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Jahreswechsel 2017 2018 Rückblick

Es weihnachtet im Buchmarkt – der Jahresrückblick 2017 von tredition

Jahreswechsel 2017 2018 Rückblick

Bild: Erfahren Sie in unserem aktuellen Blogartikel alles darüber, was 2017 bei tredition passiert ist und was das neue Jahr für Sie bereithält.

Schwups, da ist sie schon wieder da, die Vorweihnachtszeit mit den verregneten, grauen Tagen, aber auch mit den Kerzenlichtern und der festlichen Beleuchtung, welche die dunkle Jahreszeit etwas freundlicher und besinnlicher erscheinen lassen. In Riesenschritten steht nun schon wieder der Endspurt gen Weihnachten und der Jahreswechsel an. Haben Sie Ihr Buchprojekt schon abgeschlossen? Und wie sieht es eigentlich mit Weihnachtsgeschenken aus? Haben Sie diese bereits alle zusammen? Für alle, die diese Fragen mit ja beantworten können, aber natürlich auch für alle anderen, ist es an der Zeit, sich einmal zurückzulehnen und sich mit uns gemeinsam auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit zu begeben.

Gern möchten wir zu diesem Zeitpunkt noch einmal innehalten und mit Ihnen gemeinsam auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken und die Ereignisse, Highlights und Neuerungen der vergangenen Monate Revue passieren lassen. Denn immerhin gibt es tredition dieses Jahr seit sage und schreibe 10 Jahren! Grund genug, einmal genauer hinzusehen, was dieses Jahr eigentlich so alles passiert ist.

Das war los 2017:

  • tredition hat 10-jähriges Jubliäum gefeiert – innovatives und unabhängiges Veröffentlichen gibt es jetzt schon seit 2007
  • Quo vadis Buchmarkt? Von Buchmarkttrends und dem Weihnachtsgeschäft
  • Digitalisierung ist das Trendthema 2017
  • Buchhandlungen in der Krise – Self-Publisher als neue Wachstumsmotoren
  • Veröffentlichen 4.0 – neue Funktionen für Autoren machen Ihnen das Leben leichter
  • Neue Marketingleistungen von tredition – mit unseren Hilfetools zu Ihrem Bucherfolg
  • Vom Verlag zur Self-Publishing-Bühne – Autoren wechseln immer häufiger zum Self-Publishing
  • tredition ändert seinen Sitz und verstärkt das Team!

 

tredition feiert 10-jähriges Jubiläum

Bild: tredition gibt es jetzt schon 10 Jahre!

Anfang des Jahres hatte das gesamte tredition-Team einen ganz besonderen Grund zum Feiern. Im Februar hat tredition seinen 10. Geburtstag gefeiert! In diesem ganzen Jahrzehnt Self-Publishing hat sich viel bewegt ! Self-Publishing selbst ist in diesen zehn Jahren aus den Kinderschuhen herausgewachsen und hat sich im Buchmarkt als feste Größe etabliert. tredition hat diese Entwicklung von Beginn an begleitet und sich in all diesen Jahren durch zahlreiche Innovationen zu einem der führenden Self-Publishing-Spezialisten entwickelt und den Fortschritt des Self-Publishing entscheidend mit vorangetrieben.

2006 war die Idee zum einzigartigen und unabhängigen Self-Publishing-Dienstleister – dem „Gammelbuchskandal“ sei Dank – geboren worden. 2007 gründeten Sandra Latußeck und Sönke Schulz das Unternehmen. Seitdem ist das innovative Erfolgsmodell auf stetigem Wachstumskurs. Unter den führenden Self-Publishing-Dienstleistern ist tredition dabei ein unabhängiges Unternehmen geblieben, das ohne einen großen Medienkonzern im Rücken agiert.  Autoren und Autorinnen schätzen bei tredition besonders den Kundenservice, die inkludierten und weitreichenden Marketingleistungen und das einfache Veröffentlichungsmodul. Wir freuen uns mit Ihnen auf die nächsten 10 Jahre – und viele weitere Innovationen!

 

 

Quo vadis Buchmarkt? Von Buchmarkttrends und dem Weihnachtsgeschäft

Buchmarkt Weihnachtsgeschäft 2017

Bild: Immer weniger Menschen greifen in ihrer Freizeit zum Buch.

In Deutschland gibt es rund 30,6 Millionen Buchkäufer. Circa 90.000 Titel werden pro Jahr im Markt veröffentlicht. Dieser enormen Anzahl an Titeln stehen gleichzeitig immer weniger Leser gegenüber. Viele Studien haben bereits gezeigt, dass die Zahl der Leser sinkt. Bis 2020 werden sich wie PwC im „Executive Summary – Der Buchmarkt in Deutschland  2016 – 2020“ vemeldet die rückläufigen Printumsätze sogar noch weiter verschlechtern. Laut IfD Allensbach hat auch die Lesehäufigkeit in den vergangenen fünf Jahren deutlich abgenommen; 1997 haben 47 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Woche ein Buch gelesen, 2012 sogar 49 Prozent – 2017 sind es gar nur noch 42 Prozent! „Zu wenig Zeit“ ist das häufigste Argument, das genannt wird, wenn nach den Gründen gefragt wird, warum die Literatur links liegengelassen wird. Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) treten diese Probleme bereits an den Horten der Bildung auf: immer mehr deutsche Grundschüler können sehr gut lesen, während gleichzeitig aber auch immer mehr von ihnen eine Leseschwäche aufweisen. Schwarze Nachrichten für die Buchbranche. Aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen, sondern es gilt hier weiterhin das Lesen zu fördern, und das schon im frühen Alter. Denn gerade im digitalen Zeitalter ist Lesen wichtiger denn je.

Denn immer mehr Menschen wollen lesen. Die Realität sieht dann aber ganz anders aus. Der Alltag und die zahlreichen Freizeitangebote lassen wenig Raum für Lektüre. Der Buchhandel ächzt unter diesem Trend. Denn es werden immer weniger Bücher verkauft. Eine Umfrage der Marktforscher von Deloitte zeigt, dass dieser Trend sich auch im Weihnachtsgeschäft fortsetzt. Ein weiterer Schock. Scheinbar gibt es auch hier eine Trendwende: Bücher führen normalerweise das Ranking der beliebtesten Weihnachtsgeschenke an erster Stelle an − 2017 musste der Buchmarkt um seinen Spitzenplatz bangen, den Süßigkeiten einzunehmen drohten. Das ganze Jahr hatte der Buchhandel bereits mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Dabei hat gerade eine Studie der Stiftung Lesen die positiven Effekte des Lesens und Vorlesens hervorgehoben. Denn das Vorlesen, das schon bei Babys und Kleinkindern von Vorteil sein kann, fördert nicht nur die Lust auf Literatur und den Spracherwerb, sondern auch die emotionale Bindung. Von diesen Frühstlesern könnte dann auch der Buchhandel profitieren, der sich in dieser Zeit, die von vielen Umwälzungen geprägt ist, auf die Suche nach neuen Konzepten begibt, um Leser wieder für sich zu gewinnen und zu halten und treue lebenslange Leser braucht, um sich wieder zu erholen.

 

Digitalisierung ist Trendthema 2017

Digitalisierung tredition Bücher

Bild: Die digitale Revolution führt auch im Buchhandel zu drastischen Veränderungen.

Die Digitalisierung oder die „digitale Revolution“ ist das Thema der Stunde. Nicht nur im Wahlkampf, auf den Schulhöfen oder in Think Tanks spielen die digitalen Umwälzungen eine zentrale Rolle. Die Digitalisierung betrifft uns alle und ändert die Gesellschaft, wie wir sie kennen in enormer Geschwindigkeit. Digitale Welten durchdringen unseren gesamten Alltag. Informationssortierung, ständige Erreichbarkeit, soziale Medien oder die Bedienung und das Verständnis von (digitaler) Software werden zu einem täglichen Muss. Diese Entwicklung befördert auch im Buchhandel drastische Umwälzungen. Das zeigt sich allein schon an den Möglichkeiten des digitalen Drucks, der das Print-on-Demand-System erst ermöglicht. Gleichzeitig spüren Buchhandlungen die Folgen des enormen Markteinflusses von Onlinegiganten wie Amazon und Co. und müssen mit den Folgen des unverminderten Drucks durch die Digitalisierung umgehen.

 

Buchhandlungen in der Krise – Self-Publisher als neue Wachstumsmotoren im stagnierenden Markt

Nasar bei Edeka

Bild: Dem Buchhandel geht es nicht gut, Self-Publisher setzen neue Impulse.

Das Buchhandelssterben geht aus den oben genannten Gründen auch 2017 weiter. Buchhandlungen arbeiten deswegen händeringend an neuen Konzepten und Strategien, um zum einen den Trend des wegbrechenden Lesepublikums aufzuhalten, aber auch um mit den Onlinegiganten mithalten zu können. Zum Glück gibt es mittlerweile das Self-Publishing. Denn dieses relativ neue Segment verspricht für Buchhändler durch eine Vielzahl an spannenden und interessanten Self-Publishing-Titeln zusätzliches Wachstumspotenzial. Grund genug für Buchhändler, sich immer mehr diesem neuen Segment zu öffnen und den Indieautoren immer mehr Platz im eigenen Sortiment einzuräumen. Dadurch erhält eine immer größer werdende Menge an neuen AutorInnen im Buchhandel die Chance, das eigene Buch zu präsentieren – und das nicht in der hintersten Ecke des Buchladens, sondern in prominenter Lage im Schaufenster oder auf den vorderen Verkaufstischen. Der etablierte Buchhandel profitiert durch frischen Wind und neue Themen und AutorInnen, statt immer nur die etablierten „Hasen“ zu präsentieren oder auf die bekannten Bestseller-Titel zu setzen, die sowieso in jeder x-beliebigen Buchhandlung zu finden sind. Ein kreatives und individuelles Programm ist gefragt und wird auch von den Kunden geschätzt. Scheuen Sie sich als Autoren daher nicht, Buchhändler anzusprechen. tredition-Autoren wie Davut Cöl,  Sabrina Salander, Doris Meissner und viele andere haben es vorgemacht. Das bekannte KulturKaufhaus Dussman ermöglicht etwa dem Self-Made-Autor Davut Cöl die Vorstellung seines Buches an prominenter Stelle.

Zusätzlich entdeckt der Buchhandel gleichzeitig auch neue Wege, um Bücher zu präsentieren und an die Käufer zu bringen. Geschäfte und der Einzelhandel jenseits des eigentlichen Buchhandels mit seinen Nebenstellen bietet dabei großes Potential für die Auffindbarkeit von Autoren – und gewinnen daher zunehmend an Gewicht. Bücher spielen immer öfter in nicht originär buchhändlerischen Geschäften wie Supermarkt, im Theater, im Fachwarenladen etc. eine Rolle. Neue Wege eröffnen sich und zeigen: kreative Ideen von Autoren punkten! Zum wichtigen Nebenhandel entwickelt sich etwa der Lebensmitteleinzelhandel, der dem traditionellen Buchhandel Chancen bietet, Bücher dort auszulegen und vorzustellen, wo das Zielpublikum des Buches eben täglich einkauft. Auch hier sind Self-Publisher den traditionellen Verlagen bereits voraus. Früh werden diese kreativ und probieren neue Wege, etwa mit Lesungen im Restaurant wie Susanne Friedrich, Michael Nowak, der sein Buch im Theater auf die Bühne bringt, oder wie Stephanie Arndt, die neben ihrer Reihe zum Hauspferd „Nasar“ dieses Jahr erstmalig den Wein zum Buch im EDEKA-Einzelhandel präsentiert hat.

 

Veröffentlichen 4.0 – neue Funktionen für Autoren machen Ihnen das Leben leichter

Neue Funktionen für Autoren 2017

Bild: Mit diesen neuen Features wird Ihre Veröffentlichung noch leichter.

Autoren müssen heutzutage nicht mehr auf die üblichen Verlagsstrukturen Rücksicht nehmen und Monate auf die eigene Buchveröffentlichung warten. Flexibilität, Schnelligkeit und die Hoheit über den eigenen Text und die Gestaltung stehen bei AutoInnen hoch im Kurs und sind starke Argumente für den Weg zum Self-Publishing. tredition versucht, durch stetige Innovationen und fortschrittliche Technik die Veröffentlichung für AutorInnen noch einfacher zu gestalten. Dieses Jahr haben wir Ihnen dazu eine Reihe von neuen Features geboten, welche Ihnen eine Veröffentlichung erleichtern und diese noch schneller machen. So können Sie seitdem bei unserem automatisierten Buchsatz nicht nur aus 12 verschiedenen Vorlagen auswählen, sondern auch mit noch größerem Seitenumfang veröffentlichen. Für selbst gestaltete Umschläge gibt es mittlerweile die Funktion „Druckvorschau“, mit der Sie Ihre Umschlaggestaltung leicht auf Fehler überprüfen können. Auf diese Weise vermeiden wir, dass es zu Differenzen zwischen der Umschlaggestaltung und dem Druckergebnis kommt. Sie können außerdem seit diesem Jahr bei mehrteiligen Titeln Ihr Buch als Titel in einer Reihe veröffentlichen. Ihre Buchprojekte sind damit für Leser und Buchhändler noch besser auffindbar, weil sie miteinander verknüpft sind. Da bei der Vielzahl an regelmäßigen Neuerscheinungen die Auffindbarkeit des eigenen Buches der Dreh- und Angelpunkt für den Bucherfolg ist, nimmt das Thema Aufbereitung von Metadaten für den Buchhandel eine immer wichtigere Rolle ein. Auch dafür haben wir mit der Einführung der „Verkaufsargumente“ im Veröffentlichungsprozess eine sinnvolle Möglichkeit gefunden, Ihnen die Aufbereitung Ihrer Metadaten so einfach wie möglich zu gestalten.

 

Neue Marketingleistungen von tredition – mit unseren Hilfetools zu Ihrem Bucherfolg

Neue Marketingleistungen tredition

Bild: Mit diesen Zusatztools sind Sie startklar für Ihren Bucherfolg.

Wenn Sie in letzter Zeit über unsere Seite gesurft sind, haben Sie sicher schon die Pop-Up-Fenster gesehen, die Ihnen allerlei hilfreiche Dokumente für Ihre Veröffentlichung oder Ihr Marketing anbieten. Seit kurzem unterstützt tredition AutorInnen mit vielen weiteren zusätzlichen Marketingleistungen für Ihr Buch. Neben unserem Verlagsblog, in dem Sie viele hilfreiche Informationen zu allen Themen rund um die Buchveröffentlichung finden, etwa wie Sie eine Amazon-Autorenseite anlegen oder wie Sie Ihr Marketing richtig angehen, bekommen Sie von uns für Ihr Marketing aber auch für alle weiteren Bereiche rund um die Buchveröffentlichung weitere hilfreiche Tools mit an die Hand , damit Sie Ihr Buch professionell an Ihre Leser bringen. Dabei unterstützt Sie etwa tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz mithilfe von einer Reihe von Webinaren. In einem ausführlichen Marketing-Webinar zeigt er Ihnen etwa alle Tricks zum Marketing auf, in einem anderen Webinar erfahren Sie, wie der Buchmarkt funktioniert. Eine große Anzahl an Download-Dokumenten und -broschüren zu allen Bereichen rund um eine Veröffentlichung helfen Ihnen zusätzlich dabei, Ihr Buchprojekt ganz professionell anzugehen und Ihnen bei Fragestellungen oder Unklarheiten in allen Bereichen kompetent unter die Arme zu greifen. Erfahren Sie dabei etwa alles über Covergestaltung, erhalten Sie Linklisten für Ihr Blogmarketing oder Tipps für Ihre individuelle Autorenvita. Planen Sie mit Ihrem individuellen Projektplan für Belletristik- oder Fachbuchautoren zu Hause ganz in Ruhe alle Schritte zur Veröffentlichung. Oder holen Sie sich mit dem Marketingplan den effizienten Fahrplan für Ihre Marketingaktivitäten nach Hause.  Viele weitere Anregungen, Inspirationen, Pläne und Webinare erwarten Sie! Erfahren Sie von den Profis von tredition wertvolle Hilfestellungen für das Schreiben, die Planung Ihrer Veröffentlichung und für Ihr Marketing  – alles zu finden mit einem Klick auf der Seite von tredition!

 

 

Vom Verlag zur Self-Publishing-Bühne – Autoren wechseln immer häufiger zum Self-Publishing

Astrid Ruppert Autorenbild

Bild: Astrid Ruppert ist eine von vielen AutorInnen, die mittlerweile vom traditionellen Verlag zum Self-Publishing gewechselt haben.

Immer öfter gibt es AutorInnen, die sich über langfristige Verträge, über mangelndes Mitspracherecht und wenig Freiheit bei der Gestaltung des eigenen Buches beim traditionellen Verlag beschweren – oder über die mangelnde Risikobereitschaft von Verlagen, auch Nischentitel im Buchmarkt zu platzieren. Ähnlich erging es Verlagsautorin Astrid Ruppert – eine Verlagsautorin aus großem Verlagshaus. Ihr neustes Buch „Tee mit Ayman“ setzt sich mit Erlebnissen mit Flüchtlingen auseinander – ein für die traditionellen Verlage wenig beliebtes Thema. Aufgrund mangelnder Risikobereitschaft von Verlagsseite nimmt Astrid Ruppert die Sache selbst in die Hand. In ihrer Studentenzeit wollte sie einmal eine „Bibliothek der unveröffentlichten Bücher“ gründen, wo all die besonderen und einzigartigen Bücher, die keinen Verlag finden, ein Zuhause bekommen und gelesen werden können. Mittlerweile gibt es Selfpublishing – und tredition. Ihr „Tee mit Ayman“ muss also nicht in der Bibliothek der unveröffentlichten Bücher stehen, die sie auch nie gegründet hat, sondern ist im Sommer 2017 bei tredition erschienen! Für die Option Self-Publishing hat sich Astrid Ruppert aufgrund der Autonomie und neu gewonnenen Freiheit  sowie der Flexibilität und Schnelligkeit einer Buchveröffentlichung entschieden. Das Beispiel der freien Schriftstellerin zeigt die Geschichte einer Verlagsautorin im großen Verlagshaus und ihren Weg zum Self-Publishing. Wir gratulieren einer Ausnahmeautorin zu ihrer Veröffentlichung.

tredition ändert seinen Sitz und verstärkt das Team!

Umzug tredition

Bild: tredition ist umgezogen!

Wir haben uns 2017 über die stetig wachsende Zahl an Werken verschiedenster Gattungen und Genres und die tollen Bewertungen, die wir regelmäßig von unseren Autoren erhalten, gefreut. Wir wollen weiterhin den besten Service für Sie bieten – und haben dazu unser Team erweitert! Aufgrund dieser Vergrößerung sind wir zudem Anfang Oktober in neue Büroräume in Hamburg-Volksdorf gezogen! In neuen und größeren Büroräumen können wir Ihre Wünsche und Fragen noch besser nachkommen. Wir freuen uns, Ihnen mit frischem Wind noch besseren Service bieten zu können.

 

Prognose für 2018

Wir blicken im Dezember zurück auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2017. Wie immer bastelt tredition natürlich bereits an den nächsten Neuerungen und Entwicklungen, um für unsere AutorInnen die Veröffentlichung und die Handhabung unserer Webseite noch einfacher zu gestalten. Bleiben Sie gespannt – auch 2018 werden wir Ihnen wieder viele Neuerungen präsentieren.

Wir halten Sie natürlich über unseren Newsletter und den Newsticker auf der Startseite immer auf dem Laufenden!

 

Man using e-book reader

eBook-Reader und ihre Formate: Alles Wissenswerte übers eBook

Man using e-book reader

Bild: eBooks sind inzwischen auch in Deutschland fester Bestandteil des Buchmarkts. Rund ein Viertel der Deutschen liest eBooks – ob auf eBook-Readern, Tablets oder Smartphones. Foto: Fotolia

eBooks sind bereits seit einigen Jahren auch in Deutschland etabliert. Laut einer aktuellen Studie liest aber lediglich rund ein Viertel aller Deutschen eBooks, auf den unterschiedlichsten Geräten – iPad, Tablet, eBook-Reader, Smartphone usw. Nach wie vor gibt es viele Leser, die sich nicht ans digitale Lesen herantrauen. Rund einem Viertel aller Leser sind eBooks zu kompliziert. Wir haben dies zum Anlass genommen, die wichtigsten Punkte rund ums eBook, die Formate und eBook-Reader einmal zusammenzufassen. Also – keine Angst vor komplizierter Technik, wir erklären hier alles, was Sie über das Thema wissen müssen!

Natürlich ist es gemütlich, sich mit einem schönen Buch und einer Tasse Tee oder Kaffee aufs Sofa zu setzen, in den Lieblingssessel oder auch ins Bett – der Papiergeruch, das Rascheln beim Umschlagen der Seiten, das haptische Erlebnis, wir alle wissen um die Vorteile des Leseerlebnisses mit einem gedruckten Buch. Doch auch echte Leseratten und Bücherfans haben die guten Seiten von eBooks und eBook-Readern erkannt: kein schweres Schleppen mehr unterwegs und auf Reisen – einige Reader wiegen weniger als 200 Gramm, egal wie viele dicke Schmöker gespeichert sind –, Tausende an Büchern immer dabei und die Arme werden auch beim Lesen nicht ganz so schnell lahm wie bei einem dicken Printbuch.

Generell erkennen immer mehr Lesefans diese Vorteile, denn die Nutzung von eBook-Readern steigt, auch wenn die Wachstumsdynamik im Bereich eBook – wie Bitkom berichtet hat –  genau wie im US-amerikanischen Buchmarkt nachgelassen hat. Trotz dieses stagnierenden Wachstums werden auf Smartphones und Tablets laut Bitkom immer mehr elektronische Bücher gelesen – was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass die Nutzung mobiler Endgeräte allgemein immer weiter zunimmt. Aber was genau machen eBooks nun aus, was braucht man für einen eBook-Reader und was muss ich beim Schreiben eines eBooks beachten? Wir haben Antworten auf die folgenden Fragen:

  1. eBook – Was ist das?
  2. Welche Vor- und Nachteile hat das Lesen mit eBooks?
  3. Wie entwickeln sich eBook-Markt und Preisgestaltung?
  4. Welche relevanten eBook-Formate gibt es zurzeit?
  5. Wie funktioniert der Kopierschutz bei eBooks?
  6. Welcher eBook-Reader ist der richtige?
  7. Was muss ich bei meinem eBook beachten?

1 eBook – Was ist das?

Ein elektronisches Buch (= electronic book = eBook) – was ist das eigentlich? eBooks bieten viel mehr als nur die digitale Textversion eines gedruckten Buches. Ein eBook ist eine Datei, die sich dem jeweiligen Lesegerät, auf dem es aufgerufen wird, anpasst. Egal ob auf dem Smartphone-Display, dem Tablet, in einer App auf dem stationären Computer oder auf einem eBook-Reader: Der Text passt sich an den Bildschirm an. Die Schriftart und -größe lassen sich individuell festlegen, über das Inhaltsverzeichnis kann man alle Kapitel direkt anwählen und es ist sogar möglich, Links und Textverweise einzufügen. Je nach Lesegerät können außerdem Lesezeichen gesetzt werden, Textstellen gesucht, markiert und gemerkt werden, Wörter nachgeschlagen und übersetzt werden und vieles mehr. Wer sich herantraut, kann also einiges ausprobieren und sich so das eigene Leseerlebnis ganz individuell gestalten.


2 Welche Vor- und Nachteile hat das Lesen mit eBooks/ebook-Readern?

Klar, eBook-Reader sind leicht und speichern unheimlich viele Bücher – das ist den meisten Lesern bewusst. Die Lesegeräte können jedoch (natürlich je nach Preis und Ausstattung) noch viel mehr:

Woman holding traditional book and e-book reader

Bild: e-Book oder gedrucktes Buch? Wir empfehlen: Veröffentlichen Sie Ihr Buch in allen Formaten und lassen Sie den Leser/die Leserin selbst entscheiden. Foto: Fotolia

  • das Layout (Schriftart und -größe etc.) lässt sich individuell anpassen
  • Leser können im eBook Lesezeichen setzen
  • eBooks können direkt über integrierte Shops auf den ebook-Readern erworben werden
  • das Anpassen der Hintergrundbeleuchtung ist möglich
  • einige eBook-Reader ermöglichen eine Anzeige der verbleibenden Lesezeit (aus der vorangegangenen Lesegeschwindigkeit berechnet sich die Zeit, die noch benötigt wird, um das Kapitel/das Buch zuende zu lesen)
  • Markierungen und Notizen sind als Zusatzfunktionen möglich
  • eine Wörterbuchfunktion ist inklusive
  • Übersetzungsmöglichkeiten sind direkt beim Lesen abrufbar
  • Leser können in ihren Readern individuelle Bibliotheken anlegen
  • die intelligente Silbentrennung ist einstellbar
  • die Papierverschwendung fällt weg

… und und und. Doch es gibt ebenso einige Nachteile, die das eBook gegenüber dem gedruckten Buch hat:

  • eBook ist Software (beim eBook erhält man nicht das Buch, sondern lediglich das Recht an der Nutzung des eBooks)
  • eBooks werden als Software mit 19 Prozent versteuert, nicht wie Bücher mit 7 Prozent (auch wenn die Bundesregierung 2016 bekräftigt hat, dass sie sich auf europäischer Ebene für einen ermäßigten Steuersatz für E-Books einsetzen werde, und hier eine Änderung in Planung ist).
  • es gibt unterschiedliche Formate (nicht alle eBooks sind auf allen Readern lesbar)
  • der Akku muss (wenn auch nach langer Laufzeit) aufgeladen werden
  • das Leseerlebnis ist für einige ungewohnt

Zu diesen Vor- und Nachteilen kommt noch, dass eBooks inzwischen potenziell weitaus mehr sind als „nur“ Bücher. Auf neuen eBook-Readern können auch weitere Medien wie bspw. Filmelemente eingebunden werden. eBooks sind somit auch interaktiv und noch weniger mit gedruckten Büchern vergleichbar.

3 Wie entwickeln sich eBook-Markt und Preisgestaltung?

Preisgestaltung eines eBooks

Bild: Wie entwickelt sich der eBook-Markt? Und wie sieht es mit den Preisen von eBooks und eBook-Readern aus? Foto: Fotolia

Auch wenn die Verkaufszahlen anteilig am Markt nicht mehr exponentiell steigen, werden von Jahr zu Jahr mehr eBooks verkauft. 2015 lag der Anteil bei 4,5 Prozent, 2016 geschätzt bei etwa 5,2 Prozent. Etwas mehr als 30 Prozent der Nichtnutzer von eBooks können sich zumindest vorstellen, zukünftig eBooks zu lesen. Da gerade junge Menschen mit eBooks aufwachsen – bereits knapp 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen lesen eBooks – ist auch davon auszugehen, dass die Nutzung weiter steigen wird.

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt dieser Entwicklung auf den Buchmarkt ist, dass die Preise der e-Books tendenziell sinken. Dies erklärt sich vor allem dadurch, dass immer mehr eBooks veröffentlicht werden, die Käufer jedoch nicht mehr Geld ausgeben. Eine größere Anzahl an eBooks muss somit immer härter um die eher geringen eBook-Umsätze konkurrieren. Im Schnitt sind eBooks daher 20 % günstiger als Printbücher. Die Konsequenz für Sie als AutorInnen – eBooks verkaufen sich leider doch über den Preis, der Erlös pro verkauftem Stück sinkt jedoch. Auch Flatrate-Modelle tragen zu dieser Entwicklung bei. Gestalten Sie Ihr eBook also nicht zu teuer, wenn es am Markt bestehen soll.

4 Welche relevanten eBook-Formate gibt es zurzeit?

Wie aber liest man das eBook nun tatsächlich? Leider gibt es nach wie vor unterschiedliche Formate für die verschiedenen Geräte, kein Format lässt sich auf allen Endgeräten lesen. Einige Formate sind jedoch weit verbreitet und finden vielfältig Verwendung. Die wichtigsten stellen wir daher im Folgenden vor:

EPUB

Das epub-Format ist das gängigste eBook-Format, das viele eBook-Reader unterstützen (bspw. Tolino Shine, Kobo und Sony). Allerdings kann es nicht auf den Amazon-Kindle-Geräten gelesen werden. Außerhalb der Amazon-Welt ist es jedoch das Format, das am weitesten verbreitet ist.

Amazon Kindle / .AZW

Ebenfalls häufig genutzt werden die Formate von Amazon, die auf den Kindle-Geräten gelesen werden können. Hierbei handelt es sich um .AZW, .AZW3 und KF8. KF8 ist das neueste Format, das auf den Amazon Kindle Fire Geräten läuft, .AZW und .AZW3 werden von den herkömmlichen Kindle Geräten unterstützt. Allerdings sind die Kindle-Formate auf keinem anderen eBook-Reader lesbar.

eBook-Reader und ihre Formate

Bild: Welche eBook-Formate gibt es zurzeit auf dem Markt? Foto: Fotolia

MOBI

Die oben genannten aktuellen Kindle-Formate basieren auf dem MOBI-Format. Dieses findet nicht mehr so viel Verwendung, da nun hauptsächlich die neueren Kindle-Formate genutzt werden.

PRC / .PRC

Auch .PRC ist ein Dateiformat, das auf Kindle-Geräten Verwendung findet. Es ist dem MOBI-Format sehr ähnlich bzw. basiert dies weitgehend auf dem .PRC-Format. Auch dieses ist jedoch nicht so weit verbreitet wie .AZW und epub.

PDF

PDFs können von vielen eBook-Readern angezeigt werden. Diese entsprechen jedoch nicht dem klassischen eBook, das sich an die Lesegeräte anpasst. Ein PDF ist ein Dokument mit festem Layout, das beim Lesen auf dem Endgerät bei Bedarf herangezoomt und auf dem Bildschirm navigiert wird. Das sogenannte „Fixed Layout“ ist eine solche eBook-Variante: Diese wird bei sehr komplexen Layouts, die viele Abbildungen und Tabellen enthalten, bevorzugt verwendet. Allerdings ist es leider nur über wenige Shops zu beziehen, die wichtigsten sind hier Apple und Amazon.

Außer den genannten gibt es noch einige weitere Formate, die nur für bestimmte Hersteller Anwendung finden. Die meisten sind jedoch entweder bereits wieder eingestellt worden oder finden kaum (noch) Anwendung.

5 Wie funktioniert der Kopierschutz bei eBooks?

Damit eBooks nicht einfach kostenlos weiterverbreitet werden können, verwenden viele Anbieter einen Kopierschutz. DRM (= Digital Rights Management = Digitale Rechteverarbeitung) ist die gängige Bezeichnung für diesen Schutz. Zwei Arten des DRM sind weit verbreitet: der harte und der weiche Kopierschutz.

Urheberrecht eBook - Kopierschutz

Bild: Welche Bedeutung hat der Kopierschutz beim eBook? Foto: Fotolia

Der harte Kopierschutz verhindert dabei nicht das Kopieren des eBooks, sondern das Lesen auf einem anderen Gerät. Auch hier hat Amazon wieder einen speziellen Schutz, weshalb es nicht möglich ist, Kindle-eBooks in anderen Shops anzubieten und auf fremden Geräten zu lesen. Viele der anderen Shops wie Thalia, Weltbild, Kobo etc. setzen beim harten Kopierschutz auf den von Adobe. Obwohl im Internet immer wieder Anleitungen zum Entfernen des Kopierschutzes zu finden sind, ist davon abzuraten, den Kopierschutz zu entfernen. Um den Autor des Buches zu schützen ist dies laut Urheberrechtsgesetz nicht erlaubt.

Der weiche Kopierschutz besteht aus einem Wasserzeichen, das (meist nicht sichtbar) in das eBook integriert wird. Gibt jemand das eBook weiter oder wird es in einem Shop angeboten, lässt sich somit nachvollziehen, wer das eBook zur Verfügung gestellt hat. Da es keine Standards für den weichen Kopierschutz gibt, lässt sich dieser weniger leicht entfernen als der harte Kopierschutz und ist somit eine sinnvolle Alternative. Laut allesebook.de ist der harte Kopierschutz auch deshalb rückläufig; immer mehr Shops verwenden den weichen Kopierschutz.

6 Welcher eBook-Reader ist der richtige?

Doch wenn man nun vor der Entscheidung steht: Welchen eBook-Reader sollte man sich zulegen? Da gibt es je nach Präferenz, Preis und Einstellung natürlich unterschiedliche Empfehlungen. Wir möchten hier kurz zwei der beliebtesten Gerätereihen vorstellen, da rund 85 Prozent aller Nutzer von eBook-Readern eine Ausführung eines dieser Reader bevorzugen: der Amazon Kindle und der Tolino.

Die Kindle-Geräte kommen von Amazon, die Tolino-Reader gehören zur Allianz aus Thalia, Hugendubel, Osiander, Mayersche etc. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen: Vom klassische Kindle Reader mit wenigen Funktionen reicht es bis hin zum Kindle Oasis, der nicht nur seine Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst, sondern auch besonders leicht ist und ein scharfes, perfekt ausgeglichen kontrastiertes Bild aufweist.

Bild: Lesen Sie Ihr eBook auf Ihrem persönlich präferierten eBook-Reader oder alternativem Lesegerät. Foto: Fotolia

Auch die Tolino-Allianz hat Geräte für die verschiedenen Ansprüche und Budgets im Angebot: Den eBook-Reader Tolino gibt es bereits für 69 Euro, die neuste Version, den Tolino Vision 4 HD, für 179 Euro. Auch hier reichen die Features von Wörterbuch- und Übersetzungsfunktionen bis zu Helligkeitssensoren und Wasserdichtigkeit. In verschiedenen eBook-Reader-Tests liegen immer wieder mal Kindle, mal Tolino vorne. Welchen Reader man letztendlich wählt, ist also nicht nur von den Features und dem Geldbeutel abhängig, sondern auch eine Sympathiefrage, welchen Shop man bevorzugt unterstützen möchte. Wer sich nicht für den Kauf eines eBook-Readers entschließen kann, braucht sich jedoch auch keine Sorgen zu machen: Laden Sie sich einfach eine kostenlose Software oder App herunter und lesen Sie das eBook auf Ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder PC.

7 Was muss ich bei meinem eBook beachten?

Egal, für welches Gerät Sie sich entscheiden – wir bei tredition bieten potenziellen Lesern alle gängigen Formate zur Auswahl an. Unsere eBooks können Sie natürlich sowohl über die Shops der Thalia-Allianz als auch über Amazon beziehen. Und auch bei Apple sind die eBooks selbstverständlich erhältlich. Doch was müssen Sie als AutorIn bei der Bucherstellung beachten? Im Grunde nicht viel:

  • Wichtig ist, dass Sie beim Buchsatz die automatische Silbentrennung verwenden, nicht die manuelle. Manuelle Bindestriche werden bei der Umwandlung nicht automatisch entfernt.
  • Verwenden Sie, wenn möglich, kein allzu komplexes Layout. Bei vielen Tabellen, Grafiken und Fußnoten ist es nur möglich, das eBook als Fixed Layout zu erstellen. Um unsere Vertriebsstrukturen optimal nutzen zu können, ist dieses Format jedoch nicht geeignet.

Ansonsten können Sie Ihr Manuskript einfach bei uns hochladen – und wir erstellen aus einer Datei Hardcover, Paperback und eBook!

Wir raten Ihnen, Ihr Buch nicht allein als eBook zu veröffentlichen. So verpassen Sie nämlich einen großen Teil Absatzchancen für Ihr Buch! Lesen Sie hier mehr über den Hintergrund, welchen Anteil eBooks am Buchmarkt ausmachen. Wir freuen uns auf Ihr Buchprojekt!

5 Fakten über Self-Publishing und den Buchmarkt auf indie-publishing.de

indie publishingHätten Sie es gewusst? Ausschlafen und Emails lesen sind dem Durchschnittsdeutschen wichtiger als das Lesen eines Buches. Über diese und weitere kuriose Fakten des Buchmarktes klärt tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz auf www.indie-publishing.de auf. Lesen Sie hier den kompletten Gastbeitrag.

 

 

Innovation? Fehlanzeige – Sönke Schulz im bookbytes-Blog

Sönke Schulz auf bookbytesQualifizierter Nachwuchs aus IT und Wirtschaftswissenschaften täte der Buchbranche gut, denn es fehlt an konzeptionellen Ansätzen für Innovationen, die dem Markt neue Wertschöpfung bescheren und nicht nur eine Umverteilung der Umsätze von einem Trägermedium auf das andere oder von einem Vertriebskanal auf den anderen darstellen. Erfolgsbeispiele aus anderen Branchen zeigen, wie Innovationen neue Märkte begründen können.

 

Buchreport.Blog: Sönke Schulz zur Entwicklung des Buchmarktes 2015

Sönke Schulz im buchreport.blogBlick in die Kristallkugel: Wie wird es dem Buchhandel in den kommenden Monaten ergehen? Wie entwickeln sich die Titelzahlen und welche Rolle spielen e-Books? tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz analysiert im buchreport.blog die Entwicklung des Buchmarktes 2015.

So wird sich der Buchmarkt 2015 entwickeln

Schlechte Perspektiven für Filialisten, wachsende Titelzahlen auf Anbieterseite und ein gebremstes e-Book-Wachstum – tredition bringt auf den Punkt, welche Tendenzen den Buchmarkt 2015 kennzeichnen werden und was das für Self-Publisher bedeutet.

 

Buchhandel

Ausgangslage

Das Weihnachtsgeschäft darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Buchhandel das Jahr 2014 nicht gut abgeschlossen hat: Gemäß Erhebungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ging der Umsatz im Buchhandel 2014 um 2,1 Prozent zurück. Inflationsbereinigt liegt der Rückgang sogar bei drei Prozent.

Prognose

  • Filialisten weiter unter Druck: Filialisten bleibt keine andere Wahl, als weiter Flächen zu verkleinern oder komplett zu schließen – was insgesamt wieder den Gesamtumsatz des Buchhandels drücken wird.
  • Buchhandel vor Ort profitiert: Laut Börsenvereinsstudie hat der „Buchhandel vor Ort“ (exklusive der Vertriebswege Bahnhofsbuchhandel, E-Commerce und Kauf-/Warenhäuser) 2014 mit 1,2 Prozent ein nicht ganz so starkes Umsatzminus zu verzeichnen. Es darf also die Prognose gewagt werden, dass es inhabergeführten Buchhandlungen – mit einem entsprechenden Kundenstamm und innovativen Geschäftskonzepten – am ehesten gelingen kann, neue Wertschöpfung zu generieren.

Die Konsequenz für Self-Publisher: Mit 48,6 Prozent Umsatzanteil ist der Sortimentsbuchhandel gemäß den Erhebungen „Buch und Buchhandel in Zahlen“ des Börsenvereins nach wie vor der wichtigste Vertriebsweg für Bücher in Deutschland. Der Internetbuchhandel steht hingegen erst für 16,3 Prozent des Umsatzes – eine Zahl, die in der allgemeinen Branchendiskussion oftmals in den Hintergrund rückt. Für Self-Publishing-Autoren ist und bleibt es also unverzichtbar, den Kontakt zum „Buchhändler um die Ecke“ zu suchen, um sich im stationären Geschäft Präsenz zu verschaffen. Gerade angesichts der tendenziell rückläufigen Umsatzlage ist jeder Autor gut beraten, nicht eingleisig zu fahren, sondern sein Buch über möglichst viele Vertriebswege (stationär und online) anzubieten.

 

Buchveröffentlichungen

Ausgangslage

2014 waren in Deutschland (gemessen am Amazon-Katalog) über 300.000 e-Book-Titel lieferbar – Tendenz steigend. Auch über Print-on-Demand-Verfahren (PoD) kommen jede Menge Titel auf den Markt, darunter nicht nur Self-Publishing-Titel, sondern auch zahlreiche Backlist-Titel, die dank moderner Drucktechnologien reaktiviert werden können und neben den Novitäten um die Gunst der Leser ringen.

Prognose

  • Weiter starkes Titelwachstum: Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl lieferbarer Bücher weiter stark ansteigen wird, sowohl auf elektronischem Wege als auch im Printbereich.
  • Höhere Volatilität bei Bestsellern: Da eine immer größere Bandbreite an Titeln zur Verfügung steht, sinken Absatz und Umsatz pro Titel. Bestseller werden sich folglich immer weniger hoch verkaufen.
  • Verlage unter „Output-Druck“: Vor allem große Verlage werden gezwungen sein, mehr Titel auf den Markt zu bringen, um auf diese Weise den Umsatz zu stabilisieren.

Die Konsequenz für Self-Publisher: Es eröffnet sich die Chance, mehr eigene Titel auf den Bestsellerlisten zu platzieren. Auf diese Weise kann es gelingen, mit neuen Themen und Ideen Trends zu setzen und neue Zielgruppen zu erschließen.

 

Print versus eBook

Ausgangslage

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Es entfallen „nur“ 3,9 Prozent des Gesamtumsatzes mit Büchern in Deutschland auf das eBook. Zugleich platzieren sich neue Anbieter im Bereich der Abo- und Flatratemodelle. Der Start von Kindle Unlimited entfachte die Diskussion neu, wie Verlage sich demgegenüber positionieren sollten. Was wird also 2015 im eBook-Markt passieren?

Prognose

  • Weiter gebremstes eBook-Wachstum: Oftmals vollzieht sich mit etwas Verspätung die gleiche Entwicklung wie im US-amerikanischen Buchmarkt, in dem die Wachstumsdynamik im Bereich eBook seit einiger Zeit wieder nachlässt. Bereits 2013 hatte sich das eBook-Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr verlangsamt. Offizielle Erhebungen zum Gesamtjahr 2014 liegen zwar noch nicht vor, doch ist die Tendenz im US-Markt eindeutig: Mit einigen Ausnahmen haben „die meisten großen eBook-Händler in den vergangenen 12 bis 18 Monaten mit stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen“ zu kämpfen, schrieb beispielsweise Mark Coker, Gründer und CEO der Self-Publishing-Plattform Smashwords, im November 2014 (siehe auch buchreport).
  • Der Print-Absatz steigt wieder: Noch einmal sei auf die Entwicklung in den USA verwiesen. Gemäß jüngster Erhebungen von Nielsen Book Scan sind die Printabsätze 2014 um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ein vergleichbarer Effekt ist auch hierzulande zu erwarten.
  • Verlage verabschieden sich von der Flatrate: Je stärker Flatrate-Abos von Lesern genutzt werden, desto stärker leidet der tatsächliche Umsatz mit eBooks. Das werden Autoren und Verlage schmerzlich zu spüren bekommen und es ist davon auszugehen, dass mittelfristig erste Verlage den Rückzug aus den Flatrate-Modellen antreten werden.

Die Konsequenz für Self-Publisher: Autoren und Self-Publishing-Dienstleister tun gut daran, auf beide Formate (print + eBook) gleichermaßen zu setzen, deren Vorteile konzeptionell auszuschöpfen (Verlinkungen, anspruchsvolles Coverdesign, Illustrationen) und damit jeder Leserpräferenz zu genügen.

 

Self-Publishing

Ausgangslage

In den vergangenen Jahren ist in Deutschland die Zahl der Novitäten im Self-Publishing kontinuierlich auf zuletzt über 40.000 Titel (print + eBook) in 2014 gestiegen. Traditionelle Verlage haben 2014 mit eigenen Plattformen reagiert (z.B. Lyx Storyboard von Egmont) bzw. Dienstleister aufgekauft (Bastei Lübbe holte Bookrix unter sein Dach).

Prognose

  • Starkes Titelwachstum: Alles spricht dafür, dass sich dieses noch junge Marktsegment auch 2015 dynamisch und wachstumsstark weiterentwickeln wird.
  • Mehr Hybridautoren: Die Zahl jener Autoren, die die Vorzüge des Self-Publishing zu schätzen wissen und zugleich klassische verlegerische Dienstleistungen (Lektorat, Illustration etc.) in Anspruch nehmen oder parallel bei traditionellen Verlagen veröffentlichen, wird weiter zunehmen.
  • Verlage unter Druck: Lektorate sehen sich plötzlich damit konfrontiert, dass ihre Stammautoren selbstbewusst entscheiden, welche Titel sie unter etablierter Verlagsmarke herausgeben möchten und welche auf dem Wege des Self-Publishing.
  • Etablierte Marktteilnehmer steigen ein: In Kürze wird ein bedeutender Vertreter der deutschsprachigen Buchbranche in den Self-Publishing-Markt einsteigen. Mehr darüber wird exklusiv auf tredition.de zu lesen sein.

Die Konsequenz für Self-Publisher: Für Self-Publishing-Autoren erweitern sich die Möglichkeiten, ihr Buch auf den Markt zu bringen und die Chancen, mittelfristig unter traditioneller Verlagsmarke zu veröffentlichen. Zugleich wird es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen. Ein Fokus sollte also darauf gelegt werden, dass das eigene Buch möglichst gut auffindbar ist (über flächendeckende Distribution, Metadaten, Rezensionen, Self-Marketing etc.).

Buchmarkt: Neue Dienstleistung für Digital-First-Verlage

Neue Dienstleistung von tredition im BuchMarktVerlage, die eine „Digital first“-Strategie verfolgen, können künftig mit tredition als Dienstleister ihre e-Books innerhalb kürzester Zeit auch in gedruckter Form auf den Markt bringen. Der Hamburger Verlagsdienstleister konvertiert ePUBs vollautomatisch in einen druckfähigen Buchblock um. Buchmarkt stellt die neue Dienstleistung von tredition vor.

Buchmesse Blog: 5 Wahrheiten über Self-Publishing

 Gastbeitrag von tredition im Buchmesse blogWird die wachsende Bedeutung des Self-Publishing-Marktes mit der Entwicklung des Buchmarktes insgesamt gespiegelt, wird deutlich, wie sehr sich die Branche in den kommenden Jahren verändern wird – und muss.

Fundstücke: Große Online-Umfrage unter französischen Self-Publishern

Charlie Bregman, französischer SelThorben Wengert/pixelio.def-Publishing-Autor und Initiator einer Onlineplattform zur Förderung unabhängiger Autoren, hat eine große Umfrage unter Self-Publishern gestartet. Die Umfrage unter französischsprachigen Autoren läuft derzeit online. Im September sollen die Ergebnisse gratis als e-Book publiziert werden. Die Studie wird u.a. über die Beweggründe für Self-Publishing und die Herausforderungen für unabhängige Autoren Auskunft geben. Ziel sei es, das Thema Self-Publishing auf die Agenda zu bringen, sagt Bregman im Gespräch mit dem Onlineportal ID Boox.

Das e-Book mit den Umfrageergebnissen soll zudem einen Anhang mit Namen und Titeln von erfolgreichen Self-Publishing-Autoren enthalten. „Vielleicht entdecken einige Verlage darin neue Talente… vieleicht ergeben sich für Buchhändler neue Perspektiven… Vielleicht ist es gewinnbringend für die Leser…“, so beschreibt Bregman seine Intention.

Bregman, 1974 in Frankreich geboren, hat neben dem  Roman „Vivement l’amour“ auch einen Ratgeber für Self-Publisher herausgegeben. Auf der im Januar 2014 von Bregman gestarteten Onlineplattform Auteursindependants.com werden regelmäßig Autoren vorgestellt, Self-Publisher erhalten Tipps zum Verfassen eines Buches etc.

Gemäß einem Bericht der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ hat Frankreich nach Großbritannien und Deutschland den drittgrößten Self-Publishing-Markt innerhalb Europas. Greifbar wird die Bedeutung des Self-Publishing in Frankreich anhand der Pflichtexemplare, die jährlich an die französische Nationalbibliothek geliefert werden. 2012 waren bereits 13 Prozent der gemeldeten Werke Self-Publishing-Titel. Der Umsatzanteil des Self-Publishing liegt in Frankreich schätzungsweise bei drei Prozent. Dienstleister sind u.a. Edilivre, Publibook, Lulu und Le Manuscrit.

 

Nextmedia: Gastbeitrag von Sönke Schulz

Sönke Schulz von tredition im Nextmedia-BlogDie Bedeutung von Self-Publishing wird von Buchhandel und Verlagen unterschätzt, wie Erhebungen von tredition zeigen. Sönke Schulz, Geschäftsführer von tredition, räumt in einem Gastbeitrag im Next-Media-Blog mit Branchenirrtümern auf und zeigt Handlungsoptionen für Verlage.