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Sabine Voshage

Zurück in die Jugend – mit Sabine Voshage auf ins Abenteuer gesunde Ernährung

Sabine Voshage und das Abenteuer gesunde Ernährung

Bild: tredition-Autorin Sabine Voshage zeigt LeserInnen auf, wie sie mit der richtigen Ernährung Alterungsprozesse und Krankheiten aufschieben und vermeiden können.

Die Knochen knacken, der Rücken schmerzt, die Verdauung funktioniert nicht mehr ganz so gut. Viele alternde Menschen glauben, dass von den ersten Beschwerden an alles abwärts geht. Das muss nicht so sein! Denn jede altersbedingte Krankheit, körperliche Veränderung und Beschwerde, die auf einen gestörten Organismus hindeutet, beruht auf einem nicht intakten Säure-Basen-Haushalt. Sabine Voshage nimmt Sie mit auf das Abenteuer gesunde Ernährung und zeigt Ihnen auf, wie Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen können.

tredition-Autorin Sabine Voshage ist selbst im musikalischen Bereich tätig. Musik und besonders das Singen ist gut für die Gesundheit, aber zum Besiegen von Krankheiten reicht es leider nicht aus. Was macht man aber, wenn das Thema Krankheit auf einmal mitten ins Leben bricht? So war es nämlich bei Sabine Voshage. Schon seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Thema Ernährung und gesunder Lebensweise. Als ihr Mann Andreas vor einigen Jahren dann an schwerer Arthrose erkrankte, wurde dieses Thema zur absoluten Nummer eins in ihrem Leben. Sie entwickelte mit „Alt werden war gestern“ einen Ratgeber, der aufzeigt, wie man altersbedingte Beschwerden durch die richtige Ernährung in den Griff bekommt. Sabine Voshage erläutert dabei, wie man dank eines intakten Säure-Basen-Haushalts das Altwerden aufhalten und wieder körperlich jünger und fitter werden kann.

Die tredition-Redaktion hat mit Autorin Sabine Voshage ein Interview zur Buchveröffentlichung geführt, in dem sich die Autorin allen Fragen zu ihrem Buch und dem Thema Gesundheit stellt und erklärt, wie man das Alter aufhalten kann.

Der Säure-Basen-Haushalt ist keine neue Erfindung. Der Körper ist den ganzen Tag über damit beschäftigt, Säuren und Basen im Gleichgewicht zu halten. Säuren müssen mit Basen neutralisiert werden, sonst würden Sie die Zellen schädigen. Erst dann ist der Körper in der Lage, die Säuren, die dann Neutralsalze sind, über den Darm, die Nieren, die Lunge und die Haut wieder auszuscheiden.

tredition: Liebe Frau Voshage, Sie zeigen in Ihrem Ratgeber „Alt werden war gestern“ auf, wie man altersbedingte Beschwerden in den Griff bekommt. Leben wir heutzutage zu ungesund?

Sabine Voshage:  Auf jeden Fall, sogar viel zu ungesund. Zu wenig frisches Obst und Gemüse, zu wenig stilles Mineralwasser, dafür zuviel Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke, zuviel Fleisch und natürlich viel zu viele Fertigprodukte, um ein paar Beispiele zu nennen. Hinzu kommen die ganzen Weizenprodukte, wie Brötchen, Kuchen, Nudeln usw. Da der Glutenanteil im Weizen in den letzten 50 Jahren von 5 % auf sage und schreibe 50 % gestiegen ist, sind diese Produkte umso gesundheitsschädlicher geworden. Ich freue mich allerdings, dass immer mehr Menschen diese Problematik erkennen und gesundheitsbewußter werden.

Alt werden war gestern Coverbild

Bild: Coverbild von Sabine Voshages Gesundheitsratgeber „Alt werden war gestern“

tredition: Sie sind durch eigenen Erfahrungen in der Familie zu Ihrem Thema gekommen. Wie kam es genau dazu?

Sabine Voshage: Mein Mann litt bereits im Alter von 50 Jahren unter schwerer Arthrose im Knie. Die einzige Lösung für ihn war ein künstliches Kniegelenk. Damit wollten wir uns nicht abfinden und so habe ich angefangen zu recherchieren, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt. Ich bin auf eine Ernährungsumstellung gestoßen, die allerdings in der Form für uns nicht akzeptabel war. Ich habe deswegen im Laufe der letzten 5 Jahre die Ernährung ausgearbeitet, von „nur gesund“ zu “ gesund und genussvoll“.

Sabine Voshage beim Kochen _gesunde Ernährung

Bild: Altersbedingte Krankheiten, körperliche Veränderungen und Beschwerden beruhen häufig auf einem nicht intakten Säure-Basen-Haushalt. Sabine Voshage zeigt Ihnen anhand einfacher Rezepte, wie Sie Ihre Ernährung umstellen können.

tredition: In „Alt werden war gestern“ steht der Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Körpers im Mittelpunkt. Was genau bedeutet das? Können Sie den Inhalt Ihres Buches für uns und die Leser kurz zusammenfassen.

Sabine Voshage: Der Säure-Basen-Haushalt ist keine neue Erfindung, den gab es beim Menschen schon immer. Der Körper ist den ganzen Tag über damit beschäftigt, Säuren und Basen im Gleichgewicht zu halten, dazu besitzt er ein eigenes Puffersystem. Säuren müssen mit Basen neutralisiert werden, sonst würden Sie die Zellen schädigen. Erst dann ist der Körper in der Lage, die Säuren, die dann Neutralsalze sind, über den Darm, die Nieren, die Lunge und die Haut wieder auszuscheiden.

Durch ungesunde Ernährung werden dem Körper zu wenig Basen und zuviel Säuren zugeführt. Das körpereigene Puffersystem ist überfordert und muss die eigenen Reserven, wie z. B. die Knochen, die Organe und den Haarboden (dort lagern nämlich schnell verfügbare basische Mineralstoffe) angreifen. Hinzu kommt, dass der Körper täglich nur eine begrenzte Menge neutralisierte Säuren ausscheiden kann und den Rest im Bindegewebe, in den Blutgefäßen, in den Gelenken und Organen einlagern muss. Die Folge sind Krankheiten und Alterungserscheinungen. Falten und Cellulite z.B. entstehen durch die eingelagerten Schlacken im Bindegewebe und Bluthochdruck durch die Schlacken in den Blutgefäßen.

In meinem Buch veranschauliche ich diese Problematik und zeige dem Leser, wie man es erreichen kann, einen gut funktionierenden Säure-Basen-Haushalt zu bekommen. 

tredition: Würden Sie soweit gehen zu behaupten, dass die falsche Ernährung viele gesundheitlichen Probleme auslöst oder fördert?

Sabine Voshage: Jede Kranheit, sogar Krebs, kann nur in einem sauren Milieu entstehen. Für diese Erkenntnis hat Dr. Otto Warburg bereits 1931 den Nobelpreis bekommen. Ein Herzinfarkt ist nichts anderes als ein zu niedrig gewordener pH-Wert des Blutes, welches durch Übersäuerung entsteht. Infarktpatienten bekommen deshalb sofort intravenös eine basische Lösung. 

Wer nicht gerade einen außergewöhnlichen genetischen Defekt hat, löst jede Krankheit mit der falschen Ernährung aus. Klingt für die meisten unvorstellbar, das ist mir klar. Genau aus dem Grund habe ich das Buch geschrieben, weil sich jeder selbst helfen kann. Die Arthrose von meinem Mann ist Vergangenheit, auch sein Bluthochdruck. Meine Cellulite ebenfalls und noch vieles mehr. Krankheiten gibt es bei uns keine mehr, noch nicht einmal ein Kratzen im Hals. Mein Mann ist jetzt 55 und ich werde nächsten Monat 50. Haare färben brauchen wir nicht, dass ist noch alles echt.

tredition: Was steht im Mittelpunkt, wenn es darum geht, die eigene Gesundheit zu fördern?

Sabine Voshage: Die überwiegend basische Ernährung mit guten säurebildenden Lebensmitteln. Des Weiteren die 4 Gruppen von essentiellen (lebensnotwendigen) Stoffen, die da wären: bestimmte Mineralstoffe, Fettsäuren und Aminosäuren und fast alle Vitamine.

tredition: Ist gesundes Essen mit Verzicht gleichzusetzen?

Sabine Voshage: Im Normalfall ja, deswegen habe ich die Ernährung ja ausgearbeitet und viele tolle Rezepte mit Fotos in mein Buch mit aufgenommen.

Ernährungstipps Voshage

Bild: Gesunde Rezepte haben nicht notgedrungen etwas mit Verzicht zu tun. Mit Sabine Voshages Rezepten erfahren Sie, wie Sie gesund essen und dennoch genießen können.

tredition: Hatten Sie ein bestimmtes Zielpublikum im Kopf, als Sie Ihr Buch geschrieben haben oder ist es ein Werk für jedermann?

Sabine Voshage: In erster Linie ist es natürlich für Menschen gedacht, die Krankheiten oder körperliche Beschwerden haben. Auch solche, die gern ihr Übergewicht oder ihre Cellulite loswerden oder einfach ihr Hautbild verbessern möchten. In zweiter Linie ist es aber auch für gesunde junge Menschen geeignet, da diese Problematik leider viel zu unbekannt ist. Und wer aufgeklärt ist, kann Fehler vermeiden.

tredition: Sie haben einen sehr einprägsamen Titel gewählt, wie haben Sie diesen ausgewählt?

Sabine Voshage: Ich wollte bereits im Titel den Inhalt des Buches genau auf den Punkt bringen.

tredition: Welche Reaktionen gab es bislang auf Ihr Buch?

Sabine Voshage: Die Reaktionen waren bis jetzt, zu meiner großen Freude, sehr positiv. Viele positive Onlinebewertungen, nette Anrufe von fremden Leuten, sogar an der Haustür habe ich schon ein Buch verkauft, an jemanden, der schon so viel Gutes gehört hatte und das Buch ganz schnell haben wollte.

tredition: Ihr Buch ist erst kürzlich erschienen und wurde schon von diversen Medien besprochen. Wie sind Sie an die Vermarktung Ihres Titels herangegangen?

Sabine Voshage: Ich habe einfach die Zeitungen angeschrieben und auf meine Homepage zwecks Info verwiesen.

tredition: Sie haben auch schon eine Lesung organisiert – eine Premiere? Wie sind Sie hier vorgegangen?

Sabine Voshage in der Presse

Bild: Das Echo auf Sabine Voshages Buch ist groß – nicht nur von Leserseite, sondern auch in der Presse wurde das Buch bereits vielfach besprochen.

Sabine Voshage: Ich habe bis jetzt drei Lesungen geplant. Ich habe Kulturvereine und Büchereien angeschrieben. Eine Lesung mache ich in einem Kulturcafe, eine in einer Stadtbibliothek und eine einfach in unserem Ort in der Clubgaststätte.

tredition: Was können Sie Mitautoren empfehlen?

Sabine Voshage: Eine Homepage und Facebook-Seite ist ein Muß, Werbeanzeigen über Facebook sind auch nicht verkehrt. Auf jeden Fall nicht glauben, das Buch läuft von alleine. Das tut es nämlich leider nicht.

tredition: Wie kam es zu Ihrer Entscheidung für eine Veröffentlichung im Self-Publishing-Verlag und warum gerade für tredition?

Sabine Voshage: Mich hat die lange Wartezeit abgeschreckt, die man bei einem Verlag hätte. Bis es überhaupt mal jemand gelesen hat, vergeht ein halbes Jahr. Dann weiß man nicht, ob es genommen wird und wenn, dauert es nochmal ewig, bis es veröffentlicht wird. Diese Problematik gibt es bei tredition nicht. Des Weiteren ist der Veröffentlichungspreis bei tredition sehr günstig und man braucht keinen Druckkostenvorschuss zu leisten.

tredition: Dürfen Ihre Leser sich auf weitere Bücher von Ihnen freuen?

 Sabine Voshage: Auf jeden Fall. Das nächste wird ein Rezeptbuch. Kuchen mit Dinkelmehl und gesunden Süßungsmitteln schwebt mir vor.  

tredition: Liebe Frau Voshage, wir danken Ihnen herzlich für das interessante und informative Gespräch!

 

Heute schon geschwitzt? Gespraech mit dem Saunaspezialisten Christian Dohrn

Christian Dohrn

Bild: tredition-Autor Christian Dohrn, in allen Fragen rund um das Saunieren Spezialist

In die Infrarotkabine, das Dampfbad oder lieber das Rasul? Die Optionen des Saunierens haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Doch Obacht! Es sollte dabei nicht nur Wert auf gesundheitsbewusstes Saunieren gelegt werden, sondern auch darauf, wie die jeweilige Saunaanlage gehegt und gepflegt wird. Worauf es dabei zu achten gilt, beschreibt tredition-Autor Christian Dohrn ausführlich in seinem Buch „Der Saunatester“.

Dohrn bildet seit 2004 Mitarbeiter in Form von mehrtägigen Inhouse-Schulungen zum Saunameister aus. Er optimiert die Qualität von SPA-Anlagen sowohl unter Zuhilfenahme von „Mystery Checks“ als auch der Überprüfung von Arbeitsabläufen und Organisationsstrukturen. Im Interview mit tredition erklärt er, worauf der kundige Saunagänger achten sollte und wie sich das Saunieren für ihn vom Hobby zur beruflichen Passion entwickelt hat.

Wir freuen uns besonders, dass Christian Dohrn für die zweite Runde des Amazon-Autorenpreis nominiert ist! Bis 1. August können alle Amazon-Kunden ihre Stimme für Herrn Dohrn abgeben! Gleichermaßen ist übrigens auch die tredition-Autorin Susanne Fuß mit ihrem Titel „Driving Phil Clune“ nominiert. Weitere Informationen zur Abstimmung gibt’s hier!

trediton: Lieber Herr Dohrn, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Teilnahme am Amazon-Autorenpreis! Ihr Buch ist erst seit Ende 2014 auf dem Markt. Wie ist bisher die Resonanz der (Fach-)leserschaft auf Ihr Werk?
Christian Dohrn:
Besten Dank! Mein Buch „Der Saunatester“ scheint auf dem besten Wege zu sein, interessierte Leser zu finden. Die ersten Verkaufszahlen für mein Fachbuch übertreffen meine Erwartungen, worüber ich mich natürlich sehr freue!

trediton: Sauna bedeutet ja zunächst einmal Schwitzen, was das Zeug hält… weshalb fasziniert die Sauna eigentlich so viele Menschen? Und wann haben Sie Ihre Faszination für das Saunieren entdeckt?
Christian Dohrn:
Das die äußere Wärmeeinwirkung sich positiv auf die Physis und Psyche auswirkt, dürfte der Menschheit seit der Kultivierung des Feuers bekannt sein. Im letzten Amazon AutorenpreisJahrhundert stand der Saunabesuch ganz im Zeichen der Gesundheit. Das man durch den Saunaaufenthalt seinerzeit auch die Gelegenheit hatte, das andere Geschlecht einmal unbekleidet zu sehen, mag für den einen oder anderen Saunagast auch ein überzeugendes Argument gewesen sein (lacht). In der heutigen Zeit, oder besser gesagt, seit den Anfängen des Wellness-Hypes, gewinnt auch der Kommunikationsgedanke immer mehr Raum. Der Gast möchte nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes tun, nein, man trifft sich mit Freunden in den modernen Wellness-Tempeln der Neuzeit und schätzt dementsprechend auch die Kommunikation untereinander.

Ich war für meine Zeit ein sehr früher Saunagänger. Bereits mit 16 Jahren habe ich die Sauna kennen und schätzen gelernt und mich recht schnell zum Stammgast entwickelt. Als die ersten größeren Saunaanlagen gebaut wurden, wie zum Beispiel die Kurhessen Therme in Kassel, war ich sicherlich einer der ersten „Saunatouristen“, die mehrere hundert Kilometer Anfahrt für ein entspannendes Wochenende  in Kauf nahmen …

tredition: Wann entwickelte sich die Sauna für Sie zu einer beruflichen Passion?
Christian Dohrn:
Wie das Leben mitunter so spielt, wurde diese Entscheidung eher aus der Not heraus geboren. Als früherer Abteilungsleiter der Immobilienabteilung eines Kreditinstitutes habe ich mich gemeinsam mit meiner Frau eines Tages entschlossen, meinen Kindheitstraum eines Pazifikaufenthaltes zu verwirklichen. Lange Rede – kurzer Sinn; nach zwei Jahren Aufenthalt in Australien, Neuseeland, Tonga und den Fidschi Inseln war ich für die hiesige Kreditwirtschaft keine Option mehr … Dann beginnt man(n) sich natürlich schon zu fragen: „Und was nun?“ Meine Selbständigkeit war also aus der Not heraus geboren. Die Entscheidung jedoch, mein großes Hobby zum Beruf zu machen, habe ich nie bereut und bin nach wie vor mit Herzblut dabei.

Der Saunatester von Christian Dohrn

Bild: Cover „Der Saunatester“, im November 2014 bei tredition erschienen

tredition: Was wären, einmal vereinfacht, drei „Schlüsselfaktoren“, die einem Saunagänger zeigen, ob er es mit einer professionellen Sauna-Anlage zu tun hat?
Christian Dohrn:
In Gedenken an den großen deutschen Banker Hermann Josef Abs ist diese Frage einfach zu beantworten; die Sauberkeit, die Sauberkeit und noch einmal die Sauberkeit!
Im Saunatester habe ich einige einfache Testverfahren vorgestellt, die für jeden Gast einfach und schnell anzuwenden sind. Selbstverständlich spielt auch die Motivation und Fachkenntnis der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. Eine großzügige Ausstattung rundet das Angebot ab.

tredition: Überwiegt aus Ihrer Profisicht in Deutschland die Anzahl guter Saunaanlagen?
Das empfinde ich als eine schwere Frage und sollte differenziert betrachtet werden. Die deutsche Saunakultur ist weit entwickelt und viele Saunaanlagen sind erstklassig ausgestattet – keine Frage! Mitunter mangelt es jedoch an der Sauberkeit, was vielfach auch auf die Unkenntnis des Reinigungspersonals zurückzuführen ist. Last not least möchte ich die Frage mit Einschränkungen bejahen. Letztendlich muss das jeder Gast für sich entscheiden; die nötigen Kriterien sind in meinem Buch ausführlich gelistet und besprochen.

„Die perfekte Saunanalage gibt es nicht.“

tredition: Welche Erfahrungen sammeln Sie bei Mystery Checks?
Christian Dohrn:
Um es vorweg zu nehmen, die perfekte Saunaanlage gibt es in den Augen eines Testers nicht. Wer sucht, der wird selbstverständlich auch Mängel vielfältigster Art finden. Von entscheidender Bedeutung für die Gesamtbeurteilung ist die Bedeutung des Fauxpas. Eine Glastür mit Schlieren zum Beispiel gerät vollkommen in den Hintergrund, wenn man später einen dicken Biofilm unter dem Sitz im Dampfbad entdeckt, bäääh! Wichtig ist zu wissen, was worauf zu prüfen ist und welche Priorität dem Mangel beizumessen ist. Da gibt es schließlich eine ganze Reihe von Abstufungen zwischen der Staubschicht auf der Oberfläche der Lampenverkleidung und dem fetten Biofilm im Dampfbad.

tredition: Sind Sie in den einschlägigen Saunaanalgen bereits ein gefürchteter Gast?
Als Tester bin ich sicherlich nicht der angenehmste Gast für den Saunamitarbeiter und erhalte mitunter – besser gesagt bedauerlicherweise meistens – Antworten, die weder fachspezifisch noch aus Sicht der Gästebetreuung akzeptabel sind. Bedauerlicherweise hält nicht jede Saunaanlage es für nötig, die Mitarbeiter fachlich zu schulen. Falls die Antwort fachlich korrekt ist, hapert es meistens an der Gesprächsführung. Als Gast habe ich keine Freude an vier auswendig gelernten, mir unverständlichen Fachphrasen, die mir als Weisheit letzter Schluss verkauft werden. Als Gast erwarte ich auf eine einfache Frage eine einfache Antwort ohne erst ein Lexikon oder Fremdwörterbuch studieren zu müssen. Saunameister, die meinen, sich über den Gast profilieren zu müssen, scheinen mir trotz einer guten Fachausbildung fehl am Platze zu sein. Begeistert bin ich immer wieder von Saunameistern, die erkennbar Freude an ihrer Tätigkeit haben, über ein gutes Auge verfügen und sympathisch auf die Gäste wirken – leider die Minderheit …

tredition: Wie unterscheidet sich die Sauna in Europa von der in Übersee?
Christian Dohrn:
Da selbst in Europa die Saunakultur sich unterschiedlichst entwickelt hat, ist die Frage so nicht zu beantworten. So hat zum Beispiel die finnische Saunakultur herzlich wenig mit der deutschen zu tun …, unsere Saunakultur hat sich eigenständig weiter entwickelt und einem Finnen ist ein deutscher Saunabesuch eher suspekt. Sollten Sie tatsächlich zum Beispiel bei Ihrem Urlaub in Miami in der Hotelsauna auf die Idee kommen, sich nackt auf die Saunabank zu setzen, so wird Ihr Kreuzfahrtschiff vermutlich ohne Sie auslaufen. Entweder verbringen Sie einige Tage hinter Gittern oder Ihre Urlaubskasse erlaubt Ihnen keine weiteren Eskapaden mehr …

„Testen Sie Ihre Stamm-Sauna!“

tredition: Wie entstand die Idee zu Ihrem Buch?
Christian Dohrn:
Es lag mir nicht nur am Herzen, dem Saunagast das gesunde Saunieren näher zu bringen, darüber gibt es schließlich schon das eine oder andere Buch. Nein, wichtig war mir vor allen Dingen auch, dem Gast die Möglichkeiten der Qualitätsbeurteilung eine Saunaanlage transparent zu erschließen. Letztendlich habe ich den Traum, dass einige Leser den einen oder anderen Tipp umsetzen und mit ihren neuen Erkenntnissen die jeweilige Betriebsleitung konfrontieren werden. Glauben Sie mir einfach und vertrauen meinen Erfahrungen; erst bei konkreten und begründeten Beschwerden wird sich etwas ändern. Testen Sie doch einfach einmal Ihre Stammsauna!

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und speziell tredition entschieden?
Christian Dohrn:
Als neuer Autor von einem marktpräsenten Verlag publiziert zu werden, die Wahrscheinlichkeit dürfte im Mikrobereich liegen. tredition bot mir als „junger Autor“ die kostengünstige Möglichkeit, mein Buch kurzfristig zu veröffentlichen und erschloss mir alle Vertriebsmöglichkeiten. Auf diesem Wege darf ich mich für die unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken!

tredition: Wie werben Sie für Ihr Buch?
Christian Dohrn:
Ich betreibe eine eigene Website als Autor (www.dohrn.info) und habe auch eine eigene Autorenpage bei AMAZON. Zudem versuche ich noch über Facebook mein Buch zu präsentieren. Vielleicht findet ja auch tredition, der Verlag meines Vertrauens die eierlegende Wollmichsau für mein Buch?!