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Newsletter Juni 2018

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

das herausragende Sommerwetter im Mai und Juni hält leider keine ebenso sonnigen Nachrichten für die Buchbranche bereit. Während der Branchenmonitor im Mai einen Umsatzrückgang von 5,8 Prozent im deutschen Buchmarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat vermeldet, veranschaulicht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in seiner aktuellen Studie „Buchkäufer – quo vadis?“ die Krise des Buchhandels in Zahlen. Über 6 Mio. Deutsche haben sich von 2013 bis 2017 vom Buch verabschiedet und kein einziges Buch mehr gekauft – ein Umsatzrückgang von ca. 18 Prozent! Ein Genre, das dieser Entwicklung trotzt, ist die regionale Literatur. Diese boomt weiterhin – Wir stellen Ihnen die schönsten Neuerscheinungen mit viel Lokalkolorit vor! Weiter geht es im Juni zudem mit unserer neuen Rubrik „Die Lieblingsbücher des tredition-Teams“.

 

Alle Neuigkeiten im aktuellen Juni-Newsletter:

  • Der Trend zum Regionalen – Bücher mit Lokalkolorit boomen
  • Die Lieblingsbücher des tredition-Teams – Mirko Esquivel empfiehlt „Weltenschlange – Chantrea“
  • Die besondere Erfolgsstory von Hans Weide – Vom Debütwerk zum Theatererfolg
  • Eine junge Stimme der syrischen Literatur – 16-jährige Autorin Slafa Kafi plädiert für Mut zum Umdenken
  • „BUCH DES MONATS“ Juni 2018 – „Haben Sie noch alle Neurone beisammen?“ von Harald Walter

Sonnige Mai-Grüße

Ihr tredition-Team

 

 

Self-Publishing & Buchmarkt

Der Trend zum Regionalen – Bücher mit Lokalkolorit boomen

Regionale LiteraturIn unserer immer schnelllebigeren, globalisierten Welt setzt sich eine Gegentendenz immer mehr durch: Buy local-Bewegungen, Bio, Fair Trade oder vegane und regionale Ernährung zeigen einen unaufhaltsamen Trend zum regionalen und lokalen Produkt – und das nicht nur in der Lebensmittel- und Kleidungsbranche. Auch im Buchmarkt setzen Buchhändler und Leser zunehmend ihr Augenmerk auf regionale Autoren und Themen. Dabei sticht natürlich der Krimi mit Lokalkolorit besonders hervor, aber auch andere Genres haben etwas zu bieten, wenn es um den Trend Regionalität geht.

Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen Bücher mit regionalem Einschlag aus dem aktuellen tredition-Programm, vom Krimi bis zum Platt-Klassiker, näher vor. Vielleicht ist ja das eine oder andere Buch für Sie dabei – oder die eine oder andere Anregung für Ihr eigenes regionales Werk!

Alles über regionale Literatur

 

 

In eigener Sache

Die Lieblingsbücher des tredition-Teams – Mirko Esquivel empfiehlt „Weltenschlange – Chantrea“

Mirko mit Lieblingsbuch WeltenschlangeViele Autoren fragen sich täglich, wie die emsigen Mitarbeiter bei tredition denn eigentlich aussehen, was sie dort genau machen – und welche Lesevorlieben diese Experten eigentlich haben. In unserer Reihe „Die Lieblingsbücher des tredition-Teams“ lernen Sie regelmäßig die Buchexperten aus dem tredition-Team kennen, die sich rund um die Uhr mit Ihren Anfragen zur Buchveröffentlichung befassen – und dafür verantwortlich sind, Ihr Buch in die Welt zu bringen!

In der Reihe „Mein Lieblingsbuch“ stellen wir Ihnen alle Mitarbeiter aus dem tredition-Team vor – und präsentieren Ihnen dazu gleich die Lieblingsbücher der Kollegen aus dem aktuellen Programm! Heute an Bord: Autorenbetreuer Mirko Esquivel.

Hier geht’s zu den Lieblingsbüchern des Teams

 

 

Erfolgsgeschichten

Die besondere Erfolgsstory von Hans Weide –Vom Debütwerk zum Theatererfolg

Rote Sonne dunkle Nacht im TheaterEs ist der Traum jeden Autors: die eigene Buchverfilmung oder Aufführung auf einer Theaterbühne. Dem Autor Hans Weide ist dies gelungen. Sein Buch „Rote Sonne – Dunkle Nacht“ wird als Eigenproduktion der „Theaterbühne im Keller“ in Lahr dieses Jahr uraufgeführt. Der Regisseur Christopher Kern hat den von Hans Weide 2015 veröffentlichten Roman inszeniert, eine Geschichte über den Widerstand gegen das geplante Atomkraftwerk in Whyl in den 1970er-Jahren. Gezeigt wird das Stück am Dienstag, 2. Oktober, ab 20 Uhr und am Mittwoch, 3. Oktober, ab 18 Uhr. Weitere Termine in Ettenheim und Offenburg sind bereits geplant.

Vom Buch zum Theaterstück

 

 

Autoren im Rampenlicht

Eine junge Stimme der syrischen Literatur – 16-jährige Autorin Slafa Kafi plädiert für Mut zum Umdenken

Slafa Kafi mit Buch draußenSie ist viel und weit gereist und hat unendlich viel gesehen und erlebt. Lebensfreude und Lebensgenuss sind in ihr stark vereint. Sie liebt die Sonne und die italienische Mentalität, die in über zwanzig Jahren immer ihr Lebenselixier war. Daher hat ist sie nicht nur für ihren „Un-Ruhestand“ nach Italien ausgewandert, sondern hat über ihre Erlebnisse auch ein Buch verfasst – „Abenteuer Lebenslust“ -, in dem sie ihre vielseitigen Erlebnisse zu Papier gebracht hat.

Die tredition-Redaktion hat anlässlich der Buchveröffentlichung mit Beate Ferger ein Interview geführt, in dem es um ihre Buchpublikation, das Auswandern, Italien und das nicht immer einfache Buchmarketing geht. Darin erfahren alle angehende Autoren, wie Beate Ferger die anfänglichen Hürden der Schreibarbeit am PC gemeistert hat, welche Schwerpunkte sie im Buchmarketing legt und wie sie ihre eigene Homepage auf die Beine gestellt hat.

Zum Portrait

 

 

Auszeichnung für Autoren

„BUCH DES MONATS“ Juni 2017

Haben Sie noch alle Neurone beisammenHaben Sie noch alle Neurone beisammen? – das aufrüttelnde Plädoyer für einen sinnvolleren Umgang mit digitalen Medien

Harald Walter klärt Eltern, Pädagogen und auch alle anderen Techniknutzer in „Haben Sie noch alle Neurone beisammen?“ über den gedankenlosen Gebrauch digitaler Medien auf.

Das Buch „Haben Sie noch alle Neurone beisammen?“ von Harald Walter benennt und bewertet in verständlicher Form den Einfluss digitaler Medien. Walters Buch versteht sich als Ratgeber für interessierte und betroffene Eltern, Erzieher, Pädagogen sowie alle Nutzer digitaler Medien und vor allem auch Personen in politischen Entscheidungsgremien, die sich mit dieser Problematik befassen. „Haben Sie noch alle Neurone beisammen?“ – eine richtungsweisende Fürsprache für mehr Achtsamkeit im Umgang mit digitalen Medien.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“

Slafa Kafi

Eine junge Stimme der syrischen Literatur – 16-jährige Autorin Slafa Kafi plädiert für Mut zum Umdenken

Slafa Kafi

Bild: Mit gerade einmal 15 Jahren veröffentlicht die Syrierin Slafa Kafi bei tredition ihren Debütroman in deutscher Sprache.

Die gerade einmal 16-jährige Autorin Slafa Kafi ist ein Ausnahmetalent. In ihrem jungen Leben hat sie bereits viel mitgemacht. Mit ihren Eltern musste sie – mit gerade einmal zehn Jahren – 2012 aus dem vom Krieg gebeutelten Syrien nach Deutschland, ins Allgäu, fliehen. Dort war es für die junge Frau endlich möglich, zur Schule zu gehen. In ihrer neuen Umgebung hat sich Slafa sehr gut eingelebt und besucht heute die neunte Klasse eines Gymnasiums. Sie lernte schnell Deutsch, aber auch andere Sprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch. Jetzt hat sie sogar nur wenige Jahre später ihr erstes Buch auf Deutsch veröffentlicht: „Zwei Sekunden“. 

In ihrem eindrucksvollen Debütwerk, das gerade bei tredition veröffentlicht wurde, schildert sie eine Flucht aus Pakistan. In ihrem autobiographisch gefärbten Roman, der dennoch fiktiv angelegt ist und nicht Slafa Kafis eigene Geschichte erzählt, stellt sie Ängste und Hoffnungen der Neuankommenden in den Mittelpunkt. Kafis sensibel erzählter Roman liefert neben einer packenden, auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte auch das Plädoyer der jungen Autorin für ein Umdenken. Es ist ihr ein zentrales Anliegen, auch die andere Seite zu zeigen, um ein Gesamtbild einer Situation zu erhalten. Ihr Buch ist als Denkanstoß gedacht, der dazu anregen soll, über den eigenen Tellerrand und die eigenen Vorurteile hinauszuschauen und mehr Offenheit und Toleranz zu wagen. Dies gelingt der jungen Autorin eindrucksvoll, denn Slafa Kafi bringt uns ein fremdes Universum ganz nah. Die tredition-Redaktion hat zu diesem Anlass mit der Jungautorin gesprochen und sie zu ihrem eindrucksvollen Debütwerk befragt. 

 

Erfahren Sie im Interview alles über:

  • Die traumatischen Erlebnisse einer Flucht
  • Das besondere Buch über Krieg und Vorurteile
  • Die Möglichkeiten des Self-Publishing
  • Das Vorgehen beim Marketing
  • Die Bedeutung von Standhaftigkeit und den Glauben an das eigene Werk

Das Interview

Vom Flüchtling zur Buchautorin

Ich wünsche mir, dass mein Buch zum Nachdenken inspiriert und auch die andere Seite aufzeigt.

tredition: Sie stammen aus Syrien. Aufgrund des Bürgerkriegs in ihrer Heimat sind Sie vor einigen Jahren mit ihren Eltern und ihrem Bruder nach Deutschland gekommen. Haben Sie noch Kontakt zu Verwandten in Syrien?

Slafa Kafi mit Buch

Bild: tredition-Autorin Slafa Kafi hat in jungen Jahren selbst eine Flucht aus dem Heimatland erlebt.

Slafa Kafi: Ja, manchmal geht das noch, aber leider nicht immer.

tredition: Die Situation in Syrien ist fataler denn je … haben Sie es aufgegeben, zu hoffen, dass die Situation sich verbessert, und Sie sogar wieder zurückgehen können?

Slafa Kafi: Ehrlich gesagt, schon lange. Selbst wenn es sich verbessern sollte, wird es meiner Meinung nach nie wieder so sein, wie es früher einmal war.

tredition: Sie sind gerade einmal 15 Jahre alt und haben bereits eine Flucht aus Ihrem Heimatland hinter sich und darüber ein Buch geschrieben! Wie ist das Buch entstanden?

Slafa Kafi: Das Buch hat eigentlich nichts mit meiner eigenen Lebensgeschichte zu tun. An manchen Stellen konnte ich zwar ein bisschen eigene Erfahrungen reinbringen, jedoch ist es eine erfundene Geschichte. Es ist dadurch entstanden, dass ich nach der Flüchtlingswelle sehr mit dem Thema beschäftigt war und eben auch was dazu sagen wollte.

tredition: Hatten Sie das Bedürfnis, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten?

Slafa Kafi: Irgendwo schon. Aber wie gesagt, so lief meine Flucht nicht ab.

Slafa Kafi mit Buch draußen

Bild: Die junge Autorin Slafa Kafi schreibt ein Buch über Flucht, das zwar autobiographisch angelegt ist, aber nicht ihre eigene Geschichte wiedergibt.

tredition: Können Sie die Geschichte von „Zwei Sekunden“ einmal in wenigen Sätzen zusammenfassen?

Slafa Kafi: Im Roman „Zwei Sekunden“ geht es um eine Familie, die schon einiges hinter sich gebracht hat. Es dauert aber nicht lange, bis die Familie wieder in Schwierigkeiten gerät. Diesmal getrennt. Die Mutter muss sich mit ihrer kleinen Tochter alleine auf die Flucht ins Ausland begeben. Dort angekommen hören die Sorgen nicht auf. Neben Heimweh und Sehnsucht nach dem Mann, muss die kleine Familie auch Rassismus und Hass überstehen. Irgendwann scheint alles sich zu verbessen, doch dann wendet sich wieder alles dem Schlechten zu und die kleine Familie muss sich wieder auf eine neue Flucht begeben.

tredition: Was unterscheidet Ihr Buch von anderen Büchern über Krieg und Flucht?

Slafa Kafi: Ich glaube, der Unterschied liegt darin, dass ich selbst Flüchtling bin. Ich habe es auch durchgemacht, zwar nicht auf so eine dramatische Art, aber das Prinzip war gleich.

tredition: Welche Rückmeldungen haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?

Slafa Kafi: Bisher habe ich zum Glück nur positives Feedback bekommen.

tredition: Was würden Sie sich für die Zukunft für Ihr Buch und den Inhalt wünschen?

Slafa Kafi: Dass es weiterhin so gut bei den Lesern ankommt und dass ich damit auch wirklich Menschen wieder zum Nachdenken bringen kann.

tredition: Sie haben bereits eine eigene Lesung organisiert, wie ging das vor sich und welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Slafa Kafi: Ja, meine Lesung fand am 13. April statt und es wurde wirklich ein sehr schöner Abend. Das Publikum war begeistert und ich habe meine Ängste vor Auftritten erfolgreich abgeschüttelt.

Für Autoren, die gerne selbst Entscheidungen treffen möchten, ist Self-Publishing wirklich eine großartige Möglichkeit.

tredition: Wie geht es mit Ihnen und Ihrem Buch nun weiter? Was sind Ihre Pläne?

Slafa Kafi: Ich hoffe, ich werde weiterhin viele Menschen mit dem Buch begeistern können und vielleicht schaffe ich es ja irgendwann, das Buch in eine andere Sprache zu übersetzen. Nebenbei werde ich dann hoffentlich mit einem neuen Buch beginnen.

tredition: Wie sehen Sie die Zukunft, können Sie sich vorstellen, wie sich die Situation der Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, entwickeln wird? Sind Sie optimistisch, dass sich diese Menschen und die Menschen, die hier leben, miteinander arrangieren werden?

Slafa Kafi Lesung

Bild: Im April hat Slafa Kafi mit großem Erfolg die erste Buchlesung aus ihrem Werk „Zwei Sekunden“ veranstaltet.

Slafa Kafi: Einige Menschen haben es ja bereits geschafft, ich glaube also schon, dass es auch weitere Menschen schaffen könnten. Jedoch werden nicht alle so weit kommen. Das ist nun mal so. Es wird niemals so weit kommen, dass alle Menschen gleich denken.

tredition: Was ist Ihre Meinung zum Self-Publishing?

Slafa Kafi: Für Autoren, die gerne selbst Entscheidungen treffen möchten, ist das wirklich eine großartige Möglichkeit.

Denkt genau darüber nach, was eure Prioritäten sind.

tredition: Wie kam es zu Ihrer Entscheidung für eine Veröffentlichung im Self-Publishing-Verlag / und warum gerade für tredition?

Slafa Kafi: Ich wollte bei meinem ersten Buch alles selbst in die Hand nehmen. Außerdem wollte ich, dass es schnell geht. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Verlag gemacht, der auf meine Wünsche eingehen kann. Und da sah ich tredition als beste Lösung. 

tredition: Haben Sie im Bereich Veröffentlichung besondere Tipps an andere Autoren?

Slafa Kafi: Denkt genau darüber nach, was Eure Prioritäten sind. Falls Euch Schnelligkeit und eigene Meinung wichtig sind, dann ist Selfpublishing das Richtige für Euch.

Auf jeden Fall niemals aufgeben und dran bleiben. Seid stolz auf euer Werk und präsentiert es überall.

Bild: Slafa Kafi bei der Autorenlesung.

tredition: Welche Marketingmaßnahmen haben Sie für Ihr Buch bereits vorgenommen? Hatten Sie von Anfang an einen Marketingplan?

Slafa Kafi: Einen Marketingplan hatte ich nicht und ich muss sagen, im Bereich Marketing habe ich große Unterstützung bekommen. Meine Eltern haben sehr viel erzählt, meine Freunde sind mit Flyern in der Stadt rumgelaufen, auf Social Media wurde für mich Werbung gemacht, Plakate für meine Lesung hingen überall… An dieser Stelle danke an alle, die mich unterstützt haben.

tredition: Was können Sie in Bezug auf das Marketing anderen AutorInnen empfehlen?

Slafa Kafi: Auf jeden Fall niemals aufgeben und dran bleiben. Seid stolz auf Euer Werk und präsentiert es überall. Auch wenn Ihr nicht so große Unterstützung bekommt, bleibt dran.

tredition: Haben Sie weitere Projekte geplant?

Slafa Kafi: Ich bin dabei mit dem nächsten Buch loszulegen. Wer weiß, vielleicht hört Ihr ja bald wieder von mir.

tredition: Liebe Slafa Kafi, wir danken sehr für das inspirierende Gespräch und wünschen Ihnen und Ihrem Buch weiterhin viel Erfolg!

 

Über die Autorin

Slafa Kafi PortraitSlafa Kafi, wurde am 5. Juni 2002 im Nordosten Syriens geboren. Aufgrund des Bürgerkriegs in ihrer Heimat flüchtete sie 2012 mit ihren Eltern und ihrem Bruder nach Deutschland. Im April 2018 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Zwei Sekunden“, das sich mit den Themen Krieg, Flucht und den Folgen daraus auseinandersetzt. Slafa Kafi hat mit dem Schreiben begonnen, weil es ihr ein Anliegen war, Menschen zum Nachdenken zu bewegen und aufzuzeigen, dass es immer wichtig ist, auch die andere Seite der Medaille  zu kennen. In ihrer neuen Heimat hat sich Slafa sehr gut eingelebt und besucht heute die neunte Klasse eines Gymnasiums.

Mehr über die Autorin

Newsletter Mai 2018

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

in der Buchbranche geht es momentan wieder sehr turbulent zu. Es wird heiß über das Für und Wider der Print-Verlagsvorschau, Amazons Problem mit Fake-Rezensionen und die Aussetzung des Literaturnobelpreises diskutiert. Spannende Aussichten gibt es auch im Self-Publishing: Der Self-Publishing-Preis steht wieder in den Startlöchern. Autoren können sich ab Juni für das beste selbstverlegte Buch bewerben. Im Oktober wird der Preis dann im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die Self-Publisher kommen erfreulicherweise zunehmend in den Geschmack von Preisverleihungen. Denn unsere Autorin Saskia Zimmermann hat sich mit ihrem Werk für den „Oscar“ für Kochbücher qualifiziert. In diesem Sinne möchten auch wir unseren Autoren gern eine neue Rubrik vorstellen, die AutorInnen würdigt: Die Lieblingsbücher des tredition-Teams. Hier präsentierten wir ab sofort regelmäßig die besonderen Lesetipps aus dem tredition-Team.

 

Alle Neuigkeiten im aktuellen Mai-Newsletter:

  • #dspp18 – Der deutsche Self-Publishing-Preis geht in die zweite Runde
  • Die Lieblingsbücher des tredition-Teams – Sylvia Andersons Herz schlägt für „Eduard“
  • Der „Oscar für Kochbücher“ – tredition-Autorin Saskia Zimmermann auf der Short List der Gourmand Awards
  • Von Schreibhürden und Marketingherausforderungen – Beate Ferger und ihre etwas andere Auswandererbiografie
  • „BUCH DES MONATS“ Mai 2018 – „Zwei Sekunden“ von Slafa Kafi

 

Sonnige Mai-Grüße

Ihr tredition-Team

 

 

Self-Publishing & Buchmarkt

#dspp18 – Der deutsche Self-Publishing-Preis geht in die zweite Runde

Sp-Preis 2018Achtung Self-Publisher! Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und der Selfpublisher-Verband prämieren dieses Jahr zum zweiten Mal herausragende Self-Publishing-Titel mit dem „Deutschen Selfpublishing-Preis“ für das beste selbstverlegte Buch. Ziel des Preises ist es, der Qualität und Vielfalt im Selfpublishing ein Forum zu geben. Machen Sie sich startklar für diese ganz besondere Ehre für Self-Publisher. Verpassen Sie nicht Ihre Teilnahme ab dem 1. Juni. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober anlässlich der Frankfurter Buchmesse statt.

So nehmen Sie teil

 

In eigener Sache

Die Lieblingsbücher des tredition-Teams – Sylvia Andersons Herz schlägt für „Eduard“

Sylvia mit Neuerscheinung EduardNach nunmehr fast 11 sehr erfolgreichen Jahren hat tredition sein Team weiter vergrößert. tredition arbeitet seit jeher mit Verlagsexperten zusammen – ob im Bereich Korrektorat oder Lektorat, Illustration oder wenn es um die Hilfestellung beim Veröffentlichen selbst geht. Da viele Autoren die „Neuen“ im Team noch gar nicht kennen, aber tagtäglich mit ihnen zu tun haben, möchten wir gern in einer neuen Reihe unsere Mitarbeiter vorstellen und dazu gleich das passende Lieblingsbuch der KollegInnen!

Ab sofort wird daher ein tredition-Mitarbeiter einmal pro Monat seinen Lesetipp aus dem aktuellen Programm vorstellen. Sylvia Anderson ist einer dieser Buchprofis, die sich tagtäglich um Ihr Buch kümmern. Im Blogbeitrag präsentiert sie ihr aktuelles Lieblingsbuch aus dem tredition-Programm: „Eduard“ von Attila Kovacs.

Mehr zum Lieblingsbuch von tredition

 

 

 

Auszeichnungen von Autoren

Saskia Zimmermann bei den Gourmand AwardsDer „Oscar für Kochbücher“ – tredition-Autorin Saskia Zimmermann auf der Short List der Gourmand Awards

Mit ihrem Kochbuch „Sarap Sarap – Kochen auf philippinisch“ nimmt tredition-Autorin Saskia Zimmermann bei den Gourmand World Cookbook Awards teil und repräsentiert damit Deutschland am 26. Mai 2018 in Yantai, China, gegenüber Büchern aus anderen Ländern. In Yantai werden anlässlich der Preisverleihung die besten Kochbücher weltweit ernannt.

Übrigens: Die Gourmand Awards zählen in der Rubrik Kochbücher zu den „Oscars“ der Branche. Wir wünschen Autorin Saskia Zimmermann für die Preisverleihung viel Glück und freuen uns, dass immer mehr Self-Publisher auch bei Preisverleihungen wahrgenommen werden.

Mehr Informationen gibt es hier

 

Autoren im Rampenlicht

Von Schreibhürden und Herausforderungen im Marketing – Beate Ferger und ihre etwas andere Auswandererbiografie

Beate Ferger PortraitSie ist viel und weit gereist und hat unendlich viel gesehen und erlebt. Lebensfreude und Lebensgenuss sind in ihr stark vereint. Sie liebt die Sonne und die italienische Mentalität, die in über zwanzig Jahren immer ihr Lebenselixier war. Daher hat ist sie nicht nur für ihren „Un-Ruhestand“ nach Italien ausgewandert, sondern hat über ihre Erlebnisse auch ein Buch verfasst – „Abenteuer Lebenslust“ -, in dem sie ihre vielseitigen Erlebnisse zu Papier gebracht hat.

Die tredition-Redaktion hat anlässlich der Buchveröffentlichung mit Beate Ferger ein Interview geführt, in dem es um ihre Buchpublikation, das Auswandern, Italien und das nicht immer einfache Buchmarketing geht. Darin erfahren alle angehende Autoren, wie Beate Ferger die anfänglichen Hürden der Schreibarbeit am PC gemeistert hat, welche Schwerpunkte sie im Buchmarketing legt und wie sie ihre eigene Homepage auf die Beine gestellt hat.

Zum Portrait

 

 

Auszeichnung für Autoren

„BUCH DES MONATS“ Mai 2017

Zwei SekundenZwei Sekunden – auf wahren Begebenheiten beruhende Erzählung offenbart die aufwühlenden Hintergründe einer Flucht

Die gerade einmal 15-jährige Slafa Kafi wirft in „Zwei Sekunden“ einen schonungslosen Blick auf eine Flucht aus der Heimat.

Der von politischen Begebenheiten inspirierte Roman „Zwei Sekunden“ schildert eine Flucht aus Pakistan. Slafa Kafi offenbart darin die Herausforderungen und das Misstrauen, mit denen Flüchtlinge nach den bisherigen Strapazen ihres Lebensweges in Deutschland konfrontiert werden. Kafis sensibel erzählter Roman liefert neben einer packenden, auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte auch das Plädoyer für eine größere Bereitschaft der Menschen in Deutschland, über den eigenen Tellerrand und die eigenen Vorurteile hinauszuschauen. Dies gelingt der jungen Autorin eindrucksvoll, denn Kafis bringt uns ein fremdes Universum ganz nah.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“

Zwei Sekunden

„Buch des Monats“ Mai 2018

Zwei Sekunden“ 

Slafa Kafi

Zwei Sekunden

Zwei Sekunden – auf wahren Begebenheiten beruhende Erzählung offenbart die aufwühlenden Hintergründe einer Flucht

Die gerade einmal 15-jährige Slafa Kafi wirft in „Zwei Sekunden“ einen schonungslosen Blick auf Vorurteile und Ressentiments gegenüber dem Anderen.

Und wieder muss Amina fort und kann nicht bleiben. Ihr Mann Bulan ist verschwunden, allein mit ihrer kleinen Tochter Aninda flieht sie ins Ausland. Sie übersteht Rassismus, Hass, Heimweh und Sehnsucht nach ihrem Mann. Nur ihre kleine Tochter gibt ihr Halt und sie sieht ihr Kind in dieser schwierigen Situation wachsen. Als sich alles zum Guten zu wenden scheint, schlägt das Schicksal erneut zu.

Die gerade einmal 15-jährige Autorin Slafa Kafi schildert in ihrem eindrucksvollen Buch „Zwei Sekunden“ eine Flucht aus Pakistan. Ihr von politischen Begebenheiten inspirierter Roman offenbart die Herausforderungen und das Misstrauen, mit denen Flüchtlinge nach den bisherigen Strapazen ihres Lebensweges in Deutschland konfrontiert werden. Die Leser erhalten durch den bewegenden Roman einen aufschlussreichen Einblick in das Leben der Menschen, die von der Öffentlichkeit schnell verurteilt werden. Kafis sensibel erzählter Roman liefert neben einer packenden, auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte auch das Plädoyer der jungen Autorin für ein Umdenken. Ihr Buch ist als Denkanstoß gedacht, der dazu anregen soll, über den eigenen Tellerrand und die eigenen Vorurteile hinauszuschauen und mehr Offenheit zu wagen. Dies gelingt der jungen Autorin eindrucksvoll, denn Kafis bringt uns ein fremdes Universum ganz nah.