Beiträge

Ruckzuckbuch und tredition kooperieren

Ruckzuckbuch„Ein familiäres Team ist immer an ihrer Seite“, schreibt der Münsteraner Self-Publishing-Dienstleister Ruckzuckbuch auf seiner Webseite. Persönliche Betreuung und jederzeit ein offenes Ohr für die Fragen der Autorinnen und Autoren – diesen Anspruch hat auch tredition. Doch dies ist nicht die einzige Parallele: Wie tredition ist auch Ruckzuckbuch ein konzernunabhängiges Unternehmen. Was läge also näher als eine Kooperation?

Wir bei tredition freuen uns sehr, seit Kurzem als Dienstleister für Ruckzuckbuch aktiv zu sein! So wird das „Ruckzuckbuch Starterpaket Print“, über das Autoren ihr Buch bisher auf Basis einer pdf-Vorlage auf den Markt bringen konnten, jetzt komplett über tredition umgesetzt. Das heißt: Autorinnen und Autoren von Ruckzuckbuch können nun über einen einfachen und unkomplizierten Bucherstellprozess ihre Werke publizieren. Dabei stehen ihnen alle Features zur Verfügung, von denen auch tredition-Autoren profitieren:

  • Die Buchveröffentlichung ist in wenigen Schritten online durchführbar
  • ISBN und Barcode werden zur Verfügung gestellt
  • Ein Preisrechner ermöglicht die komfortable und transparente Kalkulation von Verkaufspreisen und Provisionen
  • Ein professioneller Umschlagdesigner mit zahlreichen Vorlagen, mit dem ohne grafische Vorkenntnisse komplett individualisierbare und professionelle Buchcover erstellt werden können.
  • Alternativ können Autoren natürlich auch eigene Umschläge hochladen, für die die jeweiligen Maße angezeigt werden.
  • Jeder Autor verfügt über ein Provisionskonto, über den der eigene Provisionsanspruch tagesaktuell einsehbar ist, d.h. in welcher Stückzahl das eigene Buch direkt verkauft oder an den Handel ausgeliefert wurde. Fair und transparent.
  • Guthaben auf dem Provisionskonto werden monatlich ausgezahlt.
  • Eine Mindestabnahmemenge für Autoren gibt es beim neuen Starterpaket nicht.

Die ressourcenschonend on Demand-produzierten Titel erscheinen dabei weiterhin in der bekannten Edition Octopus, in der Ruckzuckbuch-Autoren schon seit über zehn Jahren ihre Werke veröffentlichen. Die Bücher werden über alle gängigen Verkaufskanäle angeboten und sind wie die tredition-Bücher bei den großen Barsortimentern gelistet.

Tom van EndertTom van Endert, Verleger und Mitbegründer des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat, erläutert die Beweggründe für die neue Zusammenarbeit mit tredition: „Auch als Full-Service-Dienstleister mit individuellen Möglichkeiten für beinahe jeden Autorenwunsch brauchen wir eine funktionierende und komfortable Online-Veröffentlichungsplattform. Zum Beispiel für Autoren/Selfpublisher, denen Standardbuchformate vollkommen ausreichen, die keine umfangreiche und somit kostenintensive Beratung, grafische Hilfe und technischen Support oder ein Korrektorat/Lektorat wünschen. Und warum sollte man das Rad neu erfinden, wenn andere bereits eine überzeugende Lösung in der Schublade haben? Unser neues „Starterpaket Print“ rundet unsere Veröffentlichungsmöglichkeiten dank publish-Books von tredition „nach unten hin“ ab und ist somit ideal für versierte und online-afine Autoren, die zum wirklich günstigen Preis in unserer familiären Edition Octopus (Belletristik und Sachbuch für Selfpublisher) veröffentlichen möchten.“

Hier geht’s direkt zum neuen Self-Publishing-Angebot von Ruckzuckbuch!

Über Ruckzuckbuch:

MonseDer Self-Publishing-Service ist ein Angebot von Monsenstein und Vannerdat – einem klassischen Verlag, der diese Publikationslösung als zusätzliches Standbein hat. Insgesamt wurden bereits Veröffentlichungen von über 3.000 Autoren betreut.

Das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat hat auch das Bündnis „FAIRöffentlichen“ zur Einhaltung transparenter und fairer Rahmenbedingungen für Autoren bei Publikationsdienstleistern ins Leben gerufen.

Worauf es im Self-Publishing jetzt ankommt

Die Verfügbarkeit im Buchhandel zähltDem wachsenden Segment des Self-Publishing wird auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bereits zum zweiten Mal nach 2013 eine eigene Bühne gewidmet – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: In der Self-Publishing-Area in Halle 3.1 erwarten Autoren, Leser und Branchenvertreter zahlreiche Vorträge und Workshops rund um die Buchveröffentlichung und Trends auf dem Buchmarkt.

Die Frankfurter Buchmesse befragte vorab führende Self-Publishing-Dienstleister dazu, welche Trends den Markt derzeit bewegen und die Branche herausfordern.

Was sind die derzeit die wichtigsten Themen, die Self-Publisher, Dienstleister und Verlage bewegen? Worauf kommt es an, um als Autor im Self-Publishing erfolgreich zu sein? Die Umfrage im Buchmesse Blog ergibt folgende Erfolgsfaktoren:

Professionalität: Der Anspruch der Autoren an die inhaltliche und gestalterische Qualität des eigenen Buches steigt. Dementsprechend groß ist auch die Bereitschaft, in dementsprechende Dienstleistungen (Lektorat, Illustration) zu investieren.

Weitreichende Verfügbarkeit: Bei steigender Titelzahl im Self-Publishing-Markt ist es immer wichtiger für den einzelnen Titeln, über alle Vertriebskanäle und Shops verfügbar zu sein. So sichert beispielsweise nur die Listung bei Buchgroßhändlern die Erhältlichkeit eines Buches im stationären Buchhandel. Angesichts der aktuellen Amazon-Debatte steht immer mehr die Strategie infrage, den Vertrieb auf einzelne große Onlinehändler zu limitieren.

Sichtbarkeit: Die Konkurrenz im Self-Publishing wächst. Ein Buch kann nur erfolgreich verkauft werden, wenn es auf möglichst breiter Front präsent und sichtbar ist: über Suchmaschinen, in Blogs und Foren, auf Social-Media-Kanälen oder auch im Rahmen von e-Book-Verleihmodellen.

Lesen Sie hier im Detail die einzelnen Statements der Dienstleister im Buchmesse-Blog, darunter auch dasjenige von tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz.

Frankfurter Buchmesse: Bei tredition am Stand erfahren Sie alles rund um Self-Publishing

Riesige Messehallen, müde Füße und doch nichts erreicht? Kennen Sie das Gefühl, wenn ein Besuch der Frankfurter Buchmesse nicht produktiv genug war? Dem leistet tredition Abhilfe! Bei uns am Stand in Halle 3.1., A.127, gibt es mehrmals täglich Vorträge, in denen wir alles Wissenswerte rund um die Buchveröffentlichung und das Self-Publishing darlegen. Aber keine Sorge: In der Kürze liegt die Würze. Das tredition-Team bringt die wichtigsten Aspekte klar auf den Punkt, so dass Sie in nur jeweils 30 Minuten jede Menge dazulernen können!

Autoren am tredition-Stand

Sie haben Fragen rund um die Buchveröffentlichung? An unserem Messestand in Halle 3.1, A.127 sowie in der Self-Publishing-Area beraten wir Sie gern!

 

Hier die Themen und Zeiten unserer Vorträge auf einen Blick:

 

Kurz & Knackig: Worauf es im Self-Publishing ankommt
Wie formatiere ich mein Buch? Wie gestalte ich ein Cover? Wie viel sollte das Werk kosten? Und welche Marketingstrategien sind besonders wirksam? tredition beantwortet alle Fragen, die angehende Autoren beschäftigen – kurz, knackig und kompetent!
8.10., 11:00-11:30 Uhr
9.10., 11:00-11:30 Uhr
10.10., 15:00-15:30 Uhr
11.10., 13:00-13:30 Uhr
12.10., 13:00-13:30 Uhr

 

 

 

 

Lassen Sie sich inspirieren: So einfach gestalten Sie Ihr Buch
Sie möchten Autor werden und ein Buch veröffentlichen? Dann ist professionelle Gestaltung das A und O. Ob Buchsatz, Formatierung oder Umschlagdesign: Wir zeigen, wie Sie Ihr Manuskript in Form bringen und ohne grafische Vorkenntnisse attraktive Umschläge gestalten. Tipps und Tricks für alle Self-Publishing-Autoren!
8.10., 15:00-15:30 Uhr
9.10., 13:00-13:30 Uhr
10.10., 16:00-16.30 Uhr
11.10., 15:00-15:30 Uhr
12.10., 15:00-15:30 Uhr

 

Self-Publishing: So funktioniert die Buchveröffentlichung
Wie sie ihr Manuskript in wenigen Schritten in ein professionelles Buch umwandeln und als Paperback, Hardcover und E-Book veröffentlichen, erfahren Self-Publishing-Autoren hier. Wir erörtern die Erstellung eines ansprechenden Coverdesigns und Innenteils sowie die Veröffentlichung im Buchmarkt. Lernen Sie, worauf Sie als Autor achten sollten und wie Ihr Buch im Buchhandel am besten gefunden wird.
8.10., 16:00-16:30 Uhr
9.10., 15:00-15:30 Uhr
10.10., 13:00-13:30 Uhr
11.10., 11.00-11:30 Uhr
12.10., 11:00-11:30 Uhr

Buchmarketing für Self-Publisher: So gewinnen Sie Leser
Ob Print on Demand oder e-Book: Das eigene Buch verlegen ist mit Self-Publishing einfacher denn je. Doch wie gelingt es, die Aufmerksamkeit der Leser und Buchkäufer zu gewinnen? Wie lassen sich Bücher erfolgreich vermarkten? Wie erhöhe ich die „Discoverability“? Umfangreiche Tipps gibt es bei tredition.
8.10., 13:00-13:30 Uhr
9.10., 16.00-16:30 Uhr
10.10., 11:00-11:30 Uhr
11.10., 16:00-16:30 Uhr
12.10., 16:00-16:30 Uhr

Noch ein Tipp: Im Veranstaltungskalender der Frankfurter Buchmesse sind unsere Vorträge selbstverständlich auch aufgeführt. Mit einem Klick können Sie sich dort ein pdf mit allen Veranstaltungen erstellen, die Sie auf der Frankfurter Buchmesse besuchen möchten.

Laden Sie sich hier eine Komplettübersicht unserer Veranstaltungen herunter. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Nextmedia: Gastbeitrag von Sönke Schulz

Sönke Schulz von tredition im Nextmedia-BlogDie Bedeutung von Self-Publishing wird von Buchhandel und Verlagen unterschätzt, wie Erhebungen von tredition zeigen. Sönke Schulz, Geschäftsführer von tredition, räumt in einem Gastbeitrag im Next-Media-Blog mit Branchenirrtümern auf und zeigt Handlungsoptionen für Verlage.

Im Gespräch mit dem Journalisten und Autor Murat Ham

Murat Ham ist Diplom-Politikwissenschaftler und Journalist und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, zunächst in traditionellen Verlagen, dann im Self-Publishing. Sein Werk „Fremde Heimat Deutschland – Leben zwischen Ankommen und Abschied“ war für den Karlsruher Buchpreis 2012 nominiert.

Murat Ham

Murat Ham schätzt die Flexibilität, die Self-Publishing mit sich bringt

indition: Sie haben zahlreiche Bücher bei traditionellen Verlagen veröffentlicht, unter anderem bei Bastei Lübbe. 2012 haben Sie sich für das Self-Publishing entschieden. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Autoren durch Self-Publishing?

Murat Ham: Traditionelle Verlage werden von Manuskripten weiterhin überflutet und nur wenige werden angenommen. Heute aber können sich Autoren über Self-Publishing auf dem Buchmarkt beweisen. Die Autoren behalten die volle Kontrolle über alle Prozesse des Publizierens. Zum Beispiel: Lektorat, Formatierungen, Coverdesign, Entscheidung über die angebotenen Formate (Hardcover, Paperback oder auch eBook) und Zusammenarbeit mit selbst ausgewählten Grafikern.

Zudem haben Autoren beim Self-Publishing mehr Freiheiten. Sie können außergewöhnliche Themen abseits des Mainstreams veröffentlichen, die sich an ein Nischenpublikum richten. Oft verbleiben alle Rechte beim Autor, der zumeist auch einen deutlich höheren Anteil der Verkaufserlöse erhält. Manche Verlage zahlen ein garantiertes Honorar als Vorschuss. Das fällt beim Self-Publishing komplett weg und die Autoren müssen ihre Bücher selbst aktiv bewerben. Die Welt wartet nicht auf eine hochgeladene eBook-Datei. Eigenes Marketing der Autoren für ihre Bücher ist beim Self-Publishing erfolgsentscheidend.

Neue Vertriebswege schaffen Freiräume

indition: Wie offen sind Autoren, die bei traditionellen Verlagen ihre Bücher herausgeben, für Self-Publishing?

Murat Ham: Professionelle Autoren und Journalisten wissen meist genau, wie sie schreiben müssen, um Geld zu verdienen. Mein Kollege und Bestsellerautor Akif Pirinçci („Felidae“) nimmt mittlerweile auch Self-Publishing in Anspruch – und er ist weiterhin erfolgreich. Das heißt: Sehr gute Autoren sind entweder Self-Publisher – oder sie haben einen Vertrag bei traditionellen Verlagen. Pauschale Kategorien sind nicht aussagekräftig. Außerdem können beim Self-Publishing bessere Tantieme erreicht werden.

indition: Wie wird sich der Self-Publishing-Markt entwickeln?

Murat Ham: Die Ausdifferenzierung der Vertriebswege ermöglicht dem Einzelnen viel mehr Freiräume beim Publizieren. Heute kann es reichen, eine Datei auf eine jeweilige Plattform hochzuladen. Die Konvertierung des Manuskriptes in ein e-Book, das Einstellen des Buches auf andere Verkaufsplattformen und die Vergabe einer ISBN-Nummer übernimmt der jeweilige Anbieter in der Regel gegen eine entsprechende Beteiligung am Verkaufspreis.

indition: Welches Risiko bedeutet für Autoren das zum Teil schlechte Image des Self-Publishing?

Murat Ham: Aufgrund der niedrigen Markteintrittsbarrieren gibt es im Self-Publishing qualitativ hochwertige Texte genauso wie schlechte Stoffe. Traditionelle Verlage schauen deshalb nach wie vor oft auf Autoren herab, die ihre Bücher selbst herausgeben. In Zukunft wird es im Self-Publishing mehr Qualitätskontrollen geben, wovon vor allem die Leser profitieren werden. Davon abgesehen hängt die Qualität einer Publikation nicht davon ab, ob der Autor bei einem traditionellen Verlag publiziert oder nicht. Spätestens seit Amazon mit seiner Plattform Kindle Direct Publishing in den Markt eingestiegen ist, wurde ein Imagewechsel angestoßen.

Tipp von Murat Ham: Vermarktung ist entscheidend

indition: Welchen Einfluss hat Self-Publishing auf die Buchbranche?

Murat Ham: Self-Publishing gilt nicht nur für eine kleine Gruppe von Autoren, sondern wir können von einem fortlaufenden Trend sprechen. Diese Erkenntnis habe ich auch in vielen Gesprächen mit Experten in New York, Los Angeles, Zürich, Berlin und Istanbul gewonnen: Zum Beispiel mit Autoren wie Mark Coker, André Hille und Wolfgang Tischer. Der Erfolg von Self-Publishing-Plattformen steht genauso für die wachsende Bedeutung des Segmentes wie das Bemühen traditioneller Verlage, sich im Self-Publishing zu etablieren. Ein Beispiel dafür ist die Onlineplattform neobooks.com der Verlagsgruppe Droemer Knaur, auf der Autoren ihre Texte online vorstellen und von der Benutzer-Community bewerten lassen können.

Die Tatsache, dass e-Books künftig ihren selbstverständlichen Platz im Alltag einnehmen und mobile Endgeräte stetig für das Lesen optimiert werden, ist dem Self-Publishing ebenfalls zuträglich. Ich sehe langfristig ein Nebeneinander beider Publikationsformen. Aber manche bisher üblichen Modelle werden wir bald überlebt haben, zum Beispiel den häufigen Ansatz, einen Druckkostenzuschuss von den Autoren zu verlangen.

Bisherige Erfolge im Self-Publishing zeigen vor allem eines: Autoren, die ihre Bücher selbst vermarkten, können genauso Bestseller platzieren, wie es traditionelle Verlage tun. Beispiele dafür sind die US-Autoren Hugh Howey und Amanda Hocking, die auf dem Wege des Self-Publishing zu Bestsellerautoren avancierten.

 

Wasmitbuechern.de: Über das Geschäftskonzept von tredition

Sönke Schulz über tredition auf wasmitbuechern.deAuf dem Blog von Branchenberater Leander Wattig erklärt tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz, wwas ihn zur Gründung eines Self-Publishing-Verlags bewegte, weshalb Branchen-Quereinsteiger gewisse Vorteile haben und welche Arbeitsschwerpunkte tredition hat.

morgenweb Rhein-Neckar: Die Selbstverleger kommen

tredition im morgenweb Rhein-NeckarDas klassische Verlagswesen sieht sich mit einem konkurrierenden Publikationsweg konfrontiert: Für immer mehr Autoren ist Self-Publishing eine attraktive Alternative, ihr Buch auf den Markt zu bringen. Das regionale Nachrichtenportal „morgenweb“ (Rhein-Neckar-Kreis) hat sich des Themas angenommen. Auch tredition als einer der viel genutzten Self-Publishing-Dienstleister findet Erwähnung.