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Buchmarketing

Wie vermarkte ich mein Buch? – Mit gezielter Werbung Aufmerksamkeit für das eigene Buch erzeugen

Wie vermarkte ich mein Buch

Bild: Es gibt kein Geheimrezept für den universalen Bucherfolg, aber einige wichtige Regeln, die bei der Vermarktung des eigenen Buches weiterhelfen können. Copyright: Fotolia

Über 90.000 Veröffentlichungen stoßen jährlich auf den Buchmarkt. Darunter eine Handvoll Bestseller und viele Erstlingswerke unbekannter Autoren. Das bedeutet zum einen Titelvielfalt, aber für den einzelnen Autoren vor allem eine nahezu unüberschaubare Konkurrenz. Neben einem einzigartigen Inhalt, einem professionellen Lektorat und einer ansprechenden Verpackung ist das gezielte Buch- und Lesermarketing für das eigene Buch ein unabdingbarer Gradmesser für den eigenen Erfolg. tredition zeigt Ihnen auf, wie Sie gezielt und effektiv beim Marketing vorgehen und sich einen erfolgsversprechenden Marketingplan anlegen. Erfahren Sie in dieser Anleitung, wie Sie Ihr Buch gezielt vermarkten, um größtmögliche Aufmerksamkeit beim Leser zu erreichen und schlussendlich mit Ihrem Buch Geld zu verdienen.

 

Immer mehr Autoren ringen jährlich um die Lesergunst. Gleichzeitig misst die Stiftung für Zukunftsfragen regelmäßig das Freizeitverhalten der Deutschen – und fördert dabei immer  erschreckendere Ergebnisse zutage. Denn das Lesen taucht auch bei der jüngsten Auswertung aus dem Jahr 2015 nicht einmal unter den 20 beliebtesten Freizeitbeschäftigungen auf. Ganz oben auf der Rangliste stehen Fernsehen, Radio hören, Telefonieren … Die Buchlektüre? Fehlanzeige. Von e-Books gar nicht zu sprechen, die rangieren gar als zweitunbeliebteste Freizeitbeschäftigung unter ferner liefen. Ein Indie-Autor steht demnach vor der enormen Herausforderung, das eigene Buch aus dieser Masse an Neuveröffentlichungen hervorzuheben. Discoverability, die Auffindbarkeit des Buches,  ist zum zentralen Schlagwort der Stunde geworden. Denn, ein Buch, das von Buchhändlern und dem Lesepublikum nicht gefunden wird, das nicht auf sich „aufmerksam“ macht, ist quasi nicht-existent. Generell gilt, nur buchspezifische Marketingmaßnahmen, die möglichst breit auf vielen Kanälen durchgeführt werden und die spannende Geschichten erzählen, sorgen bei Buchhändlern und Lesern für Aufmerksamkeit. Wenn diese Aktionen gut geplant sind und ein Buch „sichtbar“ machen, dann stellt sich mit einem zusätzlichen Quentchen Glück auch der Bucherfolg ein.

 

Das A und O erfolgreicher Buchwerbung: Der Marketingplan

Der Marketingplan

Bild: Die Kunst eines erfolgreichen Buchprojektes ist, rechtzeitig mit dem Marketing zu beginnen, mithilfe eines Marketingplans. Copyright: Fotolia

Fangen Sie nicht zu spät damit an, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie Sie das eigene Buch gezielt bewerben können. Sie sollten schon vor oder während des Schreibens einen „Schlachtplan“ für zukünftige Marketingmaßnahmen entwerfen. Dieser „Marketingplan“ sollte Schritt für Schritt festhalten, wann und wie Sie Werbung für Ihr Buch planen. Nicht alle Marketingmaßnahmen sind auch für Ihre Buchveröffentlichung geeignet. Ein Sachbuch erfordert andere Marketingmaßnahmen als ein Lyrikband etc. Sie sollten sich daher vorab Gedanken darüber machen, welche Maßnahmen für Ihr Buch sinnvoll sind und diese in Ihrem individuellen Marketingplan mit genauen Richtlinien und Daten für die Umsetzung festlegen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, in dieser Zeit Kontakt zur Presse und zu Bloggern, als auch zu Lesern zu suchen, damit Sie, einmal fertig mit dem Schreiben Ihres Buches, dann auch direkt das richtige und empfangsbereite Publikum für Ihre Maßnahmen ansprechen können. Haben Sie frühzeitig eine Fanbasis aufgebaut, können Sie, wenn Ihr Werk dann endlich auf den Markt kommt, direkt eine Buchankündigung, eine Leseprobe etc. in der passenden Zielgruppe streuen.

 

Vor dem Start: Ihre Zielgruppe kennen

Aufmerksamkeit für Ihr Buch durch die richtige Zielgruppe

Bild: Das Leserpublikum kennen ist das A und O einer zielgerichteten Buchwerbung. Copyright: Fotolia

Bevor Sie sich ganz auf Werbemaßnahmen zu Ihrem Buch stürzen, gilt es, vorab die Zielgruppe zu Ihrer Veröffentlichung genau einzugrenzen und kennenzulernen. Betrachten Sie Ihr Buch noch einmal mit kritischem Leserauge. Welches Genre und welchen Titel haben Sie gewählt und welche Leser kommen für diese Veröffentlichung in Frage? Wen spricht der Stil und die Aufmachung des Buches an? Eventuell haben Sie bereits beim Schreiben einen Leseravatar entwickelt, also eine imaginäre Persona, die Ihren Idealleser repräsentiert. Diesen Avatar oder eine ganze Avatargruppe sollten Sie noch einmal genau analysieren und herausfinden, in welchen Kanälen sich Ihre Zielgruppe aufhält. Erst wenn diese Frage beantwortet ist, macht es Sinn gezielt bei diesem Publikum Marketingmaßnahmen zu platzieren. Ein konservativer Leser schaut sich vielleicht lieber in der täglichen Zeitung oder im Fernsehen nach geeigneten Lektüreempfehlungen um. Technikaffine Leser tummeln sich eher in den sozialen Netzwerken, auf Blogs oder in Buchcommunities. Ein Kochbuchliebhaber sucht und postet vielleicht gern Bilder auf Pinterest. Verpulvern Sie Ihre Marketingmunition nicht durch Aktionen, die Ihr Zielpublikum vielleicht gar nicht erreichen!

 

Kontinuität: Beharrlichkeit zahlt sich bei der Buchwerbung aus

Nachdem der oft langwierige Weg getan ist und das eigene Manuskript vorliegt, es im zweiten Schritt durch Lektorat und Satz gegangen ist und endlich das Licht der Welt erblickt hat, sind Autoren oft froh, wenn das Buch endlich auf dem Buchmarkt ist. Zu diesem Zeitpunkt  wird leider oft vernachlässigt, wie wichtig der jetzt zwingend erforderliche nächste Schritt zum Erfolg ist: die Marketingarbeit. Sicherlich ist die Neuerscheinung eines neuen Harry Potter-Bandes von Joanne K. Rowling bereits Werbung genug. Rowlings Fans sorgen schnell für eine hohe Auflage. Doch das sind leider in der Branche Einzelfälle, die man an einer Hand abzählen kann. Zu einem Longseller wird ein Buch nur, wenn Autoren kontinuierlich an Ihrem Bucherfolg schrauben und immer wieder durch das Zünden eines neuen Marketingfeuerwerks auf das eigene Werk aufmerksam machen.

 

Buchwerbung heißt: Geschichten erzählen auf allen Kanälen

Geschichten verkaufen und für das eigenen Buch werben

Bild: Nutzen Sie Ihr Talent zum Geschichtenerzählung auch bei der Werbung für Ihr Buch. Copyright: Pixabay

Wenn Sie Ihren Marketingplan begonnen haben und sich über Ihre Zielgruppe informiert haben, sollten Sie sich überlegen, auf welchen Kanälen Sie Ihre Maßnahmen am besten streuen wollen. Hier gilt es, auf allen Kanälen, die für Ihr Buch sinnvoll sind, in Wort, Bild und Ton präsent zu sein. Setzen Sie crossmediale Marketingaktionen ein, also die Kommunikation zu Ihren Lesern über mehrere  verknüpfte Kanäle. Diese soll Leser unterhalten und informieren und im besten Fall zugleich  immer wieder zu Ihrem Buch führen und Kaufanreize auslösen. Bieten Sie Ihren Lesern dafür Mehrwert mit spannenden Inhalten zu Ihnen und Ihrer Veröffentlichung. Wenn Sie etwa eine knackige Pressemeldung zu Ihrem Buch geschrieben und versandt haben, können Sie den Text der Meldung auch für andere Zwecke einsetzen. Ein interessantes Autoreninterview mit Ihnen sollte nicht nur auf Ihrer Homepage versauern, sondern Sie sollten dies in allen anderen passenden Kanälen, von Social Media-Kanälen über Buchforen etc. streuen. Werden Sie nicht nur als Autor Ihrer Geschichte zum Erzähler, sondern nutzen Sie Ihr Talent zum Geschichtenerzählen auch bei der Vermarktung Ihres Buches. Interessante Fragenstellungen für den Leser könnten sein: Welche Herausforderungen und Erlebnisse habe ich beim Schreiben erlebt, welche Geschichte oder Neuheit verkünde ich in meinem Buch? Was hält mein Buch an Innovationen und Vorteilen für den Leser oder die Leserin bereit? Die hohe Kunst des Crossmedia-Marketings ist, Informationen und Beiträge über alle Kanäle zu streuen, um die größtmögliche Reichweite für Ihre Buchwerbung zu erreichen.

 

Buchvermarktung online oder offline? Online ist King

Als Verkaufsweg für Bücher hat das Internet den Sortimentsbuchhandel noch längst nicht überflügelt – aber Kaufentscheidungen fallen mittlerweile auch in der traditionellen Buchwelt zunehmend online. Das bedeutet, dass Sie die Möglichkeiten, die Ihnen digitale Plattformen, Blogs etc. bieten, unbedingt nutzen sollten, um Ihr Buch aus der Masse der Bücher herauszustellen. Von Social Media-Werbung über Blogmarketing bis zu Onlinelesungen oder Buchtrailern sind die Möglichkeiten hier nahezu unendlich – und was noch viel besser ist, mit wenigen Mitteln schnell und effektiv umgesetzt. Ihre Bekannten, Freunde und Familie, aber auch Ihre Leser können die Beiträge zu Ihnen und Ihrem Buch weitergeben und verbreiten. Und noch besser: Die Maßnahmen können dann auch besser ausgewertet werden. Nehmen Sie Ihr Buch genau unter die Lupe. Welches Genre, welches Thema behandeln Sie und welche Maßnahmen passen dazu? Und es müssen nicht immer die üblichen Werbemaßnahmen sein. Je origineller, desto höher die Aufmerksamkeit der Leser und die mögliche Verbreitung bei Ihrem Zielpublikum.

 

Multiplikatoren nutzen: Presse- & Blogmarketing

 

Presse

Presse- und Blogmarketing durch Multiplikatoren

Bild: Nutzen Sie für Ihre Werbung die Kraft der Multiplikatoren! Copyright: Pixabay

Auch wenn die Onlinemedien traditionellen Medien zunehmend den Rang ablaufen, Journalisten von Zeitungen, Magazinen, Radiostationen oder Fernsehkanälen sorgen nach wie vor für eine hohe Verbreitung und sind gute Anlaufpunkte für die Platzierung von Beiträgen zu Ihrem Buch. Presserezensionen ziehen zudem auch weitere Rezensionen mit sich. Oft fragen Journalisten nach Autoren oder Autorinnen aus bereits erschienenen Artikeln oder Beiträgen nach oder werden durch Kollegen erst auf Bücher und Autoren aufmerksam.

Wie geht man vor? Zunächst gilt es, seine Zielgruppe ausfindig zu machen und für diese einen passenden Presseverteiler aufzubauen. Denn je nach Genre, Thema und Leserpublikum eignen sich für ein Buchprojekt nur bestimmte Medien. Eine gute Vorbereitung ist hier das A und O. Recherchieren Sie gezielt passende Medien, Nachrichtenportale und Zeitschriften oder Special Interest-Magazine. Fertigen Sie Emailanschreiben zu Ihrem Buch mit beiliegendem Pressekit zu Ihrem Buch an. In dieses Pressekit gehört: eine Kurzankündigung zum Buch, die Pressemeldung als PDF-Datei, ein aussagekräftiges Autorenbild und ein hochauflösendes Coverbild zum Buch. Dieses Anschreiben soll im besten Fall Neugier auf Ihr Buch machen und die Journalisten dazu verführen, über Ihr Buch zu berichten. Schicken Sie dieses jedoch nicht ungefiltert raus. Achtung: Es muss hier nicht gleich die Frankfurter Allgemeine, DIE ZEIT oder die Süddeutsche sein. Der Feuilletonbereich oder der Rezensionsbereich für Bücher in diesen Medien ist stark begrenzt und auch bekannte Autoren haben es schwer, hier eine Rezension zu platzieren. Journalisten werden tagtäglich mit hunderten von Anschreiben und Büchern geradezu überrannt. Starten Sie, indem Sie auf regionale Medien zugehen und sich als „Autor aus der Region“ präsentieren. Seien Sie selbstbewusst im Auftritt, aber drängen Sie die Pressevertreter nicht. Bieten Sie diesen zusätzliches Material wie Rezensionsexemplare, Autoreninterviews oder Buchexemplare für Gewinnspiele.

Blogmarketing

Blogs haben sich zum wichtigsten Sprachrohr zum Leser im Netz entwickelt. Autoren bieten sich hier eine Vielzahl an Chancen, das eigene Buch einer großen Menge an Lesern vorzustellen und für Aufmerksamkeit für ihr Buch zu sorgen. Werden Sie kreativ: Kündigen Sie Bloggern, die thematisch zu Ihrem Buch passen, die Buchveröffentlichung mit einem Pressekit an. Bieten Sie wichtigen Literaturblogs Rezensionsexemplare im Gegenzug zu Buchbesprechungen, Leseproben, Autoreninterviews, Gewinnspiele und Kooperationen an – oder führen eine Blogtour durch. Bei einer Blogtour präsentieren unterschiedliche themengebundene Blogs innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Ihr Buch in verschiedenen Formen: Buchbesprechung, Autoreninterview, Leseprobe, Gewinnspiel u.v.m. … Dafür ist es wichtig, vorab die richtigen Ansprechpartner zu eruieren und für das eigene Buch zu gewinnen, diese rechtzeitig mit dem Werbematerial auszustatten und vor und während der Blogtour Werbung für diese auf anderen Kanälen zu machen. Ganz wichtig ist, dass man frühzeitig eine Beziehung zu Bloggern aufbaut. Nichts hassen Blogger mehr, als einfach wahllos mit Material zugeschüttet zu werden. Will man mit einem Blogger in Austausch treten und etwas zum eigenen Buch dort platzieren, so sollte man sich genau über die Blogs und ihre Zielgruppe informieren und eine auf gegenseitigem Respekt basierende Beziehung aufbauen.

 

An die Zielgruppe herantreten:  Werbung auf Social Media und in Buchcommunities

Social Media Werbung

Bild: Social Mediaplattformen wie Facebook bieten viele Marketingmöglichkeitne für Autoren! Copyright: Pixabay

Social Media-Kanäle bieten für Autoren zahlreiche Möglichkeiten, die Werbetrommel zu rühren, sich mit anderen Autoren auszutauschen und zu vernetzen und den Kontakt zu Lesern aufzubauen. Sie sollten schon während des Schreibens – Ihr Marketingplan ist gezückt – daran arbeiten, eine feste Fanbasis oder Leserschaft für Ihr Buch aufzubauen, so dass diese nur noch darauf warten, dass Ihr Buch endlich in den Handel kommt.

 

Facebook

Legen Sie sich auf den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Snapchat und Co. ein eigenes Profil und gegebenenfalls eine eigene Autorenseite an, auf der Sie mit Ihrer Leserschaft kommunizieren können. Autoren haben zudem die Möglichkeiten, die eigene Buchveröffentlichung durch eine eigene Fanseite zum Buch zu präsentieren. So sorgen Sie auf Facebook und auf Social Media für Auffindbarkeit Ihres Buchtitels. Sie selbst sollten dort regelmäßig neues „Futter“, Leseproben, Buchcover etc. anbieten, um so Leseanreize zu schaffen, wenn ihr Buch erst einmal veröffentlicht ist. Fans können sich auf Ihrer Buchseite tummeln, Fragen stellen und mit Ihnen Kontakt aufnehmen. So kann man dort gut die eigene Buchveröffentlichung „anteasern“, also schon einmal vorab ankündigen, wie man das etwa von Serien kennt, auf die schon Monate vor Ausstrahlung mit Trailern neugierig gemacht wird. Facebook bietet zudem die Möglichkeit, Anzeigen oder sogenannte Sponsored Posts, also gesponserte Meldungen über Ihre Seite, zu publizieren, um so eine konkrete Zielgruppe anzusprechen oder einfach die Reichweite für Ihre Seite oder Ihre Beiträge zu erhöhen. Die Seite bietet zudem viele Autorengruppen, die für die eigene Buchwerbung interessant sein können. Werden Sie Teil einer Gruppe und tauschen Sie sich dort mit anderen Autoren und Lesern aus. Holen Sie sich dort hilfreiche Tipps und sprechen Sie über Ihre Veröffentlichung!

 

Weitere Social Media-Kanäle bedienen: Twitter, Snapchat, Instagram, Pinterest …

Facebook ist sicherlich das beliebteste soziale Netzwerk. Aber auch beim Thema Social Media gilt wieder die goldene Regel: Nicht dort aufhalten, wo es Ihnen privat gefällt, sondern dort, wo Ihre Leser sich aufhalten. Sie haben also etwa mit Twitter so gar nichts am Hut, Ihre Zielgruppenanalyse hat aber ergeben, dass sich Ihre Leser vorwiegend über Twitter austauschen? Dann heißt es: ins kalte Wasser springen. Informieren Sie sich über dieses soziale Netzwerk und die Möglichkeiten, die sich hier für Sie bieten, die Werbetrommel für Ihr Buch zu rühren. Auf Twitter gilt es etwa, regelmäßige Tweets an das Zielpublikum zu schreiben. Bei Pinterest und der Foto-App Instagram steht weniger die gezielte textliche Kommunikation im Vordergrund, sondern eher Bilder und schöne Inhalte. Hier gilt es, Inhalte mit den richtigen Keywords zu platzieren oder auf Werbeaktionen hinzuweisen etc. Nutzen Sie die ganz verschiedenartigen Chancen für die Buchwerbung, die sich auf den einzelnen Netzwerken oder in Gruppen für Ihr Werk bieten.

 

Community-Aufbau im Vorfeld betreiben

Es gibt im Internet eine Reihe von Portalen, Foren, Autorengruppen sowie die sogenannten Buchcommunities. Diese ermöglichen Autoren, sich mit anderen Autoren zu vernetzen, über Ihr Buch zu sprechen, sich mit Lesern zu unterhalten und Ratschläge einzuholen. Nutzen Sie diese Gruppen als Möglichkeit, sich und Ihr Buch bekannt zu machen. Einige der bekanntesten Communities sind Lovelybooks, aNobii oder Goodreads. Diese zeichnen sich durch unterschiedliche Schwerpunkte aus. Jede dieser Communities ist ein schöner Treffpunkt für Leseratten. Neuerscheinungen werden hier eingestellt, bewertet, kommentiert und weiterempfohlen. Autoren sollten diese Communities gut kennen, für die eigenen Bücher dort Bücherregale erstellen, Leserunden veranstalten, Empfehlungen schreiben und in Buchgruppen aktiv sein und Empfehlungen mit Freunden austauschen. Die Communities erreichen durch die vielen Nutzer der Seiten eine große Streuung einzelner Themen oder Buchempfehlungen.

 

Buchhandel & Veranstaltungen

Veranstaltungen und Lesungen

Bild: tredtion Autor Hans-Ueli Regius bei der Buchvernissage in St. Gallen.

Auch wenn große Onlinehändler wie Amazon mächtig am Geschäftsmodell der stationären Buchhändler rütteln, ist der stationäre Buchhandel nach wie vor der wichtigste Vertriebsweg für Bücher in Deutschland. Autoren sollten dies wissen – und die Möglichkeiten nutzen, die der Buchhandel einem Autor bietet. Bauen Sie den Kontakt zu Buchhändlern auf und sorgen Sie für eine stationäre Auslage Ihrer Bücher in einer geeigneten Buchhandlung. Vorab heißt es also themenspezifisch zu recherchieren, welche speziellen Buchhandlungen für das eigene Buch in Frage kommen. Sind diese Buchhandlungen ausgemacht, sollten Autoren gut planen, wie sie an den oder die Buchhändler/in herantreten. Buchhändler bevorzugen regionale Titel. Halten Sie sich also als unbekannter Autor zunächst vor allem an die Buchhandlungen in Ihrem persönlichen Umfeld, in der Sie sich als „regionaler Autor“ präsentieren können. Außergewöhnlichkeit und Besonderheiten Ihres Buchthemas sorgen für Pluspunkte. Heben Sie diese im Gespräch hervor. Belletristische Werke sind zwar nach wie vor bei Autoren beliebt, erleiden aber im Buchhandel Umsatzverluste. Sachbücher und Fachbücher werden es daher in Spezialbuchhandlungen einfacher haben, den Weg in eine Auslage zu finden. Im Vordergrund steht hier neben einem inhaltlich ansprechenden, professionell aufgemachten Buch mit einem überzeugenden Cover auch Ihre Überzeugungskraft als Autor/in. Treten Sie in persönlichen Kontakt mit Ihrem Buchhändler, nehmen Sie Ihr Buch, eventuell auch eine bereits vorhandene Pressemappe mit und stellen Sie dem Buchhändler Ihr Buch vor. Eine gute Gelegenheit, um Kontakt zum Buchhandel langfristig aufzubauen, bietet auch die gemeinsame Veranstaltung einer Autorenlesung oder Buchvorstellung. Bieten Sie Buchhändlern Eigenexemplare an, um ein erstes Interesse zu wecken und verweisen Sie auf die Bestellwege, zu denen Ihr Buch geordert werden kann (Buchgroßhandel, Verlagsauslieferung).

 

Die Autorenlesung

Eine Autorenlesung ist ein schöner Moment, um ganz persönlich in Kontakt zu Ihren Lesern zu treten. Doch eine erfolgreiche Lesung will sorgsam vorab organisiert werden. Sie sollten sich genau überlegen, welche Buchhandlung für eine Lesung in Frage kommen könnte. Haben Sie eine geeignete Buchhandlung gefunden und alles nötige mit dem Händler vor Ort besprochen, stellen Sie das Programm des Abends zusammen. Überlegen Sie gut, wie der Abend ablaufen soll. Wann kommt welcher Eventpunkt? Autorenvorstellung, Lesung welcher Textstellen, soll Musik dabei sein? Eine schöne Methode, um Leser an sich zu binden und das eigene Buch zu verkaufen, ist eine an die Lesung anschließende Signierstunde. Zudem ist es wichtig, die Veranstaltung vorab bei Ihrem Lesepublikum bekannt zu machen und für ausreichend Publikum zu sorgen. Aufmerksamkeit erreichen Sie aber auch durch Lesungen an ungewöhnlichen Orten. Seien Sie kreativ und überlegen Sie sich, ob es auch andere Veranstaltungsorte für Ihr Buch geben könnte.

 

Onlinelesung

Das Internet bietet viele Möglichkeiten für die Marketingarbeit. Eine ganz neue Möglichkeit sind Onlinelesungen. Sie können mittlerweile ganz entspannt zu Hause eine Lesung veranstalten und diese via Kamera auf YouTube, den Google Hangouts oder über die Apps Periscope oder den Streaming-Dienst YouNow, der vor allem jüngere Nutzer anlockt,  im Netz übertragen. Durch diese Online-Plattformen oder Apps wird es für Autoren immer einfacher, eine Lesung zu organisieren, zu finanzieren und durchzuführen. Gleichzeitig ist es so dennoch möglich, enorme Reichweiten zu erreichen. Zudem tummelt sich hier bislang noch ein eher kleineres, technikaffines Publikum. Die große Masse hat diese Instrumente noch nicht für sich entdeckt. Einzelne herausragende Aktionen können dadurch momentan noch für viel Marketingbuzz , will heißen Aufmerksamkeit, sorgen.

 

Verlagsexpertise nutzen – Auf das Verlagsmarketing aufbauen

tredition Marketingmaßnahmen für Ihr Buch

Bild: Bauen Sie Ihre Marketingmaßnahmen auf dem Marketing Ihres Verlages auf!

Holen Sie Ihren Verlag mit ins Boot, wenn es um das Marketing zu Ihrem Buch geht. Erkundigen Sie sich dort, was für Ihr Buch an Marketingmaßnahmen geleistet wird – und bauen Sie im Idealfall auf diesen Maßnahmen auf.

Unser Marketing schließt u.a. Pressearbeit (eine Pressemeldung zu jedem Buch, Versand kostenfreier Rezensionsexemplare), Social Media-Marketing, Blogmarketing, Veröffentlichung Ihres Buches in Buchcommunities, Buchmarketing speziell für Sach- und Fachbücher und die Auffindbarkeit in Suchmaschinen mit ein. Im tredition-Blog verbreiten wir zudem regelmäßige detaillierte Beiträge zu Marketingthemen, Autoreninterviews oder Berichte zu Autoren im Buchhandel, die Ihnen ganz viel Ratschläge und Tipps für die Aufbereitung des eigenen Marketingplans liefern können. Profitieren Sie hier von  unserer Verlagsexpertise!

 

Viel Freude bei der Umsetzung unserer Tipps und viel Erfolg für Ihr Buch!

tredition-Autor Eike Rappmund: „Investiert in Eure Fanbase“

Mehrfach schon war Eike Rappmund mit seinem „Handbuch Manipulation“ auf den e-Book-Bestsellerlisten von Amazon vertreten. Die gedruckten Ausgaben seines Buches stößt auf nicht minder große Nachfrage. Wer das Denken lieber anderen überlässt, dem wird Rappmunds Buch allerdings nicht gefallen. Denn auf spannende und humorvolle Art legt der Autor dar, dass wir Menschen allesamt gar nicht anders können, als jeden Tag zu manipulieren und manipuliert zu werden. Fachdisziplinen wie die Hirnforschung, Sozialpsychologie und Rhetorik stellen dies unter Beweis. Über ganz alltägliche „Manipulationen“ sprach Eike Rappmund mit uns im Interview. Ihnen, liebe Autorinnen und Autoren, gibt Eike Rappmund, wertvolle Tipps für das eigene Marketing mit auf den Weg. Stichwort: Fangemeinde hegen und pflegen! Frohe Lektüre!

tredition: Lieber Eike, das Cover Deines Buches lässt fast einen schaurigen Thriller vermuten. Ist Dein Buch nichts für Leser mit schwachen Nerven?
Eike Rappmund: Doch gerade für die. „Nerv“ kommt ja aus dem griechisch und bedeutet übersetzt: Faden. Und manchmal hängt in einem Leben ja eine ganze Menge an nur einem dünnen Faden. Wenn man also vorhaben sollte, diesen Faden wieder zu einem starken Seil zu knüpfen, dann ist mein Buch genau richtig dafür. tredition: Kannst Du kurz erläutern, was der Leser nach der Lektüre des „Handbuch Manipulation“ so „drauf hat“?
Eike Rappmund: Manipulation ist auch ein griechisches Wort und heißt sinngemäß übersetzt so viel wie: „Etwas in der Hand haben“, oder wenn man sich ans Latein anlehnen will, dann eben: „Eine Hand voll haben“. Und genau das haben meine Leser nach dem Buch. Sie haben Ihr Geschick, sich durch ihr Leben zu manövrieren, es viel tiefer als zuvor zu verstehen und es selbst zielstrebig zu führen, wieder voll in der Hand. Für was sie das dann auch immer nutzen. Aber die Wahl hat ja immerhin jeder.

Handbuch Manipulation von Eike Rappmund

Bei tredition als Paperback, Hardcover und e-Book erschienen

tredition: Was wären Beispiele für verbale und nonverbale Manipulation, die einem Laien gar nicht so bewusst ist?
Eike Rappmund: Ein Beispiel. Ok. Ich hab begleitend zum Handbuch Manipulation einmal ein kleines e-Book geschrieben in dem ich ausschließlich auf die Wirkung eines Handschlags eingegangen bin. Der klassische, alltägliche Handschlag über den nie jemand nachdenkt. Man glaubt es nicht, wie viel Wirkung der entfaltet und entfalten kann, wenn man bewusst mit ihm umzugehen weiß. Wahrnehmen und die Wirkprinzipien verstehen, wie sie tief in unserer Hirnmechanik rattern, sind Grundvoraussetzungen, nicht nur für ein selbstbestimmtes Leben. Versteht man aber die Zusammenhänge, dann wird das Leben zum Abenteuer und man fühlt sich wieder selbstwirksam und in seinem Leben zuhause.

Wie man seine Wirkung verbal wieder bewusst in die Hand nehmen kann, könnte zum Beispiel auch sein, einmal wahrzunehmen, wie man denn etwas sagt. Alleine die Tonalität, also die Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit, Deutlichkeit, oder die Energie, mit der man etwas sagt, kann eine extreme Wirkung entfalten.

 „Ich erkenne nach ein paar Minuten Gespräch, wer sein Geschick in der Hand hat.“

tredition: Du bist Experte für Gesprächsführung und Kommunikationsfachmann: Angenommen Du sprichst einige Minuten mit drei Personen. Kannst Du danach beurteilen, welche dieser Personen gut oder weniger gut Manipulationstechniken beherrscht – und wie schnell kannst Du andererseits andere Personen „manipulieren“?
Eike Rappmund:
„Andere Personen manipulieren“ funktioniert in meiner Welt nicht. Ich kann mein Geschick nur selbst in die Hand nehmen. Dafür braucht es ein wenig Bewusstheit, Verständnis, Wille und einen kleinen Schuss Mut. Wenn ich allerdings um die Wirkprinzipien und die Funktionsrituale unseres Gehirns ein wenig Bescheid weiß, dann kann ich diese natürlich nutzen, um meine Ziele zu erreichen, oder meine Bedürfnisse zu befriedigen. Jeder Flirt basiert auf dieser Grundlage. Keiner würde dabei auf die Idee kommen, den Anderen mit einem vorwurfsvollen Blick abzustrafen, nur weil er mit einem Strauß Blumen in der Hand vor einem steht. Das Wort „Manipulation“ ist wie wohl kaum ein anderes Wort: „psychoenergetisch“. Es wirkt halt. Und zeigt uns meist unbarmherzig, wo wir keine Verantwortung für unser Leben übernehmen.

Zurück zur Frage: Ja. Das könnte ich wohl. Ich erkenne nach ein paar Minuten Gespräch schnell, wer da mehr oder weniger bewusst sein Geschick in der Hand hat, und wer sich eher treiben lässt. Wie gut es mir gelingt, mein Geschick zu führen bzw. andere dafür mit ins Boot zu bekommen, hängt von vielen Faktoren ab. Meistens bin ich aber zufrieden mit mir.

tredition: Dein Buch richtet sich an „professionelle Manipulateure und schockierte Manipulierte“ – müssen wir uns allesamt Sorgen machen, immerzu manipuliert zu werden – oder kann das auch positiv sein?
Eike Rappmund: Ich würde sagen: „die Sorge ist positiv!“ Zu glauben, wir würden auch nur einen Tag erleben ohne irgendeiner Manipulation zu begegnen ist ein Irrglaube. Menschen manipulieren und werden manipuliert. Die Frage ist eher: mit wie viel Bewusstheit führen wir unser Leben? Wenn die Sorge es vermag, uns an dieser oder jener Stelle wachzurütteln, ist das eine tolle Sorge. Wenn man der aktuellen Skepsis folgt, die sich da zum Beispiel gegen die gängigen Berichterstattungen in Presse und TV formiert, ist das aus meiner Perspektive, eine wirklich positive Wirkung dieser Sorge.

Erfolgsstrategie: „Testleser“ auf Facebook

tredition: Weshalb hast Du Dich für Self-Publishing und tredition entschieden?
Eike Rappmund: Wie Du ja sicher nun siehst, bin ich ein Mensch, der es gerne selbst in die Hand nimmt und sein Geschick auch gerne selbst verantwortet. Ich mag es, ein Projekt von der Vision bis über die Umsetzung hinaus zu gestalten, zu formen, zu begleiten, anzutreiben und auch manchmal daran zu verzweifeln. Das bringt Erfahrung und Lebensqualität. Es macht einfach Spaß. Vieles von diesem Prozess hätte ich delegieren müssen, an einen Verlag, wenn ich nicht als „Indie“ hätte schreiben wollen. Und das ist für mich nicht denkbar. Auch wenn ich manchmal in Richtung den großen Verlagen und meinen Kollegen da schiele, es treibt mich an, durchzuhalten und besser zu werden.

tredition war damals für mich die erste Wahl. Vor allem hat mich Eure sympathische und persönliche Betreuung angesprochen. Ich mag es, als Mensch wahrgenommen und nicht als Nummer verwaltet zu werden. Und ich bin von Eurer Arbeit überzeugt. Ihr macht vieles wohl sehr richtig, sonst hätte mein Buch auch wohl nicht den Erfolg erreichen können. Immerhin war ich bereits ein paar Mal eBook-Bestseller bei Amazon in ein paar Sparten.

tredition: Was hast Du beim Schreiben und der Buchveröffentlichung als größte Herausforderung empfunden?
Eike Rappmund: Meine fehlende Erfahrung mit dem mir doch recht neuen Markt um ein daraufhin gut abgestelltes Marketingkonzept zu gestalten. Ich habe verdammt viel Lehrgeld auf dem Weg bisher gelassen. Aber es war bisher jeden Cent wert. Ich habe mittlerweile vieles an Strategien ausprobiert. Einiges lief erfolgreich, anderes ging den Bach runter. Aber wenn ich jetzt zurück schaue, kann ich doch auf einer recht soliden, konzeptionellen Basis meine weiteren Projekte gestalten. Dennoch: Es vergeht kein Tag an dem ich nicht dazu lerne. Als letztes Experiment habe ich meine Fanbase in Facebook dazu eingeladen, aktiv als „Testleser“ den Inhalt meines Buches mitzugestalten. Das ist eine überragende Erfahrung. Unglaublich wie viele sich da spontan, kreativ und konstruktiv

bereitwillig einbringen. Ich bin immer noch begeistert. Das haben andere „Foren“ nicht ansatzweise bewegen können. Ich hab die besten Leser! An dieser Stelle einmal: Ein ganz herzliches Danke an all, die meine Bücher und e-Books lesen.

tredition: Worauf kommt es beim Marketing für das eigene Buch an? Welche Tipps kannst Du anderen Autoren diesbezüglich geben?
Eike Rappmund: Als erstes: einen guten Lektor. Als zweites: Einen guten Lektor. Als drittes: Euch. Als viertes: jemanden wie Matthias Matting (selfpublishingbibel.de) und natürlich auch jemanden wie mich (lacht), der sich mit den digitalen Medien auskennt. Als Indie wird man ja vor allem mit dem Marketing in der digitalen Welt zu tun haben. Wenn man das Budget hat, auch mit einer guten PR-Agentur. Aber jemanden zu kennen, der einen heil und ohne große finanzielle Verluste die ersten Schritte auf Spur bringen kann, ist das schon Gold wert. Ein konkreter Tipp noch zum Schluss: Investiert in Eure Fanbase! Das ist zumindest mein Dreh und Angelpunkt. Und der macht nicht nur Spaß, sondern lohnt sich auch. In ganz vielerlei Hinsicht.

Mehr zu Eike Rappmund lesen Sie auf Amazon und Facebook.

Newsletter Februar 2015

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

die Buchbranche steht auch im frostigen Februar nicht still. Leipzig bereitet sich auf die Buchmesse vor, „50 Shades of Grey“ schlägt als erster Self-Publishing-Roman in den Kinos auf, der Buchhandel wird zunehmend auf Autoren aufmerksam, die selbst ihre Bücher veröffentlichen. Der Wandel von traditonellem Verlagsautor zum Hybridautor, der sowohl in herkömmlichen Verlagen als auch in Eigenregie veröffentlicht, schreitet unweigerlich voran – genau wie sich auch die Leserschaft im Wandel befindet. Welche Themen die Buchbranche zurzeit besonders beschäftigen und natürlich alle Neuheiten bei tredition, erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter.

Folgende Themen gibt es im Februar:

  • Herausforderungen für Self-Publisher – Was müssen Autoren 2015 bedenken
  • Ihre Meinung zählt – Aktuelle Autorenumfrage von tredition
  • Edition Octopus – tredition kooperiert mit Ruckzuckbuch
  • Köpfe aus der Buchbranche – Holger Ehling gibt Tipps für Self-Publisher
  • Eine Marketing-Erfolgsgeschichte – Von Südafrika in die Buchhandlung
  • „BUCH DES MONATS“ Februar 2015 – „Ara“ von Eduard Häfliger

Herzliche Grüße
Ihr Team von tredition

Was müssen Self-Publisher 2015 bedenken

Erfolgsfaktoren für Self-PublisherBITKOM-Studie lobt und fordert Self-Publisher

Bücher von Self-Publishing-Autoren sind bei den Lesern immer beliebter, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie zum Self-Publishing im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Großes Manko der Studie: Befragt wurden lediglich e-Book-Leser. Interessante Fakten gibt es dennoch: Laut Studie liest ein Fünftel der e-Book-Nutzer von Autoren selbst publizierte Texte. 29 Prozent der Befragten sagen aus, dass der Buchmarkt durch Self-Publishing vielfältiger wird. Dennoch bleibt eine gewisse Skepsis gegenüber der Textqualität von Self-Publishing-Titeln.

Fazit: Self-Publishing etabliert sich zusehends im Buchmarkt. Gleichzeitig stehen Autoren Anfang 2015 vor der großen Aufgabe, sich zunehmend professionalisieren zu müssen, um sich gegen eine immer größere Titelzahl durchsetzen zu können.

Herausforderungen für Self-Publisher 2015

Was sind die Erfolgsfaktoren für die Planung und Umsetzung eigener Buchprojekte?

  • Textqualität steht im Vordergrund

Um Leser sowie den Buchhändler für das eigene Buch zu gewinnen, muss es inhaltlich höchsten Ansprüchen genügen. Zu einem inhaltlich gekonnt aufbereiteten Text gehört neben Korrektorat und Lektorat auch eine professionelle Präsentation: durch ein ansprechendes Coverdesign, einen überzeugenden Buchrückentext und eine verlockende Kurzbeschreibung – die zentralen Schaufenster des Buches zum Leser.

  • Thematisch hervorstechen

Bei über 90.000 Neuerscheinungen im Jahr gilt es, auch durch originelle Inhalte oder eine innovative Gestaltung zu punkten, oder ein Thema mit Aktualitätswert aufzugreifen. Der Text sollte nicht austauschbar sein. Besonders punkten konnten im letzten Jahr laut Branchen-Monitor Buch 2014 Sachbücher. Aber auch regionale Themen erfreuen sich hoher Beliebtheit.

  • Buchmarkt beobachten

Mittlerweile gibt es für Self-Publisher eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich über Themen wie Buchgestaltung, Veröffentlichtung oder Marketing zu informieren, aber auch sich mit anderen Autoren auszutauschen und gemeinsame Aktionen wie Lesungen zu organisieren. Zur Marktkenntnis gehört ebenso das Wissen, wo man sich bei eigenen Defiziten die richtige Unterstützung holt.

  • Für Auffindbarkeit sorgen: das richtige Marketinggespür

Aus der Masse herauszustechen ist die zentrale Herausforderung im Self-Publishing. Da Kaufentscheidungen sich vom Buchhandel und Feuilleton zunehmend ins Internet, in Blogs und Social Media-Plattformen, verlagern, sollte ein Autor sich heute auch in diesem Bereich auskennen. Dabei steht die Auffindbarkeit Ihres Titels (Discoverability) im Netz, in der Presse, Blogs und Social Media im Mittelpunkt. Gute Vernetzung ist hier das A und O.

Greifen Sie auf unsere Expertise zurück:

Spubbles: Self-Publishing aus Sicht der Wissenschaft

Interessante Erkenntnisse für Self-Publisher hält außerdem auch eine Studie von Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Buchwissenschaft“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema Self-Publishing bereit. Die Studierenden haben u.a. Antworten auf folgende Fragen erarbeitet: Wie können Self-Publisher ihren Text in eine gut lesbare Form bringen? Welche Kriterien sind bei der Covergestaltung zu beachten?

Was Sie als Self-Publisher aus der Studie lernen können

Ihre Meinung zählt – Aktuelle Autorenumfrage

tredition_Autorenbefragungtredition befragt seine Autoren

Um unseren Service noch komfortabler zu gestalten, befragen wir unsere Autoren regelmäßig nach der Veröffentlichung zu unseren Leistungen. Weshalb entscheiden sich Autoren für Self-Publishing und speziell für tredition? Wie zufrieden sind Sie mit unseren Provisionen etc.? Diese und andere Fragen haben wir zum Jahresanfang ausgewertet.

Warum entscheiden sich Autoren für Self-Publishing?

An Self-Publishing generell schätzen unsere Autoren die sofortige Veröffentlichungsoption (43,7 %) und vor allem die kreative Freiheit bei der Gestaltung des eigenen Buches (35,2 %) sowie die Höhe der Provisionen (12,9%).

Das schätzen Autoren bei tredition

Bei tredition schätzen Autoren das faire Preis-Leistungsverhältnis (19%), den weitreichenden Vertrieb (12,7%) und das Buchmarketing (12,5). Weiterhin wichtig sind Autoren aber auch der einfache und komfortable Veröffentlichungsprozess und der persönliche Ansprechpartner. Besonders gefreut hat das ganze Team, dass 98,2 % mehr als zufrieden mit unseren Leistungen sind.

Unsere Self-Publishing-Erfolgsformel im Überblick

Sagen Sie uns Ihre Meinung. Wir freuen uns über Ihr Feedback

Meinungen unserer Autoren

tredition kooperiert mit Ruckzuckbuch

Edition OctopusEdition Octopus

Self-Publishing wird von immer mehr Autoren in Anspruch genommen. Das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat trägt dieser Entwicklung Rechnung. Als einer der Pioniere in puncto maßgeschneiderte Publikationsleistungen kooperiert Ruckzuckbuch ab sofort mit tredition. Für die Edition Octopus greift die Verlagsgruppe auf unsere Dienstleistungen zurück.

Starterpaket Print

Self-Publishing-Autoren können über das Starterpaket Print Bücher jeden Genres veröffentlichen. Die Buchveröffentlichung und den Vertrieb übernimmt tredition.

Wir freuen uns darüber, dass uns ein weiterer starker Partner aus der Buchbranche für unsere Kompetenzen im Bereich Self-Publishing sein Vertrauen schenkt.

Hier geht’s direkt zur Edition Octopus

Köpfe der Buchbranche – Holger Ehling gibt Tipps für Self-Publisher

Holger EhlingHolger Ehling, langjähriger stv. Direktor der Frankfurter Buchmesse, Journalist, Sachbuchautor sowie scharfsinniger Beobachter des Buchmarktes, ist vielen Autoren vor allem als Admin der Facebook-Gruppe SELF PUBLISHING bekannt.

Im Gespräch mit tredition gibt uns Holger Ehling einen ganz persönlichen Ausblick auf das Jahr 2015 in der Buchbranche. Autoren erhalten von ihm Ratschläge und Tipps zu eigenen Marketingaktivitäten. Ein geistreiches Gespräch über Self-Publishing, zukünftige Herausforderungen an Verlage und Autoren sowie aktuelle Entwicklungen im Buchmarkt.

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Eine Marketing-Erfolgsgeschichte: Von Südafrika in die Buchhandlung

Kott im Schaufenster„Das Buch muss etwas Spezielles sein. Nicht die üblichen Krimis, Romane oder Fantasy“.

Der Buchhandel scheint das Potenzial von Self-Publishing langsam zu ermessen. Immer öfter finden Self-Publishing-Autoren den Weg ins Schaufenster. tredition-Autorin Elizabeth Kott zeigt, wie es geht. Ihre Bücher „Acht Monate unseres Lebens im afrikanischen Busch“ und „Waterfalls“ präsentiert sie im Schaufenster der Neu-Isenburger Buchhandlung „Leanders Bücherwelt“ – aus der Präsentation entstand ein ganzes „Themenfenster Südafrika“, gemeinsam mit der Autobiographie „The Gardenvilla“ von tredition-Autorin Anna-Luise Liebgott. Die Auslage führte im Nachklang nicht nur zu einer Lesung , sondern machte auch die Frankfurter Neue Presse neugierig – ein Erfolg auf der ganzen Linie!
Im Gespräch mit tredition erörtert Elisabeth Kott welche Kriterien den Buchhandel überzeugen:

Erfolgsfaktoren für den Buchhandel:

  • Präsentieren Sie sich als regionaler Autor
  • Besonderheit des Themas in den Vordergrund stellen
  • Sach-/Fachbücher punkten im Buchmarkt
  • Professionelles Cover als Eyecatcher
  • Überzeugungskraft und positive Ausstrahlung
  • Bieten Sie Ausstellungsexemplare an
  • Weisen Sie deutlich darauf hin, dass alle tredition-Titel über die regulären buchhändlerischen Bestellwege geordert werden können!
  • Werbeeffekt für die Buchhandlung thematisieren: Erwähnung und Verlinkung durch tredition

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„BUCH DES  MONATS“ Februar

Ara_CoverAra – neuer Erzählband beleuchtet in hintergründigen diabolischen Geschichten die ganze Palette des Menschseins

Nach seinem Kurzgeschichtenband „Soll ihn der Teufel holen“ schlägt der Meister der konzisen Beschreibung wieder zu. Eduard Häfligers neuer Erzählband „Ara“ bietet einen bunten Fächer fiktionaler Kurzgeschichten, die meist harmlos beginnen, um schlussendlich völlig überraschend ein geradezu dämonisches Ende zu finden.

Eduard Häfliger enthüllt mit seiner neuen Kurzgeschichtensammlung eine humorvolle und tiefblickende Sicht auf den Menschen. Bei den facettenreichen Erzählungen ist ein hintergründiger Geschichtenzauberer am Werk, der in präzisen Kurzerzählungen ein ganzes menschliches Leben in all seiner Tragik und Komik darzustellen weiß.

 

Buch (Hardcover) 19,00 €
Buch (Paperback) 10,00 €
Elektronischer Buchtext 5,00 €

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Nachgefragt: Wie finden tredition-Autoren den neuen „Leseclub“ von Mark Zuckerberg?

„Like“ oder „Dislike“ – in Zeiten von Social Media hat ein einziges Wort große Schlagkraft. Auch im Falle von Büchern: Wer vertraut nicht auf die Bewertungen und Empfehlungen der eigenen Freunde und Bekannten? Mit Facebook, Twitter und Co ändert sich die Art wie Lese- und Kaufentscheidungen getroffen werden und auch deren Agilität: Ein Blick aufs Smartphone statt tiefergehender Lektüre des FAZ-Feuilletons – und zack ist ein Buch gekauft oder eben nicht. Das mag nicht für jeden und in jeder Situation gelten, aber Fakt ist: Social Media beeinflusst den Literaturgeschmack in hohem Maße.

Aktuellste Neuerung in diesem Kontext: Facebook-Chef Mark Zuckerberg richtete einen virtuellen Leseclub namens „A Year of Books“ ein. Alle zwei Wochen will er auf der gleichnamigen Facebook-Seite ein Buch besprechen und zur Diskussion darüber anregen. Den Anfang machte Zuckerberg mit dem Sachbuch „The End of Power“ von Moisés Naím, dessen Nachfrage bei Amazon auch prompt rasant anstieg.

tredition hat einmal bei Autoren nachgefragt, wie sie die Initiative von Zuckerberg bewerten und wie effektiv Facebook bei der Bewerbung ihrer eigenen Bücher gewesen ist:

„Denke ich an Mark Zuckerberg, frage ich mich leider zuerst automatisch ‚Na, welchen Nutzen wird er daraus wieder ziehen wollen?‘. Generell ist es natürlich schön, wenn das Lesen nicht in Vergessenheit gerät und unterstützt wird. Peter GranzowIch persönlich freue mich über jedes Schulkind, dass, anstatt bunte Kugeln auf einer Spiele-App zu sortieren, neben seinen Schulbüchern auch mal ein anderes Buch liest … und sei es „nur“ Harry Potter, es muss ja nicht ständig etwas Tiefgründiges sein … da wären wir auch schon bei meinem Titel „Störfaktor Kunde“, auch das ist einfache Kost, in der sich aber bestimmt jeder wiederfinden wird und beim Lesen hoffentlich Schmunzeln muss. Was die Ankündigung meines Buches angeht, so muss ich gestehen, war Facebook geradezu ideal.“

Peter Granzow veröffentlichte im Dezember 2014 das humorvolle BuchStörfaktor Kunde bei tredition

 


Richard-Koechli„Generell ist jedes soziale Medium eine Chance mehr, die man nutzen kann und soll bei der Vermarktung eines Werkes. Man darf sich dabei allerdings keine falschen Hoffnungen machen. Es ist sozusagen einfach eine neue Art, Flyers zu verteilen; auch auf der Straße reagiert schließlich nicht jeder gleich begeistert auf einen Handzettel… Man soll die „virtuellen Zettel“ einfach verteilen, als eine von sehr vielen Aktionen, kann sogar ein beschränktes Budget für gesponserte, Zielgruppen-orientierte FB-Beiträge ausgeben – und möglichst nichts Konkretes erwarten dabei. Es ist die Gesamtheit der investierten Vermarktungs-Energie, die ausschlaggebend ist und dem Werk hilft, den Weg zur Leserschaft zu finden. Ein guter Teil dieses Weges – das habe ich gelernt im Musik-Geschäft – bleibt dann ohnehin geheimnisvoll, man kann die Dinge nicht erzwingen. Der neue Facebook-Leseclub wiederum muss seinen Weg erstmal gehen und sich behaupten; neu ist die Idee ja keineswegs. Aber why not? Die Gefahr, dass nur populäre Titel berücksichtigt werden, besteht sehr wohl – aber wie bei allen Gefahren muss man sich ja nicht gleich einschüchtern lassen. Probieren! Allerdings würde ich erst abwarten, bis der Club auch unmissverständlich eine Ecke für deutschsprachige Literatur eingerichtet hat – vorher macht das m.E. kaum Sinn.“

Richard Koechli widmet sich mit seinem im November 2014 erschienenen RomanDem Blues auf den Fersender Musikgeschichte


Michael Paul_Blog„Es gibt bereits genug etablierte Facebook-Gruppen dieser Art. Ich glaube nicht, dass Self-Publisher so was von Facebook vorgesetzt brauchen… schon gar nicht in englischer Sprache. Die Qualität in diesen Gruppen ist doch meist eher schwach. Für interessierte Leser sind lovelybooks und Co sicher die bessere Adresse.“

Michael Paul schrieb den historischen und spannungsgeladenen RomanWimmerholz„, erschienen im März 2014

 

 


Yvonne Holthaus„Dass Mark Zuckerberg einen immensen medienstarken Einfluss hat, ist unbestritten. Dass er ihn auch hinsichtlich eines Buchclubs und damit zusammenhängender Einflussnahme auf Verkaufszahlen von Büchern hat, wurde bereits mit seiner ersten Empfehlung ‚The End of Power‘ von Moisés Naím belegt. 44.000 Rangplätze bei Amazon aufzusteigen, ist schon eine Hausnummer, die ihresgleichen sucht.

Da Zuckerberg angibt, Buchtitel-Vorschläge anzunehmen, sehe ich hier für die Self-Publisher eine große Chance. Wie die Rädchen im Hintergrund laufen, was die Parameter für eine Aufnahme in sein Programm sind und ob er selbst schlussendlich die Buchauswahl für seinen Club trifft, ist unklar. Zumindest läuft es unter seinem Namen, was massivst werbewirksam ist.

Virales Marketing über die diversen Social Media-Plattformen ist und bleibt die erfolgreichste Marketingstrategie, die ein Unternehmen oder Autor betreiben kann. Dass Facebook sich als ein Faktor von Vielen hierfür anbietet, sollte mittlerweile auch jedem klar sein. Viel wichtiger, als das Wissen DASS es so ist, sollte aber auch das WIE sein. Denn ein falscher, zu aggressiver Werbeauftritt wirkt eher gegenteilig und lässt so manchen potenziellen Leser sich schon im Vorfeld genervt anderen Dingen zuwenden.“

Yvonne Holthaus veröffentlichte 2013 bei tredition ihre ergreifende BiographieMit dem Gesicht zur Sonne

Beatrice-Schmidt_Web„Ich vermarkte meine Ernährungsratgeber in erster Linie über Facebook und Co, aber auch über meinen eigenen Blog. Daher stehe ich diesem neuen Projekt von Mark Zuckerberg offen gegenüber. Ich bin gespannt wann er den Leseclub für den deutschsprachigen Raum in deutscher Sprache anbietet und was wir Autoren dann tatsächlich tun müssen, um dort besprochen zu werden.

Spannend für mich ist auch immer die Frage: „Habe ich als Fachbuchautorin überhaupt eine Chance dort besprochen zu werden oder sind es dann nicht doch eher die vielen wundervollen Bücher aus der Belletristik, die genannt werden?“

Bis der Leseclub auch für uns deutschsprachige Autoren interessant wird, warte ich einfach ab und schreibe weiter an meinem nächsten Projekt.

Beatrice Schmidt gab bei tredition 2013 bzw. 2014 die beiden Ernährungs-Fachbücher „Ich stell dann mal um“ und „Abnehmen ohne Achterbahn“ heraus.

Liebe tredition-Autoren, was ist Ihre Meinung zu dem Leseclub „A Year of Books“`? Wir freuen uns wenn Sie unsere Kommentarfunktion in diesem Blog nutzen!

Zuckerbergs Initiative wurde bereits in diversen Medienberichten kommentiert, u.a.:

DIE ZEIT: Achtung #longread
DIE WELT: Facebook und Bücherlesen schließen sich aus
BILD-ZEITUNG: Mark Zuckerberg sorgt für irren Bücher-Hype
FORBES: Mark Zuckerberg Starts A Book Club As His New Year’s Resolution
THE INDEPENDENT: Mark Zuckerberg’s book list has Oprah effect with sales soaring on Amazon

 

Wirtschaftswoche: Wie tredition Investoren überzeugt

Investmentmodell von tredition in der WirtschaftswocheFünf Minuten, um für die eigene Idee zu begeistern: Beim „Business-Idea-Speed-Dating“ haben Jungunternehmer die Chance, Kapital für ihr Geschäftskonzept zu sammeln. Unter zehn Unternehmen konnte sich tredition 2008 beim „Webfuture Award“ in Hamburg als Sieger durchsetzen. Die Wirtschaftswoche zitierte tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz in einem Beitrag nebst Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Yahoo-Gründer Jerry Yang.