Mehr Bücher verkaufen – Ratschläge für Self-Publisher

Wieder gibt es neue Ratschläge, wie Self-Publishing-Autoren größere Verkaufserfolge auf dem Buchmarkt für ihre Werke erzielen. Dan Dillon hat jetzt bei „SelfPublishedAuthor“ am 19. November 2013 die neuesten Erkenntnisse aus einer Broschüre von lulu in einer Zusammenfassung veröffentlicht. Drei wesentliche Punkte sind zu bedenken.

Welche Zielgruppe soll erreicht werden?

Egal, was verkauft werden soll, Limonade oder Bücher, immer soll das Angebot an den Wünschen potentieller Kunden ausgerichtet werden, so jedenfalls raten die lulu-Autoren den Self-Publishern. Das mag am ersten Beispiel – der Limonade – ja durchaus funktionieren, auch wenn Socken, Fische oder Kochtöpfe gewinnbringend an die Kunden gebracht werden sollen, ob aber Bücher nach diesem Strickmuster geschrieben und verkauft werden sollten, ist dann doch mit einem riesigen Fragezeichen zu versehen. Jedenfalls dann, wenn Literatur mit Mindestansprüchen an die Qualität des Inhalts veröffentlicht werden sollen. (Allerdings kann der kritische Beobachter angesichts der Amazon-Bestseller-Listen mit teilweise erschütternd trivialen Büchern (Selbst-)Zweifel an dieser markig vorgetragenen Aussage bekommen).

Die zentrale Frage, die der Self-Publishing-Autor in dieser Rubrik für sich beantworten muss, lautet: Welchen Nutzen kann mein Buch den Lesern bieten, den sie nicht auch auf anderem Wege erlangen können.

Wie soll das Buch vermarktet werden?

So einfach ist diese Frage bei den lulu-Autoren allerdings nicht gestellt. Im Original lautet die Anforderung in etwa: Finde heraus, welche Attribute Dein Buch gegenüber anderen Büchern herausragen lässt und welche Marketing-Aktivitäten diese Vorzüge am besten herausstellen, um den Verkauf voranzubringen.

Im einzelnen soll sich der Self-Publishing-Autor Gedanken machen über den Titel des Buches, wie Aufmerksamkeit, auch durch Mund-zu-Mund-Propaganda, erzielt werden kann, er soll daran denken, dass sowohl Print- als auch eBook-Versionen auf den Markt gebracht werden und dass eine hohe Druckqualität erreicht wird.

Eigentlich sind dies alles Selbstverständlichkeiten, die die tredition-Autoren, wie die jahrelange Erfahrung in diesem Sektor zeigt, zum allergrößten Teil bei ihren Veröffentlichungen mit Erfolg berücksichtigen.

Es ist weniger zeitaufwendig und billiger, als Du denkst

Nach den lulu-Erfahrungen wendet die Mehrheit (mehr als 60 Prozent) der erfolgreichsten Self-Publishing-Autoren weniger als eine Stunde am Tag für Marketing-Aktionen auf. Und ein fast gleicher Prozentsatz (65 Prozent) investiert weniger als 500 Dollar in Marketing-Maßnahmen. Diese Marketing-Maßnahmen betreffen vor allem das Management der eigenen Webseiten, Werbung und Verteilen von Werbeexemplaren. Dann lässt es sich gut leben von den eigenen Büchern, sagt lulu.

Noch ein weiterer Rat – von tredition

Schreib´ die Bücher, von deren Qualität Du überzeugt bist und lass´ Dich durch die vielen wohlfeilen Ratschläge nicht von Deinem Weg abbringen!

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