Self-Publishing im Buchhandel: So erhöhen Sie Ihre Verkaufschancen

Thriller "Kreuzfahrt am Abgrund" in der Buchhandlung ausgestellt

Ein bei tredition erschienener Kreuzfahrt-Thriller vom Feinsten erzeugte viel Echo im Buchhandel

Das eigene Buch liegt in der Buchhandlung um die Ecke oder gar bei einem großen Filialisten zum Verkauf aus – für jeden Self-Publisher geht damit ein Traum in Erfüllung, denn die Verkaufschancen steigern sich enorm! Wussten Sie aber, dass es bei den meisten Self-Publishing-Dienstleistern unmöglich ist, dieses Ziel jemals zu erreichen? Titel aus dem Self-Publishing im Buchhandel zu finden, ist eine Seltenheit. Die Gründe dafür erläutern wir Ihnen im Folgenden – und zeigen auch, weshalb wir bei tredition ganz anders als andere Self-Publishing-Dienstleister agieren, um Ihrem Buch alle Chancen auf eine Aufnahme Ihres Buches in die Sortimente der Buchhändler zu geben.

Inhalt dieses Artikels

Wie kommen Bücher in den Buchhandel?

Jede Buchhandlung – ob die kleine, inhabergeführte um die Ecke oder die Filiale eines großen Buchhandelsunternehmens – hat ein festes Sortiment an Titeln zur Auswahl. Dieses Sortiment stellt jede Buchhandlung aus dem Angebot der Verlage zusammen und berücksichtigt dabei natürlich die eigene Ausrichtung: Viele Buchhandlungen haben ein allgemeines, also sehr breites, Sortiment, manche sind aber auch auf Fachbücher oder andere Themen (Spirituelles, Kinderbücher etc.) spezialisiert. In der Regel stellen Buchhandlungen halbjährlich zum Frühjahr und Herbst ihr Titelsortiment neu zusammen. Basis bilden dabei die zwei Mal im Jahr neu erscheinenden Verlagsvorschauen und die Besuche der Verlagsvertreter, die Titelnovitäten vorstellen.

Wo bestellen die Buchhändler?

Den Großteil ihres Sortiments erwerben die Buchhändler direkt bei den Verlagen und nicht von den sogenannten Barsortimenten, d.h. dem Buchgroßhandel. Konkret bedeutet das: 77 % aller im stationären Buchhandel verkauften Bücher werden durch die Verlage direkt geliefert.

Lediglich 23 % liefern die Barsortimente an. Dabei handelt es sich um einzelne Bücher, die Buchhandlungen gezielt auf Wunsch und Bestellung von Kunden ordern. Auf diesem Wege gelangen auch Titel aus dem Bereich des Self-Publishing in den Buchhandel (im Folgenden erfahren Sie dazu mehr).

Self-Publishing-Titel werden übrigens in der Regel im sogenannten Print-on-Demand-Verfahren hergestellt, d.h. sobald ein Kunde in der Buchhandlung das Buch bestellt, wird gedruckt und ausgeliefert. Informieren Sie sich auch über die Vorteile von Print-on-Demand.

Was verdient ein Buchhändler am Buchverkauf?

Als selbstständige Unternehmer kaufen Buchhändler auf eigene Rechnung bei Verlagen Bücher ein und verkaufen diese zu dem vom Verlag festgesetzten Ladenpreis, denn in Deutschland gilt die Buchpreisbindung. Da Buchhandlungen folglich nicht selbst die Preise Ihrer Ware bestimmen können, gewähren ihnen die Verlage beim Einkauf einen Rabatt. Dieser liegt in der Regel bei 42 Prozent des Ladenpreises eines Buches. Aus dieser sogenannten Handelsspanne finanziert der Buchhändler seinen laufenden Betrieb (Personalkosten, Miete etc.). Große Filialisten oder Buchgemeinschaften/Buchclubs fordern zuweilen sogar 45 % Rabatt sowie zusätzlich Werbekostenzuschüsse von den Verlagen. Bei Werbekostenzuschüssen handelt es sich um einen Geldbetrag oder Gratisware des Herstellers für Werbezwecke im Buchhandel. Wird diese geforderte Handelsspanne samt Werbekostenzuschuss nicht gewährt, hat der entsprechende Verlag keine Chance, bei dem Filialisten „gelistet“ zu werden, d.h. ins Sortiment aufgenommen zu werden.

Lesen Sie auch unsere ausführliche Informationen zu den Vertriebswegen von tredition und der Belieferung des Buchhandels.

Statistische Zahlen zu der Buchhandelsstruktur einzelner Bundesländer können Sie beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels abrufen.

Self-Publishing im Buchhandel: Woran hapert es?

Im Gegensatz zu den Titeln der Verlage werden Self-Publishing-Titel in den allermeisten Fällen nicht durch Verlagsvertreter im Buchhandel vorgestellt. Die meisten Self-Publishing-Dienstleister leisten sich keine Verlagsvertreter – das Hauptaugenmerk liegt immer darauf, die Buchveröffentlichung für Autoren möglichst preiswert anzubieten und ein attraktives Autorenhonorar pro verkauftem Exemplar zu bieten.

Ohne Verlagsvertreter keine Titelbestellung

Für die Buchhändler bedeutet dies: Wenn sie Self-Publishing-Titel in ihr Sortiment aufnehmen möchten, müssten sie selbst gezielt nach diesen Titeln in den Verzeichnissen des Großhandels suchen. Dafür fehlt nicht nur die Zeit, sondern auch ein guter Grund. Nehmen wir das Beispiel Krimi: Die belletristischen Verlage haben unzählige Krimis in ihren Programmen, aus denen die Buchhandlungen ihr Krimisortiment bestücken. Die Notwendigkeit, zusätzlich nach Self-Publishing-Titeln zu suchen, sehen Buchhändler natürlich nicht.

Wichtiges Remissionsrecht

Self-Publishing-Dienstleister gewähren den Buchhändlern außerdem kein Remissionsrecht, so wie die Verlage es tun. Das Remissionsrecht ermöglicht den Buchhändlern, unverkaufte Exemplare eines Buches gegen eine volle Gutschrift wieder an den Verlag zurückzugeben. Das Risiko, auf den Büchern sitzen zu bleiben, möchte kaum ein Buchhändler eingehen.

Erschwerend kommt hinzu: Self-Publishing-Dienstleister bieten Buchhändlern nicht die Rabatte, die sie von den Verlagen erhalten. So sind es bei den bedeutenden deutschsprachigen Self-Publishing-Dienstleistern, die neben tredition existieren, nur 25-30 %. Folgendes Beispiel zeigt, wie unattraktiv diese Margen für den Buchhandel sind, im Vergleich zur Bestellung klassischer Verlagstitel:

Self-Publishing-TitelKlassischer Verlagstitel
AusgabeformatTaschenbuch
Verkaufspreis12,99 Euro
Rabatt für den Buchhandel30%45%
Verdienst für den Buchhandel bei Bestellung von 1 Ex.3,64 Euro5,85 Euro
–          Versandkosten für das Buch – 2,95 Euro
Endgültiger Verdienst für den Buchhandel 0,69 Euro5,85 Euro
-> Bei Bestellung beim Verlag verdient der Buchhändler fast neunmal mehr!

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Buchhändler den Self-Publishing-Titel bestellt, ist also äußerst gering.

Den Buchhändlern gewähren die meisten Self-Publishing-Dienstleister eine verhältnismäßig geringe Handelsspanne, um Autoren mit der Aussicht auf ein entsprechend hohes Autorenhonorar zu werben.  Eine hohe Provision pro verkauftem Exemplar nützt Ihnen als AutorIn aber wenig, wenn Ihr Buch nicht in das Sortiment einer Buchhandlung oder eines Filialisten aufgenommen wird. Denn nach wie vor werden die meisten Bücher in Deutschland über den klassischen Sortimentsbuchhandel (und nicht über Onlineshops) verkauft. Es erhöhte Ihre Verkaufschancen also deutlich, wenn Ihr Buch in Buchhandlungen verfügbar ist. Übrigens: Je weitreichender ein Buch im Buchmarkt erhältlich ist, desto höher ist die Sichtbarkeit – also die Chance, von potenziellen Lesern entdeckt zu werden. Lesen Sie hier mehr zum Thema Sichtbarkeit Ihres Buches im Internet.

Bestellt der Buchhändler einen Self-Publishing-Titel dennoch einmalig auf Wunsch eines Kunden beim Barsortiment, erhält er nur den wenig attraktiven Rabatt von 30%, d.h. 15% weniger als bei einem direkt vom Verlag bestellten Titel. In sein Sortiment wird ein Buchhändler den Self-Publishing-Titel also niemals aufnehmen!

Das volle Potenzial für Self-Publishing im Buchhandel ausschöpfen

Autor Jürgen Neff signiert eines seiner Bücher in der Buchhandlung

Jürgen Neff, Autor des Buches Kreuzfahrt am Abgrund, signiert im Buchhandel

Natürlich gibt es auch bei attraktiven Handelsspannen keine Garantie dafür, dass der Handel Ihr Buch tatsächlich in sein Sortiment aufnimmt. Die Chance ist aber um ein Vielfaches größer! Das Ziel von tredition ist es deshalb, das volle Buchhandelspotenzial für jeden Titel auszuschöpfen. Dafür bieten wir dem Buchhandel die Konditionen an, die dieser von klassischen Verlagen erhält. Dies geht zwangsläufig zu Lasten der Autorenprovision.

Self-Publishing im Buchhandel: Eine Frage der Konditionen

tredition bietet Buchhändlern Rabatte zwischen 40 und 50 Prozent sowie ein volles Remissionsrecht auf alle Bücher. Nur so ist gewährleistet, dass die Bestellung eines Self-Publishing-Titels für eine Buchhandlung wirtschaftlich attraktiv ist und damit die Wahrscheinlichkeit hoch, dass viele Buchhandlungen unsere Titel ordern.

Marketing- und Vertriebsleistungen für Autoren und Buchhandel

Für jede Neuerscheinung, sei es ein Verlagstitel oder ein Self-Publishing-Titel gilt: Buchhandlungen können das Buch nur für ihr Sortiment auswählen, wenn sie von der Neuerscheinung auch in Kenntnis gesetzt werden. Pressearbeit ebenso wie vertriebliche Leistungen sind dafür unerlässlich.
tredition sorgt mit vielerlei Maßnahmen dafür, dass Buchhandlungen von einem Buch erfahren:

  • Wir versenden eine Pressemitteilung für jeden Titel. Die Resonanz der Presse ist enorm.
  • Wir versenden eine Novitäteninformation an Fachbuchhandlungen bzw. Buchhändler aus der Region des Titels/Autors.
  • Wir besuchen alle Buchhändler in Deutschland regelmäßig mit unserem Außendienst und stellen so sicher, dass unsere Novitäteninformationen auch wahrgenommen werden. Unser Außendienst absolviert mehr als zweitausend Buchhandelsbesuche pro Jahr. Wir sind der erste und einzige Self-Publishing-Dienstleister, der Buchhändler regelmäßig mit diesen Novitäteninformationen aktuell mit persönlicher E-Mail informieren darf.
  • Wenn von einem bei tredition erschienenen Buch innerhalb von 3 Monaten 500 Exemplare verkauft worden sind, senden wir eine Bestsellerinformation an alle passenden Buchhändler.

Informieren Sie sich bitte gern ausführlich über unsere vielfältigen Marketingmaßahmen für Bücher.

Außerdem empfehlen wir Ihnen unsere Empfehlungen zur Selbstvermarktung als AutorIn.

Eine Beispielrechnung: Verkauf von Self-Publishing-Titeln im Buchhandel

Gern möchten wir Ihnen noch einmal anhand eines konkreten Fallbeispiels erläutern, wie viel Umsatzpotenzial verloren geht, wenn Self-Publishing-Dienstleister Buchhändlern die von Verlagen gewohnten Rabatte verwehren.

In diesem Beispiel legen wir die obigen Ausführungen zugrunde: 77% seines Sortiments bestellt ein Buchhändler beim Verlag direkt. Nur 23 % über die Barsortimente. Self-Publishing-Dienstleister, die dem Buchhandel keinen Rabatt wie die Verlage bieten, schöpfen also nur 23 % Potenzial für einen Titel aus statt 100%. Würde ein Self-Publishing-Titel dank attraktiver Handelsspannen das volle Potenzial ausnutzen, könnte sich das Buch mehr als vier Mal so häufig verkaufen! Statt 100 Exemplaren könnten von dem Self-Publishing-Titel 435 Exemplare verkauft werden. Wie viel Umsatzpotenzial das birgt, zeigt die folgende Rechnung:

Buch von treditionBuch eines anderen Self-Publishing-Dienstleisters
AusgabeformatPaperback
Verkaufspreis12,99 Euro
Autorenhonorar1,94 Euro2,66 Euro
Potenzial, Im Buchhandel verkauft zu werden100%23%
Autorenprovision unter Berücksichtigung der Verkaufschance im Buchhandel1,94 Euro0,61 Euro (2,66 Euro * 0,23)

-> fast 70 % weniger als bei tredition!

Anzahl verkaufter Exemplare unter Berücksichtigung des Potenzials, im Buchhandel verkauft zu werden435100
Verdienst für den Autor844 Euro266 Euro

Das Beispiel zeigt: Anzunehmen, dass ein hohes Autorenhonorar, mit dem so viele Self-Publishing-Dienstleister werben, einen hohen Verdienst für den Autor bzw. die Autorin erbringt, ist ein Trugschluss. Nur, wenn dem Buchhandel die von ihm gewohnten Handelsspannen und Bestellkonditionen gewährt werden, besteht auch die Chance, dass ein Buch sich in den Sortimenten des Buchhandels wiederfindet und gekauft wird.