Vom Buchhandel entdeckt: tredition-Autorin Natalie Wintermantel bei Hugendubel

Vom Buchhandel Erfahrung entdeckt Natalie Wintermantel

Bild: Self-Publisherin Natalie Wintermantel hat es mit ihrem innovativen Ratgeber auf die Ausstellungsfläche bei Hugendubel in Frankfurt gebracht. Copyright: Natalie Wintermantel

Natalie Wintermantel leitet Leser in ihrem ganz authentischen und andersartigen Lebenshilfe-Ratgeber „SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM, sie schätzen nur das Leben“ dazu an, sich selbst zu akzeptieren und das eigene Leben mehr zu genießen. Denn, wie sie in ihrem Buch schreibt, können wir uns vom Tierreich, und von den im Titel beschworenen Schnecken, einiges abschauen. Mit ihrem Ratgeber, der auch bereits einiges Medienecho ausgelöst hat, bietet die tredition-Autorin echte Lebenshilfe, die ankommt. Vielleicht ein Grund dafür, dass das stationäre Buchhandelsschwergewicht Hugendubel den Titel entdeckt hat und ganz aktuell  in seiner Filiale am Steinweg in Frankfurt präsentiert.

Der Erfahrungsbericht von Natalie Wintermantel, den wir Ihnen im Folgenden vorstellen, offenbart die Möglichkeiten, die sich auch unbekannten und Self-Publishing-Autoren heute bieten, das eigene Buch an die potenziellen Leser zu bringen. Daher freuen wir uns, dass immer mehr Buchhändler auch unbekannte Autoren entdecken und lokale und regional ansässige AutorInnen unterstützen – wie Natalie Wintermantel mit ihrem Buch „SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM“.

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie es Natalie Wintermantel gelungen ist, auf die Verkaufstische der bekannten Frankfurter Buchhandlung zu kommen.

Natalie Wintermantel mit ihrem Buch in der Frankfurter Filiale des Buchhandelsriesen Hugendubel

Es ist eine Mischung zwischen „Stolzsein“ und Dankbarkeit an alle diejenigen,  die bei der Buch-Erstellung mitgewirkt haben und es letztendlich möglich gemacht haben.

Natalie Wintermantel Autorin im Buchhandel

Bild: Die Hugendubel-Filiale in der Bücherstadt Frankfurt ist eine der bekanntesten Buchhandlungen Deutschlands.

Mit Hauptsitz in München ist Hugendubel heute die größte inhabergeführte Buchhandlung Deutschlands. Die Filiale in Frankfurt ist direkt am Steinweg, zentral nahe der Frankfurter Hauptwache, gelegen und eine der wichtigsten Anlaufstellen für Bücher in Frankfurt – und ganz Deutschland. Hugendubel steht für „beste Beratung vor Ort“ und präsentiert sich, laut Inhaberin Nina Hugendubel, als ein Unternehmen „in Aufbruchsstimmung“. Denn Hugendubel bekennt sich zum Buch, konzentriert sich auf die Welt der Bücher und setzt mit seiner Multichannelstrategie auf die Verzahnung von Online-, Digital- und Filialgeschäft im Buchhandel. Auch in Zeiten des Onlineriesen Amazon kann sich die Großbuchhandlung wie wenige andere  behaupten. Auf mehreren Ebenen werden Bücher der unterschiedlichsten Genres dargeboten.

Natürlich kann eine junge Debütautorin besonders stolz sein, wenn das eigene Buch in einer Buchhandlung dieses Kalibers auf Interesse stößt und vor Ort für Leser präsentiert wird. Was macht das Buch von Natalie Wintermantel so besonders, dass es das Interesse dieser Buchhandlung wecken kann und warum sollten Sie als LeserIn das Buch lesen?

 

Worum geht es in Natalie Wintermantels Buch?

SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM

Bild: Cover „SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM“ von Natalie Wintermantel

Natalie Wintermantel lernt Leser in ihrem Buch „SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM, sie schätzen nur das Leben“ dazu an, sich selbst zu mögen und das eigene Leben mehr zu genießen. „SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM, sie schätzen nur das Leben“ dreht sich rund um das Thema Selbstentwicklung und die vielen verschiedenen Aspekte, aus denen unser Leben besteht: von unseren Leidenschaften, unseren Problemen, unseren Beziehungen, unseren Hoffnungen und unseren Seelen. Die Diplom-Psychologin Natalie Wintermantel gibt in ihrem außergewöhnlichen Ratgeber einen Einblick in ihr eigenes Leben, sowohl aus dem Privat- als auch Berufsalltag.

Was ist das Besondere an „Schnecken sind nicht langsam“?

In jeder Buchhandlung findet man unzählige Selbsthilfebücher. Natalie Wintermantel legt mit ihrem Buch jedoch eine eigenwillige Variante eines Lebenshilfe-Ratgebers vor. Das Buch bietet Hilfestellung für Probleme und innere Konflikte auf diesem spannenden Weg zu uns selbst – und das in einer außergewöhnlichen Herangehensweise. Das Buch beinhaltet Gedichte, Zitate, Landschafts-Tuschzeichnungen, Fragen, kleine Geschichten aus dem Coaching- und Beratungsalltag, persönliche Berichte und viele Inhalte, die zwischen den Zeilen vom Leser erspürt werden können. Sie schreibt auf eine direkte, persönliche und leicht verständliche Weise und gibt Lesern einige praktische Impulse an die Hand. Wintermantels Buch kann für manchen Leser einen Weg aus der Verwirrung bedeuten und für andere Leser hingegen Buch eine schöne Erinnerung daran sein, dass das Leben auch dazu da ist, genossen zu werden.

So gelangte Natalie Wintermantels Buch in die Frankfurter Buchhandlung

Klassische Verlage haben längere „Entscheidungswege“ und ihre eigenen Buch-Auswahl-Kriterien, die manchmal schwer zu durchschauen sind. Wohingegen die Self-Publishing-Verlage aufgrund ihrer Flexibilität, was die Buch-Inhalte und Cover-Gestaltung betrifft, sehr unterstützend für die Neu-Autoren sein können. Die Welt ist dadurch bunter geworden …

Natalie Wintermantel bei Hugendubel Frankfurt

Bild: Ratgeber en masse. Natalie Wintermantels Buch besticht nicht nur durch den besonderen Inhalt, sondern auch durch sein farbenfrohes Cover, das schnell Blicke auf sich zieht.

tredition: Mit welchen Worten würden Sie Ihr Buch kurz umschreiben?

Natalie Wintermantel: Es ist eine Art „Lebenshilfe-Ratgeber“, der viele wertvolle Impulse für ein zufriedenes, authentisches und erfolgreiches Leben präsentiert. Darin enthaltene Themen sind: Beziehung, Berufung, Glück, Gesundheit, Freizeit, Liebe, persönliche Entwicklung, Spiritualität, etc.

 

tredition: Ihre Buchhandlungs-Premiere?

Natalie Wintermantel: Ja, bei Hugendubel GmbH & Co. KG, Steinweg 12 in Frankfurt am Main – im April 2016!

 

tredition: Wie ist das Gefühl, Ihr Buch in einer so großen Buchhandlung ausgelegt zu sehen?

Natalie Wintermantel: Das Gefühl ist ein besonders schönes. Es ist eine Mischung zwischen „Stolzsein“ und Dankbarkeit an alle diejenigen,  die bei der Buch-Erstellung mitgewirkt haben und es letztendlich möglich gemacht haben.

 

tredition: Wie kam es zu dieser schönen Zusammenarbeit?

Natalie Wintermantel: Mit einem Exemplar meines Buches und mit einer Freundin im Schlepptau ging ich Anfang April in die Filiale am Steinweg 12 in Frankfurt und fragte an der Information an, wer denn der Einkäufer für psychologische Literatur im Hause ist. Eine freundliche Dame nannte mir den Namen des Einkäufers und sagte mir auch, in welcher Abteilung ich nach ihm suchen könnte. Daraufhin ging ich direkt zum Einkäufer. Ich hatte Glück. Er war zu diesem Zeitpunkt tatsächlich in der Lebenshilfe-Abteilung unterwegs. Ich stellte mich vor, drückte ihm mein Buch in die Hand und beschrieb kurz meine Situation als Self-Publisherin und bat ihn höflich, sich mein Buch anzusehen. Dann tauschten wir unsere Kontaktdaten aus und ich verließ vorerst die Buchhandlung. Nach einer Woche rief ich den Einkäufer an und er teilte mir mit, dass er das Buch bereits angeschaut und sich dafür entschieden hatte, es für die Buchhandlung zu bestellen, weil ihn das Buch „überzeugt“ hatte … Meine Freude darüber war unbeschreiblich groß. Ich war und bin diesem Herrn zutiefst dankbar.

tredition: Weshalb glauben Sie hat Hugendubel Ihr Buch als Bereicherung für Ihr Sortiment überzeugt?

Hugendubel Natalie Wintermantel

tredition-Autorin Natalie Wintermantel hat es mit ihrem Ratgeber in die größte inhabergeführte Buchhandlung Deutschlands geschafft und zeigt in diesem Portrait, wie es zu dieser Auslage bei Hugendubel in Frankfurt gekommen ist. Bild: Hugendubel Frankfurt aus sommerlicher Perspektive

Natalie Wintermantel: Diese Frage ist für mich sehr schwierig zu beantworten. Da sollten Sie den Einkäufer direkt befragen. Schließlich gibt es so viele Lebenshilfe-Ratgeber auf dem Markt, dass die Entscheidung für die Aufnahme des Buches ins Sortiment sicher nicht einfach ist … Ich weiß vom Hugendubel-Einkäufer nur, dass ihn mein Buch „überzeugt“ hat …

tredition: Wie sind Sie zum Self-Publishing gekommen und was ist Ihr Eindruck von SP-Titeln im Buchmarkt?

Natalie Wintermantel: Diese Frage ist ziemlich komplex. Der Weg zum eigenen Self-Publishing-Buch war ziemlich steinig: Vorerst hatte ich es auf klassischem Wege versucht. Als mein Buch im September 2015 fertig geschrieben war, verschickte ich die Lese-Proben und meine Kontaktdaten an vier klassische Verlage. Zwei dieser Verlage reagierten soweit, dass sie mir den Eingang meiner Manuskripte bestätigten. Mehr passierte erstmal nicht …

Später zeigte ein Verlag doch Interesse an meinem Buch, aber wir konnten uns schlussendlich nicht einigen, weil ich zum einen mein Buch so schnell wie möglich auf den Markt bringen und nicht noch ein halbes Jahr lang warten wollte, bis das Buch das Licht der Welt erblickt, und zum anderen bestanden beim Verlag kleine Änderungswünsche in Bezug auf den Inhalt meines Buches … Nach reiflicher Überlegung und drei schlaflosen Nächten entschied ich mich letztendlich gegen einen klassischen Verlag und für „Self-Publishing“, weil ich der Meinung war, dass mein Buch genauso herauskommen sollte, wie ich es geschrieben habe und nicht anders. Und dann begann ich, mich im Internet nach Self-Publishing-Verlagen umzuschauen.
Mein Eindruck im Bezug auf SP-Titel im Buchmarkt: Es gibt mittlerweile sehr viele SP-Titel im Buchmarkt und das ist auch gut so. Ich recherchiere regelmäßig zum Thema „Self-Publishing“, lese Interviews von den Autoren und Verlags-Vertretern. Die von mir gemachte, oben beschriebene Erfahrung scheint kein Einzelfall zu sein. Klassische Verlage haben längere „Entscheidungswege“ und ihre eigenen Buch-Auswahl-Kriterien, die manchmal schwer zu durchschauen sind. Wohingegen die Self-Publishing-Verlage aufgrund ihrer Flexibilität, was die Buch-Inhalte und Cover-Gestaltung betrifft, sehr unterstützend für die Neu-Autoren sein können. Die Welt ist dadurch bunter geworden und ohne die Self-Publishing-Verlage würden viele spannende Gedanken vieler fähiger Autoren in den Schubladen verschwinden und nie die Bücher-Welt erreichen und bereichern.

 

tredition: Wie sind Sie auf tredition gekommen?

Natalie Wintermantel

Bild: tredition Autorin Natalie Wintermantel zeigt, wie eine vielseitige Marketingstrategie sich auf den Erfolg des Buches auswirkt.

Natalie Wintermantel: Ich recherchierte im Internet nach SP-Verlagen und konnte mich nicht so richtig entscheiden … Dann machte mich mein Mann auf tredition aufmerksam. Als ich zum ersten Mal auf die Webseite von tredition kam, war es so eine Art „Liebe auf den ersten Blick“. Ich fühlte mich beim Betrachten der Webseiten-Inhalte sofort wohl: Alles fühlte sich irgendwie stimmig an … Damit meine ich die Art der dargestellten Inhalte, die Struktur der Seite, die Farben und dann rief ich kurz bei tredition an und hatte Frau Wichert am Telefon. Sie machte ebenfalls einen positiven Eindruck auf mich, weil sie sich sehr geduldig alle meine Fragen anhörte und kompetente Antworten gab. Die Entscheidung für tredition fiel dann schnell.

 

tredition: Was halten Sie von Amazon?

Natalie Wintermantel: Meiner Meinung nach ist Amazon genauso wichtig für die Bücherwelt, wie die SP-Verlage und die klassischen Verlage. Wie heißt es so schön: „Konkurrenz belebt das Geschäft.“ Da ist etwas Wahres dran … Ich habe es zwar mitbekommen, dass Amazon den kleinen Buchhandlungen oft „ein Dorn im Auge“ ist … Aber ich weiß auch, dass viele meiner Bekannten und Freunde sich bei Amazon über die Bücher beziehungsweise deren Rezensionen informieren und dann wiederum bei ihrer kleinen Buchhandlung um die Ecke das Buch bestellen. Amazon-Rezensionen sind gerade für die Neu-Autoren goldwert. Die guten Rezensionen können bei der Vermarktung des Buches sehr hilfreich sein. Und weil Amazon so riesig und bekannt ist, kann das eigene Buch im Optimalfall unglaublich viele Leser erreichen.

 

tredition: Welche Entwicklung erwarten Sie mittelfristig auf dem deutschen Buchmarkt, wie wird sich der Buchbranche weiter entwickeln?

Natalie Wintermantel: Diese Frage finde ich sehr schwierig. Niemand kann es mit absoluter Sicherheit vorhersagen, wie der Büchermarkt sich genau entwickeln wird. Ich würde mir wünschen, dass aus Gründen der Nachhaltigkeit mehr e-Books gekauft werden.

 

tredition: Diese Frage bewegt jeden Self-Publishing-Autor: Wie gelingt es, dass das Buch tatsächlich im Buchhandel ausliegt? Was sind Ihre besonderen Tipps an andere Autoren?

Natalie Wintermantel: Weiter oben beschrieb ich den Weg meines Buches in die Frankfurter Hugendubel-Regale. Sicherlich gibt es noch andere Möglichkeiten, das eigene Buch in den Buchhandel zu bringen. Wichtig ist vielleicht vor allem der Mut, neue Strategien und eigene Ideen im Bezug auf die Vermarktung wirklich in der Praxis auszuprobieren. Und letztendlich – langfristig betrachtet – entscheidet immer der Leser, wie wertvoll und interessant ein Buch ist. Und natürlich kann nicht jedes Buch ein Bestseller werden.

 

tredition: Wie gehen Sie mit Marketing vor und haben Sie schon weitere Strategien, Pläne für Ihr Buch?

Emotion

Bild: Auch eine gute Pressearbeit wirkt sich auf den Bucherfolg aus. Natalie Wintermantel hat der bekannten Frauenzeitschrift emotion ein Interview zu ihrem Buchtitel gegeben.

Natalie Wintermantel: Ich habe bereits viele Marketing-Maßnahmen ausprobiert und kann nicht genau sagen, welche Strategie die meisten Leser bzw. Käufer nach sich zog. Wahrscheinlich hilft jede Aktion ein bisschen mit. Ich habe z. B. eine eigene Facebook-Fanpage und eine Homepage für mein Buch erstellt. Dann habe ich ein Interview bei der Frauenzeitschrift emotion platziert. Alle meine E-mail-Kontakte habe  ich über die Buch-Veröffentlichung informiert. Natürlich habe ich auch meine Coaching-Klienten über mein Buch informiert und die Newsletter-Empfänger haben eine kostenlose Leseprobe geschenkt bekommen.

Ich bin im regen Kontakt zu den Buch-Bloggern, die bei Interesse gerne bereit sind, Rezensionen zu schreiben. Ich besuche regelmäßig kleinere Buchhandlungen in Frankfurt auf und erkundige mich nach der Möglichkeit, mein Buch ins Sortiment aufzunehmen. Bei kleineren Buchhandlungen habe ich wiederholt die Erfahrung gemacht, dass sie die Bücher nur gegen Kommission aufnehmen. Das bedeutet ganz praktisch, dass die Bücher bei Nichtverkauf zurückgegeben werden können und wirtschaftlich lohnt sich die Vorgehensweise nur bedingt. Aber zum Werbungszweck, dass das eigene Buch an den Orten ausliegt, wo interessierte Lese-Ratten sich aufhalten, eignet sich diese Vorgehensweise schon … Auch verteilte ich sehr viele Buch-Flyer in Frankfurter Briefkästen. In Zukunft könnte ich mir vorstellen, mehr Lesungen in den Buchhandlungen – im direkten Kontakt zu den potentiellen Lesern – abzuhalten. (Anmerkund d. Red.: Seit kurzem unterstützt tredition Autoren zusätzlich beim Buchhandelsmarketing durch die Gewährung des   vollen Remissionsrechts bei Büchertischen und Lesungen und die Versendung kostenfreier Ansichtsexemplare für Buchhandlungen).

tredition: Liebe Frau Wintermantel, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

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