mich getraut habe, den Roman herauszubringen – da wollte sie mich gerne unterstützen.

Führt die Buchhandlung noch mehr Bücher von Selfpublishern?

Das ist zwar überschaubar, kommt aber immer wieder vor. Jedoch werden vorrangig Bücher mit Regionalbezug präsentiert. Diese Autoren geben ihre Bücher bei der Buchhandlung in Kommission, denn anders als Bücher von tredition sind sie über den Großhandel gar nicht oder nur schwer zu bestellen.

tredition: Wer ist aufgeschlossener für Bücher von Selfpublishern – große oder kleine Buchhandlungen? Wie würden Sie das einschätzen?

Birte Stährmann: Grundsätzlich sind es eher die kleinen Buchhandlungen, die bereit sind, auch einmal ein Nischenprodukt zu präsentieren.

Die meisten großen Buchhandlungen sind Ketten; da ist der Entscheidungsweg entsprechend lang und die Zusammenarbeit mit renommierten Verlagen steht im Mittelpunkt.

Wenn frau/man es schafft, einen persönlichen Kontakt zu den Buchhändlern aufzubauen, steigt die Chance, dass der eigene Roman in den Verkauf kommt.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie Kontakt zu Buchhandlungen aufnehmen?

Birte Stährmann: Zuvor informiere ich mich über das Internet über die Inhaberin oder den Inhaber. Dann schnüre ich ein kleines Werbepaket: Ich drucke alle bisher erschienenen Presseberichte aus, lege meine Werbekarten bereit und halte ein Buch parat. Und dann gehe ich „Klinken putzen“ …

tredition: Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit diesem Vorgehen gemacht?

Birte Stährmann: Überwiegend gute, vor allem in letzter Zeit. Denn jetzt, wo mein Roman auf der Bestsellerliste von tredition ist und ich ordentliche Verkaufszahlen habe, kann ich im Gespräch erste Erfolge vorweisen. Die wiederum imponieren den meisten Buchhändlern, und sie sind offener für mein Anliegen.

tredition: Was raten Sie Ihren Mitautorinnen!?

Birte Stährmann: Ein ähnliches Vorgehen wie das geschilderte einfach einmal ausprobieren. Und natürlich: Geduld, Geduld, Geduld …

 

 

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