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Newsletter April 2018

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

das Frühjahr hält gute Nachrichten für die Branche bereit. Das Osterfest hat laut Branchen-Monitor den Umsatz gehörig angekurbelt. Auch wir möchten Ihnen im April-Newsletter weitere positive Nachrichten überbringen. Sie wollen sich Ihren Traum, Autor zu werden, endlich erfüllen? Unser Team hat wieder an vielen neuen Leistungen getüftelt, um Ihnen Ihre Buchveröffentlichung so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten. Mit neuen Autorenservices wie Korrektorat, Lektorat und Coverdesign steht Ihrer Veröffentlichung nichts mehr im Wege!
Weiterhin erfahren Sie in unserem großen Amazon Ratgeber alles, was Sie schon immer zu Amazon wissen wollten und sollten! Wenn Sie gerade an Ihrem eigenen Umschlag basteln, beachten Sie zudem die aktuellen Covertrends 2018. Mit diesen Designtrends begeistern Sie Ihre Leser!

 

Alle Neuigkeiten im aktuellen April-Newsletter:

  • Neue Zusatzleistungen für Autoren – Mit diesen neuen Autorenservices zu Ihrem Bucherfolg!
  • Der große Amazon Autorenratgeber – 10 Tipps für Autoren rund um Amazon
  • Das sind die Buchcover-Trends 2018 – mit diesem Umschlagdesign begeistern Sie Ihre Leser
  • Vom Ghostwriter zum Self-Publisher – tredition-Autor Till Hood im Rampenlicht
  • „BUCH DES MONATS“ April 2018 – „Wellen kommen, Wellen gehen“ von Birte Stährmann

 

Viel Freude bei der Lektüre und einen sonnigen April

Ihr tredition-Team

 

 

Services für AutorInnen

Neue Zusatzleistungen für Autoren – Mit diesen neuen Autorenservices zu Ihrem Bucherfolg!

Neue Zusatzleistungen für Autoren Wir werden täglich von vielen Autoren gefragt, wer ihnen bei Themen wie Korrektorat, Lektorat und Coverdesign helfen kann. Um unsere Autoren hierbei unterstützen zu können, bieten wir ab sofort diese Leistungen für Sie an! Mit unserem Korrektorat können Sie sich auf Ihre Inhalte konzentrieren. Die Profis von tredition erledigen die Rechtschreibkorrektur für Sie. Mit dem Lektoratsservice überarbeitet ein erfahrener Lektor mit einem externen und objektiven Blick Ihr Manuskript. Profitieren Sie so von einer enormen Qualitäts- und Wertsteigerung im Hinblick auf Ihre Buchverkäufe! Mit dem individuellen Coverdesign von tredition stechen Sie mit Ihrem Buch aus der Masse heraus und sorgen für mehr Sichtbarkeit im Buchhandel!

Neue Leistungen für Ihr Buch:

  • Professionelles Korrektorat für Ihr Buch
  • Umfangreiches Lektorat inkl. möglichem Probelektorat
  • Individuelles Coverdesign

Mit diesen neuen Services für Ihr Buch befinden Sie sich weit vorn auf der Zielgeraden zum Bestsellerautor.

Mehr zu den neuen Autorenleistungen

 

 

Autoren-Ratgeber

Der große Amazon Autorenratgeber – 10 Tipps für Autoren rund um Amazon

Jüngst ging ein Raunen durch die Verlagswelt. Amazon-Chef Jeff Bezos hat laut „Forbes“ nicht nur erstmals Microsoft-Chef Bill Gates als reichsten Menschen der Welt abgelöst. Sein Unternehmen Amazon hat dazu noch Google-Giganten Alphabet beim Börsenwert überholt. Autoren stehen, wenn es um Amazon geht, vor vielen Fragen. Ist Amazon wichtiger als der restliche Buchhandel? Reicht eine E-Book-Veröffentlichung bei Amazon, um im Buchhandel Erfolg zu haben? Wie funktioniert die Amazon Rangliste? Und wie platziere ich mein Buch idealerweise bei Amazon?

In unserem Amazon Ratgeber stellen wir Ihnen die wichtigsten Fakten, aber auch die Mythen zum Onlinegiganten Amazon vor und zeigen Ihnen auf, was Sie in Punkto Amazon für Ihre eigene Buchveröffentlichung bedenken müssen.

Alles über Amazon erfahren

 

Rund ums Buch

Das sind die Buchcover-Trends 2018 – mit diesem Umschlagdesign begeistern Sie Ihre Leser

Coverdesign Trends 2018

Bild: Welche Designtrends hält das Jahr 2018 für AutorInnen in petto? In unserem aktuellen Blogartikel erfahren Sie alle Tipps zu aktuellen Trends in der Covererstellung

Wer Bücher schreibt und verkaufen möchte, wird es auch in diesem Jahr mit großer Konkurrenz zu tun haben. Laut dem Jahresbericht 2017 der Frankfurter Buchmesse wurden allein 2016 über 85.000 Bücher in Neu- oder Erstauflage auf den Markt gebracht. Um aus dieser schieren Masse an Veröffentlichungen herauszustechen, spielt neben ansprechenden Inhalten auch das Buchcover eine wichtige Rolle. Der Buchumschlag wird von potenziellen Käufern beim Blick in die Regale oder Onlinekataloge meist als erstes wahrgenommen. Spricht das Design die Leser an, ist die Chance hoch, dass diese Ihr Buch auch in die Hand nehmen, um sich näher mit ihm zu beschäftigen. Damit Ihre Publikation 2018 erfolgreich wird, sollten Sie beim Erstellen Ihres Coverdesigns auch aktuelle Designtrends beim Buchcover berücksichtigen. So schaffen Sie für Ihr Buch einen neuen Look, der aus der großen Masse an Titeln hervorsticht.

In unserem aktuellen Blogbeitrag verraten wir Ihnen die acht wichtigsten Buchcover Designtrends für 2018.

Finden Sie hier Ihr neues Coverdesign

 

Autoren im Rampenlicht

Vom Ghostwriter zum Self-Publisher – tredition-Autor Till Hood im Rampenlicht

Ghostwriter Till HoodDas Schreiben einer Abschlussarbeit wird für die meisten StudentInnen zum herausfordernden Unterfangen. Graue Haare sind dabei oft vorprogrammiert. Alltagsstress und Zeitdruck tun ihr Übriges. Für viele StudentInnen gerät die Abschlußarbeit gar zu einem wahren Alptraum. In seinem Leitfaden „Abschlußarbeit für Strategen“ beschreibt Till Hood, der jahrelang als Ghostwriter gearbeitet hat, wie strategisch vorgegangen werden kann, um die Abschlussarbeit fast zu einem „Spaziergang“ zu machen. Auf unterhaltsame und humorvolle Art führt der tredition-Autor und Self-Publisher in die Arbeitsweise eines Ghostwriters ein und zeigt, wie man mit etwas Planung reichlich Nerven sparen kann.

In unserem aktuellen Interview gewährt Till Hood einen Einblick in das Leben eines Ghostwriters, den wissenschaftlichen Betrieb und seine Buchveröffentlichung unter Pseudonym.

Zum Portrait

 

Auszeichnung für Autoren

„BUCH DES MONATS“ April 2017

Wellen kommen, Wellen gehen – der neue Roman der Erfolgsautorin Birte Stährmann entführt auf den Spuren einer großen Liebe nach Barcelona

Wellen kommen, Wellen gehen von Birte StährmannNach ihrem Roman „Der Duft nach Vanille“ legt Birte Stährmann im Frühjahr 2018 ihren neuen Roman „Wellen kommen, Wellen gehen“ vor. 

Die sensibel erzählte Liebesgeschichte entführt uns zu den Schauplätzen Stuttgart und Barcelona in den Jahren 1953 bis 2017. Die bewegende Erzählung basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt, dass es für die große Liebe keine Zeit-, Sprach- und Ortsgrenzen gibt. Birte Stährmann ist es wichtig, authentisch und anschaulich zu erzählen: „Ich möchte den Leser mit auf eine Reise nehmen.“ Das ist der Autorin mit einem atmosphärisch dichten Zeitpanorama zwischen Deutschland und Spanien gelungen.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“

Amazon alles, was ich als Autor wissen muss

Der große Amazon Autorenratgeber – 10 Tipps für Autoren rund um Amazon

Amazon Autorenratgeber

Bild: Autoren stehen, wenn es um Amazon geht, vor vielen Fragen. In unserem großen Amazon Autorenratgeber geben wir Autoren 10 Tipps rund um Amazon.

Jüngst ging ein Raunen durch die Verlagswelt. Amazon-Chef Jeff Bezos hat laut „Forbes“ nicht nur erstmals Microsoft-Chef Bill Gates als reichsten Menschen der Welt abgelöst. Sein Unternehmen Amazon hat dazu noch Google-Giganten Alphabet beim Börsenwert überholt. Der Online-Versandhändler Amazon ist schon länger in aller Munde – von Buchhändlern gefürchtet, bei Kunden für sein breites Angebot beliebt. Autoren stehen, wenn es um Amazon geht, vor vielen Fragen. Ist Amazon wichtiger als der restliche Buchhandel? Reicht eine E-Book-Veröffentlichung bei Amazon, um im Buchhandel Erfolg zu haben? Wie funktioniert die Amazon Rangliste? Und wie platziere ich mein Buch idealerweise bei Amazon? „E-Book, E-Book, E-Book“, ließe sich als gedankliche Spitzmarke über zahlreiche Presseartikel setzen, die zum Thema Self-Publishing erscheinen. Schnell erwächst daraus ein falscher Eindruck des Gesamtmarktes. Bis dato hat Amazon im deutschen Buchmarkt einen Marktanteil von etwa 15 Prozent. Die übrigen 85 Prozent des Umsatzes werden also über andere buchhändlerische Vertriebswege erwirtschaftet. Gerade unbekannte Autoren sollten nicht auf die Chance verzichten, sämtliche im Buchmarkt verfügbaren Verkaufskanäle auszuschöpfen. Was zudem nicht jeder weiß: Das Buchangebot von Amazon, ebenso wie das anderer Onlineshops, basiert auf den Großhandelskatalogen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es unabdingbar für Self-Publisher, die eigenen Titel über den Buchgroßhandel verfügbar zu machen. Gleichzeitig ist es wichtig, bei Themen wie Rangliste oder Metadaten informiert zu sein, um eine optimale Sichtbarkeit für das eigene Buch zu generieren. Denn Sichtbarkeit (Visibility) und Auffindbarkeit (Discoverability) garantieren Ihren Bucherfolg!

Gern stellen wir Ihnen in unserem Amazon Autorenratgeber die wichtigsten Fakten, aber auch die Mythen zum Onlinegiganten Amazon vor und zeigen Ihnen auf, was Sie in Punkto Amazon für Ihre eigene Buchveröffentlichung bedenken müssen.

 

Der große Amazon Autorenratgeber: Alle Fakten zum Thema Amazon auf einen Blick:

  1. Kurzüberblick Amazon
  2. Amazon = Buchhandel?
  3. Amazons Eintritt in den stationären Buchhandel – Fluch oder Bedrohung?
  4. Wie kommt ihr Buch zu Amazon?
  5. Besonderheiten in der Zusammenarbeit zwischen einem Self-Publishing-Anbieter und Amazon
  6. Amazon Marketplace
  7. Die Amazon-Rangliste
  8. Worauf es bei der Platzierung auf Amazon ankommt Metadaten! So beeinflussen Sie Ihre Platzierung bei Amazon 
  9. Author Central – Ihre Autorenseite auf Amazon
  10. Ausblick

 

1. Kurzüberblick Amazon

Amazon Ratgeber

Bild: Mittlerweile kennt jeder den Schriftzug des bekannten Onlinehändlers Amazon, der 1994 von Jeff Bezos gegründet wurde.

Amazon ist der bis dato wichtigste Online-Versandhändler. Dieser verfügt über ein breit aufgestelltes Warenangebot, von Kleidung über Haushaltsgeräte bis zu Büchern. Gegründet wurde das börsennotierte Unternehmen von Jeff Bezos 1994 in einer Garage in Seattle als kleiner Online-Versandhandel für Bücher. Über 20 Jahre später hat das Unternehmen rund 25 Millionen Kunden in 160 Ländern der Erde. Der Gründer, Jeff Bezos, wurde im Jahr 1999 vom Nachrichtenmagazin „Time“ zum „Mann des Jahres“ gewählt und hat laut Forbes im März 2018 den reichsten Mann der Welt, den Microsoft-Gründer Bill Gates überflügelt. 1997 folgte der Gang an die Börse. In das deutsche Geschäft stieg Amazon 1998 mit der Übernahme der ABC-Bücherdienst GmbH ein, damals tätig als führender Online-Buchhändler in Deutschland. Um die Jahrtausendewende sorgte das Platzen der Dotcom-Blase auch bei Amazon für Unruhe. Der heutige Marktgigant stand kurz vor der Pleite. Durch diese Situation gerieten neue Felder in den Blickwinkel und die Entscheidung fiel, Amazon von einer reinen Verkaufsplattform für Bücher auch für andere Online-Händler und Produkte zu öffnen.

So entwickelte sich Amazon im Lauf der Jahre durch die Zunahme zahlreicher weiterer Sparten zum vielseitigen Onlinehändler für diverse Produktbereiche. Gewinnbringend waren vor allem auch Services abseits der Produktpalette eines Onlinehändlers, die Amazons Erfolg vorantrieben: Online-Filmleihe, Amazon Music und Amazon Prime. 2007 wurde in den USA der erste E-Book-Reader, der sogenannte Kindle-Reader, verkauft – 2009 dann auch in Deutschland. Der Amazon-eigene Verlag Amazon Publishing wurde im selben Jahr in Seattle gegründet. Die Self-Publishing-Dienste Amazon KDP und CreateSpace und weitere Dienste wie der Amazon App Store und Amazon Prime Instant Video folgen. Neben den zahlreichen Erfolgsgeschichten mehren sich auch vermehrt Negativ-Schlagzeilen, die Themen wie Leiharbeit, schlechte Bezahlung und Arbeitszeiten auf die Agenda von Jeff Bezos rücken. 2013 kommt es auch in Deutschland nach einer Streikwelle in den USA zum ersten Streik. Ständiges Thema, wenn es um Amazon geht, sind sicherlich auch die (steuerlichen) Wettbewerbsvorteile gegenüber kleinen Buchhandlungen, die vom Buchhandel regelmäßig angeprangert werden. Jüngste Nachricht 2018 zu Amazon war der Donnerschlag an der Börse. Amazon ist an Google-Mutter Alphabet vorbeigezogen und hat sich hinter Apple als zweitwichtigstes Unternehmen an der Börse platziert.

 

2. Amazon = Buchhandel?

Amazon Lieferung

Bild: Der Online-Buchhandel stellt bis dato einen Anteil von 18,2 Prozent am Buchhandel mit Amazon. Der restliche Buchhandel macht weiterhin den Löwenanteil aus.

Die Süddeutsche Zeitungtagesschau.de, das Handelsblatt, selbst ein flüchtiger Streifzug durch die Tagespresse der vergangenen Wochen zeigt: der Onlinehändler Amazon ist das zentrale Gesprächsthema der nationalen und internationalen Medien. Self-Publishing-Autoren indes wissen sehr wohl die Chance zu schätzen, ihre Werke über Amazon einer breiten Leserschaft zugänglich machen zu können. Amazon ist unverzichtbar, reicht aber für eine flächendeckende Verfügbarkeit im Buchmarkt nicht aus. Wer hier veröffentlicht, ist mit seinem Buch exklusiv an Amazon gebunden. Je breiter die Verfügbarkeit eines Buches im Markt, desto größer die Verkaufschancen. Und damit verbunden: Je höher die Anzahl der verfügbaren Ausgabeformate eines Buches (Paperback, Hardcover, E-Book in allen Formaten für die gängigen Lesegeräte), desto größer die Chance, dass Leser auf ein Buch aufmerksam werden. Dabei sehen die Fakten wie folgt aus: Der Online-Buchhandel stellt bis dato einen Anteil von 18,2 Prozent am Buchhandel, das ist nicht allein Amazon, auch wenn dieser den größten Anteil ausmacht. Der stationäre Buchhandel bleibt weiterhin wichtigstes Segment im Buchmarkt und beziffert den restlichen Löwenanteil.  Trotz aller Unkenrufe und Shopschließungen ändert sich daran vorerst nichts.

Ganz unabhängig von den gegenwärtigen Debatten rund um Amazon gilt: Autoren, die ihr Werk ausschließlich bei Amazon publizieren – und dies womöglich auch nur im elektronischen Format – verzichten auf die Möglichkeit, Käufer in der Buchhandlung und bei anderen Onlineshops zu erreichen. Ohne Frage ist es für Indie-und Self-Publishing-Autoren weiterhin schwer, einen Platz in den Regalen der Buchhandlungen zu ergattern. Dennoch zeigen viele Erfolgsbeispiele, wie eine solche Präsenz auch für unbekannte Autoren klappen kann. Wohl kaum ein Self-Publisher würde freiwillig auf den Vertriebskanal stationärer Buchhandel verzichten wollen, wenn sein Werk dort nachgefragt wird. Zudem wird die Umsatzbedeutung von E-Books weiterhin überschätzt. Im Jahr 2017 gab es laut dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch rund 3,5 Millionen E-Book-Käufer in Deutschland, die im gleichen Zeitraum durchschnittlich 8,3 elektronische Ausgaben erwarben. Der Umsatzanteil von E-Books im Publikumsmarkt stagniert weiter bei 4.6 Prozent (Quelle Statista). Die Leser bevorzugen weiterhin das Printbuch als Objekt auch zum Anfassen. Für unsere Autoren empfehlen wir daher weiterhin: Der Leser soll sich aussuchen, wo er sein Buch bestellen möchte und in welchem Format er es haben will – wir sorgen dafür, dass es in diesen Vertriebskanälen auch verfügbar ist.

3. Amazons Eintritt in den stationären Buchhandel – Fluch oder Bedrohung?

Amazon vs. stationärer Buchhandel - Amazon Ratgeber

Bild: Welche Strategie plant Amazon mit der Eröffnung von Buchhandelsketten und birgt dies eine Gefahr für den deutschen Buchhandel?

Für viele war es 2015 eine Überraschung: Der weltgrößte Online-Händler eröffnet seinen ersten Buchladen, „Amazon Books“, in Seattle, der Stadt also, in der das Unternehmen 1994 gegründet wurde. Bis zum Jahresende hat Amazon weitere Buchläden in den USA eröffnet. Wie aber ist dieser Schritt in den stationären Buchhandel zu werten? Sieben Tage die Woche können die Kunden dort nun nicht nur Bücher online bestellen, sondern auch vor Ort kaufen. Amazon selbst bezeichnet den Shop als „Buchladen ohne Wände“, tausende von Büchern werden vor Ort präsentiert, weitere Millionen Titel sind online verfügbar. Zu jedem Buchtitel, der in der Buchhandlung präsentiert wird, gibt es eine Rezension, die online zu dem Buch verfasst wurde. Die ausgestellten Bücher sind entweder besonders gut bewertet oder werden aufgrund der hohen Beliebtheit, bspw. berechnet nach der Anzahl an Wunschlisten auf denen ein Buch steht, herausgefiltert. Laut der Seattle Times, die im Interview mit Jennifer Cast, der stellv. Präsidentin von Amazon Books, sprach, sind die Beweggründe vor allem darin zu sehen, dass Amazon durch seinen Zugriff auf Millionen von Verkaufsdaten davon ausgeht, keine Ladenhüter im Shop stehen zu haben, sondern aufgrund der positiven Bewertungen oder der Beliebtheit eines Artikels nur gut verkäufliche Bücher für den Offline-Verkauf ausgewählt werden. Computerbild nannte zudem den Punkt, dass vor allem die Kombination aus Online- und Offline-Handel als vielversprechend erscheint und demnach der Shop diesem Aspekt Rechnung trägt. Die Erkenntnisse basieren auf der Marktforschung, die Amazon umfassend betrieben hat.

Ironischerweise mussten dank Amazon bereits viele kleine Buchhandlungen schließen und selbst eine Branchen-Größe im amerikanischen Buchmarkt wie Barnes & Noble musste in Seattle 2011 die Filiale im University Village aufgeben – genau dort, wo Amazon Books die Türen geöffnet hat. 2017 eröffnet in New York ein weiterer Buchladen, den die FAZ als „langweiligste Buchhandlung New Yorks“ bezeichnet. Denn schwarze Sperrholzregale, neongrelles Licht, Schilder mit den Aufschriften „Bücher mit mehr als 10.000 Kritiken auf Amazon.com“ , das Sortiment basierend auf tausenden von Datensätzen aus dem Amazondatenpool regt Besucher laut Redakteur Lars Jensen wenig zum Stöbern und Lesen an. Viele weitere Buchläden folgten. Was sagen die deutschen Medien bzw. der deutschen Buchhandel zu dieser Entwicklung? Das Handelsblatt sieht in der Öffnung des Amazon-Shops eine weitere Bedrohung für den Buchhandel – doch was impliziert dieses Vorgehen von Amazon darüber hinaus noch? Man kann wohl zunächst von einem Experiment ausgehen, mit dem Amazon weitere Daten und Informationen über das Kaufverhalten der Kunden gewinnen kann.  Zum anderen ist Amazon durch einen stationären Shop und eine umfassende Auswertung des Kundenverhaltens imstande, das Angebot exakt auf die Nachfrage auszurichten, die vorab ermittelt wurde. Ob der Schritt in den stationären Buchhandel ein dauerhaftes Projekt für Amazon ist, bleibt abzuwarten.  Mit weiteren Buchläden in deutschen Städten wird Amazon sich laut Einschätzung des Handelsblatt zurückhalten, da die Buchpreisbindung Amazon hier einen Strich durch die Rechnung macht. Eine weitere aktuelle Entwicklung war die Nachricht, dass Amazon mit Koch, Neff & Volckmar GmbH zusammenarbeitet und für die Titel seines Verlages Amazon Publishing die Listung im stationären Buchhandel anstrebt. Von Seiten der großen deutschen Buchhandelsketten Thalia, Osiander, Mayersche wurde dieser Schritt des Buchgroßhändlers KNV stark kritisiert.

 

4. Wie kommt ihr Buch zu Amazon?

Amazon Ratgeber

Bild: Unser tredition Amazon Ratgeber zeigt (Self-Publishing)-Autoren, wie sie mit dem eigenen Buch zu Amazon kommen.

Amazon ist Onlinehändler und zugleich Self-Publishing-Anbieter: Welche Dienstleistungen bietet Amazon (Self-Publishing)-Autoren, beziehungsweise wie kommen Sie mit Ihrem Buch zu Amazon? 2009 hat Amazon den eigenen Verlag Amazon Publishing in Seattle gegründet. Neben dem hauseigenen Verlag bietet Amazon Selbstverlegern die Möglichkeit über die eigenen Self-Publishing-Dienste Amazon CreateSpace und KindleDirect Publishing, eigene Bücher zu veröffentlichen. Bei CreateSpace handelt es sich um einen klassischen Print-on-Demand-Service. Demgegenüber ist Kindle Direct Publishing (KDP) von Amazon zunächst als Self-Publishing-Plattform für E-Books installliert worden, seit Kurzem ist über KPD aber auch die Veröffentlichung von Taschenbüchern möglich. Als AutorIn sollte man hier beachten, dass diese mit ihrem Buch exklusiv an Amazon gebunden sind. Eine reine Buchveröffentlichung bei Amazon bedeutet, dass der Autor auf maximale Verkaufschancen verzichtet und dass keine Hardcover-Veröffentlichung möglich ist.

Im gesamten Buchhandel verfügbar wird ein Buch hingegen dann, wenn ein Autor sein Buch bei einem entsprechenden Self-Publishing-Dienstleister herausgibt – so bietet etwa tredition eine flächendeckende Erhältlichkeit im gesamten Buchmarkt und natürlich auch bei Amazon an. Der Ablauf wäre dann wie folgt: AutorInnen veröffentlichen bei einem Self-Publishing-Dienstleister das eigene Buch, der Dienstleister übermittelt elektronisch alle Daten zu Ihrem Buch an Amazon. Innerhalb weniger Tage ist Ihr Buch auf Amazon.de sowie auf den internationalen Seiten von Amazon gelistet und bestellbar. Das eigene Buch kommt somit einfach und schnell in den nationalen und internationalen Handel. Bücher von tredition sind deshalb bei dem größten deutschen Onlinehändler Amazon sowie bei tausend weiteren Onlineshops erhältlich. Nahezu alle Titel sind bei Amazon „auf Lager“ und deshalb sofort verfügbar. Denken Sie daran, jedes Buch als PB, HC und E-Book angeboten wird. Denn der Kunde soll entscheiden, welches Format er oder sie lesen möchte. Nehmen Sie das Angebot des Dienstleisters an: tredition konvertiert Ihr Buch in die in den Shops gängigen Formate. Zudem gibt es die Möglichkeit, das eigene E-Book nur bei Amazon zu veröffentlichen und die restlichen Printformate (Hardcover und Paperback) bei einem Self-Publishing-Dienstleister ohne exklusiven Vertrieb.

 

5. Besonderheiten in der Zusammenarbeit zwischen einem Self-Publishing-Anbieter und Amazon

Amazon Zusammarbeit SP-Dienstleister

Es gibt in der Zusammenarbeit zwischen SP-Dienstleister und Amazon einiges zu bedenken.

Jedes Buch ist bei Veröffentlichung über den SP-Dienstleister tredition bei Amazon national und international verfügbar. Bei Bestellungen übernimmt Amazon Versand und Verkauf. Lieferungen erfolgen innerhalb von wenigen Tagen. Ein Verkauf Ihres Buches über Amazon wird auf Ihrem Provisionskonto bei tredition gutgeschrieben. Amazon reagiert auf Nachfragetrends: Wenn ein Buch stark nachgefragt wird, legt sich Amazon den Titel auf Lager, so dass eine schnelle Lieferung garantiert ist. Was gibt es sonst noch bei einer Veröffentlichung über einen Self-Publishing-Dienstleister in der Zusammenarbeit mit Amazon zu bedenken? Wird Ihr Buch über den tredition-Shop verkauft, ist Ihre Provision deutlich höher als bei einem Verkauf über den Buchhandel, denn ein Buchhändler (wie Amazon oder andere Shops)  behält im Schnitt 45% des Nettoladenpreises ein. Die Übermittlung von Provisionen läuft wie folgt: Die Übermittlung von Verkaufsdaten funktioniert bei gedruckten Büchern meist tagesaktuell, dauert jedoch bei E-Books oft einige Wochen, da Amazon diese den Partnern mitunter mit einer Verzögerung einspielt. Self-Publishing-Dienstleister können Autoren somit die Umsätze auch erst mit Verzögerung anzeigen und die entsprechenden Provisionen auszahlen. Sie wollen die Darstellung Ihres Buches auf Amazon ändern? Dann kontaktieren Sie am besten Amazon oder bitten Sie Ihren Verlag oder Dienstleister, dies zu tun.

6. Amazon Marketplace

Amazon Marketplace

Der Amazon Shop ist der Hauptumschlagplatz von Amazon, der Amazon Marketplace ist eine Art Second Hand Buchshop für Händler und Reseller.

Als Autor beachten sollte man, dass es auf der Seite von Amazon zwei verschiedene Angebote gibt, was den Verkauf der eigenen Titel betrifft. Amazons Hautpumschlagplatz ist der Amazon Shop. Das ist die eigentliche Anlaufstelle, wenn Kunden oder Leser Produkte suchen. tredition als Dienstleister etwa veröffentlicht direkt bei Amazon. Leser finden Ihr Buch nach Veröffentlichung innerhalb weniger Tage im Amazon Shop. Ein weiteres Angebot von Amazon neben dem regulären Handel ist der Amazon Marketplace. Das ist eine Art Second Hand-Shop für Bücher. Dort handeln vom Verlag unabhängige Händler und Reseller und verkaufen neue und gebrauchte Bücher. Dies ist unabhängig vom Verlag. Jeder Reseller kann dort erworbene Bücher wieder verkaufen. Auch Sie selber könnten als Reseller Bücher verkaufen. Das funktioniert dort wie bei einem Second-Hand-Buchhandel, genauso gut kann der Reseller dort aber auch neue Bücher, die von ihm erworben wurden, weiterverkaufen. Die Anzahl der Reseller oder Market Place-Händler variiert ständig, denn jeder kann dort Bücher verkaufen. Für Kunden sind Bestellungen über den Marketplace grundsätzlich weniger attraktiv, da dort, im Gegensatz zu Direktbestellungen über Amazon, Versandkosten in Höhe von drei Euro anfallen.

7. Die Amazon Rangliste – Wie kommt der Amazon-Verkaufsrang zustande?

Bestseller Liste Amazon

Bild: Amazon hält sich sehr bedeckt, was die Transparenz der Rangliste angeht. Dennoch gibt es viele Tricks und Hinweise, was es zu bedenken gilt, um sich gut zu platzieren.

Diese Frage sorgt bei Autoren oftmals für Verwirrung, vor allem da Amazon nicht nur eine einzige Rangliste führt. Dennoch lohnt sich zunächst ein Blick auf die allgemeine Rangliste, die sogenannte Amazon Bestsellerliste. Diese basiert auf dem Verkaufsrang eines Buches. Als Autor wundert man sich oft, warum das eigene Buch in dieser Rangliste Schwankungen ausgesetzt ist, ohne dass sich an den Verkaufszahlen merklich etwas getan hat.  Wichtig zu wissen ist: Die auf Amazon dargestellten Verkaufszahlen basieren auf Errechnungen über einen bestimmten Zeitraum. Das bedeutet, dass aktuellste Verkäufe eine höhere Priorität in der Darstellung haben als die Anzahl der Verkäufe. Das ist keine Schikane, sondern vielmehr die Voraussetzung für einen hohen Aktualitätswert der Darstellung. Angezeigt wird, was Kunden aktuell kaufen oder suchen. Hierauf sollten auch Ihre Marketingstrategien fußen. Für Autoren bedeutet das: Sie sollten den Amazon-Verkaufsrang keinesfalls als Maßstab für den Erfolg oder Misserfolg eines Buches ansetzen bzw. als Spiegelbild ihrer tatsächlichen Verkäufe interpretieren. Aufgrund der vielen Millionen Bücher, die Amazon im Sortiment hat und der Unberechenbarkeit von Kaufzeitpunkten kommt es gerade bei selten verkauften Büchern zu vermeintlich willkürlichen Sprüngen im Ranking.

Auf dem Portal „surfpoeten.de“ wird sehr anschaulich und detailliert erklärt, wie diese Schwankungen zustande kommen. Das Ranking basiert generell auf Berechnungen über einen längeren Zeitraum. Wer sein Buch möglichst weit vorne platziert sehen will, bedarf vieler Verkäufer über einen möglichst langen Zeitraum. Zugleich legt Amazon viel Wert auf eine unmittelbare Relevanz von Produkten für die Kunden. Was zudem wichtig ist: Amazon hat neben der allgemeinen Top 100-Bestsellerliste auch Ranglisten in allen Buchkategorien, Bestseller-Listen für jede Unterkategorie. Zählt eine Kategorie „nur“ etwa 2.000 Titel, so ist es wesentlich einfacher, dort etwas höher platziert zu werden als in einer über 10.000 oder 20.000 Titel zählenden Kategorie. Es ist also wesentlich einfacher und effizienter, sich bei der Planung für das eigenen Buch auf eine Unterkategorie zu konzentrieren und zu platzieren. Was man bei der Veröffentlichung und der Ausrichtung der eigenen Metadaten für sein Buch bedenken sollte und wie man diese Platzierung beeinflussen kann, erfahren Sie im folgenden Punkt unseres großen Amazon Autorenratgebers.

8. So beeinflussen Sie Ihre Platzierung bei Amazon!

Platzierung Till Hood Abschlußarbeit

Bild: Amazon-Autor Till Hood hat sich mit seinem Buch „Abschlußarbeiten für Strategen“ zielgerichtet unter dem Stichwort Abschlussarbeit/Abschlussarbeiten platziert und rangiert dort als zweites Suchergebnis.

Wie kann ich meine Sichtbarkeit und mein Ranking verbessern? Als erste Regel gilt: wer oben steht, gewinnt. Das heißt, es ist ähnlich wichtig wie bei Google, auf den oberen Plätzen in der Amazon Suche aufzutauchen. Amazon möchte seinen Kunden die relevantesten Produkte anbieten, damit diese angeklickt und gekauft werden. Daher sucht Amazon unter den oberen Platzierungen die Produkte heraus, die am Besten auf die Suchbeschreibung passen. Die Anzeige dieser Produkte wird durch den Amazon-Ranking-Alghoritmus entschieden.

Wichtige Stellschrauben, um das eigene Ranking zu verbessern, sind etwa:

  • die Metadaten (Buchtitel, Kurzbeschreibung etc.) optimal aufbereiten,
  • ein professionelles Coverfoto mit prägnantem Inhalt und Titel,
  • passende Keywords definieren, die vom Kunden gesucht werden,
  • das richtige Genre/die richtige Kategorie auswählen,
  • viele positive Rezensionen.

Fragen Sie sich zunächst einmal selbst, worauf Sie bei einer Suche auf Amazon achten würden? Ja, richtig, der Titel, der Buchumschlag, die Kurzbeschreibung und Ihre Autorenbeschreibung sind das erste Aushängeschild, das Kunden sehen, wenn Sie Ihr Buch bei Amazon oder in einem anderen Shop entdecken. Sie können hier viel tun, um diese Darstellung optimal zu gestalten, so dass Ihr Buch relevant für den Kunden, und damit für Amazon wird, und im Anschluss auch gekauft wird. Ein prägnanter Titel, ein professionelles Cover, gute platzierte Stich- und Suchwörter in den Metadaten, eine aussagekräftige Kurzbeschreibung etc. tun das ihre für eine optimale Darstellung Ihres Titels. Und am Ende zählen dann letztlich die Verkaufszahlen. Wenn ein Buch sich nicht verkauft, hat es wenig Chance, auf den oberen Plätzen der Ranglisten geführt zu werden. Optimale Auffindbarkeit und Sichtbarkeit ist deswegen so zentral. Ihr Buch sollte daher auch unbedingt in der richtigen Kategorie gelistet sein. Ein Ratgeber für den Erfolg im Beruf etwa hat nichts in der Kategorie Roman zu suchen und würde dort auf wenig Kundeninteresse stoßen. Bei einer Vielzahl neuer Bücher haben oft nur die oberen Platzierungen eine Chance, von Kunden wahrgenommen zu werden. Warum also nur auf die allgemeine Bestsellerliste der Top 100 konzentrieren, bei der es einem Lottogewinn gleicht, wenn man dort gelistet wird? Schließlich gibt es es auch noch andere Möglichkeiten! Es ist nämlich wesentlich einfacher und effizienter, sich in einer Unterkategorie zu platzieren, auch weil Leser hier ganz konkret mit Suchwörtern nach konkreten Themen und Bücher suchen. Sie sollten dies bei der Planung Ihres Buchprojekts und der Veröffentlichung im Hinterkopf haben und Ihr Buch zielgerichtet in diesen Unterkategorien unterbringen und sichtbar machen.

 

9. Author Central – Ihre Autorenseite auf Amazon

Amazon Autorenseite Birte Stährmann

Bild: Die Amazon-Autorenseite von Birte Stährmann ist ein gutes Beispiel für eine gut aufgesetzte Amazon-Autorenseite.

Sie haben Ihr Buch veröffentlicht und es ist bereits überall im Handel verfügbar? Denken Sie jetzt auch an die  Überarbeitung Ihrer Autorenseite auf Amazon! Oft wird dieses zentrale „Aushängeschild“ zum Buch vernachlässigt. Wenige Sekunden können im Onlineshop dazu verleiten, auf Ihren Titel zu klicken oder den Kunden dazu zu bringen, zum nächsten Titel zu klicken. Die Aufmerksamkeitspanne der Kunden, die Ihre Seite und Ihr Autorenprofil bei Kunden auf Amazon haben, sind gering. Unterschätzen Sie daher nie die Wirkung der optimalen Präsentation dieser digitalen „Verkaufstische“! Es ist ein oft gemachter Anfängerfehler, alle Arbeit in das eigene Buch zu stecken, aber nicht auf die Außenwirkung des Buches auf den Verkaufsplattformen zu achten. So entgeht Ihnen eine gute Chance, Leser beim Stöbern von Büchern abzufangen und auf Ihre Bücher aufmerksam zu machen. Ein attraktives Autorenportrait zeigt Lesern nicht nur, wer sich hinter einem Buch versteckt, sondern lädt an dieser Stelle auch zum weiteren Schmökern in Ihren Bücher ein. Nutzen Sie daher diese Chance, denn Amazon bietet Ihnen mit Author Central die Möglichkeit, diese Onlinepräsenz von Ihnen auf Amazon optimal darzustellen.

 

10. Ausblick

Bild: Wie geht es mit Amazon und dem Buchmarkt weiter? Wir können gespannt bleiben, ob Amazon hier neue Impulse setzten kann oder das große Sterben der Buchhandelsketten weitergeht.

Die Frage, wie es mit Amazon weitergeht, ist eng verbunden mit der Frage nach der Entwicklung des Buchmarkts. Leider gibt es keine Glaskugel, mit der man in die Zukunft schauen kann, aber spannend bleibt es sicherlich. Wichtig ist, nicht nur Schwarzmalereien ein Ohr zu leihen, sondern den Buchmarkt objektiv zu betrachten. Der Onlinehandel bleibt weiter ein Schwergewicht im Markt und wird mit Sicherheit auch noch an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig wird der stationäre Buchhandel ebenfalls immer seine Berechtigung behalten. Dies gilt vor allem in Hochfrequenzlagen, nämlich dort, wo Menschen Muße und Zeit zum Lesen haben. Das umfasst etwa den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel. Denn, wer reist, hat Zeit und Lust zu lesen und die Menschen reisen und pendeln immer mehr! Gerade deutsche Leser beziffern weiterhin den Wunsch, ein physisches Buch in die Hand zu nehmen, wenn gelesen wird, auch wenn die Anzahl der E-Book-Leser sicherlich ebenfalls noch steigen wird. Gleichzeitig stagniert der Buchhandel zurzeit schon seit einigen Jahren. Daher wird es interessant werden, ob Amazon hier neue Impulse setzten kann oder das große Sterben der Buchhandelsketten weitergeht.  Leser können von neuen Ideen und Impulsen im Buchhandel nur profitieren. Für Autoren ist es stets sinnvoll, die gesamte Bandbreite an möglichen Vertriebskanälen im Blick zu behalten und – wie oben erläutert – möglichst nicht eingleisig zu fahren. Gleichzeitig sollte die Präsenz bei Amazon von Autoren möglichst optimal vorbereitet werden. Das heißt, bereits vor Veröffentlichung sollten Sie als Autor Ihren Buchhandelsauftritt optimal vorbereiten, mit gut durchdachten Metadaten, einem professionellen Cover, den richtigen Stichworten etc.. Aber auch nach der Veröffentlichung gibt es weiterhin viel tun, mit einer gut aufgebauten und gut gefüllten Autorenseite und und und. Bleiben Sie neugierig und gestalten Sie die (Literatur)-Zukunft mit Ihrem Buch mit!