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Das eigene Buch erfolgreich vermarkten – Wie schreibe ich die Presse an?

Jeder Self-Publishing-Autor sollte Pressearbeit betreiben

Bild: Die Presse anschreiben Copyright: PeterFranz/Pixelio

Teil II: Ihr Buch der Presse vorstellen

Eine Besprechung in der Presse ist natürlich das Ideal – aber oft auch der Ausnahmefall für einen Autor. Auch Titel großer Verlage schaffen es nur in einzelnen Fällen, aus der Masse der Neuveröffentlichungen herauszustechen. tredition verfasst für jedes Buch eine professionelle Pressemitteilung, die an über 200 Nachrichtenportale und Newsticker verbreitet werden. Darüber hinaus ist es für jeden Self-Publishing-Autor empfehlenswert, gezielt selbst aktiv zu werden und die Presse und Medien über die Buchveröffentlichung informieren – auch wenn von vorneherein keine Beziehungen zu der Presse bestehen.

  • Gute Vorbereitung ist wichtig: Je nach Genre, Thema und Leserzielgruppe eines Buches kommen ganz unterschiedliche Medien als Interessenten für eine Rezension infrage. Überregionale Tageszeitungen und Publikumsmagazine erhalten in der Regel so viele Rezensionsanfragen, dass die Chance, Aufmerksamkeit zu erregen, gering ist.
  • Gezielt vorgehen: Recherchieren Sie gezielt nach Special-Interest-Medien, für die das Thema ihres Buches besonders interessant sein könnte. Sie schreiben beispielsweise über Philosophie? Dann könnten Zeitschriften, Internetportale und Blogs, die sich mit philosophischen Fragestellungen befassen, die richtige Adresse sein.
  • Professionelles Anschreiben: Verfassen Sie ein Email-Anschreiben mit aussagekräftigem Autorenbild, einer Kurzbeschreibung des Buches sowie einer Kurzvita. Bieten Sie an, auf Wunsch für Interviews zur Verfügung zu stehen. Achten Sie darauf, dass das Anschreiben kurz und knackig die wesentlichen Informationen zu Ihnen als Autor und zum Buch zusammenfasst.
  • Erstellen Sie einen Emailverteiler mit für das Buch interessanten Zeitschriften, Blogs etc., an den Sie Ihr Anschreiben per Sammelmail versenden können.
  • Rezensionsexemplare: Fragen Sie bei Zeitschriften oder Magazinen konkret nach, ob Interesse an einer Besprechung besteht. Wir versenden gern ein Rezensionsexemplar Ihres Buches innerhalb Deutschlands kostenfrei zu.
  • Lokalkolorit: Bei Lokal- und Regionalzeitungen in Ihrem heimischen Umfeld bestehen in der Regel größere Chancen, eine Rezension oder ein Autorenporträt zu erwirken – insbesondere wenn Sie bereits seit der Geburt oder seit vielen Jahren in einer Region ansässig sind oder Ihr Werk darüber hinaus regionale Bezüge hat.
  • Kreativ werden: Das Email-Postfach von Redakteuren quillt ohnehin schon über. Denken Sie also über innovative Möglichkeiten nach, auf Ihr Buch aufmerksam zu machen. Hat Ihr Buch beispielsweise humoristischen Charakter, könnten Sie Ihr Anschreiben mit einem Scherz oder einem Cartoon einleiten. Multimediale Inhalte wie Videos, die Sie evtl. für Ihr Buch erstellt haben, sollten ebenfalls zum Einsatz kommen.
  • Soziale Netzwerke nutzen: Recherchieren Sie in den von Ihnen genutzen Netzwerken (Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn) gezielt nach Medienkontakten, für die Ihr Buch interessant sein könnte und schreiben Sie diese an.
  • Mit Bedacht agieren: Haken Sie nicht unmittelbar nach dem Versand eines Anschreibens bei der Presse nach. Das kommt in der Regel nicht gut an und befördert eine Rezension nicht.

In Teil III unserer Serie werden wir uns mit dem weiten Feld des Social-Media-Marketing befassen. Bleiben Sie dran!

 

 

Pressemeldung schreiben

Pressemitteilung schreiben – So vermeiden Sie Fehler!

Pressemeldung schreiben

Bild: Eine professionelle Pressemitteilung schreiben ist das A und O für gute Pressearbeit zum Buch!

Die klassische Pressearbeit ist nach wie vor der Beginn jeder effektiven Buchwerbung. Auch wenn digitale Kaufempfehlungen in Blogs, Communities oder sozialen Netzwerken klassischen Buchempfehlungen aus den Zeitungsfeuilletons inzwischen immer öfter den Rang ablaufen – Journalisten sind nach wie vor gewichtige Multiplikatoren. Denn diese haben einen hohen Verbreitungsgrad, Autorität und Glaubwürdigkeit in Sachen Literaturempfehlungen. Ein Artikel oder eine Rezension in einem klassischen Pressemedium erreicht dabei nicht nur ein weitgestreutes Publikum, sondern auch andere Multiplikatoren. Wie aber gelangt man an diese heran? Am besten erreicht man Journalisten mit einer Pressemitteilung. Ist diese professionell verfasst und weckt diese Aufmerksamkeit, bedienen sich Journalisten gern bei einem gut geschriebenen Pressetext, ob für eine Themenrecherche oder bei einer direkten Buchempfehlung. Der Idealfall für Sie als AutorIn.

Die Marketingkosten einer solchen Meldung halten sich zudem in Grenzen, denn sie erfordert keine zusätzlichen aufwendigen und teuren Maßnahmen und erreicht schnell das Ziel: die Redaktionshäuser. Gut platzierte Rezensionen ziehen zudem oft das Interesse anderer Journalisten auf sich und damit weitere Buchbesprechungen nach sich. Doch wie schreibt man eigentlich eine Pressemitteilung und wie vermeidet man typische Anfängerfehler, damit die Pressemeldung ihren Effekt nicht verfehlt?

In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie eine professionell verfasste Pressemitteilung aussieht und welche Bestandteile diese haben sollte, um bei der Vielzahl an Presseaussendungen, welche die Redaktionen täglich erreichen, herauszustechen.

 

  1. Warum Pressearbeit?
  2. Der Anfang einer Pressemitteilung – Der erste Blick zählt
  3. Wie lang soll die Pressemeldung sein?
  4. In welchem Stil schreibe ich meine Pressemeldung?
  5. Pressemeldung: Ehrlichkeit ist Trumpf
  6. Wie ist die Pressemeldung aufgebaut?
  7. Zusätzliche Informationen
  8. An wen geht die Pressemeldung?
  9. Unterstützung vom Fachmann oder der Fachfrau holen: Pressearbeit für jedes Buch von tredition

1 Warum Pressearbeit?

ARD Beispiel Pressebericht

Bild: Eine Pressemeldung zum Buch kann in Rezensionen, Radio-oder Fernsehauftritte resultieren, wenn man es richtig anstellt, wie das Beispiel von tredition-Autor Sascha Mané zeigt, der 2016 bei Anne Will als Studiogast in der Sendung war.

Rezensionen in der lokalen und überregionalen Presse, Interviews in Radio und Fernsehen – zahlreiche Autoren haben so ihren Bucherfolg erst richtig in Gang gebracht. Denn ein Artikel in einer bedeutenden Zeitschrift, eine Einladung in eine Talkshow oder ein Beitrag in einem Onlinemagazin bleiben selten allein. Taucht ein Buchthema erst einmal in den Medien auf, folgen oft weitere Besprechungen oder Artikel. Aber wie stellt man es an, Journalisten auf sich aufmerksam zu machen? Hat man es als Indie-Autor nicht mit hunderten anderer Bucherscheinungen zu tun, die regelmäßig auf dem Buchmarkt auflaufen? Gelingt es unbekannten Autoren da überhaupt, in der Presse neben bekannten Namen aufzutauchen? Wenn ein Buch inhaltlich und auch durch die Verpackung überzeugt, das Thema einen Nerv trifft, ist es egal, ob das Buch von einem unbekannten oder bekannten Autoren stammt. Erfolg ist beeinflussbar! Ein einzigartiger Buchtitel gepaart mit einer professionell verfassten und überzeugenden Pressemeldung halten hervorragende Chancen bereit, die Aufmerksamkeit der Presse zu gewinnen und durch diese Presseberichte auch die Leserschaft für das eigene Buch zu gewinnen. Wie Sie erfolgreich Pressemitteilungen verfassen, die auch gelesen werden, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

2 Der Anfang einer Pressemitteilung – Der erste Blick zählt

Der Anfang einer Pressemitteilung - Der erste Blick zählt

Bild: Eine Pressemitteilung muss auf den ersten Blick überzeugen.

Journalisten erhalten pro Tag eine Vielzahl an Pressemeldungen. Da wird schnell die Spreu der interessanten Meldungen vom Weizen getrennt, ohne dass jede dieser Meldungen genau gelesen wird. Hier gilt: je informativer und interessanter die Pressemeldung, desto höher die Chance auf eine Wiederverwertung – und das fängt direkt bei einem guten Titel und einem überzeugenden Teaser an. Die Pressemeldung muss sofort auf den ersten Blick überzeugen, eine weitere Chance gibt es für diese nicht.

Meist entscheiden Sekundenbruchteile, ob ein Journalist gerade diese Pressemeldung von den unzähligen Presseaussendungen, die er oder sie täglich scannt, für wichtig und interessant genug erachtet, um diese überhaupt zu lesen. Das heißt, der Titel einer Pressemeldung, die ja oft auch für ein Emailanschreiben herhalten muss, muss bereits in dieser absoluten Verkürzung alle nötigen Informationen zum Buch bieten und darüber hinaus die Aufmerksamkeit wecken. Dies kann man durch verschiedene Techniken erreichen: durch Provokation, durch eine Fragestellung, eine schlau formulierte Nachricht, die Neugier weckt etc.

So geht’s nicht:

Mein Geldplaner 2017 – der Ratgeber für Finanzen

Warum überzeugt diese Meldung wahrscheinlich nicht und die Mail mit Ihrer Pressemeldung landet im Papierkorb? Finanzratgeber gibt es wie Sand am Meer. Journalisten erfahren in diesem Titel nicht, warum gerade dieser Titel etwas Besonderes sein könnte. Zu einem weiteren Blick werden sie nur verführt, wenn sie vielleicht gerade Zeit und Muße haben. Im hektischen Büroalltag – eher unwahrscheinlich.

So geht’s:

Mein Geldplaner 2017 – in allen Geldfragen finanzielle Freiheit gewinnen

Mit diesem Titel sagen Sie mit fast derselben Wortanzahl ungleich viel mehr aus. Journalisten wissen hier ebenfalls sofort, dass es sich um eine Pressemeldung zu einem Finanzratgeber handelt. Darüber hinaus gibt der Titel aber noch weitere Informationen, nämlich, dass der oder die AutorIn dieses Werkes Lesern finanzielle Unabhängigkeit vermittelt. Im besten Fall ist die Neugier geweckt und der Leser möchte in der Pressemeldung herausfinden, wie diese finanzielle Freiheit erlangt werden kann. Und schon haben Sie Ihr erstes Ziel erreicht: mit Ihrer Pressemeldung Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken.

3 Wie lang soll die Pressemeldung sein?

Pressemitteilung Länge

Bild: Eine Pressemitteilung ist eine schriftliche Kurzform, die in aller Knappheit die wichtigsten Fakten und Vorzüge Ihrer Neuerscheinung zusammenfasst und Neugier weckt.

Die Pressemeldung sollte auf keinen Fall zu lang sein. Gleichzeitig sollte sie alle wichtigsten Informationen zu Ihrem Buchtitel beinhalten. Hier gilt: je informativer und interessanter die Pressemeldung, desto höher die Chance auf eine Wiederverwertung. Generell sollte man sich an die Formel halten, auf knappem Raum die wichtigsten Informationen zum Buch zu geben. Leider schaffen es viele Pressemeldungen nicht, das Interesse von Journalisten zu wecken. Das liegt oft am mangelnden Aufbau und der falschen Länge der Pressemeldung.

Gerade für Autoren ist das eigene Buch etwas ganz Persönliches, das mit viel Herzblut, Kraft und Zeit geschrieben wurde. Daher möchten AutorInnen den Medien und ihren Lesern natürlich ganz genau beschreiben, was da alles in ihrem Buch steckt. Und am besten gleich noch auf das kommende Buch hinweisen und etwas zu Ihnen persönlich schreiben? Das schafft doch Vertrauen? Halt! Detaillierte Beschreibungen machen sicherlich in einem Sachbuch Sinn, in einer Pressemeldung haben sie nichts zu suchen. Ein langatmiger Text überzeugt nicht von Ihren Qualitäten, sondern hat im schlimmsten Fall sogar den gegenteiligen Effekt. Wenn ein Autor schon nicht in der schriftlichen Kurzform einer Pressemeldung überzeugen kann, warum dann in seinem Buch? Kann der Autor sich etwa nicht kurz und präzise ausdrücken? Diese und andere Gedanken werden den Journalisten im schlimmsten Fall durch den Kopf schießen.

Eine DIN A 4 Seite ist eine gute Richtlinie für eine Meldung, gern kann es auch mal etwas kürzer sein. Die ungefähre Länge liegt circa zwischen 300 – 500 Wörtern bzw. zwischen 2.000 und 3.500 Zeichen.

4 Pressemitteilung richtig schreiben – der Stil?

Pressemitteilung Stil

Bild: Eine professionelle Pressemeldung ist kurz, pragmatisch und nüchtern – und weiß darüber hinaus, das Medieninteresse zu wecken.

Fakten, Fakten, Fakten … gilt hier nicht, sondern eher: an die Leser denken. Pressemeldungen sind keine Gedichte, keine Romane oder sonst irgendwie gearteten literarischen Texte, in denen Sie zeigen sollten, was in Ihnen steckt. Pressemeldungen sind keine reißerischen Texte. Eine gute Pressemeldung kommt konzis, pragmatisch und nüchtern geschrieben daher, weiß aber durch sprachliche Raffinessen auch zu überraschen und ihre Leser neugierig zu machen. Die Sätze sollten kurz und knapp sein. Langatmige Satzkonstruktionen sollten vermieden werden. Benutzen Sie beim Schreiben der Pressemitteilung keine Passivkonstruktionen, sondern aktive Verben und möglichst wenige Artikel und Füllwörter.

Der Stil der Pressemeldung hängt stark vom Inhalt und der Zielgruppe ab. Eine Pressemitteilung zu einem Fachbuch unterscheidet sich in der Sprachwahl von der Meldung zu einem belletristischen Titeln. Überlegen Sie sich also vorab, was Sie genau für einen Buchtitel haben und wen Sie ansprechen. Davon sollte der Duktus der Pressemeldung abhängen. Was immer der Fall ist: Beschreiben Sie den Inhalt und den Stil oder die Besonderheiten eines Textes (bei einem Fachbuch die Hauptargumente eines Textes oder die Art und Weise, wie ein/e AutorIn diese vermittelt). Verzichten Sie dabei aber auf leere Phrasen, Worthülsen und Klischees.

So geht’s nicht:

Der informative Essay ist auf eine gute Weise geschrieben.

So geht’s:

Autor XY legt einen informativen, leicht verständlichen Essay vor.

5 Pressemeldung: Ehrlichkeit ist Trumpf

Pressemeldung Ehrlichkeit

Bild: Eine Pressemeldung sollte nichts versprechen, was Ihr Buch nicht halten kann.

Sicherlich, für Sie ist Ihr Buch schon jetzt ein Bestseller und jeder, wirklich jeder, sollte es schon im Bücherschrank stehen und am besten schon gelesen haben. Sie sollten Ihr Buch dennoch mit nüchterner, pragmatischer Sprache – und vor allem ehrlich – anpreisen. Journalisten haben einen guten Blick dafür, ob eine Pressemeldung das Blaue vom Himmel verspricht, oder man ihrem Absender Glauben schenken kann. Versprechen Sie nichts, was Ihr Buch nicht auch halten kann. Das „tollste“ Buch, die „beste, schönste“ Erzählung überhaupt mit noch nie dagewesenem Inhalt … solche Formulierungen und Superlative sollten Sie dringend aus Ihrer Meldung herausstreichen. Stellen sie stattdessen lieber in klarer und präziser Sprache den Inhalt, den Stil und die Vorzüge Ihres Buches dar.

6 Wie ist eine Pressemeldung eigentlich aufgebaut?

Aber wie sieht denn eine Pressemeldung eigentlich aus? Eine Meldung an die Presse folgt einem recht strikten Muster. Generell gilt folgender Aufbau:

Titel

Teaser

Einstieg

Mittelteil

Abbinder/Boilerplate

Informationen zum Pressekontakt und zur Firma/AutorIn

Beispiel:

Bild: Die von tredition verfasste Pressemeldung zu „Saboteure des Glücks“ zeigt, wie der Aufbau eineer Pressemitteilung strukturiert ist.

Titel/Headline:

Hier sollte ein knackiger Kurztext stehen, der den Inhalt Ihres Buches, aber auch die Hauptaussage Ihres Buches zusammenfasst. Hier gilt: In der Kürze liegt die Würze!

So geht’s nicht:

Morast – ein spannender Thriller, in dem es um eine Familiengeschichte und die Probleme und Streitereien der Mitglieder dieser  geht

So geht’s :

Morast – packender Thriller seziert den Verfall einer Familie

Teaser/Anreißer/Lead:

Der Teaser oder die Kurzbeschreibung fasst meist in einem Satz noch einmal kurz das Thema und den Stil des Buches zusammen. Er gibt einen Ausblick auf die Pressemeldung, die auf den ersten Blick zeigt, worum es geht. Gleich im sogenannten Anreißer sollten die wichtigsten Fragen beantwortet werden: Wer hat was wann und wo und warum getan? Halten Sie sich an diese Fragestellungen und verrennen Sie sich hier nicht in langwierigen Ausführungen.

So geht’ nicht:

Erfolgreiche Frauen und Frauen, die erfolgreich werden möchten, erhalten durch Regina Schlagers „Mutig mit dem Herzen führen“ viele Informationen über die besondere Energie von weiblichen Führungskräften in verschiedenen Gesprächen mit weiblichen Vorgesetzten.

So geht’s:

Regina Schlager präsentiert in ihrem Buch „Mutig mit dem Herzen führen“ Gespräche mit Frauen, die mit Erfolg ihre Berufung gestalten.

Einstieg

Der erste Teil der Pressemeldung ist nach Titel und Teaser der wichtigste. Hier sollten die wichtigsten Details zum Buch, alle Schlüsselwörter und Hauptaussagen, Hintergründe und Erklärungen stehen. Journalisten sind an dieser Stelle über das Buch informiert und wissen, ob sich ein weiterer Blick lohnt. Werden Sie hier präzise und liefern die Kurzzusammenfassung zu Ihrem Buch, die Sie im Teaser kurz angerissen haben.

Mittelteil

Ihre Leser haben Ihre Meldung bis hierhin gelesen. Kompliment. Nun ist es wichtig, diese nicht zu verlieren. Im Mittelteil liefern Sie alle signifikanten Informationen zu Ihrem Buch, die bislang noch keinen Platz hatten. Gut sind an dieser Stelle alle Vorzüge Ihres Buches aufgehoben, die Ihren Leser an dieser Stelle final davon überzeugen, Sie als Autor für ein Interview zu gewinnen oder Ihr Buch im eigenen Magazin vorzustellen. In den Einstieg gehören die wichtigsten Informationen zum Buch, in den Mittelteil alle weiteren Hintergründe zum Buch und zu Ihnen als Autor. Dabei gilt es, wichtige Informationen an den Anfang zu stellen. Die Reihenfolge der Signifikanz nimmt zum Ende der Pressemeldung ab.

 

So geht’s nicht:

Das Lesen der verschiedenen Geschichten ist faszinierend.

So geht’s:

Autor XY legt mit Buchtitel XY eine Geschichte vor, die bis zum Schluss fasziniert.

 

Abbinder/Boilerplate:

Informationen zum Pressekontakt und zur Firma/AutorIn

PM Saboteure des Glücks Abbinder

Bild: Der Abbinder, oder die Boilerplate, bietet alle abschließenden Informationen zur Pressemeldung.

 

Hier gehören Informationen zu Ihnen als Autor und zum Verlag bzw. zum Pressekontakt hin. Diese Informationen werden von Journalisten meistens nicht übernommen, dienen diesem aber zur Übernahme und Recherche für einen Artikel. So weiß der Journalist, wen er bei einem Verlag ansprechen kann, wenn er ein Rezensionsexemplar zu Ihrem Buch oder noch Hintergrundinformationen zu Ihnen und Ihrem Buch benötigt.

7 Zusätzliche Informationen für eine professionelle Pressemeldung

Verlinkung Pressemeldung

Bild: Sie sollten Journalisten bei Ihrer Presseankündigung alle wichtigen Informationen auf einen Blick Verfügung stellen, also neben der Meldung das Coverfoto Ihres Buches, ein Autorenfoto und auch der Link zum Buch sollte nicht fehlen.

Weitere Informationen oder Medien helfen Journalisten sich über Ihr Buch und Sie zu informieren. Wichtig ist beim Versand einer Pressemeldung daher auch das hochauflösende Buchcover, evtl. das Logo des Verlages und Verlinkungen zur Buch- oder Autorenseite. So haben Journalisten alle Informationen auf einen Blick und können bei Bedarf schnell reagieren. Pressemeldungen, bei denen Journalisten sich alle Informationen erst mühevoll selbst zusammentragen müssen, haben meist wenig Chancen auf eine Veröffentlichung. Ein aussagekräftiges und vor allem professionell erstelltes Autorenfoto rundet Ihr Presseanschreiben ab. Es wäre doch schade, wenn Sie den Eindruck einer überzeugenden Pressemeldung durch ein unterbelichtetes oder laienhaft ausgefallenes Autorenfoto gleich wieder zunichtemachen würden …

8 An wen geht die Pressemeldung?

Adressat Pressemeldung

Bild: Der richtige Verteiler für eine Pressemeldung ist genauso wichtig wie der eigentliche Pressetext.

Es macht keinen Sinn, eine Pressemeldung einfach an alle namhaften Journalisten breit zu streuen und dann abzuwarten, was zurückkommt. Jeder Text ist anders und jede Redaktion hat unterschiedliche Schwerpunkte. Sie sollten sich vor Versand daher genau überlegen, wie das Zielpublikum zu Ihrem Roman genau aussieht und durch welche Redaktion Sie diese erreichen können.

Wie geht man vor? Zunächst gilt es für diese spezifische Zielgruppe einen passenden Presseverteiler aufzubauen. Denn je nach Genre, Thema und Leserpublikum eignen sich für ein Buchprojekt nur bestimmte Medien. Recherchieren Sie daher gezielt passende Medien, Nachrichtenportale und Zeitschriften oder Special Interest-Magazine, die für Ihr Buch in Frage kommen.

Achtung: Es muss nicht gleich die Frankfurter Allgemeine, DIE ZEIT oder die Süddeutsche sein. Der Feuilletonbereich in diesen Medien ist stark begrenzt und auch bekannte Autoren haben es schwer, hier eine Rezension zu platzieren. Journalisten werden tagtäglich mit hunderten von Anschreiben und Büchern geradezu überrannt. Unbekannte Autoren sind am Anfang gut beraten, sich bei kleineren Magazinen und regionalen Blättern vorzustellen. Starten Sie etwa, indem Sie auf regionale Medien zugehen und sich als „Autor aus der Region“ präsentieren. Seien Sie selbstbewusst im Auftritt, aber drängen Sie die Pressevertreter nicht. Auch Blogger haben mittlerweile große Reichweiten und bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, das eigene Buch auch online unterzubringen.

9 Unterstützung vom Fachmann oder der Fachfrau holen: Pressearbeit für jedes Buch von tredition

Marketing tredition

Bild: tredition vermarket alle Neuerscheinungen aktiv und verfasst u.a. eine professionelle Pressemeldung zu Ihrem Buch!

Sie brauchen trotz aller Tipps Unterstützung vom Fachmann oder der Fachfrau? Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.

tredition unterstützt Sie bei Ihrem Buchmarketing durch ein vielseitiges Marketingportfolio, damit Leser, Buchhändler und Journalisten schnell von Ihrem Buch erfahren. Unsere Erfahrung zeigt, dass vor allem eine gute Pressearbeit einen wichtigen Teil zum Erfolg eines Buches beiträgt. Daher verfasst unsere Marketingabteilung für jedes Buch u. a. eine ganz individuelle Pressemeldung, die wir an Journalisten über mehr als 200 Presseportale, Nachrichtenticker und -feeds senden.

Wenn uns dann Nachfragen von Journalisten, Bloggern und Pressevertretern erreichen,  senden wir kostenfreie gedruckte oder e-Book-Rezensionsexemplare zur Besprechung zu. Ausgewählte an uns zurückgespielte Medienberichte aus Presse, Radio und Fernsehen stellen wir auf unserer Homepage im Pressebereich vor.

Sprechen Sie uns bei Fragen also gern an! Wir sind zudem stolz, dass inzwischen viele Medien tredition zu Artikeln über Self-Publishing und den Buchmarkt im Allgemeinen hinzuziehen.

Wir freuen uns auf gemeinsame Erfolge!


Autorenwissen: Ein Blick auf die deutsche Presselandschaft

„Es gibt nur eins, das schlimmer ist, als wenn Leute über einen reden, und das ist, wenn sie nicht über einen reden“, lautet ein bekanntes Zitat des irischen Schriftstellers Oscar Wilde. Das lässt sich auch auf den Bereich des Self-Publishing übertragen: Je mehr ein Autor im Gespräch ist, desto größer die Chancen, dass sein Werk wahrgenommen und gekauft wird. Dazu tragen Rezensionen in der Presse einiges bei. Aber welche Zeitungen und Zeitschriften sollten überhaupt kontaktiert werden? Wie erreicht ein Autor seine Zielgruppe am besten?

Special-Interest-Magazine

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Der wachsenden Anzahl an Online-Nachrichtenportalen zum Trotz ist die Vielfalt an Pressetiteln in Deutschland so groß wie nie. Ganze 382 Zeitungen und 1.971 Zeitschriften sind bei der IVW – der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern – gemeldet. Alle drei Monate gibt die IVW aktuelle Daten zu den Verkaufsauflagen dieser Titel heraus. Dass die Mehrheit der Zeitungen und Publikumsmagazine mit sinkenden Auflagen zu kämpfen hat, ist kein Geheimnis.

Tatsache ist aber auch: Der Markt hat sich in den vergangenen Jahren stark diversifiziert, die Zahl der Magazine im sogenannten Special-Interest-Bereich steigt – es werden also immer spezielle Themengebiete und Zielgruppen bedient – während klassische Tageszeitungen, Nachrichtenmagazine, Programm- und Frauenzeitschriften stark an Kioskkäufern und Abonnenten einbüßen. Special-Interest-Titel profitieren zumeist auch von einer vergleichsweise hohen Preisbereitschaft ihrer Zielgruppe. Zu beobachten ist auch: Immer mehr neu gegründete Zeitschriften spiegeln Freizeit- und gesellschaftliche Trends wider, die sich zunächst im Internet herauskristallisieren und von den Verlagen aufgegriffen werden.

Drei Beispiele für erfolgreiche Magazinkonzepte

Brand Eins: Originelle Cover, hochwertige Aufmachung und spannende, tiefergehende Reportagen statt nur Börsenanalysen oder Steuertipps zeichnen das 1999 gegründete Wirtschaftsmagazin aus.

Landlust: Der Zeitschriften-Shootingstar der letzten Jahre. Das Magazin rund um Landleben und Country-Style verkauft sich im Schnitt über eine Million Mal und stellt damit sogar den Spiegel in den Schatten, dessen verkaufte Auflage bei unter 900.000 Exemplaren liegt. Naturbewusste Großstädter ebenso wie ländlich geprägte Gartenliebhaber fahren gleichermaßen auf das Magazin aus dem Landwirtschaftsverlag in Münster ab.

Flow: das selbsternannte Magazin für „Paperlovers“ erschien 2013 erstmalig und entwickelt sich – zumindest bisher – äußerst erfolgreich. Flow ist auf die Trendwelle des „Do-it-Yourself“ aufgesprungen, die sich auch in dem Erfolg von Onlineportalen wie Dawanda widerspiegelt. Das ursprünglich aus den Niederlanden stammende Magazin widmet sich zwar klassischen Themen von Frauenmagazinen (Familie, Beziehung, Freunde, Bewusstes Leben etc.), punktet aber mit aufwändiger Gestaltung, Papier-Extras zum Herausnehmen und reichlich Illustrationen.

Special-Interest-Magazine für Rezensionen anzuschreiben ist oftmals erfolgsversprechender als klassische „Massentitel“ wie wöchentliche Frauenmagazine oder überregionale Tageszeitungen, die mit Anfragen förmlich überschwemmt werden. Hier ein paar Beispiele für Zeitschriften zu ausgewählten Themengebieten:

Sach- und Fachwissen:
Spektrum der Wissenschaft
Welt der Wunder
Zeit Geschichte
Zeit Wissen
P.M. Magazin
Hörzu Wissen
Geo
Geo Epoche

Psychologie und Philosophie
Psychologie Heute
Emotion
Hohe Luft

Musik:
Musikexpress
Metal Hammer
Rolling Stone

Reise:
ADAC Reisemagazin
Dumont Reisemagazin
Geo Saison
Geo Special

Sport:
11 Freunde
Alpin
Bergsteiger
Bike
Cavallo
Fisch und Fang
Golf Magazin
klettern
Outdoor
segeln
Tauchen

Wohnen und Garten:
LandIDEE
Landlust
Liebes Land
Wohnen & Garten

Bei der Frage, welche Zeitschriften Sie für eine Rezension anschreiben könnten, hilft auch ein Besuch im Bahnhofs- oder Flughafenbuchhandel. Nirgendwo sonst ist die Sortimentsvielfalt an Zeitungen und Zeitschriften so groß wie in den Presse- und Buchshops an Verkehrsknotenpunkten – etwa Press & Books, Schmitt & Hahn oder Ludwig Presse + Buch. Streifen Sie einmal an den Regalen entlang und stöbern Sie in den Magazinen, um festzustellen, welche Titel Interesse an einer Vorstellung Ihres Buches haben könnten. Im Impressum der Magazine finden Sie zumeist auch Namen und Kontaktdaten der Redakteure für den entsprechenden Themenbereich.

Insgesamt lesen laut dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) mehr als 34,7 Millionen Deutsche mehrmals wöchentlich Zeitschriften oder Illustrierte – Grund genug, auf Rezensionen in der Presse zu setzen!

Das eigene Buch in der Huffington Post vorstellen

Huffington PostWelche Werbestrategie für das eigene Buch ist effektiv und wie viel Zeit muss dafür investiert werden? Vor dieser Frage steht ein jeder Self-Publishing-Autor. Heute möchten wir eine Marketing-Möglichkeit vorstellen, die für jeden Autor einfach umsetzbar ist und dazu beitragen kann, das eigene Werk über die Kanäle des World Wide Web bekannter zu machen.

Die Onlinezeitung Huffington Post, deren Themenpalette von Politik über Wirtschaft und Gesellschaft bis hin zu Wissenschaft, Reisen und Gesundheit reicht, basiert auf einem offenen Redaktionssystem: Ein jeder hat die Möglichkeit, kostenlos Beiträge für die Onlineplattform zu verfassen – das gilt auch für Buchautoren, die somit die Chance haben, Ihr Buch in Auszügen vorzustellen oder einen Artikel zu verfassen, der Interesse für das Buch erweckt. Im Gegensatz zu Rezensionen liegt es also hier ganz in Ihrer Hand, wie Sie sich und Ihr Werk präsentieren.

So funktioniert es

  • Sie schicken eine E-Mail an Blog@huffingtonpost.de mit der Bitte um Einrichtung eines Autorenprofils. Als Anhang senden Sie bitte ein Profilbild und eine Kurzbiografie mit.
  • Fortan können Sie über ihr Autorenprofil Beiträge hochladen. Welche Texte dies sind und wie oft Sie neue Artikel publizieren, entscheiden Sie selbst. Die Texte können auch schon vorher woanders erschienen sein bzw. können Sie diese auch im Anschluss an anderer Stelle publizieren.
  • Einfachster Einstieg ist das Hochladen einer Leseprobe aus Ihrem Buch. Dabei sollten Sie das Cover abbilden und einen Link zur Detailseite Ihres Buches im tredition-Shop einfügen, so dass der interessierte Leser direkt die Möglichkeit hat, das Buch zu erwerben.
  • Das Redaktionsteam der Huffington Post liest alle Beiträge vor der Veröffentlichung und korrigiert gegebenenfalls Formatierung und Rechtschreibung und beantwortet Fragen zur Veröffentlichung.
  • Ihr persönliches Autorenkonto samt Beiträgen können Leser dann über die Rubrik „Blogs“ abrufen und darüber hinaus in dem jeweils passenden Ressort finden (Lifestyle, Tech, Mobilität, Familie etc.). In diesen Ressorts laufen die Gastbeiträge chronologisch ein, d.h. zuerst ganz oben mit Aufmacherbild und anschließend auf der linken Seite unter „Empfohlene Blog-Beiträge“).
  • Beiträge, die die Redaktion als besonders gut erachtet, werden auf die Frontpage gezogen. Dort laufen die Blogs auch auf der linken Seite ein; die Reihenfolge wird dabei allerdings von der Redaktion bestimmt.
  • Ausgewählte Beiträge verbreitet die Redaktion auch über die sozialen Netzwerke der Huffington Post.
  • Einzige No Go’s: verfassungswidrige, anstößige Beiträge und reine Werbetexte

    Murat Ham

    tredition-Autor Murat Ham

Wichtig ist: Wählen Sie eine Leseprobe, die – im Falle eines belletristischen Werkes – mit einem guten Cliffhanger abschließt – und im Falle eines Sachbuches – Ihre Kernthesen gut zum Ausdruck bringt.

So machen es andere:

  • tredition-Autor Murat Ham ist bei der Huffington Post mit einem Beitrag vertreten, der auf seinem Roman „Berliner Liebesfluchten“ basiert.
  • Wie die Beispiele von Jürgen Roth („Der stille Putsch“, Heyne Verlag) und Elisabeth Zacharia („Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen“…, Goldegg-Verlag) zeigen, sind Autoren bekannter Verlagsmarken ebenso vertreten wie solche aus kleineren Verlagshäusern.

Die Huffington Post

„The Huffington Post“ ist eine ursprünglich US-amerikanische Onlinezeitung, die 2005 gelauncht wurde. 2012 wurde sie mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die deutsche Ausgabe der Huffington Post ist seit Oktober 2013 online, Hauptsitz ist München.