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Buchhandlung Der Duft nach Vanille

Wie bekomme ich mein Buch in die Buchhandlung: So erobern Sie den Buchhandel

Buchhandlung Der Duft nach Vanille

Bild: Immer mehr Autoren – wie tredition-Autorin Birte Stährmann mit ihrem Buch „Der Duft nach Vanille“ – schaffen es in große Buchhandlungen.

Ihr Buch ist nach unzähligen Stunden am Schreibtisch endlich fertiggestellt. Nun wartet es nur noch darauf, auf die Leser losgelassen zu werden. Doch wie kommen  diese Leser eigentlich genau zu Ihrem Buch? Wie gelangt Ihr Buch nach Veröffentlichung in den Buchhandel und im besten Fall sogar in eine Auslage in die Buchhandlung um die Ecke? Nicht nur für einen Self-Publisher eine gerechtfertigte Frage. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, welche Faktoren ausschlaggebend sind, um das eigene Buch in den Buchhandel zu bringen. So können Sie den Traum von einer publikumswirksamen Ausstellungsfläche in einer bekannten Buchhandlung in die Realität umzusetzen.

Self-Publishing birgt mittlerweile ein großes Erfolgspotenzial. Verlage melden sich immer öfter bei erfolgsversprechenden Self-Publishern und halten gezielt Ausschau nach gut laufenden Self-Publishing-Titeln. Doch der Buchhandel tut sich gleichzeitig häufig noch schwer, unbekannte Autoren oder Self-Publisher in das eigene Programm zu nehmen. Buchhändler scheuen oft weiterhin das Risiko und setzen lieber auf die bekannten Kandidaten. Glücklicherweise ist aber selbst in der üblicherweise eher traditionellen Szene eine Trendwende zu beobachten. Immer häufiger finden Self-Publisher und Indieautoren den Weg in die Buchhandlung. Dabei überzeugen selbstbewusste Self-Publisher gerade durch originelle und professionell verfasste und umgesetzte Buchprojekte. Buchhändler selbst können von einer Vielzahl an interessanten Titeln und einem dadurch enormen zusätzlichen Wachstumspotenzial, die diese Titel dem Buchhandel eröffnen, profitieren.

Erfahren Sie hier, was Sie tun können, um die Buchhändler von Ihren Büchern zu überzeugen und im Idealfall einen Schaufensterplatz in der Buchhandlung Ihrer Wahl zu ergattern.

 

  1. Der Inhalt ist das A und O
  2. Durch professionelle Präsentation im Buchhandel glänzen
  3. Wie bringe ich mein Buch in die wichtigen Buchhandelskanäle? Unterstützung beim Vertrieb suchen
  4. On- und Offline-Buchhandel: Das Potenzial digitaler Kataloge nutzen
  5. Zielgerichtet und überzeugend an den Buchhandel herantreten

1 Der Inhalt ist das A und O

Buchhandelsmarketing richtig machen

Bild: Präsentieren Sie dem Buchhändler aktuelle und innovative Themen.

Der zentrale Erfolgsfaktor für eine Buchhandelspräsenz Ihres Buches ist die Themenwahl Ihres Werkes. Buchhändler wollen Ihren Lesern und Kunden neuartige Themen präsentieren, keine Werke, die in der einen oder anderen Form schon vorliegen. Die Weichen für Erfolgsaussichten für den Buchhandel werden also nicht erst nach Veröffentlichung, sondern ganz am Anfang vor dem eigentlichen Schreiben gestellt. Informieren Sie sich über neue Trends und recherchieren Sie gründlich, ob Ihr Thema für den Buchhandel genügend Potenzial bietet. Besonders erfolgreich sind Autoren, die ein Werk vorstellen, das sich erstmalig mit einem Thema oder Themenaspekt, mit einem aktuellen oder lokalen Thema befasst. Gerade Sachbücher und Ratgeber liegen im Buchhandel weiter im Trend. Belletristik macht zwar den größten Titelumfang im Self-Publishing-Markt aus, einzelne Titel haben es aber aufgrund der erdrückenden Konkurrenz sehr schwer, sich am Buchmarkt durchzusetzen.

2 Durch professionelle Präsentation im Buchhandel glänzen

Durch professionelle Präsentation im Buchhandel glänzen

Bild: Self-Publisher können neben der großen Konkurrenz nur durch professionelle und innovative Inhalte und Aufmachung herausstechen.

Nichts ist für einen Buchhändler ärgerlicher, als wenn der Kunde mit einem bereits gekauften Buch zurück in die Buchhandlung kommt und das Buch reklamiert. Gründe können Rechtschreibfehler, mangelndes Preis-Leistungs-Verhältnis oder eine schlampige Präsentation von Inhalt oder Cover sein. Machen Sie es dem Buchhändler also nicht unnötig schwer. Bei der wahren Titelflut am Buchmarkt ist neben dem originellen Inhalt gleichsam wichtig, eine professionelle, fehlerfreie und ansprechende Verpackung vorzulegen. Lassen Sie Ihr Buch, wenn Sie es fertig geschrieben haben, ruhig von einem professionellen Lektor begutachten und investieren Sie auch in ein professionelles und markttaugliches Cover. Oft scheitern inhaltlich innovative und spannende Texte daran, dass am Lektorat oder Coverdesign gespart wurde. Verstärken Sie die Vorurteile gegen Self-Publisher nicht, die von mangelnder inhaltlicher Qualität, vielen Fehler und unattraktiven Covern berichten, sondern entkräften Sie diese durch eine professionelle Aufbereitung Ihres Textes.

3 Wie bringe ich mein Buch in die wichtigen Buchhandelskanäle? Unterstützung beim Vertrieb suchen

Neuer Gesetzentwurf zum Buchpreisbindungsgesetz

Bild: Achten Sie bei der Wahl des Dienstleisters auf eine flächendeckende Anbindung an den Buchhandel.

Als einzelner Autor ist es schwer, das eigene Buch in den Handel zu bringen. Es fehlen die nötigen Anbindungen an Barsortimente und Onlineshops. Im Alleingang ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, das Buch in den flächendeckenden Buchhandel zu bringen, da das nötige Vertriebsnetz oft fehlt. Meist landet dann ein Buch allein bei Amazon, ist aber in Offline-Buchhandlungen oder bei großen Buchketten überhaupt nicht vertreten – oder umgedreht. Suchen Sie sich daher professionelle Unterstützung beim Vertrieb. Achten Sie bei der Wahl des Anbieters darauf, dass Ihr Werk bei allen wichtigen Barsortimenten (Großhändler, bei denen Buchhändler bestellen) gelistet wird und dort auch mit einer auffindbaren ISBN verfügbar ist.
Weiterhin wird es immer wichtiger, das eigene Buch nicht nur in den eigenen Landesgrenzen zu vertreiben, sondern auch über diese Grenzen hinaus. Legen Sie Wert auf eine internationale Buchhandelsanbindung und suchen sich den Anbieter, der Ihnen diese Vertriebsmöglichkeit anbieten kann.

Profitieren Sie vom umfangreichsten Vertrieb im Buchmarkt

4 On- und Offline-Buchhandel: Das Potenzial digitaler Kataloge nutzen

Online - Buchhandel

Bild: Nutzen Sie die Möglichkeiten digitaler Verlagsvorschauen, um eine große Reichweite im Buchhandel zu erzielen.

Auch wenn digitale Verlagsvorschauen noch ein Novum auf dem deutschen Markt sind, setzen sich diese neuen Formen der Verlagsvorschau immer mehr durch. Digitale Angebote wie der digitale Katalog von Edelweiss geben Buchhändlern eine Methodik an die Hand, um zeitnah die eigenen Bedürfnisse wie Recherche, Leseranfragen etc. zu bedienen und besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. Klassische Verlagsvorschauen verlieren daher, und auch aus Kostengründen, immer mehr an Attraktivität. Was bedeutet das für Sie als Autor/in? Nutzen Sie die Möglichkeiten einer tagesaktuellen Schnittstelle zum Buchhandel. Ihr Buch findet über diese digitale Plattform nicht nur den direkten und schnellen Weg zum Buchhändler, sondern bietet auch noch viele weitere Vorteile für Sie. Denn zusätzliche Informationen wie Lesungstermine, News oder mediale Inhalte interessieren auch Buchhändler und Leser. Je mehr Informationen der Buchhändler zu einem Thema, das er für seine Kunden sucht, findet, und je besser die Informationen auf die Leserbedürfnisse zugeschnitten sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er oder sie gerade zu diesem Buch greift und es an seine Kunden gibt. Profitieren Sie also von den Möglichkeiten dieser digitalen Schaufenster, die mittlerweile größere Reichweiten als ein einzelnes Schaufenster in einer lokalen Buchhandlung vor Ort erreichen können.

5 Zielgerichtet und überzeugend an den Buchhandel herantreten

5.1 Kontakt zum Buchhandel aufnehmen

Professionell im Buchhandel auftreten

Bild: Der persönliche Kontakt mit dem Buchhändler ist das A und O beim Buchhandelsmarketing.

Viele Autoren träumen davon, das eigene Buch im Schaufenster einer ganz bestimmten Buchhandlung zu sehen. Von nichts kommt nichts, sollte hier das Motto von Erstautoren lauten. Es kommt zwar vor, das Buchhändler auf Neuautoren zugehen und das Buch beim Verlag anfordern, aber bei über 90.000 Veröffentlichung im Jahr ist es doch eher großes Glück – oder ein Ergebnis harter Arbeit, durch die ein spezielles Buch in ein ganz spezielles Buchhandlungsfenster kommt. Hier gilt es, Selbstbewusstsein und Originalität an den Tag zu legen und das eigene Buch mit einer professionellen und überzeugenden Präsentation beim Buchhändler der Wahl vorzustellen.

5.2 Passende Buchhandlung für das eigene Buch wählen

Sie haben eine Lieblingsbuchhandlung, in die Sie selbst gerne zum Schmökern gehen, oder eine große Ladenkette im Blick, in der Sie das eigene Buch gern sehen würden? Halt! Die Buchhandlungen, in die Sie selbst gern gehen, müssen nicht unbedingt die richtige Adresse für Ihr eigenes Werk sein. Zunächst sollten Sie Ihr Buch noch einmal genau unter die Lupe nehmen und ein genaues Profil Ihres Buches entwerfen, auch im Hinblick auf die passende Zielgruppe Ihrer Leser. Erst danach sollten Sie sich daran machen, die passende Buchhandlung für eine Auslage zu finden. Überlegen Sie genau, welche Buchhandlung für Ihr ganz spezielles Werk infrage kommen könnte. Abgesehen von den ganz großen Namen haben kleinere Buchhandlungen oft ganz bestimmte Schwerpunkte oder Themenbereiche. Nur, wenn Ihr Buch vom Genre, Thema, Schreibstil und der Ausstattung zu dieser Buchhandlung passt, lohnt es sich, an den Buchhändler heranzutreten und um eine Ausstellung zu werben.

 

5.3. Die professionelle Buchpräsentation

Die professionelle Buchpräsentation

Bild: Bei der Vorstellung Ihres Buches im Buchhandel macht die professionelle Präsentation die Musik.

Zuallererst sollten Sie überlegen und ein Gespür dafür bekommen, in welchem Rahmen Sie Ihren Buchhändler oder Ihre Buchhändlerin der Wahl ansprechen können. Haben Sie bereits mit einem Buchhändler einen Termin vereinbart, um Ihr Buch zu präsentieren, planen Sie die geeignete Vorstellung. Nichts kommt unprofessioneller daher, als wenn ein Autor, chaotisch und ohne genauen Plan, mit lauter losen Zetteln in der Hand, beim Buchhändler aufschlägt und diesen dann langwierig in Beschlag nimmt, um über die Thesen des eigenen Buches zu diskutieren. Hier gilt: In der Kürze liegt die Würze. Eine professionelle Mappe mit dem eigenen Buch, einem aussagekräftigen Autorenfoto und ggf. einigen Presseartikeln und/oder einer Pressemeldung oder ggf. einem Flyer in der Hand machen einen viel profesionelleren Eindruck. In einem kurzen Gespräch sollten Sie selbstbewusst erklären können, welchen Gewinn der Buchhändler durch Ihr Buch erlangt. Handelt es sich bei Ihrem Werk etwa um einen regionalen Titel, der für lokale Leser interessant sein könnte oder besprechen Sie in Ihrem Buch ein inhaltlich völlig neues Thema? Üben Sie diese Präsentation gegebenenfalls mit Freunden. Sie sollten in 5 Minuten die wichtigsten Aspekte und Besonderheiten Ihres Buches darstellen können und Ihren Gesprächspartner überzeugt haben, dass Ihr Buch ein Gewinn für die Buchhandlung darstellt. Entwickeln Sie aber unbedingt ein Gespür für Ihr Gegenüber. Zeigt dieses kein Interesse oder passt das Buch schlicht nicht ins Programm der Buchhandlung? Drängen Sie Ihr Buch nicht auf, sondern bedanken sich für die aufgebrachte Zeit und sortieren danach in Ruhe zu Hause, was Sie beim nächsten Mal besser machen können.

Oftmals veranstalten Buchhändler auch spezielle Thementische, etwa zu Großevents wie eine Fußball-EM, wo Ihr Buch platziert werden könnte. So hat es etwa  tredition-Autor Martin Rabenalt gemacht. Oder stehen bei der Buchhandlung lokale oder saisonale Inhalte im Vordergrund, wie etwa aktuelle Ernährungstrends oder Selbsthilferatgeber? Hier gilt es, sich mit dem Programm der Buchhandlung auseinanderzusetzen und frühzeitig passende Möglichkeiten zur Platzierung des eigenen Buches zu erörtern. Während dem Endspiel der Fußballweltmeisterschaft das eigene Fußballbuch anzupreisen, macht z. B. wenig Sinn. Buchhändler planen lange im Voraus und suchen dabei nach geeigneter Literatur. Erwischen Sie dieses Vakuum und Ihr Buch liegt in Windeseile im Buchhandel aus. tredition-Autorin Lisa K. macht mit ihrem Buch „Berlin Affairs“ vor, wie es gehen kann.

 

5.4 Welche Faktoren interessieren Buchhändler besonders?

Es gibt kein Geheimrezept für eine Platzierung im Buchhandel, wohl aber einige goldene Regeln, dem Buchhändler bestmöglich entgegenzukommen. Folgende Tipps sollten Sie beachten, wenn SIe das eigene Buch vorstellen:

  • Inhalt und Ausstattung müssen überzeugen
  • Auf hohe Qualität achten
  • Aktuelle oder saisonale Themen sind besonders beliebt
  • Regionaler Bezug / Authentische(r) Autor/in aus der Region als Verkaufsargument nutzen
  • Zusammenfassen, was das Buch lesenswert, neu und außergewöhnlich macht
  • Professionelles Info- und Marketingmaterial mitliefern
  • Nachfrage von Kundenseite / vorhandene Fanbasis erwähnen
  • Die Möglichkeit des Bezugs über das Barsortiment sowie branchenübliche Liefermethoden spielen eine wichtige Rolle für den Buchhändler
  • Bereits vorhandene Berichterstattung in Presse/Fernsehen und Radio erwähnen
  • Eventuell bekommen Sie durch Ihren Verlag Unterstützung und dieser kann über Veranstaltungen berichten. Das ist wiederum eine schöne Werbung für die Buchhandlung!

 

5.5  Kontakt zum Buchhändler aufbauen durch die Veranstaltung einer Lesung

Lesung

Bild: Die Veranstalltung einer Autorenlesung ist eine guter Anknüpfpunkt an den Buchhandel.

Eine gute Möglichkeit, mit Buchhandlungen in Kontakt zu treten und eine Plattform für die Bewerbung des eigenen Titels zu erhalten, ist die Organisation einer Lesung. Sprechen Sie eine geeignete Buchhandlung vielleicht gerade mit Ihrem Themenschwerpunkt an, ob Interesse an der Organisation einer gemeinsamen Veranstaltung besteht, wie etwa einer Buchpräsentation und/oder einer Lesung aus Ihrem Buch. Wenden Sie sich für derartige Veranstaltungen aber nicht nur an die großen Namen. Oftmals haben Sie größere Chancen, bei einer kleinen thematisch passenden Buchhandlung zu punkten, als bei den bekannten Namen, an die sich alle Autoren wenden.

Setzen Sie außerdem nicht immer nur auf die traditionelle Lesung in der Fachbuchhandlung. Warum nicht auch mal einen außergewöhnlichen Weg für Ihr Buch wählen? Prüfen Sie Ihr Buch auf Herz und Nieren. Vielleicht bietet sich mal ein ganz anderer Lesungsort oder eine Sonderveranstaltung für Ihr spezielles Thema an? tredition-Autorin Stephanie Arndt etwa hat sich mit ihrem Hauspferd Nasar für eine ganz besondere Signierstunde in Flensburg entschieden. Autorin Susanne Friedrich hat einen ganz anderen Weg eingeschlagen und Ihr Buch in einem italienischen Restaurant präsentiert. Es gilt, innovativ und originell zu sein, um die Aufmerksamkeit von Buchhändlern und in Folge von Ihren Lesern auf sich zu lenken.

Wir wünschen Ihnen jetzt ganz viel Erfolg mit Ihrem Buchhandelsmarketing für Ihr Werk!


Newsletter April 2016

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

der April steht im Zeichen des Lesens. Am 23. April ist wieder der „Welttag des Buches“. Bei tredition stehen unsere Autoren/innen und ihre Bücher aber nicht nur zu diesen speziellen Anlässen im Mittelpunkt. Unser Verlagsteam freut sich, unseren Autoren Tag für Tag im persönlichen Gespräch oder per Mail bei der Buchveröffentlichung und darüber hinaus als kompetenter Partner zur Seite zu stehen. Damit Sie rundherum über alle Fragen zur Veröffentlichung, zu Vertrieb und Marketing bestens informiert sind, arbeiten wir unerlässlich daran, Sie stets umfassend zu beraten und es Ihnen noch einfacher zu gestalten, Ihr Buch in den Buchhandel zu bringen – und sich mit Lesern und anderen Autoren zu vernetzen.

Folgende Themen erwarten Sie im April:

  • Mehr Leser erreichen mit dem neuen „tredition Buchklub“ – Vernetzung einen Rahmen geben
  • Sönke Schulz beantwortet Ihre Fragen – die monatliche Videoshow „tredition faq“
  • Autoren im Rampenlicht – Dr. Markus Ramming zeigt die richtige Strategie für unser Denken
  • Neue Wege im Buchvertrieb wagen – die Buchpräsentation kreativ neu gedacht
  • „BUCH DES MONATS“ April 2016 – „Hirn-Anschalter“

Wir wünschen eine gute Lektüre und senden herzliche Grüße

Ihr Team von tredition

Mehr Leser erreichen – der „tredition Buchklub“ gibt Vernetzung einen Rahmen

tredition Buchclub

Bild: Der tredition Buchclub gibt Autoren die Möglichkeit, sich mit anderen Autoren und Lesern zu vernetzen.

Die Chancen, die soziale Netzwerke als Plattformen für das Buchmarketing bieten, sind groß. Gerade Plattformen wie Facebook sind für Autoren ein wichtiges Instrument, um mit anderen Autoren oder Lesern in Kontakt zu treten und das eigene Buch ins Gespräch zu bringen. Wichtig ist aber, strukturiert vorzugehen, um sich nicht zu verzetteln. tredition unterstützt Sie dabei! Mit unserer Facebook-Präsenz und der neuen Gruppe, dem „tredition Buchklub“, wollen wir Ihnen einen geeigneten Rahmen für den Austausch und die Vernetzung geben.

Unser Facebook-Auftritt

Über unseren neu gestalteten Facebook-Auftritt erhalten Autoren in Zukunft noch mehr Informationen zu allen Fragen rund um die Buchveröffentlichung. Wir veröffentlichen hier für Sie ab sofort noch mehr Tipps und Ratschläge zum Schreiben, zur Buchgestaltung und allen anderen wichtigen Fragen, die Autoren beim Planen und Umsetzen des eigenen Buchprojektes beschäftigen. Erfahren Sie hier regelmäßig alles über tägliche Schreibroutinen, die beste Zeit zum Schreiben oder den Weg in den Buchhandel u.v.m. – und lassen Sie sich dazu von unserem erfahrenen Expertenteam beraten.

Der tredition Buchklub

Neben einem informativen Facebook-Auftritt haben wir für Sie außerdem eine neue Facebook-Gruppe ins Leben gerufen: den „tredition Buchklub“. In dieser Gruppe stellen wir „Freunden“ und „Followern“ ab sofort jedes neu veröffentlichte Buch vor. Im Mittelpunkt steht aber die Verbindung von Autoren und ihren Lesern! Sie können in dieser Gruppe die eigenen Werke vorstellen, Veranstaltungen ankündigen, direkt in Kontakt mit Ihren Lesern treten und sich mit anderen Autoren austauschen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in der Gruppe begrüßen zu können.

Hier dem Buchklub beitreten

 

Sönke Schulz beantwortlich monatlich online Ihre Fragen in der Video-Show „tredition faq“

tredition faq

Bild: tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz in der monatlichen Video-Show „tredition faq“.

Sie wollten schon immer einmal direkt Ihre Fragen zur Veröffentlichung an uns loswerden? Neben unserem täglichen Autorensupport durch unser Verlagsteam haben Sie nun zusätzlich einmal im Monat die Gelegenheit, Ihre Frage direkt durch tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz beantworten zu lassen.

Im Videobeitrag „tredition faq“ gibt tredition-Gründer Sönke Schulz auf Facebook ab sofort regelmäßig Antworten auf Ihre vorab eingesandten Fragen. Seit dem Wochenende gibt es auf unserer Facebook-Seite die erste Folge der monatlichen Show “tredition faq” zu sehen!

Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, kontaktieren Sie uns gern via Facebook oder Mail! Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Hier geht’s direkt zur Facebookseite

 

tredition-Autoren im Rampenlicht – Dr. Markus Ramming zeigt die richtige Strategie für unser Denken

Markus Ramming

Bild: Autor Dr. Markus Ramming enthüllt in seinem packenden Fachbuch „Hirn-Anschalter“, wie man das meiste aus dem eigenen Hirn holen kann.

Erkenntnisse mit Sprengkraft

Viele halten unser Hirn für eine Maschine, die immer perfekt funktioniert. Doch weit gefehlt! Unser Gehirn arbeitet zwar ständig, doch nicht immer gleich gut. Gibt es einen Schalter, den wir umlegen können, um unser Gehirn zu kreativen Höchstleistungen anzuspornen? Leider hat diesen bislang noch niemand entdecken können, aber Neuroleadership-Experte Dr. Markus Ramming zeigt in seinem Sachbuch „Hirn-Anschalter“ auf, wie wir positiv auf unsere Gehirnfunktion einwirken können. Dabei sind viele neurobiologische Erkenntnisse von enormer Sprengkraft.

So schalten Sie Ihr Gehirn ein

Dr. Markus Ramming präsentiert mit „Hirn-Anschalter“ eine anregende Lektüre für alle neugierigen und wissbegierigen Leser, die gerne mehr aus sich selbst herausholen möchten. In einem interessanten Interview mit der tredition-Redaktion zeigt der Autor uns, wie wir das eigene Denken beeinflussen können. Lesen Sie darin, wie Sie mit dem „Hirn-Anschalter“ Ihr Denken anknipsen!

Hier geht’s zum Interview

 

Neue Wege im Buchvertrieb wagen – die Buchpräsentation kreativ neu gedacht

Buchhandel anders - Notizen in der Kälte

Bild: Plakat zur Veranstaltung im Restaurant „Freni e Frizioni“

Buchvertrieb mal anders – So kam das Buch „Notizen in der Kälte“ ins Restaurant

Susanne Friedrich geht nicht nur im eigenen Leben eigene Wege, sondern auch mit ihrer außergewöhnlichen Vertriebsaktion. Denn, warum muss es für eine Lesung immer ein Buchladen sein, dachte sich die gewitzte Autorin von „Notizen in der Kälte“ und veranstaltete gemeinsam mit Restaurantbetreiber Giovanni Moro eine Bilderausstellung und eine Lesung im italieinischen Restaurant „Freni e frizioni“ – mit vollem Erfolg.

Wir stellen im tredition-Blog die ganz besondere Aktion vor und sprechen sowohl mit der Autorin als auch mit Restaurantbesitzer Giovanni Moro über innovative Wege, Bücher bekannt zu machen und an den Leser – oder Restaurantbesucher – zu bringen.

Hier geht’s zum Blogbeitrag

 

„BUCH DES MONATS“ April 2016

Hirn-Anschalter

Bild: Buchcover „Hirn-Anschalter“ von Dr. Markus Ramming

Hirn-Anschalter – die richtige Strategie im Umgang mit dem eigenen Denken

Dr. Markus Ramming enthüllt in seinem packenden Fachbuch „Hirn-Anschalter“, wie man das meiste aus dem eigenen Hirn herausholen kann.

Unser Gehirn ist ein komplexes Netzwerk aus Milliarden von Nervenzellen, die über jedes Gefühl, jeden Gedanken und jede Aktion bestimmen. Manchmal sprudelt unser Gehirn über und vollbringt wahre Wunder mit den tollsten Ideen, nur um dann im nächsten Moment nur trübe Gedanken auszusenden. Wer würde sich keinen Schalter wünschen, den wir umlegen können, um unser Gehirn mit mehr Kreativität und schöneren Gedanken auszustatten? Leider wurde dieser bislang noch nicht entdeckt. Neuroleadership-Experte Dr. Markus Ramming gelingt es in seinem packenden Sachbuch „Hirn-Anschalter“ jedoch aufzuzeigen, wie wir positiv auf unsere Gehirnfunktion einwirken können.

Denn die gute Nachricht ist: Genauso, wie wir die Gesundheit unseres Körpers beeinflussen können, so können wir auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten unseres Gehirns verbessern. Regelmäßiger Gebrauch wirkt wie ein Hirn-Anschalter. Dr. Markus Ramming präsentiert in einer außergewöhnlichen Lektüre  Hintergrundwissen über neurobiologische Vorgänge und eine Vielfalt an Übungen, um das neu gelernte Wissen auch in die Tat umzusetzen. Das Buch ist zuvorderst an Manager und Führungskräfte gerichtet, hält aber gleichzeitig auch eine anregende Lektüre für alle neugierigen und wissbegierigen Leser bereit, die gerne mehr aus sich selbst herausholen möchten.

Schalten Sie Ihr Gehirn ein – mit diesem „Hirn-Anschalter“!

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“ April 2016

 

Buchhandel anders - Notizen in der Kälte

Neue Wege im Buchvertrieb wagen: So kam das Buch „Notizen in der Kälte“ ins Restaurant

Buchhandel anders - Notizen in der Kälte

Bild: Plakat zur Veranstaltung im Restaurant „Freni e Frizioni“

Notizen in der Kälte – ein furchtloses Leben in St. Petersburg

Susanne Friedrich thematisiert in ihren Roman „Notizen in der Kälte“ das Erleben von Fremde, Erinnerungen an St. Petersburg und einen mutigen Lebensweg.  Ihre Geschichte enthüllt ihre Erlebnisse als Frau eines deutschen Jungunternehmers ohne Sicherheitsnetz und doppelten Boden in einem vom Tumult und Umbruch geprägten Russland der späten Neunzigerjahre. In einer Zeit, als zahlreiche Russen eine neue und bessere Zukunft im Westen suchten, entschieden sie und ihr Mann sich, den entgegengesetzten Weg zu gehen und sich in einem Land niederzulassen, das auch heute noch keine perfekte Plattform für den Aufbau einer neuen Existenz bietet. „Notizen in der Kälte“ wird Leser nicht kalt lassen, sondern ihnen Mut machen, neue Wege furchtlos zu beschreiten.

Susanne Friedrich geht nicht nur privat und in ihrem Buch eigene Wege, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Vertriebsaktion. Warum immer im Buchladen eine Lesung veranstalten und nicht einmal in einem Restaurant, hat sich die gewitzte Autorin gedacht. Wir stellen die ganz besondere Aktion vor und sprechen sowohl mit der Autorin als auch mit Restaurantbesitzer Giovanni Moro über einen innovativen Weg, Bücher bekannt zu machen und an den Leser – oder Restaurantbesucher zu bringen.

 Buchvertrieb einmal anders – „Notizen in der Kälte“ im Restaurant

Susanne Heinze Buchlesung

Bild: Autorin Susanne Friedrich bei der Lesung im Berliner Restaurant „Freni e Frizioni“

 

In  Bezug auf das Marketing und den Vertrieb ist Susanne Friedrich einen ganz eigenwilligen Weg gegangen. Ganz nach dem Motto: ungewöhnliche Bücher erfordern auch außergewöhnliche Vertriebs- und Marketingmaßnahmen, hat sich die Autorin für eine Präsentation ihres Buches im Berliner Restaurant „Freni e Frizioni“ entschieden – und Restaurantbesitzer Giovanni Moro dafür mit einem ihrer Bücher „bestochen“. Dieser war nicht nur von dem außergewöhnlichen Buch der Ausnahme-Autorin angetan, sondern auch von ihren Bildern – und schlug ihr eine Ausstellung und Präsentation des Buches in seiner Trattoria „Freni e Frizioni“ in Berlin vor. Anstatt lange zu fackeln, stellte Susanne Friedrich passend zur Buchveröffentlichung gemeinsam mit Giovanni Moro eine Fotoausstellung ihrer Bilder aus ihrer Sammlung im Restaurant „Freni e Frizioni“ auf die Beine. Der Höhepunkt der Koopration zwischen Buchautorin und Gastronomiebetrieb war die Buchpräsentation ihres Buches „Notizen in der Kälte“ Mitte März: ein Erfolg auf der ganzen Linie. Die Gäste gingen nicht nur mit wohlgefüllten Magen, sondern mit einer wunderbaren Lektüreempfehlung doppelt zufrieden nach Hause.

Susanne Friedrich zeigt mit diesem ungewöhnlichen Vertriebsprojekt, dass auch ungewöhnliche Kooperationen im Buchvertrieb funktionieren können und es nicht immer der gewöhnliche Buchladen für eine Autorenlesung sein muss. Gerade, um bei der Masse an Neuveröffentlichungen und Autorenlesungen herauszustechen, gilt es witzige, außergewöhnliche und aufsehenerregende Werbeaktionen für das eigene Buchprojekt zu starten. So wie Susanne Friedrich dies für ihre Buchveröffentlichung „Notizen in der Kälte“ gelungen ist.

Autorin Susanne Friedrich erzählt uns im Folgenden, wie es zu dem schönen Vertriebserfolg gekommen ist.

 

Suanne Friedrich

Bild: Autorin Susanne Friedrich

Zur Autorin

Die Autorin Susanne Friedrich wurde 1965 in Indien geboren und verbrachte ihre Kindheit in Südostasien (Indien und Singapur). Nach dem Abitur zog es sie nach London, wo sie durch ihren späteren Beruf im Export Verkauf & Marketing Europa ausgiebig bereisen konnte. Weitere Auslandsjahre in Paris folgten. 1997 zog sie mit ihrem damaligen Mann und sechs Monate alten Sohn nach Sankt Petersburg. Aus angedachten zwei Jahren wurden zehn. Von ihren dortigen Erfahrungen erzählt sie in „Notizen in der Kälte“. In Sankt Petersburg begann sie, kreativ tätig zu werden: zunächst mit Fotausstellungen und später mit Illustrationen. Nach dem Fotobildband „Peter’s City“ wurde klar, dass ihr Schwerpunkt sich aufs Schreiben verlagern würde. Susanne Friedrich schreibt, illustriert und fotografiert: Aktuell schreibt sie an ihrem vierten Buch.

 

Warum eine Buchvorstellung immer im Buchladen machen?

Susanne Friedrich: Ich kenne Herrn Moro und sein Restaurant seit ich nach Berlin kam und bin gerne und oft dort. Daher habe ich ihm ein Exemplar der Neuausgabe geschenkt, über die er sich sehr gefreut hat. Nachdem er angefangen hatte zu lesen, fragte er, ob ich hierfür auch Lesungen mache. Als ich bejahte, schlug er mir sofort vor, eine Lesung bei ihm zu machen und – damit diese Zeitreise auch bildlich wird, die dazu passende Bilderausstellung.

Susanne Friedrich: Ein kleines Geschenk und seine große Wirkung, könnte man sagen.

Jetzt nach der Veranstaltung kann ich ein positives Resumé ziehen.

Die Lesung war gut besucht, wir mussten sogar noch Platz schaffen. Das Publikum war gemischt – Teenager bis hin zu Senioren, bekannte und sehr viele neue Gesichter, darunter auch russisch-stämmige Deutsche.

Die ca. 45 Minuten lange Lesung wurde sehr gut angenommen und im Anschluss darauf herrschte reger Austausch. Viele Hörer blieben im Anschluss und tauschten sich untereinander aus.

Ich bin sehr zufrieden mit der Veranstaltung, besonders in diesem schönen Rahmen. Bücher habe ich ebenfalls gut verkauft und wie immer hat sich gezeigt: man muss aktiv am Buchverkauf teilnehmen.

Lesungen und der Kontakt zum Publikum gehören dazu. Frei nach dem Motto: wer nicht wirbt, der stirbt.

 

 Interview mit Giovanni Moro, Geschäftsfüher bei Freni & Frizioni

Freni e Frizioni

Geschäftsführer Giovanni Moro hat mit der tredition-Redaktion über die ganz besondere Kooperation zwischen Autorin und Gastronomiebetrieb gesprochen.

tredition: Lieber Herr Moro, wie ist es zu der Bildausstellung und der geplanten Veranstaltung mit Susanne Heinze gekommen?

Giovanni Moro: Susanne hat mir das Buch geschenkt – mit Widmung! Es hat mir auf Anhieb gefallen. So kam mir die Idee zur Ausstellung und Lesung.

tredition: Kommt es öfter vor, dass es solche Kooperationen mit Autoren/innen gibt?

Giovanni Moro: Nein – aber Ausstellungen von Künstlern mache ich oft und gerne. Ich bin selber eine ständige Ausstellung ;-))

tredition: Mit welchen Worten würden Sie einem Neugierigen einen Besuch bei Ihnen schmackhaft machen?

Giovanni Moro: Mache ich prinzipiell nicht- das ist deren Entscheidung.

tredition: Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf am meisten?

Giovanni Moro: Alles!

tredition: Was ist Ihre Einschätzung, wie werden die Bilder und das Buch aufgenommen?

Die Bilder werden sehr positiv aufgenommen. Alles weitere zeigt die Lesung!

tredition: Was empfehlen Sie angehenden Autoren?

Guten Rotwein!

tredition: Lieber Herr Moro, wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen für Ihr Restaurant weiterhin viel Erfolg! Grazie e tanti saluti da Amburgo!

 

Newsletter Februar 2016

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

die Buchbranche steht auch im fast schon frühlingshaften Februar nicht still. Leipzig bereitet sich auf die Buchmesse vor, Amazon bringt wieder Unruhe in den Buchhandel mit der Ankündigung der Eröffnung von 300 Ladengeschäften (und dem darauf folgenden Dementi), ein Plagiatsfall im Self-Publishing jagt den nächsten. Autoren selbst wandern auf kreativen Pfaden, um neue Wege zu finden, sich untereinander zu vernetzen und ihre Bücher zu bewerben. Warum nicht auch einmal eine Buchpräsenz im örtlichen Supermarkt statt des Buchladens um die Ecke wagen?

Wie gewohnt erhalten Sie in unserem Newsletter viele Informationen zu aktuellen Themen der Buchbranche und Neuheiten bei tredition.

Lesen Sie diese Themen im Januar:

  • Trendthemen im Buchhandel – Sachbücher, Ratgeber und regionale Titel sorgen für Aufwind im Buchmarkt
  • Autoren im Portrait – Vom Poetryslam an den FKK-Strand mit Jenny Dorothea Horst
  • Buchvertrieb mal anders – „Rambutan“ erobert den Supermarkt
  • Branchenexperten plaudern aus dem Nähkästchen – Henri Apell vom Selfpublisher-Podcast
  • Vernetzung vorantreiben – die Schreibwerkstatt mit Michael Paul
  • „BUCH DES MONATS“ Februar 2016 – „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“

Wir wünschen eine gute Lektüre und senden herzliche Grüße

Ihr Team von tredition

 

Trendgenres: Sachbücher, Ratgeber & regionale Titel

Trendgenres


Trendthemen im Buchhandel – Sachbücher und regionale Titel sorgen für Aufwind

Trendthemen BuchhandelJede Zeit hat ihre Themen. Malbücher für Erwachsene fluten neuerdings die Buchläden off- und online – und scheinen den „Stress-Weg-Trend“ unserer Zeit widerzuspiegeln. Oft ist es zunächst ein Buch, das heraussticht und einen Nerv trifft – und im Handumdrehen fluten ganze Massen an Nachfolgern des Genres den Markt. Wir alle erinnern uns an den Erfolg von „50 Shades of Grey“, das für viele Nachahmer aber interessanterweise auch für die Entstehung einer spannenden Fanfiction gesorgt hat. Meist ist es dann aber für einen Autor zu spät, mit einem ähnlichen Buch zu punkten. Es gehört einiges Gespür – und Glück – dazu, das richtige Genre und Thema für einen Erfolgstitel, der den Zeitgeist trifft, vorauszuplanen.

 

Welche Entwicklungen bestimmen den Buchmarkt?

Sachbücher & Ratgeber im Trend

2015 liegt als wahrhaftes Katastrophenjahr hinter uns. Terroranschläge, Millionen Menschen auf der Flucht, Angst und Wüterei in deutschen Städten und entfesselter Hass in den sozialen Netzwerken. Eine Reihe von detailreichen Sachbüchern bilden die Entwicklungen in unserer Gesellschaft ab, die immer globaler werden, und bieten kenntnisreiche Lektüren. Kein Wunder, dass das Sachbuch aktuell eins der erfolgreichsten Genres ist!

Trend zur Regionalität

Der Trend zum regionalen Produkt setzt sich nicht nur in der Lebensmittelbranche immer stärker durch. Auch Buchtitel mit regionalem Bezug, mit lokalem Einschlag oder Dialekt werden immer beliebter und glänzen bei Buchhändlern und Lesern.

Kinderbücher setzen auf aufwendige Gestaltung

Kinderbücher konnten 2015 zwar kein Umsatzwachstum verbuchen, liegen aber nach wie vor im Trend. Leser und Buchhändler legen bei diesen Titeln aber zunehmend Wert auf eine originelle Umsetzung und liebevolle Bebilderungen.

Im tredition-Blog steilen wir aktuelle Neuerscheinungen aus unserem Programm aus den Bereichen Sachbuch & Ratgeber, regionale Titel und Kinderbücher vor.

Hier geht’s zum Blogbeitrag

Autorin Jenny Dorothea Horst – vom Poetryslam an den FKK-Strand

Jenny Dorothea Horst

Poetry-Slammerin legt amüsante Komödie vor

Mit dem Poetry-Slamhit „Ich wohne in Eppendorf“ machte sich die talentierte Poetry Slammerin Jenny Dorothea Horst unter dem Künstlernamen Horst Slammer in Hamburg und darüber hinaus einen Namen. Jetzt hat die Autorin unter dem Pseudonym Runnah von Spielfeldt die herrlich amüsante Komödie „Blondinen bitte anlegen“ in Buchform herausgebracht. Darin entführt sie ihre Leser nach Hamburg, Sylt, St. Tropez – und setzt sie sich auf sehr amüsante Weise mit den benachbarten Stadtteilen, Liebe und Liebesfrust und dem Leben in der Großstadt auseinander.

Vorhang auf, Spot an … Wir freuen wir uns sehr, mit der vielseitigen Autorin in einem unterhaltsamen Gespräch über das Schreiben, über das Slammen – und ihr neues Buch zu sprechen.

Hier geht’s zum Interview

Buchvertrieb mal anders – „Rambutan“ im Supermarkt

Rambutan im Supermarkt

Branchenexperten im Interview: Henri Apell vom Selfpublisher-Podcast

Henri Apell„Denn Self-Publisher haben eine Stimme“

Branchenkenner Henri Apell ist seit 2007 freiberuflich als Berater und Fachautor tätig. Vielen Self-Publishern ist er als Begründer des Selfpublisher-Podcast bekannt. Sein Podcast, den es seit einigen Jahren gibt, ist eine Pflichtsendung für jeden Self-Publisher. Darin unterhält sich Apell regelmäßig mit interessanten Autoren, zudem stehen spannende Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Self-Publishing-Markt und Tipps zur besseren Vermarktung von Büchern zur Debatte. Auch einige tredition-Autoren wie Yvonne Holthaus oder Eike Rappmund waren in seinem Podcast schon zu Gast. Ganz aktuell steht tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz im Selfpublisher-Podcast Rede und Antwort.

Im Gespräch mit der tredition-Redaktion erzählt Henri Apell uns, was ihn an der Self-Publishing-Branche reizt, welche Entwicklung der Markt seiner Einschätzung nach nehmen wird und weshalb Autoren noch einiges in Bezug auf das eigene Marketing lernen können.

Hier geht’s direkt zum Gespräch

Die Schreibwerkstatt – Vernetzung voranbringen!

Bild: Fotolia

Bild: Fotolia

Schreiben, diskutieren, jubeln, verwerfen … vernetzen!

Sie arbeiten zurzeit an Ihrem Buch – und Ihnen fällt bei der ganzen einsamen Schreibarbeit die Decke auf den Kopf, sie wünschen sich einfach mal mit anderen Autoren und Autorinnen über die eigenen Texte zu reden? Eine effektive Möglichkeit der Vernetzung ist die Teilnahme an einem Autoren- oder Schreibworkshop. Dieser Rahmen bietet tolle Vorteile.

Sie können dabei:

  • andere Autoren kennenlernen
  • einen fantasieanregenden Rahmen für das Schreiben genießen
  • an den eigenen Texten feilen
  • sich  untereinander über die eigenen Texte austauschen oder
  • sich mit anderen Autoren gemeinsam weiterentwickeln.

tredition-Autor Michael Paul („Wimmerholz“) schafft Abhilfe für Schreibblockaden mit einem Projekt, das die Vernetzung unter Autoren voranbringt. In diesem Jahr organisiert er drei „Schreibwochen“ für Autoren in der Toskana. Die Idee dahinter: Autoren finden sich zusammen, fahren in die Toskana und verbringen dort eine Woche gemeinsam und vernetzen sich.

Im tredition-Blog mehr erfahren

 

 

„BUCH DES MONATS“ Februar 2016

Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi

„Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“

Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi – neues Jugendbuch entführt auf eine fantasievolle Zeitreise in die Welt von Antonio Vivaldi

Sabine E. Toliver zeichnet mit „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“ nicht nur ein unterhaltsames Portrait einer vergangen Zeit, sondern vor allem das einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte. …

„Wir müssen junge Menschen wieder mehr an klassische Musik heranführen“, wünscht sich die Sängerin und Gesangspädagogin Sabine E. Toliver und hat sich dafür die Reihe „Stimmgabelgeschichten“ erdacht, in der sie auf humor- und phantasievolle Art das spannende Leben bedeutender Komponisten erzählt.

Sabine Toliver präsentiert ab sofort den 1. Band aus der Reihe: „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“. Als unterhaltsame Plaudertasche wird einer der wichtigsten Komponisten der Welt in diesem frisch-frechen Jugendbuch lebendig. Das amüsante Werk nimmt Leser von 10 bis 100 Jahren mit auf eine humor- und fantasievolle Zeitreise in das turbulente Leben des Komponisten Antonio Vivaldi. Toliver gelingt mit ihrer Geschichte ein Geniestreich. Sie präsentiert Jung und Alt nicht nur beste Unterhaltung, sondern auch einen faszinierenden Einstieg in die Welt der klassischen Musik. „Ben-Edward Picks & Antonio Vivaldi“ von Sabine E. Toliver ist dabei so unterhaltsam wie das Leben des Komponisten, der bereits mit einem Erdbeben in das eigenen Leben gestartet ist.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“ Februar 2016

 

Buchreport: Sönke Schulz über die Rolle des stationären Buchhandels im Self-Publishing

Kaufentscheidungen von Buchlesern werden zunehmend auf Basis von Empfehlungen in Literaturcommunities oder aus dem Bekanntenkreis getroffen. Gerade im Self-Publishing ist der stationäre Buchhandel eher Bestellabwickler denn Beratungsinstanz, erläutert tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz im Interview mit buchreport.

Worauf es im Self-Publishing jetzt ankommt

Die Verfügbarkeit im Buchhandel zähltDem wachsenden Segment des Self-Publishing wird auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bereits zum zweiten Mal nach 2013 eine eigene Bühne gewidmet – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: In der Self-Publishing-Area in Halle 3.1 erwarten Autoren, Leser und Branchenvertreter zahlreiche Vorträge und Workshops rund um die Buchveröffentlichung und Trends auf dem Buchmarkt.

Die Frankfurter Buchmesse befragte vorab führende Self-Publishing-Dienstleister dazu, welche Trends den Markt derzeit bewegen und die Branche herausfordern.

Was sind die derzeit die wichtigsten Themen, die Self-Publisher, Dienstleister und Verlage bewegen? Worauf kommt es an, um als Autor im Self-Publishing erfolgreich zu sein? Die Umfrage im Buchmesse Blog ergibt folgende Erfolgsfaktoren:

Professionalität: Der Anspruch der Autoren an die inhaltliche und gestalterische Qualität des eigenen Buches steigt. Dementsprechend groß ist auch die Bereitschaft, in dementsprechende Dienstleistungen (Lektorat, Illustration) zu investieren.

Weitreichende Verfügbarkeit: Bei steigender Titelzahl im Self-Publishing-Markt ist es immer wichtiger für den einzelnen Titeln, über alle Vertriebskanäle und Shops verfügbar zu sein. So sichert beispielsweise nur die Listung bei Buchgroßhändlern die Erhältlichkeit eines Buches im stationären Buchhandel. Angesichts der aktuellen Amazon-Debatte steht immer mehr die Strategie infrage, den Vertrieb auf einzelne große Onlinehändler zu limitieren.

Sichtbarkeit: Die Konkurrenz im Self-Publishing wächst. Ein Buch kann nur erfolgreich verkauft werden, wenn es auf möglichst breiter Front präsent und sichtbar ist: über Suchmaschinen, in Blogs und Foren, auf Social-Media-Kanälen oder auch im Rahmen von e-Book-Verleihmodellen.

Lesen Sie hier im Detail die einzelnen Statements der Dienstleister im Buchmesse-Blog, darunter auch dasjenige von tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz.

Buchhandel = Amazon? Ein Beitrag zur aktuellen Debatte

DIE ZEIT, FAZ, El Paìs, Le Monde, The Guardian – selbst ein flüchtiger Streifzug durch die Tagespresse der vergangenen Tage zeigt: der Onlinehändler Amazon ist das zentrale Gesprächsthema in den Feuilletons der nationalen und internationalen Medien. Die Sonntagsausgabe der New York Times (11.08.2014) veröffentlichte auf einer ganzen Seite ein Protestschreiben gegen Amazon, das insgesamt 909 Schriftsteller unterzeichneten. Stein des Anstoßes sind die allseits bekannten Auseinandersetzungen zwischen Amazon und dem Verlag Hachette über e-Book-Konditionen.

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Copyright: I-vista / pixelio.de

Self-Publishing-Autoren indes – einige davon befragte die Self-Publisher-Bibel kürzlich zu ihrer Haltung gegenüber Amazon – wissen sehr wohl die Chance zu schätzen, ihre Werke über Amazon einer breiten Leserschaft zugänglich machen zu können.

„Amazon ist ein Laden, Barnes & Noble ist auch ein Laden und iTunes auch. Wenn ich meine Bücher in einem dieser Läden nicht mehr vertreiben würde, wäre ich dämlich“, kommentiert beispielsweise Autorin Annelie Wendeberg – und spricht damit einen Aspekt an, der angesichts der auf Amazon fokussierten Diskussion zuweilen in den Hintergrund rückt: Je breiter die Verfügbarkeit eines Buches im Markt, desto größer die Verkaufschancen. Und damit verbunden: Je höher die Anzahl der verfügbaren Ausgabeformate eines Buches (Paperback, Hardcover, e-Book in allen Formaten für die gängigen Lesegeräte), desto größer die Chance, dass Leser auf ein Buch aufmerksam werden.

Ganz unabhängig von den gegenwärtigen Debatten rund um Amazon gilt: Autoren, die ihr Werk ausschließlich bei Amazon publizieren – und dies womöglich auch nur im elektronischen Format – verzichten auf die Möglichkeit, Käufer in der Buchhandlung und bei anderen Onlineshops zu erreichen. 2013 wurde fast die Hälfte aller Bücher in Deutschland über den stationären Buchhandel abgesetzt – auf den Onlinehandel entfielen hingegen erst 16,3 Prozent. Ohne Frage haben es Self-Publishing-Autoren ungleich schwerer, einen Platz in den Regalen der Buchhandlungen zu ergattern. Zugleich aber würde wohl kaum ein Self-Publisher auf den Vertriebskanal stationärer Buchhandel verzichten wollen, wenn sein Werk dort nachgefragt wird. An dieser Stelle sei auch noch einmal daran erinnert, dass die Umsatzbedeutung von e-Books im Allgemeinen überschätzt wird, wie wir in unserer jüngsten Ausgabe unseres Fachmagazins „indition“ dargelegt haben.

Welche Meinung haben Self-Publishing-Autoren von tredition dazu? Hier einige Stellungnahmen:

Autorin Gabriele Schmid

Gabriele Schmid

„Als meine erste Veröffentlichung anstand, gab es für mich keine andere Alternative, als nach einem Dienstleister zu suchen, der den globalen Buchhandel bedient.
Gebe ich mich als Autorin zu erkennen, dann lautet die erste Frage meist: ‚Kann man dein Buch bei Amazon bestellen?’“
Trotzdem stand es für mich nie zur Diskussion nur über Amazon meine Bücher zu veröffentlichen, daher weise ich alle Interessenten regelmäßig darauf hin, dass sie die Bücher genauso bundesweit im Buchhandel erwerben können.“

Gabriele Schmid ist seit November 2013 Autorin von tredition und hat seither die drei Romane Gleichklang, Herbststürme und Sternschnuppen-Regen veröffentlicht. Als Buchkäuferin bevorzugt sie den örtlichen Buchhandel.

 

 

Michael Paul

Michael Paul

„Ich publiziere meinen Roman über tredition als Hardcover, Taschenbuch und e-Book, damit meine Leser selbst entscheiden können, in welcher Form sie meine Geschichte lesen möchten. Die gleiche Freiheit will ich bieten bei der Frage, wo mein Buch gekauft wird. Als sogenannter ‚Indie-Autor‘ erscheint es mir zudem inkonsequent, sich nur von einem Vertriebsweg abhängig zu machen.“

Michael Paul hat im März 2014 seinen historischen Roman Wimmerholz als Paperback, Hardcover und e-Book bei tredition veröffentlicht.

 

Günter Dedié

Günter Dedié

 

„Ein Buch ist ein Produkt, und ein Produkt sollte, um erfolgreich zu sein, über alle relevanten Vertriebskanäle verkauft werden können. Das ist im Fall eines Buchs sowohl für den Autor als auch für den Verlag wichtig. Es ist außerdem eine Grundregel für ein gut funktionierendes Wirtschaftssystem, dass Monopole vermieden werden, also auch monopolisierte Vertriebskanäle. Aus der Industrie kann ich persönlich folgendes Beispiel beisteuern: Wir haben durch die Entwicklung entsprechender Schnittstellen die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass man unsere Hochleistungs-Laserdrucker an alle wichtigen Systeme anschließen kann (IBM, Xerox, UNIX usw.), und damit alle wichtigen Vertriebskanäle unterstützt.“

Dr. Günter Dedié, promovierter Physiker, ist einer der zahlreichen Fachbuchautoren, die bei tredition veröffentlichen. In seinem Sachbuch „Die Kraft der Naturgesetze” stellt Dedié das Prinzip „Emergenz“ vor – ein naturwissenschaftliches Prinzip, das die Welt vom Urknall bis heute zu erklären vermag.

 

Bernd Tannenbaum

Bernd Tannenbaum

 

„Mir war es wichtig, dass meine Bücher auch außerhalb Amazon erhältlich sind. Besonders beim e-Book habe ich Wert darauf gelegt, auch in Formaten abseits Kindle verfügbar zu sein. Dies war einer der Gründe für meine Entscheidung, bei tredition zu veröffentlichen.“

Bernd Tannenbaum hat seine dreibändige Fantasy Saga „Der vergessene Mond“ bei tredition veröffentlicht.

 

 

 

Doris Hermann

Doris Hermann

„Ein Buch zu kaufen ist oft mehr als nur ein Mausklick. Das Buch vor dem Kauf in der Hand zu halten, sein Gewicht zu spüren, das Rascheln der Seiten zu hören, den druckfrischen Geruch zu riechen und die Bilder in Ruhe anzusehen, all das gehört für mich gerade bei mir unbekannten Büchern zum Buchkauf dazu. Diese Erfahrung möchte ich auch den Käufern meines Kinderbuches „Carola: Muh-kuhisch für Anfänger“ ermöglichen. Daher finden sie es außer bei den Onlinehändlern auch im Buchladen um die Ecke.“

Doris und Christoph Hermann haben im Juli 2014 das Kinderbuch „Carola“ bei tredition veröffentlicht. Es etnhält 15 kurzweilige Geschichten von den lustigen und verrückten Abenteuern einer etwas anderen Kuh, die zu gerne selbst einmal Traktor fahren würde.