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tredition Homepage Jubiläum 10 Jahre

10 Jahre tredition – innovatives und unabhängiges Veröffentlichen

tredition Homepage Jubiläum 10 Jahre

Bild: Die Korken haben geknallt – tredition feiert im Februar 2017 10-jähriges Verlagsjubiläum!

Es gibt einen Grund zum Feiern! In diesem Monat feiert tredition sein zehnjähriges Jubiläum. Grund genug, den Sekt kalt zu stellen. Denn tredition behauptet sich in diesem Umfeld seit Jahren durch seine Innovationskraft. Unter den führenden Self-Publishing-Dienstleistern ist tredition dabei ein unabhängiges Unternehmen geblieben, das ohne einen großen Medienkonzern im Rücken agiert. 2006 wurde die Idee zum einzigartigen und unabhängigen Self-Publishing-Dienstleister dem „Gammelbuchskandal“ sei Dank geboren. 2007 gründeten Sandra Latußeck und Sönke Schulz das Unternehmen. Seitdem ist das innovative Erfolgsmodell auf stetigem Wachstumskurs. Dieses Jahr hat tredition sogar das internationale Parkett betreten und bietet seinen Veröffentlichungsservice auch englischsprachigen Autoren in Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Grund genug, einmal zurückzublicken auf eine bewegte Zeit – mit vielen wunderbaren Büchern und außergewöhnlichen Herausforderungen!

Begleiten Sie uns bei unserer Reise in die Vergangenheit. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie alles angefangen hat, und dann heißt es wieder: volle Kraft voraus!

2006: Mit dem „Gammelbuchskandal“ fing alles an

Sandra_Sönke_tredition 10 Jahre

Bild: Der „Gammelbuchskandal“ gab Geschäftsführer Sandra Latußeck und Sönke Schulz die Idee zur Gründung von tredition.

Seinen verheißungsvollen Anfang nahm die Verlagsgeschichte vor rund zehn Jahren im Jahr 2006. In diesem Jahr macht der „Gammelfleischskandal“ in den deutschen Medien von sich reden. Es vergeht nicht viel Zeit, bis Hubert Spiegel für die Frankfurter Allgmeine Zeitung einen für tredition bedeutungsvollen Artikel mit dem aufmerksamkeitserregenden Titel „Der Gammelbuchskandal“ veröffentlicht. Die FAZ legt in diesem Artikel eine schockierende Liste der Worstseller 2006 vor – die Liste der am schlechtesten verkauften Bücher.  Auf dieser Liste finden sich viele bekannte Autoren. Muriel Spark, Erich Maria Remarque, Anna Seghers oder Heinrich Mann sind nur einige der Autorinnen und Autoren namhafter deutscher Publikumsverlage. Für Johann Wolfgang von Goethes „West-östlicher Diwan“, erschienen 1819, brauchte der Verlag etwa ganze 191 Jahre, bis er die Erstauflage an den Mann gebracht hatte. Man könnte noch viele Beispiele nennen. Die Geschichte an Misserfolgen in der Literaturgeschichte ist lang. Es ist bekannt, dass viele Autoren gar erst nach ihrem Ableben Bekanntheit und Ruhm erlangen. Verlage wollen aber vor allem Erfolge sehen – auch weitere Worstseller-Listen sucht man somit vergeblich.

Self-Publishing tredition Anfänge 10 Jahre Buch veröffentlichen

Bild: Das Print-on-Demand-Verahren läutet die Demokratisierung des Verlegens ein.

Jede Menge Bücher im deutschen Markt bleiben daher ganz unveröffentlicht. Denn die Verlagskosten einer teuren Auflage kann bei diesen Titeln niemals gedeckt werden. Zahlen sind rar. Über den Daumen gepeilt wird nur jedes 200. bei Verlagen eingereichte Buchmanuskript in Deutschland verlegt. Die Mehrzahl der Manuskripte versauert in den Schubladen der Verlagslektorate und wird niemals das Licht der (literarischen) Welt erblicken … Sandra Latußeck und Sönke Schulz wittern nach der Lektüre des Artikels genau hier eine Chance. Vielleicht steckt da ja auch manches literarische Meisterwerk unter den abgelehnten Manuskripten, das nur deshalb nicht gedruckt auf dem Markt erscheint, weil es kaum wirtschaftlichen Nutzen verspricht? Ohne Verlag im Rücken haben AutorInnen eben einfach keine Chance auf Veröffentlichung. Was wäre aber, wenn die Leser und Leserinnen über den Erfolg oder Misserfolg eines Buches entscheiden dürften – und jedes Buch seinen Markt hätte? Geboren war die Idee für eine ganz neue Verlagsstruktur, in der Autoren, Lektoren und Leser zusammenarbeiten könnten: tredition entsteht.

Die technischen Fortschritte machten die Umsetzung dieser Idee realisierbar. Das Print-on-Demand-Verfahren, das den Buchdruck erst bei Bestellung des Lesers anschiebt und die Risiken einer hohen Erstauflage minimiert, konnte es Autoren erstmals ermöglichen, das eigene Buch ohne große Verlagsauflage zu veröffentlichen. Die Demokratisierung des Veröffentlichens wurde eingeläutet. Die Buchveröffentlichung war nicht mehr einer kleinen Elite vorbehalten, sondern wird in dieser Zeit einer größeren Autorenschaft zugänglich. 2007 kam es zur Firmengründung von tredition. Seit 10 Jahren hält tredition mittlerweile sämtliche Dienstleistungen bereit, um die Weichen für den Erfolg Ihres eigenen Buches zu stellen und mit fortlaufenden Innovationen dafür zu sorgen, dass Autoren die beste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit nutzen können. tredition konnte seitdem über 40.000 Bücher als Paperback, Hardcover und e-Book veröffentlichen.

Das Herzstück von Anfang an: weitreichender Vertrieb

Weitreichender Vertrieb tredition Jubiläum

Bild: Weitreichender Vertrieb ist von Anfang an das Herzstück von tredition.

Erste Lesegeräte für elektronische Bücher gab es schon länger. In dieser Zeit setzen sich diese aber erstmals durch. Vielmals ist vom Ende der Gutenberg-Ära die Rede. Dabei hält die Digitalisierung zahlreiche neue Möglichkeiten für AutorInnen und LeserInnen bereit. tredition konzentriert sich von Anfang an auf die Möglichkeit, Autoren eine Veröffentlichung in allen Formaten (Paperback, Hardcover und e-Book) zu bieten, damit diese ihren Lesern das Format anbieten können, das sie gern lesen möchten. Weitreichender Vertrieb der tredition-Bücher steht dabei von Beginn an im Zentrum der Verlagsservices. tredition spezialisiert sich darauf, die verlagseigenen Bücher weltweit über alle Handelsstrukturen verfügbar zu machen zu machen. Eine Weiche für den Erfolg des Unternehmens.

Kreativität und Durchsetzungsfähigkeit sind von Anfang an wichtige Pfeiler der Verlagsgeschichte, so dass tredition sich als kleiner, unabhängiger Wettbewerber schnell im Buchhandel durchsetzt und konsequent seine Autorenzahl vergrößert. tredition erweitert seitdem fortlaufend die Vertriebswege und setzt alles daran, die Bücher mit sofortiger Lieferung überall im deutschsprachigen Buchhandel erhältlich zu machen – und das international. Das liegt an der guten Anbindung an den Buchhandel, die tredition von Anfang an aufbaut. tredition vertreibt Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online-Stores). Dabei ist das Unternehmen darauf spezialisiert, durch das Optimieren von Auflagenmanagement, Vertrieb und Abrechnungswesen die Erträge für Verlage, Unternehmen und Autoren auf eigenes Risiko zu maximieren.

Seit 2009 White-Label-Lösungen

White Label Lösungen tredition Für unternehmen Jubiläum 10 Jahre

Bild: Ab 2009 können auch andere Unternhemen als „White-Label“-Partner vom den komplexen Publishinglösungen von tredition profitieren.

tredition baut mit dem eigenen Portal und einem ganzen Programmierungsteam im Rücken eine hochkomplexe Publishing-Lösung auf. Das Know-How, was daraus erwächst, ist auch für andere Unternehmen interessant. tredition gibt dieses umfassende Wissen im Bereich Verlags- und Publikations-Dienstleistungen auch an andere Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister weiter. Seit 2009  steht treditions Verlagskonzept auch als sogenanntes „White-Label“-Lösung für Unternehmen bereit. Damit ermöglicht tredition auch anderen Verlagen oder Institutionen, risikofrei und unkompliziert Bücher zu veröffentlichen, Buchreihen unter eigener Marke zu nutzen oder eigene Self-Publishing-Lösungen anzubieten. Im Laufe der Jahre gewinnt tredition eine stetig wachsende Anzahl neuer White Label Partner, wie Zeitschriftenverlage, Bildungseinrichtungen und Universitäten oder andere Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Zu den zahlreichen tredition-Partnern gehören u. A. die Bucerius Law School, die Kamphausen Mediengruppe, den Zeitungsverlag Neue Westfälische oder der Presse- und Buchvertrieb Morawa, der auch der wichtigste Buchgroßhändler in Österreich ist.

2011 – TREDITION CLASSICS, die größte Klassiker-Reihe der Welt, erblickt das Licht der Welt

TREDITION CLASSICS

Bild: Die Buchreihe TREDITION CLASSICS trägt dazu bei, dass Werke der klassischen Literatur nicht in Vergessenheit geraten.

Für Verlage wird es in dieser Zeit immer schwieriger, klassische Werke wirtschaftlich sinnvoll zu verlegen. Dennoch ist es wichtig, Klassiker der Literatur vor dem Vergessen zu bewahren. Mit der Buchreihe „TREDITION CLASSICS“ etabliert tredition in Kooperation mit Literaturpartnern wie dem Projekt Gutenberg eine eigene Klassikerreihe. Mit dieser verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur wieder in gedruckter Form weltweit verfügbar zu machen. Sind Goethe, Schiller und Lessing meist noch mit ihrem Komplettwerk erhältlich, ist das bei Jules Verne beispielsweise schon nicht mehr so. tredition hat es sich mit TREDITION CLASSICS zur Aufgabe gemacht, solche Werke wieder als Buch verfügbar zu machen. In der Reihe TREDITION CLASSICS veröffentlicht tredition seit 2011 Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch im Antiquariat erhältlich.

TREDITION CLASSICS – die größte Buchreihe der Welt – beeindruckt durch ihr schieres Ausmaß. Mit bereits über 30.000 Werken in deutscher, englischer, französischer, spanischer, italienischer und niederländischer Sprache hat tredition die umfangreichste Buchreihe klassischer Literatur wieder neu aufgelegt. Alle Bücher sind als hochwertiges Paperback und Hardcover erhältlich. Symbol und Wiedererkennungsmerkmal der Buchreihe ist Johannes Gutenberg – der Erfinder des Buchdrucks.

2012: Marketing für jedes Buch

Marketing tredition Jubiläum 10 Jahre

Bild´: tredition sorgt für gute Auffindbarkeit der Bücher durch ein umfassendes, kostenfreies Marketingpaket.

tredition arbeitet mit seinem Team aus erfahrenen Verlags- und Marketingprofis fortlaufend daran, den Service für AutorInnen noch besser zu machen, damit die bei tredition verlegten Bücher aus der Masse hervorstechen und von vielen Lesern gefunden werden. 2012 ist ein bedeutsames Datum für tredition. tredition erweitert sein Team und startet den Turbo für die vollumfassende Autorenbetreuung und das Marketing. Von der Pressemitteilung bis zum Social Media Marketing … Seit Ende 2012 vermarktet tredition jeden im Programm veröffentlichten Buchtitel aktiv. Leser, Buchhändler und Journalisten sollen schnell von den Buchtiteln erfahren. Besonders eine gute Pressearbeit spielt beim Erfolg des Buches einen signifikanten Part. Daher verfasst die Marketingabteilung von trediton ab diesem Zeitpunkt für jedes Buch neben weiteren Presseaktivitäten eine ganz individuelle Pressemeldung. Diese zielt auf die Aufmerksamkeit der Journalisten, die dann per kostenfreier Rezensionsexemplare und allen Informationen zum Buch bedient werden. Fortlaufend erweitert tredition das eigene Marketingpaket – was den Verlag einzigartig macht. Denn tredition setzt sich damit schnell von anderen Self-Publishing-Dienstleistern ab und stellt sich mit einem innovativen Verlagskonzept zwischen Self-Publishing-Dienstleister und traditionellem Verlag auf. tredition vereint mit seinem modernen Verlagskonzept das Beste aus den beiden Welten Self-Publishing und Verlag. Zum einen bietet das Unternehmen seit Gründung die Innovation, Freiheit und Flexibilität eines Self-Publishing-Dienstleisters und die Qualität eines traditionellen Verlags. Letztere wird durch professionelle Autorenbetreuung vom Erstkontakt, über die Begleitung bei der Veröffentlichung und dem anschließenden Marketing, sorgfältige Prüfung der eingereichten Werke, die komplexe Verlagstechnik und die hochwertige Herstellung der Buchtitel als gedrucktes Buch sowie eine technisch einwandfreie Umwandlung der Manuskripte in ein e-Book gesichert.

2014: Das Jahr der Innovationen

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Bild: 2014 ist bei tredition das Jahr der Innovationen. tredition startet mit einem komplett neuem Webauftritt.

2014 geht tredition mit einem komplett neuem Webauftritt an den Start. Das übersichtliche und moderne Design erhöht den Benutzerkomfort für die Veröffentlichung. Durch maßstäbesetzende technische Neuerungen verschlankt und beschleunigt tredition die Buchveröffentlichung und macht Self-Publishing so einfach wie nie. Einige Highlights des neuen Aufritts sind  die „Drei-Bücher-mit-einem Klick“-Technologie, ein vielseitiger Umschlagdesigner mit individualisierbaren Vorlagen, neues zeitgemäßes Design und die große Flexibilität. Autoren könen ihre Werke bei tredition nun auch in Sonderformaten veröffentlichen.

Einzigartige „Drei-Bücher-mit-einem-Klick“-Technologie

3Bücher auf einen Klick - Jubiläum 10 Jahre

Bild: Mit der „Drei-Bücher-auf-einen-Klick“-Technologie wird es zum Kinderspiel, ein Buch zu veröffentlichen.

Noch nie war es so leicht, ein Buch zu veröffentlichen. Mit der neuen „Drei-Bücher-mit-einem-Klick“-Technologie gelingt tredition eine weltweit  beispiellose technische Innovation. Mit dieser wird es kinderleicht, ein professionell gestaltetes Buch in drei Ausgabeformaten mit nur einem Klick zu veröffentlichen. AutorInnen können mit der „Drei-Bücher-mit-einem-Klick“-Technologie Paperback, Hardcover und e-Book in einem einzigen Durchlauf veröffentlichen – ohne drei einzelne Buchprojekte anzulegen. Es entsteht keinerlei Mehraufwand und die Verkaufschancen für jedes Buch erhöhen sich durch die Veröffentlichung in allen drei Ausgabeformaten. Die innovative Technologie bietet AutorInnen so die Chancen, die größtmögliche Leserschaft zu erreichen, da für jeden Leser das bevorzugte Leseformat zur Verfügung steht. So geht AutorInnen kein Verkauf des eigenen Buches durch die Lappen, wenn ein Leser nur ein spezielles Ausgabeformat im Buchhandel findet.

Neuer Umschlagdesigner mit unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten

Umschlagdesigner Jubiläum 10 Jahre tredition

Bild: Bei tredition haben Sie volle Flexibilität und Gestaltungsfreiheit!

tredition stellt seinen AutorInnen mit dem neuen Auftritt auch einen innovativen Coverdesigner bereit. AutorInnen haben seitdem unbegrenzte Gestaltungs- und Variationsmöglichkeiten bei der Erstellung von Covern und Buchumschlägen. Für jedes Genre vom Roman bis zum Fachbuch stehen ausdrucksstarke Umschläge zur Verfügung, die vielfältigen thematischen Ausrichtungen genügen. AutorInnen können ansprechende und professionelle Umschläge ohne große Mühe in nur wenigen Klicks selbst zusammenstellen. Der Gestaltungsfreiheit von AutorInnen sind mit diesem Umschlagdesigner keine Grenzen gesetzt!

Der automatisierte Buchsatz von tredition kein Kopfzerbrechen mehr bei der Buchformatierung

Buchformatierung Jubiläum 10 Jahre

Bild: Der kostenlose Online-Konverter wandelt Ihre Word- oder ePUB-Datei in ein schön und richtig gesetztes Buch.

AutorInnen müssen sich nicht mehr länger mit der Gestaltung des eigenen Buchinnenteils quälen. tredition stellt mit dem neuen Auftritt eine weitere neuartige Technik vor – den automatisierten Buchsatz aus Word oder ePUB. Denn nach dem Schreiben wartet mit der Formatierung des eigenen Manuskripts noch einmal eine Sisyphos-Arbeit auf die Autoren. Mit dem automatischen Buchsatz ist das Kopfzerbrechen, wie man den Text denn eigentlich in das richtige Layout bringt, vorbei. Der innovative Online-Konverter von tredition erstellt automatisch aus einem Word-Dokument oder ePUB den passenden Buchinnenteil im gewünschten Format.

 

2015: Self-Publishing als Wachstumsmotor der Buchbranche und Abwendung von traditionellen Verlagen

Wachstum durch Self-Publishing

tredition Konzept 10 Jahre JubiläumSelf-Publishing ist 2015 kein neues Thema mehr, sondern verankert sich immer fester im Buchmarkt. Self-Publishing mausert sich im Buchmarkt sogar immer mehr zum zentralen Wachstumsmotor. Während der Umsatztrend im Buchhandel rückläufig ist, sorgen die Titel der Self-Publishing-Autoren für Impulse. Autoren professionalisieren sich zunehmend und vor allem die Vermarktung ist das Thema der Stunde. AutorInnen erhalten bei ihrem Eigenmarketing tatkräftige Unterstützung von den Marketingexperten von tredition. Auch der tredition-Blog stellt AutorInnen hier mit neuen Ratgeberartikeln viel Marketing- und Buchbranchen-Know How zur Verfügung.

Aber auch in anderen Bereichen wachsen die Leistungen von tredition stetig und gehen weit über klassisches Selfpublishing hinaus. AutorInnen schätzen dabei vor allem, dass nicht nur der deutschlandweite und internationale Vertrieb in unserem Veröffentlichungspaket inbegriffen ist, sondern auch unsere Marketingleistungen und die Beratung zu allen Fragen per Telefon und E-Mail. Das bedeutet z. B. auch, dass wir Empfehlungen für die eigene Marketingarbeit  aussprechen, Layout-Fragen gemeinsam besprechen oder Ratschläge zu Durchführung und Ablauf einer Lesung geben.

Autoren wenden sich von traditionellen Verlagen ab

Self-Publishing tredition Anfänge

Bild: AutorInnen schätzen beim Self-Publishing vor allem die Freiheit und Kontrolle.

2015 ist eine weitere deutliche Tendenz in der Buchbranche wahrnehmbar. Immer häufiger verabschieden sich Autoren vom traditionellen Verlagswesen und wechseln zum Self-Publishing, darunter auch bekannte Autoren. Als jüngstes Beispiel ist die deutsche Autorin Cornelia Funke zu nennen. Der Fall von Bestseller-Autorin Stephanie Arndt mit ihrer Geschichte über das „Hauspferd Nasar“ zeigt, wie Verlage Self-Publisher immer mehr umschwärmen und diese sich dennoch für das Self-Publishing und gegen einen Vertrag mit einem traditionellen Verlag entscheiden. Nach den Gründen für diese Tendenz befragt, geben  Self-Publisher die Freiheit, Kontrolle und größeren Provisionen an, die Autoren von Verlagen zum Self-Publishing bewegen.

Auch das Branchenmagazin buchreport trägt der zunehmenden Bedeutung von Self-Publishing Rechnung und widmet Self-Publishing-Autoren ein eigenes Magazin, den Indiekatalog und das Online-Portal Indiepublishing, in dem tredition regelmäßig seine Bestsellerlisten und aktuelle Autoren vorstellt.

2016: tredition auf Platz 1. der Self-Publishing-Dienstleister, tredition setzt auf Edelweiss+ und Buchhändler öffnen sich für Indie-Autoren

tredition setzt sich im Bereich Print-on-Demand durch

Umfrage Self-Publishing Dienstleister, Platz 1 für tredition

2016 belegt tredition den ersten Platz unter allen Self-Publishing-Dienstleistern.

Mitte des Jahres knallen die Sekt-Korken bei tredition im Hamburger Büro. Die Ergebnisse der „Großen Self-Publishing-Studie 2016″, durchgeführt von der Self-Publisher-Bibel von Matthias Matting, sind da. Bereits 2015 bekam tredition Bestnoten. 2016 kann sich das komplette Verlagsteam aber besonders freuen. Autoren und Autorinnen wählen tredition auf den ersten Platz aller Self-Publishing-Dienstleister. Die weitreichenden Serviceleistungen von tredition haben sich nach fast 10 Jahren durchgesezt. Immer mehr Autoren legen ihr Vertrauen im Bereich Buchveröffentlichung in die Hände von tredition, darunter viele hochkarätige Autoren, die mit ihren Titeln vier- und fünfstellige Absatzzahlen erzielen. Das Titelwachstum wächst dabei um 50 % zum Vorjahr.

Der Buchhandel öffnet sich Self-Publishern – das Buchhandelsmarketing von tredition

Achilles Mosel Paragrafen und Prosecco bei Heymann

Bild: Ab 2016 unterstützt tredition die eigenen AutorInnen in ihrem Buchhandelsmarketing zusätzlich durch weitere kostenfreie Marketingleistungen.

Amazon ist 2015 in den stationären Buchhandel eingetreten. Onlinehandel und Mobile Shopping steigen, auch wenn der Sortimentsbuchhandel mit circa 49,2 Prozent Umsatzanteil weiterhin der wichtigste Vertriebsweg für Bücher in Deutschland bleibt. Für den Buchhandel ist es an der Zeit, sich neu zu positionieren, diese Entwicklung als Chance zu begreifen, um einem gleichbleibenden Umsatztrend entgegenzuwirken. Buchändler erarbeiten neue Konzepte, um die Attraktivität des stationären Buchhandel für Leser und Käufer zu erhöhen. Self-Publishing-Titel gewinnen daher an Bedeutung für den Buchhandel. Denn diese können Wachstumsimpulse setzen und zusätzliche Umsätze generieren. Der Buchhandel, der sich vor allem durch anfängliche Skepsis gegenüber Self-Publishing-Titeln gezeigt hat, öffnet sich daher diesem Spektrum immer mehr und setzt auf Indie-Autoren.

Die Buchhandelspräsenz gewinnt auch bei Autoren an Bedeutung. tredition fördert den positiven Trend durch verstärktes Buchhandelsmarketing. Ab 2016 unterstützt tredition die eigenen AutorInnen in ihrem Buchhandelsmarketing zusätzlich durch weitere kostenfreie Marketingleistungen. Diese profitieren von Büchertischen mit vollem Remissionsrecht und kostenfreien Ansichtsexemplaren für Buchhändler. Mit Erfolg! Immer mehr Autoren  gelangen auf die Büchertische, in die Auslage und auf den Fensterplatz in der stationären Buchhandlung. Einige Beispiele sind tredition-Autorin Birte Stährmann, die Finanzista, Janine Achilles & Katharina Mosel und Natalie Wintermantel.

 

tredition setzt auf EDELWEISS+

Bild: EDELWEISS+ ist der neue Kanal in den Buchhandel und tredition bringt die Bücher der eigenen Autoren als Neuerscheinungen und Sonderkataloge zum Buchhändler.

Das ist aber noch nicht alles, was wir an laufenden Innovationen für unsere AutorInnen im Bereich Marketing und Vertrieb einführen. Seit 2016 verstärkt tredition seine Leistungen im Bereich Buchhandelsmarkting und setzt auf den Service von EDELWEISS+. Die Online-Katalogsoftware wurde ins Leben gerufen, um eine tagesaktuelle Schnittstelle zwischen Verlag und Buchhandel zu bieten. tredition bringt seitdem als erster Self-Publishing-Dienstleister alle Bücher in den Onlinekatalog von EDELWEISS+ – und bewirbt ausgewählte Titel in Sonderkatalogen – eine ideale Buchhandelswerbung für das eigene Buch!

 

2017: tredition auf internationalem Parkett – und mit Verstärkung

Bild: tredition Anfang 2017 expandiert in die USA und nach Großbritannien.

Nach 10 sehr erfolgreichen Jahren hat tredition mit seinem Team und zwei neuen Mitarbeiterinnen auch internationale Pfade beschritten. Seit kurzem haben auch englische und amerikanische Autoren die Chance, auf treditions englischen Ablegern tredition.com und tredition.uk das eigene englischsprachige Buch dem passenden Markt anzubieten. tredition überträgt sein Verlagsmodell auf beide Märkte und beietet seine Leistungen für Unternehmen mit der Technik publish-Books iauch im Ausland an. Die Leistungen, die AutorInnen bei tredition genießen, Freiheiten des Self-Publishing und gleichzeitig auch die Service- und Produktqualität eines Verlages bieten, gelten natürlich auch für internationale Werke.

Das Jahr ist noch jung, tredition ist natürlich bereits dabei, die nächsten Innovationen vorzubereiten. Was wohl die nächsten 10 Jahre bringen werden?

Wir sind gespannt und freuen uns auf viele interessante neue Bücher und AutorInnen!

tredition belegt 1. Platz in großer SP-Studie 2016

„Große Self-Publishing-Studie 2016“ – tredition belegt Platz 1 der SP-Dienstleister im Bereich Print-on-Demand

tredition belegt 1. Platz in großer SP-Studie 2016

Bild: Am zufriedensten sind die Print-on-Demand-Nutzer mit tredition! Unser Service wird erneut mit Bestnoten bewertet.

Vor kurzem haben wir unsere Autorinnen und Autoren und alle Interessenten dazu aufgerufen, an der „Großen Self-Publishing-Studie 2016“ teilzunehmen. Diese breitangelegte Studie zum Stand des Self-Publishings in Deutschland wurde von der „Self-Publisher-Bibel“ dieses Jahr nun schon zum vierten Mal durchgeführt.

Nun sind die Ergebnisse der Umfrage zu allen Fragen rund um das Self-Publishing da. Das tredition-Team kann die Korken knallen lassen, denn tredition belegt Platz 1 unter allen Print-on-Demand-Dienstleistern!

2013, 2014 und 2015 gab es bereits Umfragen, die ein großes Echo bei Autoren gefunden und interessante Ergebnisse geliefert haben. Auch 2016 haben sich wieder viele Autoren beteiligt, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie es um verlagsunabhängiges Publizieren in den deutschsprachigen Ländern bestellt ist. Bis 30. Juni konnten Selfpublisher und Selfpublishing-Interessierte die 50 Fragen der Umfrage beantworten. 769 Teilnehmer haben sich, wie Matthias Matting auf der Selfpublisher-Bibel ausgewertet hat, komplett durchgearbeitet. 1059 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum haben im Ganzen an der Studie teilgenommen.

Das Feld der Print-on-Demand-Dienstleister scheint sich 2016 gelichtet zu haben. 2016 gibt es aber einen neuen Spitzenreiter: Am zufriedensten sind die Print-on-Demand-Nutzer mit tredition! Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere hohen Druckstandards, schnelle Lieferzeiten, Vermarktung und umfassender Support erneut mit Bestnoten bewertet wurden. Diesmal erhielt tredition nach Schulnoten eine 2,24, verbessert sich noch einmal deutlich zu 2015 (2.31) und überholte damit diesmal auch CreateSpace (2,4). Die Abstände zu Books on Demand (2,66) und epubli (3,1) sind deutlich.

Bewertungen der Dienstleister nachlesen

Weitere interessante Ergebnisse:

SP Studie Gründe für Self-Publishing

Bild: Autoren setzen beim Self-Publishing auf Freiheit, Kontrolle und Einfachheit der Veröffentlichung.

  • Zwei Hauptargumente für eine Veröffentlichung im Self-Publishing führten die befragten Autoren bereits 2015 an: Freiheit (64,17 %) und Kontrolle (57,30 %). Diese bleiben auch 2016 die ausschlagenden Einflussfaktoren für eine Publikation im Self-Publishing. Auch die Einfachheit (43,07 %)scheint ein auschlagendenes Argument für diesen Weg zu sein. Eine Absage vom Verlag oder schlechte Erfahrungen scheinen immer mehr in den Hintergrund zu rücken.
  • Gleichzeitig spielen auch die Einnahmen nicht die Hauptrolle bei der Entscheidungsfindung. Nur 26,34 % wählt diese Veröffentlichungsform wegen höherer Provisionen.
  • Interessant ist dennoch, dass das mittlere Einkommen von 512 (2015) auf 683 (2016) leicht gestiegen ist. Selfpublishing rentiert sich immer mehr.
  • Insgesamt bleibt es beim Trend zur Printausgabe, wobei das Hardcover (15,73 %)  gegenüber dem Taschenbuch (48,69 %) aufholt. enhanced-eBook-Formate verlieren immer weiter an Beliebtheit. Das Hörbuch verzeichnet ein minimales Wachstum, bleibt aber ein Nischenprodukt.
  • Hybridstrategien setzen sich weiterhin durch, d. h. Autoren veröffentlichen sowohl im Verlag als auch in Eigenregie. Aber immer weniger Autoren haben Interesse daran, sich Jahr für Jahr erneut bei Verlagen zu bewerben.
  • Bei der Suche des Dienstleisters legen Autoren besonders Wert auf einen einfachen, schnellen Veröffentlichungsweg ohne hohe Kosten, auf Hilfe im Bereich Marketing, hohe Reichweite, ein professionelles Lektorat und Betreuung – und die meisten Autoren wollen ihr gedrucktes Buch Buch im Buchhandel sehen. Ein langfristiges KO-Kriterium für e-Book-only-Distributoren.
  • Gefragt nach den bedeutenden Erfolgsfaktoren für ein Buch stehen für Autoren die Sichtbarkeit in Shops (69%) ganz oben, gefolgt von Cover (68%), Inhalt (65%) und Marketing (64%. Das professionelle Lektorat folgt für Autoren erst an 7. Stelle.

Wir freuen uns sehr, dass tredition als Schnittstelle zwischen Verlag und Self-Publishing unsere Autorinnen und Autoren überzeugen konnte. Profitieren auch Sie von den Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung und der Service- und Produktqualität eines Verlages!

Stephanie Arndt – Vollblut-Self-Publisherin von Verlagen umworben

Bild: Stephanie Arndt und ihr Hauspferd Nasar Foto: Holde Schneider

Bild: Stephanie Arndt und ihr freches Hauspferd Nasar werden von namhaften Verlagen umworben.
Foto: Holde Schneider

Die Stürme „Christian“ und „Xaver“ haben das Leben von Stephanie Arndt aus Schleswig-Holstein und des jungen Araberpferdes Nasar schlagartig verändert. Aus Angst vor dem Orkan ließ Stephanie Arndt ihr Pferd Nasar Ende 2013  in ihr Haus. Seitdem leben beide, Stephanie Arndt, die Pippi Langstrumpf des 21. Jahrhunderts, und das Araberpferd Nasar unter einem Dach. Ihr Erstlingswerk über die Abenteuer mit „Nasar“ hat sich zum wahren Bucherfolg gemausert, der auch einige namhafte Verlage auf die Self-Publisherin Stephanie Arndt gelenkt hat – ohne Erfolg. Die Vollblut-Self-Publisherin schätzt ihre Freiheit und die Eigenbestimmung bei der Veröffentlichung ihrer tierisch unterhaltsamen Bücher. Inzwischen sind Autorin und Pferd nach Spanien umgezogen – und leben auch dort unter einem Dach.

In einem packenden Interview mit der von Verlagen umworbenen Self-Publisherin mit Herz erfahren wir, wie es ihr und Nasar nach dem umwerfenden Bucherfolg ergangen ist, was sie am Self-Publishing schätzt – und alles über den aktuellen zweiten Teil von „Nasar“.

 

„Nach der Veröffentlichung bekam ich Angebote von Verlagen! Aber ich habe keinen Mehrwert gesehen! Ich liebe meine Freiheit!“

tredition: Frau Arndt, Sie haben gerade den Folgeband von „Nasar“ vorgelegt. Wie kam es zum zweiten Teil?

Stephanie Arndt: Bei uns ereignen sich kuriose Dinge ja quasi im Sekundentakt, da war ein zweiter Teil der „Nasar-Story“ die logische Konsequenz. Die Menschen haben so viel Freude an Nasar, das war die Motivation zum zweiten Band.

 

Nasar von Dr. Stephanie Arndt

Bild: Die Neuerscheinung „Hauspferd Nasar – Glück ist selbstgebacken“ von Dr. Stephanie Arndt. Foto: Holde Schneider

tredition: Das erste Buch war bereits ein Riesenerfolg. Nasar hat schon einen richtigen Fanclub oder?

Stephanie Arndt

Bild: Stephanie Arndt und Nasar haben wegen bei ihrer wahren Erfolgsstory gut lachen. Foto: Holde Schneider

Stephanie Arndt: Ja, das stimmt. Wir bekommen viel (elektronische) Post, auch aus dem Ausland. Sehr, sehr nette Zuschriften. Ich versuche auch immer alles zu beantworten. Aber ich brauche schon in letzter Zeit immer 1-2 Stunden am Tag dazu. Weil wir Nasar’s neuen LKW eigentlich hier in Spanien gar nicht gebrauchen können, habe ich ihn zum Verkauf angeboten. Ich bekam sofort ganz viele Anfragen. Erst war ich verwundert, dass so viele Menschen den LKW kaufen wollten. Es stellte sich heraus: Es war alles Fan-Post …

 

tredition: Auf dem Coverbild kochen Sie beide zusammen, was ist das Lieblingsgericht von Nasar?

Stephanie Arndt: Backen mag Nasar sehr gerne, obwohl es ihm dort primär um das Teignaschen geht. Aber auch die Plätzchen isst er gerne. Nasar isst eigentlich alles. Die Restmülltonne hätte ich abbestellen können. Hier in Spanien hat Nasar für sich die Paella entdeckt und er trinkt gerne morgens nach dem Frühstück ein Glas frischen Aprikosensaft. Und natürlich Olivenöl. Wir haben hier unser eigenes Olivenöl, das kann man nicht vergleichen mit den Ölen aus dem Supermarkt in Deutschland. Nasar schleckert hier jeden Tag Olivenöl, manchmal mit einer Priese Meersalz. Hauspferd eben …

Wer aber auch mal gerne für sein Pferd backen möchte, für den haben Nasar und ich eine Backmischung entworfen, Näheres auch bei uns auf der Homepage.

 

tredition: Sie wurden schon von großen Verlagsnamen angeworben. Wie sind die Verlage an Sie herangetreten und was raten Sie anderen Autoren?

Nasar mit Keks

Bild: Nasar hat bei Stephanie Arndt gut lachen! Foto: Holde Schneider

Stephanie Arndt: Der Kontakt kam über so eine Art Talent-Scouts zustande. Ich wurde dann angeschrieben über Email oder direkt angerufen. Es ist sicherlich immer sinnvoll, sich die Angebote einmal vorstellen zu lassen. Wenn es dann zum Vertrag kommt, sollte man für sich prüfen und abwägen, wo die Chancen und Risiken liegen. Es hängt sicherlich auch immer davon ab, welche Ziele man hat. Einen Vertrag bei einem renommierten Verlag zu bekommen, kann schon ein Sprungbrett für einen Autor darstellen. Kann.

Bei mir ist es so, dass ich konkrete Vorstellung habe über mein Buch, z. B. auch ob Bilder erscheinen, wie viele und wo die platziert werden. Bei dem Nasarbuch gibt es natürlich auch Text, aber die Bilder bereichern das Buch eben auch. Mir war es auch wichtig, die Rechte an Nasar nicht zu verlieren. Auch die Präsentation der „Marke Nasar“ ist mir wichtig und das lasse ich mir ungern komplett aus der Hand nehmen. Auch möchte ich keine Verpflichtungen eingehen, solange Nasar dazu Lust hat, machen wir das. Wenn er keine Lust mehr hat, würde ich sofort damit aufhören. Unterstützung bei dem Lektorat hatte ich natürlich auch und war sehr zufrieden. Dafür müsste ich auch nicht bei einem großen Verlag unterschreiben, das kann man selber organisieren und bei der Gelegenheit auch gleich auswählen, mit wem man zusammenarbeiten möchte. Ideen und Inspiration finde ich bei Nasar, auch hier hilft mir ein großer Verlag nicht weiter.

 

tredition: Warum habe Sie sich für die Veröffentlichung über tredition entschieden?

Bei meinem ersten Buch hatte ich den Tipp von einer Druckerei erhalten. Ich recherchierte daraufhin im Internet und entschied mich für tredtion. An dieser Stelle muss ich betonen, dass ich gar keine Vorkenntnisse hatte, mich nicht mit anderen Autoren ausgetauscht hatte, sondern mich zu dem ersten Buch habe überreden lassen und auch vom Selfpublishing keine Ahnung hatte. Ich bin zum tredition-Verlag also mehr zufällig gekommen. Gleich nach der Veröffentlichung von dem ersten Buch bekam ich Angebote von anderen Verlagen, die mich als Autorin unter Vertrag nehmen wollten. Ich hielt das zunächst für einen Scherz. Dann begriff ich, dass das tatsächlich ernst gemeint war.

Nasar auf Freiersfüßen

Bild: Stephanie Arndt mit zwei Prachtexemplaren. Foto: Holde Schneider

Ich entschied mich für den Ullstein-Verlag und unterschrieb einen Autorenvertrag. Nachdem alles etwas „gesackt“ war, fragte ich mich nach dem Mehrwert für die Leser und auch für mich. Ich konnte ihn nicht finden. Beim trediton-Verlag fühle ich mich sehr wohl, ich kann jederzeit anrufen und finde immer ein offenes Ohr, bekomme tolle Unterstützung bei der Medienarbeit und ich kann als Autor das Buch so schreiben, wie ich das will. Volle Freiheiten und trotzdem nie allein. Das ist für mich perfekt. Mir macht es auch Spaß, alle Prozessschritte der Buchentstehung (und das sind viele!) gestalten zu können. Man lernt sehr viel und ist dann auch gesamtverantwortlich. Ich bat den Ullstein-Verlag dann um eine Vertragsauflösung und bekam darauf hin erst einmal ein neues, verbessertes Vertragsangebot. Aber ich entschied mich dagegen und veröffentliche wieder bei tredition. Ich möchte aber an dieser Stelle betonen, dass der Ullstein-Verlag ein sehr seriöser Verlag ist und absolut korrekt mir gegenüber war. Ich sah aber irgendwie nicht den Vorteil und ich liebe meine Freiheit.

tredition: In Ihrem Buch beschreiben Sie auch Nasars Suche nach einer Pferdepartnerin – eine herrlich unterhaltsame Geschichte, bei der wir Tränen gelacht haben. Sind beide noch zusammen?

Stephanie Arndt: Nein, die Flitterwochen dauerten drei Tage, dann war es aus. Nasar wollte wieder ins Haus. Es war nichts zu machen. Ich habe es mir monatelang angeschaut. Nasar interessiert sich einfach nicht ernsthaft für andere Pferde. Egal ob männlich oder weiblich. Seine Ex-Frau lebt jetzt auf einem anderen Hof mit richtigen Pferden zusammen.

 

tredition: Sie leben inzwischen beide in Spanien. Haben Sie die Entscheidung nie bereut? Geht es irgendwann zurück in die Heimat?

Nasar in Spanien

Bild: Stephanie Arndt und Nasar unter der Sonne Spaniens. Foto: Patrick Lux

Stephanie Arndt: Wir haben offiziell unseren ersten Wohnsitz noch in Deutschland. Ich bin in Deutschland u. a. auch Landwirt und habe hier in Spanien rund 50 ha Oliven, Mandeln und Wein-Produktion, die ich gerne noch ausbauen möchte. Alles voll ökologisch. Insofern bin ich eine Art EU-Landwirt, derzeit verstärkt in Spanien tätig. Sicherlich war die Spanien-Reise schon ein Schritt. Ich habe es aber nicht bereut. Man lernt so viel. Über Land, Menschen, Kultur. Natürlich auch sprachlich. Die meisten Spanier sprechen nur Spanisch und hier in Katalonien noch Katalan. Zuweilen sollte man unbedingt reisen, um den Horizont zu erweitern. Ich hinterfragen gerne, ob meine Referenzpunkte noch aktuell sind. Das halte ich für immens wichtig. Man selber verändert sich und die Welt um einen herum allemal. Atemberaubend schnell. Wie lange ich das Experiment Spanien lebe, weiß ich noch nicht, das wird die Zeit zeigen. Ob es dann zurück geht in die Heimat? Vielleicht definiere ich nach der Spanienzeit Heimat anders? Oft denke ich, dass man das nicht so streng trennen sollte. Man kann an vielen Stellen zu Hause sein. Genau so, wie man viele Berufe haben kann. Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß. Gerade das „Grau“ macht für mich den Reiz aus. Den Tieren gefällt es in jedem Falle hier in Spanien super. Immer Sonne, keine nassen Hufe bzw. Pfoten und Freiheit pur. Keine Leine, kein Halsband bzw. Halfter und keine Einzäunung. Es wird schwer werden, für die Tiere etwas adäquates Neues zu finden.

 

tredition: Wie geht Ihr Umfeld mit Ihrem Erfolg um? Gibt es Neider?

Nasar im Haus

Bild: Nasar fühlt sich bei Stephanie Arndt zuhause pudel- oder „pferde“-wohl. Foto: Patrick Lux

Stephanie Arndt: Das ist eine interessante Frage, die habe ich mir eigentlich noch nie gestellt. Bei mir ist das Umfeld eigentlich auch geteilt, das liegt an meinen verschiedenen beruflichen Aktivitäten. In meinem beruflichen Umfeld wissen einige gar nichts von Nasar, die kennen mich nur von der beruflichen Arbeit, dort werden manchmal sämtliche private Sachen außen vor gelassen. In dem beruflichen Umfeld, wo Nasar bekannt ist, wäre es sicherlich nicht passend von Neid zu sprechen. Es ist eher eine nette Anekdote am Rand. In meinem ganz privaten Umfeld kennen natürlich alle Nasar „live und in Farbe“ wie er durch das Haus streift und habe Freude an ihm und seinen Geschichten. Hier gibt es auch keine Neider.

 

tredition: Wie gehen Sie bei Ihrem neuen Buch an das Marketing heran?

Stephanie Arndt: Ich habe beim tedition-Verlag angerufen. 🙂

Einige Journalisten hatten mich im Vorfelde darauf angesprochen und gebeten, Ihnen ein Exemplar zu schicken, weil sie eine Buchvorstellung planen. In der Vergangenheit haben sich die Medienvertreter eigentlich immer bei uns gemeldet, möglicherweise ist es jetzt auch wieder so. Außerdem würde ich gerne wieder einige Lesungen machen. Auf der Lesung präsentiere ich dann auch immer private Bilder von uns und „plaudere aus dem Nähkästchen“ über Nasar. Gerne würde ich auch mal so eine richtige Tour machen, natürlich mit Nasar, um möglichst viele Menschen direkt zu erreichen.

 

tredition: Natürlich wird es hoffentlich für alle Nasar-Fans einen dritten Teil geben, oder?

Stephanie Arndt und Nasar

Bild: Unter der Sonne Spaniens lässt sich ein Drink auch zu zweit gut schmecken. Foto: Marianne Lins, Flensburg

Stephanie Arndt: Ja klar! Ich habe schon mit der Photographin gesprochen, die auch das Titelbild von Band II gemacht hat (Holde Schneider) und habe den Oktober/November als ersten Termin für Photos für Band III ins Auge gefasst.

 

tredition: Gibt es einen essentiellen Tipp, den Sie gerne zukünftigen Schriftstellern weitergeben möchten?

Stephanie Arndt: Ich denke, es ist wie in jedem Bereich im Leben: Man sollte die Sache gerne machen, dann macht man sie auch gut. Am Anfang wäre es bestimmt hilfreich, über Themen zu schreiben, zu denen man eine Beziehung hat oder schon viel erlebt hat. Beispielsweise bot es sich bei mir an, über Nasar im Haus zu schreiben, weil er dort ja seit dem Orkan jeden Tag steht und soviel Inhalt liefert, dass man wahrscheinlich auch 24 Stunden am Tag eine Kamera laufen lassen und ungeschnitten senden kann … Weiterhin vielleicht auch ratsam, erste Texte Freunden und Bekannten zu präsentieren und um ehrliches Feedback zu bitten. Auch der Schreibstil entwickelt sich mit der Zeit. Ich erinnere mich noch gut als ich bei meinem ersten Studiengang meine Promotion schrieb. Ganz stolz gab ich die ersten Seiten ab. Mein Doktorvater hat aus vier Seiten nicht mal eine Seite gemacht. Alle Füllwörter und Sätze, die Inhalt nur wiederholten, rigoros weggestrichen. Seitdem schreibe ich kurze Sätze und meide Füllwörter.

 

tredition: Liebe Frau Arndt, wir danken Ihnen herzlich für das „tierisch“ unterhaltsame Gespräch und wünschen Ihnen und Nasar weiterhin alles Gute!

Merken

buchreport über Kooperation von Schott Music und tredition

Self-Publishing in aller Munde – tredition im buchreportDer Schott Music Verlag startet mit Mit „schott-buch.com“ eine neue Self-Publishing-Plattform für Autorinnen und Autoren von Musikbüchern. Mit dieser neuen Plattform für Musikbücher und das 2015 gelaunchte „Schott Campus“ zeigt sich das Verlagsunternehmen im Bereich Musik führend im Self-Publishing. tredition arbeitet mit dem Verlag als Kooperationspartner für schott-buch.com zusammen.

„Vom Yin und Yang der digitalen Revolution“ auf indie-publishing

Vom Yin und Yang von Jens Thaele

Bild: Cover „Vom Yin und Yang der digitalen Revolution“

indie-publishingDie Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Unternehmenskommunikation

Digitale Revolution – was ist das eigentlich? Was müssen Unternehmensentscheider in Sachen Digitalisierung beachten? Jens Thaele erklärt in seinem Handbuch „Vom Yin und Yang der digitalen Revolution“ praxisnah die richtige Strategie im Umgang mit Technologie. Im funkschau-Expertenkommentar erklärt Jens Thaele, Consultant und Autor des Buches „Vom Yin und Yang der digitalen Revolution“ den digitalen Wandel und fasst die wichtigsten Grundbegriffe und Regeln des Marktes und eine Methodik, wie Sie Ihre ganz persönlichen Anforderungen gewinnbringend umsetzen können, zusammen. Das Self-Publishing-Portal vom buchreport, indie-publishing, widmet dem Autor ein ausführliches Autoreninterview!

e-book-Markt

Ausgeklickt – Ist der e-Book-Hype vorbei?

e-book-Markt

Das e-Book – Große Erwartungen – wenig Erfolg?

Die digitale Plattform readfy für werbefinanziertes kostenloses Lesen wird von der KfW Bankengruppe mit einer Investition von 500.000 Euro finanziert – vermeldete kürzlich das Branchenmagazin Börsenblatt. Diese Finanzspritze soll in Marketingmaßnahmen, in ein werbefreies Bezahlmodel der e-book-Flatrate und den Ausbau des e-Book-Portfolios fließen. Amazon entwickelt unterdessen einen Marktplatz für den Weiterverkauf von ­E-Books. Klare Zeichen in Richtung Zugpferd digitales Leseformat? Gilt es für Autoren also auch, die Weichen in diese Richtung zu stellen und allein auf das e-Book zu setzen? Im Gegenteil – die großen Erwartungen an das e-Book haben sich bislang nicht erfüllt. Es verdichten sich die Anzeichen dafür, dass der große e-Book-Hype vorbei ist …

 

 

Self-Publishing ist viel mehr als die reine e-Book-Veröffentlichung

Self-Publishing wird in der Medienberichterstattung oft vor allem mit der Veröffentlichung eines e-Books gleichgesetzt. Dabei entsteht der Eindruck, dass e-Books weitaus beliebter – und verkaufsträchtiger –  seien als gedruckte Bücher. Eine flächendeckende Distribution für gedruckte Bücher aufzubauen ist sehr aufwändig. Daher bieten viele Self-Publishing-Anbieter nur eBooks an.Für Aufhorchen in der Branche haben aber aktuelle Zahlen des Börsenvereins zum e-Book-Markt gesorgt. Das Branchenmagazin meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem e-Book-Markt.

 

e-book-Studie liefert ernüchternde Zahlen zum e-Book-Markt

Umsatzgrafik Bösenblatt

Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Der Börsenverein hat am 16. Februar vermeldet, dass der Umsatzanteil von e-Books am Publikumsmarkt nur noch leicht steigt. 2015 ist der Umsatzanteil der digitalen Bücher am Publikumsmarkt nur leicht auf 4,5 Prozent gestiegen. 2014 lag der Umsatzanteil bei 4,3 Prozent. Die Kurve ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 4,7% gestiegen. 2014 lag die Steigerungsrate noch bei 7,6%.

Der Anteil der e-Book-Käufer an der Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren lag bei 5,7 %, die Anzahl der e-Book-Käufer am Publikumsmarkt betrug damit 3,9 % – ist damit im Vergleich zu 2014 gleichgeblieben. Stagnation wohin das Auge reicht.

Trotz Medienhype um das e-Book und Investitionen in digitale Verlagsmodelle, bedeuten diese Zahlen, dass der Anteil und die Anzahl der e-Book-Käufer am Publikumsmarkt stagnieren. Nach wie vor liegt außerdem der Anteil der e-Books an den Einnahmen im deutschen Buchmarkt im einstelligen Bereich.  Von einer Substitution des Print-Formats durch das e-Book keine Rede, auch ist es dem e-Book nicht gelungen, Wachstumszahlen im Buchhandel anzukurbeln.

Ein Trend setzt sich fort …

Der Trend, der sich verfestigt: Die Titelzahlen verfügbarer e-Books sowie der e-Book-Absatz (60,16 Mio. Ex. 2014-2015) nehmen zu, aufgrund niedriger Verkaufspreise und Flatrate-Modelle wächst aber der Gesamtumsatz mit e-Books nicht so stark wie Titelzahl und Absatz. Auf jedes e-Book wird deshalb künftig immer weniger Umsatz entfallen. Dies gilt umso mehr für den Self-Publishing-Markt, da die Preisbereitschaft sowie das Verkaufspreisniveau hier noch niedriger liegen als bei Titeln aus traditionellen Verlagen.

Eine Analyse des e-Book-Dienstleisters readbox, der für große Verlage ebenso wie für Self-Publishing-Dienstleister e-Books produziert und vertreibt, hat zudem gezeigt, dass sich ein e-Book in Deutschland pro Jahr im Schnitt nicht mehr als rund 26 Mal verkauft. Kalkuliert man die die neidrigen Verkaufspreise für e-Books in die Rechnung mit ein, wird offensichtlich, dass der Verdienst für den Autor hier nur äußerst mager ausfällt.

Flatrate-Modelle, Leih- und Secondhandmodelle verschärfen die Lage

Wir kennen Flatrate-Modelle vor allem aus dem Bereich Demand-Fernsehen. Mittlerweile gibt es auch einige Modelle im Buchmmarkt. readfye, Skoobe oder  KindleUnlimited  sind hier zu nennen. Diese Anbietet haben Flatratemodelle auch für das Bücherlesen, insbesondere für e-Book-Formate eingeführt.

Die Krux dabei ist, Lese-Flatrates steigern zwar die Aufmerksamkeit für Bücher, aber fördern auch die Entwichlung, dass durch solche Flatmodelle insgesamt weniger Verkäufe eines Titels getätigt werden. Der Umsatz stagniert oder sinkt. Weiter zuspitzen könnte sich die Lage durch die Einführung sogenannter Leihmodelle oder Weiterverkauf von gebrauchten e-Books, wie jüngst von Amazon geplant.

Konsequenzen für Autoren

Das e-book hat sich bislang nicht als der Heilsbringer entpuppt, für den es lange gehalten wurde. Welche Konsequenz gilt es daraus zu ziehen? Die Veröffentlichung des eigenen Buches allein als digitales Format ist zu wenig. Das eigene Buch sollten Self-Publisher nicht allein als e-Book, sondern immer in allen drei Formaten (Print und e-Book) veröffentlichen, um sich keine Umsatzpotenziale und Leser selbst wegzunehmen.

Bei tredition machen wir es Ihnen sehr einfach: Sie können ein e-Book, Taschenbuch und Hardcover in einem Veröffentlichungsschritt ohne Mehrkosten veröffentlichen.

 

Blickwinkel Autoren

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren – „Was schreiben und lesen Sie gerade?“

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren - "Was schreiben und lesen Sie gerade?"

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren – „Was schreiben und lesen Sie gerade?“

Viele erfolgreiche tredition-Autoren und Autorinnen haben unserer Redaktion bereits Rede und Antwort gestanden und mit uns über die eigene Buchveröffentlichung, über Self-Publishing oder eigene Marketingaktionen gesprochen. Meist stellen wir dabei die Fragen. Gern möchten wir den Spieß jetzt einmal herumdrehen und die Autoren aus der eigenen Perspektive berichten lassen.

Dazu haben wir einige unserer Autoren/innen gebeten, über sich, die eigenen Bücher und die aktuelle Lieblingslektüre zu sprechen, frei nach dem Motto: „Was schreiben und lesen Sie gerade?“ Denn das, was wir lesen, bestimmt auch unser Denken und Schreiben …

Wir hoffen, dass diese unterhaltsamen (Selbst-)Portraits Sie dazu anregen, den einen oder anderen Autoren oder ein Buch für sich zu entdecken – oder uns Ihre Lieblingslektüre mitzuteilen!

 

Die Autorin

Bild: Autorin Natalie Wintermantel

„1978 erblickte ich in einem kleinen Dorf Engels (Kasachstan) das Licht der Welt. Die Kindheit verbrachte ich in Zentralasien – im warmen Land Usbekistan. Im Alter von 13 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Deutschland um. Heute berate ich psychologisch und coache systemisch sowohl selbständige und angestellte Berufstätige als auch Privatpersonen. Darüber hinaus schreibe ich gerne Kolumnen zu den psychologischen Alltags-Themen. Ich liebe Yoga und joggen, kochen, Musik-Konzerte und Reisen. Seit neun Jahren lebe ich glücklich in der multikulturellen Stadt Frankfurt mit meinem Mann und Kater Garfield.“

Das Buch

SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM,

 

„Mein Buch ‚Schnecken sind nicht langsam‘ ist ein Sachbuch für die an Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung interessierten Laien, das in den Bereich ‚Ratgeber‘ eingeordnet werden kann. Das Buch bietet Hilfestellung auf dem spannenden Weg zu sich selbst. Es ist eine Art Lebenshilfe-Ratgeber. In jeder Buchhandlung wird man eine unzählige Menge an Büchern dieser Art finden. Dennoch verspürte ich einen inneren Ruf, ein eigenes Buch zu schreiben und meine Erfahrungen und Wissen zu teilen.

Ich beschreibe darin zum einen meine persönlichen Sichtweisen auf die wichtigen Themen des Lebens, in der Hoffnung, dass sie anderen Menschen als Impulse dienen mögen, falls sie gerade auf der Suche nach „Antworten“ sind, um das eigene Leben entspannter, freudvoller und interessanter zu gestalten. Weiterhin wünsche ich mir, dass Menschen sich beim Lesen und durch das Beantworten der im Buch enthaltenen zahlreichen Fragen auf die Entdeckungsreise zu sich selbst begeben, sich dadurch eventuell selbst ein wenig näher kommen. Warum ist es so wichtig, dass wir uns selbst mit allen Stärken und Schwächen mögen und lieben lernen? Wenn Menschen sich selbst kennen und lieben, dann sind sie eher bereit, andere so wie sie sind, zu akzeptieren und dadurch tragen sie in ihrer kleinen Welt zum Frieden bei.

Mein Buch ist dabei eigenwillig dargestellt: Es beinhaltet Gedichte, Zitate, Landschafts-Tuschzeichnungen, Fragen, kleine Geschichten aus dem Coaching- und Beratungsalltag, persönliche Berichte und viele Inhalte, die zwischen den Zeilen vom Leser erspürt werden können. Ich habe versucht, die ernsten Lebensthemen in sehr einfacher und gut verständlicher Sprache zu behandeln und einige praktische Impulse an die Hand zu geben.“

Die Lieblingslektüre

„Aktuell lese ich das Buch von Eckhart TolleEine neue Erde‘ Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung. Ansonsten lese ich gerne Biografien, Bücher aus den Bereichen ‚Gesund leben und essen‘, ‚Persönlichkeitsentwicklung‘ und ‚Beziehungen‘, aber auch Reiseberichte. Auch lese ich regelmäßig aus den Zitate-Sammlungen positive Gedanken für den Tag.“

 

 

Der Autor

 

Terence Horn

Bild: Autor Terence Horn

„Ich wurde in Marktheidenfeld, Unterfranken, geboren und lebe heute mit meiner Familie in Stuttgart. Neben meinem Debütroman schreibe ich Kurzgeschichten, Zitate und Gedichte, die ihr auf meiner Homepage finden könnt. Nach der Lektüre von ‚Betty Blue‘ stand für mich fest, dass ich selbst zur Feder greife, doch es dauerte noch einige Zeit, bis Ende Dezember 2015 dann endlich der große Augenblick kam. Mein erster Roman ‚Lucia – Mein liebster Wahnsinn‘ war im Buchhandel erhältlich. Nach meiner heutigen Situation befragt: Ich mach so das Übliche: Design, Werbung, Marketing … und abends schreib ich an meinen Sachen. Mein Leben ist unorganisiert und unlogisch, aber das heißt ja nicht, dass es nicht funktioniert.“

Das Buch

Lucia - Mein liebster Wahnsinn

Bild: Cover „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“

„Mein Debütroman handelt vom Erwachsenwerden und dem schwierigen Weg dahin. Genauer gesagt, von Jugendlichen, die Blödsinn machen, unendlich viel Blödsinn. Und natürlich auch von der Liebe zu Lucia. Dieses verrückte, unendlich gutaussehende Mädchen … Auf dem Blog zum Buch ‚Lucia – Mein liebster Wahnsinn‘ findet ihr alle News zu meinem Debüt.“

Die Lieblingslektüre

„Mit ‚Betty Blue‘ von Philippe Djian fing alles an“, erklärt Terence Horn. „Dieses Buch war endlich mal was Neues. Ein tragisch schöner Roman, den ich glaubte, der eben nicht so abgehoben daher kam und deren Sprache leicht zu verstehen war. Betty Blue ist die Geschichte eines verkappten Schriftstellers und eben dieser Betty. Ein verrücktes Mädchen, das den Ärger geradezu magisch anzieht. Traurig aber auch heiter und mit einer nervösen Spannung verbindet Philippe Djian französische Leichtigkeit mit jeder Menge Unverschämtheit.“

 

Die Autorin

Kirstin Höfer

Bild: Autorin Kirstin Höfer © Sascha Ditscher, Pressefotograph

Ich wurde 1964 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Schon als kleines Kind, liebte ich Tiere und ganz besonders Hunde. Als 12-Jährige fing ich nach der Schule an bei unserem Tierarzt zu jobben. Dort absolvierte ich später auch eine Lehre als Tierarzthelferin, machte dann ein Praktikum in einem Zoo und fing schließlich als Tierpflegerin im Darmstädter Tierheim an, das ich auch viele Jahre leitete. Mittlerweile leite ich das Tierheim Koblenz. Mein Beruf ist meine Berufung. Zwar gibt es viele Momente bei meiner Arbeit, die mich wütend und unsagbar traurig machen, aber in der Summe überwiegen die vielen kleinen und großen Glücksmomente, die mir immer wieder bestätigen: Ja! Es lohnt sich. Das kann für manchen, der dies hört einen Kleinigkeit sein; etwa wenn ein „bissiger“ Hund plötzlich, nach einer langsamen Annäherung mich endlich zutraulich mit der Schnauze anstupst, oder aber wenn für einen alten, kranken Hund die richtige Familie gefunden wird, in der er seine letzten Jahre zufrieden und geborgen verleben kann, oder aber, wenn wir im Tierheim eine größere Spende bekommen, die unser Überleben sichert.

Viele Tierheim stehen heute finanziell mit dem Rücken an der Wand und wir sind jeden Tag gefordert, durch Ideen und Öffentlichkeitsarbeit unsere Betriebskosten für Gehälter, Unterbringung der Tiere, Tierarztkosten, Instandhaltungsarbeiten, größere Anschaffungen usw aufzubringen. Über unsere Tiere schreibe ich schon immer: ich muss schließlich jedes Tier beurteilen und sein Profil auf unserer Website einstellen. Eine zeitlang „schrieb“ auch ein Hund auf unserer Website eine Kolumne…bis ich schließlich Rico traf und von ihm handelt mein erstes Buch.

Das Buch

Chefsachen

Bild: Cover „Chefsachen“

In dem Buch kommt der Hund Rico zu Wort. Ein sogenannter Schattenhund und „schwerer Junge“, der schon viele Jahre im Tierheim „saß“. Ein grimmiger Kerl, unverstanden, abgeschoben – vergessen, nur notdürftig versorgt mit chronischem Ohrleiden (jeder der einmal eine Mittelohrentzündung hatte, weiß wie verzweifelt und auch aggressiv einen diese permanenten Schmerzen machen können.) Und da gab es diesen magischen Moment, als mir dieser alte Grantler sein Vertrauen und seine Freundschaft schenkte. Obwohl ich schon sehr viele Hunde in meinem Leben getroffen habe, muss ich sagen, dass mich kaum ein anderer Hund so nachhaltig beeindruckt hat, wie Rico. Jeden Abend bin ich zu Rico gegangen und für mich war dieses Feierabendgespräch so etwas wie ein „Runterkommen“, den Tag Revue passieren lassen mit all seinen Höhen und Tiefen. Ricos Ruhe und Gelassenheit zu spüren, war für mich wie eine Art Seelenyoga. Ich habe von diesem Hund so ungeheuer viel gelernt, was ich gerne weitergeben wollte und so habe ich abends zu Hause bei Facebook Ricos Tag erzählt. Dieser Blog wurde in der Facebook-Gemeinde „Ricos Sandmännchen Geschichten“ genannt. Hatte ich einmal keine Zeit, wurden die Geschichten angemahnt. Was macht die Geschichten nun so besonders, dass die Fans unbedingt dieses Buch wollten? Ich bin kein Literaturprofessor, meine Sprache ist einfach, manchmal schnoddrig, aber es kommt von Herzen und das ist es, was die Menschen gemerkt haben.

Gleichzeitig ist mir Humor sehr wichtig und ich habe mich oft gefragt, was ein Hund wohl von diesen seltsamen Dingen hält, die Menschen so machen. Was denkt ein Hund, wenn er einen Bagger in einer matschigen Baugrube herumfahren sieht? Was empfindet er, wenn er beim Gassigehen die unterschiedlichsten Gerüche aufnimmt? Klar! „Synapsenfasching!“, sagt Rico, wenn es aus einem Loch nach Maus oder an der Mosel nach totem Fisch riecht.

Humor und Gedanken, die von Herzen kommen, das ist es was die Facebook-Leser berührt. Rico war immer noch Rico. Dem konnte niemand zu nahe treten, aber seinen Zauber und seine Einzigartigkeit, die konnte ich den Menschen nahe bringen. Rico lebt nicht mehr und er wird nicht nur von mir schmerzlich vermisst, sondern auch von allen seinen Fans bei Facebook. Für Rico und für alle anderen unverstandenen Schattenhunde in den deutschen Tierheimen habe ich dieses Buch geschrieben. Mein Autorenhonorar kommt in voller Höhe dem Tierheim Koblenz zugute.

Die Lieblingslektüre

Ich habe einige Lieblingsautoren, wie Susanne Fröhlich, Ildiko von Kürty, Hera Lind … Schriftsteller, die einen humorvollen Schreibstil und eine witzige und originelle Ausdrucksweise, haben lese ich am Liebsten. Ganz besonders sprechen mich aber auch die Liedtexte von Reinhard Mey an, die manchmal bissig, ironisch aber auch ungemein berührend sein können. Er ist für mich einer der ganz großen Balladenschreiber, der den Zeitgeist trifft und kein Blatt vor den Mund nimmt.

Die Autorin

Bild: Autorin Sandra Diepenbrock

„Ich – Sandra Diepenbrock – wuchs auf im herrlich platten Westfalen zwischen vielen Kühen und noch mehr Windrädern. Inspiriert von meiner eigenen Zeit in New York und motiviert durch eine Lernblockade im Studium schrieb ich meinen ersten Roman: ‚Knalleffekt‘. Frei nach dem Motto ‚Pro Krise ein Buch‘ folgten dann ‚Storys‘ und weitere Ideen für eine Fortsetzung der Geschichte von Lara Wagenfeld. Heute lebe ich mein Leben seit über 15 Jahren im Frankfurter Raum, freue mich an meiner kleinen Familie und genieße jeden Tag, an dem ich Schreiben darf.“

Die Bücher

Storys von Sandra Diepenbrock

Bild: Cover „STORYS“

„‚STORYS‘ erzählt wahre Märchen über Pretty Women oder Rocky Balboa von Nebenan. Lesen und erfreuen sie sich daran, wie oftmals eben doch alles wieder gut werden kann – und das nicht nur in Hollywood. Mein Buch enthält 12 Geschichten über echte Menschen, die echt so passiert sind. Es sind echte Krisen und es gibt immer ein echtes Happy End, weil das Leben selbst eben doch immer noch die schönsten Geschichten schreibt …“

Knalleffekt

Bild: Cover „KNALLEFFEKT“

„In meinem Buch „KNALLEFFEKT“ reisen wir mit meiner sympathischen Protagonistin von Borghorst nach New York und erleben dort Sightseeing einmal ganz anders. Ich erzähle darin eine Geschichte à la ‚Arme Millionäre‘, die beschreibt, wie man, wenn man alles verliert doch irgendwie alles gewinnen kann. ‚KNALLEFFEKT‘ ist ein herrlich kurzweiliger Wellness-Roman mit viel Liebe, Sex-and-the-city-Flair und einem wundervollen Happy End :).“

Die Lieblingslektüre

„Das ist der ‚Der halbe Mann‘ von Florian Sitzmann. Ich liebe einfach Geschichten von Menschen, die ihr Leben anpacken, die etwas tun und dem Schicksal mutig entgegenstapfen. Florian Sitzmann ist so Jemand! Seinen 16. Geburtstag erlebte er im Krankenhaus mit der Nachricht: ‚Ihre Beine waren leider nicht mehr zu retten, tut uns sehr leid!‘ Ein schwerer Motorradunfall und ein Junge, der sich davon einfach nicht unterkriegen lässt. Ein Cabrio und viele Rennwettbewerbe später, an denen er gemeinsam mit seinem Freund teilnimmt, ist aus ihm ein starker und charismatischer Mann geworden. Es macht einfach Spaß, seine Bücher zu lesen oder ihn in einer Talkshow zu sehen und zu hören. Inspiriert, dankbar und froh ist man nach dieser locker flockig geschriebenen Lektüre!“

 

 

Der Autor

Nathan C. Marus

Bild: Autor Nathan C. Marus

„Im Jahr 1978 durfte ich im ländlichen Schleswig-Holstein damit beginnen unsere Welt zu erkunden, um schnell festzustellen, dass sie ganz schön langweilig sein kann. Nachdem ich auch noch erkennen musste, dass Nekromantie und Schwertkampf keine möglichen Studienfächer sind, entschied ich mich wegen der offensichtlichen Nähe zur Alchemie für die Biochemie, um ein paar Jahre später in organischer Chemie zu promovieren. Zwischendurch überbrückte ich die Überdosis Realität mit sich wiederholenden Eskapismen in das klassische Rollenspiel, entwickelte sogar ein eigenes System bzw. Universum und widmete mich schließlich gänzlich dem Storytelling … Jetzt ist er da mein Debütroman ‚Die Träne des Fressers‘!“

Das Buch

Bild: Cover „Die Träne des Fressers“

“ In “Die Träne des Fressers‘ präsentiere ich packende Unterhaltungslektüre für erwachsene Leser über eine fantastische Welt voller Feen, Zauberei, düsterer Wesen und gewaltiger Schlachten. Das Buch ist eigentlich aus mehreren Negativerlebnissen geboren. Ich habe Fantasy-Romane gelesen und dachte oft ‚Warum macht es der Autor nicht so! Das wäre viel besser!‘. Also habe ich die Tastatur selbst in die Hand genommen, denn nur Meckern ohne eigenen Gegenvorschlag geht nicht. Dabei war für mich von Bedeutung, etwas weniger Vorhersehbares aus einer Kombination von klassischer Fantasy gemischt mit neuen Ideen zu erschaffen. Ich gebe großen Einblick in die Gedanken meiner Hauptfiguren und versuche Füller, überbordende Beschreibungen von Lokalitäten und Trivialitäten so gering wie möglich zu halten.“

Die Lieblingslektüre

„Ich gebe es zu … ich mag es düster! Im Moment lese und liebe ich die Artus-Chroniken von Bernard Cornwell. Ich mag seinen realistischen, aber nicht sadistischen Schreibstil. Es ist eine dunkle, mittelalterliche Welt voller Grausamkeiten, Verrat und einem Schuss Magie, die manchmal Scharlatanerie, dann aber plötzlich wieder echt ist. Der Protagonist sehnt sich in dieser desillusionierenden Welt nach dem gerechten Weltbild seines Königs und versucht es zusammen mit ihm zur neuen Realität Englands zu machen. Vom ersten Satz an ist klar, dass dieses Unterfangen scheitern muss, aber trotzdem ist das Buch deswegen nicht langweilig, sondern man leidet mit und freut sich über jeden unwahrscheinlichen Sieg und Lichtblick, den der Autor zulässt. Drei tolle Bücher und alle auf dem gleichen hohen Niveau!“

 

Die Autorin

Nathalie Berude-Scott

Bild: Autorin Nathalie Berude-Scott

„Wer bin ich?

Ich habe den leidenschaftlichen Glauben daran, dass das, was uns als Menschen wirklich ausmacht, das Menschliche ist: die Fähigkeit, uns selbst und andere zu lieben. Das große Glück, Fehler machen zu können und uns und anderen verzeihen zu können. Starke Gefühle aller Art haben zu können. Und individuell zu sein.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie unterstütze ich in meiner Praxis und in Workshops/Seminarreihen Menschen dabei, wieder den Weg zu sich [SELBST] zu beschreiten und Stolz auf ihre Individualität und Menschlichkeit zu entwickeln. Das Ziel dabei ist niemals, massenkonform zu funktionieren. Das Ziel ist, sich selbst kennenzulernen und sich anzunehmen.“

Das Buch

Betriebsgeheimnis Kind

Bild: Cover „Betriebsgeheimnis Kind“

„Damit wären wir bei: was ist mein Buch?

Es ist ein als Ratgeber gelistetes Sachbuch, das aber kein Ratgeber sein will, sondern sich als Denkanstoß versteht.
Mein Buch gibt keine Erziehungsempfehlungen, sondern es liefert Informationen, die Leser in die Lage versetzen, sich ein eigenes Bild von der Wirkung des eigenen Verhaltens auf die kindliche Psyche zu machen. Ganz nebenbei ermöglicht es ihm einen Blick in den Spiegel, auf sein eigenes [SELBST], und der Leser beginnt plötzlich, sich zu reflektieren. Das passiert übrigens auch, wenn Menschen ohne Nachwuchs im Buch lesen, denn auch diese waren mal Kind und erkennen möglicherweise die Folgen der eigenen Erziehung plötzlich an sich wieder. Oft ist das der Beginn eines besseren [SELBST]Verständnis.“

Die Lieblingslektüre

„Und welche Literatur empfehle ich?

Überwiegend leicht verständlich, unterhaltsam und mit sehr großem Denkanstoß-Potential ist der Klassiker ‚Anleitung zum Unglücklichsein‘ von Paul Watzlawick, einem bedeutenden Psychologen, der zudem auch noch ein guter Autor war. Ein guter Einstieg in die Reflexionsarbeit.

Noch immer aktuell ist Aldous HuxleysSchöne neue Welt‘. Dieses Buch, das ich erstmals in der Schule gelesen habe, hat meine Wertschätzung des Menschlichen verstärkt, denn die darin beschriebene Gesellschaft ist überwiegend frei von typischen, menschlichen Attributen. Die zeitgenössische Wiedergeburt des Klassikers ist dann der aktuelle Bestseller ‚Der Circle‘. Beide Romane sollten uns eine Warnung sein und uns die Wichtigkeit der Individualität vor Augen führen!“

 

 

Der Autor

Thomas Diener

Bild: Autor Thomas Diener

„Ich bin Coach, Supervisor und Laufbahnberater mit über 20 Jahren Beratungserfahrung. Mein Kernthema ist die (co-kreative) Gestaltung von Zukunft. Folgerichtig bin ich auch als Moderator von Zukunftswerkstätten, Future – Search – Konferenzen, Strategieworkshops und als Social Entrepreneur tätig. 1995 gewann ich den Förderpreis für innovative Ideen im Sozialbereich der Stadt Zürich und mehrere Preise mit Projekten gegen die Arbeitslosigkeit. Speziell für die individuelle Zielfindung entwickelte ich den Methodenmix ‚Berufs- und Lebensnavigation‘ den ich seit über 5 Jahren in verschiedenen Ländern und Hochschulen unterrichte.“

Das Buch

Tu, was du wirklich, wirklich willst

Bild: Cover „Tu, was du wirklich, wirklich willst“

„Als Coach und Laufbahnberater mache ich täglich die Erfahrung, dass Zeiten der Neuorientierung verunsichern. Viele Menschen fühlen sich als Spielball wirtschaftlicher Entwicklungen. Ihre echten Gefühle, Träume und Visionen bleiben so in den Entscheidungen ihres Berufslebens unberücksichtigt. Begeben wir uns jedoch auf die Suche nach dem, was wir wirklich, wirklich wollen, werden wir Phasen der Hoffnungslosigkeit erleben, wir werden mit Ahnungen, Bildern und Sehnsüchten konfrontiert. Wir werden in Auseinandersetzungen verstrickt und stehen Hindernissen gegenüber.

Auf diesem schwierigen Weg brauchen wir Navigationshilfe. Bilder und Parabeln haben in vielen Kulturen die Funktion, eine Richtung zu weisen und in schwierigen Phasen Trost zu spenden. Aber welche Geschichten passen zum Thema der beruflichen Veränderung? Eine Metapher, die sehr gut auf den Prozess der Berufs- und Lebensnavigation passt, ist der alchemistische Prozess, wie er aus vielen Schriften und Parabeln des Mittelalters überliefert wird. Mein Wunsch war es, in einem Buch diesen Prozess in literarischer Form zu beschreiben und dabei die Leserinnen und Leser Schritt für Schritt auf ihrem Weg zu einer befriedigenden beruflichen Zukunft zu begleiten.“

Die Lieblingslektüre

„Von Lieblingslektüre zu reden finde ich schwierig. Zu breit sind meine Interessen und zu verschieden die Stimmungen und Gelegenheiten, die mich zum Lesen bringen. Wen ich Zeit habe, vertiefe ich mich gerne in Fachbücher, die in einem meiner Interessegebiet in die Tiefe gehen, die langsam gelesen und mit viel Nachdenken zwischen den Kapiteln verdaut werden müssen. Im Moment meist soziologische Klassiker wie Michel Foucault, Alain Ehrenberg oder Bruno Latour.

Zum Ausspannen liebe ich absurde unterhaltsame und lustige Geschichten von Autoren wie Jonas Jonasson (Die Analphabetin, die rechnen konnte / Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand) oder auch älteren wie Marc Twain (The Humorous Short Stories). Wenn sie vom Autor gesprochen werden, auch sehr gerne als Hörbücher (Wladimir Kaminer: Es gab keinen Sex im Sozialismus, Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken)

Zur Entspannungsliteratur gehören für mich auch poetische Geschichten, sowie echte oder fiktive Reiseliteratur wie Alex Capus (Reisen im Licht der Sterne) Blaise Cendrars (Der neue Schutzpatron der Flieger) oder Nicolas Bouvier (Die Erfahrung der Welt).

Dann liebe ich berührende authentische Geschichten aus dem Alltag von Menschen am Rande. Wie zum Beispiel das Buch des Züricher Geriaters Christoph Held (Wird heute ein guter Tag sein? Erzählungen aus dem Pflegeheim).“

 

Der Autor

ingoamericano

Bild: Autor ingoamericano

 

ingoamericano. Der Name steht für ein Kind der frühen 70-er mit saarländischer Schulbildung, das bereits in der dritten Klasse die Karte beim Luftballonwettbewerb fast korrekt mit seinem Namen ausfüllte. Schriftstellerische Ambitionen beschränkten sich danach auf das Teenie gemäße Verfassen depressiver Tagebuchgedichte. Als desorientierter Kommunikationswissenschaftler der GHS Essen erlernte ich die Kunst des Fakirs und Feuerspuckens. Nachdem diese Kleinkunstkarriere verpuffte, verdingte ich mich als abgebrannter ingoamericano in Werbeagenturen und Marketingabteilungen. Besser spät als nie ‑ hier wurde mein Schreibtalent entdeckt. Und mit Anfang 30 in München begann meine Karriere als Journalist, Autor und Texter für Werbung und Unternehmen. Durch- statt ausbrennen ist meine jetzige Lebensphilosophie: Zwischen 2011 und 2016 habe ich ausführlich Südamerika mit Bus und Rucksack bereist. Die traum-artigen Erlebnisse habe ich in meinem ersten Buch „Buenos Días Südamerika!“ aufgearbeit. Das nächste Buchprojekt ist ein Reisewerk und danach möchte ich mich an die Fiktion heranwagen. Alles mit dem Ziel, noch reicher im Geist und Säckel zu werden.

 

Das Buch

Buenosdias Südamerika

Bild: Cover „Buenos Diás, Südamerika!“

„Friedhöfe statt Foodporn“. Meine Grundeinstellung zum Reisen kann ich kaum besser auf den Punkt bringen. Ich toure in Südamerika im und abseits des Mainstream und erzähle davon in meinem Reiselesebuch „Buenos Días, Südamerika!“. Es ist eine Art Touri-Kreuzzug quer durch den Teilkontinent in sieben Länder: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru und als Zugabe ein paar Grenzorte in Uruguay, Venezuela und Paraguay. Was die meisten meiner Leser schätzen ist meine leichte (Selbst)Ironie verbunden mit erlebten Informationen. Humor ist Geschmackssache, aber ich habe nun mal meine eigene Sicht auf Reisekollegen, Einheimische und Sehenswürdigkeiten. Pointierte Kurzgeschichten sind mein Metier. Seitenabhandlungen über Alltagsvorgänge findet man im Buch ebenso wenig wie marktschreierisch-künstliche erfundene Spannungsbögen zu Südamerika. Ganz im Gegenteil: Ich verfolge das ernsthafte Anliegen, gegen die europäische und deutsche Überheblichkeit und das Medienklischeedenken – Strand, Inkas, Seuchen, Gewalt – bezüglich des Kontinents anzuschreiben.

Die Welt ist schön. Ich will, dass der Leser in meinem Buch Freude spürt. Eine amerikanische Reisefreundin sagte mal zu mir: „Du erinnerst mich an einen Freund. Nicht, weil Du auch eine Glatze hast. Du strahlst Glück aus.“ Dieses Glück verursachende Erlebnisse schildere ich natürlich auch in meinem Buch: Im Wasser tanzende Pinguine vor Galapagos, das Wandern auf den Tafelbergen der brasilianischen Chapada Diamantina. Das Mountainbiken an Ecuadors höchstem Berg Chimborazo. Der Moped-Ritt durch die kolumbianische Tatacoa-Wüste. Und ja: auch auf dem Machu Picchu war es beeindruckend und die Lebenslust und mein Sambakostüm in Rio unvergesslich. Und doch weiß ich: Die glücklichsten Reisemomente sind gar nicht die weltberühmten Orte zum Angeben – sie finden oft an unbekannten Orten statt und gehören einem allein.

Reisetipps. Im Buch besuche ich über 50 bekannte und unbekannte Orte. Der Leser kann sich eine Reiseroute zusammenstellen, präsentiert anhand Hunderter Sehenswürdigkeiten und Touren. 36 Farbbilder schmücken die Seiten – leider nicht immer direkt beim jeweiligen Reisebericht. Das war einfach eine Kostenfrage. Deshalb gibt es weitere Fotogalerien zu den Stationen auf meiner Webseite www.ingoamericano.com Ich wollte keinen klassischen Reiseführer erstellen, da ist Lonely Planet ohnehin unschlagbar. Ich würde sagen, ich verfasse Porträts von Land und Leuten wie Kurzgeschichten, mit populärwissenschaftlichen Anspruch und Tourentipps. Gute Reise!

 

Die Lieblingslektüre

Louise Erdrichs ‚Der Club der singenden Metzger‘. Man könnte mir vorwerfen, das ganze große Risiko bin ich mit dem Lesen des Romans der US-Amerikanerin Louise Erdrich nicht eingegangen. Denn ich liebe Auswanderergeschichten um die Jahrhundertwende – ab nach Amerika –, ich liebe Familienchroniken und der deutsche Historienanklang macht die Story für mich noch interessanter. Das rund 35 Jahre umfassende Geschichts- und Familienpanorama rund um die Metzgerei Waldvogel gefällt mir vor allem aufgrund des Aufbruchthemas und der ausgefeilten Charaktere. Von denen hat jeder gute und schlechte Seiten, Macken und viele davon sind liebenswert.

Worum geht es im Buch? Nach Durchleben der Schrecken des 1. Weltkrieges heiratet Metzgermeister Fidelis Waldvogel seine Eva, die schwangere Braut eines gefallenen Kriegskameraden. Zu Dritt, Sohn Markus ist geboren, und mit einem Koffer voller Würste wandert die junge Familie nach Amerika aus. Dort gründet Waldvogel in der Kleinstadt Argus, North Dakota, ein Metzgergeschäft, eine größere Familie und einen Gesangverein – so wie er es aus Deutschland kannte. Als die Artistin Delphine auftaucht und Evas beste Freundin wird, startet das Kleinstadt-Abenteuer richtig. Delphine, in einen unerreichbaren Seelenverwandten Künstler verliebt, ist die Protagonistin zum mitfreuen und mitleiden. Eine gute Seele, die auch Fehler begeht und nach und nach zum Mittelpunkt in Fidelis Leben wird.

Alkoholsucht, unglückliche Liebe, ein paar Tote, die böse Tante, ein skurriles Bestattungsunternehmen, etwas nordamerikanische Indianerkultur, eine überraschenden Mörderin – es ist thematisch ziemlich viel los und klingt fast nach Soap. Davon merke ich beim Lesen jedoch nichts. Der Schreibstil von Erdrich ist sehr harmonisch, fast unspektakulär, mal elegische Landschaften, dann wieder handfeste Dialoge. Mich holt die Sprache ab. Ich fühle mich als Leser den Personen sehr nahe und voll in die Gesellschaft von Argus integriert. Sehr gefallen mir die Rückblenden in vergangene Zeiten, wenn überraschende Familiengeheimnisse gelüftet werden, die heutiges Verhalten erklären und neue Beziehungsgeflechte aufleben lassen. Vom Titel sollte man ich übrigens nicht täuschen lassen: Um singende Metzger geht es in diesem Wohlfühlbuch kaum.

 

 

Der Autor

Bild: Autor Mike Mettke

Bild: Autor Mike Mettke

„Ich bin 1964 in Dresden geboren und in der Lausitz (Brandenburg) aufgewachsen, wo ich auch mein Studium der Pädagogik (Deutsch/Englisch) und Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin absolviert habe. Nach dem Fall der Mauer ging ich auf Reisen und Expeditionen in mehr als 80 Länder auf 5 Kontinenten. In den 1990er Jahren habe ich Multivisions-Shows gemeinsam mit Kai-Uwe-Küchler produziert und aufgeführt, u.a. über Patagonien, Feuerland, Osterinsel, Ecuador/Galapagos, Nepal und das südliche Afrika. Das Konzept: Gesamtkunstwerke aus Bildern, Musik und poetischen Texten. Gegenwärtig lebe, arbeite und schreibe ich in Berlin und Drahendorf (Brandenburg). Im Brotberuf bin ich derzeit in Teilzeit als Lehrer tätig.“

Das Buch

Bis alles Schatten wird

Bild: Cover „Bis alles Schatten wird“

„Mein Buch ist Familien- und Liebesgeschichte und zugleich ein Abenteuerroman, dessen Hauptschauplätze die sorbisch geprägte Niederlausitz und das südliche Afrika sind. Ein Kriegsfotograf kehrt in seine alte Heimat zurück, wo sein Vater im Sterben liegt. Den alten Mann bedrückt eine alte Schuld, die er als Wehrmachtsoffizier in den letzten Kriegstagen zu verantworten hatte. Zugleich belastet ihn das ungeklärte Verhältnis zu seinem Sohn. In gemeinsamen Gesprächen versuchen sie, sich der Vergangenheit zu stellen, um Frieden zu finden. Auf dem Hof des Vaters lernt der Sohn eine ebenso rätselhafte wie faszinierende Frau kennen, in die er sich verliebt. Der Vater stirbt. Der Sohn plant einen Neubeginn und nimmt einen ungefährlich scheinenden Reportage-Auftrag ins südliche Afrika an. Die Liebe seines Lebens soll ihn begleiten. Doch was als friedliche Reise gedacht ist, wird zu einer Reise ins ‚Herz der Finsternis‘, in der sich die Frage der Schuld mit umgekehrten Vorzeichen neu stellt …“

Die Lieblingslektüre

„Mein literarischer Geschmack ist sehr von der amerikanischen Literatur geprägt. Ihre über alle Moden hinweg realistische Erzählweise hat es mir angetan. Show, don’t tell. Zeigen, nicht behaupten. Dem Leser überlassen, was er denken will, und nicht moralisieren. Den Leser ernstnehmen. Die literarischen Stilmittel dem Stoff und der Geschichte unterordnen und nicht die eigene angenommene Kunstfertigkeit zu einem ‚intellektuellen Hindernisparcours‘ aufbauen. Einfach versuchen, eine gute Geschichte in einer klaren und ‚abgespeckten‘ Sprache zu erzählen … Am Anfang begeisterte mich vor allem Ernest Hemingway mit seiner gewiss mythisch überhöhten Verbindung von Leben und Schreiben. Das hatte durchaus tragische Züge. Erst schrieb er über das, was er erlebte. Dann versuchte er ’nachzuleben‘, was er geschrieben hatte … Ich bin in jugendlicher Begeisterung oft den Handlungsschauplätzen seiner Geschichten ’nachgereist‘. Von ‚oben in Michigan‘ bis nach Afrika oder Kuba. Oder sein Lieblingscafé La Closerie des Lilas in Paris … So ein Schriftstellerleben wollte ich auch führen, was ich heute natürlich sehr selbstironisch beurteile. Außerdem veränderten meine zahlreichen eigenen Reisen mein Selbstbild erheblich … Andere Autoren schoben sich in den Fokus meines literarischen Interesses: Raymond Carver, Richard Ford, Tobias Wolff, Cormac McCarthy, Craig Nova, Tim O’Brien, Stewart O’Nan, James Salter

Und dann spielten für mich natürlich die literarischen Reiseschriftsteller eine herausragende Rolle. Wobei ich in freiwilliger Selbstbeschränkung nur einen hervorheben möchte: Paul Theroux. Dessen letztes Buch Tief im Süden. Reise durch ein anderes Amerika habe ich just in diesen Tagen ausgelesen. Vielleicht ist Paul Theroux, der u.a. mit seinem gemeinsam mit Bruce Chatwin verfassten Reisebuch über Patagonien bekannt wurde, der beste Reiseschriftsteller unserer Zeit. Ein Vorbild allemal. In Die Andere Bibliothek ist gerade Basar auf Schienen. Eine Reise um die halbe Welt wieder neu auf Deutsch zu lesen. Es liegt auf meinem Nachttisch …

Ich selbst arbeite derweil an einem neuen Buchprojekt, das ich bei tredition zu veröffentlichen beabsichtige, übrigens auch an einem literarischen Reisebuch, einer poetischen Spurensuche. Arbeitstitel: Von Träumen und Reisen. Notizen von unterwegs …“

 

 

Der Autor

Wolfgang-Kofler

Bild: Autor Wolfgang-Kofler

„Mein Name ist Wolfgang Kofler, ich bin 44 Jahre und wohne in Villach (Kärnten), verheiratet, eine Tochter (18). Als studierter Politologe bin ich seit mehr als 20 Jahren beruflich als Lohnschreiber für diverse Medien im Einsatz. Die bekanntesten: NEWS (größtes Ösi-Nachrichtenmagazin), Kleine Zeitung (2-größte Kauftageszeitung des Landes). Einmal wurde ich von einem Fachmagazin zu Österreichs Magazin-Chefredakteur des Jahres gewählt. Meine Hobbys: Motorradfahren und -fallen (die Sturzhäufigkeit ist Teil meines Buches), Eishockeyspielen (aua!).“

Das Buch

Früher war ich jünger

Bild: Cover „Früher war ich jünger“

„In ‚Früher war ich jünger‘ erzähle ich 41 Geschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes. Wichtig war mir, echte Erlebnisse niederzuschreiben, und zwar schnörkellos und, wenn möglich, humorvoll. Ich möchte Menschen zum Lachen bringen. Es gibt ohnehin zu wenig zum Lachen. Und: es gibt in meinem Buch keine höhere Moral – außer dem vorangestellten Motto: ‚Wir sind die Summe unserer Fehler – na und?‘ Wenn man so will: ein Plädoyer gegen die überall spürbaren Tendenzen zur erwarteten Fehlerlosigkeit. Aus dem Buch sind ein paar Lesungen (die nächste im April in einem Luxushotel) und eine Kolumne in Kärntens reichweitenstärkster Wochenzeitung entstanden. Das freut mich ungemein!“

Die Lieblingslektüre

„Ich bin derzeit bei Tommy Jauds ‚Einen Scheiß muss ich‘, um zu sehen und vielleicht auch zu verstehen, wie massentauglicher Humor funktionieren kann. Und ich habe gerade FAZ-Redakteur Rainer Hermanns ‚Endstation Islamischer Staat?‘ ausgelesen, weil es gesellschaftliche Herausforderungen gibt, für die ein wenig Wissen nicht schaden kann. Am liebsten lese ich aber das Spiel beim selber ‚Eishackeln‘, wie wir in Kärnten sagen.“

 

 

Die Autorin

Gudrun Niemeyer

Bild: Autorin Gudrun Niemeyer

„Ich wurde 1951 in Seesen am Harz geboren und bin dort auch aufgewachsen. Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann Alexander in Goslar. Meine Vorliebe für die Ostsee scheint in den Genen zu liegen. Mein Mann Alexander hat mir Mut gemacht, die Geschichten überhaupt zu Papier zu bringen und mich immer wieder an den Schreibtisch getrieben. (Wenn Goethe so lange gebraucht hätte …).  Mein Debüt ‚Weichseltöchter‘ ist sowohl den Vorfahren der Familie gewidmet, als auch den zukünftigen Generationen. Mit Geduld und Spucke habe ich die Erzählungen der Altvorderen aufgesaugt und daraus diese Lebensläufe romanhaft wiedergegeben.“

Das Buch

Weichseltöchter

Bild: Cover „Weichseltöchter“

„Mein Erstlingswerk schildert das Leben von vier Frauen aus meiner Ahnentafel. Gedacht sind diese romanhaften Biographien für die nachfolgenden Töchtergenerationen, damit nichts vergessen wird. Hier geht es nicht um schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen, es geht um Mut, Tatkraft, vermeintlich falsche Entscheidungen und Sehnsüchte in Zeiten von weltumspannenden Umbrüchen. Die Frauen lebten seit Generationen im Land an der Weichselmündung und in der Stadt Danzig. Ihr alltägliches Leben wurde durch Kriege, Flucht und Heimatverlust zu großen Herausforderungen. Die Aktualität von Flucht und Vertreibung hört scheinbar nicht auf. Diese Chronik zeigt nicht nur den Wandel Deutschlands über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren, die Geschichten sind zudem so spannend wie ein Krimi.“

Die Lieblingslektüre

„Logische Konsequenz bei der Entstehung des Buches ‚Weichseltöchter‘ war und ist das Lesen von Biografien. Zurzeit lese ich eine Neuauflage von Hans Werner Richter ‚Spuren im Sand‘ und von Clara von Arnim ‚Der grüne Baum des Lebens‘. Bei meinen Recherchen zum Buch Weichseltöchter hat mir auch sehr das Buch ‚Nebenbei Erlebtes‘ von Hannelore Giesecke, einer Goslarer Autorin, geholfen. Meine besondere Vorliebe gilt aber dem Skurrilen und Witzigen, nicht so sehr dem Krimi.“

 

 

Der Autor

Marc

Bild: Autor Marc B. Rey

„Ich lebe in Berlin und bin Online-Redakteur und freier Autor für Zeitungen und Drehbücher. Ich liebe Berlin. Ich bin fasziniert von den vielen Nationen, die in dieser Metropole leben, mit ihren vielen Geschichten, die einen an jeder Ecke erwarten. Man muss sich nur darauf einlassen. Viele Gespräche in Bars, Cafés und auf Partys oder mit dem Therapeuten haben mich bestärkt, die Geschichte rund um Beziehungsphobien, Großstädter und Geheimnisse innerhalb von Beziehungen aufzuschreiben.“

Das Buch

Hardback - Secrets - Transparent

Bild: Cover „Secrets“

„Bereits bevor ich das erste Wort meines Romans geschrieben hatte, habe ich mir die Frage gestellt, warum es immer mehr On/OFF-Beziehungen bei den 20 bis 50-Jährigen gibt. Schließlich hat uns das Internet mit seiner immer stärkeren Vernetzung doch beschert, dass wir jederzeit mit jedem stets verbunden sind. Eine der möglichen Antworten habe ich in „Secrets“ verarbeitet und wer ihn gelesen hat, kann daraus sicher auch für sich und seine Beziehung(en) wertvolle Schlüsse ziehen und verstehen, warum es heutzutage immer mehr Menschen mit Beziehungsphobien gibt.“

Die Lieblingslektüre

„Colin Harrison ‚Havana Room‘! Ein Thriller par excellence: schnell und gnadenlos. Ein absoluter Page Turner … Harrison ist ein Meister maximaler Spannung und starker Charaktere. New York spielt eine große Rolle, einerseits taghell wie wir die Metropole kennen , dann wieder der schwarze Albtraum.“

 

Autor Maik Jungfleisch im Interview: Auf das richtige Gefühl kommt es an

Maik-Jungfleisch

tredition-Autor Maik Jungfleisch

Wenn ein junger Debütautor Fanpost per Instagram bekommt und Buchhandlungen sein Buch auslegen, um junge Leser zu begeistern, dann kann das nur eins heißen: Es dreht sich um ein Buch, das seine Leserschaft fesselt und fasziniert, verfasst von einem sympathischen Autor, der das richtige Gespür für seine Zielgruppe hat. tredition-Autor Maik Jungfleisch über seinen Jugendroman „Das hölzerne Sonnengelb“ – das BUCH DES MONATS Oktober – , die Leidenschaft fürs Schreiben und die Vorzüge des Self-Publishing.

 

tredition: Lieber Herr Jungfleisch, Ihr bei tredition erschienener Roman „Das hölzerne Sonnengelb“ wurde erst vor einem Monat veröffentlicht und hat es bereits in den örtlichen Buchhandel geschafft! Wie kam es dazu?

Maik Jungfleisch: Ja, darüber freue ich mich in der Tat sehr! In dem besagten Buchshop wurde mein Roman binnen kurzer Zeit vielfach bestellt. Daher lag die Entscheidung nahe, das Buch auch auszulegen, um dem Kundenwunsch insbesondere jüngerer Leser zu entsprechen. Ich nenne das einfach Glück und bedanke mich dafür.

tredition: „Das hölzerne Sonnengelb“ ist Ihr Debütroman. Wie ist bisher die Resonanz aus dem Bekanntenkreis und weiterer Leser?

Cover: Das hölzerne Sonnengelb

Bild: Cover „Das hölzerne Sonnengelb“

Maik Jungfleisch: Viele Bekannte und Freunde waren anfangs überrascht, da ich es bis zur Veröffentlichung geheim hielt. Aber wirklich gewundert hat es keinen, da ich mich seit meiner Kindheit für das Schreiben fasziniere. Die Resonanz ist daher allseits sehr positiv. Von einer 12-Jährigen Leserin beispielsweise bekam ich auf Instagram eine private Nachricht, dass sie sich unbedingt mein Buch kaufen möchte. Das freute mich ungemein.

 

„Wenn ich schreibe, tauche ich in eine andere Welt.“

 

tredition: Was sind Sie für eine Art von Autor? Wie kam ein Leser sich den Schreibprozess bei Ihnen an einem gewöhnlichen Arbeitstag vorstellen?

Maik Jungfleisch: Ich lege sehr viel Wert auf Details. Denn gerade diese machen den Unterschied. Wenn ich schreibe – für gewöhnlich abends und nachts – tauche ich in eine andere Welt. Die Rollläden sind geschlossen, ich sitze auf meinem Schreibtischstuhl und schließe die Augen. Die Geschichte wird zuerst im Kopf gelebt, zumindest Szene für Szene. Habe ich ein gutes Gefühl, so schreibe ich das Erdachte nieder.

tredition: Wann wurde in Ihnen der Wunsch wach, Ihre Texte auch einem breitem Lesepublikum zugänglich machen zu wollen?

Maik Jungfleisch: Der Wunsch wurde vor drei Jahren wacher denn je, jedoch ließ damals die Zeit das Schreiben nicht zu. Bedingt durch ein Studium blieb oftmals wenig bis gar keine Zeit. Da sich dies nun änderte, widme ich mich vollends der Schreiberei.

tredition: Mit „Das hölzerne Sonnengelb“ haben Sie einen packenden Kinder- und Jugendroman über das Schicksal und Freundschaft vorgelegt. Wie sind Sie zu Ihrem Thema gekommen; warum gerade die Zielgruppe junge Leser?

Maik Jungfleisch: Dass mein erster Roman ein Kinder-und Jugendroman wird, stand jederzeit außer Frage. Auch die Thematik war von Beginn an klar. Die Kindheit bestimmt oftmals das weitere Leben. Da werden wir geprägt. Ein jeder Mensch hat eine Kindheit verdient, an die man sich gerne erinnert. Leider hat das Schicksal da ein Wörtchen mitzureden. Die Protagonistin in meinem Buch hat es nicht einfach. Sie wird mit der Ungerechtigkeit und vermeintlicher Freundschaft konfrontiert. Sie gibt jedoch nicht auf und wird die wahre Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit zu spüren bekommen. Zwei Eigenschaften, die im weiteren Leben von Bedeutung sind.

tredition: Wie lange hat es von der Idee bis zur Veröffentlichung gedauert?

Maik Jungfleisch: Ziemlich genau ein halbes Jahr. Auch als die Geschichte schon stand und geschrieben wurde, änderte ich Etliches wieder und fügte etwas hinzu. Es sind eben die Details, die über die Wirkkraft einer Geschichte entscheiden.

 

„Self-Publishing bedeutet Freiheit und Flexibilität.“

 

tredition: Weshalb haben Sie sich für Self-Publishing und speziell tredition entschieden? Was sind für Sie die Vorteile von Self-Publishing?

Maik Jungfleisch: Self-Publishing bedeutet Freiheit und Flexibilität. Zwei Bedingungen, die maßgebend für mich sind. Ich konnte meine Ideen verwirklichen, ohne dass ein Verlag seinen Rotstift ansetzt. Sämtliche Entscheidungen lagen bei mir, es wurde so umgesetzt, wie ich mir das vorstellte. tredition bekam von mir den Zuschlag, da sich Qualität letztlich immer durchsetzt. Ein seriöses Unternehmen, das kompetent, freundlich und kundenorientiert geführt wird. An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals für die Zusammenarbeit.

Das hoelzerne Sonnengelb im Buchhandel

Prominent auf dem Stapel platziert: „Das hölzerne Sonnengelb“ liegt beispielsweise im Buchshop des Globus Warenhauses im saarländischen Völklingen aus

tredition: Wie werben Sie für Ihr Buch?

Maik Jungfleisch: Als ich die Nachricht erhielt, dass das Buch nun veröffentlicht wurde, schaltete ich sofort meine zuvor bereits erschaffene Homepage (www.maikjungfleisch.com) und die Profile in diversen sozialen Netzwerken frei. Dort betreibe ich aktiv Marketing für das Buch. Beispielsweise habe ich auf Twitter ein Foto gepostet, sobald es im Buchhandel auslag. Glücklicherweise gibt es auch noch die klassische Mundpropaganda, deren Wirkkraft ebenfalls nicht zu unterschätzen ist.

tredition: Darf sich die Leserschaft auf weitere Romane von Ihnen freuen?

Maik Jungfleisch: Definitiv. Mein zweiter Roman ist bereits in Arbeit. Nächstes Jahr wird es soweit sein.

tredition: Für die ganz Neugierigen: Können Sie bereits etwas zum Thema verraten?

Maik Jungfleisch: Ich möchte nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: ein Mädchen schwärmt und liebt. Ob sie tatsächlich den Jungen ihrer Träume für sich gewinnt, ist fraglich. Das Mädchen erlebt eine Achterbahn der Gefühle, schwebt auf Wolke Sieben und wird einen Moment später wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Inmitten der Schwärmerei erfährt sie beiläufig, dass ihr Schwarm sie nicht lieben kann. Wieso? Abwarten und lesen!

tredition: Welche Tipps können Sie anderen Self-Publishern geben, z.B. für das Schreiben oder das Marketing?

Maik Jungfleisch: Der meiner Meinung nach wichtigste Tipp ist das Gefühl. Wenn man schreibt, muss man die Geschichte fühlen und gedanklich mehrfach durchleben. Spürt man nichts, wird die Geschichte auch den Leser nicht faszinieren. Im Marketing ist es unverzichtbar, sich ins Gespräch zu bringen und Präsenz zu zeigen. Gerade heute sind dafür soziale Medien wichtiger denn je.

5 Fakten über Self-Publishing und den Buchmarkt auf indie-publishing.de

indie publishingHätten Sie es gewusst? Ausschlafen und Emails lesen sind dem Durchschnittsdeutschen wichtiger als das Lesen eines Buches. Über diese und weitere kuriose Fakten des Buchmarktes klärt tredition-Geschäftsführer Sönke Schulz auf www.indie-publishing.de auf. Lesen Sie hier den kompletten Gastbeitrag.

 

 

tredition im Interview auf sPubbles

sPubbles

Mit welchen Fragen treten Autoren eigentlich an tredition heran? Was sind die Herausforderungen im Self-Publishing? Und gibt es verschiedene Typen von Autoren? Dazu wurde das tredition-Team von Studenten des Instituts für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz befragt. Die angehenden Akademiker bloggen unter dem Namen „sPubbles“ zum Thema Self-Publishing.