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Marc und der Weltraum

„Buch des Monats“ Februar 2018

Marc und der Weltraum“ 

Axel Hahlweg

Marc und der WeltraumMarc und der Weltraum – Science-Fiction-Geschichten für junge Weltraumabenteurer

Alex Hahlweg lädt Kinder und Jugendliche in „Marc und der Weltraum“ auf eine spannende Reise in ferne Galaxien ein.

Die Arbeit als Chefpilot am Institut für Weltraumpflanzen gestaltet sich nicht immer simpel. Spannende Herausforderungen für den Weltraumfahrer sind an der Tagesordnung. Romanheld Marc stellt sich diesen Hürden jedoch heldenhaft und wagemutig. Mit seinem Freund Sven erlebt der Astronaut auf fernen Planeten, dem Mond und sogar im Orionnebel spektakuläre Abenteuer. Beide bereisen auf ihren Entdeckungsreisen nicht nur fremde Welten, sondern ergründen einmal sogar das berühmte schwarze Loch.

Leser ab dem sechsten Lebensjahr begegnen in unserem tredition „Buch des Monats“ Februar 2018, „Marc und der Weltraum“ von Axel Hahlweg, beeindruckenden, fremden Welten und galaktischen Systemen. Hahlwegs unterhaltsames Kinderbuch kommt mit fesselnden (Weltraum-)Abenteuern, aber auch allerlei bereicherndem Wissen daher und bietet so eine ideale, kindgerechte Lektüre, um in Kindern das Interesse am Weltraum und die Liebe zum Lesen zu erwecken. Gleichzeitig werden die Weltraumabenteuer für junge Leser ab 6 Jahren aber auch so manchen erwachsenen Science Fiction-Fan in den Bann ziehen. Zusätzlich zu den Weltraumgeschichten gibt es einen Nachschlageteil, in dem die jungen Leser erfahren, was lediglich ausgedacht war und was wirklich existiert.

Kinder-und-Jugendbuch Edelweiss

Kinder lieben Bücher: Weshalb das (Vor)Lesen gerade im digitalen Zeitalter so wichtig ist

Kinderbuch

Bild: Kinder- und Jugendbüchern dienen zudem auch als Gradmesser für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. © Bild: Fotolia

Das Kinder- und Jugendbuch nimmt im Buchmarkt von jeher eine Sonderstellung ein. Kinder- und Jugendbücher konnten 2017 zwar kein Umsatzwachstum verbuchen, liegen aber nach wie vor im Trend. Kinder- und Jugendbüchern dienen zudem auch als Gradmesser für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. So spiegelt dieses Genre anhand der Inhalte und Figuren die Lebenswirklichkeit der Kinder und Heranwachsenden wider und prägt bei diesen schon früh die Herangehensweise an aktuelle Themen oder gesellschaftliche Fragestellungen.

Da unsere Zeit von gesellschaftlichen Umbrüchen und Digitalisierung geprägt ist, bilden auch die Bücher für Kinder- und Jugendliche diese Themen ab. Denn Bücher sind auch Beschleuniger oder Gradmesser gesellschaftlicher Diskurse. Sie helfen Kindern bei der Bewältigung sozialer Probleme, fördern aber auch die Sprachfähigkeit der Kinder – und natürlich die Lust am Selberlesen. Das Förderpotenzial des Vorlesens wird auch für Eltern immer wichtiger, wobei dieses oft zu spät zum Einsatz kommt. Welchen wichtigen Stellenwert des Vorlesens hat, ergab jüngst eine Studie der Stiftung Lesen. Diese bestätigt: Das Vorlesen fördert nicht nur die Lust auf Literatur und den Spracherwerb, sondern auch die emotionale Bindung. Je früher man mit dem Vorlesen anfängt, umso besser!

Im tredition-Blog stellen wir Ihnen daher aktuelle Neuerscheinungen aus unserem Programm aus den Bereichen Vorlesebücher, Kinderbücher und Jugendbuch vor. So können Sie früh genug beginnen, Ihre Kinder an das Lesen heranzuführen oder Kinder und Jugendliche mit packenden Lektüren zum Selberlesen zu motivieren.

 

Bücher Kinderbuch

 

Unsere Lesetipps rund ums Kinder- und Jugendbuch

Vorlesen? Ab welchem Alter und wie oft eigentlich? Und wie führe ich meine Kinder an das Selberlesen heran? Das Digitale hält mit epochalen Entwicklungen unseren Atem an, dennoch spielt das Lesen bei Kindern und in der Entwicklung von Kindern weiterhin eine enorme Rolle. Lesen lernen ist dabei aber ein hochkomplexer Vorgang. An diesen sollten Kinder möglichst frühzeitig herangeführt werden und üben. Laut der Vorlesestudie der Stiftung Lesen wird dieser Prozess von den Eltern aber viel zu spät angestoßen, oft erst nach vielen Monaten. Viel zu spät! Laut Studie lesen  55 Prozent aller Eltern ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten überhaupt nicht regelmäßig vor. Bei 28 Prozent der Familien ist das sogar innerhalb der ersten drei Jahre nicht der Fall. Wichtig ist, dass Eltern spielerisch, ohne Druck und mit viel Geduld herangehen. Vorlesen ist dabei als erster Schritt ideal. Vorlesen unterstützt das Hörverständnis, lässt den Wortschatz wachsen und motiviert bei Kindern die Lust zur Lektüre. Damit Ihre Kinder nicht abgehängt werden, fangen Sie früh genug mit dem Vorlesen an oder fördern sie so Ihre Kinder, bis diese eigenständig Lektüre für sich entdecken können. Die Lektüre selbst sollte gemeinsam mit dem Kind ausgesucht werden und sich nach den Interessen des Kindes richten. Hier erfahren Sie, welche Bücher für welches Alter Sie nicht verpassen dürfen und warum diese Bücher Ihre Kinder fördern können.

Kinder-und-Jugendbuch Edelweiss

Bild: Der neue EDELWEISS+-Katalog versammelt aktuelle Vorlese, Kinder- und Jugendbücher mit vielen spannenden Themengebieten.

Finden Sie alle vorgestellten Titel und noch viele mehr im dazu passenden Spitzenkatalog bei EDELWEISS+: „Kinder und Jugendbuch“. Dieser Katalog ermöglicht Ihnen, aber auch Buchhändlern oder professionellen Lesern, die sich nach dem Themenbereich „Kinder und Jugendliche“ umschauen, die passenden Bücher für Kaufempfehlungen, Büchertische, Lesungen etc. zu finden. Sichten auch Sie alle aktuelle Titel zu diesem Thema in der digitalen Vorschau von EDELWEISS+! Viel Freude beim Stöbern!

Zum Spitzenkatalog

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an Toptiteln zum Thema Kinder- und Jugendbuch. Diese setzen sich auf vielfältige oder herausstechende Weise mit verschiedenen kindgerechten Themen auseinander. Darunter finden Sie nicht nur ein pädagogisches Bilderbuch für die ganz Kleinen oder ein Vorlesebuch, welches das kindliche Selbstbewusstsein aufbaut, sondern auch ein Buch, das junge Leser nach Afrika entführt ebenso wie ein Jugendbuch mit einer modernen Romanheldin, die davon träumt, Hackerin zu werden! Viel Freude bei der Lektüre mit Ihren Kindern!

Für die ganz Kleinen:

Vorlesen Kinderbuch

Bild: Vorlesen und Erzählen können bereits in den ersten Lebensjahren sprachliche Impulse geben. © Bild: Fotolia

Lesen ist nicht nur etwas für reifere Kinder. Auch kleinere Kinder und Babys lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Für kleine Leser ist es wichtig, dass die Eltern gemeinsam mit dem Kind an das Lesen herangehen. Kinder gewöhnen sich so an das Zuhören, bilden den eigenen Wortschatz. Das Erlebnis des Vorlesens bietet Kindern aber am Anfang vor allem einen geborgenen Raum, in dem das Erleben von Werten und das gemeinsame Erlebnis der Geschichte und des Zuhörens im Mittelpunkt stehen. Viele reagieren auf den Wunsch des Kindes, etwas vorgelesen zu bekommen, oft erst, wenn dieses den Wunsch auch aussprechen können. Aber wenn das Kind noch zu klein ist, um sich zu äußern, bedeutet das nicht, dass dieses Bedürfnis nicht besteht. Auch nach wenigen Monaten ist es schon ratsam, mit dem Vorlesen zu beginnen. Beginnen Sie Ihr gemeinsames Leseabenteuer mit diesen Vorlesebüchern!

Kinderbuch ganz klein

„Eine piratenmäßig schräge Geschichte“ – Ab 4 Jahren

„Die Abenteuer von Kapitän Piet“ – Susanne Hecker

– Der Protagonist in Susanne Heckers spannendem Roman  ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen –

Die Abenteuer von Kapitän Piet

Bild: „Die Abenteuer von Kapitän Piet“ von Susanne Hecker

Der berüchtigte Piratenkapitän Piet ist immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer (vorzugsweise profitabel!). Er gewinnt bei einem Würfelspiel eine Schatzkarte und ein Schatz bedeutet jede Menge Profit. Allerdings braucht Piet für seine Schatzsuche erst einmal eine neue Piratencrew, denn alleine kann er mit seinem Schiff, der Brummenden Betty, nicht losziehen. Er findet einen bunten Haufen recht schrulliger Charaktere, darunter sogar eine wilde Piraten-Dame. Zusammen begeben sie sich auf eine abenteuerliche Schatzsuche.

Die Geschichte „Die Abenteuer von Kapitän Piet“ von Susanne Hecker ist farbig illustriert und eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen. Kinder werden die bunten und lustigen Charaktere lieben und das Buch mehr als nur einmal lesen wollen. Eltern, die nach einem kindgerechten, aber trotzdem spannenden Buch zum Vorlesen suchen, sind hier an der richtigen Adresse. Das Buch eignet sich aber auch ideal für Leseanfänger, denn die Geschichte macht Spaß und zeigt jungen Lesern, dass Lesen alles andere als langweilig ist.

 

Bewusstes Wahrnehmen im Alltag mit neuem kinderpsychologischen Lernbuch Ab 4 Jahren

„Das kleine Glücklichmachbuch“ – Antonio Alonso Andrade

– Kinderlernbuch regt das Wahrnehmen von allen fünf Sinnen an –

Das kleine Glücklichmachbuch

Bild: Cover „Das kleine Glücklichmachbuch“ von Antonio Alonso Andrade

Die Wahrnehmung der fünf Sinne durch aktive Unterstützung ist ein relativ neues Lernkonzept. Antonio Alonso Andrade geht dieser Lernmethode auf die Spur und zeigt Kindern in seinem Lernbuch „Das kleine Glücklichmachbuch“ auf spielerische Weise, wie sie die fünf Sinneskanäle (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) bewusst erleben können. Die Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und verschiedenen Sinneseindrücken regt Kinder im Idealfall dazu an, die eigenen Sinne zu verwenden und mit positiven Eindrücken zu verbinden. Das Erlernen der Sinneswahrnehmungen durch aktive Unterstützung ist ein neues Lernkonzept. Es ist dazu gedacht, dem Kind eventuelle Irritationen zu ersparen, um einen ausgeglichenen Entwicklungsprozess zu ermöglichen. Das erlebnishafte Erarbeiten des Buches durch gemeinsames Lesen, Vorlesen und Entdecken kann zu einer fröhlicheren Wahrnehmung des Alltags und einer grundsätzlichen Offenheit dem Leben gegenüber beitragen.

Gutenachtgeschichten bauen  Selbstbewusstsein bei Kindern auf  Ab 4 Jahren

„Ademon und Shikitan“ – Adem Kilci

– Adem Kilci lässt seine jungen Protagonisten „Ademon und Shikitan“ in fremde Länder reisen und das eigene Bewusstsein entdecken –

Ademon und Shikitan

Bild: Cover „Ademon und Shikitan“ von Adem Kilci

Ademon, ein kleiner verträumter Junge, besteht darauf, einen Umzugskarton seiner Eltern zu behalten, um damit in seinem Kinderzimmer zu spielen. Dabei entdeckt er, dass er mit dem Karton an andere Orte reisen kann. Eines Tages bemerkt er, dass nicht der Karton, sondern die Kraft seiner Gedanken für diese Erlebnisse verantwortlich sind. Im Laufe seiner Reise mit der kleinen Japanerin Shikitan erfährt Ademon eine positive Veränderung seines Bewusstseins, die ihm aufzeigen, dass der Glaube der Schlüssel für ein erfülltes Leben ist. Mit dieser Erkenntnis lernt er im Laufe seiner Reise und Erlebnisse nicht nur faszinierende Orte und Länder kennen, sondern auch seinen Körper und die eigene Umwelt lebendiger wahrzunehmen …

In seinem Kinderbuch stellt Adem Kilci unterhaltsame Gutenachtgeschichten vor, die Kinder mitsamt den sympathischen Protagonisten in fremde Länder entführen. Parallel dazu gehen die Kinder auf eine Abenteuerreise in das eigene Bewusstsein. Kilcis Buch basiert auf jahrelanger Arbeit im Bereich Spirituelles Coaching, bei denen Kilci viele Menschen mit Kindheitstraumata gesprochen hat, deren Leiden deutlich auf den eigenen Selbstwert zurückzuführen sind. Mit dieser Geschichte arbeitet Adem Kilci diesen unbewussten Handlungen, die durch Eltern oder andere Menschen bei den Kindern verursacht werden können, entgegen.

 

Für die Größeren

Leseverhalten im digitalen Zeitalter

Bild: (Vor)Lesen gibt Kindern wichtige Impulse beim Spracherwerb – und fördert die Lust an der Lektüre. © Bild: Fotolia

Auch im Grundschulalter können Eltern Ihren Kindern ruhig weiter Vorlesen. Wer glaubt, Kinder sind dann zu alt dafür irrt! Im Gegenteil: Das Vorlesen unterstützt nicht nur das Erlernen von Sprache, Wörtern und der Lektüre, sondern schafft bei Kindern Anreiz, sich auch an die erste eigene Literatur zu wagen. Diese ist für den Anfang natürlich vor allem eins: kindgerecht. Das heißt, Bücher kommen mit großer Schrift und einfach konstruierte Plotelementen daher. Komplexere und unterhaltsame Geschichten können Sie deswegen ruhig weiterhin mit Ihren Kindern gemeinsam durch das Vorlesen entdecken. Während Jüngere dabei eher lachen wollen und einfachere Geschichten mit sympathischen Helden verschlingen, lieben größere Kinder Spannung und komplexere Protagonisten. Interessante Charaktere bieten Kindern dabei Identifikationsmöglichkeiten, in denen Kinder etwas über ihre Umwelt und die Welt, in der sie leben, aber auch über sich selbst lernen können.

Kinderbuch groß

Neues Jugendbuch lädt nach Afrika Ab 6 Jahren

„Der Elefantenjunge Aruba“ Tante Bambi

– Neues Buch macht das Land der Elefanten erlebbar –

Der Elefantenjunge Aruba

Bild: Cover „Der Elefantenjunge Aruba“ von Tante Bambi

Alles begann an einem wunderschönen Tag im September. Es herrschte die Trockenzeit in der Serengeti und aus diesem Grund liefen viele der Wandertiere in Richtung der Masai Mara, welche in Afrika liegt. Unter ihnen befanden sich auch die großen Elefantenherden. So trug es sich zu, dass unter einem Akazienbaum mitten in der Grassavanne ein Elefantenjunge geboren wurde. Seine Mutter Samira gab ihm den Namen Aruba.

Afrika ist für viele Kinder ein faszinierender Kontinent und die meisten Kinder lieben Geschichten, in denen Tiere im Mittelpunkt stehen. Das Vorlesebuch „Der Elefantenjunge Aruba“ von Tante Bambi entführt junge und nicht mehr ganz so junge Leser in ferne, fremde Länder, die voller atemberaubender Landschaften und exotischer Tiere stecken. Die Geschichte rund um Aruba vermittelt auf spannende Weise Wissen über Afrika. Kinder werden sich schnell in Aruba und seine Welt verlieben und Eltern werden das Buch ihren Kindern sicherlich mehr als einmal vorlesen.

 

Für alle Träumer(innen) 7 – 9 Jahre

„Sophie, die Traumspezialistin“ – Beate Thieswald-Schechter

– Kinderbuch über Freundschaft, Träume und Abenteuer

Sophie, die Traumspezialistin

Bild: „Sophie, die Traumspezialistin“ von Beate Thieswald-Schechter

Sophie liebt es zu träumen. Ihre Eltern sagen, sie habe eine blühende Fantasie, denn Sophies Träume sind abenteuerlich, lustig und wunderschön. Für ihr wirkliches Leben zeigen sie ihr manchmal einen guten Weg. Vor bösen Träumen hat Sophie keine Angst, denn meist weiß sie, was zu tun ist. Wozu gibt es Zauberstäbe, Zauberpferde und Zaubertricks? Wenn es mit denen nicht klappt, gibt es noch die Engel, die sind natürlich die stärksten. Julia, dem neuen Mädchen in Sophies Klasse, geht es mit ihren Träumen leider ganz anders. Zum Glück lernt sie Sophie kennen. Doch Sophie ist darüber genauso glücklich, denn mit ihren Freundinnen ist es zur Zeit schwierig …
Nach ihrem ersten Kinderbuch „Raupi „, einer deutsch-deutsche Kindergeschichte über die Kraft von Hoffnung und Solidarität, legt Beate Thieswald-Schechter ihr zweites Buch vor, das sich an ein junges Publikum richtet. „Sophie, die Traumspezialistin“ ist eine inspirierende Geschichte über Fantasie, Freundschaften, Ängste, Lebensmut und Lebenslust.

Drei junge Eidechsen auf der Jagd nach dem Abenteuer Ab 8 Jahren

„Abenteuer im Oak-Park“ – Bertie Fox

– Eine unterhaltsame Geschichte über Abenteuerlust, Freundschaft und Zusammenhalt –

Abenteuer im Oak-Park

Bild: „Abenteuer im Oak-Park“ von Bertie Fox

Rocco, Henry und Willi sind drei junge Eidechsen, denen es im Leben an nichts fehlt. Sie leben in einem schönen Park, finden dort immer genug Futter, können sich an verschiedenen Lieblingsplätzen nach Herzenslust sonnen und haben viel Spaß, wenn sie zusammen ihr selbst erfundenes Spiel am Bachufer spielen. Doch dann kommt auf einmal Langeweile auf. Schnell steht für die jungen Eidechsen fest, dass es so nicht weiter gehen kann. Henry hat eine Idee: eine Reise quer durch den Oak-Park. Die ungewöhnlichen Helden des Buches „Abenteuer im Oak-Park“ ahnten vor ihrem großen Abenteuer nicht, dass Henrys Idee auch einige Gefahren mit sich bringen würde. Denn die Reise quer durch den Oak-Park bringt nicht nur Angenehmes und Aufregendes mit sich, sondern die drei müssen auch so manche Gefahr überstehen. Bertie Fox legt eine unterhaltsame Geschichte über Abenteuerlust, Freundschaft und Zusammenhalt vor, die sich junge Leser, die Abenteuergeschichten lieben, nicht entgehen lassen sollten.

 

Für die ganz Großen: Das Jugendbuch

Jugendbuch

Bild: Die erste echte, digitale Generation wünscht sich, dass auch in Büchern die eigene Lebenswirklichkeit abgebildet wird. © Bild: Fotolia

Kinder und Jugendliche stellen heutzutage die erste echte digitale Generation. Dennoch sind Bücher und das Lesen nach wie vor enorm wichtig. Beim Jugendbuch steht die Lebenswirklichkeit der Umwelt, die Jugendliche heute konfrontiert, im Zentrum. Von den Autoren werden deswegen komplexere Themen wie Digitalisierung oder Krieg und Terror ebenso behandelt wie das Heranwachsen oder der alltägliche Lebensalltag. Heranwachsenden helfen diese Lektüren bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Alltag, bei großen und kleinen Problemen oder einfach bei den vielen Fragen, die ein Heranwachsender sich heutzutage stellt, um selbstbewusst den eigenen Platz im Leben zu finden. Dabei spielen Themen wie Mobbing oder Ausgrenzung, Einsamkeit, Verlust und Freundschaft, aber auch Mensch und Natur eine wichtige Rolle.

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Vierter Teil des fesselnden Jugendbuchs erzählt von Helden und Heldinnen

„Glückskinder Band 4“ – Brigitte Lehneman

 – Brigitte Lehnemann zeigt in „Glückskinder Band 4“, dass Werte  im Alltag durchaus einen Platz haben 

Glückskinder Band 4

Bild: Cover „Glückskinder Band 4“ von Brigitte Lehnemann

Die zehnjährige Maria Stein zeigt nach außen alle typischen Eigenschaften eines völlig verzogenen Unternehmerkindes, aber in ihrem Inneren fühlt sie sich oft einsam, traurig und abgeschoben. Während eines sechswöchigen Ferienaufenthaltes erlebt sie das erste Mal in ihrem Leben Geborgenheit und Angenommensein. Hin- und hergerissen zwischen christlichen Werten und ihren gelernten Mustern, erlebt sie eine Achterbahn der Gefühle, bis für sie nach und nach: „Du siehst nur mit dem Herzen gut …“ erfahrbar wird und Reichtum eine andere Bedeutung bekommt.

Die sechs Freunde, welche den Lesern aus den drei vorherigen Bänden der Reihe „Glückskinder“ von Brigitte Lehnemann bekannt sind, freuen sich auf die gemeinsamen Sommerferien auf Rügen. Die Ferien sollten eine Zeit voller Spaß und Freude werden. Doch dann kommt alles anders als gedacht … Die Freunde finden in „Glückskinder Band 4“ von Brigitte Lehnemann endlich das jüdische Mädchen, das sie seit über drei Monaten suchten. Die Puzzleteile fügen sich in diesem Band zu einem Gesamtbild zusammen. Die alltagstauglichen Erkenntnisse ermutigen junge Leser, vermitteln auf fesselnde Weise christliche Werte und zeigen, wie diese das Besondere in sich und der Welt entdecken können. „Glückskinder Band 4“ – eine Geschichte voller Humor, Inspiration und Spannung.

 

Jugendroman über das Erwachsenwerden während des Krieges

„Am Ende dieses Jahres“ – Anja May

– Anton muss in „Am Ende dieses Jahres“ seine Lehre, seine Freunde und seine Familie verlassen, um in den Krieg zu ziehen –

Am Ende dieses Jahres

Bild: Cover „Am Ende dieses Jahres“ von Anja May

Schlesien 1945: Uhrmacherlehrling Anton Köhler würde lieber eine Geige in der Hand halten statt eine Waffe. Doch als um Neujahr 1945 die Rote Armee seinem Heimatort immer näher rückt, wird er zusammen mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen und schließlich aus Breslau hinausgeführt. Für Anton und seinen besten Freund Gerhard beginnt ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Aber Anton ist entschlossen, seine Familie wiederzusehen. Als sie auch noch an die Front geschickt werden sollen, trifft er die Entscheidung, zu fliehen…

Anja May stellt mit ihrem Werk einen historischen Jugendroman über das Erwachsenwerden in einer der dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte vor. Darin erzählt sie sensibel über Verlust und Hoffnung, Freundschaft und Liebe. Leser lernen hier Geschichte und Krieg aus einer anderen Perspektive als die eines Geschichtsbuches in der Schule kennen, leiden und bangen mit dem jungen Protagonisten bis zur letzten Seite.

Coming of Age-Roman befasst sich mit düsteren Geheimnissen – Ab 12 Jahren

„Donaumädchen“ – Johanna Stöckl

– Die 15-jährigen Romanheldin bekommt es mit einer Krankheit, die gar keine ist, zu tun –

Donaumädchen

Bild: Cover „Donaumädchen“ von Johanna Stöckl

Lena träumt davon, eines Tages Hackerin und Geheimagentin zu werden, aber eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen. Bis zu ihrem 15. Geburtstag. Denn plötzlich passieren immer mehr seltsame Dinge, die sie an allem zweifeln lassen, was ihr Leben bisher ausgemacht hat. Mit dem Spezialisten für den seltenen Gendefekt, unter dem sie von Geburt an leidet, ist etwas faul, und auch das Medikament, das sie täglich einnimmt, kommt ihr immer verdächtiger vor. Ist sie überhaupt krank oder hat man mit ihr womöglich gentechnische Experimente angestellt? Zu allem Überfluss hat Lena mysteriöse Träume, bildet sich ein, mit Krähen sprechen zu hören und ist sich irgendwann nicht mehr sicher, ob nicht auch ihre Eltern mehr wissen, als sie ihr sagen. Unterstützt von ihren drei Freundinnen Pia, Katrin und Tina begibt sich Lena auf die Suche nach der Wahrheit und kommt dabei einer düsteren Verschwörung auf die Spur, die bis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Doch mit ihren Recherchen sticht sie in ein Wespennest. Wird sie die Wahrheit über sich selbst herausfinden – und wenn ja: Wird sie es überleben?

 

Fantasy-Roman berichtet von einem Krieg zwischen Rittern und Samurai

Beneath The Hollow Moon“ – Hikaru Greyson

Zwei unterschiedliche Parteien, die eigentlich viel gemeinsam haben, stehen sich in Hikaru Greysons Fantasyspektaktel in einem verbitterten Krieg gegenüber –

"Beneath The Hollow Moon" von Hikaru Greyson

Bild: Cover „Beneath The Hollow Moon“ von Hikaru Greyson

Samurai und Ritter stammen aus zwei vollkommen unterschiedlichen Kulturen und zeigen die Unterschiede nicht nur in ihrer speziellen Kampfweise. Doch trotz der vielen Unterschiede gibt es auch Gemeinsamkeiten. Beide Parteien halten Ehre und Mut als Werte hoch. Und beide Seiten befinden sich in einer Fehde, die seit Ewigkeiten besteht, da sich beide Seiten sicher sind, dass sie auf der guten Seite stehen. Ein Fuchsmädchen, das bereits genug eigene Probleme hat, befindet sich nach ihrer Flucht aus einem Wald zwischen den beiden Fronten wieder und muss sich in einer zerrütteten Welt zurechtfinden und um ihr Leben fürchten.

Das Fuchsmädchen schließt in dem bezaubernden Roman „Beneath The Hollow Moon“ von Hikaru Greyson Freundschaft mit dem Regenten Haru und dem Skalden Owain. Zusammen müssen die drei Freunde die einzige Person finden, die den grausamen Krieg verhindern kann. Die Suche führt sie nach Tama. Das Schicksal der Welt und die Antwort auf die Frage, ob Menschen und Natur auf eine friedliche Weise miteinander verbunden werden können, hängt vom Erfolg der drei Freunde ab. Hikaru Greyson legt mit „Beneath The Hollow Moon“ ein beeindruckendes Fantasyspektakel vor.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre oder beim Vorlesen!

 

 

Jenny's Buchtipps

„Mirelle und ihre Freunde“ bei Jenny’s Buchtipps

Bild: Cover „Mirelle und ihre Freunde“

Jenny's BuchtippsFreundschaften profitieren davon, dass jeder Mensch anders ist. Auch wenn es zunächst scheint, als habe man nichts gemeinsam, kann man doch so viel erreichen, wenn man nur zusammenhält. Astrid Schneider möchte mit ihrem Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde“ genau dies herausstellen – egal, wie man ist, es ist völlig in Ordnung. Jenny von Jenny’s Buchtipps verlost auf ihrer Facebook-Seite ein signiertes Exemplar des Buches sowie ein Minipuzzle zum Buch.

„Mirelle und ihre Freunde“ bei Buch des Tages

Bild: Cover „Mirelle und ihre Freunde“

Buch des TagesAstrid Schneider schafft mit ihrem pädagogisch angelegten Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde“ eine liebevolle Geschichte, die nicht nur junge Leser an die Hand nimmt. „Egal, wie unterschiedlich wir alle sind – gemeinsam können wir so viel erreichen!“ Mit dieser Aussage möchte die Autorin ohne erhobenen Zeigefinger vermitteln, dass wir alle unsere Stärken und Schwächen haben und genau diese Unterschiede uns zu großartigen Freunden machen können. Das Buch des Tages stellt das Werk von Astrid Schneider auf Facebook vor.

„Mirelle und ihre Freunde“ auf Bücherwelt & Rezirampe

Bild: Cover „Mirelle und ihre Freunde“

„Du bist genau richtig, so wie du bist!“ Diese Kernaussage legt tredition-Autorin Astrid Schneider ihren jungen und auch älteren Lesern mit ihrem Buch „Mirelle und ihre Freunde“ ans Herz. Ohne den Zeigefinger zu erheben, vermittelt sie pädagogisch, dass man auch eine großartige Freundschaft teilen kann, wenn man noch so unterschiedlich ist. In einem ausführlichen Interview stellen die Bloggerinnen von Bücherwelt & Rezirampe das beeindruckende Werk von Astrid Schneider und natürlich auch die Autorin selbst vor.

„Mirelle und ihre Freunde“ auf Schlummerfrosch.de

Bild: Cover „Mirelle und ihre Freunde“

tredition-Autorin Astrid Schneider hat mit ihrem Buch „Mirelle und ihre Freunde“ ein besonderes Kinderbuch geschaffen. Pädagogisch, aber ohne den erhobenen Zeigefinger, vermittelt sie den kleinen Lesern, dass es kein Problem ist, wenn Menschen unterschiedlich sind, sondern alle davon profitieren können. Auch wenn man noch so verschieden ist, kann man eine wunderbare Freundschaft teilen. Auf Schlummerfrosch.de gibt es ein ausführliches Interview mit der Autorin, in dem man noch einiges über „Mirelle und ihre Freunde“ erfahren kann.

„Hexe Agathe’s Geschichten“ auf Buchwelt.co.at

Bild: Cover „Hexe Agathes Geschichten“

Buchwelt.atAls „mit Liebe verfasst“ beschreibt Daniela Braunshofer vom Buchblog Buchwelt.co.at das Kinderbuch „Hexe Agathes Geschichten“ von tredition-Autorin Anen Eneri. Die Geschichte wird begleitet von liebevoll gestalteten Bildern. Noch eine Besonderheit des Kinderbuches: Die Akteure sprechen teilweise im Dialekt. Zum Lesen und Vorlesen für große und kleine Kinder.

Die Rheinpfalz

„Danke, kleines Herz“ in der Rheinpfalz

Bild: Cover „Danke, kleines Herz“

Das kleine Herz möchte unbedingt ein großes Herz werden. Dafür beginnt es, den Menschen zu helfen, die Liebe wiederzufinden. Autorin Marion Bischoff entwickelt die Idee für ihr Kinderbuch „Danke, kleines Herz“ bei der Arbeit mit Kindern, die sie oft gefragt haben, was denn eigentlich die Liebe sei. Mit ihrem Buch möchte die Autorin nicht nur Kindern eine Antwort geben, sondern auch gerne die erwachsenen Leser noch einmal an die Liebe im Leben erinnern. Die Rheinpfalz berichtet in einem bebilderten Artikel über die Autorin und die Entstehung des Buches.

 

Max & Fine: Ein tierisch gutes Buchprojekt

Ein „Must have“ für jedes Kinderzimmer, „warmherzig geschriebene Geschichte“, „auch für Erwachsene zum Vorlesen“ – das Presse-Echo auf das Kinderbuch „Max & Fine“ ist durchweg positiv und auch die Resonanz von Veranstaltern, mit Autor Marco Mehring Buchpräsentationen durchzuführen, ist äußerst positiv. Im Interview mit tredition erklärt Mehring, wie er bei der Vermarktung seines Buches vorgeht und wie er um das Buch herum eine ganze Erlebniswelt aufbaut. Ein Projekt mit Vorbildcharakter!

tredition: In den kommenden Wochen sind Sie auf zahlreichen veganen Märkten oder Festen unterwegs, um Ihr Buch vorzustellen. Das ist ja eine richtige Lesetournee! Was ist genau das Thema Ihres Buches?
Marco Mehring: Erstmal: „Max & Fine“ ist kein reines „veganes“ Kinderbuch, sondern ein Buch über Freundschaft, Mut, Selbstvertrauen, Freiheit und die Milch für alle Menschen, die gerne einmal eine andere Art von Kinderbuch kennenlernen wollen.
Es ist aus der Sicht eines sehr aufgeweckten fünfjährigen Mädchens geschrieben, das durch Zufall hinter den Vorhang der Milchindustrie und der Bauernhofidylle blickt und erkennt, dass nicht alles so rosig ist, wie es überall dargestellt wird.
Wir setzen uns kritisch mit den Begriffen „Haus-“ bzw. „Nutz“-Tier auseinander. Wir erheben aber nicht den Zeigefinger, sondern wollen aufzeigen, dass es keine Unterschiede hinsichtlich dem Lebenswillen und dem Grund „auf dieser Welt zu sein“ zwischen, sagen wir einmal einer Kuh und einem Hund, gibt.
Wie wir mit den Tieren umgehen und in welche Kategorien wir Menschen die Tiere einteilen, lernen wir alle schon von klein auf und gehen so damit durch das Leben.
Aber jedes Lebewesen auf der Welt hat ein Recht auf ein Leben. Fine, unsere Hauptdarstellerin, hat eine beste Freundin, die „Milch“kuh Luise und als die ihr erstes Kälbchen Max bekommt, das nach der Geburt von ihr getrennt wird, weil die Menschen die Milch trinken wollen, die eigentlich dem Kälbchen gehört, und dann in die Kälbermast muss, stellt sich Fine Fragen:
Warum wurde Max nach der Geburt von Luise getrennt? Warum darf das Kälbchen nicht Luises Milch trinken? Was haben die Erwachsenen zu verbergen? Warum streicheln wir die einen und essen die anderen?
Das ist der Ausgangspunkt unserer Geschichte, dass die Erwachsenen nachdenklich zurücklässt, denn Fine stellt Fragen, die wir verlernt haben zu fragen: Warum dürfen die einen unbeschwert leben und die anderen nicht? Durch Fines Augen lernen große und kleine Leser/innen und Zuhörer/innen verstehen, welches Schicksal dem Kälbchen Max, nach der Trennung von seiner Mutter zugedacht ist – und das es sich lohnt, gegen das scheinbar Unausweichliche anzukämpfen. Da das Buch kritisch mit unserem Fleisch- und Milchkonsum umgeht, liegt es natürlich nahe, es denen zu präsentieren, die dieser Lebensweise offen gegenüber stehen, aber natürlich nicht nur denen: Ich habe am 25.07. eine Lesung im Münstertal im Schwarzwald (auf dem Kaltwasserhof, oder besser bekannt als „Schwarzwaldhaus 1902“), nur für die dortig ansässigen Landfrauen, die tagtäglich mit dem Thema zu tun haben.

„Ich will mit einer spannenden Geschichte aufklären.“

tredition: Und wie gelang es Ihnen, so viele Veranstalter für eine Buchpräsentation zu begeistern?
Marco Mehring:
Einige kamen von ganz alleine auf mich zu, weil sie von dem Buch gehört hatten, bei anderen habe ich mich beworben.
Geholfen hat mir hierbei natürlich, dass es noch kein derartiges Buch auf dem Markt gab und viele neugierig darauf waren.
Kinderbuchlesungen sind da auch was ganz Neues und die Veranstalter sind froh, den Menschen mal etwas anderes präsentieren zu können, insbesondere weil ich als Dipl. Schauspieler die Lesungen sehr anschaulich gestalte, d.h. ich mache spannende, inszenierte Lesungen draus, statt nur auf einem Sessel zu sitzen und den Leseonkel zu mimen.
Ich hatte aber auch vorher schon Kontakte, die ich einfach mal wieder akquirieren musste. Also, es war ein Mix aus beidem.

tredition: Ist „Max & Fine“ das erste gemeinsame Buchprojekt von Ihnen und Ihrer Illustratorin Frau Falkenstein?
Marco Mehring: Ja, „Max & Fine“ ist unser erstes gemeinsames Buchprojekt.
Besonders Spaß hat der ganze Entstehungsprozess an sich gemacht. Von dem ersten Manuskriptentwurf bis zum druckfertigen lektorierten Text (Das Lektorat hat Frau Katharina Grabowski gemacht, unbedingt empfehlenswert), von den ersten Rohzeichnungen bis zu den fertigen Illustrationen. Am Ende hatten wir sogar zu viele Illustrationen und mussten erstmal aussieben. Das war eine richtig spannende Zeit, in der wir viele wertvolle Erfahrungen – mit vielen Tassen Kaffee – gesammelt haben.

tredition: Wie sind Sie bei der Erstellung des Buches vorgegangen? Haben Sie parallel gearbeitet oder nacheinander?
Marco Mehring: Die Idee zu dem Thema hatten Frau Falkenstein und ich gleichermaßen. Als ich angefangen habe, den Text zu schreiben, gingen mir natürlich schon einige Bilder durch den Kopf. Durch meine Arbeit als Schauspieler bin ich ein durch und durch visueller Mensch und so haben wir uns Kapitel für Kapitel voran gearbeitet. Wenn ein Kapitel fertig war, habe ich Frau Falkenstein meine Ideen mitgeteilt und sie hat sie umgesetzt, verworfen, neu umgesetzt. Beides ging also parallel vonstatten.

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und tredition entschieden?
Marco Mehring: „Max & Fine“ ist nicht mein erstes Buch.
Ich habe schon vorher eines geschrieben und weiß, wie hart es ist, einen Verlag zu finden. Es braucht enorm viel Zeit, Geduld und Warterei.
Man ist abhängig von „Gatekeepern“, die einen hinein oder vor der Tür stehen lassen.  „Max & Fine“ aber war reif im September 2014 herauszukommen, und zwar dann, wenn wir es für richtig hielten und vor allem, wie wir es für richtig hielten. Wir wollten alles selbst in der Hand halten: Die Veröffentlichung, das Marketing…
Wir haben das Manuskript zwar einigen kleinen Verlagen angeboten, die nicht abgeneigt waren, es zu veröffentlichen, aber wir hätten Änderungen vornehmen sollen, was wir nicht wollten.
So haben wir uns über „Selfpublishing“ kundig gemacht und tredition hat uns einfach am besten gefallen: Preis-Leistungsverhältnis, Kundenfreundlichkeit, ich hatte nicht den Eindruck, ich wäre nur eine Nummer unter vielen, eine große Reichweite (national und international) nach der Veröffentlichung, klare Richtlinien, ein tolles, freundliches Team. Eine gute Entscheidung.

Vom Buch zum Kuh-Universum

tredition: Einmal abgesehen vom Lesevergnügen: Was wünschen Sie sich, welche kleine „Lehre“ es für Kinder durch die Lektüre gibt?
Marco Mehring: Ich will mit einer spannenden Geschichte aufklären, den Kindern (aber auch den Erwachsenen) aufzeigen, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben, für eine gute Sache zu Max und Finekämpfen, für eine eigene Haltung, eine eigene empathische Einstellung zum Leben, darüber nachzudenken, was eigentlich als „normal“ gilt, hinter den Vorhang zu blicken, kritisch zu sein, nachzufragen. Das Leben auch mal wieder durch die Augen eines Kindes wahrzunehmen, weil wir Erwachsene doch oft vergessen, wie wunderbar das Leben doch sein kann.
Ich habe bewusst ein mutiges Mädchen als Hauptfigur gewählt, um dieses Mädchenbild zu stärken, das in den letzten Jahren in der klassischen Literatur doch eher in die andere Richtung ging. Ein weiterer Aspekt ist, dass viele Kinder und auch Erwachsene durch die Werbung und die klassischen Bauernhofbücher den Blick für die Realität verloren haben und bei „Max & Fine“ erfahren sie, wie die Realität auf dem Bauernhof aussieht. Mit „Max & Fine“ kommt der Leser zum Nachdenken und trifft danach seine Entscheidungen bewusst, denn er kennt die Hintergründe.

tredition: Zum Buch haben Sie eine umfassende Webseite aufgesetzt mit weiterführenden Inhalten zum Buch und Informationen zur Milchwirtschaft. Welchen Effekt hat das bisher für die Bekanntheit Ihres Buches?
Marco Mehring: Einen sehr großen. Unser Ansatz war von Anfang an, dass das Buch nicht zwischen zwei Buchdeckeln enden, sondern ein ganzes, wir nennen es „Kuhuniversum“ umfassen soll.  Auf unserer Webseite haben wir, neben einem Buchtrailer und einer Leseprobe auch Hörproben, die ich, da ich auch Sprecher bin, im Studio eingesprochen habe.
Dazu gibt es einen umfassenden Blog: „Fine´s Welt“:
Wir haben die kleine Fine zum Leben erweckt, eine Freundin von uns (danke Maike!) hat ein kleines Püppchen, das exakt so aussieht wie die Fine im Buch, gehäkelt und diese Fine backt und kocht und erlebt allerhand Abenteuerliches.
Fine ist da wie eine kleine Pippi Langstrumpf, denn auch das Motto des Buches ist: „Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar!“
Neben meinem Job als Autor habe ich auch das gesamte multimediale Marketing in der Hand. Unabhängig zu sein ist mir hier sehr wichtig, weil ich gerne meine Kreativität nicht von anderen abhängig machen will.  Wir haben guten Traffic auf der Webseite und täglich wird es mehr. Wichtig war natürlich auch, dass wir hier große Organisationen, wie z.B. die Albert – Schweitzer-Stiftung, ARIWA oder andere mit an Bord hatten, die gute Verteiler sind, wenn es um Werbung geht. Ganz wichtig ist uns, die Wahrheit aufzuzeigen, denn wie ich oben schon sagte: Es ist nicht alles rosig und wir legen den Finger schon mal in die Wunde und zeigen auf, was nicht so gut in der Landwirtschaft läuft.
Dabei geht es bei uns aber sehr um Empathie und Mitgefühl dem Tier gegenüber und darum, es auch mal anders zu probieren.

tredition: Welche weiteren Werbemaßnahmen ergreifen Sie für Ihr Buch?
Marco Mehring: Ganz viel läuft bei „Max & Fine“ über die sozialen Netzwerke, sprich Facebook. Durch unsere regelmäßigen Artikel auf dieser Seite bzw. auch die Blogartikel von Fine auf der Homepage wird unsere Reichweite kontinuierlich wachsen. Einige Organisationen haben uns in ihren sozialen Netzwerken vorgestellt oder werden das Buch noch vorstellen, es stehen Verlosungen an, sowie einige Rezensionen in Zeitschriften mit hoher Auflage.

tredition: Welche Resonanz haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?
Marco Mehring: Eine durch und durch positive Resonanz. Auch von Menschen, die bei Lesungen waren, und bisher noch keinen Kontakt mit dem Thema hatten, waren von der kleinen Fine sehr angetan und berührt. Auf unserer Webseite kann man alle Rezensionen und Pressestimmen nachlesen: Hier & Hier

tredition: Wird es eine Fortsetzung Ihres Buches geben?
Marco Mehring:
Ja, Fines Abenteuer gehen natürlich weiter: Ich bin gerade dabei, den zweiten Teil zu schreiben, der Weihnachten 2015 erscheinen soll. Außerdem wird „Max & Fine“ im Herbst auf Englisch herauskommen, da wir einige Nachfragen aus dem englischsprachigen Ausland haben und wir außerdem der Meinung sind, dass es da draußen noch viele interessierte Leser gibt. Darauf freuen wir uns besonders. Der Titel: „Max & Fiona“ 🙂

 

„Raupi“ in Frankfurter Neue Presse

"Raupi" in Frankfurter Neue PresseEin Leben in der DDR

tredition-Autorin Beate Thieswald-Schechter legt mit ihrem Kinderbuch „Raupi“ eine herzerwärmende Geschichte für Kinder und andere Träumer vor – darin erzählt sie von Erfahrungen und Erlebnissen in der DDR-Diktatur. Die Frankfurter Neue Presse hat das Buch rezensiert.