Beiträge

Dominik Mikulaschek

Nur eben kurz die Welt retten? Mit Dominik Mikulaschek die Welt verändern

Dominik Mikulaschek

Bild: tredition-Autor Dominik Mikulaschek stellt Ihnen Ideen vor, wie jeder einzelne zur Verbesserung unserer Welt beitragen kann.

Dominik Mikulaschek, geboren 1983, studierte Theater-, Film-, und Medienwissenschaften in Wien und lebt als Autor und Unternehmer in Linz. Passend zu seiner Buchveröffentlichung „Du wirst die Welt (nicht) verändern“ ruft  Mikulaschek in diesem Jahr auch die Organisation: »Du wirst die Welt verändern« ins Leben. Denn um die Welt wirklich nachhaltig zu verändern braucht es neben einem Buch auch noch anderer Werkzeuge. Eine Website kann helfen, aber auch eine Filmdokumentation oder gleich die Gründung einer eigenen Hilfsorganisation, die möglichst in vielen Staaten tätig ist und sich rund um die Uhr mit dem entsprechenden Thema beschäftigt. Ein ambitionierter Ansatz, den Dominik Mikulaschek mit seinem Projekt „Du wirst die Welt verändern“ verfolgt und Schritt für Schritt in die Tat umsetzt. Hut ab!

Im Interview mit der tredition-Redaktion steht Dominik Mikulaschek Rede und Antwort zu seiner Buchveröffentlichung und seinem Ansatz, etwas an der Welt zu verändern. Erfahren Sie, was Sie von dem engagierten Autor für Ihren täglichen Alltag abgucken und wie Sie Dominik Mikulaschek in seinem Bestreben unterstützen können!

 

Mit diesem Buch möchte ich jedem Menschen weltweit das theoretische und praktische Wissen geben, sich möglichst einfach und effizient für eine gerechtere globale Welt und neue Weltordnung einzusetzen.

Erfahren Sie im Interview alles über:

  • Globalisierung und Einmischung
  • Die Organisation: »Du wirst die Welt verändern«
  • Eine gerechtere Welt und eine neue Weltordnung
  • Die wesentlichen Probleme unserer Zeit
  • Das Wissen, was jeder Einzelne ändern kann
  • Die Zukunft?
  • Weitere Pläne von Dominik Mikulaschek

Das Interview

Globalisierung und Einmischung

 Im Wesentlichen bin ich davon überzeugt, dass ein Buch alleine niemals ausreichen wird, wenn man wirklich möchte, dass die Welt gerechter wird und auf lange Sicht eine neue Weltordnung entstehen kann.

tredition: Sie kommen aus dem Bereich Theater- und Medienbereich und arbeiten in Linz als Autor und Unternehmer. Wie kamen Sie zu zu der Publikation über eine gerechtere globale Welt?

Dominik Mikulaschek: Ich interessiere mich für die Themen Politik, Wirtschaft und Globalisierung bereits seit meinem 18. Lebensjahr. Einen wesentlichen Grundstein dafür haben bestimmt meine Eltern gelegt, da ich aus einem sehr stark politischen Elternhaus komme. Die Idee für das Buch trage ich bereits seit mehreren Jahren mit mir herum und habe auch in der Vergangenheit zwischenzeitlich immer mehr Informationen zu diesem Thema zusammengetragen. Da sich meine wirtschaftliche Situation dann von Jahr zu Jahr immer besser entwickelte, habe ich letztes Jahr im Herbst den Entschluss gefasst, dass Buch nun endlich zu schreiben und konnte es dann diesen Frühsommer zu Ende bringen.

Die Organisation: »Du wirst die Welt verändern«

Bild: Die Website zur Hilfsorganisation und zum Buch!

tredition: Sie haben passend zur Buchveröffentlichung dieses Jahr auch die Organisation: »Du wirst die Welt verändern« gegründet. Was steckt dahinter, was ist der Zweck dieser Organisation?

Dominik Mikulaschek:  Im Wesentlichen bin ich davon überzeugt, dass ein Buch alleine niemals ausreichen wird, wenn man wirklich möchte, dass die Welt gerechter wird und auf lange Sicht eine neue Weltordnung entstehen kann. Ich sehe hier 7 wesentliche Elemente, damit man global tatsächlich etwas bewegen kann.

Man benötigt ein Buch, eine Filmdokumentation, eine Website(du-wirst-die-welt-veraendern.com), eine NGO und Partei mit dem Namen: „Du wirst die Welt verändern“, die in möglichst vielen Staaten tätig ist, einen Facebook Account und Werbung.

In Summe kennt man alle sieben Einzelpositionen. Aber kennen Sie eine Person, einen Autor, eine Bewegung, Organisation, Institution, die alle sieben Punkte innehat? Wesentlich ist das Zusammenspiel aller sieben Positionen, wenn man tatsächlich daran Interesse hat, eine gerechtere Welt einzufordern und dass tatsächlich eine neue Weltordnung entstehen kann.

Eine gerechtere Welt und eine neue Weltordnung

In meinem Buch erörtere ich den globalen problematischen Ist-Zustand sehr detailliert und komme auch zu dem Ergebnis, dass die heutigen Systeme nicht die Kraft hat, einen wesentlichen Trendwechsel herbeizuführen.

tredition: Können Sie den Inhalt Ihres Buches in wenigen Sätzen zusammenfassen?

Dominik Mikulaschek: Jeder von uns kennt den einen oder anderen Ansatz, wie man die Welt ein Stückchen besser machen könnte. Beginnt man, sich damit zu beschäftigen, wie man die Welt global tatsächlich verändern könnte, überfordert einen dieses Thema letztendlich und man denkt nicht weiter darüber nach. Mit diesem Buch möchte ich jedem Menschen weltweit das theoretische und praktische Wissen geben, sich möglichst einfach und effizient für eine gerechtere globale Welt und neue Weltordnung einzusetzen. Eine detaillierte Analyse zeigt auf, was die wesentlichen Probleme unserer Zeit sind: ein globaler problematischer Ist-Zustand, den man dringend ändern muss, was ein globaler wünschenswerter Soll-Zustand wäre und – was am wichtigsten ist – wie dieser globale Soll-Zustand durch ein multiples funktionales globales System unter Berücksichtigung eines globalen Hebelregisters erreicht werden könnte. Jede Leserin und jeder Leser erfährt, welchen realistischen Handlungsspielraum man selbst hat und wie man das System global in Summe verändern müsste, vor allem aus Sicht der Politik und Wirtschaft, damit eine gerechtere Welt und neue Weltordnung langfristig entstehen könnten.

Du wirst die Welt (nicht) verändern

Bild: Cover „Du wirst die Welt (nicht) verändern“ von Dominik Mikulaschek

Die wesentlichen Probleme unserer Zeit

tredition: Was sind denn eigentlich die grundlegenden Probleme unserer Zeit?

Dominik Mikulaschek:  Das wesentliche Problem unserer Zeit ist, dass Staaten immer machtloser werden und eine Finanzelite tonangebend ist und immer mehr die Gesetze zu ihren Gunsten schreiben. Die globale Gesellschaft sitzt einer globalen neoliberalen kapitalistischen Marktwirtschaft auf und benötigt dringend einen globalen Kurswechsel.

Dominik Mikulaschek

Bild: Dem engagierten Autor Dominik Mikulaschek reicht das Verfassen eines Buches nicht, er will mi Ihnen die Welt verändern!

In meinem Buch habe ich das heutige System versucht in einer Formel möglichst kurz zu beschreiben:

Globaler Ist-Zustand / Globale neoliberale kapitalistische Marktwirtschaft = Kapitalismus + Scheindemokratie oder Autokratie + Plutokratie

Das sind die wesentlichen Systemparameter die unseren globalen Ist-Zustand letztendlich Tag für Tag befördern und sich deshalb die globale Situation nicht wesentlich für das Gemeinwohl verbessert.

Wesentliche Probleme sind z.B. 100.000 Menschen sterben tagtäglich an Hunger, alle 5 Sekunden verhungert ein Kind, 3,7 Milliarden Menschen, sprich die Hälfte der Weltbevölkerung lebt mit 1-2 Dollar am Tag, etc.

In meinem Buch erörtere ich den globalen problematischen Ist-Zustand sehr detailliert und komme auch zu dem Ergebnis, dass das heutige Systeme nicht die Kraft hat, einen wesentlichen Trendwechsel herbeizuführen.

Die Vereinten Nationen haben 2015 nach Auslaufen der Millenniums – Entwicklungsziele, die Sustainable Development Goals definiert, die mit 01.01.2016 in Kraft getreten sind, sprich dass möglichst alle Staaten diese Ziele verfolgen und erreichen bis 2030. Das wesentliche Problem ist, dass jeder Staat nach eigenem ermessen diese Ziele verfolgen kann und es keine globalen Masterplan gibt, wie sich die Ziele systemisch gemeinschaftlich erreichen lassen.

Das ist im Wesentlichen das Problem unserer Zeit, dass es keine übergeordnete globale Ordnungspolitik zu den wesentlichen Fragen unserer Zeit gibt, die aus heutiger Sicht meiner Meinung nach nur über eine gestärkte UNO stattfinden könnte, unter dem Deckmantel der Subsidiarität und unter Beibehaltung der Souveränität der einzelnen Staaten. Wichtig wären globale verbindliche Gesetze, die man in der UNO beschließen müsste und an die sich dann alle Staaten halten müssten. Ich habe auch hierzu eine globale Formel entwickelt, die ich in meinem Buch genauer erläutere. Mit dieser hätte man aus systemischer Sicht eine globale Basis, auf der man weiter aufbauen könnte.

Das Wissen, was jeder Einzelne ändern kann

Ich glaube ganz fest daran, dass sich die Welt zum besseren hin verändern lässt und dass das 21. Jahrhundert mit seinen technischen Möglichkeiten dafür prädestiniert ist, die Menschen weltweit für ein möglichst gerechtes System zu einen.

tredition: Eine der wichtigsten Fragen vorab: Kann der Einzelne denn Ihrer Meinung nach etwas bewirken oder stehen wir den Problemen unserer Zeit ohnmächtig gegenüber?

Dominik Mikulaschek: Ich beschreibe im Buch sehr klar, inwieweit sich das Individuum für eine gerechtere Welt einsetzen kann, aber auch, wie eingeschränkt die meisten Menschen sind, um wahrlich eine gerechtere Welt zu befördern. Positive Handlungen im unmittelbaren Leben, ist der private Konsum von Produkten und Dienstleistungen und dass man versucht sich möglichst korrekt zu verhalten, um möglichst wenig das globale Gemeinwohl zu schädigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Vielzahl an Menschen dieses Verhalten aneignen, ist eher unwahrscheinlich. Die meisten Konsumenten kaufen die Produkte und Dienstleistungen, die ihren Ansprüchen entsprechen und möglichst billig sind. Ob dabei jemand ausgebeutet wird oder im schlimmsten Fall wer daran stirbt, das haben die wenigsten am Radar. Ich denke jedenfalls nicht, dass man die nötige Masse erzeugen kann, dass sich genügend Menschen als Konsumenten korrekt verhalten und bereit sind, den nötigen Konsumslalom zu fahren. Man findet aber natürlich eine klare Beschreibung im Buch, wie man sich im Detail bestmöglich als Konsument verhalten kann und welche weiteren Handlungen man vornehmen kann, um eine gerechtere Welt zu befördern.

tredition: Was raten Sie jedem Einzelnen von uns, was können wir tun, um uns für eine gerechtere Welt einsetzen?

Dominik Mikulaschek: Wie bereits gesagt, ich rate jedem Menschen, sein Konsumverhalten zu überdenken und möglichst viele Produkte und Dienstleistungen zu konsumieren, die nicht auf Ausbeutung beruhen. Das bedarf natürlich entsprechender Recherche und Verzicht, aber dafür schädigt man dann nicht das globale Gemeinwohl und fördert nachhaltige Firmen. In Summe denke ich aber, dass sich das globale System ändern muss und wir eine neue Weltordnung benötigen, mit einer entsprechenden globalen Ordnungspolitik, die im Wesentlichen von der UNO ausgeht, wo Gesetze beschlossen werden müssten, wie ich im Buch mittels 17 globaler Hebel im Detail beschreibe. Entweder die 206 Staaten weltweit einigen sich auf möglichst viele globale Basisgesetze und Mindeststandards, wie z.B. einheitliche Steuerpolitik, globales Handelsabkommen, dass das Fortkommen der Entwicklungsstaaten unterstützt, globale Flüchtlingspolitik mittels einer globalen Quotenregelung, Ausweitung der Sozialstaaten, etc. oder es wird schwierig, dass möglichst viele Menschen von diesem System profitieren. Um das erreichen zu können, benötigt es meines Erachtens ein klares Signal an die gesamte Politik weltweit. Ich habe mir überlegt, wie kann sich ein Individuum möglichst einfach für den Systemvorschlag aussprechen, den ich mache? Wie bringt man globale Solidarität zum Ausdruck? Facebook hat über 2,1 Milliarde Mitglieder weltweit, das sind über 25% der gesamten Weltbevölkerung. Coca Cola hat über 107 Millionen, Christiano Ronaldo über 122 Millionen und Facebook selbst über 207 Millionen Facebook Likes. Würde unsere Organisation: »Du wirst die Welt verändern« im 3-stelligen Millionen Bereich Facebook Likes erhalten, im besten Fall über 208 Millionen Facebook Likes, würde das eine globale mediale Berichterstattung zur Folge haben und Politiker müssten sich mit unserem Anliegen global auseinandersetzen. Wesentlich ist, dass das Individuum in seinem Aktionsradius und Zeitradius enorm eingeschränkt ist und so mit einem Minimum an Kraft und Zeit sich für eine gerechtere Welt einsetzen könnte. So würde man unsere Organisation bestmöglich unterstützen (auf die Pfeile klicken):

Social Media-Unterstützung

1)      Facebook Like für die Hilfs-Organisation geben: https://www.facebook.com/youwillchangetheworldglobal/?modal=admin_todo_tour (Suchbegriff: You will change the world Global)

Öffentlichkeit schaffen

2)      Öffentlichkeit schaffen für die Hilfsorganisation, vielleicht mit einem eigenen FB-Posting!

Aufmerksamkeit im eigenen Kreis verschaffen

3)    Freunde, Familienmitglieder, Bekannte, Arbeitskollegen, Nachbarn, etc. aufmerksam machen

Weiterbildung

4)      Das Buch lesen und weiterempfehlen!

Aktiv werden

5)      Mitglied der Organisation werden

Was man noch tun kann

6)    Weitere Informationen, wie Sie sich für eine gerechtere globale Welt einsetzen können, finden Sie hier: https://du-wirst-die-welt-veraendern.com/systemwechsel-einleiten/

Wenn Prominente jeglicher Art wie z.B. Musiker, Schauspieler, Politiker, Unternehmer, etc. ihren Facebook Account wie gerade beschrieben entsprechend nützen würden, könnten wir sehr schnell an Reichweite gewinnen. Die wesentliche Frage, die sich stellt, wie schaffe ich es, in einem Minimum an Zeit möglichst viele Menschen mit diesem Thema zu konfrontieren und dass sich möglichst viele solidarisieren. Facebook ist das ultimative Tool dafür, dass sich möglichst viele Menschen für eine gerechtere Weltordnung stark machen können. Das erste Ziel das wir anpeilen, sind 3 Millionen Facebook Likes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und es wäre schön, wenn wir dieses Jahr Großinvestoren finden würden, die für das Thema genauso brennen wie ich und meine Mitstreiter. Unser Traum wäre es, Georg Soros für unsere Idee zu gewinnen. Ich denke, dass er ein Milliardär ist, der dieses Buch und den darin enthaltenen Systemvorschlag richtig einschätzen kann und die Macht hätte, dass wir innerhalb kürzester Zeit eine globale Basisposition einnehmen könnten, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Natürlich sind uns alle willkommen, die für eine gerechtere Welt und neue neue Weltordnung brennen, aber wir benötigen auch Unterstützer/innen, die gesellschaftlich an der Spitze stehen, dann ist es langfristig weit einfacher, hier wesentliche Akzente zu setzen.  

tredition: Glauben Sie, dass Ihr Buch zu einer gerechteren Weltordnung beitragen wird?

Dominik Mikulaschek mit BuchDominik Mikulaschek:Ich stehe mit der Organisation mit ein paar wenigen Mitstreitern derzeit ganz am Anfang und ich sehe den 03.08.2018 als offiziellen Startschuss für dieses Projekt. Das Buch alleine würde meines Erachtens nur wenig bewirken, es bedarf weit mehr, damit sich eine gerechtere Welt tatsächlich verwirklichen lässt. Wie vorhin bereits erwähnt, benötigt es meines Erachtens ein Buch mit einem klaren globalen Masterplan, eine Filmdokumentation, eine Website, eine NGO + Partei die in möglichst vielen Staaten vertreten ist, Socialmedia mit dem Schwerpunkt Facebook und Werbung. Ich bin jedenfalls höchst motiviert und ich glaube ganz fest daran, dass sich die Welt zum besseren hin verändern lässt und dass das 21. Jahrhundert mit seinen technischen Möglichkeiten dafür prädestiniert ist, die Menschen weltweit für ein möglichst gerechtes System zu einen, damit die wesentlichen Mindeststandards und Grundbedürfnisse sich weltweit durchsetzen, nach der Bedürfnispyramide nach Maslow. Das Buch sehe ich als die nötige und wesentliche Grundlage, als ein globales Manifest unserer Organisation: »Du wirst die Welt verändern« und ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Menschen weltweit dieses Buch lesen würden, da jeder Bürger egal welcher Herkunft sein globales Weltbild aus politischer, wirtschaftlicher und letztendlich systemischer Sicht anhand dieser Informationen ordnen kann und am Ende des Buches ganz klar mit dem nötigen Werkzeug ausgestattet wird, um sich tatsächlich für eine gerechtere Welt und neue Weltordnung einzusetzen, egal welchem Staat dieser Welt man angehört, bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Nord Korea, etc. Für mich ist wesentlich, dass jede Leserin und jeder Leser am Ende des Buches ganz klar erkennt, welche Möglichkeiten man hat, sich im Hier und Jetzt für eine gerechtere Welt einzusetzen und was am wichtigsten ist, welche Handlungen man setzen kann. 

tredition: Welche Rückmeldungen haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?

Dominik Mikulaschek: Gelesen hat das Buch bis jetzt nur mein Assistent Christoph Köpplmayr und das Unternehmen, die das Lektorat erarbeitet haben. Ich hatte aber auch während des Schreibens viele Gespräche zu verschiedenen Inhalten und Lösungsvorschläge, die ich im Buch behandle und habe bemerkt, dass so gut wie jeder sich für das Thema interessiert und auch meine Argumentation immer sehr guten Anklang gefunden hat. In Summe kann ich es aber kein bisschen einschätzen, ob mein Buch Wellen schlagen wird und inwieweit man hier die Menschen tatsächlich bewegen kann.

Die Zukunft?

tredition: Wie schätzen Sie, entwickelt sich der Status Quo unserer Welt in den nächsten Jahren? Bleiben Sie auch in Zeiten von Trump und Co Optimist?

Dominik Mikulaschek: Ich denke, dass Figuren wie z.B. Donald Trump, Vladimir Putin, ganz klar unseren Zeitgeist und unser aktuelles System beschreiben. So wie das gesamte System derzeit funktioniert, sind Sie leider zwingende Figuren, die man so oder so nicht verhindern könnte. Es setzen sich finanzstarke Milliardäre durch, wo am Ende des Tages sich dann nicht besten Lösungen durchsetzen, sondern Industriestaaten und eine Finanzelite die die Macht haben, diese einfach durchzusetzen und der restlichen Welt aufzuzwingen. Ich denke aber, dass dieses System abgelöst werden wird und sich langfristig ein System etablieren wird, in dem zu den wesentlichen Problemen unserer Zeit, Staaten von ihrem nationalistischen Pferd absteigen werden und globale Lösungen erarbeiten werden, die möglichst vielen Menschen langfristig nützen. Wesentlich sind Staaten wie die USA, Russland, China, Europa, wenn dort die Bevölkerung mit Nachdruck einheitlich globale Lösungen fordert, wie in meinem Buch im Detail beschrieben, dann werden diese Lösungen auch kommen. Der Status Quo kann sich aber nur ändern, wenn die Menschen sich beginnen zu solidarisieren und die zeitsparenden Tools unserer Zeit, die das ermöglichen, bestmöglich dafür nützen. In Summe bin ich jedenfalls sehr optimistisch, da ich fest davon überzeugt bin, dass die gesamte Menschheit durch die fortschreitende Technologisierung und Digitalisierung die Chance hat, sich gegen das aktuelle System zu erheben und langfristig Staatsführer wählen wird, die gemeinschaftlich für eine gerechtere Welt kämpfen werden und Dinosaurier wie Donald Trump und Vladimir Putin aussterben werden.

Weitere Pläne von Dominik Mikulaschek

tredition: Sie veröffentlichen Ihr erstes Buch. Warum haben Sie sich für tredition entschieden?

Dominik Mikulaschek: Ich wollte zuerst mein Buch beim »Deuticke Verlag« bzw. »Paul Zsolnay Verlag« in Wien veröffentlichen, da dort Christian Felber seine Bücher veröffentlicht. Ich denke zwar, dass Christian Felber mit seiner Forderung der Gemeinwohlökonomie seiner Zeit zu weit voraus ist und es vieler Zwischenschritte benötigt, bis sich seine Vorstellung von einer Gesellschaft und Menschenbild vielleicht durchsetzen kann, aber mich haben seine Bücher sehr stark inspiriert und auch wesentlich dazu beigetragen, dass ich mir Gedanken gemacht habe, wie müsste man seinen Systementwurf transformieren, dass man eine realistische Chance hat, dass Menschen sich für ein gemeinwohlorientiertes System dann tatsächlich bekennen würden. Ich habe mit diesem Verlag Kontakt aufgenommen und sehr befremdliche Erfahrungen gemacht. Im Weiteren hat meine Recherche auch ergeben, dass ich bis zu einem Jahr mit der Veröffentlichung warten müsste. Zur gleichen Zeit bin ich auf tredition in Hamburg gestoßen. Die Buchveröffentlichung geht dort rasch von statten und das Gute ist, dass das Buch in der gesamten DACH-Region in allen nennenswerten Buchhandlungen und Onlineshops erscheint. Was ich auch sehr schätze, dass ich mit diesem Verlag, falls das Buch ein Erfolg werden sollte, auch den internationalen Markt abdecke und das Buch übersetzen lassen kann und in weiteren Staaten erhältlich wäre. Im Weiteren schätze ich die professionelle Betreuung und Geduld, die aufgebracht wird. Ich veröffentliche jedenfalls mein erstes Buch und habe bei tredition einen ausgezeichneten Partner gefunden, der meine Bedürfnisse zu meiner vollsten Zufriedenheit abdeckt.

tredition: Wie geht es weiter mit Ihnen, was sind Ihre nächsten Buchprojekte?

Dominik Mikulaschek: Das Buch ist für mich der Startschuss und es liegt sehr viel Arbeit vor mir. In Summe ist es mein Lebensthema und es werden bestimmt weitere Buchprojekte folgen. Mein nächstes Projekt ist die Umsetzung des Drehbuchs für das Buch, da ich nächstes Jahr eine Filmdokumentation / Found Footage Produktion zu dem Thema umsetzen möchte. Es gibt jedenfalls mehr als genug zu tun und ich bin sehr gespannt, wie sich dieses Projekt entwickeln wird.  

tredition: Lieber Herr Mikulaschek, wir danken für das inspirierende Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Buch und Ihrem Lebensthema!

Über den Autor

Dominik MikulaschekDominik Mikulaschek, geboren 1983, studierte Theater-, Film-, und Medien-wissenschaften in Wien und lebt als Autor und Unternehmer in Linz.

Mehr über den Autor

Vera Lynn Fox

Berliner Lokalkolorit, eine Prise Mord und viel Autoren-Knowhow – Vera Lynn Fox zeigt den Entstehungsprozess eines Krimidebüts

Vera Lynn Fox

Bild: Die Berliner Autorin Vera Lynn Fox hat ihr Krimidebüt bei tredition vorgelegt.

Die Berliner Autorin Vera Lynn Fox war schon in Los Angeles, Puerto Rico und Marburg zu Hause und lebt und arbeitet jetzt wieder in ihrer Heimat Berlin. Ihren Weg zur Schriftstellerin hat sie sich durch eine Autorenausbildung im Haus des Schreibens und beim Masterstudiengang „Kreatives und Biographisches Schreiben“ an der Alice-Salomon-Hochschule, Berlin, geebnet. Während ihrer Autorinnenlaufbahn hat die Jungautorin bereits diverse Bücher veröffentlicht. „Rosa ge-eXt“ ist ihr Krimi-Debüt, das sie als Self-Publishing-Autorin herausgebracht hat. In dem unterhaltsamen Kunst-Krimi ist die Berliner Kunstszene wegen eines bizarren Gemäldes in heller Aufruhr und weist einige Missstände auf, die sich hinter der Kulisse abspielen und im Verborgenen bleiben sollen.

Nach zahlreichen positiven Rückmeldungen ihrer Leser und Leserinnen sitzt Vera Lynn Fox bereits am Folgeband, sogar ein Hörbuch zum Titel ist geplant. Doch wie kommt so eine Autorenlaufbahn eigentlich ins Rollen und wie läuft der Weg zum ersten Kriminalband eigentlich ab? Die tredition-Redaktion hat die Berliner Autorin Vera Lynn Fox zum Anlass ihres Krimidebüts zum Interview geladen und sie u.a. dazu befragt, wie ihr Weg zur freien Autorin sich vollzogen hat, was ihre Meinung zum Self-Publishing ist und welche Ratschläge sie im Bereich Marketing anderen Autoren geben kann. 

 

Erfahren Sie im Interview alles über:

  • Vom Creative Writing zur Berliner Kunstszene
  • Wie Vera Lynn Fox zur Krimiautorin wurde
  • Das Besondere an Fox‘ Regionalkrimi aus Berlin
  • Vorlieben und Abneigungen beim Schreibprozess
  • „Me too“
  • Die Vorteile beim Self-Publishing
  • Ratschläge für Autoren
  • Wie läuft das eigentlich mit dem Marketing?

 

Das Interview

Vom Creative Writing zur Berliner Kunstszene

Wie lange kann man den Spannungsbogen halten? Wann muss ich immer mal wieder mal so ein kleines i-Tüpfelchen draufgeben, um das zu steigern? Das ist einfach als Schriftsteller sehr interessant, damit zu spielen …

tredition: Liebe Frau Fox, Sie schreiben unter Pseudonym, haben Sie Angst vor Racheaktionen aus der Berliner Kunstszene?

Vera Lynn Fox: Nein, nicht im Geringsten! Im Gegenteil ich habe das Pseudonym Vera Lynn Fox ganz bewusst gewählt. Es ermöglicht mir eine künstlerische Freiheit, die ich von meinem Alltag vollkommen abspalten kann. Damit löse ich mich aus einem moralisch-ethischen Kontext, den ich im Privatleben vertrete. So ist es möglich, Dinge anzusprechen, die ich als Privatperson nicht unbedingt aussprechen würde

tredition: Ihr Roman stellt das Bild „Rosa ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ in den Mittelpunkt. Was hat es mit diesem Bild auf sich?

Vera Lynn Fox: Das Bild stellt den Titel für den Roman und ist insofern für die Geschichte von elementarer Bedeutung. Es versinnbildlicht den Frust und die Enttäuschung des Künstlers, Gernot Klemm, über sein Unvermögen, die von ihm so sehr begehrte Kunststudentin Rosa anzusprechen. Rosa, als freie ungebundene Frau, löst in Gernot Klemm derartige Ängste aus, dass dieser vor Wut und Schamgefühl darüber in das andere Extrem verfällt und sozusagen Rosas Auslöschung, das aus-X-en fantasiert, bzw. diesen imaginierten Akt der groben Gewalt, also seine Aggression auf das Bild überträgt. Gleichzeitig steht das Bild für die Unterlegenheits- und Neidgefühle, die Gernot gegenüber dem Mann hegt, der sich das traut, was er nicht wagt. Weshalb ihn Gernot auch „klein machen“ muss und abschätzig als „Kastenbrille“ tituliert. Diese Kurzbeschreibung kommt natürlich nicht an die beschrieben Szenerie heran, die mein Krimi in sich birgt.

Es geht ja generell in dem Buch um Beziehungen, Beziehungsvermögen oder besser Unvermögen der Menschen, die hier dargestellt werden. Mich interessiert dabei, wie gehen die mit sich selbst, mit ihrer Sexualität und ihrem Begehren um? Das alles ist dann verwoben mit ihrem geschäftlichen Gebaren, innerhalb der Kunstszene aber auch der Politik. Die beiden Felder kommen sich dabei gefährlich nah.

Rosa ge-eXt

Bild: Cover „Rosa ge-eXt“ von Vera Lynn Fox

tredition: Sind Sie selbst in der Berliner Kunstszene bewandert oder ist das Szenario rein fiktiv?

Vera Lynn Fox: Naja, sowohl als auch. Das Szenario ist natürlich fiktiv, wie es auch eingangs im Buch betont wird. Dennoch bin ich seit Jahren in der Kunstszene auch persönlich unterwegs zu Vernissagen, Auktionen und Kunstmessen. So hatte ich die Gelegenheit und genügend Zeit, die Szene etwas näher zu untersuchen und kennenzulernen. Außerdem habe ich mit George Opportunity-Curator einen starken Berater an der Seite, der mich auf Special Events über Facebook auf dem Laufenden hält und mit dem ich eine enge Beziehung pflege. Ich denke, trotzdem wird sich in der Kunstszene niemand persönlich angesprochen fühlen können, was auch zu keiner Zeit meine Intention war. Es geht mir vielmehr um Grundstrukturen, die in uns allen angelegt sind. Die eine oder andere Charaktereigenschaft meiner Protagonisten, findet vermutlich ein jeder von uns in sich. Auch wenn, aus Gründen der Dramaturgie, eine Romanfigur natürlich eine übersteigerte Darstellung der Realität erfordert. Hier habe ich mich streng an die Tipps von James N. Frey gehalten.

Wie Vera Lynn Fox zur Krimiautorin wurde

tredition: „Rosa ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ ist Ihr Krimi-Debüt, was gab es bisher von Ihnen zu lesen und wie wurden Sie zur Krimiautorin?

Vera Lynn Fox: Es gab von mir zunächst innerhalb der Anthologie Nachtschatten die Kurzgeschichte „Happy Birthday Engelchen“, die im Buchhandel erhältlich ist. Ich hab also, wie die meisten zunächst mit Kurzgeschichten begonnen und hab´ schnell festgestellt, dass mich der Aufbau von Spannung, des Entladens und des Herauszögerns dieses Momentes besonders interessieren. Wie lange kann man den Spannungsbogen halten? Wann muss ich immer mal wieder mal so ein kleines i-Tüpfelchen draufgeben, um das zu steigern? Das ist einfach als Schriftsteller sehr interessant, damit zu spielen und dafür eignet sich der Krimi hervorragend. Das ist natürlich klar. Außerdem habe ich damit für mich ein tolles Genre entdeckt, das es mir ermöglicht, einerseits dem Leser eine bekannte Struktur, nämlich die Krimi-Struktur zu bieten, aber auf der anderen Seite die Inhalte, die mir wichtig sind, über die Akteure zu implementieren, ihnen Raum zu geben. Eben innerhalb des Krimis über die Protagonisten, das geschehen zu lassen oder darzustellen, was ich in der Recherche über sie erfahren habe.

Es geht auch um die Umbrüche in unserer Zeit. Unsere Vorstellungen, wie etwas zu funktionieren hat, unterliegen ja einer extrem schnellen Entwicklung. Einer schafft es und zieht mit, andere steigen aus oder bleiben ganz auf der Strecke.

Das Besondere an Fox‘ Regionalkrimi aus Berlin

Vera Lynn Fox Autoreninterview

Bild: In Vera Lynn Fox‘ Kriminalfall wird scharf geschossen: Es beginnt alles, als in der Villa des Galeristen und Messeveranstalters Henry Androschek in Berlin-Wannsee die Leiche der sehr jungen Kunststudentin Rosa Wangenröter gefunden wird.

tredition: Was unterscheidet Ihren Krimi von anderen Mordfällen?

Vera Lynn Fox: (lacht) Das haben Sie doch sicherlich herausgelesen, oder? Die Nr. 1  ist das Lokalkolorit. Und zwar nicht nur Berlin betreffend, sondern auch Schwaben. Berlin-Mitte wird ja nicht umsonst scherzhaft die „Schwäbische Hüpfburg“ genannt. (lacht) Wir haben in dem Buch quasi den Melting Pot Berlin vor uns. Da gibt es Urberliner Typen, wie den Paschulke, aber auch Amerikaner, wie Ted oder Sammy Kheir, den Kommissar mit arabischen Wurzeln. Wen haben wir denn noch? Gülcan, die deutsch-türkische Studentin. Eine Französin, obwohl, das spielt dann schon im letzten Teil des Buches in Abu Dhabi. Wir sind also in Berlin in keinster Weise isoliert. Kann man nicht behaupten. (Lacht) Insofern: Es mischt sich alles. Das ist ein interessanter Mix der sich da beschreiben lässt. Diese ganzen Menschen müssen eben oder wollen miteinander in dieser Stadt zusammenleben und in – diesem Fall – zusammen ermitteln, ähm und da ergeben sich natürlich auch ganz andere Kommunikationsstrukturen zwischen den Protagonisten.

Es geht aber auch um die Differenz zwischen der alten und der neuen Welt, bezüglich der Kommunikationsgewohnheiten der beteiligten Generationen. So wie sie aktuell in der Startup-Szene benannt wird. Wie bei Paschulke zum Beispiel, der die neuen Kommunikationsstrukturen nicht ohne fremde Hilfe beherrscht und damit Emails oder Messenger-Messages – eben wichtige Informationen – und damit in der Konsequenz den Anschluss verpasst.

Aber es geht auch um unterschiedliche Ansichten zu Marketingstrategien. Eine junge Frau, wie Rosa, die ohne Scheu mit ihrer Kunst schon frühzeitig die Bühne betritt und sie in den neuen Medien vermarktet. Demgegenüber die Künstler älterer Generation, wie Terese Santa Fee und Klemm, die Rosas Geschäftsgebaren als verpönt ansehen und selber lieber starr – wie die Kaninchen vor der Schlange – jahrelang und oft vergeblich darauf hoffen von einem Galeristen entdeckt zu werden. Da gibt es also durchaus unterschiedliche Ansichtsweisen, die dann auch angesprochen werden in diesem Roman.

Es geht also um die Umbrüche in unserer Zeit. Unsere Vorstellungen, wie etwas zu funktionieren hat, unterliegen ja einer extrem schnellen Entwicklung. Einer schafft es und zieht mit, andere steigen aus oder bleiben ganz auf der Strecke. Wie reagiert also der Einzelne auf diese angstauslösenden Gesellschaftsveränderungen? Mit Mobbing? Rückzug? Exzessiver Gewalt? Flucht in Obsession oder in das, ich nenne es erst mal völlig wertfrei, sexuelle Experiment? Das sind spannende Themen, die mich motivieren, sie wirkungsvoll in Geschichten zu verweben.

Selbst unter den Gleichaltrigen im Roman ergeben sich Diskrepanzen. Ich denke da an das Gespräch zwischen Gülcan und Eva, die bei der Anbahnung von Paarbeziehungen über Dating-Portale z.B. eklatante Unterschiede in der Einstellung demgegenüber bei sich feststellen können. Wobei Eva in diesem Fall eine eher konservative Einstellung vertritt. So etwas finde ich einfach interessant darzustellen. Allerdings darf natürlich bei diesen ganzen Subthemen der Spaß am Krimi nicht untergehen. Dass die Story nicht total intellektuell abdriftet, darauf haben ich, und vor allem auch mein Lektor, schon geachtet. Aber als Basis sind die Themen schon drin.

tredition: Wie sind Sie auf die Charaktere des Ermittler-Teams um den erfahrenen Kommissar Paschulke gekommen?

Vera Lynn Fox2

Bild: Vera Lynn Fox veranstaltet regelmäßig Lesungen aus ihrem Buch.

Vera Lynn Fox: Ja, da kann ich eigentlich nur sagen einerseits ist es tatsächlich so, als Autorin fühle ich mich durch irgendwas angetriggert und der Roman kommt ins Laufen und manche Figuren, wie z.B. Terese Santa Fee, stellen sich mir einfach von selbst vor und bringen auch gleich ihren Namen mit, ohne dass ich lange nachdenken muss… Andererseits tragen die Namen immer auch ein bisschen etwas mit sich, was deren Charaktere ausmacht. Der Alt-Kommissar Paschulke ist dagegen einfach im Rahmen einer Schreibübung entstanden. Tatsächlich hatte der Dozent eine tickende Uhr aufgestellt und eine Birne lag wohl auch irgendwo auf dem Tisch vor mir rum. Und schon saß da ein Kommissar vor meinem geistigen Auge, der in seine Birne beißt, sich über die Unpünktlichkeit der Kollegen echauffiert und selbst die Story gleich von Anfang an fast zu verpennen droht. Der Name Paschulke geht aber nicht auf mein Konto. In diesem Fall war mein Sohn der Namensgeber.

Sicher gibt es auch Menschen, denen ich im realen Leben begegnet bin, die Schlüsselelemente mitbringen, welche sich dann innerhalb der Geschichte zu eigenständigen Figuren verdichten. Die so entstanden Charakteren entfernen sich damit aber soweit von ihrer ursprünglichen Quelle, dass hoffentlich niemand auf die Idee kommt, sich in einer meiner Protagonisten wiedererkennen zu wollen.

Die meisten der Protagonisten von „Rosa ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ haben sich aber von allein in die Geschichte eingebracht, so als wäre ich morgens in die U-Bahn gestiegen und hätte neue Leute kennengelernt, an deren Geschichte ich auf wundersame Weise teilnehmen durfte. So in etwa hat es sich angefühlt. Erst im Schaffensprozess lernte ich die Figuren dann näher kennen und vervollständigte ihr Profil durch die Charakterarbeit.

Vorlieben und Abneigungen beim Schreibprozess

tredition: Was lieben/was hassen Sie beim Schreiben?

Vera Lynn Fox: Tja, lieben kann man den Flow, wenn das Schreiben wie von selbst geht. Die Spannung, die dabei entsteht. Ich zumindest schreibe, ohne das genaue Ende zu kennen. Insofern habe ich zwar einen groben Plot im Hinterkopf, muss die Geschichte aber zu Ende bringen, bevor ich weiß, wie das Ganze nun eigentlich wirklich endet. Damit bleibe ich am Ball und bin auch in jedem Moment von der Story angetrieben / angestachelt. In gewisser Weise laufe ich dem Ganzen immer einen Schritt hinterher und lasse mich selbst überraschen.

(überlegt/wiederholt die Frage) Was hassen Sie? Vielleicht in gewisser Weise die Überarbeitung. Wobei ich auch diese Arbeit inzwischen schätzen gelernt habe. Ich hatte eine sehr gute und produktive Zusammenarbeit mit meinem Lektor, Hagen Schied, der es wirklich versteht, konstruktive Kritik zu üben. Das Überarbeiten bedeutet ja auch eine Distanz zu dem Text zu gewinnen, ihn in gewisser Weise also so stark reifen zu lassen, dass ich ihn auch loslassen und in die Veröffentlichung verabschieden kann. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein wesentlicher Prozess ist, der Anstrengung fordert, wie jede Ablösung, jede Trennung, der mich aber dann auch die Kraft zurückgewinnen lässt, etwas Neues zu schreiben und mich nicht zu verlieren – in diesem Werk.

tredition: Sie haben  „Kreatives und Biographisches Schreiben“ studiert, ein Erfolgsmodell für Autoren?

Vera Lynn Fox: Ja. Wir haben zum Beispiel mit dem Romanautor Volker Kaminski sehr erfolgreich eine Romanwerkstatt durchgeführt. Ich habe ja auch schon vorher eine Ausbildung im „Haus des Schreibens“ absolviert. Dort habe ich mich intensiv mit Fragen der Dramaturgie, der Heldenreise, dem strukturellen Aufbau von Romanen, Novellen etc. befasst. Das Studium an der ASH vermittelt zusätzlich ganz andere Aspekte des Schreibens, so dass es für mich als Autorin eher eine Ergänzung darstellt. Grundsätzlich finde ich diese Erfahrung empfehlenswert.

Also, ehrlich gesagt, ich habe das Buch mit so einem Schwung geschrieben und auch mein Lektor hat echt Tempo gemacht, so dass die Vorstellungen, das Manuskript im Anschluss in unbekannte Hände zu geben bzw. irgendwo in der Republik auf gut Glück zu verteilen, mich abgeschreckt hat.

tredition: Welche Rückmeldungen haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?

Plotting

Bild: Ein Auszug aus der Autorenarbeit. Das Plotschmieden ist Vera Lynn Fox beim Schreiben besonders wichtig.

Vera Lynn Fox: Einige sehr erfrischende Rezensionen! Es dürfen aber gerne noch mehr werden. Es gab allerseits eine große Anteilnahme am Schicksal Paschulkes. Sogar bis zu dem Punkt, dass ich gebeten wurde, das Buch an dieser Stelle umzuschreiben. Leider ist eine Änderung natürlich nicht möglich ;). Geschichten werden eben unumstößlich erzählt. Aber so viel kann ich verraten, es gibt Wege und Hoffnung, Paschulke doch im nächsten Roman noch einmal wiederzutreffen. Die gute Nachricht für meine Follower ist: Es war nicht beabsichtigt, aber es wird einen Folgeroman geben! Ich bin bereits am Schreiben. Auch das auf Wunsch meiner Leser, soweit zur Rückmeldung.

Andere Fans von „Rosa ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“  sind auch schon die Stationen, an denen die Geschichte spielt, abgefahren. Dort beispielsweise, wo die verschiedenen Leichen aufgetaucht sind. Jetzt im Sommer eignet sich dafür übrigens eine Rad- oder Kanutour am Wannsee und auf der Havel hervorragend.

Was gab es noch für Reaktionen? Ich habe ja sehr viele Protagonisten und für mich war spannend, dass die Leser auf die verschiedensten Charakteren reflektieren. Es  gibt Menschen, die mir sagen, das Schicksal von Terese Santa Fee oder auch Falk Kernig habe sie sehr überrascht / hätten sie so nicht erwartet. Andere sehen sich mehr bei Eva. Publikumsliebling ist und bleibt natürlich Kommissar Paschulke. Aber auch Ted wird als verrücktes Huhn wahrgenommen und gemocht. Es gab sogar Leser, die sich – zu meinem Erstaunen – auf die Seite von Gernot Klemm geschlagen haben. Obwohl eigentlich gar nicht so sehr zu meinem Erstaunen, es hat mich im Grunde gefreut weil ich ihn auch immer als ambivalente Person und als in sein Schicksal innerhalb dieser Geschichte hineingedrängt hatte darstellen wollen. Damit war Gernot in der Entwicklung auch der schwerste Charakter den es in seiner vielschichtigen Ausprägung zu beschreiben galt. An seiner personalen Ambivalenz und dem Abdriften, also dem Übergang zum Bösewicht, habe ich intensivst und lange gefeilt. Deshalb habe ich mich gefreut, wenn von meinen Lesern selbst für ihn noch Verständnis aufgebracht wurde. Das war nämlich durchaus von mir so gewollt. Klemm ist ja nicht von Natur aus böse. Er rutscht so in die Sache rein. Vergleichen könnte man das vielleicht mit dem Gefühl, wenn hinter einem die Polizei im Auto fährt und der Fahrer plötzlich nervös wird, obwohl er sich gar keines Vergehens bewusst ist. Aber plötzlich schleicht sich da ein Schuldgefühl ein und der Fahrer verhält sich falsch bzw. vollkommen irrational. Das ist ja im Kern das, worauf auch Gernot Klemm anspringt. Wenn die Figur also verstanden wurde, hab ich mich natürlich wie eine Schneekönigin gefreut.

Eine weitere, unerwartete Bitte von meiner Leserschaft war das Buch als Hörbuch einzusprechen. Hierzu gab es auch schon erste Probeaufnahmen. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass es „Rosa ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ zukünftig auch in Form von Podcasts als Audiofile gibt. Schauen wir einfach mal, wie es in dieser Angelegenheit  weitergehen kann – was das Schicksal mit mir vor hat.

„Me too“

tredition: Wie stehen Sie/ Ihre Charaktere zu „Me too“?

Vera Lynn Fox: Ja, das ist eine spannende Frage. Ich habe das Buch, insbesondere die Szenen, die vermeintlich sexistisch rüberkommen, im Sommer 2016 bis Sommer 2017 geschrieben. Also, kurz bevor die #metoo-Welle so richtig ins Rollen kam. Als ich dann von der Debatte erfuhr, war es als hätte das Thema wie eine Schwingung schon überall in der Luft gelegen. Es muss klar sein, dass die Zeiten der Besetzer-Couch und der sexuellen Übergriffigkeit auch gerade in Künstlerkreisen endgültig der Vergangenheit zugeordnet werden sollten. Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass mir in der Berliner Kunstszene keinerlei derartiger Vorfälle persönlich bekannt wären. Soweit auch nochmal zu Ihrer Eingangsfrage, hier handelt es sich definitiv um Fiktion.

Aber auch Catherine Deneuves Anmerkung, die Männer nicht ganz abzuschrecken, kann ich zwar nachvollziehen, wobei zu ergänzen ist, dass #metoo nicht nur einer Frage zwischen Männern und Frauen ist. Da hat Deneuve schon mal nur die Hälfte der Debatte erfasst. Natürlich sollte man immer den Einzelfall betrachten. Grundsätzlich finde ich übergriffiges Verhalten gegenüber anderen Menschen verabscheuungswürdig. Ich will hier aber nicht zu tief in die Materie eintauchen, weil Missbrauch definitiv nicht Thema des Krimis ist. (Es geht eher um sexualisierte Übergriffe im weitesten Sinne und den Umgang der Menschen damit. Also um Schuldzuweisungen etc.)

Die Vorstellung, dass mein Schaffensprozess durch Kräfte, deren Vorstellungen und Vorgaben mir nicht bekannt sind, ausgebremst wird und mit denen ich auch nicht in einen Dialog treten kann, weil das einfach auch nicht so üblich ist in der Branche, haben mich gleich von Vornherein für das Self-Publishing entscheiden lassen.

Vorteile von Self-Publishing?

tredition: Wie sind Sie zum Self-Publishing gekommen?

Vera Lynn Fox: Also, ehrlich gesagt, ich habe das Buch mit so einem Schwung geschrieben und auch mein Lektor hat echt Tempo gemacht, so dass die Vorstellungen, das Manuskript im Anschluss in unbekannte Hände zu geben bzw. irgendwo in der Republik auf gut Glück zu verteilen, mich abgeschreckt hat. Auch die Befürchtung, nicht beurteilen zu können, mit welcher Qualifikation und welcher Aufmerksamkeit das Werk beurteilt werden könnte, spielten in die Entscheidung mit hinein. Rein organisatorisch ist es vermutlich kaum möglich, sich innerhalb eines Verlags mit der Vielzahl der unverlangt eingesandten Manuskripte intensiv auseinanderzusetzen. Insofern habe ich diesen Weg zu gehen, für mich von Beginn an ausgeschlossen. Die Vorstellung, dass mein Schaffensprozess durch Kräfte, deren Vorstellungen und Vorgaben mir nicht bekannt sind, ausgebremst wird und mit denen ich auch nicht in einen Dialog treten kann, weil das einfach auch nicht so üblich ist in der Branche, haben mich gleich von Vornherein für das Self-Publishing entscheiden lassen. Wie gesagt, ich habe auf eigene Kosten einen Lektor hinzugezogen. Es geht mir also nicht darum, mich einer Korrektur oder einem professionellen Blick zu entziehen. Im Gegenteil, Menschen, die mit Texten umgehen können, sind mir für den kritischen Austausch sehr willkommen und ich bin zur Zusammenarbeit aufgelegt. Aber das Self-Publishing erschien mir direkter. Ich durfte mein Cover selbst entwerfen, hatte keine inhaltlichen Vorgaben. Das alles ist mir sehr entgegengekommen. Es ist für mich selbstverständlich, mich an die konventionellen Absprachen, wie den Ausschluss von pornographischen Inhalten oder Gewaltverherrlichung zu halten. Aber das war ohnehin klar für mich. Das sind nicht meine Themen.

Und da bin ich auf tredition gestoßen, die ja sogar eine eigene PR-Abteilung haben.

tredition: Und wie sind Sie gerade bei tredition gelandet?

Vera Lynn Fox

BIld: Vera Lynn Fox hat sich gleich von Anfang an für das Self-Publishing entschlossen.

Vera Lynn Fox: Das war tatsächlich ein längerer Prozess. Ich habe mich sehr intensiv vorher mit Self-Publisher-Diensten, Self-Publisher-Verlagen auseinander gesetzt – und auch mit den Erfahrungen einer Freundin, die bereits mehrere Bücher veröffentlicht hat. Da gibt es ja die unterschiedlichsten Variationen und besonders gefallen hat bzw. besonders wichtig war mir eben das Angebot der direkten Ansprache. Wie gesagt, die Anthologie war ja schon vorher bei einem anderen Self-Publisher-Dienst erschienen, bei dem ich ursprünglich auch bleiben wollte. Aber wenn ich dort z.B. ein Problem hatte, bekam ich ein Ticket mit dem Vermerk, dass sich jemand melden würde, was aber nie in angemessener Zeit geschah. Im Endeffekt bin ich dort in keinen Dialog gekommen. Es entstand die gleiche Situation, wie oben beschrieben: Ich fühlte mich in meinem Schaffensprozess nicht unterstützt bzw. sogar ausgebremst. Im Gegensatz dazu habe ich da mit tredition eben inzwischen ganz andere Erfahrungen gemacht. Ich habe oft innerhalb von Stunden oder zumindest immer innerhalb desselben Tages eine Lösung für mein Problem erhalten. Noch dazu durch persönliche Ansprache am Telefon. Das hat mich einfach begeistert.

Außerdem, was mir besonders wichtig war und für meine Entscheidung ausschlaggebend, ist die Vermarktungsstrategie und die Unterstützung, die man für die Promotion nach der Veröffentlichung von tredition erhält. Ich bin sehr daran interessiert mein Buch auch zu promoten. Das ist aber nur möglich, wenn man am deutschsprachigen Buchmarkt überhaupt vertreten ist. Mit einer amerikanischen ISBN war da einfach nicht viel zu reißen, was bei mir zu Frust geführt hat. Aus diesem Grund habe ich mich dann nach Möglichkeiten umgesehen. Und da bin ich auf tredition gestoßen, die ja sogar eine eigene PR-Abteilung haben, wie sie selber wissen ;). Die vor allem auch sehr gut funktioniert und die ich als sehr aufmerksam und engagiert erlebe. Das hat mich in der Konsequenz bewogen, tredition zu wählen. Ich bin mit dieser Entscheidung sehr zufrieden und werde daran sicher erst einmal nichts ändern.

tredition: Haben es Autoren heutzutage schwerer, weil immer weniger Menschen zum Buch greifen? Wie schätzen Sie, wird sich der Buchmarkt in den nächsten Jahren entwickeln?

Vera Lynn Fox: Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube, Menschen die lesen, werden das immer tun. Menschen, die nie gelesen haben, werden auch weiterhin nicht lesen. In vielen Familien wird traditionell gelesen und diese Leidenschaft von Generation zu Generation weitergetragen.

Wichtig zu erwähnen finde ich in diesem Zusammenhang auch ein gewisses haptisch/sinnliches Erlebnis, das man mit einem Buch hat. Was verstehen wir schließlich unter Gemütlichkeit? Da ist ein Buch häufig mit dabei. Der Traum abends vor dem Kamin zu lesen, im Winter im Bett oder im Sommer am Strand. Unsere Fantasien um Entspannung drehen sich häufig auch ums Lesen und eine gute Geschichte, die uns eine innere Reise schenkt.

Dabei ist es eigentlich egal, in welcher Form Ihnen ein Buch präsentiert wird, ob modern als E-book, Paperback oder als veredelte Form im Hardcover. (Bei tredition gibt es ja zum Glück alle drei Varianten. Auch ein Grund für mich, tredition zu wählen.) Insofern, schätze ich, wird der Buchmarkt mindestens stabil bleiben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Self-Publishing-Segment weiter wächst und sich insofern im Verlagswesen eine Menge ändern könnte. Allerdings bin ich weit von einer Expertise entfernt, die mich befähigte, an dieser Stelle eine verlässliche Prognose abzugeben.

Meine Ratschläge für Autoren

tredition: Haben Sie im Bereich Veröffentlichung besondere Tipps an andere Autoren?

Vera Lynn Fox: Einfach durchziehen. TUN. Und das habe ich ja vorhin schon gesagt, ich kann tredition wirklich empfehlen, ohne mich jetzt anbiedern zu wollen. Aber es gibt auch viele andere Wege zur Veröffentlichung, die Autoren gehen können. Da muss jede Schreibpersönlichkeit ihre eigene Lösung finden. Ich bin inzwischen sparsamer mit Tipps. Jeder Mensch ist anders, jeder Autor hat andere Bedürfnisse und sucht seine individuelle Lösung. Und natürlich ist auch das Genre entscheidend. Vielleicht passt nicht jedes Thema zu einem Self-Publishing-Dienst. Auch die Vermarktungskanäle unterliegen individuellen Vorlieben. Der eine Autor setzt auf Dumpingpreise, Wertschätzung von Qualität, der andere auf Lesungen. Ein jeder Weg für sich kann funktionieren. Der Tipp lautet im Grunde: Recherchiere aufmerksam und höre auf deine innere Stimme. Wo fühlst du dich wohl? Geh dann diesen Weg.

Wie läuft das eigentlich mit dem Marketing?

tredition: Was sind Ihre Erfahrungen im Bereich Marketing? Wie sollte man als Autor an das Marketing für das eigene Buch herangehen?

Vera Lynn Fox: Ich glaube das habe ich eben gerade schon beantwortet. Meine Erfahrungen sind eben so, dass ich mich mit 99 Cent-Aktionen überhaupt nicht anfreunden konnte. Billig ist in meinen Augen abwertend. Nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen, die mit ihrer Arbeit an solch einer Veröffentlichung beteiligt sind. Ich schreibe nicht für Schäppchenjäger … sondern für Menschen, die Spaß an spannenden Geschichten haben.

Insofern suche ich bei der Vermarktung eher den klassischen Weg über Lesungen. Auch weil ich Kontakt zu meinen Lesern aufnehmen und in den Dialog mit meinen Fans gehen möchte. Ich will präsent sein und Fragen standhalten können. Ich glaube eben nicht, dass ich über Flatrates oder Aktionen im Netz eine stabile Leserschaft erreiche. Das sind statistische Werte, die man da kreiert, die künstlich hochgepuscht werden. Aber vielleicht irre ich mich damit auch. Who knows? Ich kann nur sagen: Im Grunde ist mir jeder Leser/ jede Leserin willkommen, egal wie er oder sie zu mir findet.

tredition: Sie haben viel Erfahrung in Bezug auf Lesungen, welche Tipps können Sie anderen Autoren dabei geben?

Vera Lynn Fox: Stimmt, inzwischen konnte ich einige Erfahrungen sammeln. Schön, war für mich zu erfahren, wie stark ich rüber kommen kann, wenn der Text zu mir gehört, also aus mir selbst kommt. Ich freue mich natürlich über das Feedback. Menschen, die meinen Text begeistert aufnehmen, mehr wissen wollen und das Buch kaufen. Auch die Gespräche, die wir nach so einer Lesung führen, machen mir einen Riesenspaß!

Tipps? Wie gesagt, damit bin ich inzwischen eher sparsam. Das muss Jeder für sich selber austüfteln. Ich für meinen Teil bereite meine Texte extra für die Lesung auf. Ich lese also nicht aus dem Buch selbst – die Buchstaben wären mir in der Aufregung meist viel zu klein – sondern ich habe eine Leseversion als Papierskript, das ich auch vor jeder Lesung neu überarbeite, um mich auf die Location und Leute einzustellen. Zum Beispiel streiche ich Beschreibungen oder Regieanweisungen. Die Atmosphäre und Gefühlslagen der Charaktere müssen also über meine Stimme kolportiert werden.

Auch Nebeninformationen oder Personeneinführungen werden gestrichen. Alles was überfrachtet wirken könnte, fliegt raus. Und dann achte ich darauf, mit einem Cliffhanger zu enden, um meine Leser anzufixen;)

tredition: Sind Sie noch aufgeregt vor einer Lesung?

Vera Lynn Fox: Ja, eine gewissen Grundspannung ist energetisch wichtig für mich.

tredition: Welche weiteren Marketingmaßnahmen haben Sie für Ihr Buch bereits vorgenommen?

Vera Lynn Fox: Ich stehe in regelmäßigem Austausch zur Marketingabteilung von tredition und bin über jede Anregung von dieser Seite dankbar.

Ansonsten versuche ich jede Lesung mitzunehmen, die sich mir bietet. Da probiere ich mich weiter aus und lerne immer wieder Neues dazu. Aktuell ist ein Krimi-Dinner-Abend für den Winter geplant. Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. Das wird nochmals eine Herausforderung, den Text von „Rosa-ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ als Begleitung für ein 4-Gänge-Menu ganz gezielt aufzubereiten. Also, das wird sicherlich ein interessantes Projekt.

Außerdem plane ich die Übersetzung von „Rosa-ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ ins Englische. Ganz wichtig! Weil das Buch ja so geschrieben ist, dass es Menschen aus aller Welt, die sich für Berlin interessieren, ansprechen soll. Gerade für das junge Berlin. Der Roman spielt ja in Berlin-Mitte und in Wannsee, wie auch Charlottenburg. Also, das sind ja Bezirke die Menschen, die von außerhalb auf die Stadt schauen, stark interessieren. Wie ist das Leben dort? Wie sieht es da aus? Was machen, was ist gerade en Vogue, wovon handelt der Gossip was denken die Leute die hier leben? Und das wird ja angesprochen in diesem Roman. Daher bietet sich eine Übersetzung ins Englische als weitere sprachliche Herausforderung und Verbreitungsstrategie an.

tredition: Hatten Sie von Anfang an einen Marketingplan?

Vera Lynn Fox: Leider nein. Was in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung dementsprechend zu erheblichem Frust bei mir geführt hat, weil ich mit „Rosa-ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“ einfach nirgendwo auf dem Buchmarkt zu sehen war. Die Notwendigkeit des Marketings ist quasi über Nacht über mich hereingebrochen, mit, wie schon gesagt, anfänglich gewaltigen Frustattacken, bis ich mich dann an tredition gewandt habe. Und seitdem läuft es auch. Und darüber bin ich natürlich sehr froh.

tredition: Dürfen Ihre Leser sich auf weitere Bücher freuen?

Vera Lynn Fox

Bild: Vera Lynn Fox arbeitet bereits an einem Folgeband zu „Rosa ge-ext“!

Vera Lynn Fox: Auf jeden Fall! Es gibt, wie gesagt, einige Projekte, die ich in der Schublade habe. Eines von denen, die im Entstehen sind, ist die Fortsetzung. Allerdings anders als „Rosa ge-eXt, Blutiger Kunstdeal“. Aber es geht weiter mit dem Berliner Ermittlungsteam. Eva ermittelt in einem ungelösten Altfall von Paschulke. Eine Familiengeschichte um eine Mordserie, die Eva zunehmend in die Berliner Wendejahre bis 1992 zurück katapultiert. Konkret handelt die Story von verlassenen Orten und deren geheimnisvoller Historie sowie von ungesühnter Schuld. Eine Schuld die bis heute fortbesteht und in einer neuen Katastrophe zu eskalieren droht. Im Kern spüre ich der Frage nach, ob Schuld erst von dem Schuldigen bekannt werden muss, um sie überwinden und sich aus den Gefühlen die damit verbunden sind befreien zu können oder, ob hier unweigerlich der biblische Spruch der Vererbung von der Schuld bis ins vierte Glied gilt? Es wird abartig gruselig, soviel kann ich verraten und ich selbst bin gespannt, wie die Sache ausgehen wird.

tredition: Liebe Frau Fox, wir danken für das spannende Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! 

Über die Autorin

Vera Lynn Fox, die 1966 in Berlin geborene Krimi-Autorin. Nach diversen Lebensstationen in Los Angeles, Puerto Rico und Marburg, lebt  sie mit Partner, Sohn und drei Katzen im Südwesten Berlins.

Mehr über die Autorin

Sybille Baecker Autorenportrait

tredition-Autorin Sybille Baecker – Literatur erleben mit allen Sinnen

Sybille Baecker Autorenportrait

Bild: Autorin Sybille Baecker setzt sowohl auf die Veröffentlichung in herkömmlichen Verlagen als auch im Self-Publishing. Foto: Gordon Below

Autorin Sybille Baecker liebt Krimis – und Whisky. Genau wie Kommissar Andreas Brander. Die gebürtige Niedersächsin und Wahlschwäbin erschafft mit ihrem Protagonisten den Ermittler einer spannenden Krimireihe und macht sich selbst zur Fachfrau für „Whisky & Crime“ – und so sind auch ihre Lesungen immer mal wieder von einer Whiskyverkostung begleitet … Die Autorin ist mit diesem außergewöhnlichen Konzept regelmäßig Stammgast auf Krimi- und Lesefestivals, wie etwa Mitte August beim Mörderischen Ostfriesland in Soest.

Als Erfolgsautorin sind ihre Werke bereits bei diversen namhaften Verlagen wie dem emons Verlag in Köln erschienen. Für den Brander-Fall „Körperstrafen“ und ihre neuste Kriminalsammlung „Adiós, mein Liebster“ setzt die erfolgreiche Autorin aber auf die Freiheiten und Eigenbestimmung des Self-Publishing:

„Durch das Self-Publishing habe ich alle Fäden in der Hand, alle Freiheiten, die ich wollte.“

 

tredition: Frau Baecker, Sie haben gerade Ihren neuen Kriminalband „Adiós, mein Liebster“ vorgelegt nach zahlreichen Veröffentlichungen im traditionellen Verlag, wie kamen Sie zum Schreiben?

Sybille Baecker: Geschichten habe ich mir schon immer gern ausgedacht, ich habe mich aber lange Zeit nicht getraut, davon etwas aufzuschreiben. Wenn ich es versucht habe, war es meist so, dass ich die ersten paar Zeilen schrieb und dabei blieb es. Vor einigen Jahren wurde dann aber die Sehnsucht zu Schreiben so groß, dass es mich nicht mehr losließ. Natürlich blockierte mich dann gleich wieder die Sorge, nach wenigen Sätzen nicht mehr weiterzukommen – bis mir mein Mann vorschlug, statt des großen Romans doch erst einmal eine Kurzgeschichte zu verfassen. Das nahm die Blockade und spornte mich auch an. Ich plante, ich schrieb und es funktionierte: Anfang, Hauptteil, Schluss. Nachdem die erste Kurzgeschichte geschrieben war, klappte es auch übergangslos mit längeren Texten.

Parallel dazu habe ich mich intensiv mit dem Thema Schreiben beschäftigt, Schreibratgeber gelesen, Workshops besucht, Schreibübungen gemacht, noch heute treffe ich mich mit Autorinnenkolleginnen zum Kreativen Schreiben und experimentieren. Beim Schreiben lernt man nie aus. Und das ist auch das Schöne, man kann sich immer weiter entwickeln.

 

tredition: Erzählen Sie uns kurz, worum es in Ihrem Krimiband geht?

Sybille Baecker: Adiós, mein Liebster“ ist eine Kurzkrimisammlung mit acht Kurzkrimis. Diese Krimis sind neben meinen Romanen in den letzten zehn Jahren entstanden und einige davon wurden in Krimi-Anthologien, die mittlerweile teils vergriffen sind, erstveröffentlicht. Hinzu kommen zwei Kurzkrimis, die bisher noch nicht in gedruckter Form erschienen sind, mir aber sehr am Herzen liegen. Es ist eine abwechslungsreiche Sammlung: Einige Kurzkrimis sind eher amüsant mit einem Augenzwinkern und subtilem, schwarzem Humor erzählt, andere sind ernst.

 

Adiós, mein Liebster Sybille Baecker

Bild: Die Neuerscheinung „Adiós, mein Liebster“ von Sybille Baecker.

 

tredition: Woher stammt ihre Begeisterung für das Krimigenre?

Sybille Baecker: Es ist nicht die Faszination am Bösen, mir geht es um die Ermittlungsarbeit, um die Charaktere, um die Motive. Der psychopathische Serienkiller ist nicht unbedingt mein Ding, obwohl ich nicht ausschließen will, dass er doch irgendwann einmal in meinen Büchern vorkommt … Aber mich treibt eher die Frage um, warum jemand zum Täter wird. Wie kann man dem Täter auf die Schliche kommen? Und was macht der Fall mit dem Ermittler/in? Wie geht er mit dem um, was er bzw. sie erlebt?

Ich denke, ein Aspekt beim Krimi ist die meist in sich abgeschlossene Handlung. Ein Verbrechen geschieht – Ermittlungen von Polizei, Privatperson oder meinetwegen auch Hund, Katze, Maus finden statt – das Verbrechen wird aufgeklärt (im besten Fall wird der Täter überführt). Man kann sich entspannt zurücklehnen. Die Welt ist wieder in Ordnung. Was sie in der Realität ja leider nicht ist. Es gibt so viele offene Fragen, so viel Ungerechtigkeit, und man hat quasi nichts davon in der Hand. In einem Krimi ist das alles unter Kontrolle. Das ist meine laienhafte Auslegung an der Faszination Krimi. Ein Psychologe könnte das sicherlich besser erklären.

Sybille Baecker

Bild: Lesungen auch mal an ungewöhnlichen Orten, wie bei einer Stocherkahntour auf dem Neckar. Foto: Wolfram Schwieder

Das spannende für mich als Krimiautorin ist zudem, nicht nur, dass ich bei meinen Recherchen sehr interessante Einblicke in die Arbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Rechtsmedizin bekomme, sondern die Vielfalt, in der ich mich schreibend bewegen kann. Ich kann meinen Kommissar in allen möglichen Milieus ermitteln lassen und viele verschiedene Themen bearbeiten. Die Recherchen machen mir großen Spaß und ich bin immer wieder glücklich überrascht, wie hilfsbereit die Fachleute sind, die ich bei meinen Recherchen um Hilfe bitte.

 

tredition: Sie haben schon bei einer Reihe von traditionellen Verlagen veröffentlicht. Wie kam es, dass Sie sich bei Ihrem neuen Buch für Self-Publishing entschieden haben?

Sybille Baecker: Dieser Band ist ein wenig eine Herzenssache. Ich wollte gern einen Kurzkrimiband mit meinen Kurzkrimis veröffentlichen. Insbesondere „Adiós, mein Liebster“ sollte es endlich schwarz auf weiß gedruckt geben. Nun werden Kurzkrimibände von traditionellen Verlagen aber nicht unbedingt händeringend gesucht. Zudem hatte ich auch sehr genaue Vorstellungen davon, was inhaltlich in den Band hinein sollte, welche Texte, welche Zusatzinformationen. Für das Cover hatte ich ebenfalls bestimmte Vorstellungen, die ich dann von einem Grafiker umsetzen ließ. Durch das Self-Publishing hatte ich alle Fäden in der Hand, alle Freiheiten, die ich wollte, und die Arbeit an dem Buch hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.

 

tredition: Warum haben Sie sich für die Veröffentlichung über tredition entschieden?

Sybille Baecker: Ich habe ja im letzten Jahr bereits einen Kriminalroman (Körperstrafen) bei tredition veröffentlicht und hatte da gute Erfahrungen gesammelt. Damals hatte ich mich für das Selbstveröffentlichen entschieden, da der Titel beim Verlag vergriffen war und nicht wieder aufgelegt wurde, ich aber wollte, dass die LeserInnen meiner Brander-Serie die Chance haben, alle Bücher der Serie zu lesen.

Sybille Baecker bei einer Autorenveranstaltung

Bild: Sybille Baecker in der Buchhandlung

Als ich damals auf der Suche nach einem Self-Publishing-Verlag war, habe ich mich unter meinen Kollegen umgehört. Eine Kollegin hatte bei tredition schon einige Bücher veröffentlicht und war sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, durch sie bin ich auf tredition aufmerksam geworden.

Ich sah mir das Angebot an, kam gut mit den Tools zurecht, der ganze Prozess ist sehr transparent und unkompliziert. Dass ich mich mit Buchsatz und Programmen wie inDesign ein wenig auskenne, war natürlich sehr hilfreich. So konnte ich die Gestaltung des Buchblocks selbst übernehmen.

 

Marketing heißt, nach außen gehen, sich selbst verkaufen (also zumindest das eigene Produkt), das ist nicht jedermanns Sache.

tredition: Wie gehen Sie an das Marketing heran? Was können Sie Autoren hier empfehlen?

Sybille Baecker: Marketing kostet Zeit und ist vor allem auch Typsache. Ich als Autorin möchte ja eigentlich in erster Linie schreiben, was ein eher, sagen wir introvertierter Vorgang ist (die Recherchearbeit mal außer Acht gelassen). Marketing heißt, nach außen gehen, sich selbst verkaufen (also zumindest das eigene Produkt), das ist nicht jedermanns Sache. Ich bin da auch nicht die Heldin. Man muss schauen, welche Möglichkeiten gibt es und welche liegen mir? Ich mag Lesungen. Es macht mir Spaß, meine Bücher zu präsentieren, den Zuhörern von meiner Arbeit und meinen Recherchen zu erzählen. Im Idealfall gibt es vor der Veranstaltung eine Ankündigung in der Zeitung und im Nachgang einen Bericht und ein paar neue LeserInnen.

Körperstrafen von Sybille Baecker

Bild: „Körperstrafen von Sybille Baecker“: Ein Kommissar Brander Fall

Wenn jemand allerdings nicht vor Leuten reden mag, sind Lesungen vielleicht nicht das Mittel erster Wahl, um ein Buch erfolgreich zu bewerben.

Bevor man z.B. eine Pressemeldung an eine Zeitung oder einen Blogger schickt, sollte man sich Gedanken darüber machen, was für ein Produkt man überhaupt anbietet. Klar, ein Buch … Aber schon ein Krimi ist nicht gleich ein Krimi. Gibt es ein bestimmtes Thema, das dem Kriminalfall zugrunde liegt und könnte das vielleicht ein Punkt sein, den ich hervorheben sollte? Was ist das Alleinstellungsmerkmal meines Buches? Was unterscheidet mein Buch von den zahlreichen anderen Titeln? Ich muss mir auch Gedanken über meine Zielgruppe machen. Leser 60+ erreiche ich anders als Jugendliche. Eine Pressemeldung sollte passend, kurz, knackig und informativ sein. Eine gute Pressemeldung schütteln die wenigsten mal eben aus dem Ärmel. Das kostet Zeit, die sollte man sich dann aber ggf. nehmen, sonst verpuffen alle Bemühungen unerhört im Nirgendwo.

 

tredition: Sie waren im August beim Krimifestival in Soest vertreten, haben aber auch schon an einer Reihe von Talkshows teilgenommen. Was raten Sie anderen Autoren, um solche Aktionen umzusetzen?

Sybille Baecker: Vorbereitet sein. Bei Lesungen und Festivals heißt dass, ich bereite meine Texte vor – zu Hause laut lesen üben, Textstellen kritisch hinterfragen. Sind sie spannend? Machen sie neugierig? Sind sie für den Zuhörer nachvollziehbar? Dazu sollte man sich Gedanken machen, was man dem Zuhörer noch erzählen kann. Ich kann nicht eine Stunde lang einfach nur vorlesen. Das schläfert den interessiertesten Zuhörer ein. Zwischendurch mal die eine oder andere kleine Anekdote aus dem Autorenalltag erzählen, das lockert auf oder wenn dem Buch ein bestimmtes Thema zugrunde liegt, dazu etwas berichten. Denn – das Buch lesen können die Zuhörer ggf. zuhause in Ruhe. Viele möchten aber gern etwas über die Autorin erfahren, die dieses famose Werk geschrieben hat.

Bei Interviews oder Talkrunden sollte man sich ebenfalls gut vorbereiten. Um welches Thema geht es? Was habe ich dazu zu sagen? Ideal ist es, wenn man die geplanten Fragen schon vorher bekommt. Man sollte sich die Antwort nicht unbedingt aufschreiben und dann ablesen, aber man kann sich schon einmal Gedanken machen. Denn es ist gar nicht so einfach, eine Frage mal schnell aus dem Stehgreif zu beantworten und schützt auch vor unangenehmen Überraschungen, wenn man z.B. Fragen gestellt bekommt, die man nicht beantworten möchte.

Bei den Einladungen zu Interviews oder zu der Talkshow kam die Anfrage i.d.R. vom Redakteur, d.h. ich habe da nicht aktiv nachgefragt. Teils sind die Redakteure aber im Vorfeld vom Verlag, in dem meine Krimis erscheinen, mit Infos zu einem frisch gedruckten Roman informiert worden, sodass sie auf diese Weise aufmerksam wurden.

Wenn man selbst aktiv werden möchte, sollte man im Vorfeld versuchen, einen Ansprechpartner in der Redaktion ausfindig zu machen, man sollte einen guten Aufhänger haben, sich kurz und präzise ausdrücken. Ansonsten – so meine Erfahrung – geht man in der täglichen Mailflut in den Redaktionen unter.

 

tredition: Die Schauplätze Ihrer Bücher sind oft lokal verankert, etwa mit dem Norden und Ostfriesland. Glauben, dass der regionale Aspekt zum Erfolg Ihrer Bücher beiträgt und welche weiteren Aspekte können den Erfolg eines Buches bestimmen?

Sybille Baecker draußen

Bild: Sybille Baecker steht für eine neue, moderne, regionale Literatur.

Sybille Baecker: Stimmt so nicht ganz. Ich komme zwar gebürtig aus dem Nordwesten Deutschlands und die Titelgeschichte zu „Adiós, mein Liebster“ spielt in Ostfriesland. Aber ich lebe mittlerweile seit vielen Jahren in Süddeutschland und meine Krimiserie um meinen Kommissar Brander spielt in der Region Tübingen, Esslingen und dem „Ländle“. Für mich waren das damals weniger Marketinggründe, als praktische Gründe. Es ist leichter, zu Recherchen mal eben zehn Kilometer in den Nachbarort zu fahren, als an die mehrere Hundert Kilometer entfernte Nordsee. Allerdings hatte ich nie vor, einen Regionalkrimi zu schreiben. Ich brauchte einfach einen Handlungsort.

Eine regionale Verortung kann natürlich ein gutes Marketing-Instrument sein, es schränkt aber andererseits den Verbreitungsgrad ein, das sollte man auch bedenken. Dennoch: Es gibt ein paar wenige Autoren, die es – und das sehr erfolgreich – über die regionalen Grenzen geschafft haben.

Ich denke, wichtig für ein erfolgreiches Buch ist zunächst einmal, dass ich ein gutes Buch geschrieben habe. Die Handlung sollte stimmen, die Figuren nicht eindimensional sein, die Story mitreißen etc.

Auch wenn es immer wieder mal durch die Medien geistert: Das eine Rezept für ein erfolgreiches Buchprojekt gibt es nicht. Manch einer hat vielleicht mit seinem Buch gerade genau den Zeitgeist getroffen, dazu kommen noch ein paar Medienvertreter, die das Buch positiv besprechen, Lesungen, die tollen Anklang finden und es spricht sich rum, dass es da ein neues, tolles Buch gibt. Aber auch das ist kein Garant für himmelhohe Verkaufszahlen. Es gibt Bücher, die mit allen Mitteln der Marketingkunst gepushed werden und dennoch floppen, und andere, die niemand auf dem Schirm hat und die wie Phoenix aus der Asche steigen.

 

tredition: In Anlehnung an einen Ihrer Romanhelden haben Sie ein Faible für Whisky entwickelt oder stammt die Passion von Ihnen?

Sybille Baecker: Das ging ein wenig Hand-in-Hand. Als ich damals meinen Kommissar entwickelte, habe ich mir im Vorfeld intensiv Gedanken über diese Figur gemacht. Wer ist dieser Andreas Brander? Wie alt? Wie sieht er aus? Was mag er? Was kann er gar nicht leiden? Was ist er für ein Typ? Ich suchte nach einem Interesse, das ihn von seinem Job ablenkt. Ich fand damals (und auch heute noch) Whisky ein sehr spannendes, facettenreiches Getränk und dachte mir, das passt perfekt zu Andreas Brander. Seither habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt – ein sehr entspannter Teil bei meinen Recherchen für meine Bücher 😉

Was ich damals nicht gleich gesehen habe, sich aber schnell entwickelte, war die daraus resultierende Chance, Lesungen mit Whiskyverkostungen zu kombinieren. Mittlerweile hatte ich da einige sehr schöne Veranstaltungen, bei denen ich auch ein Publikum erreiche, das ich sonst vielleicht nicht erreicht hätte.

 

tredition: Wer inspiriert Sie?

Sybille Baecker: Das Leben. Es passiert so viel. Wenn man die Augen offen hält, können schon Kleinigkeiten sehr inspirierend sein, für eine neue Idee, für eine Figur, für eine Szene. Sei es ein gesprochener Satz, den ich irgendwo zufällig aufschnappe, eine Schlagzeile, ein Ort. Manchmal inspiriert mich ein guter Song zum Träumen und weiterspinnen …

 

tredition: Welche Ratschläge würden Sie angehenden Autoren mitgeben?

Sybille Baecker: In meinen Seminaren, die ich hin und wieder zum Thema Bücher schreiben gebe, gebe ich gern den Hinweis auf ein paar meines Erachtens unentbehrliche Eigenschaften, die man als Autor haben bzw. sich aneignen sollte: Kreativität, Disziplin, Kritikfähigkeit, Geduld.

Als ich das Manuskript zu meinem ersten Roman geschrieben hatte, dachte ich: Super, fertig, alles perfekt.

Ganz so ist’s denn doch nicht. Idealerweise lässt man das Manuskript jetzt erst einmal von jemandem lesen, der nicht weiß worum es geht und schaut dann, wie es beim Testleser ankommt. Gut ist es auch, das Manuskript eine Weile zur Seite zu legen und aus der zeitlichen Distanz noch einmal darauf zu schauen. Dann tut das Kürzen und Ändern auch nicht mehr so weh. Und so besteht noch die Chance, Fehler auszumerzen und zu korrigieren, bevor es deswegen von traditionellen Verlagen abgelehnt wird, oder bei einer Selbstveröffentlichung von Rezensenten verrissen wird.

Als Autor ist man einfach betriebsblind. Da ist es wichtig, dass nochmal jemand von außen auf das Manuskript schaut und aufzeigt, wo es Schwachstellen, Längen, Fehler, Ungenauigkeiten etc. hat. Man sollte immer bereit sein, an sich und seinem Manuskript zu arbeiten.

 

tredition: Liebe Frau Baecker, wir danken Ihnen herzlich für das informative und unterhaltsame Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfog mit Ihren Buchtiteln!

Newsletter April 2016

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

der April steht im Zeichen des Lesens. Am 23. April ist wieder der „Welttag des Buches“. Bei tredition stehen unsere Autoren/innen und ihre Bücher aber nicht nur zu diesen speziellen Anlässen im Mittelpunkt. Unser Verlagsteam freut sich, unseren Autoren Tag für Tag im persönlichen Gespräch oder per Mail bei der Buchveröffentlichung und darüber hinaus als kompetenter Partner zur Seite zu stehen. Damit Sie rundherum über alle Fragen zur Veröffentlichung, zu Vertrieb und Marketing bestens informiert sind, arbeiten wir unerlässlich daran, Sie stets umfassend zu beraten und es Ihnen noch einfacher zu gestalten, Ihr Buch in den Buchhandel zu bringen – und sich mit Lesern und anderen Autoren zu vernetzen.

Folgende Themen erwarten Sie im April:

  • Mehr Leser erreichen mit dem neuen „tredition Buchklub“ – Vernetzung einen Rahmen geben
  • Sönke Schulz beantwortet Ihre Fragen – die monatliche Videoshow „tredition faq“
  • Autoren im Rampenlicht – Dr. Markus Ramming zeigt die richtige Strategie für unser Denken
  • Neue Wege im Buchvertrieb wagen – die Buchpräsentation kreativ neu gedacht
  • „BUCH DES MONATS“ April 2016 – „Hirn-Anschalter“

Wir wünschen eine gute Lektüre und senden herzliche Grüße

Ihr Team von tredition

Mehr Leser erreichen – der „tredition Buchklub“ gibt Vernetzung einen Rahmen

tredition Buchclub

Bild: Der tredition Buchclub gibt Autoren die Möglichkeit, sich mit anderen Autoren und Lesern zu vernetzen.

Die Chancen, die soziale Netzwerke als Plattformen für das Buchmarketing bieten, sind groß. Gerade Plattformen wie Facebook sind für Autoren ein wichtiges Instrument, um mit anderen Autoren oder Lesern in Kontakt zu treten und das eigene Buch ins Gespräch zu bringen. Wichtig ist aber, strukturiert vorzugehen, um sich nicht zu verzetteln. tredition unterstützt Sie dabei! Mit unserer Facebook-Präsenz und der neuen Gruppe, dem „tredition Buchklub“, wollen wir Ihnen einen geeigneten Rahmen für den Austausch und die Vernetzung geben.

Unser Facebook-Auftritt

Über unseren neu gestalteten Facebook-Auftritt erhalten Autoren in Zukunft noch mehr Informationen zu allen Fragen rund um die Buchveröffentlichung. Wir veröffentlichen hier für Sie ab sofort noch mehr Tipps und Ratschläge zum Schreiben, zur Buchgestaltung und allen anderen wichtigen Fragen, die Autoren beim Planen und Umsetzen des eigenen Buchprojektes beschäftigen. Erfahren Sie hier regelmäßig alles über tägliche Schreibroutinen, die beste Zeit zum Schreiben oder den Weg in den Buchhandel u.v.m. – und lassen Sie sich dazu von unserem erfahrenen Expertenteam beraten.

Der tredition Buchklub

Neben einem informativen Facebook-Auftritt haben wir für Sie außerdem eine neue Facebook-Gruppe ins Leben gerufen: den „tredition Buchklub“. In dieser Gruppe stellen wir „Freunden“ und „Followern“ ab sofort jedes neu veröffentlichte Buch vor. Im Mittelpunkt steht aber die Verbindung von Autoren und ihren Lesern! Sie können in dieser Gruppe die eigenen Werke vorstellen, Veranstaltungen ankündigen, direkt in Kontakt mit Ihren Lesern treten und sich mit anderen Autoren austauschen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in der Gruppe begrüßen zu können.

Hier dem Buchklub beitreten

 

Sönke Schulz beantwortlich monatlich online Ihre Fragen in der Video-Show „tredition faq“

tredition faq

Bild: tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz in der monatlichen Video-Show „tredition faq“.

Sie wollten schon immer einmal direkt Ihre Fragen zur Veröffentlichung an uns loswerden? Neben unserem täglichen Autorensupport durch unser Verlagsteam haben Sie nun zusätzlich einmal im Monat die Gelegenheit, Ihre Frage direkt durch tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz beantworten zu lassen.

Im Videobeitrag „tredition faq“ gibt tredition-Gründer Sönke Schulz auf Facebook ab sofort regelmäßig Antworten auf Ihre vorab eingesandten Fragen. Seit dem Wochenende gibt es auf unserer Facebook-Seite die erste Folge der monatlichen Show “tredition faq” zu sehen!

Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, kontaktieren Sie uns gern via Facebook oder Mail! Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Hier geht’s direkt zur Facebookseite

 

tredition-Autoren im Rampenlicht – Dr. Markus Ramming zeigt die richtige Strategie für unser Denken

Markus Ramming

Bild: Autor Dr. Markus Ramming enthüllt in seinem packenden Fachbuch „Hirn-Anschalter“, wie man das meiste aus dem eigenen Hirn holen kann.

Erkenntnisse mit Sprengkraft

Viele halten unser Hirn für eine Maschine, die immer perfekt funktioniert. Doch weit gefehlt! Unser Gehirn arbeitet zwar ständig, doch nicht immer gleich gut. Gibt es einen Schalter, den wir umlegen können, um unser Gehirn zu kreativen Höchstleistungen anzuspornen? Leider hat diesen bislang noch niemand entdecken können, aber Neuroleadership-Experte Dr. Markus Ramming zeigt in seinem Sachbuch „Hirn-Anschalter“ auf, wie wir positiv auf unsere Gehirnfunktion einwirken können. Dabei sind viele neurobiologische Erkenntnisse von enormer Sprengkraft.

So schalten Sie Ihr Gehirn ein

Dr. Markus Ramming präsentiert mit „Hirn-Anschalter“ eine anregende Lektüre für alle neugierigen und wissbegierigen Leser, die gerne mehr aus sich selbst herausholen möchten. In einem interessanten Interview mit der tredition-Redaktion zeigt der Autor uns, wie wir das eigene Denken beeinflussen können. Lesen Sie darin, wie Sie mit dem „Hirn-Anschalter“ Ihr Denken anknipsen!

Hier geht’s zum Interview

 

Neue Wege im Buchvertrieb wagen – die Buchpräsentation kreativ neu gedacht

Buchhandel anders - Notizen in der Kälte

Bild: Plakat zur Veranstaltung im Restaurant „Freni e Frizioni“

Buchvertrieb mal anders – So kam das Buch „Notizen in der Kälte“ ins Restaurant

Susanne Friedrich geht nicht nur im eigenen Leben eigene Wege, sondern auch mit ihrer außergewöhnlichen Vertriebsaktion. Denn, warum muss es für eine Lesung immer ein Buchladen sein, dachte sich die gewitzte Autorin von „Notizen in der Kälte“ und veranstaltete gemeinsam mit Restaurantbetreiber Giovanni Moro eine Bilderausstellung und eine Lesung im italieinischen Restaurant „Freni e frizioni“ – mit vollem Erfolg.

Wir stellen im tredition-Blog die ganz besondere Aktion vor und sprechen sowohl mit der Autorin als auch mit Restaurantbesitzer Giovanni Moro über innovative Wege, Bücher bekannt zu machen und an den Leser – oder Restaurantbesucher – zu bringen.

Hier geht’s zum Blogbeitrag

 

„BUCH DES MONATS“ April 2016

Hirn-Anschalter

Bild: Buchcover „Hirn-Anschalter“ von Dr. Markus Ramming

Hirn-Anschalter – die richtige Strategie im Umgang mit dem eigenen Denken

Dr. Markus Ramming enthüllt in seinem packenden Fachbuch „Hirn-Anschalter“, wie man das meiste aus dem eigenen Hirn herausholen kann.

Unser Gehirn ist ein komplexes Netzwerk aus Milliarden von Nervenzellen, die über jedes Gefühl, jeden Gedanken und jede Aktion bestimmen. Manchmal sprudelt unser Gehirn über und vollbringt wahre Wunder mit den tollsten Ideen, nur um dann im nächsten Moment nur trübe Gedanken auszusenden. Wer würde sich keinen Schalter wünschen, den wir umlegen können, um unser Gehirn mit mehr Kreativität und schöneren Gedanken auszustatten? Leider wurde dieser bislang noch nicht entdeckt. Neuroleadership-Experte Dr. Markus Ramming gelingt es in seinem packenden Sachbuch „Hirn-Anschalter“ jedoch aufzuzeigen, wie wir positiv auf unsere Gehirnfunktion einwirken können.

Denn die gute Nachricht ist: Genauso, wie wir die Gesundheit unseres Körpers beeinflussen können, so können wir auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten unseres Gehirns verbessern. Regelmäßiger Gebrauch wirkt wie ein Hirn-Anschalter. Dr. Markus Ramming präsentiert in einer außergewöhnlichen Lektüre  Hintergrundwissen über neurobiologische Vorgänge und eine Vielfalt an Übungen, um das neu gelernte Wissen auch in die Tat umzusetzen. Das Buch ist zuvorderst an Manager und Führungskräfte gerichtet, hält aber gleichzeitig auch eine anregende Lektüre für alle neugierigen und wissbegierigen Leser bereit, die gerne mehr aus sich selbst herausholen möchten.

Schalten Sie Ihr Gehirn ein – mit diesem „Hirn-Anschalter“!

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“ April 2016

 

Blickwinkel Autoren

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren – „Was schreiben und lesen Sie gerade?“

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren - "Was schreiben und lesen Sie gerade?"

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren – „Was schreiben und lesen Sie gerade?“

Viele erfolgreiche tredition-Autoren und Autorinnen haben unserer Redaktion bereits Rede und Antwort gestanden und mit uns über die eigene Buchveröffentlichung, über Self-Publishing oder eigene Marketingaktionen gesprochen. Meist stellen wir dabei die Fragen. Gern möchten wir den Spieß jetzt einmal herumdrehen und die Autoren aus der eigenen Perspektive berichten lassen.

Dazu haben wir einige unserer Autoren/innen gebeten, über sich, die eigenen Bücher und die aktuelle Lieblingslektüre zu sprechen, frei nach dem Motto: „Was schreiben und lesen Sie gerade?“ Denn das, was wir lesen, bestimmt auch unser Denken und Schreiben …

Wir hoffen, dass diese unterhaltsamen (Selbst-)Portraits Sie dazu anregen, den einen oder anderen Autoren oder ein Buch für sich zu entdecken – oder uns Ihre Lieblingslektüre mitzuteilen!

 

Die Autorin

Bild: Autorin Natalie Wintermantel

„1978 erblickte ich in einem kleinen Dorf Engels (Kasachstan) das Licht der Welt. Die Kindheit verbrachte ich in Zentralasien – im warmen Land Usbekistan. Im Alter von 13 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Deutschland um. Heute berate ich psychologisch und coache systemisch sowohl selbständige und angestellte Berufstätige als auch Privatpersonen. Darüber hinaus schreibe ich gerne Kolumnen zu den psychologischen Alltags-Themen. Ich liebe Yoga und joggen, kochen, Musik-Konzerte und Reisen. Seit neun Jahren lebe ich glücklich in der multikulturellen Stadt Frankfurt mit meinem Mann und Kater Garfield.“

Das Buch

SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM,

 

„Mein Buch ‚Schnecken sind nicht langsam‘ ist ein Sachbuch für die an Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung interessierten Laien, das in den Bereich ‚Ratgeber‘ eingeordnet werden kann. Das Buch bietet Hilfestellung auf dem spannenden Weg zu sich selbst. Es ist eine Art Lebenshilfe-Ratgeber. In jeder Buchhandlung wird man eine unzählige Menge an Büchern dieser Art finden. Dennoch verspürte ich einen inneren Ruf, ein eigenes Buch zu schreiben und meine Erfahrungen und Wissen zu teilen.

Ich beschreibe darin zum einen meine persönlichen Sichtweisen auf die wichtigen Themen des Lebens, in der Hoffnung, dass sie anderen Menschen als Impulse dienen mögen, falls sie gerade auf der Suche nach „Antworten“ sind, um das eigene Leben entspannter, freudvoller und interessanter zu gestalten. Weiterhin wünsche ich mir, dass Menschen sich beim Lesen und durch das Beantworten der im Buch enthaltenen zahlreichen Fragen auf die Entdeckungsreise zu sich selbst begeben, sich dadurch eventuell selbst ein wenig näher kommen. Warum ist es so wichtig, dass wir uns selbst mit allen Stärken und Schwächen mögen und lieben lernen? Wenn Menschen sich selbst kennen und lieben, dann sind sie eher bereit, andere so wie sie sind, zu akzeptieren und dadurch tragen sie in ihrer kleinen Welt zum Frieden bei.

Mein Buch ist dabei eigenwillig dargestellt: Es beinhaltet Gedichte, Zitate, Landschafts-Tuschzeichnungen, Fragen, kleine Geschichten aus dem Coaching- und Beratungsalltag, persönliche Berichte und viele Inhalte, die zwischen den Zeilen vom Leser erspürt werden können. Ich habe versucht, die ernsten Lebensthemen in sehr einfacher und gut verständlicher Sprache zu behandeln und einige praktische Impulse an die Hand zu geben.“

Die Lieblingslektüre

„Aktuell lese ich das Buch von Eckhart TolleEine neue Erde‘ Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung. Ansonsten lese ich gerne Biografien, Bücher aus den Bereichen ‚Gesund leben und essen‘, ‚Persönlichkeitsentwicklung‘ und ‚Beziehungen‘, aber auch Reiseberichte. Auch lese ich regelmäßig aus den Zitate-Sammlungen positive Gedanken für den Tag.“

 

 

Der Autor

 

Terence Horn

Bild: Autor Terence Horn

„Ich wurde in Marktheidenfeld, Unterfranken, geboren und lebe heute mit meiner Familie in Stuttgart. Neben meinem Debütroman schreibe ich Kurzgeschichten, Zitate und Gedichte, die ihr auf meiner Homepage finden könnt. Nach der Lektüre von ‚Betty Blue‘ stand für mich fest, dass ich selbst zur Feder greife, doch es dauerte noch einige Zeit, bis Ende Dezember 2015 dann endlich der große Augenblick kam. Mein erster Roman ‚Lucia – Mein liebster Wahnsinn‘ war im Buchhandel erhältlich. Nach meiner heutigen Situation befragt: Ich mach so das Übliche: Design, Werbung, Marketing … und abends schreib ich an meinen Sachen. Mein Leben ist unorganisiert und unlogisch, aber das heißt ja nicht, dass es nicht funktioniert.“

Das Buch

Lucia - Mein liebster Wahnsinn

Bild: Cover „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“

„Mein Debütroman handelt vom Erwachsenwerden und dem schwierigen Weg dahin. Genauer gesagt, von Jugendlichen, die Blödsinn machen, unendlich viel Blödsinn. Und natürlich auch von der Liebe zu Lucia. Dieses verrückte, unendlich gutaussehende Mädchen … Auf dem Blog zum Buch ‚Lucia – Mein liebster Wahnsinn‘ findet ihr alle News zu meinem Debüt.“

Die Lieblingslektüre

„Mit ‚Betty Blue‘ von Philippe Djian fing alles an“, erklärt Terence Horn. „Dieses Buch war endlich mal was Neues. Ein tragisch schöner Roman, den ich glaubte, der eben nicht so abgehoben daher kam und deren Sprache leicht zu verstehen war. Betty Blue ist die Geschichte eines verkappten Schriftstellers und eben dieser Betty. Ein verrücktes Mädchen, das den Ärger geradezu magisch anzieht. Traurig aber auch heiter und mit einer nervösen Spannung verbindet Philippe Djian französische Leichtigkeit mit jeder Menge Unverschämtheit.“

 

Die Autorin

Kirstin Höfer

Bild: Autorin Kirstin Höfer © Sascha Ditscher, Pressefotograph

Ich wurde 1964 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Schon als kleines Kind, liebte ich Tiere und ganz besonders Hunde. Als 12-Jährige fing ich nach der Schule an bei unserem Tierarzt zu jobben. Dort absolvierte ich später auch eine Lehre als Tierarzthelferin, machte dann ein Praktikum in einem Zoo und fing schließlich als Tierpflegerin im Darmstädter Tierheim an, das ich auch viele Jahre leitete. Mittlerweile leite ich das Tierheim Koblenz. Mein Beruf ist meine Berufung. Zwar gibt es viele Momente bei meiner Arbeit, die mich wütend und unsagbar traurig machen, aber in der Summe überwiegen die vielen kleinen und großen Glücksmomente, die mir immer wieder bestätigen: Ja! Es lohnt sich. Das kann für manchen, der dies hört einen Kleinigkeit sein; etwa wenn ein „bissiger“ Hund plötzlich, nach einer langsamen Annäherung mich endlich zutraulich mit der Schnauze anstupst, oder aber wenn für einen alten, kranken Hund die richtige Familie gefunden wird, in der er seine letzten Jahre zufrieden und geborgen verleben kann, oder aber, wenn wir im Tierheim eine größere Spende bekommen, die unser Überleben sichert.

Viele Tierheim stehen heute finanziell mit dem Rücken an der Wand und wir sind jeden Tag gefordert, durch Ideen und Öffentlichkeitsarbeit unsere Betriebskosten für Gehälter, Unterbringung der Tiere, Tierarztkosten, Instandhaltungsarbeiten, größere Anschaffungen usw aufzubringen. Über unsere Tiere schreibe ich schon immer: ich muss schließlich jedes Tier beurteilen und sein Profil auf unserer Website einstellen. Eine zeitlang „schrieb“ auch ein Hund auf unserer Website eine Kolumne…bis ich schließlich Rico traf und von ihm handelt mein erstes Buch.

Das Buch

Chefsachen

Bild: Cover „Chefsachen“

In dem Buch kommt der Hund Rico zu Wort. Ein sogenannter Schattenhund und „schwerer Junge“, der schon viele Jahre im Tierheim „saß“. Ein grimmiger Kerl, unverstanden, abgeschoben – vergessen, nur notdürftig versorgt mit chronischem Ohrleiden (jeder der einmal eine Mittelohrentzündung hatte, weiß wie verzweifelt und auch aggressiv einen diese permanenten Schmerzen machen können.) Und da gab es diesen magischen Moment, als mir dieser alte Grantler sein Vertrauen und seine Freundschaft schenkte. Obwohl ich schon sehr viele Hunde in meinem Leben getroffen habe, muss ich sagen, dass mich kaum ein anderer Hund so nachhaltig beeindruckt hat, wie Rico. Jeden Abend bin ich zu Rico gegangen und für mich war dieses Feierabendgespräch so etwas wie ein „Runterkommen“, den Tag Revue passieren lassen mit all seinen Höhen und Tiefen. Ricos Ruhe und Gelassenheit zu spüren, war für mich wie eine Art Seelenyoga. Ich habe von diesem Hund so ungeheuer viel gelernt, was ich gerne weitergeben wollte und so habe ich abends zu Hause bei Facebook Ricos Tag erzählt. Dieser Blog wurde in der Facebook-Gemeinde „Ricos Sandmännchen Geschichten“ genannt. Hatte ich einmal keine Zeit, wurden die Geschichten angemahnt. Was macht die Geschichten nun so besonders, dass die Fans unbedingt dieses Buch wollten? Ich bin kein Literaturprofessor, meine Sprache ist einfach, manchmal schnoddrig, aber es kommt von Herzen und das ist es, was die Menschen gemerkt haben.

Gleichzeitig ist mir Humor sehr wichtig und ich habe mich oft gefragt, was ein Hund wohl von diesen seltsamen Dingen hält, die Menschen so machen. Was denkt ein Hund, wenn er einen Bagger in einer matschigen Baugrube herumfahren sieht? Was empfindet er, wenn er beim Gassigehen die unterschiedlichsten Gerüche aufnimmt? Klar! „Synapsenfasching!“, sagt Rico, wenn es aus einem Loch nach Maus oder an der Mosel nach totem Fisch riecht.

Humor und Gedanken, die von Herzen kommen, das ist es was die Facebook-Leser berührt. Rico war immer noch Rico. Dem konnte niemand zu nahe treten, aber seinen Zauber und seine Einzigartigkeit, die konnte ich den Menschen nahe bringen. Rico lebt nicht mehr und er wird nicht nur von mir schmerzlich vermisst, sondern auch von allen seinen Fans bei Facebook. Für Rico und für alle anderen unverstandenen Schattenhunde in den deutschen Tierheimen habe ich dieses Buch geschrieben. Mein Autorenhonorar kommt in voller Höhe dem Tierheim Koblenz zugute.

Die Lieblingslektüre

Ich habe einige Lieblingsautoren, wie Susanne Fröhlich, Ildiko von Kürty, Hera Lind … Schriftsteller, die einen humorvollen Schreibstil und eine witzige und originelle Ausdrucksweise, haben lese ich am Liebsten. Ganz besonders sprechen mich aber auch die Liedtexte von Reinhard Mey an, die manchmal bissig, ironisch aber auch ungemein berührend sein können. Er ist für mich einer der ganz großen Balladenschreiber, der den Zeitgeist trifft und kein Blatt vor den Mund nimmt.

Die Autorin

Bild: Autorin Sandra Diepenbrock

„Ich – Sandra Diepenbrock – wuchs auf im herrlich platten Westfalen zwischen vielen Kühen und noch mehr Windrädern. Inspiriert von meiner eigenen Zeit in New York und motiviert durch eine Lernblockade im Studium schrieb ich meinen ersten Roman: ‚Knalleffekt‘. Frei nach dem Motto ‚Pro Krise ein Buch‘ folgten dann ‚Storys‘ und weitere Ideen für eine Fortsetzung der Geschichte von Lara Wagenfeld. Heute lebe ich mein Leben seit über 15 Jahren im Frankfurter Raum, freue mich an meiner kleinen Familie und genieße jeden Tag, an dem ich Schreiben darf.“

Die Bücher

Storys von Sandra Diepenbrock

Bild: Cover „STORYS“

„‚STORYS‘ erzählt wahre Märchen über Pretty Women oder Rocky Balboa von Nebenan. Lesen und erfreuen sie sich daran, wie oftmals eben doch alles wieder gut werden kann – und das nicht nur in Hollywood. Mein Buch enthält 12 Geschichten über echte Menschen, die echt so passiert sind. Es sind echte Krisen und es gibt immer ein echtes Happy End, weil das Leben selbst eben doch immer noch die schönsten Geschichten schreibt …“

Knalleffekt

Bild: Cover „KNALLEFFEKT“

„In meinem Buch „KNALLEFFEKT“ reisen wir mit meiner sympathischen Protagonistin von Borghorst nach New York und erleben dort Sightseeing einmal ganz anders. Ich erzähle darin eine Geschichte à la ‚Arme Millionäre‘, die beschreibt, wie man, wenn man alles verliert doch irgendwie alles gewinnen kann. ‚KNALLEFFEKT‘ ist ein herrlich kurzweiliger Wellness-Roman mit viel Liebe, Sex-and-the-city-Flair und einem wundervollen Happy End :).“

Die Lieblingslektüre

„Das ist der ‚Der halbe Mann‘ von Florian Sitzmann. Ich liebe einfach Geschichten von Menschen, die ihr Leben anpacken, die etwas tun und dem Schicksal mutig entgegenstapfen. Florian Sitzmann ist so Jemand! Seinen 16. Geburtstag erlebte er im Krankenhaus mit der Nachricht: ‚Ihre Beine waren leider nicht mehr zu retten, tut uns sehr leid!‘ Ein schwerer Motorradunfall und ein Junge, der sich davon einfach nicht unterkriegen lässt. Ein Cabrio und viele Rennwettbewerbe später, an denen er gemeinsam mit seinem Freund teilnimmt, ist aus ihm ein starker und charismatischer Mann geworden. Es macht einfach Spaß, seine Bücher zu lesen oder ihn in einer Talkshow zu sehen und zu hören. Inspiriert, dankbar und froh ist man nach dieser locker flockig geschriebenen Lektüre!“

 

 

Der Autor

Nathan C. Marus

Bild: Autor Nathan C. Marus

„Im Jahr 1978 durfte ich im ländlichen Schleswig-Holstein damit beginnen unsere Welt zu erkunden, um schnell festzustellen, dass sie ganz schön langweilig sein kann. Nachdem ich auch noch erkennen musste, dass Nekromantie und Schwertkampf keine möglichen Studienfächer sind, entschied ich mich wegen der offensichtlichen Nähe zur Alchemie für die Biochemie, um ein paar Jahre später in organischer Chemie zu promovieren. Zwischendurch überbrückte ich die Überdosis Realität mit sich wiederholenden Eskapismen in das klassische Rollenspiel, entwickelte sogar ein eigenes System bzw. Universum und widmete mich schließlich gänzlich dem Storytelling … Jetzt ist er da mein Debütroman ‚Die Träne des Fressers‘!“

Das Buch

Bild: Cover „Die Träne des Fressers“

“ In “Die Träne des Fressers‘ präsentiere ich packende Unterhaltungslektüre für erwachsene Leser über eine fantastische Welt voller Feen, Zauberei, düsterer Wesen und gewaltiger Schlachten. Das Buch ist eigentlich aus mehreren Negativerlebnissen geboren. Ich habe Fantasy-Romane gelesen und dachte oft ‚Warum macht es der Autor nicht so! Das wäre viel besser!‘. Also habe ich die Tastatur selbst in die Hand genommen, denn nur Meckern ohne eigenen Gegenvorschlag geht nicht. Dabei war für mich von Bedeutung, etwas weniger Vorhersehbares aus einer Kombination von klassischer Fantasy gemischt mit neuen Ideen zu erschaffen. Ich gebe großen Einblick in die Gedanken meiner Hauptfiguren und versuche Füller, überbordende Beschreibungen von Lokalitäten und Trivialitäten so gering wie möglich zu halten.“

Die Lieblingslektüre

„Ich gebe es zu … ich mag es düster! Im Moment lese und liebe ich die Artus-Chroniken von Bernard Cornwell. Ich mag seinen realistischen, aber nicht sadistischen Schreibstil. Es ist eine dunkle, mittelalterliche Welt voller Grausamkeiten, Verrat und einem Schuss Magie, die manchmal Scharlatanerie, dann aber plötzlich wieder echt ist. Der Protagonist sehnt sich in dieser desillusionierenden Welt nach dem gerechten Weltbild seines Königs und versucht es zusammen mit ihm zur neuen Realität Englands zu machen. Vom ersten Satz an ist klar, dass dieses Unterfangen scheitern muss, aber trotzdem ist das Buch deswegen nicht langweilig, sondern man leidet mit und freut sich über jeden unwahrscheinlichen Sieg und Lichtblick, den der Autor zulässt. Drei tolle Bücher und alle auf dem gleichen hohen Niveau!“

 

Die Autorin

Nathalie Berude-Scott

Bild: Autorin Nathalie Berude-Scott

„Wer bin ich?

Ich habe den leidenschaftlichen Glauben daran, dass das, was uns als Menschen wirklich ausmacht, das Menschliche ist: die Fähigkeit, uns selbst und andere zu lieben. Das große Glück, Fehler machen zu können und uns und anderen verzeihen zu können. Starke Gefühle aller Art haben zu können. Und individuell zu sein.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie unterstütze ich in meiner Praxis und in Workshops/Seminarreihen Menschen dabei, wieder den Weg zu sich [SELBST] zu beschreiten und Stolz auf ihre Individualität und Menschlichkeit zu entwickeln. Das Ziel dabei ist niemals, massenkonform zu funktionieren. Das Ziel ist, sich selbst kennenzulernen und sich anzunehmen.“

Das Buch

Betriebsgeheimnis Kind

Bild: Cover „Betriebsgeheimnis Kind“

„Damit wären wir bei: was ist mein Buch?

Es ist ein als Ratgeber gelistetes Sachbuch, das aber kein Ratgeber sein will, sondern sich als Denkanstoß versteht.
Mein Buch gibt keine Erziehungsempfehlungen, sondern es liefert Informationen, die Leser in die Lage versetzen, sich ein eigenes Bild von der Wirkung des eigenen Verhaltens auf die kindliche Psyche zu machen. Ganz nebenbei ermöglicht es ihm einen Blick in den Spiegel, auf sein eigenes [SELBST], und der Leser beginnt plötzlich, sich zu reflektieren. Das passiert übrigens auch, wenn Menschen ohne Nachwuchs im Buch lesen, denn auch diese waren mal Kind und erkennen möglicherweise die Folgen der eigenen Erziehung plötzlich an sich wieder. Oft ist das der Beginn eines besseren [SELBST]Verständnis.“

Die Lieblingslektüre

„Und welche Literatur empfehle ich?

Überwiegend leicht verständlich, unterhaltsam und mit sehr großem Denkanstoß-Potential ist der Klassiker ‚Anleitung zum Unglücklichsein‘ von Paul Watzlawick, einem bedeutenden Psychologen, der zudem auch noch ein guter Autor war. Ein guter Einstieg in die Reflexionsarbeit.

Noch immer aktuell ist Aldous HuxleysSchöne neue Welt‘. Dieses Buch, das ich erstmals in der Schule gelesen habe, hat meine Wertschätzung des Menschlichen verstärkt, denn die darin beschriebene Gesellschaft ist überwiegend frei von typischen, menschlichen Attributen. Die zeitgenössische Wiedergeburt des Klassikers ist dann der aktuelle Bestseller ‚Der Circle‘. Beide Romane sollten uns eine Warnung sein und uns die Wichtigkeit der Individualität vor Augen führen!“

 

 

Der Autor

Thomas Diener

Bild: Autor Thomas Diener

„Ich bin Coach, Supervisor und Laufbahnberater mit über 20 Jahren Beratungserfahrung. Mein Kernthema ist die (co-kreative) Gestaltung von Zukunft. Folgerichtig bin ich auch als Moderator von Zukunftswerkstätten, Future – Search – Konferenzen, Strategieworkshops und als Social Entrepreneur tätig. 1995 gewann ich den Förderpreis für innovative Ideen im Sozialbereich der Stadt Zürich und mehrere Preise mit Projekten gegen die Arbeitslosigkeit. Speziell für die individuelle Zielfindung entwickelte ich den Methodenmix ‚Berufs- und Lebensnavigation‘ den ich seit über 5 Jahren in verschiedenen Ländern und Hochschulen unterrichte.“

Das Buch

Tu, was du wirklich, wirklich willst

Bild: Cover „Tu, was du wirklich, wirklich willst“

„Als Coach und Laufbahnberater mache ich täglich die Erfahrung, dass Zeiten der Neuorientierung verunsichern. Viele Menschen fühlen sich als Spielball wirtschaftlicher Entwicklungen. Ihre echten Gefühle, Träume und Visionen bleiben so in den Entscheidungen ihres Berufslebens unberücksichtigt. Begeben wir uns jedoch auf die Suche nach dem, was wir wirklich, wirklich wollen, werden wir Phasen der Hoffnungslosigkeit erleben, wir werden mit Ahnungen, Bildern und Sehnsüchten konfrontiert. Wir werden in Auseinandersetzungen verstrickt und stehen Hindernissen gegenüber.

Auf diesem schwierigen Weg brauchen wir Navigationshilfe. Bilder und Parabeln haben in vielen Kulturen die Funktion, eine Richtung zu weisen und in schwierigen Phasen Trost zu spenden. Aber welche Geschichten passen zum Thema der beruflichen Veränderung? Eine Metapher, die sehr gut auf den Prozess der Berufs- und Lebensnavigation passt, ist der alchemistische Prozess, wie er aus vielen Schriften und Parabeln des Mittelalters überliefert wird. Mein Wunsch war es, in einem Buch diesen Prozess in literarischer Form zu beschreiben und dabei die Leserinnen und Leser Schritt für Schritt auf ihrem Weg zu einer befriedigenden beruflichen Zukunft zu begleiten.“

Die Lieblingslektüre

„Von Lieblingslektüre zu reden finde ich schwierig. Zu breit sind meine Interessen und zu verschieden die Stimmungen und Gelegenheiten, die mich zum Lesen bringen. Wen ich Zeit habe, vertiefe ich mich gerne in Fachbücher, die in einem meiner Interessegebiet in die Tiefe gehen, die langsam gelesen und mit viel Nachdenken zwischen den Kapiteln verdaut werden müssen. Im Moment meist soziologische Klassiker wie Michel Foucault, Alain Ehrenberg oder Bruno Latour.

Zum Ausspannen liebe ich absurde unterhaltsame und lustige Geschichten von Autoren wie Jonas Jonasson (Die Analphabetin, die rechnen konnte / Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand) oder auch älteren wie Marc Twain (The Humorous Short Stories). Wenn sie vom Autor gesprochen werden, auch sehr gerne als Hörbücher (Wladimir Kaminer: Es gab keinen Sex im Sozialismus, Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken)

Zur Entspannungsliteratur gehören für mich auch poetische Geschichten, sowie echte oder fiktive Reiseliteratur wie Alex Capus (Reisen im Licht der Sterne) Blaise Cendrars (Der neue Schutzpatron der Flieger) oder Nicolas Bouvier (Die Erfahrung der Welt).

Dann liebe ich berührende authentische Geschichten aus dem Alltag von Menschen am Rande. Wie zum Beispiel das Buch des Züricher Geriaters Christoph Held (Wird heute ein guter Tag sein? Erzählungen aus dem Pflegeheim).“

 

Der Autor

ingoamericano

Bild: Autor ingoamericano

 

ingoamericano. Der Name steht für ein Kind der frühen 70-er mit saarländischer Schulbildung, das bereits in der dritten Klasse die Karte beim Luftballonwettbewerb fast korrekt mit seinem Namen ausfüllte. Schriftstellerische Ambitionen beschränkten sich danach auf das Teenie gemäße Verfassen depressiver Tagebuchgedichte. Als desorientierter Kommunikationswissenschaftler der GHS Essen erlernte ich die Kunst des Fakirs und Feuerspuckens. Nachdem diese Kleinkunstkarriere verpuffte, verdingte ich mich als abgebrannter ingoamericano in Werbeagenturen und Marketingabteilungen. Besser spät als nie ‑ hier wurde mein Schreibtalent entdeckt. Und mit Anfang 30 in München begann meine Karriere als Journalist, Autor und Texter für Werbung und Unternehmen. Durch- statt ausbrennen ist meine jetzige Lebensphilosophie: Zwischen 2011 und 2016 habe ich ausführlich Südamerika mit Bus und Rucksack bereist. Die traum-artigen Erlebnisse habe ich in meinem ersten Buch „Buenos Días Südamerika!“ aufgearbeit. Das nächste Buchprojekt ist ein Reisewerk und danach möchte ich mich an die Fiktion heranwagen. Alles mit dem Ziel, noch reicher im Geist und Säckel zu werden.

 

Das Buch

Buenosdias Südamerika

Bild: Cover „Buenos Diás, Südamerika!“

„Friedhöfe statt Foodporn“. Meine Grundeinstellung zum Reisen kann ich kaum besser auf den Punkt bringen. Ich toure in Südamerika im und abseits des Mainstream und erzähle davon in meinem Reiselesebuch „Buenos Días, Südamerika!“. Es ist eine Art Touri-Kreuzzug quer durch den Teilkontinent in sieben Länder: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru und als Zugabe ein paar Grenzorte in Uruguay, Venezuela und Paraguay. Was die meisten meiner Leser schätzen ist meine leichte (Selbst)Ironie verbunden mit erlebten Informationen. Humor ist Geschmackssache, aber ich habe nun mal meine eigene Sicht auf Reisekollegen, Einheimische und Sehenswürdigkeiten. Pointierte Kurzgeschichten sind mein Metier. Seitenabhandlungen über Alltagsvorgänge findet man im Buch ebenso wenig wie marktschreierisch-künstliche erfundene Spannungsbögen zu Südamerika. Ganz im Gegenteil: Ich verfolge das ernsthafte Anliegen, gegen die europäische und deutsche Überheblichkeit und das Medienklischeedenken – Strand, Inkas, Seuchen, Gewalt – bezüglich des Kontinents anzuschreiben.

Die Welt ist schön. Ich will, dass der Leser in meinem Buch Freude spürt. Eine amerikanische Reisefreundin sagte mal zu mir: „Du erinnerst mich an einen Freund. Nicht, weil Du auch eine Glatze hast. Du strahlst Glück aus.“ Dieses Glück verursachende Erlebnisse schildere ich natürlich auch in meinem Buch: Im Wasser tanzende Pinguine vor Galapagos, das Wandern auf den Tafelbergen der brasilianischen Chapada Diamantina. Das Mountainbiken an Ecuadors höchstem Berg Chimborazo. Der Moped-Ritt durch die kolumbianische Tatacoa-Wüste. Und ja: auch auf dem Machu Picchu war es beeindruckend und die Lebenslust und mein Sambakostüm in Rio unvergesslich. Und doch weiß ich: Die glücklichsten Reisemomente sind gar nicht die weltberühmten Orte zum Angeben – sie finden oft an unbekannten Orten statt und gehören einem allein.

Reisetipps. Im Buch besuche ich über 50 bekannte und unbekannte Orte. Der Leser kann sich eine Reiseroute zusammenstellen, präsentiert anhand Hunderter Sehenswürdigkeiten und Touren. 36 Farbbilder schmücken die Seiten – leider nicht immer direkt beim jeweiligen Reisebericht. Das war einfach eine Kostenfrage. Deshalb gibt es weitere Fotogalerien zu den Stationen auf meiner Webseite www.ingoamericano.com Ich wollte keinen klassischen Reiseführer erstellen, da ist Lonely Planet ohnehin unschlagbar. Ich würde sagen, ich verfasse Porträts von Land und Leuten wie Kurzgeschichten, mit populärwissenschaftlichen Anspruch und Tourentipps. Gute Reise!

 

Die Lieblingslektüre

Louise Erdrichs ‚Der Club der singenden Metzger‘. Man könnte mir vorwerfen, das ganze große Risiko bin ich mit dem Lesen des Romans der US-Amerikanerin Louise Erdrich nicht eingegangen. Denn ich liebe Auswanderergeschichten um die Jahrhundertwende – ab nach Amerika –, ich liebe Familienchroniken und der deutsche Historienanklang macht die Story für mich noch interessanter. Das rund 35 Jahre umfassende Geschichts- und Familienpanorama rund um die Metzgerei Waldvogel gefällt mir vor allem aufgrund des Aufbruchthemas und der ausgefeilten Charaktere. Von denen hat jeder gute und schlechte Seiten, Macken und viele davon sind liebenswert.

Worum geht es im Buch? Nach Durchleben der Schrecken des 1. Weltkrieges heiratet Metzgermeister Fidelis Waldvogel seine Eva, die schwangere Braut eines gefallenen Kriegskameraden. Zu Dritt, Sohn Markus ist geboren, und mit einem Koffer voller Würste wandert die junge Familie nach Amerika aus. Dort gründet Waldvogel in der Kleinstadt Argus, North Dakota, ein Metzgergeschäft, eine größere Familie und einen Gesangverein – so wie er es aus Deutschland kannte. Als die Artistin Delphine auftaucht und Evas beste Freundin wird, startet das Kleinstadt-Abenteuer richtig. Delphine, in einen unerreichbaren Seelenverwandten Künstler verliebt, ist die Protagonistin zum mitfreuen und mitleiden. Eine gute Seele, die auch Fehler begeht und nach und nach zum Mittelpunkt in Fidelis Leben wird.

Alkoholsucht, unglückliche Liebe, ein paar Tote, die böse Tante, ein skurriles Bestattungsunternehmen, etwas nordamerikanische Indianerkultur, eine überraschenden Mörderin – es ist thematisch ziemlich viel los und klingt fast nach Soap. Davon merke ich beim Lesen jedoch nichts. Der Schreibstil von Erdrich ist sehr harmonisch, fast unspektakulär, mal elegische Landschaften, dann wieder handfeste Dialoge. Mich holt die Sprache ab. Ich fühle mich als Leser den Personen sehr nahe und voll in die Gesellschaft von Argus integriert. Sehr gefallen mir die Rückblenden in vergangene Zeiten, wenn überraschende Familiengeheimnisse gelüftet werden, die heutiges Verhalten erklären und neue Beziehungsgeflechte aufleben lassen. Vom Titel sollte man ich übrigens nicht täuschen lassen: Um singende Metzger geht es in diesem Wohlfühlbuch kaum.

 

 

Der Autor

Bild: Autor Mike Mettke

Bild: Autor Mike Mettke

„Ich bin 1964 in Dresden geboren und in der Lausitz (Brandenburg) aufgewachsen, wo ich auch mein Studium der Pädagogik (Deutsch/Englisch) und Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin absolviert habe. Nach dem Fall der Mauer ging ich auf Reisen und Expeditionen in mehr als 80 Länder auf 5 Kontinenten. In den 1990er Jahren habe ich Multivisions-Shows gemeinsam mit Kai-Uwe-Küchler produziert und aufgeführt, u.a. über Patagonien, Feuerland, Osterinsel, Ecuador/Galapagos, Nepal und das südliche Afrika. Das Konzept: Gesamtkunstwerke aus Bildern, Musik und poetischen Texten. Gegenwärtig lebe, arbeite und schreibe ich in Berlin und Drahendorf (Brandenburg). Im Brotberuf bin ich derzeit in Teilzeit als Lehrer tätig.“

Das Buch

Bis alles Schatten wird

Bild: Cover „Bis alles Schatten wird“

„Mein Buch ist Familien- und Liebesgeschichte und zugleich ein Abenteuerroman, dessen Hauptschauplätze die sorbisch geprägte Niederlausitz und das südliche Afrika sind. Ein Kriegsfotograf kehrt in seine alte Heimat zurück, wo sein Vater im Sterben liegt. Den alten Mann bedrückt eine alte Schuld, die er als Wehrmachtsoffizier in den letzten Kriegstagen zu verantworten hatte. Zugleich belastet ihn das ungeklärte Verhältnis zu seinem Sohn. In gemeinsamen Gesprächen versuchen sie, sich der Vergangenheit zu stellen, um Frieden zu finden. Auf dem Hof des Vaters lernt der Sohn eine ebenso rätselhafte wie faszinierende Frau kennen, in die er sich verliebt. Der Vater stirbt. Der Sohn plant einen Neubeginn und nimmt einen ungefährlich scheinenden Reportage-Auftrag ins südliche Afrika an. Die Liebe seines Lebens soll ihn begleiten. Doch was als friedliche Reise gedacht ist, wird zu einer Reise ins ‚Herz der Finsternis‘, in der sich die Frage der Schuld mit umgekehrten Vorzeichen neu stellt …“

Die Lieblingslektüre

„Mein literarischer Geschmack ist sehr von der amerikanischen Literatur geprägt. Ihre über alle Moden hinweg realistische Erzählweise hat es mir angetan. Show, don’t tell. Zeigen, nicht behaupten. Dem Leser überlassen, was er denken will, und nicht moralisieren. Den Leser ernstnehmen. Die literarischen Stilmittel dem Stoff und der Geschichte unterordnen und nicht die eigene angenommene Kunstfertigkeit zu einem ‚intellektuellen Hindernisparcours‘ aufbauen. Einfach versuchen, eine gute Geschichte in einer klaren und ‚abgespeckten‘ Sprache zu erzählen … Am Anfang begeisterte mich vor allem Ernest Hemingway mit seiner gewiss mythisch überhöhten Verbindung von Leben und Schreiben. Das hatte durchaus tragische Züge. Erst schrieb er über das, was er erlebte. Dann versuchte er ’nachzuleben‘, was er geschrieben hatte … Ich bin in jugendlicher Begeisterung oft den Handlungsschauplätzen seiner Geschichten ’nachgereist‘. Von ‚oben in Michigan‘ bis nach Afrika oder Kuba. Oder sein Lieblingscafé La Closerie des Lilas in Paris … So ein Schriftstellerleben wollte ich auch führen, was ich heute natürlich sehr selbstironisch beurteile. Außerdem veränderten meine zahlreichen eigenen Reisen mein Selbstbild erheblich … Andere Autoren schoben sich in den Fokus meines literarischen Interesses: Raymond Carver, Richard Ford, Tobias Wolff, Cormac McCarthy, Craig Nova, Tim O’Brien, Stewart O’Nan, James Salter

Und dann spielten für mich natürlich die literarischen Reiseschriftsteller eine herausragende Rolle. Wobei ich in freiwilliger Selbstbeschränkung nur einen hervorheben möchte: Paul Theroux. Dessen letztes Buch Tief im Süden. Reise durch ein anderes Amerika habe ich just in diesen Tagen ausgelesen. Vielleicht ist Paul Theroux, der u.a. mit seinem gemeinsam mit Bruce Chatwin verfassten Reisebuch über Patagonien bekannt wurde, der beste Reiseschriftsteller unserer Zeit. Ein Vorbild allemal. In Die Andere Bibliothek ist gerade Basar auf Schienen. Eine Reise um die halbe Welt wieder neu auf Deutsch zu lesen. Es liegt auf meinem Nachttisch …

Ich selbst arbeite derweil an einem neuen Buchprojekt, das ich bei tredition zu veröffentlichen beabsichtige, übrigens auch an einem literarischen Reisebuch, einer poetischen Spurensuche. Arbeitstitel: Von Träumen und Reisen. Notizen von unterwegs …“

 

 

Der Autor

Wolfgang-Kofler

Bild: Autor Wolfgang-Kofler

„Mein Name ist Wolfgang Kofler, ich bin 44 Jahre und wohne in Villach (Kärnten), verheiratet, eine Tochter (18). Als studierter Politologe bin ich seit mehr als 20 Jahren beruflich als Lohnschreiber für diverse Medien im Einsatz. Die bekanntesten: NEWS (größtes Ösi-Nachrichtenmagazin), Kleine Zeitung (2-größte Kauftageszeitung des Landes). Einmal wurde ich von einem Fachmagazin zu Österreichs Magazin-Chefredakteur des Jahres gewählt. Meine Hobbys: Motorradfahren und -fallen (die Sturzhäufigkeit ist Teil meines Buches), Eishockeyspielen (aua!).“

Das Buch

Früher war ich jünger

Bild: Cover „Früher war ich jünger“

„In ‚Früher war ich jünger‘ erzähle ich 41 Geschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes. Wichtig war mir, echte Erlebnisse niederzuschreiben, und zwar schnörkellos und, wenn möglich, humorvoll. Ich möchte Menschen zum Lachen bringen. Es gibt ohnehin zu wenig zum Lachen. Und: es gibt in meinem Buch keine höhere Moral – außer dem vorangestellten Motto: ‚Wir sind die Summe unserer Fehler – na und?‘ Wenn man so will: ein Plädoyer gegen die überall spürbaren Tendenzen zur erwarteten Fehlerlosigkeit. Aus dem Buch sind ein paar Lesungen (die nächste im April in einem Luxushotel) und eine Kolumne in Kärntens reichweitenstärkster Wochenzeitung entstanden. Das freut mich ungemein!“

Die Lieblingslektüre

„Ich bin derzeit bei Tommy Jauds ‚Einen Scheiß muss ich‘, um zu sehen und vielleicht auch zu verstehen, wie massentauglicher Humor funktionieren kann. Und ich habe gerade FAZ-Redakteur Rainer Hermanns ‚Endstation Islamischer Staat?‘ ausgelesen, weil es gesellschaftliche Herausforderungen gibt, für die ein wenig Wissen nicht schaden kann. Am liebsten lese ich aber das Spiel beim selber ‚Eishackeln‘, wie wir in Kärnten sagen.“

 

 

Die Autorin

Gudrun Niemeyer

Bild: Autorin Gudrun Niemeyer

„Ich wurde 1951 in Seesen am Harz geboren und bin dort auch aufgewachsen. Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann Alexander in Goslar. Meine Vorliebe für die Ostsee scheint in den Genen zu liegen. Mein Mann Alexander hat mir Mut gemacht, die Geschichten überhaupt zu Papier zu bringen und mich immer wieder an den Schreibtisch getrieben. (Wenn Goethe so lange gebraucht hätte …).  Mein Debüt ‚Weichseltöchter‘ ist sowohl den Vorfahren der Familie gewidmet, als auch den zukünftigen Generationen. Mit Geduld und Spucke habe ich die Erzählungen der Altvorderen aufgesaugt und daraus diese Lebensläufe romanhaft wiedergegeben.“

Das Buch

Weichseltöchter

Bild: Cover „Weichseltöchter“

„Mein Erstlingswerk schildert das Leben von vier Frauen aus meiner Ahnentafel. Gedacht sind diese romanhaften Biographien für die nachfolgenden Töchtergenerationen, damit nichts vergessen wird. Hier geht es nicht um schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen, es geht um Mut, Tatkraft, vermeintlich falsche Entscheidungen und Sehnsüchte in Zeiten von weltumspannenden Umbrüchen. Die Frauen lebten seit Generationen im Land an der Weichselmündung und in der Stadt Danzig. Ihr alltägliches Leben wurde durch Kriege, Flucht und Heimatverlust zu großen Herausforderungen. Die Aktualität von Flucht und Vertreibung hört scheinbar nicht auf. Diese Chronik zeigt nicht nur den Wandel Deutschlands über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren, die Geschichten sind zudem so spannend wie ein Krimi.“

Die Lieblingslektüre

„Logische Konsequenz bei der Entstehung des Buches ‚Weichseltöchter‘ war und ist das Lesen von Biografien. Zurzeit lese ich eine Neuauflage von Hans Werner Richter ‚Spuren im Sand‘ und von Clara von Arnim ‚Der grüne Baum des Lebens‘. Bei meinen Recherchen zum Buch Weichseltöchter hat mir auch sehr das Buch ‚Nebenbei Erlebtes‘ von Hannelore Giesecke, einer Goslarer Autorin, geholfen. Meine besondere Vorliebe gilt aber dem Skurrilen und Witzigen, nicht so sehr dem Krimi.“

 

 

Der Autor

Marc

Bild: Autor Marc B. Rey

„Ich lebe in Berlin und bin Online-Redakteur und freier Autor für Zeitungen und Drehbücher. Ich liebe Berlin. Ich bin fasziniert von den vielen Nationen, die in dieser Metropole leben, mit ihren vielen Geschichten, die einen an jeder Ecke erwarten. Man muss sich nur darauf einlassen. Viele Gespräche in Bars, Cafés und auf Partys oder mit dem Therapeuten haben mich bestärkt, die Geschichte rund um Beziehungsphobien, Großstädter und Geheimnisse innerhalb von Beziehungen aufzuschreiben.“

Das Buch

Hardback - Secrets - Transparent

Bild: Cover „Secrets“

„Bereits bevor ich das erste Wort meines Romans geschrieben hatte, habe ich mir die Frage gestellt, warum es immer mehr On/OFF-Beziehungen bei den 20 bis 50-Jährigen gibt. Schließlich hat uns das Internet mit seiner immer stärkeren Vernetzung doch beschert, dass wir jederzeit mit jedem stets verbunden sind. Eine der möglichen Antworten habe ich in „Secrets“ verarbeitet und wer ihn gelesen hat, kann daraus sicher auch für sich und seine Beziehung(en) wertvolle Schlüsse ziehen und verstehen, warum es heutzutage immer mehr Menschen mit Beziehungsphobien gibt.“

Die Lieblingslektüre

„Colin Harrison ‚Havana Room‘! Ein Thriller par excellence: schnell und gnadenlos. Ein absoluter Page Turner … Harrison ist ein Meister maximaler Spannung und starker Charaktere. New York spielt eine große Rolle, einerseits taghell wie wir die Metropole kennen , dann wieder der schwarze Albtraum.“

 

Newsletter Februar 2016

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

die Buchbranche steht auch im fast schon frühlingshaften Februar nicht still. Leipzig bereitet sich auf die Buchmesse vor, Amazon bringt wieder Unruhe in den Buchhandel mit der Ankündigung der Eröffnung von 300 Ladengeschäften (und dem darauf folgenden Dementi), ein Plagiatsfall im Self-Publishing jagt den nächsten. Autoren selbst wandern auf kreativen Pfaden, um neue Wege zu finden, sich untereinander zu vernetzen und ihre Bücher zu bewerben. Warum nicht auch einmal eine Buchpräsenz im örtlichen Supermarkt statt des Buchladens um die Ecke wagen?

Wie gewohnt erhalten Sie in unserem Newsletter viele Informationen zu aktuellen Themen der Buchbranche und Neuheiten bei tredition.

Lesen Sie diese Themen im Januar:

  • Trendthemen im Buchhandel – Sachbücher, Ratgeber und regionale Titel sorgen für Aufwind im Buchmarkt
  • Autoren im Portrait – Vom Poetryslam an den FKK-Strand mit Jenny Dorothea Horst
  • Buchvertrieb mal anders – „Rambutan“ erobert den Supermarkt
  • Branchenexperten plaudern aus dem Nähkästchen – Henri Apell vom Selfpublisher-Podcast
  • Vernetzung vorantreiben – die Schreibwerkstatt mit Michael Paul
  • „BUCH DES MONATS“ Februar 2016 – „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“

Wir wünschen eine gute Lektüre und senden herzliche Grüße

Ihr Team von tredition

 

Trendgenres: Sachbücher, Ratgeber & regionale Titel

Trendgenres


Trendthemen im Buchhandel – Sachbücher und regionale Titel sorgen für Aufwind

Trendthemen BuchhandelJede Zeit hat ihre Themen. Malbücher für Erwachsene fluten neuerdings die Buchläden off- und online – und scheinen den „Stress-Weg-Trend“ unserer Zeit widerzuspiegeln. Oft ist es zunächst ein Buch, das heraussticht und einen Nerv trifft – und im Handumdrehen fluten ganze Massen an Nachfolgern des Genres den Markt. Wir alle erinnern uns an den Erfolg von „50 Shades of Grey“, das für viele Nachahmer aber interessanterweise auch für die Entstehung einer spannenden Fanfiction gesorgt hat. Meist ist es dann aber für einen Autor zu spät, mit einem ähnlichen Buch zu punkten. Es gehört einiges Gespür – und Glück – dazu, das richtige Genre und Thema für einen Erfolgstitel, der den Zeitgeist trifft, vorauszuplanen.

 

Welche Entwicklungen bestimmen den Buchmarkt?

Sachbücher & Ratgeber im Trend

2015 liegt als wahrhaftes Katastrophenjahr hinter uns. Terroranschläge, Millionen Menschen auf der Flucht, Angst und Wüterei in deutschen Städten und entfesselter Hass in den sozialen Netzwerken. Eine Reihe von detailreichen Sachbüchern bilden die Entwicklungen in unserer Gesellschaft ab, die immer globaler werden, und bieten kenntnisreiche Lektüren. Kein Wunder, dass das Sachbuch aktuell eins der erfolgreichsten Genres ist!

Trend zur Regionalität

Der Trend zum regionalen Produkt setzt sich nicht nur in der Lebensmittelbranche immer stärker durch. Auch Buchtitel mit regionalem Bezug, mit lokalem Einschlag oder Dialekt werden immer beliebter und glänzen bei Buchhändlern und Lesern.

Kinderbücher setzen auf aufwendige Gestaltung

Kinderbücher konnten 2015 zwar kein Umsatzwachstum verbuchen, liegen aber nach wie vor im Trend. Leser und Buchhändler legen bei diesen Titeln aber zunehmend Wert auf eine originelle Umsetzung und liebevolle Bebilderungen.

Im tredition-Blog steilen wir aktuelle Neuerscheinungen aus unserem Programm aus den Bereichen Sachbuch & Ratgeber, regionale Titel und Kinderbücher vor.

Hier geht’s zum Blogbeitrag

Autorin Jenny Dorothea Horst – vom Poetryslam an den FKK-Strand

Jenny Dorothea Horst

Poetry-Slammerin legt amüsante Komödie vor

Mit dem Poetry-Slamhit „Ich wohne in Eppendorf“ machte sich die talentierte Poetry Slammerin Jenny Dorothea Horst unter dem Künstlernamen Horst Slammer in Hamburg und darüber hinaus einen Namen. Jetzt hat die Autorin unter dem Pseudonym Runnah von Spielfeldt die herrlich amüsante Komödie „Blondinen bitte anlegen“ in Buchform herausgebracht. Darin entführt sie ihre Leser nach Hamburg, Sylt, St. Tropez – und setzt sie sich auf sehr amüsante Weise mit den benachbarten Stadtteilen, Liebe und Liebesfrust und dem Leben in der Großstadt auseinander.

Vorhang auf, Spot an … Wir freuen wir uns sehr, mit der vielseitigen Autorin in einem unterhaltsamen Gespräch über das Schreiben, über das Slammen – und ihr neues Buch zu sprechen.

Hier geht’s zum Interview

Buchvertrieb mal anders – „Rambutan“ im Supermarkt

Rambutan im Supermarkt

Branchenexperten im Interview: Henri Apell vom Selfpublisher-Podcast

Henri Apell„Denn Self-Publisher haben eine Stimme“

Branchenkenner Henri Apell ist seit 2007 freiberuflich als Berater und Fachautor tätig. Vielen Self-Publishern ist er als Begründer des Selfpublisher-Podcast bekannt. Sein Podcast, den es seit einigen Jahren gibt, ist eine Pflichtsendung für jeden Self-Publisher. Darin unterhält sich Apell regelmäßig mit interessanten Autoren, zudem stehen spannende Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Self-Publishing-Markt und Tipps zur besseren Vermarktung von Büchern zur Debatte. Auch einige tredition-Autoren wie Yvonne Holthaus oder Eike Rappmund waren in seinem Podcast schon zu Gast. Ganz aktuell steht tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz im Selfpublisher-Podcast Rede und Antwort.

Im Gespräch mit der tredition-Redaktion erzählt Henri Apell uns, was ihn an der Self-Publishing-Branche reizt, welche Entwicklung der Markt seiner Einschätzung nach nehmen wird und weshalb Autoren noch einiges in Bezug auf das eigene Marketing lernen können.

Hier geht’s direkt zum Gespräch

Die Schreibwerkstatt – Vernetzung voranbringen!

Bild: Fotolia

Bild: Fotolia

Schreiben, diskutieren, jubeln, verwerfen … vernetzen!

Sie arbeiten zurzeit an Ihrem Buch – und Ihnen fällt bei der ganzen einsamen Schreibarbeit die Decke auf den Kopf, sie wünschen sich einfach mal mit anderen Autoren und Autorinnen über die eigenen Texte zu reden? Eine effektive Möglichkeit der Vernetzung ist die Teilnahme an einem Autoren- oder Schreibworkshop. Dieser Rahmen bietet tolle Vorteile.

Sie können dabei:

  • andere Autoren kennenlernen
  • einen fantasieanregenden Rahmen für das Schreiben genießen
  • an den eigenen Texten feilen
  • sich  untereinander über die eigenen Texte austauschen oder
  • sich mit anderen Autoren gemeinsam weiterentwickeln.

tredition-Autor Michael Paul („Wimmerholz“) schafft Abhilfe für Schreibblockaden mit einem Projekt, das die Vernetzung unter Autoren voranbringt. In diesem Jahr organisiert er drei „Schreibwochen“ für Autoren in der Toskana. Die Idee dahinter: Autoren finden sich zusammen, fahren in die Toskana und verbringen dort eine Woche gemeinsam und vernetzen sich.

Im tredition-Blog mehr erfahren

 

 

„BUCH DES MONATS“ Februar 2016

Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi

„Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“

Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi – neues Jugendbuch entführt auf eine fantasievolle Zeitreise in die Welt von Antonio Vivaldi

Sabine E. Toliver zeichnet mit „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“ nicht nur ein unterhaltsames Portrait einer vergangen Zeit, sondern vor allem das einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte. …

„Wir müssen junge Menschen wieder mehr an klassische Musik heranführen“, wünscht sich die Sängerin und Gesangspädagogin Sabine E. Toliver und hat sich dafür die Reihe „Stimmgabelgeschichten“ erdacht, in der sie auf humor- und phantasievolle Art das spannende Leben bedeutender Komponisten erzählt.

Sabine Toliver präsentiert ab sofort den 1. Band aus der Reihe: „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“. Als unterhaltsame Plaudertasche wird einer der wichtigsten Komponisten der Welt in diesem frisch-frechen Jugendbuch lebendig. Das amüsante Werk nimmt Leser von 10 bis 100 Jahren mit auf eine humor- und fantasievolle Zeitreise in das turbulente Leben des Komponisten Antonio Vivaldi. Toliver gelingt mit ihrer Geschichte ein Geniestreich. Sie präsentiert Jung und Alt nicht nur beste Unterhaltung, sondern auch einen faszinierenden Einstieg in die Welt der klassischen Musik. „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“ von Sabine E. Toliver ist dabei so unterhaltsam wie das Leben des Komponisten, der bereits mit einem Erdbeben in das eigenen Leben gestartet ist.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“ Februar 2016

 

Newsletter Januar 2016

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

das neue Jahr ist mittlerweile einige Tage alt. Dennoch nutzen wir gern noch einmal die Gelegenheit, Ihnen einen erfolgreichen Start in das neue Jahr zu wünschen! Gemeinsam mit Ihnen blicken wir von tredition 2016 einem ereignisreichen Jahr entgegen. Erfahren Sie im Januar-Newsletter alle Neuigkeiten aus der Buchbranche und aus unserem Verlagshaus.

Lesen Sie diese Themen im Januar:

  • Quo vadis Buchmarkt 2016? – Das erwartet Sie im neuen Jahr!
  • Wohin entwickelt sich der Self-Publishing-Markt? – tredition im Indie-Katalog 1/2016
  • Autoren im Portrait – Clemens Bergner kämpft für das Recht auf körperliche Unversehrtheit
  • Self-Publishing-Autoren erobern den Buchhandel – Herbert Noack, Hans-Ueli Regius, Claus Kröger und Susanne Fuß zeigen, wie’s geht
  • Erfolgreiches Videomarketing – mit Creative Director Milan Grünewald zum eigenen Buchtrailer
  • „BUCH DES MONATS“ Januar 2016 – „Blondinen Bitte Anleinen“

Ein erfolgreiches neues Jahr 2016 wünscht Ihnen

Ihr Team von tredition

 

Neuerscheinungen für ein prickelndes Jahr 2016

Neuerscheinungen für ein prickelndes Jahr 2016

 

Januar-Neuerscheinungen 2016

 

Quo vadis Buchmarkt 2016? – Das erwartet Sie im neuen Jahr!

E-Commerce und Mobile Shopping werden weiter zunehmen, mit 49,2 Prozent Umsatzanteil bleibt der Sortimentsbuchhandel aber nach wie vor der wichtigste Vertriebsweg für Bücher in Deutschland. Auch wenn sich die Situation für den Buchhandel durch die Konkurrenz von Amazon weiter zuspitzen wird. Amazons Pläne für stationäre Shops und einen eigenen Zustelldienst verdeutlichen dies. Die Buchändler müssen neue Konzepte erarbeiten, um die Attraktivität des stationären Buchhandel für Leser und Käufer zu erhöhen. Self-Publishing-Titel gewinnen daher an Bedeutung für den Buchhandel, da diese zusätzliche Umsätze generieren können. Kein Umsatzwachstum in Sicht

Kann 2016 der Buchumsatz angekurbelt werden – und wenn ja wie? Die Prognosen sind wenig vielversprechend. Das Weihnachtsgeschäft darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Buchhandel das Jahr 2015 mit einem Minus von 0,5 Prozent abgeschlossen hat. Ein Blick auf erste Zahlen zum Jahresergebnis des Buchhandels zeigt 2015 über alle Vertriebswege einen Umsatzrückgang von 1,7 Prozent zum Vorjahr. 2016 wird sich dieser Trend wahrscheinlich fortsetzen. Zudem wird laut der Auswertung von Freizeitmonitor immer weniger gelesen, somit entfällt auf den einzelnen Titel trotz steigender Titelzahlen immer weniger Gewinnmarge. Das Buch wird es auch 2016 schwerhaben, sich gegen Demandfernsehen und andere Freizeitaktivitäten durchzusetzen.

Stationärer Handel unter Zugzwang

E-Commerce und Mobile Shopping werden weiter zunehmen, mit 49,2 Prozent Umsatzanteil bleibt der Sortimentsbuchhandel aber nach wie vor der wichtigste Vertriebsweg für Bücher in Deutschland. Auch wenn sich die Situation für den Buchhandel durch die Konkurrenz von Amazon weiter zuspitzen wird. Amazons Pläne für stationäre Shops und einen eigenen Zustelldienst verdeutlichen dies. Die Buchändler müssen neue Konzepte erarbeiten, um die Attraktivität des stationären Buchhandel für Leser und Käufer zu erhöhen. Self-Publishing-Titel gewinnen daher an Bedeutung für den Buchhandel, da diese zusätzliche Umsätze generieren können.

Digitale Formate versus Print

Der Trend zum Printformat war bereits 2015 deutlich absehbar. Es ist davon auszugehen, dass das e-Book auch 2016 nicht das Potenzial haben wird, für Wachstum im Buchmarkt zu sorgen, sondern Print-Verkäufe lediglich substituiert. Autoren sollten daher nicht nur auf das e-Book setzen, sondern immer alle Buchformate anbieten.

Sachbücher/ Regionale Titel im Trend

Ein Trend hat sich in der Branche besonders deutlich abgezeichnet. Sachbücher haben laut Branchenmonitor ein Umsatzplus von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2014 verzeichnet, während andere Sachgruppen wie Reise oder Kinderbücher Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Laut Aussage vieler Buchhändler konnten auch regionale Titel punkten. Belletristiktitel werden es aller Voraussicht nach auch 2016 schwerhaben.

Konsequenz für Self-Publisher: Auffindbarkeit zählt!

Was gilt es bei diesen Trends für die eigene Buchveröffentlichung zu bedenken? Der größte Erfolgsfaktor für Self-Publisher in den kommenden Jahren ist die Auffindbarkeit Ihrer Bücher. Das betrifft zum einen den Vertrieb, hier gilt es für flächendeckende Verfügbarkeit des Titels überall im Buchhandel zu sorgen (stationärer Buchhandel und Onlinehandel). Zum anderen gilt es, Auffindbarkeit der Titel in den Suchmaschinen zu gewährleisten. Zentrale Bedeutung nimmt hier das Thema Metadaten ein. Achten Sie darauf, Ihre Bücher mit passenden Schlagwörtern zu versehen, mit einem prägnanten Titel und einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung (die zentralen Aushängeschilder für Ihre Veröffentlichung in den Shops). Last but not least: das Buchmarketing (Presse, Social Media etc.) wird immer unerlässlicher. Profitieren Sie hier von unserer Expertise!

Gern beraten wir Sie zu diesen Themen!

Neuerscheinungen zum Jahresstart

Zu Beginn des neuen Jahres möchten wir Ihnen zudem die passenden Bücher zu Ihren guten Vorsätzen präsentieren. Es erwarten Sie Neuerscheinungen aus den Bereichen Spannung, Wellness und Unterhaltung. Erfahren Sie in unserem Blog, welche Bücher Sie zum Jahresstart auf keinen Fall verpassen dürfen!

Neuerscheinungen im Januar

Wohin entwickelt sich der Selfpublishing-Markt? – tredition im Indie-Katalog 1/2016

Indie-Katalog 1/2016Der buchreport präsentiert zu Jahresbeginn die aktuelle Ausgabe vom „Indie-Katalog“ 1/2016, der auch auf der dazugehörigen Webseite www.indie-publishing.de einsehbar ist. In der Januar-Ausgabe stehen wieder Self-Publishing-Titel und -Dienstleister im Fokus.

Hier geht’s direkt zum Indie-Katalog

tredition und seine Autoren im Indie-Katalog

In der aktuellen Ausgabe beschäftigt sich tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz mit der Frage „Wohin entwickelt sich der Selfpublishing-Markt?“. Lesen Sie seinen Kommentar und die umfassende Berichterstattung zu unserem Verlag und vielen tredition-Büchern!

Hier geht’s direkt zum Artikel

tredition-Autoren im Portrait – Clemens Bergner

Clemens Bergner

Ein Plädoyer für das Recht auf körperliche Unversehrtheit

Clemens Bergner gibt in seinem aufrüttelndem Buch „Ent-hüllt!“ Betroffenen von Beschneidung eine bislang wenig gehörte Stimme. In dem mutigen Werk kommen Männer zu Wort, die über ihre meist im Kindesalter erfolgte Beschneidung erzählen. Diese Betroffenen berichten offen und ehrlich über die negativen Folgen, unter denen sie ihr Leben lang leiden. Folgen, die sie sowohl körperlich, als auch seelisch beeinträchtigen. Bergners Buch, das bereits ausführlich von der Frankfurter Rundschau und anderen Medien vorgestellt wurde, leistet einen wichtigen Beitrag zu einer noch immer unterdrückten Debatte.

Bergner hat sich zum Anlass seiner Buchveröffentlichung mit der tredition-Redaktion unterhalten. Das beeindruckende Interview mit dem tredition-Autor können Sie auf unserem Blog nachlesen.

Hier geht’s zum Interview

Self-Publishing-Autoren erobern den Buchhandel

Driving Phil Clune bei Thalia

Auch zum Jahresende bzw. -beginn 2016 konnten wieder einige neue Autoren einen Regal- oder sogar Schaufensterplatz im Buchhandel ergattern. Darunter Herbert Noack, Claus Kröger, Susanne Fuß und Hans-Ueli Regius, die ihre Bücher in den Auslagen von der Blass Erlebniswelt, bei einem ausverkauften Auftritt in der Buchhandlung am Rösslitor, in der Ahlmannschen Buchhandlung oder bei Thalia in Bonn präsentieren konnten. Auch wenn Buchhändler Self-Publishing-Titeln oftmals zunächst noch skeptisch gegenüberstehen. Immer öfter zeigt sich, Self-Publishing-Dienstleister erobern die Regalplätze und Schaufenster der Buchhandlungen!

Diese Erfolgsbeispiele zeigen, dass Self-Publishing-Autoren immer öfter mit guten Inhalten, einem guten Marketingplan und Überzeugungskraft im stationären Buchhandel punkten können. Auch für Buchhändler lohnt sich das! Sie können zusätzliche Umsätze erschließen – und profitieren vom Werbeeffekt durch tredition.

Darauf legen Buchhändler Wert:

  • Aktuelle/saisonale Themen
  • Authentische(r) Autor/in aus der Region
  • Nachfrage von Kundenseite/ vorhandene Fanbasis
  • Präsenz im Internet (Social Media, Homepage etc.)
  • Berichterstattung in Presse/Fernsehen und Radio

Profitieren Sie vom umfangreichsten Vertrieb im Buchmarkt

Erfahren Sie, wie Sie in die Buchhandelsauslage kommen

Erfolgreiches Videomarketing – Creative Director Milan Grünewald zeigt den Weg zum eigenen Buchtrailer

Milan Grünewald

Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Buch bekannter zu machen: durch Pressearbeit, eigene Social Media-Seiten zum Buch, Buchverlosungen auf Literaturblogs … oder das Videomarketing mit dem eigenen Trailer zum Buch – eine herausfordernde Aufgabe, die aber viele Werbemöglichkeiten bietet. Der Creative Director und Diplom Medienkünstler Milan Grünewald verhilft Autoren zu einem aussagekräftigen Spot zum Buch. Für tredition hat Grünewald bereits die erfolgreichen Trailer zu den Büchern von Jens Thaele, Maik Jungfleisch und Hans-Dieter Kreuzhof verantwortet. Ein weiterer Trailer zu einem tredition-Buch ist zurzeit in Arbeit …

Wie geht man bei der Trailerproduktion vor?

Die Kernessenz des Buches in weniges Schnitten in ein Video zu verpacken, ist auf den ersten Blick nicht leicht. Es gilt, geeignete Textstellen herauszusuchen, das Genre und die Zielgruppe zu bedenken … Im besten Fall schafft der Trailer visuell einen Vorgeschmack auf das Buch und weckt Neugier.

So geht’s:

  • Exposé oder Inhaltsangabe zum Buch verfassen
  • Material zum Buch vorbereiten: Cover, Bild zum Autor etc.
  • Ideen für die Umsetzung machen
  • Absprache des Konzepts
  • Sprechtext entwickeln und ein visuelles Konzept mit dem Creative Director absprechen
  • Youtube- oder Vimeo-Kanal einrichten
  • Plan für die Bewerbung des Trailers nach Produktion erstelle
  • Auf eigener Homepage, Facebook-Seite einbetten, im Youtube-Kanal bekanntgeben etc. – Fertig!

Im tredition-Blog mehr erfahren

 

„BUCH DES MONATS“ Januar 2015

Blondinen Bitte Anleinen

Blondinen Bitte Anleinen – eine himmlisch verrückte romantische Komödie

Runnah von Spielfeldt entführt ihre Leser in „Blondinen Bitte Anleinen!“  nach HAMBURG – SYLT – ST. TROPEZ – und in das Loch, in dem ihre herrlich chaotische Protagonistin gerade versinken will.

Lotte ist Deutschlands erfolgreichste Klatschreporterin. Dabei wäre sie viel lieber eine ernstzunehmende Journalistin. Als ihre Zeitschrift „Jet Set“ an das amerikanische Unternehmen WANG de la Roche verkauft werden soll, scheint sich ihr Traum zu erfüllen: ihr Chefredakteur will sie für die Leitung des Magazins. Erstmal fährt Lotte aber in den langersehnten Urlaub auf die Nordsee-Insel Sylt. Alles scheint in bester Ordnung. Wäre da nicht dieser unglaublich gutaussehende Kerl, mit dem Lotte gleich am ersten Tag am Hundestrand aneinander gerät, und der sie völlig durcheinander bringt. Schlimmer noch, kaum hat sich Lotte darüber gefreut, diesem Mann nie wieder begegnen zu müssen, stellt sich heraus: Er ist Marc de la Roche, der Ehemann von Suzanne Wang! Und Lotte hat ihn eben gerade vor versammelter Mannschaft als „Vollidioten“ bezeichnet …

Die stadtbekannte Hamburger Poetry-Slammerin Jenny Dorothea Horst bringt unter dem Pseudonym Runnah von Spielfeldt die herrlich amüsante Komödie „Blondinen Bitte Anleinen“ in Buchform heraus. Darin setzt sie sich auf humorvolle Art mit den benachbarten Stadtteilen, Liebe und Liebesfrust und dem Leben in der Großstadt auseinander, frei nach dem Motto „Wer in Lokstedt wohnt, hat es nicht nach Eppendorf geschafft“.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“ Januar 2016

 

 

Newsletter Dezember 2015

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

die Adventszeit hält für den Weihnachtshandel durchwachsene Nachrichten bereit. Neue Konzepte für traditionelle Verlage und Buchhandlungen sind gefragt. Eine Tendenz des Jahres 2015 zeigt zudem, dass sich immer mehr Autoren von traditionellen Verlagshäusern verabschieden – und ihr Buch in Eigenregie als Self-Publishing-Veröffentlichung herausbringen. tredition berichtet zum Jahresabschluss über aktuelle Entwicklungen und blickt auch noch einmal zurück auf ein ereignisreiches Jahr. Den Advent nehmen wir zum Anlass, Ihnen einige der vielen Weihnachtsbücher, die unbedingt unter den Baum gehören, ebenso wie einen wunderbar unterhaltsamen Autor, eine Expertin für Ihre Illustrationen und ein außergewöhnlich bewegendes „BUCH DES MONATS“ Dezember vorzustellen.

Lesen Sie diese Themen im Dezember:

  • Vom Weihnachtshandel, Keksen im Verlag und weihnachtlichen Lesetipps
  • Jahresrückblick und Vorschau auf das Jahr 2016
  • Autoren im Portrait: Heinzi Gosch – 3… 2… 1… und das Leben ist deins!
  • So kommen Ihre Bücher ins Museum – Beate Thieswald-Schechters Werke im Mauermuseum
  • Die perfekten Illustrationen für Ihr Buch – Illustratorin Marén Gröschel im Interview
  • „BUCH DES MONATS“ Dezember 2015 – „Kenny der kleine Kämpfer“ von Laura Wunsch

Wir möchten natürlich zum Jahresende auch die Gelegenheit ergreifen, uns bei unseren Autoren und Lesern für die vielen erfreulichen Rückmeldungen und die interessanten und vielseitigen Buchveröffentlichungen 2015 zu bedanken. Wir freuen uns schon auf ein vielversprechendes Jahr 2016 – mit Ihren Büchern!

Das Team von tredition wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit, schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in das Jahr 2016!

Weihnachtliche Grüße

sendet das Team von tredition

 

Ihre Weihnachtsbücher unterm Christbaum

Weihnachtsbücher

Entwicklungen im Weihnachtshandel, Kekse im Verlag und Lesetipps zu Weihnachten

Weihnachten mit treditionDurchwachsenes Weihnachtsgeschäft

In der Vorweihnachtszeit 2015 ist auch im Buchmarkt wieder Trubel angesagt. Während die Adventszeit für den Einzelhandel generell eher verhalten begann, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) verlauten lies, kann das der Beliebtheit von Büchern als Weihnachtsgeschenk nichts anhaben. Im Geschenkeranking bleiben diese wie auch im letzten Jahr weit vorn. Dennoch lagen die Umsätze der Buchhandlungen in der Woche vor dem 1. Advent durchschnittlich um 3,9 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Zudem vermeldet Bibliothekarisch.de, dass Jugendliche immer weniger lesen. Weiterhin gilt also, dass der Buchhandel mit neuen Ideen punkten muss, um sich im Wettbewerb mit Branchenriesen wie Amazon zu profilieren – und Leser für Bücher zu begeistern.

Weihnachten bei tredition

tredition nimmt den Advent zum Anlass, nicht nur die eigenen Lieblingskeksrezepte herauszukramen, sondern Inspirationen aus einem bei uns verlegten Weihnachtsbackbuch in die Tat umzusetzen – und Ihnen einige der vielen tollen Weihnachtsbücher und ein paar Geschenkvorschläge für die gesamte Familie vorzustellen.

Lesen Sie hier, welche Bücher zum Fest unter den Baum gehören

Ihre Bestellung pünktlich zu Weihnachten

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Liebsten das passende Buch unterm Christbaum vorfinden. Unser Tipp: Wir raten für eine Lieferung pünktlich zu Weihnachten zu einer Bestellung Ihrer Eigenexemplare oder Lieblingsbücher bis einschließlich Kalenderwoche 50.

Wir wünschen viel Freude mit den Büchern!

Hier Bücher bestellen

Jahresrückblick und Vorschau auf das Jahr 2016

Jahresrückblick und Vorschau auf das Jahr 2016 tredition blickt zum Jahresende noch einmal mit Ihnen auf ein bewegtes Jahr zurück.

Autoren wenden sich von traditionellen Verlagen ab

2015 war eine deutliche Tendenz in der Buchbranche wahrnehmbar. Immer häufiger verabschieden sich Autoren vom traditionellen Verlagswesen und wechseln zum Self-Publishing, darunter auch bekannte Autoren. Als jüngstes Beispiel ist die deutsche Autorin Cornelia Funke zu nennen, wie Publisher Weekly kürzlich berichtete. Auch buchreport hat der zunehmenden Bedeutung von Self-Publishing Rechnung getragen und Self-Publishing-Autoren ein eigenes Magazin, den Indiekatalog und das Online-Portal Indiepublishing, gewidmet.

Self-Publisher haben sich professionalisiert

Self-Publishing ist 2015 kein neues Thema mehr, sondern hat sich mittlerweile fest im Buchmarkt verankert, ergab nicht nur die von der Self-Publisher-Bibel durchgeführte „Große Self-Publishing-Studie 2015″. Autoren professionalisieren sich zunehmend und vor allem die Vermarktung ist das Thema der Stunde. Immer mehr Self-Publisher investieren zudem in ein professionelles Lektorat und in die Umschlaggestaltung. Zum Thema Professionalisierung im Self-Publishing hat tredition sich in einer tiefergehenden Analyse auf dem Blog sPubbles geäußert.

tredition erhält Bestnoten von seinen Autoren/innen

Die Self-Publisher-Bibel hat Mitte des Jahres alle Ergebnisse der „Großen Self-Publishing-Studie 2015″ veröffentlicht. Wir haben nur knapp Platz 1 unter allen Self-Publishing-Dienstleistern verfehlt, und konnten uns über den 2. Platz, denkbar knapp hinter Amazon, freuen. Da Amazon keinen Buchverkauf im Buchhandel ermöglicht, sind wir stolz, dass wir auch 2015 bei den „Full-Service“-Dienstleistern mit Abstand das beste Unternehmen sind.

Bewertungen der Dienstleister nachlesen

Bestnoten für tredition haben Sie uns nicht nur in der Umfrage der Self-Publisher-Bibel erteilt, sondern auch über das Feedbackformular von trustpilot. Überwältigt haben uns nicht nur die zahlreichen positiven Rückmeldungen dort, sondern auch das große Interesse auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Das bestätigt uns darin, eine Veröffentlichungsleistung auf hohem Niveau anzubieten.

Autorenbewertungen nachlesen

Messenachbericht anschauen

Prognose für 2016

Wir blicken auf das Ende eines ereignisreichen Jahres. tredition tüftelt aber natürlich bereits an den nächsten Entwicklungen, um für Sie die Veröffentlichung und die Handhabung unserer Webseite noch einfacher zu gestalten. Bleiben Sie gespannt – auch 2016 werden wir Ihnen viele Neuerungen präsentieren.

Wir halten Sie natürlich über unseren Newsletter und den Newsticker auf der Startseite immer auf dem Laufenden!

Autoren im Portrait: Heinzi Gosch entführt auf haarsträubend witzige Reiseabenteuer

Heinzi Gosch3… 2… 1… und das Leben ist deins!

Nach einer durchzechten Nacht steht Durchschnittstyp Heinzi, morgens um 15:00 Uhr (!), völlig verkatert auf und stellt fest, dass ihm das Schicksal mit zwei versehentlich ersteigerten Flugtickets nach Bangkok mitten ins Gesicht geschlagen hat. Und jetzt? Heinzi Gosch entführt in seiner aberwitzigen Reiselektüre auf wilde Reiseabenteuer. 3… 2… 1… und das Leben ist deins – eine unglaubliche Backpackertour zum Rand des Wahnsinns.

Lachen als Inspirationsquelle zum Erfolg

Heinzi Gosch hat mit seiner Buchveröffentlichung bereits für einiges Aufsehen gesorgt. Er war dabei nicht nur in Pop-Up-Stores vorstellig, zu seiner Veröffentlichung hat er zudem eine Aktion gestartet, in der er einem Tierschutzverein die Bucheinnahmen gespendet hat.

Von der professionellen Covergestaltung bis zur ausgefeilten Marketingaktion, der Redaktion von tredition stand der Autor hinter dem Buch Rede und Antwort über seine irrwitzigen Erfahrungen, den Überindividualismus in der Backpacker-Szene und seine Marketingerfolge. Wir berichten von einem unterhaltsamen Gespräch.

Hier geht’s zum Interview

 

So kommen Ihre Bücher ins Museum – Beate Thieswald-Schechters Werke im Mauermuseum

So kommen Ihre Bücher ins Museum – Beate Thieswald-Schechters Werke im Mauermuseum

 

Beate Thieswald-Schechter thematisiert in ihren Erzählungen „Ostdeutsche Geschichten“ und dem Kinderbuch „Raupi“ Unangepasstheit und Widerstand zu DDR-Zeiten. Beide Bücher stellen ein wichtiges Stück Wendeliteratur dar, die Entscheidungen, Mut und Lebenserinnerung versinnbildlichen. Aktuell präsentiert das bekannte Mauermuseum am Checkpoint Charly die Bücher von Autorin Beate Thieswald-Schechter, denn sie erzählt „Geschichte unseres Landes und die wollen die Menschen kennen und niemals vergessen“.

Im Gespräch mit der Geschäftsführenden Vorsitzenden und Direktorin des Museum berichtet Alexandra Hildebrandt aus dem Museumsalltag und äußert sich über aufstrebende Autoren. Beate Thieswald-Schechter kommentiert zudem, wie es zu der Ausstellung gekommen ist.

Ihr Buch im Museum – so geht’s

 

Ihre Expertin für Illustrationen – Marén Gröschel im Interview

Maren GröschelEin Bild sagt mehr als 1000 Worte … Ob bildhafte und farbreiche Charakterdarstellungen im Kinderbuch, feine, skizzenhafte Zeichnungen in der Lyriksammlung oder dekorative und ausschmückende Illustrationen im Roman … Bilder und Illustrationen bereichern einen Buchtext und fügen im Idealfall noch eine zusätzliche individuelle Note hinzu.

So einfach die richtige Illustratorin finden
Marén Gröschel ist für Autoren und Autorinnen als professionelle Illustratorin die ideale Ansprechpartnerin, wenn es um die perfekten Bilder und Illustrationen für das eigene Buchprojekt geht. Die Illustratorin und Zeichnerin bietet klassische Illustrationen und Zeichnungen und zaubert im Handumdrehen die passenden Bilder zu Ihrer Geschichte.

Marén Gröschel im Interview

 

 

„BUCH DES MONATS“ Dezember 2015

Kenny der kleine Kämpfer

Kenny der kleine Kämpfer – mit ihrem bewegenden Roman trotzt eine junge Frau dem Schicksal

Laura Wunsch erzählt in ihrem Buch „Kenny der kleine Kämpfer“ von großen Gefühlen, Liebe und Tod, aber auch von Hoffnung und dem Menschsein in all seinen Facetten.

Laura Wunsch ist eine junge Frau – noch keine dreißig Jahre alt. Seit frühster Kindheit leidet sie an einem unheilbaren Hirntumor, der auch zu ihrer Blindheit geführt hat, mit der sie seitdem leben muss. Um ihr Schicksal zu verarbeiten und zu zeigen, wie in einer besseren Welt mit einem kranken Mensch umgegangen werden sollte, hat Laura Wunsch ein Buch geschrieben.

In ihrem Roman „Kenny der kleine Kämpfer“ erzählt Laura Wunsch von dem Leben mit der Krankheit – immer im Angesicht des Todes. Dennoch beschreibt das Buch nicht nur Krankheit, Angst und Tod. Vor allem geht es darum, dem Leben zu trotzen und immer wieder um Hoffnung. In Kenny findet sich jeder an irgendeiner Stelle wieder, mit der eigenen Angst und mit den eigenen unbeantworteten Fragen. Leser lernen mit diesem einfühlsamen und bewegenden Buch, dass sie nicht alleine sind mit den eigenen Gefühlen und Sorgen.

„Kenny der kleine Kämpfer“ ist ein aufwühlendes, aber auch mutmachendes Buch, das von großen Gefühlen, Liebe und Tod, aber auch Hoffnung und dem Menschsein in all seinen Schattierungen erzählt. Die darin enthaltenen Bilder hat Laura Wunsch selbst gemalt – trotz Blindheit. Der Hessische Rundfunk stellte die Ausnahmeautorin kürzlich zur „Wahl der Hessen des Jahres 2015“ auf.

Hier geht’s direkt zum „BUCH DES MONATS“ Dezember 2015

Lesen Sie das Interview mit der Autorin Laura Wunsch