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Newsletter Mai 2018

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

in der Buchbranche geht es momentan wieder sehr turbulent zu. Es wird heiß über das Für und Wider der Print-Verlagsvorschau, Amazons Problem mit Fake-Rezensionen und die Aussetzung des Literaturnobelpreises diskutiert. Spannende Aussichten gibt es auch im Self-Publishing: Der Self-Publishing-Preis steht wieder in den Startlöchern. Autoren können sich ab Juni für das beste selbstverlegte Buch bewerben. Im Oktober wird der Preis dann im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die Self-Publisher kommen erfreulicherweise zunehmend in den Geschmack von Preisverleihungen. Denn unsere Autorin Saskia Zimmermann hat sich mit ihrem Werk für den „Oscar“ für Kochbücher qualifiziert. In diesem Sinne möchten auch wir unseren Autoren gern eine neue Rubrik vorstellen, die AutorInnen würdigt: Die Lieblingsbücher des tredition-Teams. Hier präsentierten wir ab sofort regelmäßig die besonderen Lesetipps aus dem tredition-Team.

 

Alle Neuigkeiten im aktuellen Mai-Newsletter:

  • #dspp18 – Der deutsche Self-Publishing-Preis geht in die zweite Runde
  • Die Lieblingsbücher des tredition-Teams – Sylvia Andersons Herz schlägt für „Eduard“
  • Der „Oscar für Kochbücher“ – tredition-Autorin Saskia Zimmermann auf der Short List der Gourmand Awards
  • Von Schreibhürden und Marketingherausforderungen – Beate Ferger und ihre etwas andere Auswandererbiografie
  • „BUCH DES MONATS“ Mai 2018 – „Zwei Sekunden“ von Slafa Kafi

 

Sonnige Mai-Grüße

Ihr tredition-Team

 

 

Self-Publishing & Buchmarkt

#dspp18 – Der deutsche Self-Publishing-Preis geht in die zweite Runde

Sp-Preis 2018Achtung Self-Publisher! Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und der Selfpublisher-Verband prämieren dieses Jahr zum zweiten Mal herausragende Self-Publishing-Titel mit dem „Deutschen Selfpublishing-Preis“ für das beste selbstverlegte Buch. Ziel des Preises ist es, der Qualität und Vielfalt im Selfpublishing ein Forum zu geben. Machen Sie sich startklar für diese ganz besondere Ehre für Self-Publisher. Verpassen Sie nicht Ihre Teilnahme ab dem 1. Juni. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober anlässlich der Frankfurter Buchmesse statt.

So nehmen Sie teil

 

In eigener Sache

Die Lieblingsbücher des tredition-Teams – Sylvia Andersons Herz schlägt für „Eduard“

Sylvia mit Neuerscheinung EduardNach nunmehr fast 11 sehr erfolgreichen Jahren hat tredition sein Team weiter vergrößert. tredition arbeitet seit jeher mit Verlagsexperten zusammen – ob im Bereich Korrektorat oder Lektorat, Illustration oder wenn es um die Hilfestellung beim Veröffentlichen selbst geht. Da viele Autoren die „Neuen“ im Team noch gar nicht kennen, aber tagtäglich mit ihnen zu tun haben, möchten wir gern in einer neuen Reihe unsere Mitarbeiter vorstellen und dazu gleich das passende Lieblingsbuch der KollegInnen!

Ab sofort wird daher ein tredition-Mitarbeiter einmal pro Monat seinen Lesetipp aus dem aktuellen Programm vorstellen. Sylvia Anderson ist einer dieser Buchprofis, die sich tagtäglich um Ihr Buch kümmern. Im Blogbeitrag präsentiert sie ihr aktuelles Lieblingsbuch aus dem tredition-Programm: „Eduard“ von Attila Kovacs.

Mehr zum Lieblingsbuch von tredition

 

 

 

Auszeichnungen von Autoren

Saskia Zimmermann bei den Gourmand AwardsDer „Oscar für Kochbücher“ – tredition-Autorin Saskia Zimmermann auf der Short List der Gourmand Awards

Mit ihrem Kochbuch „Sarap Sarap – Kochen auf philippinisch“ nimmt tredition-Autorin Saskia Zimmermann bei den Gourmand World Cookbook Awards teil und repräsentiert damit Deutschland am 26. Mai 2018 in Yantai, China, gegenüber Büchern aus anderen Ländern. In Yantai werden anlässlich der Preisverleihung die besten Kochbücher weltweit ernannt.

Übrigens: Die Gourmand Awards zählen in der Rubrik Kochbücher zu den „Oscars“ der Branche. Wir wünschen Autorin Saskia Zimmermann für die Preisverleihung viel Glück und freuen uns, dass immer mehr Self-Publisher auch bei Preisverleihungen wahrgenommen werden.

Mehr Informationen gibt es hier

 

Autoren im Rampenlicht

Von Schreibhürden und Herausforderungen im Marketing – Beate Ferger und ihre etwas andere Auswandererbiografie

Beate Ferger PortraitSie ist viel und weit gereist und hat unendlich viel gesehen und erlebt. Lebensfreude und Lebensgenuss sind in ihr stark vereint. Sie liebt die Sonne und die italienische Mentalität, die in über zwanzig Jahren immer ihr Lebenselixier war. Daher hat ist sie nicht nur für ihren „Un-Ruhestand“ nach Italien ausgewandert, sondern hat über ihre Erlebnisse auch ein Buch verfasst – „Abenteuer Lebenslust“ -, in dem sie ihre vielseitigen Erlebnisse zu Papier gebracht hat.

Die tredition-Redaktion hat anlässlich der Buchveröffentlichung mit Beate Ferger ein Interview geführt, in dem es um ihre Buchpublikation, das Auswandern, Italien und das nicht immer einfache Buchmarketing geht. Darin erfahren alle angehende Autoren, wie Beate Ferger die anfänglichen Hürden der Schreibarbeit am PC gemeistert hat, welche Schwerpunkte sie im Buchmarketing legt und wie sie ihre eigene Homepage auf die Beine gestellt hat.

Zum Portrait

 

 

Auszeichnung für Autoren

„BUCH DES MONATS“ Mai 2017

Zwei SekundenZwei Sekunden – auf wahren Begebenheiten beruhende Erzählung offenbart die aufwühlenden Hintergründe einer Flucht

Die gerade einmal 15-jährige Slafa Kafi wirft in „Zwei Sekunden“ einen schonungslosen Blick auf eine Flucht aus der Heimat.

Der von politischen Begebenheiten inspirierte Roman „Zwei Sekunden“ schildert eine Flucht aus Pakistan. Slafa Kafi offenbart darin die Herausforderungen und das Misstrauen, mit denen Flüchtlinge nach den bisherigen Strapazen ihres Lebensweges in Deutschland konfrontiert werden. Kafis sensibel erzählter Roman liefert neben einer packenden, auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte auch das Plädoyer für eine größere Bereitschaft der Menschen in Deutschland, über den eigenen Tellerrand und die eigenen Vorurteile hinauszuschauen. Dies gelingt der jungen Autorin eindrucksvoll, denn Kafis bringt uns ein fremdes Universum ganz nah.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“

Beate Ferger Portrait

Von Schreibhürden und Marketingherausforderungen – Beate Ferger und ihre etwas andere Auswandererbiografie

Beate Ferger Portrait

Bild: Mit Witz und Charme geht Beate Ferger nicht nur Ihr Leben, sondern auch ihre Buchveröffentlichung an.

tredition-Autorin und Auswanderin Beate Ferger ist viel und auch weit gereist und hat in ihrem Leben mittlerweile viel gesehen und erlebt. Lebensfreude und Lebensgenuss sind in ihr stark vereint. Sie liebt die Sonne und die italienische Mentalität, die in über zwanzig Jahren immer ihr Lebenselixier war. Daher ist sie nicht nur für ihren „Un-Ruhestand“ nach Italien ausgewandert, sondern hat über ihre (Reise-)Erlebnisse auch ein Buch verfasst – „Abenteuer Lebenslust“ –, in dem sie ihre vielseitigen Erlebnisse in Deutschland und anderswo zu Papier gebracht hat.

Die tredition-Redaktion hat anlässlich der Buchveröffentlichung mit Beate Ferger ein Interview geführt, in dem es um ihre Buchpublikation, das Auswandern, Italien und das nicht immer einfache Buchmarketing geht.  Darin erfahren alle angehende Autoren, wie Beate Ferger die anfänglichen Hürden der Schreibarbeit am PC gemeistert hat, welche Schwerpunkte sie im Buchmarketing legt und wie sie ihre eigene Homepage auf die Beine gestellt hat.

 

 Erfahren Sie im Interview alles über:

  • Beate Fergers Liebe zu Italien
  • Wie die Autorin ihre Idee bis zur Buchidee umsetzte
  • Die Hürden bei der Schreibarbeit
  • Beate Fergers Weg zum Self-Publishing
  • Nützliche Tipps zur Buchveröffentlichung und Marketing: Die eigene Autorenwebsite

Das Interview

Vom Harz über den Rhein bis nach Italien

Ausschlaggebend für meine Auswanderung waren in erster Linie die Menschen. Ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, die höflichere Umgangsart, die Menschlichkeit und gegenseitige Wertschätzung, egal was einer ist, kann oder hat – es zählt nur der Mensch!

tredition: Wie kamen Sie auf die Idee ganz nach Italien auszuwandern?

Bild: Beate Ferger lebt seit einigen Jahren glücklich in Italien, im Land vieler Schriftsteller und Denker, wo sie auch ihr Buch „Abenteuer Lebenslust“ geschrieben hat.

Beate Ferger: Diese Gedanken sind bei mir langsam gereift, in den vielen Jahren in denen ich Italien bereist habe und auch in den vielen Jahren, in denen ich geschäftlich mit einem großen italienischen Unternehmen kooperiert habe.

Der Ursprung aber wurde von meinem Vater geweckt, der als Sanitäter im letzten Weltkrieg einige Jahre in der Toskana stationiert war. Seine Liebe für dieses Land, die Musik und die Menschen hat er mir näher gebracht und mich das erste Mal 1989 in die Toskana reisen lassen. Denn er hatte in einem Album seine Fotos mit Ortsangaben verewigt, sodass ich zusammen mit meiner Mutter diese Orte aufgesucht habe.

Ausschlaggebend für meine Auswanderung waren in erster Linie die Menschen. Ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, die höflichere Umgangsart, die Menschlichkeit und gegenseitige Wertschätzung, egal was einer ist, kann oder hat – es zählt nur der Mensch! Bewundert habe ich immer, wie die Italiener trotz großer Probleme ihre Lebensfreude nie verlieren. Es sind wirkliche Lebenskünstler, die mit wenig Möglichkeiten den höchsten Lebensgenuss zu erreichen wissen, mit der Familie, Freunden und auch mit Kunst und Kultur.

Auch ich bin hier in Ligurien viel gelassener geworden und habe mir zum Motto gemacht: Carpe diem!

Das erste Wort, was sich in meinem Kopf tief verankert tief, als ich 2009 ausgewandert war, hieß: „spetta“. Also habe ich in meinem Lexikon nachgeschaut, was es heißt, konnte es aber nicht finden, kein Wunder, denn es hieß „aspetta“ – „warte“! So habe ich „warten“ bzw. „abwarten“ sehr schnell lernen müssen, auch wenn es mir manchmal immer noch nicht so ganz leicht fällt. Jetzt lebe ich im neunten Jahr in Ligurien / Italien und kann von ganzem Herzen sagen, es war die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getätigt habe, hierher auszuwandern.

Von der Idee zum Buch

Ich stehe eigentlich mit dem PC auf Kriegsfuß.

tredition: Wie lange dauerte es, bis Sie den Roman von der ersten Idee bis zur letzten Zeile umgesetzt hatten?

Beate FergerBeate Ferger: Die Idee, ein Buch zu schreiben, ist langsam gereift. Die Umsetzung dieser Buchidee bis zur Buchveröffentlichung habe ich in circa sechs Monaten realisiert.

Die ersten Gedanken dazu kamen mir im Spätsommer 2017. Im Oktober habe ich es dann in Angriff genommen und erstmal eine Lebensphase aus ganz jungen Jahren zu Papier gebracht – die Marokkoreise 1969. Anfang Dezember war sie fertig. So habe ich gedacht, dass ich dieses Manuskript erst einmal an ein paar Verlage senden werde, um überhaupt zu sehen, ob mein Schreibstil, meine Geschichte bei irgendeinem Verlag überhaupt ein Interesse wecken würde, bevor ich mich an die zwei weiteren Lebensgeschichten wagen würde und auch diese noch zu Papier bringen würde.

Überrascht war ich über die fast ausschließlich sehr positiven Rückmeldungen, gleichzeitig mit der Aufforderung die zwei weiteren Geschichten noch zu schreiben und dann alle drei Manuskripte zusammen einzureichen.

Gesagt, getan und so habe ich mich fast täglich mit dem Schreiben befasst und mich dann letztendlich Ende Januar 2018 für tredition entschieden.

Auch wenn ich mit dem PC immer etwas auf dem Kriegsfuß gestanden habe, eigentlich immer noch, und dieser für mich nur Mittel zum Zweck für wenige Tätigkeiten war, so habe ich nun gezwungenermaßen wochenlang die meiste Zeit am PC verbringen müssen und es nimmt ja auch nach der Buchveröffentlichung noch kein Ende – ganz im Gegenteil. Allerdings, wenn die Arbeiten in meinem Gemüsegarten losgehen, wird es mich mehr hinausziehen. Also muss ich jetzt noch so viel wie möglich bzgl. Marketing, in die Wege leiten.

tredition: Was hat Sie beim Schreiben am meisten herausgefordert?

Beate Ferger: Die größte Herausforderung beim Schreiben war, nicht langatmig zu werden, sondern den Leser stets zum Weiterlesen anzuregen und die Spannung aufrecht zu erhalten. 

Abenteuer Lebenslust

Bild: Cover „Abenteuer Lebenslust“ von Beate Ferger

Die Entscheidung für’s Self-Publishing

Tipps zur Buchveröffentlichung und zum Marketing sind bei tredition umfangreich vorhanden.

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und tredition entschieden?

Beate Ferger_Italien_Brunnen

Bild: Mittlerweile ist Ligurien zu Beate Fergers zweiter Heimat geworden.

Beate Ferger: Meine Entscheidung für das Self-Publishing habe ich dem Internet zu verdanken. Dort habe ich zum ersten Mal davon gelesen. Da sich der tredition Verlag mit seinen Leistungen und Kosten sehr positiv von vielen anderen Anbietern hervorgehoben hat, habe ich mich letztendlich für tredition entschieden.

Ein Grund war, alles selbst gestalten zu können, mit sehr guten Vorgaben, Tipps zur Veröffentlichung und zum Marketing und auch die attraktiven Konditionen.

Tipps zur Buchveröffentlichung und zum Marketing sind bei tredition umfangreich vorhanden und auch die zusätzliche, persönliche Unterstützung von kompetenten Mitarbeitern ist überaus hilfreich.

Tipps zum Marketing: Die eigene Autorenwebsite

tredition: Könnten Sie beispielhaft ein paar Marketingmaßnahmen schildern, die Sie für Ihre Bücher unternehmen? Haben Sie da besondere Tipps für angehende Autoren/innen?

Beate Ferger: Bei meinem Buch ist die Druckerschwärze noch kaum getrocknet, aber Dank den vielen Vorschlägen vom tredition Verlag habe ich mich sogar bei Facebook registriert und kämpfe mich langsam durch. Bisher habe ich alle sozialen Netzwerke gescheut wie der Teufel das Weihwasser. Auch jetzt sträubt sich innerlich einiges dagegen. Diese Selbstbeweihräucherung liegt mir nicht, ist mir vollkommen fremd, gehört also nicht zu meinen Charaktereigenschaften. Mir ist aber sehr bewusst, dass Facebook trotzdem ein ganz wichtiger Bestandteil des Marketings sein wird. Die Zeit wird es zeigen. Außerdem bin ich im Moment dabei, eine Autoren-Webseite für mein Buch zu gestalten, um mich auf diese Weise Bloggern, Zeitschriften, Verbänden etc. präsentieren zu können. Also ich bin mit allem noch in den Startlöchern und kann noch nicht konkret sagen, was am erfolgreichsten sein wird bzw. ist. Das ist sicherlich auch stark vom gewählten Genre abhängig. Auf jeden Fall findet man bei tredition sehr viele Anregungen, um selbst für die Vermarktung aktiv werden zu können.

tredition: Sie haben als Marketinginstrument eine eigene Seite ins Leben gerufen? Wie sind Sie hier vorgegangen, was können Sie anderen Autoren mitgeben, die sich an eine eigene Homepage wagen wollen?

Homepage Beate Ferger

Bild: Im Un-Ruhestand hat sich Beate Ferger nach ihrer Buchveröffentlichung erstmals auch an eine eigene Homepage gewagt.

Beate Ferger:  Mit dem Computer habe ich schon immer etwas auf dem Kriegsfuß gestanden, das muss ich zugeben. Eigentlich erst jetzt in Verbindung mit meiner Bucherstellung beim tredition Verlag habe ich mich richtig in die Feinheiten von Schreibprogrammen und Co hineingefuchst. Aber oft lagen die Nerven blank, auch weil Geduld nicht meine Stärke ist.

Im Marketing lege ich derzeit den Schwerpunkt auf meine Autorenwebsite. Dank reichlicher Informationen im Internet ist es auch für Laien möglich, ohne Fachkenntnisse eine eigene Homepage aufzusetzen. Ich habe mich für WordPress entschieden, da dies viele Funktionen bietet. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich in die Systematik von WordPress hineingefuchst hatte. Daher habe ich für die Erstellung meiner Webseite reichlich Zeit investiert. Für das Impressum und ein paar Links brauchte ich Unterstützung und habe im Web unter Freelancer kostenpflichtige Hilfe gefunden. Wichtig ist für mich nur, dass ich es überhaupt geschafft habe und mir “mein Werk“ nun auch gefällt. Ob diese Website auch andere ansprechen wird und zu mehr Erfolg führen wird, muss die Zeit zeigen.

tredition: Welche Tipps zur Buchveröffentlichung haben Sie für Autoren, die vor der Entscheidung stehen, wie und wo sie ihr Buch publizieren?

Abenteuer Lebenslust_Ferger Bücher

Bild: Zu ihrem Buch „Abenteuer Lebenslust“ gab es bisher von ihren Lesern nur positive Reaktionen.

Beate Ferger: Schwer zu beantworten, das wie oder wo, denn es ist doch eine sehr individuelle Entscheidung. Der eine liebt es, wenn er nur sein Manuskript bei einem Verlag einzureichen braucht und der Verlag für alles andere zuständig ist, wie z.B. die Gestaltung des Buchumschlags und das Lektorat. Da kann es auch sein, dass Lektoren ihre eigene Handschrift gern erkenntlich zeigen und das eingereichte Manuskript letztlich nur mit vielen Änderungen in den Druck kommt. Ich selbst wollte ungern Änderungen am Buchtext annehmen, damit der individuelle Charakter meines Buches und mein ganz eigener Stil nicht verlorengehen. Der Lesegenuss sollte doch in erster Linie ausschlaggebend sein. Ich lebe in Italien, da muss nicht immer alles zu 100% perfekt sein und das kommt mir sehr gelegen und ich lebe inzwischen ebenfalls nach dieser Devise.

Wie sieht die Zukunft aus?

tredition: Dürfen wir uns auf ein weiteres Buch von Ihnen freuen und wird es wieder etwas zum Lachen und auch zum Nachdenken geben?

Beate Ferger:  Schauen wir mal, was die Zukunft so bringen wird, da will ich nicht zu viel verraten. Außerdem, wie bereits erwähnt, ist mein Motto: Carpe diem – Pflücke den Tag!  Es heißt nicht, dass ich kopflos in die Zukunft schaue, aber ich genieße das Jetzt und Heute. Weiß ich, wie lange ich noch leben werde , bzw. ob ich den morgigen Tag noch erlebe?  Was ich einmal genossen habe, kann man mir nie mehr nehmen, also gehe ich voller Lebensfreude jeden neuen Tag an, der mir geschenkt wird. Abenteuer Lebenslust_Ferger_mit KamelienAber sollte ich mich doch noch einmal ans Schreiben begeben, werden es wieder Geschichten aus meinem Leben sein, mit denen man schmunzeln, lachen, viel erleben kann, aber die einen auch nachdenklich stimmen können.

Über die Autorin

Beate Ferger, wurde 1947 in Goslar / Harz, geboren. Schon als Kind haben ihr ihre Eltern den Grundstein für gute Literatur gelegt. Während andere Kinder Comics lasen, wurde sie selbst von Kind an auch an anspruchsvolle Literatur herangeführt und dementsprechend hat sich aus ihr eine Leseratte entwickelt, mit mal leichterer und mal anspruchsvollerer Literatur, je nach Stimmung und Angebot.

Gereizt haben sie von Jugend an fremde Länder und Kulturen. Sie hatte das Glück in ihrem Arbeitsleben viele Länder in Europa zu bereisen. Einmal zog es sie zusammen mit ihrer Mutter sogar nach Malaysia. Nach einem erlebnisreichen Arbeitsleben hatte sie nur einen einzigen Gedanken, den “Un“Ruhestand in Italien genießen zu können, was sie 2009 dann in die Tat umgesetzt hat. 2017 kam ihr der Gedanke, drei schöne Zeiten, mit teils außergewöhnlichen Erlebnissen aus ihrem Leben, zu Papier zu bringen, eine ganz neue Erfahrung sollte das Autorenleben sein.

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