Serie: Das eigene Buch erfolgreich vermarkten – Teil III

Soziale Kanäle für das Marketing nutzen

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Teil III: Social Media Marketing – Facebook

Fast 80 Prozent der deutschen Internetnutzer sind bei einem sozialen Netzwerk aktiv, ermittelte der Branchenverband Bitkom im Herbst 2013 im Rahmen einer Umfrage. Am stärksten genutzt wird demnach Facebook, doch auch Google+, XING, TWitter und LinkedIn sind in den Top 10 vertreten. Interessant dabei: Nicht nur 20-jährige Youngster tummeln sich bei Facebook und Co. So sind laut Bitkom 2013 bereits 67 Prozent der über 50-Jährigen in sozialen Netzwerken angemeldet und aktiv. Zwei Jahre zuvor waren es erst 55 Prozent.

Die Chancen, die soziale Netzwerke als Plattformen für das Buchmarketing bieten, sind also groß. Wichtig ist aber, strukturiert vorzugehen, um sich nicht zu verzetteln.

Vorüberlegungen:

  •  An welche Leserzielgruppe richtet sich Ihr Buch? Bei belletristischen Titeln sind soziale Netzwerke, die privat genutzt werden, am interessantesten. Gerade im Falle von Fachbüchern sind Berufsnetzwerke wie Xing und LinkedIn ebenfalls sehr geeignete Plattformen.
  • In welchen Netzwerken sind Sie als Privatperson und Autor bereits stark aktiv? Starten Sie Ihre Buchmarketing-Aktivitäten am besten erstmal auf Plattformen, auf denen Sie bereits gut vernetzt sind und folglich eine hohe Reichweite erzielen.
  • Vor-Recherche: Durchforsten Sie die sozialen Netzwerke nach Nutzern und Diskussionsgruppen, zu denen Ihr Buch passt. Je mehr Anknüpfungspunkte, desto effektiver ist hinterher das Marketing.

Facebook – mittendrin, statt nur dabei

„Facebook ist längst mehr als eine Plauder-Plattform“, schrieb „Die Welt“ in einem Onlinebeitrag 2013. Wohl wahr: Kaum ein Unternehmen, das die Plattform nicht für Marketing- und Imagezwecke nutzt. Gleichermaßen können Kreative und Freiberufler sich über Facebook Gehör verschaffen. Wie sollten Sie als Autor vorgehen?

1. Das eigene Profil schärfen

Füllen Sie Ihr öffentliches Profil möglichst detailreich aus, indem Sie Ihre Aktivitäten als Autor darlegen und auf Ihre Buchveröffentlichungen verweisen. Natürlich sollte ein Link auf die Buchdetailseite im tredition-Shop nicht fehlen. Ein aussagekräftiges Hintergrundbild, Fotos von Buchpräsentationen oder Lesungen sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern machen Sie als Autor erlebbar. Wichtig sind natürlich darüber hinaus egelmäßige Posts an den Facebook-„Freundeskreis“ über alles, was Sie als Autor umtreibt (welche Themen beschäftigen Sie, welche Veröffentlichungspläne haben Sie, wo und wann finden Lesungen statt usw.).

2. In Gruppen aktiv sein

Eine aktive Kommunikation mit anderen Facebook-Nutzern und Autoren ist wichtig und wertvoll – nicht nur , um sich ins Gespräch zu bringen, sondern auch um von den Erfahrungen anderer Autoren zu profitieren. Beispiele für Gruppen sind

  • Self-Publishing: Hier tummeln sich vor allem Autoren und Verlagsdienstleister, die sich über alle Aspekte des Self-Publishing austauschen
  • Autorenwelt: Plattform für den Austausch unter „Schreibprofis“ und angehende Autoren
  • Die bunte Bücherwelt: Diese Gruppe ist wertvoll, um sich über aktuelle Ereignisse und Trends im Buchmarkt auf dem Laufenden zu halten und das öffentliche Meinungsbild dazu wahrzunehmen
  • Eine wertvolle Auflistung weiterer autorenspezifischer Gruppen ist im Blog Mordgefluester zu finden.

So wertvoll der Gruppenaustausch ist – wohlüberlegtes Agieren auf den einzelnen Plattformen ist empfehlenswert, denn zuweilen werden Themen mit unzähligen Kommentaren „zerredet“, ohne fruchtbares Ergebnis

 3. Eigene Fanpage

Alternativ oder zusätzlich zum privaten Nutzerprofil können Autoren eine Fanpage erstellen, die ganz gezielt die eigenen Bücher und das schriftstellerische Schaffen in Szene setzt. Bei der Entscheidungsfindung, ob eine Fanpage anzulegen ist, kann der Gedankenanstoß auf der Seite ebooks-autoren.de hilfreich sein.

 

 

 

 

 

 

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