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Autor Maik Jungfleisch im Interview: Auf das richtige Gefühl kommt es an

Maik-Jungfleisch

tredition-Autor Maik Jungfleisch

Wenn ein junger Debütautor Fanpost per Instagram bekommt und Buchhandlungen sein Buch auslegen, um junge Leser zu begeistern, dann kann das nur eins heißen: Es dreht sich um ein Buch, das seine Leserschaft fesselt und fasziniert, verfasst von einem sympathischen Autor, der das richtige Gespür für seine Zielgruppe hat. tredition-Autor Maik Jungfleisch über seinen Jugendroman „Das hölzerne Sonnengelb“ – das BUCH DES MONATS Oktober – , die Leidenschaft fürs Schreiben und die Vorzüge des Self-Publishing.

 

tredition: Lieber Herr Jungfleisch, Ihr bei tredition erschienener Roman „Das hölzerne Sonnengelb“ wurde erst vor einem Monat veröffentlicht und hat es bereits in den örtlichen Buchhandel geschafft! Wie kam es dazu?

Maik Jungfleisch: Ja, darüber freue ich mich in der Tat sehr! In dem besagten Buchshop wurde mein Roman binnen kurzer Zeit vielfach bestellt. Daher lag die Entscheidung nahe, das Buch auch auszulegen, um dem Kundenwunsch insbesondere jüngerer Leser zu entsprechen. Ich nenne das einfach Glück und bedanke mich dafür.

tredition: „Das hölzerne Sonnengelb“ ist Ihr Debütroman. Wie ist bisher die Resonanz aus dem Bekanntenkreis und weiterer Leser?

Cover: Das hölzerne Sonnengelb

Bild: Cover „Das hölzerne Sonnengelb“

Maik Jungfleisch: Viele Bekannte und Freunde waren anfangs überrascht, da ich es bis zur Veröffentlichung geheim hielt. Aber wirklich gewundert hat es keinen, da ich mich seit meiner Kindheit für das Schreiben fasziniere. Die Resonanz ist daher allseits sehr positiv. Von einer 12-Jährigen Leserin beispielsweise bekam ich auf Instagram eine private Nachricht, dass sie sich unbedingt mein Buch kaufen möchte. Das freute mich ungemein.

 

„Wenn ich schreibe, tauche ich in eine andere Welt.“

 

tredition: Was sind Sie für eine Art von Autor? Wie kam ein Leser sich den Schreibprozess bei Ihnen an einem gewöhnlichen Arbeitstag vorstellen?

Maik Jungfleisch: Ich lege sehr viel Wert auf Details. Denn gerade diese machen den Unterschied. Wenn ich schreibe – für gewöhnlich abends und nachts – tauche ich in eine andere Welt. Die Rollläden sind geschlossen, ich sitze auf meinem Schreibtischstuhl und schließe die Augen. Die Geschichte wird zuerst im Kopf gelebt, zumindest Szene für Szene. Habe ich ein gutes Gefühl, so schreibe ich das Erdachte nieder.

tredition: Wann wurde in Ihnen der Wunsch wach, Ihre Texte auch einem breitem Lesepublikum zugänglich machen zu wollen?

Maik Jungfleisch: Der Wunsch wurde vor drei Jahren wacher denn je, jedoch ließ damals die Zeit das Schreiben nicht zu. Bedingt durch ein Studium blieb oftmals wenig bis gar keine Zeit. Da sich dies nun änderte, widme ich mich vollends der Schreiberei.

tredition: Mit „Das hölzerne Sonnengelb“ haben Sie einen packenden Kinder- und Jugendroman über das Schicksal und Freundschaft vorgelegt. Wie sind Sie zu Ihrem Thema gekommen; warum gerade die Zielgruppe junge Leser?

Maik Jungfleisch: Dass mein erster Roman ein Kinder-und Jugendroman wird, stand jederzeit außer Frage. Auch die Thematik war von Beginn an klar. Die Kindheit bestimmt oftmals das weitere Leben. Da werden wir geprägt. Ein jeder Mensch hat eine Kindheit verdient, an die man sich gerne erinnert. Leider hat das Schicksal da ein Wörtchen mitzureden. Die Protagonistin in meinem Buch hat es nicht einfach. Sie wird mit der Ungerechtigkeit und vermeintlicher Freundschaft konfrontiert. Sie gibt jedoch nicht auf und wird die wahre Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit zu spüren bekommen. Zwei Eigenschaften, die im weiteren Leben von Bedeutung sind.

tredition: Wie lange hat es von der Idee bis zur Veröffentlichung gedauert?

Maik Jungfleisch: Ziemlich genau ein halbes Jahr. Auch als die Geschichte schon stand und geschrieben wurde, änderte ich Etliches wieder und fügte etwas hinzu. Es sind eben die Details, die über die Wirkkraft einer Geschichte entscheiden.

 

„Self-Publishing bedeutet Freiheit und Flexibilität.“

 

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und speziell tredition entschieden? Was sind für Sie die Vorteile von Self-Publishing?

Maik Jungfleisch: Self-Publishing bedeutet Freiheit und Flexibilität. Zwei Bedingungen, die maßgebend für mich sind. Ich konnte meine Ideen verwirklichen, ohne dass ein Verlag seinen Rotstift ansetzt. Sämtliche Entscheidungen lagen bei mir, es wurde so umgesetzt, wie ich mir das vorstellte. tredition bekam von mir den Zuschlag, da sich Qualität letztlich immer durchsetzt. Ein seriöses Unternehmen, das kompetent, freundlich und kundenorientiert geführt wird. An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals für die Zusammenarbeit.

Das hoelzerne Sonnengelb im Buchhandel

Prominent auf dem Stapel platziert: „Das hölzerne Sonnengelb“ liegt beispielsweise im Buchshop des Globus Warenhauses im saarländischen Völklingen aus

tredition: Wie werben Sie für Ihr Buch?

Maik Jungfleisch: Als ich die Nachricht erhielt, dass das Buch nun veröffentlicht wurde, schaltete ich sofort meine zuvor bereits erschaffene Homepage (www.maikjungfleisch.com) und die Profile in diversen sozialen Netzwerken frei. Dort betreibe ich aktiv Marketing für das Buch. Beispielsweise habe ich auf Twitter ein Foto gepostet, sobald es im Buchhandel auslag. Glücklicherweise gibt es auch noch die klassische Mundpropaganda, deren Wirkkraft ebenfalls nicht zu unterschätzen ist.

tredition: Darf sich die Leserschaft auf weitere Romane von Ihnen freuen?

Maik Jungfleisch: Definitiv. Mein zweiter Roman ist bereits in Arbeit. Nächstes Jahr wird es soweit sein.

tredition: Für die ganz Neugierigen: Können Sie bereits etwas zum Thema verraten?

Maik Jungfleisch: Ich möchte nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: ein Mädchen schwärmt und liebt. Ob sie tatsächlich den Jungen ihrer Träume für sich gewinnt, ist fraglich. Das Mädchen erlebt eine Achterbahn der Gefühle, schwebt auf Wolke Sieben und wird einen Moment später wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Inmitten der Schwärmerei erfährt sie beiläufig, dass ihr Schwarm sie nicht lieben kann. Wieso? Abwarten und lesen!

tredition: Welche Tipps können Sie anderen Self-Publishern geben, z.B. für das Schreiben oder das Marketing?

Maik Jungfleisch: Der meiner Meinung nach wichtigste Tipp ist das Gefühl. Wenn man schreibt, muss man die Geschichte fühlen und gedanklich mehrfach durchleben. Spürt man nichts, wird die Geschichte auch den Leser nicht faszinieren. Im Marketing ist es unverzichtbar, sich ins Gespräch zu bringen und Präsenz zu zeigen. Gerade heute sind dafür soziale Medien wichtiger denn je.

Max & Fine: Ein tierisch gutes Buchprojekt

Ein „Must have“ für jedes Kinderzimmer, „warmherzig geschriebene Geschichte“, „auch für Erwachsene zum Vorlesen“ – das Presse-Echo auf das Kinderbuch „Max & Fine“ ist durchweg positiv und auch die Resonanz von Veranstaltern, mit Autor Marco Mehring Buchpräsentationen durchzuführen, ist äußerst positiv. Im Interview mit tredition erklärt Mehring, wie er bei der Vermarktung seines Buches vorgeht und wie er um das Buch herum eine ganze Erlebniswelt aufbaut. Ein Projekt mit Vorbildcharakter!

tredition: In den kommenden Wochen sind Sie auf zahlreichen veganen Märkten oder Festen unterwegs, um Ihr Buch vorzustellen. Das ist ja eine richtige Lesetournee! Was ist genau das Thema Ihres Buches?
Marco Mehring: Erstmal: „Max & Fine“ ist kein reines „veganes“ Kinderbuch, sondern ein Buch über Freundschaft, Mut, Selbstvertrauen, Freiheit und die Milch für alle Menschen, die gerne einmal eine andere Art von Kinderbuch kennenlernen wollen.
Es ist aus der Sicht eines sehr aufgeweckten fünfjährigen Mädchens geschrieben, das durch Zufall hinter den Vorhang der Milchindustrie und der Bauernhofidylle blickt und erkennt, dass nicht alles so rosig ist, wie es überall dargestellt wird.
Wir setzen uns kritisch mit den Begriffen „Haus-“ bzw. „Nutz“-Tier auseinander. Wir erheben aber nicht den Zeigefinger, sondern wollen aufzeigen, dass es keine Unterschiede hinsichtlich dem Lebenswillen und dem Grund „auf dieser Welt zu sein“ zwischen, sagen wir einmal einer Kuh und einem Hund, gibt.
Wie wir mit den Tieren umgehen und in welche Kategorien wir Menschen die Tiere einteilen, lernen wir alle schon von klein auf und gehen so damit durch das Leben.
Aber jedes Lebewesen auf der Welt hat ein Recht auf ein Leben. Fine, unsere Hauptdarstellerin, hat eine beste Freundin, die „Milch“kuh Luise und als die ihr erstes Kälbchen Max bekommt, das nach der Geburt von ihr getrennt wird, weil die Menschen die Milch trinken wollen, die eigentlich dem Kälbchen gehört, und dann in die Kälbermast muss, stellt sich Fine Fragen:
Warum wurde Max nach der Geburt von Luise getrennt? Warum darf das Kälbchen nicht Luises Milch trinken? Was haben die Erwachsenen zu verbergen? Warum streicheln wir die einen und essen die anderen?
Das ist der Ausgangspunkt unserer Geschichte, dass die Erwachsenen nachdenklich zurücklässt, denn Fine stellt Fragen, die wir verlernt haben zu fragen: Warum dürfen die einen unbeschwert leben und die anderen nicht? Durch Fines Augen lernen große und kleine Leser/innen und Zuhörer/innen verstehen, welches Schicksal dem Kälbchen Max, nach der Trennung von seiner Mutter zugedacht ist – und das es sich lohnt, gegen das scheinbar Unausweichliche anzukämpfen. Da das Buch kritisch mit unserem Fleisch- und Milchkonsum umgeht, liegt es natürlich nahe, es denen zu präsentieren, die dieser Lebensweise offen gegenüber stehen, aber natürlich nicht nur denen: Ich habe am 25.07. eine Lesung im Münstertal im Schwarzwald (auf dem Kaltwasserhof, oder besser bekannt als „Schwarzwaldhaus 1902“), nur für die dortig ansässigen Landfrauen, die tagtäglich mit dem Thema zu tun haben.

„Ich will mit einer spannenden Geschichte aufklären.“

tredition: Und wie gelang es Ihnen, so viele Veranstalter für eine Buchpräsentation zu begeistern?
Marco Mehring:
Einige kamen von ganz alleine auf mich zu, weil sie von dem Buch gehört hatten, bei anderen habe ich mich beworben.
Geholfen hat mir hierbei natürlich, dass es noch kein derartiges Buch auf dem Markt gab und viele neugierig darauf waren.
Kinderbuchlesungen sind da auch was ganz Neues und die Veranstalter sind froh, den Menschen mal etwas anderes präsentieren zu können, insbesondere weil ich als Dipl. Schauspieler die Lesungen sehr anschaulich gestalte, d.h. ich mache spannende, inszenierte Lesungen draus, statt nur auf einem Sessel zu sitzen und den Leseonkel zu mimen.
Ich hatte aber auch vorher schon Kontakte, die ich einfach mal wieder akquirieren musste. Also, es war ein Mix aus beidem.

tredition: Ist „Max & Fine“ das erste gemeinsame Buchprojekt von Ihnen und Ihrer Illustratorin Frau Falkenstein?
Marco Mehring: Ja, „Max & Fine“ ist unser erstes gemeinsames Buchprojekt.
Besonders Spaß hat der ganze Entstehungsprozess an sich gemacht. Von dem ersten Manuskriptentwurf bis zum druckfertigen lektorierten Text (Das Lektorat hat Frau Katharina Grabowski gemacht, unbedingt empfehlenswert), von den ersten Rohzeichnungen bis zu den fertigen Illustrationen. Am Ende hatten wir sogar zu viele Illustrationen und mussten erstmal aussieben. Das war eine richtig spannende Zeit, in der wir viele wertvolle Erfahrungen – mit vielen Tassen Kaffee – gesammelt haben.

tredition: Wie sind Sie bei der Erstellung des Buches vorgegangen? Haben Sie parallel gearbeitet oder nacheinander?
Marco Mehring: Die Idee zu dem Thema hatten Frau Falkenstein und ich gleichermaßen. Als ich angefangen habe, den Text zu schreiben, gingen mir natürlich schon einige Bilder durch den Kopf. Durch meine Arbeit als Schauspieler bin ich ein durch und durch visueller Mensch und so haben wir uns Kapitel für Kapitel voran gearbeitet. Wenn ein Kapitel fertig war, habe ich Frau Falkenstein meine Ideen mitgeteilt und sie hat sie umgesetzt, verworfen, neu umgesetzt. Beides ging also parallel vonstatten.

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und tredition entschieden?
Marco Mehring: „Max & Fine“ ist nicht mein erstes Buch.
Ich habe schon vorher eines geschrieben und weiß, wie hart es ist, einen Verlag zu finden. Es braucht enorm viel Zeit, Geduld und Warterei.
Man ist abhängig von „Gatekeepern“, die einen hinein oder vor der Tür stehen lassen.  „Max & Fine“ aber war reif im September 2014 herauszukommen, und zwar dann, wenn wir es für richtig hielten und vor allem, wie wir es für richtig hielten. Wir wollten alles selbst in der Hand halten: Die Veröffentlichung, das Marketing…
Wir haben das Manuskript zwar einigen kleinen Verlagen angeboten, die nicht abgeneigt waren, es zu veröffentlichen, aber wir hätten Änderungen vornehmen sollen, was wir nicht wollten.
So haben wir uns über „Selfpublishing“ kundig gemacht und tredition hat uns einfach am besten gefallen: Preis-Leistungsverhältnis, Kundenfreundlichkeit, ich hatte nicht den Eindruck, ich wäre nur eine Nummer unter vielen, eine große Reichweite (national und international) nach der Veröffentlichung, klare Richtlinien, ein tolles, freundliches Team. Eine gute Entscheidung.

Vom Buch zum Kuh-Universum

tredition: Einmal abgesehen vom Lesevergnügen: Was wünschen Sie sich, welche kleine „Lehre“ es für Kinder durch die Lektüre gibt?
Marco Mehring: Ich will mit einer spannenden Geschichte aufklären, den Kindern (aber auch den Erwachsenen) aufzeigen, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben, für eine gute Sache zu Max und Finekämpfen, für eine eigene Haltung, eine eigene empathische Einstellung zum Leben, darüber nachzudenken, was eigentlich als „normal“ gilt, hinter den Vorhang zu blicken, kritisch zu sein, nachzufragen. Das Leben auch mal wieder durch die Augen eines Kindes wahrzunehmen, weil wir Erwachsene doch oft vergessen, wie wunderbar das Leben doch sein kann.
Ich habe bewusst ein mutiges Mädchen als Hauptfigur gewählt, um dieses Mädchenbild zu stärken, das in den letzten Jahren in der klassischen Literatur doch eher in die andere Richtung ging. Ein weiterer Aspekt ist, dass viele Kinder und auch Erwachsene durch die Werbung und die klassischen Bauernhofbücher den Blick für die Realität verloren haben und bei „Max & Fine“ erfahren sie, wie die Realität auf dem Bauernhof aussieht. Mit „Max & Fine“ kommt der Leser zum Nachdenken und trifft danach seine Entscheidungen bewusst, denn er kennt die Hintergründe.

tredition: Zum Buch haben Sie eine umfassende Webseite aufgesetzt mit weiterführenden Inhalten zum Buch und Informationen zur Milchwirtschaft. Welchen Effekt hat das bisher für die Bekanntheit Ihres Buches?
Marco Mehring: Einen sehr großen. Unser Ansatz war von Anfang an, dass das Buch nicht zwischen zwei Buchdeckeln enden, sondern ein ganzes, wir nennen es „Kuhuniversum“ umfassen soll.  Auf unserer Webseite haben wir, neben einem Buchtrailer und einer Leseprobe auch Hörproben, die ich, da ich auch Sprecher bin, im Studio eingesprochen habe.
Dazu gibt es einen umfassenden Blog: „Fine´s Welt“:
Wir haben die kleine Fine zum Leben erweckt, eine Freundin von uns (danke Maike!) hat ein kleines Püppchen, das exakt so aussieht wie die Fine im Buch, gehäkelt und diese Fine backt und kocht und erlebt allerhand Abenteuerliches.
Fine ist da wie eine kleine Pippi Langstrumpf, denn auch das Motto des Buches ist: „Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar!“
Neben meinem Job als Autor habe ich auch das gesamte multimediale Marketing in der Hand. Unabhängig zu sein ist mir hier sehr wichtig, weil ich gerne meine Kreativität nicht von anderen abhängig machen will.  Wir haben guten Traffic auf der Webseite und täglich wird es mehr. Wichtig war natürlich auch, dass wir hier große Organisationen, wie z.B. die Albert – Schweitzer-Stiftung, ARIWA oder andere mit an Bord hatten, die gute Verteiler sind, wenn es um Werbung geht. Ganz wichtig ist uns, die Wahrheit aufzuzeigen, denn wie ich oben schon sagte: Es ist nicht alles rosig und wir legen den Finger schon mal in die Wunde und zeigen auf, was nicht so gut in der Landwirtschaft läuft.
Dabei geht es bei uns aber sehr um Empathie und Mitgefühl dem Tier gegenüber und darum, es auch mal anders zu probieren.

tredition: Welche weiteren Werbemaßnahmen ergreifen Sie für Ihr Buch?
Marco Mehring: Ganz viel läuft bei „Max & Fine“ über die sozialen Netzwerke, sprich Facebook. Durch unsere regelmäßigen Artikel auf dieser Seite bzw. auch die Blogartikel von Fine auf der Homepage wird unsere Reichweite kontinuierlich wachsen. Einige Organisationen haben uns in ihren sozialen Netzwerken vorgestellt oder werden das Buch noch vorstellen, es stehen Verlosungen an, sowie einige Rezensionen in Zeitschriften mit hoher Auflage.

tredition: Welche Resonanz haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?
Marco Mehring: Eine durch und durch positive Resonanz. Auch von Menschen, die bei Lesungen waren, und bisher noch keinen Kontakt mit dem Thema hatten, waren von der kleinen Fine sehr angetan und berührt. Auf unserer Webseite kann man alle Rezensionen und Pressestimmen nachlesen: Hier & Hier

tredition: Wird es eine Fortsetzung Ihres Buches geben?
Marco Mehring:
Ja, Fines Abenteuer gehen natürlich weiter: Ich bin gerade dabei, den zweiten Teil zu schreiben, der Weihnachten 2015 erscheinen soll. Außerdem wird „Max & Fine“ im Herbst auf Englisch herauskommen, da wir einige Nachfragen aus dem englischsprachigen Ausland haben und wir außerdem der Meinung sind, dass es da draußen noch viele interessierte Leser gibt. Darauf freuen wir uns besonders. Der Titel: „Max & Fiona“ :-)