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Newsletter März 2017

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

nächste Woche ist es wieder soweit. Die Leipziger Buchmesse läutet traditionell den Bücherfrühling ein. Am 18. März, kurz vor Messebeginn, geht auch der Indiebookday in eine neue Runde. Damit gilt das Frühjahrserwachen in der Buchbranche als initiert.

Stagnierende Zahlen im eBook-Markt vermelden indes wenig Frühlingsgefühle im Buchmarkt. Mehr Wachstumspotenzial verbirgt sich womöglich hinter der steigenden Nutzung mobiler Endgeräte, die eine eBook-Nutzung vorantreiben können. Unser März-Newsletter dreht sich neben aktuellen Trends in Leipzig deshalb ganz um die Technik, die hinter den digitalen Büchern steckt. Außerdem stehen diesmal der „Finanzwesir“ – ein Autor, der dem finanziellen Analphabetismus den Garaus machen will – und natürlich das „BUCH DES MONATS“ März 2017 im Mittelpunkt!

 

Folgende Themen erwarten Sie im März:

  • „Leipzig liest sich gut“ – Wie komme ich auf die Leipziger Buchmesse 2017?
  • eBook-Reader und ihre Formate – Alles Wissenswerte übers eBook
  • Indiebookday – Am 18. März ist es wieder soweit!
  • Autoren im Rampenlicht – der Finanzwesir: Weisheiten gegen den finanziellen Analphabetismus
  • BUCH DES MONATS“ März 2017 – „Morgen weiß ich mehr“ von Marcus Klug und Michael Lindner

Frühlingshafte Grüße

das Team von tredition

 

„Leipzig liest sich gut“ – Wie komme ich auf die Leipziger Buchmesse 2017?

Leipziger Messe

Die Leipziger Buchmesse und das zeitgleich stattfindende Lesefest „Leipzig liest“ locken vom 23. – 26. März 2017 wieder Vertreter der Branche nach Leipzig. Dort stehen literarische Neuheiten und neue Trends im Buchmarkt auf dem Programm und vor allem der Austausch zwischen Autoren, Lesern und Verlagen. Erfahren Sie in unserem Blogartikel, wofür es sich 2017 nach Leipzig zu kommen lohnt und wie Sie Ihren Messebesuch sinnvoll und effektiv gestalten.

Highlights und Schwerpunkte

  • 2017 steht in Leipzig wieder ein Gastland im Fokus: Litauen.
  • Besondere Veranstaltungsplattform ist das gleichzeitig stattfindende Lesefest „Leipzig liest“ mit Lesungen in der ganzen Stadt.
  • Diesmal stellt sich die Messe aber auch wieder politisch auf: Der Ukraine-Konflikt, der um sich greifende Populismus und die Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei stehen im besonderen Fokus der Messe. Im Café Europa wird ein freier Ideenaustausch zwischen unterschiedlichen Kulturen, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen gefördert.
  • Jede Menge Möglichkeiten der Vernetzung, zum Austausch und zur Präsentation der eigenen Bücher bietet die Autorenplattform „autoren@leipzig“.

So gestalten Sie Ihren Messebesuch

eBook-Reader und ihre Formate: Alles Wissenswerte übers eBook

Woman holding traditional book and e-book reader

Bild: e-Book oder gedrucktes Buch? Wir empfehlen: Veröffentlichen Sie Ihr Buch in allen Formaten und lassen Sie den Leser/die Leserin selbst entscheiden. FOto: Fotolia

Rund ein Viertel aller Deutschen liest eBooks auf den unterschiedlichsten Geräten – iPad, Tablet, eBook-Reader, Smartphone usw. Allerdings gibt es nach wie vor viele Leser, die sich nicht ans digitale Lesen herantrauen. Rund einem Viertel aller Leser sind eBooks zu kompliziert.

Wir haben dies zum Anlass genommen, die wichtigsten Punkte rund ums eBook, die Formate und eBook-Reader einmal zusammenzufassen. Also – keine Angst vor komplizierter Technik, wir erklären hier alles, was Sie über das Thema wissen müssen!

 

Hier alles zum Thema eBook erfahren

 

Indiebookday – Am 18. März ist es wieder soweit!

Der Indiebookday lockt am 18. März bereits zum fünften Mal alle Bücherfans in die Buchläden, um Aufmerksamkeit für Indieautoren aus unabhängigen/kleinen Verlagen und ihre Veröffentlichungen zu gewinnen.

So läuft es ab:
Wir freuen uns darüber, wenn Sie am Indiebookday ein Foto des Indiebuchcovers, des Buches, oder sich gemeinsam mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat) oder einem Blog Ihrer Wahl mit „#indiebookday“ posten.

Unterstützen Sie die Aktion und nutzen Sie die Möglichkeit, Werbung für Ihre oder andere schöne Bücher zu machen.

Posten Sie zum Indiebookday Ihre Fotos auf unserer Facebook-Seite oder im tredition Buchklub

Mehr über das Buchevent erfahren

Autoren im Rampenlicht – „Finanzwesir“ Albert Warnecke und seine Weisheiten gegen den finanziellen Analphabetismus

Albert_Warnecke Autorenportrait„Über Geld redet man nicht“, sagt ein bekanntes Sprichtwort … oder etwa doch? In einem aufschlussreichen Gespräch mit unserer Redaktion erklärt Albert Warnecke, warum wir den bekannten Ausspruch aus unserem kollektiven Gedächtnis streichen sollten.

Albert Warnecke erweist auf seinem Finanzblog und in seiner aktuellen Veröffentlichung „Der Finanzwesir“ dem ausgefuchsten Wesir aus dem Sagenschatz von „1001 Nacht“ die Ehre. Unter diesem Namen versucht der Autor gegen die grassierende finanzielle Ahnungslosigkeit vorzugehen und aufzuzeigen, wie Sie intelligent Geld anlegen, finanzielle Freiheit erlangen und eine solide Altersvorsorge aufbauen können.

In seinem cleveren Finanzratgeber präsentiert Albert Warnecke 20 Jahre Geld- und Börsenerfahrung. Profitieren Sie von diesem geballten Knowhow für Ihre eigene Finanzplanung!

 

Zum Interview

„BUCH DES MONATS“ März 2017

Morgen weiß ich mehr - Buch des Monats

Bild: „Morgen weiß ich mehr“ von Marcus Klug und Michael Lindner

Morgen weiß ich mehr – Intelligenter lernen und arbeiten im digitalen Zeitalter

Haben Sie auch das Gefühl, dass sich unsere Arbeitswelt in einem fundamentalen Umbruch befindet? Dass es gerade jetzt darauf ankommt, die Welt wieder mit einem Funkeln in den Augen zu betrachten, mit mehr Begeisterung und Leichtigkeit?

Marcus Klug und Michael Lindner setzen der Entgrenzung des Menschen durch Algorithmen und Digitalisierung den positiven Perspektivwechsel mit der Chance auf (Mit)Gestaltung des Wandels entgegen – das tredition-Team hat den intelligenten Buchtitel zum „Buch des Monats März 2017“ auserkoren.

„Morgen weiß ich mehr“ erweckt Lust, Neuland zu wagen. Auf ins gemeinsame Wissensabenteuer: das Abenteuer Digitale Zukunft kann kommen!

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“ März 2017

 

Man using e-book reader

eBook-Reader und ihre Formate: Alles Wissenswerte übers eBook

Man using e-book reader

Bild: eBooks sind inzwischen auch in Deutschland fester Bestandteil des Buchmarkts. Rund ein Viertel der Deutschen liest eBooks – ob auf eBook-Readern, Tablets oder Smartphones. Foto: Fotolia

eBooks sind bereits seit einigen Jahren auch in Deutschland etabliert. Laut einer aktuellen Studie liest aber lediglich rund ein Viertel aller Deutschen eBooks, auf den unterschiedlichsten Geräten – iPad, Tablet, eBook-Reader, Smartphone usw. Nach wie vor gibt es viele Leser, die sich nicht ans digitale Lesen herantrauen. Rund einem Viertel aller Leser sind eBooks zu kompliziert. Wir haben dies zum Anlass genommen, die wichtigsten Punkte rund ums eBook, die Formate und eBook-Reader einmal zusammenzufassen. Also – keine Angst vor komplizierter Technik, wir erklären hier alles, was Sie über das Thema wissen müssen!

Natürlich ist es gemütlich, sich mit einem schönen Buch und einer Tasse Tee oder Kaffee aufs Sofa zu setzen, in den Lieblingssessel oder auch ins Bett – der Papiergeruch, das Rascheln beim Umschlagen der Seiten, das haptische Erlebnis, wir alle wissen um die Vorteile des Leseerlebnisses mit einem gedruckten Buch. Doch auch echte Leseratten und Bücherfans haben die guten Seiten von eBooks und eBook-Readern erkannt: kein schweres Schleppen mehr unterwegs und auf Reisen – einige Reader wiegen weniger als 200 Gramm, egal wie viele dicke Schmöker gespeichert sind –, Tausende an Büchern immer dabei und die Arme werden auch beim Lesen nicht ganz so schnell lahm wie bei einem dicken Printbuch.

Generell erkennen immer mehr Lesefans diese Vorteile, denn die Nutzung von eBook-Readern steigt, auch wenn die Wachstumsdynamik im Bereich eBook – wie Bitkom berichtet hat –  genau wie im US-amerikanischen Buchmarkt nachgelassen hat. Trotz dieses stagnierenden Wachstums werden auf Smartphones und Tablets laut Bitkom immer mehr elektronische Bücher gelesen – was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass die Nutzung mobiler Endgeräte allgemein immer weiter zunimmt. Aber was genau machen eBooks nun aus, was braucht man für einen eBook-Reader und was muss ich beim Schreiben eines eBooks beachten? Wir haben Antworten auf die folgenden Fragen:

  1. eBook – Was ist das?
  2. Welche Vor- und Nachteile hat das Lesen mit eBooks?
  3. Wie entwickeln sich eBook-Markt und Preisgestaltung?
  4. Welche relevanten eBook-Formate gibt es zurzeit?
  5. Wie funktioniert der Kopierschutz bei eBooks?
  6. Welcher eBook-Reader ist der richtige?
  7. Was muss ich bei meinem eBook beachten?

1 eBook – Was ist das?

Ein elektronisches Buch (= electronic book = eBook) – was ist das eigentlich? eBooks bieten viel mehr als nur die digitale Textversion eines gedruckten Buches. Ein eBook ist eine Datei, die sich dem jeweiligen Lesegerät, auf dem es aufgerufen wird, anpasst. Egal ob auf dem Smartphone-Display, dem Tablet, in einer App auf dem stationären Computer oder auf einem eBook-Reader: Der Text passt sich an den Bildschirm an. Die Schriftart und -größe lassen sich individuell festlegen, über das Inhaltsverzeichnis kann man alle Kapitel direkt anwählen und es ist sogar möglich, Links und Textverweise einzufügen. Je nach Lesegerät können außerdem Lesezeichen gesetzt werden, Textstellen gesucht, markiert und gemerkt werden, Wörter nachgeschlagen und übersetzt werden und vieles mehr. Wer sich herantraut, kann also einiges ausprobieren und sich so das eigene Leseerlebnis ganz individuell gestalten.


2 Welche Vor- und Nachteile hat das Lesen mit eBooks/ebook-Readern?

Klar, eBook-Reader sind leicht und speichern unheimlich viele Bücher – das ist den meisten Lesern bewusst. Die Lesegeräte können jedoch (natürlich je nach Preis und Ausstattung) noch viel mehr:

Woman holding traditional book and e-book reader

Bild: e-Book oder gedrucktes Buch? Wir empfehlen: Veröffentlichen Sie Ihr Buch in allen Formaten und lassen Sie den Leser/die Leserin selbst entscheiden. Foto: Fotolia

  • das Layout (Schriftart und -größe etc.) lässt sich individuell anpassen
  • Leser können im eBook Lesezeichen setzen
  • eBooks können direkt über integrierte Shops auf den ebook-Readern erworben werden
  • das Anpassen der Hintergrundbeleuchtung ist möglich
  • einige eBook-Reader ermöglichen eine Anzeige der verbleibenden Lesezeit (aus der vorangegangenen Lesegeschwindigkeit berechnet sich die Zeit, die noch benötigt wird, um das Kapitel/das Buch zuende zu lesen)
  • Markierungen und Notizen sind als Zusatzfunktionen möglich
  • eine Wörterbuchfunktion ist inklusive
  • Übersetzungsmöglichkeiten sind direkt beim Lesen abrufbar
  • Leser können in ihren Readern individuelle Bibliotheken anlegen
  • die intelligente Silbentrennung ist einstellbar
  • die Papierverschwendung fällt weg

… und und und. Doch es gibt ebenso einige Nachteile, die das eBook gegenüber dem gedruckten Buch hat:

  • eBook ist Software (beim eBook erhält man nicht das Buch, sondern lediglich das Recht an der Nutzung des eBooks)
  • eBooks werden als Software mit 19 Prozent versteuert, nicht wie Bücher mit 7 Prozent (auch wenn die Bundesregierung 2016 bekräftigt hat, dass sie sich auf europäischer Ebene für einen ermäßigten Steuersatz für E-Books einsetzen werde, und hier eine Änderung in Planung ist).
  • es gibt unterschiedliche Formate (nicht alle eBooks sind auf allen Readern lesbar)
  • der Akku muss (wenn auch nach langer Laufzeit) aufgeladen werden
  • das Leseerlebnis ist für einige ungewohnt

Zu diesen Vor- und Nachteilen kommt noch, dass eBooks inzwischen potenziell weitaus mehr sind als „nur“ Bücher. Auf neuen eBook-Readern können auch weitere Medien wie bspw. Filmelemente eingebunden werden. eBooks sind somit auch interaktiv und noch weniger mit gedruckten Büchern vergleichbar.

3 Wie entwickeln sich eBook-Markt und Preisgestaltung?

Preisgestaltung eines eBooks

Bild: Wie entwickelt sich der eBook-Markt? Und wie sieht es mit den Preisen von eBooks und eBook-Readern aus? Foto: Fotolia

Auch wenn die Verkaufszahlen anteilig am Markt nicht mehr exponentiell steigen, werden von Jahr zu Jahr mehr eBooks verkauft. 2015 lag der Anteil bei 4,5 Prozent, 2016 geschätzt bei etwa 5,2 Prozent. Etwas mehr als 30 Prozent der Nichtnutzer von eBooks können sich zumindest vorstellen, zukünftig eBooks zu lesen. Da gerade junge Menschen mit eBooks aufwachsen – bereits knapp 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen lesen eBooks – ist auch davon auszugehen, dass die Nutzung weiter steigen wird.

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt dieser Entwicklung auf den Buchmarkt ist, dass die Preise der e-Books tendenziell sinken. Dies erklärt sich vor allem dadurch, dass immer mehr eBooks veröffentlicht werden, die Käufer jedoch nicht mehr Geld ausgeben. Eine größere Anzahl an eBooks muss somit immer härter um die eher geringen eBook-Umsätze konkurrieren. Im Schnitt sind eBooks daher 20 % günstiger als Printbücher. Die Konsequenz für Sie als AutorInnen – eBooks verkaufen sich leider doch über den Preis, der Erlös pro verkauftem Stück sinkt jedoch. Auch Flatrate-Modelle tragen zu dieser Entwicklung bei. Gestalten Sie Ihr eBook also nicht zu teuer, wenn es am Markt bestehen soll.

4 Welche relevanten eBook-Formate gibt es zurzeit?

Wie aber liest man das eBook nun tatsächlich? Leider gibt es nach wie vor unterschiedliche Formate für die verschiedenen Geräte, kein Format lässt sich auf allen Endgeräten lesen. Einige Formate sind jedoch weit verbreitet und finden vielfältig Verwendung. Die wichtigsten stellen wir daher im Folgenden vor:

EPUB

Das epub-Format ist das gängigste eBook-Format, das viele eBook-Reader unterstützen (bspw. Tolino Shine, Kobo und Sony). Allerdings kann es nicht auf den Amazon-Kindle-Geräten gelesen werden. Außerhalb der Amazon-Welt ist es jedoch das Format, das am weitesten verbreitet ist.

Amazon Kindle / .AZW

Ebenfalls häufig genutzt werden die Formate von Amazon, die auf den Kindle-Geräten gelesen werden können. Hierbei handelt es sich um .AZW, .AZW3 und KF8. KF8 ist das neueste Format, das auf den Amazon Kindle Fire Geräten läuft, .AZW und .AZW3 werden von den herkömmlichen Kindle Geräten unterstützt. Allerdings sind die Kindle-Formate auf keinem anderen eBook-Reader lesbar.

eBook-Reader und ihre Formate

Bild: Welche eBook-Formate gibt es zurzeit auf dem Markt? Foto: Fotolia

MOBI

Die oben genannten aktuellen Kindle-Formate basieren auf dem MOBI-Format. Dieses findet nicht mehr so viel Verwendung, da nun hauptsächlich die neueren Kindle-Formate genutzt werden.

PRC / .PRC

Auch .PRC ist ein Dateiformat, das auf Kindle-Geräten Verwendung findet. Es ist dem MOBI-Format sehr ähnlich bzw. basiert dies weitgehend auf dem .PRC-Format. Auch dieses ist jedoch nicht so weit verbreitet wie .AZW und epub.

PDF

PDFs können von vielen eBook-Readern angezeigt werden. Diese entsprechen jedoch nicht dem klassischen eBook, das sich an die Lesegeräte anpasst. Ein PDF ist ein Dokument mit festem Layout, das beim Lesen auf dem Endgerät bei Bedarf herangezoomt und auf dem Bildschirm navigiert wird. Das sogenannte „Fixed Layout“ ist eine solche eBook-Variante: Diese wird bei sehr komplexen Layouts, die viele Abbildungen und Tabellen enthalten, bevorzugt verwendet. Allerdings ist es leider nur über wenige Shops zu beziehen, die wichtigsten sind hier Apple und Amazon.

Außer den genannten gibt es noch einige weitere Formate, die nur für bestimmte Hersteller Anwendung finden. Die meisten sind jedoch entweder bereits wieder eingestellt worden oder finden kaum (noch) Anwendung.

5 Wie funktioniert der Kopierschutz bei eBooks?

Damit eBooks nicht einfach kostenlos weiterverbreitet werden können, verwenden viele Anbieter einen Kopierschutz. DRM (= Digital Rights Management = Digitale Rechteverarbeitung) ist die gängige Bezeichnung für diesen Schutz. Zwei Arten des DRM sind weit verbreitet: der harte und der weiche Kopierschutz.

Urheberrecht eBook - Kopierschutz

Bild: Welche Bedeutung hat der Kopierschutz beim eBook? Foto: Fotolia

Der harte Kopierschutz verhindert dabei nicht das Kopieren des eBooks, sondern das Lesen auf einem anderen Gerät. Auch hier hat Amazon wieder einen speziellen Schutz, weshalb es nicht möglich ist, Kindle-eBooks in anderen Shops anzubieten und auf fremden Geräten zu lesen. Viele der anderen Shops wie Thalia, Weltbild, Kobo etc. setzen beim harten Kopierschutz auf den von Adobe. Obwohl im Internet immer wieder Anleitungen zum Entfernen des Kopierschutzes zu finden sind, ist davon abzuraten, den Kopierschutz zu entfernen. Um den Autor des Buches zu schützen ist dies laut Urheberrechtsgesetz nicht erlaubt.

Der weiche Kopierschutz besteht aus einem Wasserzeichen, das (meist nicht sichtbar) in das eBook integriert wird. Gibt jemand das eBook weiter oder wird es in einem Shop angeboten, lässt sich somit nachvollziehen, wer das eBook zur Verfügung gestellt hat. Da es keine Standards für den weichen Kopierschutz gibt, lässt sich dieser weniger leicht entfernen als der harte Kopierschutz und ist somit eine sinnvolle Alternative. Laut allesebook.de ist der harte Kopierschutz auch deshalb rückläufig; immer mehr Shops verwenden den weichen Kopierschutz.

6 Welcher eBook-Reader ist der richtige?

Doch wenn man nun vor der Entscheidung steht: Welchen eBook-Reader sollte man sich zulegen? Da gibt es je nach Präferenz, Preis und Einstellung natürlich unterschiedliche Empfehlungen. Wir möchten hier kurz zwei der beliebtesten Gerätereihen vorstellen, da rund 85 Prozent aller Nutzer von eBook-Readern eine Ausführung eines dieser Reader bevorzugen: der Amazon Kindle und der Tolino.

Die Kindle-Geräte kommen von Amazon, die Tolino-Reader gehören zur Allianz aus Thalia, Hugendubel, Osiander, Mayersche etc. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen: Vom klassische Kindle Reader mit wenigen Funktionen reicht es bis hin zum Kindle Oasis, der nicht nur seine Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst, sondern auch besonders leicht ist und ein scharfes, perfekt ausgeglichen kontrastiertes Bild aufweist.

Bild: Lesen Sie Ihr eBook auf Ihrem persönlich präferierten eBook-Reader oder alternativem Lesegerät. Foto: Fotolia

Auch die Tolino-Allianz hat Geräte für die verschiedenen Ansprüche und Budgets im Angebot: Den eBook-Reader Tolino gibt es bereits für 69 Euro, die neuste Version, den Tolino Vision 4 HD, für 179 Euro. Auch hier reichen die Features von Wörterbuch- und Übersetzungsfunktionen bis zu Helligkeitssensoren und Wasserdichtigkeit. In verschiedenen eBook-Reader-Tests liegen immer wieder mal Kindle, mal Tolino vorne. Welchen Reader man letztendlich wählt, ist also nicht nur von den Features und dem Geldbeutel abhängig, sondern auch eine Sympathiefrage, welchen Shop man bevorzugt unterstützen möchte. Wer sich nicht für den Kauf eines eBook-Readers entschließen kann, braucht sich jedoch auch keine Sorgen zu machen: Laden Sie sich einfach eine kostenlose Software oder App herunter und lesen Sie das eBook auf Ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder PC.

7 Was muss ich bei meinem eBook beachten?

Egal, für welches Gerät Sie sich entscheiden – wir bei tredition bieten potenziellen Lesern alle gängigen Formate zur Auswahl an. Unsere eBooks können Sie natürlich sowohl über die Shops der Thalia-Allianz als auch über Amazon beziehen. Und auch bei Apple sind die eBooks selbstverständlich erhältlich. Doch was müssen Sie als AutorIn bei der Bucherstellung beachten? Im Grunde nicht viel:

  • Wichtig ist, dass Sie beim Buchsatz die automatische Silbentrennung verwenden, nicht die manuelle. Manuelle Bindestriche werden bei der Umwandlung nicht automatisch entfernt.
  • Verwenden Sie, wenn möglich, kein allzu komplexes Layout. Bei vielen Tabellen, Grafiken und Fußnoten ist es nur möglich, das eBook als Fixed Layout zu erstellen. Um unsere Vertriebsstrukturen optimal nutzen zu können, ist dieses Format jedoch nicht geeignet.

Ansonsten können Sie Ihr Manuskript einfach bei uns hochladen – und wir erstellen aus einer Datei Hardcover, Paperback und eBook!

Wir raten Ihnen, Ihr Buch nicht allein als eBook zu veröffentlichen. So verpassen Sie nämlich einen großen Teil Absatzchancen für Ihr Buch! Lesen Sie hier mehr über den Hintergrund, welchen Anteil eBooks am Buchmarkt ausmachen. Wir freuen uns auf Ihr Buchprojekt!