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Nachgefragt: Wie finden tredition-Autoren den neuen „Leseclub“ von Mark Zuckerberg?

„Like“ oder „Dislike“ – in Zeiten von Social Media hat ein einziges Wort große Schlagkraft. Auch im Falle von Büchern: Wer vertraut nicht auf die Bewertungen und Empfehlungen der eigenen Freunde und Bekannten? Mit Facebook, Twitter und Co ändert sich die Art wie Lese- und Kaufentscheidungen getroffen werden und auch deren Agilität: Ein Blick aufs Smartphone statt tiefergehender Lektüre des FAZ-Feuilletons – und zack ist ein Buch gekauft oder eben nicht. Das mag nicht für jeden und in jeder Situation gelten, aber Fakt ist: Social Media beeinflusst den Literaturgeschmack in hohem Maße.

Aktuellste Neuerung in diesem Kontext: Facebook-Chef Mark Zuckerberg richtete einen virtuellen Leseclub namens „A Year of Books“ ein. Alle zwei Wochen will er auf der gleichnamigen Facebook-Seite ein Buch besprechen und zur Diskussion darüber anregen. Den Anfang machte Zuckerberg mit dem Sachbuch „The End of Power“ von Moisés Naím, dessen Nachfrage bei Amazon auch prompt rasant anstieg.

tredition hat einmal bei Autoren nachgefragt, wie sie die Initiative von Zuckerberg bewerten und wie effektiv Facebook bei der Bewerbung ihrer eigenen Bücher gewesen ist:

„Denke ich an Mark Zuckerberg, frage ich mich leider zuerst automatisch ‚Na, welchen Nutzen wird er daraus wieder ziehen wollen?‘. Generell ist es natürlich schön, wenn das Lesen nicht in Vergessenheit gerät und unterstützt wird. Peter GranzowIch persönlich freue mich über jedes Schulkind, dass, anstatt bunte Kugeln auf einer Spiele-App zu sortieren, neben seinen Schulbüchern auch mal ein anderes Buch liest … und sei es „nur“ Harry Potter, es muss ja nicht ständig etwas Tiefgründiges sein … da wären wir auch schon bei meinem Titel „Störfaktor Kunde“, auch das ist einfache Kost, in der sich aber bestimmt jeder wiederfinden wird und beim Lesen hoffentlich Schmunzeln muss. Was die Ankündigung meines Buches angeht, so muss ich gestehen, war Facebook geradezu ideal.“

Peter Granzow veröffentlichte im Dezember 2014 das humorvolle BuchStörfaktor Kunde bei tredition

 


Richard-Koechli„Generell ist jedes soziale Medium eine Chance mehr, die man nutzen kann und soll bei der Vermarktung eines Werkes. Man darf sich dabei allerdings keine falschen Hoffnungen machen. Es ist sozusagen einfach eine neue Art, Flyers zu verteilen; auch auf der Straße reagiert schließlich nicht jeder gleich begeistert auf einen Handzettel… Man soll die „virtuellen Zettel“ einfach verteilen, als eine von sehr vielen Aktionen, kann sogar ein beschränktes Budget für gesponserte, Zielgruppen-orientierte FB-Beiträge ausgeben – und möglichst nichts Konkretes erwarten dabei. Es ist die Gesamtheit der investierten Vermarktungs-Energie, die ausschlaggebend ist und dem Werk hilft, den Weg zur Leserschaft zu finden. Ein guter Teil dieses Weges – das habe ich gelernt im Musik-Geschäft – bleibt dann ohnehin geheimnisvoll, man kann die Dinge nicht erzwingen. Der neue Facebook-Leseclub wiederum muss seinen Weg erstmal gehen und sich behaupten; neu ist die Idee ja keineswegs. Aber why not? Die Gefahr, dass nur populäre Titel berücksichtigt werden, besteht sehr wohl – aber wie bei allen Gefahren muss man sich ja nicht gleich einschüchtern lassen. Probieren! Allerdings würde ich erst abwarten, bis der Club auch unmissverständlich eine Ecke für deutschsprachige Literatur eingerichtet hat – vorher macht das m.E. kaum Sinn.“

Richard Koechli widmet sich mit seinem im November 2014 erschienenen RomanDem Blues auf den Fersender Musikgeschichte


Michael Paul_Blog„Es gibt bereits genug etablierte Facebook-Gruppen dieser Art. Ich glaube nicht, dass Self-Publisher so was von Facebook vorgesetzt brauchen… schon gar nicht in englischer Sprache. Die Qualität in diesen Gruppen ist doch meist eher schwach. Für interessierte Leser sind lovelybooks und Co sicher die bessere Adresse.“

Michael Paul schrieb den historischen und spannungsgeladenen RomanWimmerholz„, erschienen im März 2014

 

 


Yvonne Holthaus„Dass Mark Zuckerberg einen immensen medienstarken Einfluss hat, ist unbestritten. Dass er ihn auch hinsichtlich eines Buchclubs und damit zusammenhängender Einflussnahme auf Verkaufszahlen von Büchern hat, wurde bereits mit seiner ersten Empfehlung ‚The End of Power‘ von Moisés Naím belegt. 44.000 Rangplätze bei Amazon aufzusteigen, ist schon eine Hausnummer, die ihresgleichen sucht.

Da Zuckerberg angibt, Buchtitel-Vorschläge anzunehmen, sehe ich hier für die Self-Publisher eine große Chance. Wie die Rädchen im Hintergrund laufen, was die Parameter für eine Aufnahme in sein Programm sind und ob er selbst schlussendlich die Buchauswahl für seinen Club trifft, ist unklar. Zumindest läuft es unter seinem Namen, was massivst werbewirksam ist.

Virales Marketing über die diversen Social Media-Plattformen ist und bleibt die erfolgreichste Marketingstrategie, die ein Unternehmen oder Autor betreiben kann. Dass Facebook sich als ein Faktor von Vielen hierfür anbietet, sollte mittlerweile auch jedem klar sein. Viel wichtiger, als das Wissen DASS es so ist, sollte aber auch das WIE sein. Denn ein falscher, zu aggressiver Werbeauftritt wirkt eher gegenteilig und lässt so manchen potenziellen Leser sich schon im Vorfeld genervt anderen Dingen zuwenden.“

Yvonne Holthaus veröffentlichte 2013 bei tredition ihre ergreifende BiographieMit dem Gesicht zur Sonne

Beatrice-Schmidt_Web„Ich vermarkte meine Ernährungsratgeber in erster Linie über Facebook und Co, aber auch über meinen eigenen Blog. Daher stehe ich diesem neuen Projekt von Mark Zuckerberg offen gegenüber. Ich bin gespannt wann er den Leseclub für den deutschsprachigen Raum in deutscher Sprache anbietet und was wir Autoren dann tatsächlich tun müssen, um dort besprochen zu werden.

Spannend für mich ist auch immer die Frage: „Habe ich als Fachbuchautorin überhaupt eine Chance dort besprochen zu werden oder sind es dann nicht doch eher die vielen wundervollen Bücher aus der Belletristik, die genannt werden?“

Bis der Leseclub auch für uns deutschsprachige Autoren interessant wird, warte ich einfach ab und schreibe weiter an meinem nächsten Projekt.

Beatrice Schmidt gab bei tredition 2013 bzw. 2014 die beiden Ernährungs-Fachbücher „Ich stell dann mal um“ und „Abnehmen ohne Achterbahn“ heraus.

Liebe tredition-Autoren, was ist Ihre Meinung zu dem Leseclub „A Year of Books“`? Wir freuen uns wenn Sie unsere Kommentarfunktion in diesem Blog nutzen!

Zuckerbergs Initiative wurde bereits in diversen Medienberichten kommentiert, u.a.:

DIE ZEIT: Achtung #longread
DIE WELT: Facebook und Bücherlesen schließen sich aus
BILD-ZEITUNG: Mark Zuckerberg sorgt für irren Bücher-Hype
FORBES: Mark Zuckerberg Starts A Book Club As His New Year’s Resolution
THE INDEPENDENT: Mark Zuckerberg’s book list has Oprah effect with sales soaring on Amazon

 

Die bunten Hunde: tredition-Autoren präsentieren sich auf der Leipziger Buchmesse

die bunte hunde_leipzigDie Leipziger Buchmesse ist das erste große Highlight eines jeden neuen Branchenjahres. 2015 erwartet alle tredition-Autoren dort eine besondere Premiere: Eine Gruppe von Autoren, die Ihr Werk bei tredition publiziert haben, sind unter dem Namen „Die bunten Hunde – Bücher direkt vom Autor“ mit einem Gemeinschaftsstand in Leipzig vertreten. Mit dabei sind u.a. Yvonne Holthaus, Beatrice Schmidt, Mike Frajese, Michael Paul und Richard Mackenrodt. Die Aktion wird von tredition gesponsert.

Die Initiatoren geben auch anderen (tredition)-Autoren die Möglichkeit, ihr Buch vor Ort am Gemeinschaftsstand zu präsentieren.

Das sind im Einzelnen die Leistungen für Autoren:

  • Attraktive Ausstellung eines oder mehrerer Bücher während der gesamten Messe
  • Aktive Vorstellung des Buches durch die Autoren vor Ort (Sie  liefern dafür ein DinA4-Infoblatt mit Angaben zu Inhalt, Zielgruppe und zu Ihnen)
  • Einbindung in eine Flat-Screen-Präsentation am Stand
  • Bestell- und Verkaufsmöglichkeit über den Online-Shop vor Ort auf der Messe (Verlinkung nach Wunsch des Gastautors auf seine eigene Website/Shop oder jeder anderen Website mit direkter Bestellmöglichkeit)
  • Möglichkeit zum „Meet & Greet“ (1 Stunde) am Stand nach Terminabsprache (nur begrenzte Anzahl möglich)
  • Promotion der Bücher und des Standes über Facebook
  • Kostenbeitrag: 70 € für das erste, je 60 € für weitere Bücher, 300 € für ein Regal (5 Bücher).

Anmeldung für Gastautoren verbindlich bis 10. Januar erforderlich!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an tredition-Autorin Yvonne Holthaus oder melden Sich direkt hier an: buch@gesicht-zur-sonne.de

Informationen zur Leipziger Buchmesse erhalten Sie hier

Die Initiatoren und Ihre Werke:

 

Beatrice Schmidt

Beatrice Schmidt

Yvonne Holthaus

Yvonne Holthaus

Mike Frajese

Mike Frajese

Michael Paul

Michael Paul

Richard Mackenrodt

Richard Mackenrodt

 

 

 

 

 

 

 

Abnehmen ohne Achterbahn

ET: Juli 2014

Mit dem Gesicht zur Sonne

ET: Sept. 2013

Die fliegende Oma

ET: Sept. 2014

Wimmerholz

ET: März 2014

Azharú

ET: Sept. 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit tredition-Autor Daniel Hoch

Buchpräsentation von Daniel Hoch

Daniel Hoch arbeitet als Autor, Berater und Speaker. Jährlch besuchen über 10.000 Teilnehmer seine Seminare und Vorträge über Erfolgsrezepte für Beruf und Privatleben.

„Es gibt keinen inneren Schweinehund, das ist Ihre persönliche Lüge, denn wen sehen Sie morgens im Spiegel?“, schreibt Daniel Hoch in seinem Ratgeber „Aufschieberitis“. Klar, ohne Umschweife und –im besten Sinne – schonungslos ehrlich veranschaulicht er in seinem 220-seitigen Werk eine „Volkskrankheit“, die wohl jeden in verschiedensten Lebenslagen erwischt: Ungeliebte Aufgaben werden aufgeschoben, sei es die Steuererklärung, ein Job-Projekt oder das abendliche Joggen. Daniel Hoch geht den Symptomen der „Aufschieberitis“ auf den Grund und gibt Lesern Erfolgsrezepte an die Hand, um die Krankheit zu besiegen. Im Interview mit tredition erläutert Daniel Hoch, wie das Buch entstand und welche Werbemaßnahmen er für sein Werk unternimmt. Zudem gibt er Autoren Tipps zur Umsetzung eines Buchprojektes an die Hand.

tredition: Lieber Herr Hoch, in Ihrem dieses Jahr erschienenen Buch Aufschieberitis geht es dem „inneren Schweinehund“ so richtig an den Kragen. Ist das Phänomen, Aufgaben aufzuschieben, wirklich eine Volkskrankheit?
Daniel Hoch: Auf jeden Fall! Jeder kennt das: Dinge, die man schon längst gern vom Tisch hätte, werden aufgeschoben. Steuererklärung? Mehr Sport? Später, wenn man mal Zeit hat … Unerledigtes nagt und erzeugt Schuldgefühle. Zum Jahreswechsel nehmen sich immer weniger Menschen etwas fürs neue Jahr vor und nur 8% erreichen ihre Wünsche wirklich.

tredition: Wie entstand die Idee zu dem Buch? Und wie würden Sie Ihre Zielgruppe definieren?
Daniel Hoch: Als Berater und Speaker bin ich viel unterwegs und coache Firmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dank meiner Seminare und Vorträge merke ich immer wieder: Gegen die „Aufschieberitis“ ist niemand immun. Ganz klar: Meine Zielgruppe liegt bei Frauen und Männern jeden Alters – das Problem ist das gleiche, nur die Ausprägung variiert. Und das Beste: Allen kann geholfen werden.

tredition: Welches Marketing unternehmen Sie für das Werk? Welche Maßnahmen haben Sie bisher als am effektivsten empfunden?
Daniel Hoch: Ich gehe auf Lese-Tour! Seit der Buchpremiere im September in Leipzig konnte ich das Buch in Kooperation mit dem BVMW und den Wirtschaftsjunioren auch in anderen Städten Deutschlands präsentieren. Selbst Mallorca und Hongkong sind auf Anfrage. Darüber hinaus ist es natürlich toll, den Teilnehmenden meiner Seminare direkt im Anschluss meine Tipps im Buchformat an die Hand zu geben.

tredition: Als Speaker und Berater widmen Sie sich unterschiedlichen Themen der Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung usw. Inwiefern kommt Ihnen dieser berufliche Hintergrund beim Bücherschreiben bzw. auch bei der Vermarktung zugute?Aufschieberitis von Daniel Hoch
Daniel Hoch: Einerseits half mir das natürlich bei der Recherche: Meine Erfahrungen als Berater und Coach zeigen mir, welche Problemstellungen immer wiederkehren und welche Lösungsansätze sich bewähren. Andererseits orientiert sich mein Buch auch an der Struktur meiner Vorträge: Eine klare Gliederung und leicht zugänglicher Inhalt waren meine Orientierungspunkte. Schließlich will ich Zuhörer und Leser wirklich erreichen!

tredition: Welche Tipps würden Sie anderen Autoren geben, die ein Buchprojekt vor sich haben? „Aufschieberitis“ ist beim Schreiben ja durchaus auch ein Knackpunkt…
Daniel Hoch: Nach der Recherche eine klare Gliederung entwerfen und sich Zeitvorgaben beim Schreiben setzen. Und dann einfach mit den Entwürfen beginnen – nichts ist schlimmer als ein leeres Blatt! Step by step. Reden Sie darüber und holen Sie sich Unterstützung gerade beim Lektorat.

tredition: Könnten Sie drei Gründe nennen, weshalb Leser zu Ihrem Buch greifen sollten?
Daniel Hoch:
1) Ich erkläre: „Aufschieberitis“ – wo liegt ihr Ursprung und wieso betrifft mich das?

2) Ich gebe den Lesern konkrete Erfolgsrezepte mit an die Hand.

3) Mein Buch animiert zu Veränderungen und ich rede Tacheles.

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und tredition entschieden?
Daniel Hoch: Ich bin gern unabhängig und nehme Dinge selbst in die Hand. Self-Publishing ist eine unkomplizierte Möglichkeit, seine eigene Botschaft professionell zu veröffentlichen.

tredition: Haben Sie bereits ein weiteres Buchprojekt in der Pipeline?
Daniel Hoch: Ideen habe ich viele! Mich interessieren Themen rund um die Wirtschaft des Mittelstands. Als Leiter der Servicestelle für die Region Leipzig bin ich ebenfalls für die Oskar-Patzelt-Stiftung aktiv, die jährlich den „Großen Preis des Mittelstandes“ ausruft. Vielleicht geht mein nächster Ratgeber in diese Richtung. Am meisten interessieren mich die Denk- und Handlungsfehler von Menschen, auch dieses Thema verfolge ich für die nächsten Jahre.

Blogs im Porträt: Wortakzente – hier ist der Name Programm

Wortakzente_ScreenshotWer die Buchblogs von Daniela Dreuth aufruft, dem wird schnell bewusst: Hier ist eine Dame am Werk, die gern mit Sprache umgeht und sich für das Schreiben begeistert: Die Namen ihrer beiden Blogs „Wortakzente“ und „Kinderohren“ sind fein gewählt und bleiben im Gedächtnis. Büchern und Geschichten widmet sich Daniela Dreuth nicht nur als Bloggerin, sondern auch beruflich als freie Lektorin. Im Interview mit tredition berichtet Daniela Dreuth, welche Genres sie als Bloggerin bevorzugt.

tredition: Wann haben Sie Ihren Blog gestartet?
Daniela Dreuth: Der erste Artikel in meinem Blog „Wortakzente“ erschien im November 2009.

tredition: Wie würden Sie in Kürze das Konzept Ihres Blogs beschreiben?
Daniela Dreuth: Hauptsächlich rezensiere ich Romane und Sachbücher, aber zwischendurch berichte ich über alles Mögliche, was mir gerade wichtig ist, beispielsweise eine Besichtigung einer neuen Jugendjustizvollzugsanstalt. Ab und zu nehme ich auch gerne an einer Blogtour teil.

tredition: Können sich Autoren an Sie wenden, wenn Sie sich eine Rezension bei Ihnen wünschen?
Daniela Dreuth: Ja, das können sie gerne machen. Sie sollten nur nicht zu enttäuscht sein, wenn ich eine Absage erteile. Manchmal passt es thematisch nicht oder es springt beim Lesen der Inhaltsangabe einfach kein Funken über. Meist liegt es aber daran, dass ich schlicht zu viele Anfragen bekomme – ich muss die vielen Bücher ja auch irgendwann lesen. Außerdem habe ich noch ein zweites Buchblog, Kinderohren, in dem ich Kinderbücher bespreche.

tredition: Sind Sie auf spezielle Genres beschränkt oder rezensieren Sie bunt durch die Genre-Landschaft?
Daniela Dreuth: Ich lese zeitgenössische Literatur, Fantasy, auch mal einen historischen Roman oder Krimi. Außerdem Sachbücher, aber da interessiert mich natürlich auch nicht jedes Thema. Ich mag vor allem Biografien und Bücher über Sprache(n).

tredition: Was fasziniert Sie am Schreiben und an der Literatur besonders?
Daniela Dreuth: Am Lesen liebe ich die Möglichkeit, alles um mich herum zu vergessen und in fremde Zeiten und Welten abzutauchen. Das Schreiben macht mir einfach Spaß, außerdem finde ich es schön, wenn durch mich Bücher, die mir gefallen haben, weitere Leser finden.

Übrigens: Auf ihrer Webseite gibt Daniela Dreuth wertvolle Schreibtipps. Lesenswert für alle Autoren!

Mr. eBook: tredition-Autoren und ihre Marketingstrategien

tredition auf mrebook.deDie Möglichkeiten als Self-Publisher für das eigene Buch zu werben sind vielfältig. Die Kunst ist es, den individuell effektiven Werbemix zu definieren und zu gestalten. In einem Gastbeitrag auf mrebook.de stellt tredition vier Autoren und deren erfolgreiche Marketingstrategien vor. Lassen Sie sich inspirieren!

Blogs im Porträt: Anima Libri – Auftritt mit Eleganz

Anima Libri

Anima Libri (= die Seele des Buches) empfängt die Blog-Besucher mit einer übersichtlichen Seitenstruktur und kreativer Darstellung der Rezensionen

Klare Struktur, gute Übersicht und ein ansprechendes Layout sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Besucher eines Blogs Lust zum Verweilen haben. Der Buchblog „Anima Libri“ ist buchstäblich mit Herz und Seele angelegt. Kleine Symbole über jedem Buchtitel verdeutlichen das entsprechende Genre, kurze Teaser, die die Buchrezension zusammenfassen, schaffen einen schnellen Überblick und erhöhen den Anreiz, die komplette Rezension zu lesen. Interaktiv wird  der Blog zudem durch Autoreninterviews, die mit Gewinnspielen verknüpft werden. Hannah Rautenberg – die „gute Seele“ hinter Anima Libri – führt im Gespräch mit tredition das Konzept ihres Blogs näher aus.

tredition: Wann haben Sie Ihren Blog gegründet?
Hannah Rautenberg:
Meinen Blog, Anima Libri – Buchseele, gibt es unter diesem Namen seit Ende 2010, wenn auch im Laufe der Zeit auf verschiedenen Plattformen und verschiedenen Domains. Mit dem Bloggen an sich habe ich allerdings schon einige Jahre vorher, irgendwann mit etwa 14 Jahren, damals allerdings nur sporadisch und auf wechselnden Blogs, von denen heute leider nichts mehr übrig ist.

tredition: Könnten Sie das Konzept Ihres Blogs erläutern?
Hannah Rautenberg:
In den vergangenen vier Jahren haben sich die Inhalte auf meinem Blog hauptsächlich auf Buchbesprechungen und Autoreninterviews konzentriert, für das ganze persönliche „Drumherum-Geblogge“ hatte ich irgendwie noch nie ein Händchen. So gibt es auf Anima Libri nahezu täglich Rezensionen von mir oder meinen Rezensenten, wobei ich hauptsächlich Fantasy lese und rezensiere, darunter auch vieles, was so als Young Adult oder All Age eingestuft wird, allerdings mit zunehmenden „Ausflügen“ in andere Genres. Meine Rezensenten/Co-Blogger hingegen sind allesamt eingefleischte Krimifans, sodass insgesamt eine doch recht bunte Mischung zusammen kommt.

Hannah Rautenberg - Filia Libri (c) privat

Hannah Rautenberg (© privat)

tredition: Können Autoren Ihnen Rezensionsexemplare anbieten?
Hannah Rautenberg: Ich freue mich immer, wenn mich Autoren über mein Blog finden und anschreiben (entweder über das Kontaktformular oder die E-Mail-Adresse im Impressum), um mich auf ihre Werke aufmerksam zu machen. Ich muss zwar zugeben, dass ich den Veröffentlichungen von Independent-Autoren zuweilen kritisch gegenüberstehe, weil ich damit vor Jahren, als e-Books und Selfpublishing zum ersten Mal so richtig im deutschsprachigen Raum aufkamen, einige nicht ganz so positiven Erfahrungen gemacht habe. Mittlerweile habe ich gelernt, dass Independent bei weitem nicht gleich zu setzen ist mit minderwertiger Qualität. und Rechtschreib- und Grammatikfehler findet man auch in den Veröffentlichungen großer Verlage oftmals zur Genüge. Daher finde ich es immer sehr spannend, wenn mich Independent-Autoren anschreiben und freue mich, wenn ich ihnen mit meinem Blog eine Plattform bieten kann, über die sie hoffentlich den einen oder anderen interessierten Leser für ihr Werk finden können.

tredition: Was fasziniert Sie an Büchern und an der Literatur besonders?
Hannah Rautenberg:
Generell finde ich es immer wieder faszinierend, was für unglaubliche Geschichten Autoren – egal ob nun Independent oder Verlagsautoren – erschaffen. Es ist gerade diese Vielfältigkeit, die mich so am Lesen und an der Literatur begeistert: Die Möglichkeit in die unterschiedlichsten Welten abzutauchen und die vielfältigsten Abenteuer an der Seite abwechslungsreicher Charaktere zu erleben. Daher habe ich mich nach einigem Hin und Her auch dazu entschieden, mein Hobby man zum Beruf zu machen und ein Studium gewählt, in dem Literatur keine kleine Rolle spielt – und natürlich ist das auch der Grund, weshalb ich blogge.

Starker Auftritt von „Madame Coquette und Monsieur Galant“ bei Thalia in Krefeld

Birgitt-Schweren-Wolters

Birgitt Schweren-Wolters, stellvertretende Geschäfstführerin von Thalia in Krefeld

Ob Brimborium, Torte, Nippes oder Tschüss – zahlreiche Worte unseres alltäglichen Sprachegebrauchs haben ihren Ursprung in der französischen Sprache. tredition-Autor Pierre Sommet widmet sich solchen Begrifflichkeiten in seinem jüngst erschienenen Werk „Madame Coquette und Monsieur Galant„. In Krefeld, wo der Autor bereits seit langem heimisch ist, erregt das Buch große Aufmerksamkeit. In der dortigen Thalia-Filiale wird das Werk frontal im Geschäft präsentiert und auch werblich unterstützt. Wir sprachen mit Birgitt Schweren-Wolters, stellvertretende Geschäfstführerin von Thalia in Krefeld, über die tolle Auslage des Titels und die Bedeutung von Independent-Autoren für den Buchhandel.

tredition: „Madame Coquette und Monsieur Galant“ wird bei Thalia aufmerksamkeitsstark präsentiert. Was bewog Sie zu der prominenten Auslage des Titels?
Birgitt Schweren-Wolters: Pierre Sommet hat bereits vor zwei Jahren ein erstes Buch zu diesem Thema herausgegeben, das sehr erfolgreich verkauft wurde. Da er durch seine Arbeit bei der Volkshochschule Krefeld vielen Menschen Französischunterricht gegeben hat, ist er eine stadtbekannte Person, bekannt auch durch seine humorige, charmante Art. Er hat mit uns verschiedene Verkaufsevents bestritten, die sehr viel Spaß machten, auch dem Publikum, und kommerziell sehr erfolgreich waren.

tredition: Welche Bedeutung haben Regionalia generell bei Thalia in Krefeld?
Birgitt Schweren-Wolters: Regioanaltitel haben vor Weihnachten eine sehr große Bedeutung. Viele werden als Geschenke, auch in letzter Minute, gekauft. Hier interessieren sich auf einmal Menschen für Bücher, die sonst kaum lesen. Jeder möchte aber wissen, was in seiner Stadt passiert. Wir organisieren an den vier Samstagen vor Weihnachten Signierstunden mit allen Autoren für aktuelle Regionalliteratur, die gerade erschienen ist, mitten in der Buchhandlung. Hierbei helfen auch die Zeitungsartikel, die die Leser erreichen und neugierig machen auf das neue Buch!

Blickfang im Regal

tredition: Sie werben zusätzlich mit Plakaten für das Buch. Wie ist die Resonanz der Kunden darauf?
Birgitt Schweren-Wolters: Wir hängen die Plakate in alle Eingangstüren und haben so einen Blickfang, auch wenn am Wochenende das Geschäft geschlossen ist und die Menschen auf der Straße flanieren. Auch unsere Schaufenster werden mit Plakaten und Büchern dekoriert.

Madame Coquette und Monsieur Galant

Starker Auftritt: Das Buch von Pierre Sommet hat einen prominenten Platz bei Thalia in Krefeld

tredition: Wie zufrieden sind Sie bisher mit dem Verkauf?
Birgitt Schweren-Wolters: Nach den ersten Zeitungsartikeln – Herr Sommet selbst ist auch sehr gut vernetzt –, ist die Resonanz bereits gut.

tredition: Werden Sie mit Herrn Sommet eine Buchpräsentation durchführen?
Birgitt Schweren-Wolters: Wir haben eine erste kleine Präsentation am 5. Dezember bei unserem Nikolaus-Shopping zwischen 19-22 Uhr geplant und 2-3 Auftritte jeweils samstags von 12-14 Uhr im Laden zur Signierstunde.

tredition: Welchen Stellenwert haben bei Thalia in Krefeld aufstrebende Autoren, die nicht unter bekannter Verlagsmarke veröffentlichen? Teilen Sie die Einschätzung, dass solche Autoren dem Buchhandel heute neue Umsatzchancen jenseits des Mainstreams bieten?
Birgitt Schweren-Wolters: Es müssen wirklich interessante, ausgefallene Themen sein und solche, die für die Stadt eine Rolle spielen. Die Autoren sollten entweder gute Kontakte zur Presse haben oder aus einer Gruppe oder einem Vereinsleben heraus kommen, um gleich einen kleinen „Fanclub“ mitzubringen. Ansonsten lohnen sich keine Abendveranstaltungen oder Präsentationen, wo mindestens 3-4 Personen ihren Einsatz haben müssten. Wenn die Bücher nur irgendwo im Laden ausliegen, ist die Chance auf einen Verkauf gleich Null. Ein Buch muss eine ISBN haben, einen fairen Preis, eine Rechnungstellung, die unser Stammdatensystem versteht und darf nicht bereits in der Zeitung stehen, wenn das Buch noch nicht im Laden ist. Im Falle von Herrn Sommet haben wir den Vorgängertitel sehr erfolgreich verkauft; der Autor ist ein absoluter Garant für einen weiteren Erfolg, an dem er tatkräftig und aktiv mitarbeitet.

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier.

Autorenwissen: Ein Blick auf die deutsche Presselandschaft

„Es gibt nur eins, das schlimmer ist, als wenn Leute über einen reden, und das ist, wenn sie nicht über einen reden“, lautet ein bekanntes Zitat des irischen Schriftstellers Oscar Wilde. Das lässt sich auch auf den Bereich des Self-Publishing übertragen: Je mehr ein Autor im Gespräch ist, desto größer die Chancen, dass sein Werk wahrgenommen und gekauft wird. Dazu tragen Rezensionen in der Presse einiges bei. Aber welche Zeitungen und Zeitschriften sollten überhaupt kontaktiert werden? Wie erreicht ein Autor seine Zielgruppe am besten?

Special-Interest-Magazine

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Der wachsenden Anzahl an Online-Nachrichtenportalen zum Trotz ist die Vielfalt an Pressetiteln in Deutschland so groß wie nie. Ganze 382 Zeitungen und 1.971 Zeitschriften sind bei der IVW – der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern – gemeldet. Alle drei Monate gibt die IVW aktuelle Daten zu den Verkaufsauflagen dieser Titel heraus. Dass die Mehrheit der Zeitungen und Publikumsmagazine mit sinkenden Auflagen zu kämpfen hat, ist kein Geheimnis.

Tatsache ist aber auch: Der Markt hat sich in den vergangenen Jahren stark diversifiziert, die Zahl der Magazine im sogenannten Special-Interest-Bereich steigt – es werden also immer spezielle Themengebiete und Zielgruppen bedient – während klassische Tageszeitungen, Nachrichtenmagazine, Programm- und Frauenzeitschriften stark an Kioskkäufern und Abonnenten einbüßen. Special-Interest-Titel profitieren zumeist auch von einer vergleichsweise hohen Preisbereitschaft ihrer Zielgruppe. Zu beobachten ist auch: Immer mehr neu gegründete Zeitschriften spiegeln Freizeit- und gesellschaftliche Trends wider, die sich zunächst im Internet herauskristallisieren und von den Verlagen aufgegriffen werden.

Drei Beispiele für erfolgreiche Magazinkonzepte

Brand Eins: Originelle Cover, hochwertige Aufmachung und spannende, tiefergehende Reportagen statt nur Börsenanalysen oder Steuertipps zeichnen das 1999 gegründete Wirtschaftsmagazin aus.

Landlust: Der Zeitschriften-Shootingstar der letzten Jahre. Das Magazin rund um Landleben und Country-Style verkauft sich im Schnitt über eine Million Mal und stellt damit sogar den Spiegel in den Schatten, dessen verkaufte Auflage bei unter 900.000 Exemplaren liegt. Naturbewusste Großstädter ebenso wie ländlich geprägte Gartenliebhaber fahren gleichermaßen auf das Magazin aus dem Landwirtschaftsverlag in Münster ab.

Flow: das selbsternannte Magazin für „Paperlovers“ erschien 2013 erstmalig und entwickelt sich – zumindest bisher – äußerst erfolgreich. Flow ist auf die Trendwelle des „Do-it-Yourself“ aufgesprungen, die sich auch in dem Erfolg von Onlineportalen wie Dawanda widerspiegelt. Das ursprünglich aus den Niederlanden stammende Magazin widmet sich zwar klassischen Themen von Frauenmagazinen (Familie, Beziehung, Freunde, Bewusstes Leben etc.), punktet aber mit aufwändiger Gestaltung, Papier-Extras zum Herausnehmen und reichlich Illustrationen.

Special-Interest-Magazine für Rezensionen anzuschreiben ist oftmals erfolgsversprechender als klassische „Massentitel“ wie wöchentliche Frauenmagazine oder überregionale Tageszeitungen, die mit Anfragen förmlich überschwemmt werden. Hier ein paar Beispiele für Zeitschriften zu ausgewählten Themengebieten:

Sach- und Fachwissen:
Spektrum der Wissenschaft
Welt der Wunder
Zeit Geschichte
Zeit Wissen
P.M. Magazin
Hörzu Wissen
Geo
Geo Epoche

Psychologie und Philosophie
Psychologie Heute
Emotion
Hohe Luft

Musik:
Musikexpress
Metal Hammer
Rolling Stone

Reise:
ADAC Reisemagazin
Dumont Reisemagazin
Geo Saison
Geo Special

Sport:
11 Freunde
Alpin
Bergsteiger
Bike
Cavallo
Fisch und Fang
Golf Magazin
klettern
Outdoor
segeln
Tauchen

Wohnen und Garten:
LandIDEE
Landlust
Liebes Land
Wohnen & Garten

Bei der Frage, welche Zeitschriften Sie für eine Rezension anschreiben könnten, hilft auch ein Besuch im Bahnhofs- oder Flughafenbuchhandel. Nirgendwo sonst ist die Sortimentsvielfalt an Zeitungen und Zeitschriften so groß wie in den Presse- und Buchshops an Verkehrsknotenpunkten – etwa Press & Books, Schmitt & Hahn oder Ludwig Presse + Buch. Streifen Sie einmal an den Regalen entlang und stöbern Sie in den Magazinen, um festzustellen, welche Titel Interesse an einer Vorstellung Ihres Buches haben könnten. Im Impressum der Magazine finden Sie zumeist auch Namen und Kontaktdaten der Redakteure für den entsprechenden Themenbereich.

Insgesamt lesen laut dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) mehr als 34,7 Millionen Deutsche mehrmals wöchentlich Zeitschriften oder Illustrierte – Grund genug, auf Rezensionen in der Presse zu setzen!

Leipziger Buchmesse: Wie Autoren teilnehmen können

Leipziger-Buchmesse

Blick ins Buch: Die Leipziger Buchmesse bietet die Chance, mit dem Lesepublikum ins Gespräch zu kommen und das eigene Werk zu präsentieren (Foto: Leipziger Buchmesse)

Kaum ist die weltgrößte Bücherschau in Frankfurt vorbei, bereitet sich die Branche schon mit Hochdruck auf das nächste Groß-Event vor: Die Leipziger Buchmesse, die vom 12. bis 15, März stattfindet. Schon immer zeichnete sich die Messe in Leipzig durch einen deutlichen Fokus auf das Lesepublikum aus, dem während der vier Messetage zahlreiche Veranstaltungen geboten werden. Dementsprechend vielfältig sind auch die Möglichkeiten für Autoren, sich auf der Messe zu präsentieren.

Die Plattformen für Autoren reichen vom Veranstaltungsforum „autoren@leipzig“ über das Autoren-Wohnzimmer (für individuelle Beratungen) bis zur Autoren-Lounge (für den individuellen Meinungsaustausch).

Das eigene Buch in Szene setzen

Wenn Sie als Autor bereits mit anderen Autoren gut vernetzt sind, können Sie die Möglichkeit erwägen, sich gemeinsam an einem kleinen Stand in Halle 5 (im Rahmen von autoren@leipzig) zu präsentieren, dort die eigenen Bücher zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Bei Buchung eines vier Quadratmeter großen Standes ist ein Elektroanschluss inklusive. Ein Autor fungiert als Hauptausteller, die weiteren Beteiligten als Mitaussteller, wobei jeder Beteiligte einen Ausstellerausweis erhält. Achtung: Neben der Standgebühr fällt pro Mitaussteller eine weitere Gebühr an. Erkundigen Sie sich über die Konditionen im Einzelnen direkt bei der Leipziger Messe (Tel. 0341 678-8240, info@leipziger-buchmesse.de).

Wer erstmalig ausstellt und bis zum 30. November bucht, bekommt einige Zusatzleistungen wie z.B. 12 Messe-Eintrittsgutscheine für Partner, 1 Pkw-Parkschein während der Messelaufzeit und einen Programmeintrag für eine Veranstaltung in den Print- & Onlineprogrammen der Messe.

Wem ein eigener Stand zu kostspielig ist, der hat die Chance, sich an einem neuen Gemeinschaftsstand für Autoren – ebenfalls in Halle 5 – zu präsentieren. Näheres dazu wird die Leipziger Buchmesse in den kommenden Wochen bekannt geben. tredition hält Sie dazu auf dem Laufenden!

Daten und Fakten

  • Im vergangenen Jahr zählte die Messe insgesamt 175.000 Besucher (Vorjahr: 168.000), inklusive der Gäste des Lesefestivals „Leipzig liest“ waren es 237.000 Besucher.
  • Traditionell legt die Leipziger Buchmesse Schwerpunkte auf die Themen „Bildung und Wissen“, „Hörbuch und Film“ sowie „Kinder und Jugend“.
  • Untrennbar mit der Buchmesse verbunden ist das parallel stattfindende Literaturfestival „Leipzig liest“, in dessen Rahmen sich auch jeder Aussteller präsentieren kann. Charakteristisch für Leipzig liest sind originelle Veranstaltungsformate junger, unabhängiger Autoren und Verlage.

Das eigene Buch in der Huffington Post vorstellen

Huffington PostWelche Werbestrategie für das eigene Buch ist effektiv und wie viel Zeit muss dafür investiert werden? Vor dieser Frage steht ein jeder Self-Publishing-Autor. Heute möchten wir eine Marketing-Möglichkeit vorstellen, die für jeden Autor einfach umsetzbar ist und dazu beitragen kann, das eigene Werk über die Kanäle des World Wide Web bekannter zu machen.

Die Onlinezeitung Huffington Post, deren Themenpalette von Politik über Wirtschaft und Gesellschaft bis hin zu Wissenschaft, Reisen und Gesundheit reicht, basiert auf einem offenen Redaktionssystem: Ein jeder hat die Möglichkeit, kostenlos Beiträge für die Onlineplattform zu verfassen – das gilt auch für Buchautoren, die somit die Chance haben, Ihr Buch in Auszügen vorzustellen oder einen Artikel zu verfassen, der Interesse für das Buch erweckt. Im Gegensatz zu Rezensionen liegt es also hier ganz in Ihrer Hand, wie Sie sich und Ihr Werk präsentieren.

So funktioniert es

  • Sie schicken eine E-Mail an Blog@huffingtonpost.de mit der Bitte um Einrichtung eines Autorenprofils. Als Anhang senden Sie bitte ein Profilbild und eine Kurzbiografie mit.
  • Fortan können Sie über ihr Autorenprofil Beiträge hochladen. Welche Texte dies sind und wie oft Sie neue Artikel publizieren, entscheiden Sie selbst. Die Texte können auch schon vorher woanders erschienen sein bzw. können Sie diese auch im Anschluss an anderer Stelle publizieren.
  • Einfachster Einstieg ist das Hochladen einer Leseprobe aus Ihrem Buch. Dabei sollten Sie das Cover abbilden und einen Link zur Detailseite Ihres Buches im tredition-Shop einfügen, so dass der interessierte Leser direkt die Möglichkeit hat, das Buch zu erwerben.
  • Das Redaktionsteam der Huffington Post liest alle Beiträge vor der Veröffentlichung und korrigiert gegebenenfalls Formatierung und Rechtschreibung und beantwortet Fragen zur Veröffentlichung.
  • Ihr persönliches Autorenkonto samt Beiträgen können Leser dann über die Rubrik „Blogs“ abrufen und darüber hinaus in dem jeweils passenden Ressort finden (Lifestyle, Tech, Mobilität, Familie etc.). In diesen Ressorts laufen die Gastbeiträge chronologisch ein, d.h. zuerst ganz oben mit Aufmacherbild und anschließend auf der linken Seite unter „Empfohlene Blog-Beiträge“).
  • Beiträge, die die Redaktion als besonders gut erachtet, werden auf die Frontpage gezogen. Dort laufen die Blogs auch auf der linken Seite ein; die Reihenfolge wird dabei allerdings von der Redaktion bestimmt.
  • Ausgewählte Beiträge verbreitet die Redaktion auch über die sozialen Netzwerke der Huffington Post.
  • Einzige No Go’s: verfassungswidrige, anstößige Beiträge und reine Werbetexte

    Murat Ham

    tredition-Autor Murat Ham

Wichtig ist: Wählen Sie eine Leseprobe, die – im Falle eines belletristischen Werkes – mit einem guten Cliffhanger abschließt – und im Falle eines Sachbuches – Ihre Kernthesen gut zum Ausdruck bringt.

So machen es andere:

  • tredition-Autor Murat Ham ist bei der Huffington Post mit einem Beitrag vertreten, der auf seinem Roman „Berliner Liebesfluchten“ basiert.
  • Wie die Beispiele von Jürgen Roth („Der stille Putsch“, Heyne Verlag) und Elisabeth Zacharia („Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen“…, Goldegg-Verlag) zeigen, sind Autoren bekannter Verlagsmarken ebenso vertreten wie solche aus kleineren Verlagshäusern.

Die Huffington Post

„The Huffington Post“ ist eine ursprünglich US-amerikanische Onlinezeitung, die 2005 gelauncht wurde. 2012 wurde sie mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die deutsche Ausgabe der Huffington Post ist seit Oktober 2013 online, Hauptsitz ist München.