Beiträge

Unsere Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse 2015

Vortrag am tredition-Stand 2014: Auf die Frage hin, wer gern sofort ein Buch veröffentlichen möchte, schnellten alle Finger nach oben!

In Kürze ist es soweit: Am 14. Oktober wird die 67. Frankfurter Buchmesse ihre Pforten öffnen. Selbstverständlich ist tredition mit dabei. Das gesamte Team freut sich auf den Austausch mit Ihnen, liebe (angehende) Autorinnen und Autoren! Ein reiches Veranstaltungsprogramm bei uns am Stand in Halle 3.0 erwartet Sie.

Wer die Buchmesse schon einmal besucht hat, der weiß, dass meist recht lange Wege zurückzulegen sind, um alle gewünschten Anlaufpunkte zu erreichen. Dieses Jahr haben wir allerdings eine gute Nachricht für Sie: Die zentralen Anlaufpunkte für alle Self-Publishing-Autoren und jene, die es werden möchten, sind in einem Bereich zentriert. So ist der tredition-Stand K14 in Halle 3.0 direkt nahe der Self-Publishing-Area an Stand K9 angesiedelt. Das bedeutet für Sie: Kurze Wege und einen schnellen Überblick!

Sowohl direkt bei tredition am Stand als auchauf der Bühne der 2013 neu eingeführten Self-Publishing-Area wird unser Verlagsteam mit spannenden Vorträgen vertreten sein. Damit Sie sich bereits frühzeit alle Termine notieren können, haben wir sämtliche Events für Sie in der folgenden Übersicht zusammengefasst:

Veranstaltungen am tredition-Stand, 3.0, K14

Mittwoch, 14.10. 

Yvonne Holthaus mit großem Zeitungsbericht über ihr Buch

Yvonne Holthaus mit großem Zeitungsbericht über ihr Buch

11:00-11:30 Uhr    Erfolgsfaktoren im Self-Publishing
13:30-14-00 Uhr    Einfach und professionell: Buchveröffentlichung bei tredition

Donnerstag, 15.10. 

11:00-11:30 Uhr    Erfolgsfaktoren im Self-Publishing
14:00-14:30 Uhr    Einfach und professionell: Buchveröffentlichung bei tredition

Freitag, 16.10.    

11:00-11:30 Uhr    Einfach und professionell: Buchveröffentlichung bei tredition
15:30-16:00 Uhr    Erfolgsfaktoren im Self-Publishing

Samstag, 17.10.    

11:00-11:30 Uhr    Erfolgsfaktoren im Self-Publishing
15:00-15:30 Uhr    Einfach und professionell: Buchveröffentlichung bei tredition

Sonntag, 18.10.  

11:00-11:30 Uhr    Einfach und professionell: Buchveröffentlichung bei tredition
14:00-14:30 Uhr    Erfolgsfaktoren im Self-Publishing

NEU und EXKLUSIV 2015: Marketing-Sprechstunde mit Yvonne Holthaus

Dieses Jahr ganz neu: Nach jedem unserer Vorträge zum Thema „Erfolgsfaktoren im Self-Publishing“ steht unsere Autorin Yvonne Holthaus interessierten Self-Publishern in einer „Marketing-Sprechstunde“ Rede & Antwort. Unter dem Motto „Dein Bucherfolg“ wird Yvonne Holthaus clevere Erfolgsstrategien für die Buchvermarktung erläutern. Die Autorin weiß wohlgemerkt, wovon sie spricht: Von Radio über TV bis zu hochauflagiger Publikumspresse hat sie bereits Medienecho auf allen Kanälen geerntet. Nutzen Sie also die einmalige Gelegenheit, mit einer erfolgreichen und professionellen Self-Publisherin ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungen in der Self-Publishing-Area, 3.0, K9

Mittwoch, 14.10.    

15:00-15:30 Uhr    Self-Publishing-Strategien für Autoren

Donnerstag, 15.10.    

11:30-12:00 Uhr    Self-Publishing: Preiswert, nicht billig!
15.15-16:15 Uhr    Diskussionsrunde Self-Publishing und der Buchhandel u.a. mit Sönke Schulz, Geschäftsführer von tredition

Freitag, 16.10.    

14:00-14:30 Uhr    So gewinnen Sie Leser: Buchmarketing-Strategien

Samstag, 17.10.  

13:15-13:45 Uhr    Als Self-Publisher alle Vorzüge eines Verlags nutzen

Sonntag, 18.10.

12.15-13:00 Uhr    Best Practice: Erfolgreiche Self-Publisher: Zu Gast u.a. tredition-Autor Eike Rappmund, der über seine Marketingstrategien berichten wird.
14:00-15:00 Uhr    Fazit zur Self-Publishing-Area 2015 und Ausblick 2016, u.a. mit Sönke Schulz, Geschäftsführer von tredition

Ob Coverlayout, Formatierung, Marketing- und Vertriebsstrategien oder die Wahl des richtigen Verkaufspreises: Angehende Self-Publisher sehen sich mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert, die Sie vor der Veröffentlichung Ihres Buches gründlich durchdenken sollten. Denn: Nur ein professionell umgesetztes Buch, das im gesamten Buchmarkt verfügbar ist und facettenreich beworben wird, hat entsprechende Erfolgschancen.

In unseren Vorträgen erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Ihre Buchveröffentlichung. Und keine Sorge: Jeden Tag finden zwei Vorträge am tredition-Stand statt sowie ein weiterer Vortrag auf der Bühne der Self-Publishing-Area. Egal an welchem Messetag Sie nach Frankfurt kommen – bei tredition werden alle Ihre Fragen beantwortet. Wir freuen uns auf Sie!

Natürlich werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Autorinnen und Autoren von tredition zu unseren beliebten „Meet & Greet“-Veranstaltungen am Stand vorbeischauen, ihre Bücher präsentieren, signieren und Fragen der Leserschaft beantworten.

Hier einige Impressionen aus dem vergangenen Jahr. Zur Vergrößerung einfach auf die einzelnen Fotos klicken!

Daniel Lenz über den neuen Indie-Katalog von buchreport: „Die Entscheider im Buchhandel erreichen“

Ein Roman mit starkem regionalem Bezug, hohem Aktualtätswert oder ein Sachbuch verfasst von einem regional bekannten Autor – bessere Verkaufsargumente kann es für eine Buchhandlung kaum geben. Self-Publishing-Titel erfüllen allzu oft diese Merkmale und bieten dem Buchhandel deshalb nicht nur zusätzliche Verkaufschancen, sondern bereichern auch das Sortiment. Bei stetig steigender Zahl an Self-Publishing-Novitäten wird es für den Buchhandel allerdings immer wichtiger, umfassende Titelverzeichnisse und Recherchemöglichkeiten zur Verfügung zu haben – natürlich auch im Interesse der Self-Publishing-Autoren. Vielversprechend ist hierbei der neue Indie-Katalog des Branchenfachmagazins „buchreport„, mit dem eine Brücke zwischen Self-Publishing-Autoren und Buchhandel geschlagen werden soll.

Die Planung: Der in der Branche etablierte „Novitätenkatalog“ des buchreport, in dem zwei Mal jährlich aktuelle Neuerscheinungen präsentiert werden, öffnet sich ab sofort sukzessive auch dem Segment des Self-Publishing. Für Autoren ist dies nicht nur aus verkäuferischer Sicht interessant, sondern auch im Hinblick auf den Kontakt zu Agenten und Verlagen. Daniel Lenz, Leiter Produktentwicklung und Stellvertretender Chefredakteur des buchreport, erklärt im Interview mit tredition, was sich genau hinter dem „Indie-Katalog“ verbirgt und welche Chancen damit für Self-Pubilsher verbunden sind. Übrigens:Wir bei  tredition freuen uns sehr darüber, dass auch einige unserer Autoren im neuen Indie-Katalog Erwähnung finden werden, der im Juli 2015 erscheint. Man darf gespannt sein!

Daniel Lenz, buchreport

In seiner Funktion als Leiter der Produktentwicklung bei buchreport hat Daniel Lenz auch die Federführung für den neuen Indie-Katalog.

tredition: Seit wann gibt es eigentlich den sogenannten Novitätenkatalog des buchreport und wie viele Empfänger im Buchhandel erreicht er?
Daniel Lenz: Der Novitätenkatalog wird bereits seit 2008 von uns publiziert. Zwei Mal im Jahr geben wir einen Überblick über wichtige Neuerscheinungen. Der Katalog erscheint als Beilage des buchreport.magazins, das eine Auflage von 4.300 Exemplaren hat. Mit der neuen Ausgabe werden wir aber außerdem eine kostenlose digitale Version anbieten, wodurch die Verbreitung noch einmal deutlich ausgeweitet wird. Schließlich gibt es unter http://buchreport.evorschau.de auch  eine Onlinefassung des Katalogs als Datenbank.

tredition: Erstmals werden dieses Jahr Neuerscheinungen von Self-Publishern mit aufgenommen. Was gab den Anlass für diese Neuerung?
Daniel Lenz: Wir haben den Novitätenkatalog in den vergangenen Jahren bereits immer stärker auf Independent-Verlage hin ausgerichtet, die oft geringe Chancen haben, mit ihren Titeln in den stationären Buchhandel zu gelangen. Der Katalog bietet ihnen vor diesem Hintergrund eine Bühne, um die wichtigsten Titel zu präsentieren. Doch inzwischen sind nicht nur die kleinen Verlage die Indies, sondern auch die unabhängigen Autoren, eben die Selfpublisher (die in den USA auch immer „Indies“ genannt werden), die eine ähnliche Ausgangssituation haben: Sie finden oft kein Gehör im Buchhandel. Und genau dort, an der Schnittstelle zwischen Selfpublishern und Buchhandel, sehen wir unsere Funktion. Wir möchten dem Buchhandel zeigen, dass es inzwischen unter den Selfpublishern sehr viele interessante Titel gibt. Konsequenterweise haben wir den Novitätenkatalog umbenannt in „Indie-Katalog“.

„Agenten, Verlage und Journalisten gehören ebenso zu den Nutzern des Katalogs.“

tredition: Welche Chancen sind damit für Self-Publisher verbunden?
Daniel Lenz: Self-Publisher, deren Titel im Indie-Katalog präsentiert werden, erreichen einerseits die Entscheider im Buchhandel, die mit dem Katalog direkt die Titel bestellen können. Darüber hinaus erreichen wir aber auch andere Multiplikatoren. Agenten, Verlage und Journalisten gehören ebenso zu den Nutzern des Katalogs.  In den USA haben unsere Kollegen von „Publishers Weekly“ bereits vor Jahren Self-Publishern ein ähnliches Angebot gemacht. Dort heißt der Katalog „PW Select“ und wird ebenfalls von den wichtigsten Multiplikatoren gelesen. Mit dieser Bühne sind sogar Self-Publisher-Titel  schon an Filmproduktionsfirbuchreport Indie-Katalogmen vermittelt worden.

tredition: Der Novitätenkatalog wird auch einen redaktionellen Part haben. Welche welche Themen kommen darin zur Sprache?
Daniel Lenz: Der erste Indie-Katalog ist ein erster Aufschlag. Darin präsentieren wir einen Schwerpunkt zum Thema Self-Publishing. Ab dem zweiten Katalog sollen die Indie-Themen noch weiter ausgeweitet werden. Derzeit planen wir mit drei bis vier Artikeln für den ersten Katalog. Thematisch geht es um Autoren (auch von tredition), die erfolgreich mit Buchhändlern kooperieren. Außerdem um Self-Publisher, die von Verlagen entdeckt und so zu Hybridautoren wurden. Im Schwerpunkt enthalten sind auch Rezensionen von Self-Publishing-Titeln, die von der buchreport-Redaktion selbst erstellt werden.

„Jedem Markt tut Vielfalt gut.“

tredition: Der buchreport selbst berichtet in zunehmendem Maße über Self-Publishing-Themen. Was waren für Sie bei der redaktionellen Arbeit die wichtigsten Erkenntnisse in diesem Jahr?
Daniel Lenz: Self-Publishing ist längst zur Selbstverständlichkeit in der Branche geworden. Verlage halten gezielt Ausschau nach interessanten Autoren und Titeln, um diese ins eigene Programm zu nehmen. Der Dialog zum Buchhandel ist noch kaum ausgeprägt, daran arbeiten wir. Was in diesem Jahr auffällt, ist einerseits die zunehmende Professionalisierung der Self-Publisher, die sich beim Lektorat und der Vermarktung häufig professionelle Hilfe holen. Zum anderen könnte der Markt durch den Einstieg von Tolino noch einmal eine neue Dynamik erfahren. Jedem Markt tut Vielfalt gut, insofern freuen wir uns über diesen Schritt.

tredition: Wie wird Self-Publishing ihrer Meinung nach inzwischen von Verlagen und Buchhandel wahrgenommen und beurteilt?
Daniel Lenz: Spätestens seit dem Erfolg von „Fifty Shades“ wird Self-Publishing von den Verlagen ernst genommen. Besonders die größeren Häuser locken gezielt Self-Publisher, um neue Imprints zu starten. Im Buchhandel fehlt es noch an einer ähnlich stark ausgeprägten Offenheit, aber ich bin optimistisch, dass es gelingen wird, dies zu ändern. Umfragen haben zumindest gezeigt, dass Buchhändler besonders bei regionalen Titeln daran interessiert sind, Self-Publishing-Bücher ins Sortiment zu nehmen.

Alle wichtigen Informationen zum Indie-Katalog von buchreport finden Sie, liebe Autorinnen und Autoren, direkt bei buchreport online.

"Self-Publishing-Day 2015 in Münster

Self-Publishing-Day 2015: Die Quintessenz für Autoren

Neun Stunden lang Vorträge, Workshops, Meinungsaustausch und Self-Publishing-Themen nonstop – am 25. April kamen rund 100 Autoren nach Münster, um am zweiten Self-Publishing-Day teilzunehmen. Nach der Premiere in Würzburg hat die Veranstaltung dieses Jahr ihre Teilnehmerzahl erfreulicher Weise verdoppelt, was einmal mehr die wachsende Bedeutung dieses dynamischen Marktsegments unter Beweis stellt. Immer mehr Autoren erachten Self-Publishing als die attraktivste Möglichkeit, ihr Buch zu publizieren.

Natürlich war auch tredition mit einem Workshop vertreten. Unter dem Motto „Zum Bucherfolg? Hier entlang!“ referierten wir über alle Aspekte und Erfolgsfaktoren der Buchveröffentlichung und -vermarktung. Das Interesse war groß und wir freuten uns über viel positives Feedback und jede Menge Fragen zum Veröffentlichungsprozess, nicht nur während des Workshops, sondern auch im Anschluss an unserem tredition-Stand.

Natürlich haben wir uns auch ins Getümmel gestürzt und den Vorträgen gelauscht, um Ihnen, liebe Autorinnen und Autoren, ein paar wertvolle Erkenntnisse weiterzugeben.

Self-Publishing ist keine Erfindung der Neuzeit

Vortrag

100 Autorinnen und Autoren kamen nach Münster, um sich über Self-Publishing-Strategien und -Konzepte zu informieren und auszutauschen

„Was haben Goethe, Edgar Allan Poe und Poppy J. Anderson gemeinsam?“ Diese Frage stellte Verleger und Autor Ruprecht Frieling zum Auftakt des Self-Publishing-Day in den Raum. Die Antwort ist simpel: Poppy J. Anderson veröffentlichte ihre Bücher ohne Verlag, dasselbe taten unzählige Literaten vor ihr ebenfalls. „Hinter uns liegen 3.750 Jahre Self-Publishing“, rief Ruprecht Frieling den Autoren zu. Von der Tontafel über die Papyrusrolle und das Pergament bis hin zum Papier – sämtliche Materialien, die einst für die Verbreitung von Inhalten genutzt wurden, waren auch Mittel zum Zweck für Menschen, ihr Wissen oder ihre Geschichten niederzuschreiben.

 

Und die Liste jener heute berühmten Schriftsteller, Dichter und Denker, die einst auf eigene Faust ihre Werke unters Volk brachten – also Self-Publishing betrieben – ist lang, wie Ruprecht Frieling vor Augen führte: Honoré de Balzac, Edgar Allan Poe und die Brontë Schwestern sind ebenso dazu zu zählen wie Marcel Proust, Alexander von Humboldt, Friedrich Nietzsche, Heinrich Mann und Hermann Hesse. „Seit Jahrhunderten veröffentlichen Autoren an den Gatekeepern vorbei und von der Kritik zuweilen verhöhnt“, erklärte Frieling. Eine schöne Anekdote am Rande: Der russische Schriftsteller Leo Tolstoi verkaufte gar hinter dem Rücken seiner Frau ein Landgut, um seinen Roman „Krieg und Frieden“ veröffentlichen zu können.

Der Inhalt zählt – aber auch die Verfügbarkeit!

Die oben genannten Beispiele führen es eindrücklich vor Augen: Gute Inhalte bahnen sich ihren Weg in den Markt, auch jenseits des klassischen Verlagswesens. In letzter Konsequenz entscheidet die Faszination oder Enttäuschung des Lesers darüber, was sich im Flächenmarkt durchsetzt. Allerdings nur unter der Voraussetzung einer entsprechenden Verfügbar- und Sichtbarkeit. Was der Leser auf üblichem Handelswege nicht findet, kann er erst gar nicht kennen- und schätzen lernen. Wie gelingt es, die Aufmerksamkeit der Internet-User für das eigene Buch zu gewinnen? Wie lassen sich die Metadaten dabei erfolgreich einsetzen? Und wie gelingt es, einen Platz auf den Präsentationstischen des Buchhandels zu bekommen? Dieser Frage widmeten wir uns auch im tredition-Workshop. Die Chancen, das Interesse des Buchhandels für sich zu gewinnen, sind umso größer, je

  • höher der Aktualitätswert des Themas
  • je deutlicher der regionale Bezug des Buches oder des Autors
  • je professioneller die Umsetzung (Layout, Cover, Format).

Außerdem gilt: Keine Scheu bei der Kontaktaufnahme mit Buchhandlungen. Die Wirkung einer positiven Ausstrahlung und hoher Überzeugungskraft mit guten Argumenten ist nicht zu unterschätzen. Wenn Sie Buchhandlungen kontaktieren, sollten Sie immer auf Folgendes hinweisen:

  • alle tredition-Titel sind über den Buchgroßhandel bestellbar
  • dabei gelten attraktive Staffelrabatte
  • Paperbacks sind garantiert lieferbar ab Veröffentlichung
  • Werbeeffekt für den Buchhandel: tredition stellt Buchhändler im Blog vor

Autoren sind Unternehmer

Ein jeder Autor ist zugleich auch eine kaufmännisch denkende und handelnde Person – zumindest ist dies eine wichtige Voraussetzung, um das eigene Buch erfolgreich zu vermarkten. Johannes zum Winkel, Spezialist für die Vermarktung von e-Books, brachte es auf den Punkt: Zielsetzung, Marketing und Controlling liegen beim Self-Publishing gleichermaßen in der Hand der Autoren. Wohlgemerkt hängt die Breite des eigenen Aufgabenspektrums davon ab, welcher Dienstleister für die Veröffentlichung gewählt wird. tredition deckt sämtliche Prozesse der Veröffentlichung von der Produktion bis zu Vertrieb und Vermarktung ab. Nichtsdestotrotz empfehlen wir auch jedem Autor dringend, wirtschaftliche Gesichtspunkte nicht hinter Gestaltungsfragen hinten anzustellen.

  • Welche Zielgruppe möchte ich erreichen und welche Preisbereitschaft bringt diese mit?
  • Welche Kommunikationskanäle sind geeignet, um diese Zielgruppe zu erreichen?
  • Welche Vermarktungsmaßnahmen lassen sich schon vor der Veröffentlichung planen und konzipieren?

Solche Fragen sollte sich jeder Autor stellen. Denn, wie sagte Johannes zum Winkel: „Es zählt nicht Ihr Aufwand, sondern die Leistung Ihres Buches“.

Im Web wie ein Profi agieren

Als am Nachmittag des Self-Publishing Day Felix Beilharz das Podium betrat, rauchten bereits die Köpfe nach reichlich Input. Doch der Autor und Social Media Experte sorgte mit einem so humorvoll wie inhaltlich fundierten Vortrag für Aufmerksamkeit – etwa als er die „größten Ängste unserer Zeit“ vorstellte: Das kleine Batteriesymbol auf dem Handy etwa, das den erschöpften Akku anzeigt.

Von Affiliate-Links zu Onlineshops über Google AdWords bis hin zu aussagekräftigen Medienstatements auf der eigenen Webseite hatte Beilharz viele Ratschläge für das Onlinemarketing zu bieten. Dazu gehörte auch der Tipp, eine Leseprobe anzubieten, die interessierte Leser per Email anfordern können. Auf diese Weise lassen sich Adressen generieren, die wiederum für Werbemaßnahmen wertvoll sind. Auch ein eigener Blog sei empfehlenswert. „Blogbeiträge sind nachhaltiger als Tweets, die innerhalb kürzester Zeit nicht mehr auf Google auffindbar sind“, betonte Beilharz.

Die Kunst der Covergestaltung

„Kenne Deine Zielgruppe“ war auch eine der wichtigen Botschaften, die Self-Publisher und Verlagsautor Daniel Morawek den Autoren für die eigene Umschlaggestaltung an die Hand gab. Er erläuterte anhand von Beispielen etwa die sogenannte Drittelregel: Dabei wird das Cover gedanklich mit Linien in drei gleich große Abschnitte unterteilt. An den beiden gedachten Linien sollten idealerweise die Hauptmotive/wichtigen Elemente platziert werden. Als Datenbank für Bild- und Fotomaterial empfahl Morawek den Dienst Shutterstock. Deutlich wurde in seinem Workshop zugleich auch: Die meisten Autoren möchten ihr Cover nicht komplett selbst gestalten. Eben für diesen Zweck hat tredition eine Vielzahl an professionellen Umschlagdesigns konzipiert, die Autoren individuell gestalten können.

Das eigene Netzwerk pflegen

tredition_Vortrag_SP-Day

Voll ausgebucht: Vortrag von tredition „Zum Bucherfolg? Hier entlang!“

Zum Abschluss des Self Publishing Days hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Self-Publishing-Autorinnen Poppy J. Anderson, Elke Bergsma, Kirsten Wendt sowie Matthias Matting „mit Fragen zu löchern“. Was dabei deutlich wurde: Networken und die Kontakte zu anderen Autoren und Lesern pflegen hat für die Self-Publisher einen ebenso großen Stellenwert wie das Schreiben. „Auf keinen Fall Facebook!“, lautete die einhellige Meinung der vier Podianten auf die Frage, welche Aufgabe sie denn am liebsten delegieren würden. Die aktive Kontaktpflege dürfte bei allen vier einen nicht unerheblichen Teil dazu beitragen, im Gespräch zu bleiben und die eigenen Verkäufe positiv zu beeinflussen.

Print, Print, Print!

e-Book-Auflagenmillionäre im Self-Publishing hin oder her: Auch Einzelerfolge sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor – im Self-Publishing genauso wie im traditionellen Verlagswesen – das Gros des Buchumsatzes mit gedruckten Werken und nicht mit dem elektronischen Format erwirtschaftet wird. In den kommenden Jahren ist ein weiteres rasantes Wachstum lieferbarer e-Book-Titel zu erwarten. Da der Gesamtumsatz mit e-Books aber deutlich langsamer wächst als die Titelzahl, wird auf jedes e-Book immer weniger Ertrag entfallen. Wirtschaftlich denkende Autore setzen also auf eine Veröffentlichung in gedruckter Form und als e-Book!

 

Druckfrisch: Die neue Autorenbroschüre von tredition

Autorenbroschuere_Cover_kleinDruckfrisch und pünktlich zur Frankfurter Buchmesse: tredition freut sich, neuen Autorinnen und Autoren auf der weltgrößten Bücherschau eine schmucke Broschüre zu präsentieren, in der unsere Leistungen für die Buchveröffentlichung im Detail erläutert werden.

Welche einzelnen Schritte umfasst die Publikation eines Buches bei tredition? Was müssen Autoren bei der Vorbereitung Ihrer Dateien beachten? Wie lange dauert es, bis ein Buch im Handel ist und wo sind die Titel von tredition verfügbar? Wie wird die inhaltliche Qualität der Werke sichergestellt? Wie kommt der Buchvertrag zustande? Diese und viele weitere Fragen werden in unserer neuen Broschüre auf 24 Seiten anschaulich beantwortet.

Ganz neu und besonders interessant für alle technikscheuen Autoren: In Kürze wird es möglich sein, mit dem eigens von tredition entwickelten Online-Konverter Manuskripte aus verschiedenen Ausgangsformaten in ein korrekt gesetztes, druckfähiges Buch umzuwandeln. Auch dies wird in unserer Broschüre (und hier auf tredition.de) erläutert.

Angehende Autoren können sich zudem von den Erfolgsgeschichten einiger tredition-Autoren inspirieren lassen – ob Philipp Winterberg, der mit „Jakobsweg im Smoking“ einen außergewöhnlichen Travel Guide verfasst hat, Yvonne Holthaus, deren fesselndes Familienschicksal Leser und Publikumspresse fasziniert oder Götz Hintze, der mit dem „Rocklexikon der DDR“ eine wahre Schatztruhe für Musikfans vorgelegt hat.

Besuchen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse vom 8. bis 12. Oktober – dort werden wir unsere Broschüre erstmals vorstellen und verteilen!