Beiträge

Achilles und Baumgärtel im Buchhandel stories

Was der Prosecco im Buchhandel zu suchen hat – stories!, Heymann und Mayersche ermöglichen Debütautoren Chancen im Buchhandel

Achilles und Baumgärtel im Buchhandel stories

Bild: Janine Achilles & Katharina Mosel aktuelles Buch wird im Buchhandel stories! im Hanseviertel präsentiert.

Der amüsante Anwältinnenroman  „Paragrafen und Prosecco“ von Janine Achilles & Katharina Mosel zeigt, was das Leben von Anwältinnen neben unendlichen Paragrafen noch zu bieten hat – und das ganz neu auch in der Auslage diverser Buchhandlungen in Hamburg und Köln. Die beiden umtriebigen Autorinnen haben es geschafft, ihr witziges Werk bei stories!, in der Buchhandlung Heymann und in der Mayerschen Buchhandlung zu platzieren. Ein schönes Dreigespann am Hamburger und Kölner Buchhandelshimmel und der ideale Ort, um in diesem bekannten Sortiment viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Und wie uns die Autorinnen jüngst berichtet haben, wird es dort auch fleißig nachbestellt!

Mosel und Achilles‘ Buch „Paragrafen und Prosecco“, das Mitte des Jahres bei tredition veröffentlicht wurde, hat sich schnell zum Publikumsliebling gemausert und hat es in kurzer Zeit nicht nur in diverse Buchhandlungen, sondern auch in die Presselandschaft geschafft. Ein Erfolg auf der ganzen Linie für die beiden Autorinnen, die in ihrem eigentlichen Beruf ja etwas ganz anderem nachgehen. Denn gerade dieses Genre ist hart umkämpft und  bei den Verkaufszahlen eher im Rücklauf. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie es den Debütautorinnen gelungen ist, ins Gespräch mit den Buchhändlern zu kommen und Ausstellungsflächen für das eigene Buch in den bekannten Hamburger Buchläden und der Kölner Buchfiliale zu erhalten.

 

Achilles Mosel Paragrafen und Prosecco bei stories!

Bild: Die Buchhandlung stories! in Hamburg hat das unterhaltsame Anwaltsbuch prominent platziert.

Janine Achilles und Katharina Mosel bei Heymann

heymann Achillles und Mosel Paragrafen und Prosecco

Die bekannte Buchhandlung Heymann gibt immer wieder unbekannten Auoren eine Chance, das eigene Buch dem Lesepublikum vorzustellen.

Im bekannten Hamburger Stadtviertel Eppendorf, direkt am Eppendorfer Baum, hat sich die Heymann Buchhandlung zu einer Lieblingsbuchhandlung in Hamburger etabliert. Die Filiale am Eppendorfer Baum ist mit 1.000 Quadratmetern die größte und zugleich Stammsitz des Familienunternehmens Kurt Heymann Buchzentrums. Die Buchhandlung bietet ein Vollsortiment mit mehreren zehntausend Büchern und Medien in entspannter Atmosphäre  – traditioneller Buchhandel auf der Höhe der Zeit. Dieses Jahr wurde die inhabergeführte Buchhandlung auch für den Buchhandelspreis 2016 nominiert.

Katja Nowack sorgt mit ihren Mitarbeitern für den bekannten Heymann-Service rund ums Buch und gibt Ihnen gerne eine persönliche Leseempfehlung oder einen Geschenktipp. Dafür hat sie sich jetzt unter anderem auch ein Buch von tredition ausgesucht. Das Debütwerk „Paragrafen und Prosecco“ liegt in prominenter Platzierung in der beliebten Buchhandlung aus.  Eine schöne Zusammenarbeit zwischen traditionellem Buchhandel und einem Buch aus dem Self-Publishing-Verlag.

 

 

Janine Achilles und Katharina Mosel in der Mayerschen Buchhandlung

Paragrafen und Prosecco Mayersche Buchhandlung Achilles und Mosel

Bild: Die Mayersche Buchhandlung präsentiert das Buch im eigenen Sortiment als Leseempfehlung.

 

Mayersche Buchhandlung Paragrafen und Prosecco

Bild: Die Mayersche Buchhandlung repräsentiert Traditionsgeschichte – und ist dennoch offen für Neues!

Die Mayersche Buchhandlung kann auf eine lange Historie zurückblicken. Gegründet von Jacob Anton Mayer gibt es die Mayersche Buchhandlung bereits seit dem Jahr 1817, wo sie in Aachen das Licht der Welt erblickte. Heute ist aus der traditionellen Buchhandlung ein Unternehmen mit über 40 Standorten im Westen Deutschlands geworden, das dennoch noch immer als familiengeführtes Traditionsunternehmen agiert. Das Kulturgut Buch und die buchhändlerische Kompetenz wird hier weiterhin hochgehalten. Die rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Buchhändlerinnen und Buchhändler, teilen ihre Leidenschaft für Bücher gerne mit ihren Kunden – und das spürt man auch. Für die Mayersche Buchhandlung steht die Leidenschaft für Bücher seit 1817 im Mittelpunkt des Traditionsunternehmens. Dennoch blickt die Buchhandlung nicht nur in die Vergangenheit, sondern zeigt sich neugierig auf die Zukunft des Buchhandels und gibt auch  Autoren aus dem Self-Publishing eine Chance. Das Debütwerk von Janine Achilles und Katharina Mosel präsentiert die beliebte Buchhandlung als „Must Have“-Lesetipp: ein Ritterschlag für die beiden Jungautorinnen.

 

 

Janine Achilles und Katharina Mosel bei stories!

stories Achillles und Mosel Paragrafen und Prosecco

Bild: Ein Buchhändler mit Leib und Seele. Elias Honert von stories! in Hamburg zeigte sich aufgeschlossen für den Debütroman von Janine Achilles und Katharina Mosel.

Am liebsten sind die Mitarbeiter von stories! leidenschaftliche Buchhändler und am allerliebsten stecken diese Leser mit ihrer Begeisterung für Bücher an! Die beliebte Buchhandlung in der Hanseviertel-Einkaufs-Passage, direkt zwischen Jungfernstieg, Rathausmarkt und Gänsemarkt in der Hamburger Innenstadt, bietet Orientierung in der Vielfalt und ihre Mitarbeiter geben wertvolle Tipps für jeden Anspruch und Geschmack …

So kam dann auch der Prosecco in die Buchhandlung mit „Paragrafen und Prosecco“, den Buchhändler Elias Honert in das Programm von stories! aufgenommen hat. Das Buch wird auch immer wieder nachgefragt, berichtet der Buchhändler. Ein schöner Erfolg für die Debütautorinnen – und eine Bereicherung für die außergewöhnliche Buchhandlung.

 

 

 

 

Worum geht es in Achilles‘ und Mosels Buch?

Paragrafen und Prosecco

Bild: Cover „Paragrafen und Prosecco“ von Janine Achilles & Katharina Mosel

Der heitere Justitia-Roman von Janine Achilles & Katharina Mosel dreht sich um zwei ehemalige Jurastudentinnen, Ida und Karla, die sich zufällig wieder begegnen und beschließen, ihre eigene Kanzlei zu eröffnen. Die dritte im Bunde, Susi, hat das Examen wegen Prüfungsangst nicht bestanden und würde ohne die beiden Freundinnen bis ans Ende ihrer Tage kellnern. Schon bald kommen die ersten Aufträge, die so bunt sind wie das wahre Leben. Den Anwältinnen begegnen allerlei berufliche wie private Katastrophen, die für viele Irrungen, amouröse Fehltritte und Wirrungen sorgen und das Leben nie langweilig werden lassen …

 

Was ist das Besondere an „Paragrafen und Prosecco“?

„Paragrafen und Prosecco“ von Janine Achilles & Katharina Mosel bietet den Lesern einen humorvollen Einblick in die Welt einer Anwaltskanzlei. In ihrem Anwaltsalltag erkennen die jungen Frauen, dass die Lösungen nicht immer im Gesetz stehen, sondern Einfühlungsvermögen und Herz erfordern. „Paragrafen und Prosecco“ entführt Leser(innen) in die Welt von Justitia und erschafft einen amüsanten Mikrokosmos zwischen Paragrafen, Liebeswirrungen und Lebensfreude.

 

 

 

So gelangte das Buch zu Heymann, stories! und in die Mayersche Buchhandlung

Die Autorinnen

Achillles und Mosel Paragrafen und Prosecco

Bild: Janine Achilles und Katharina Mosel

Janine Achilles

Janine Achilles ist in Afrika und Südamerika aufgewachsen und zum Studieren nach Hamburg zurückgekommen. Dort arbeitet sie seit dem Jahr 1999 als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Vertragsrecht in eigener Kanzlei.
Privat malt sie gerne Bilder und liebt, wie ihre Co-Autorin und Cousine Katharina Mosel, Bücher und Reisen in ferne Länder. Janine Achilles lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Hamburg.

Katharina Mosel

Katharina Mosel ist 1963  in Hamburg geboren, der Liebe wegen ist sie nach dem Studium ins Rheinland gezogen. Dort lebt sie mit ihrem Ehemann in Köln.
Sie arbeitet seit 1992 als Rechtsanwältin (Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht) und Mediatorin in eigener Kanzlei in Köln. Den Link zur Kanzlei findet man hier.
Privat liebt sie Bücher und das Reisen in ferne Länder. Außerdem versucht sie sich im Golf spielen. „Paragrafen und Prosecco“ ist ihr erster Roman, den sie zusammen mit ihrer Cousine Janine Achilles geschrieben hat.

 

tredition: Liebe Janine Achilles und liebe Katharina Mosel, von der Anwaltskanzlei zur Buchautorin? Was hat Sie beide am Schreiben gereizt?

Achillles und Mosel Paragrafen und Prosecco BuchhandelJanine Achilles & Katharina Mosel: Wir hatten beide unabhängig voneinander den Wunsch ein Buch zu schreiben. Das stellten wir bei einem gemeinsamen Telefongespräch fest, als wir zusammen überlegten, was man außerhalb der Anwaltstätigkeit noch machen könnte. Spontan kam uns die Idee, aufzuschreiben, was alles so in einem Anwaltsbüro passieren kann. Schnell waren die beiden Hauptfiguren Karla und Ida geboren. Das Schreiben hat uns sehr viel Spaß gemacht, Erinnerungen an die eigenen Anfänge kamen hoch und wir haben uns beim Entstehungsprozess köstlich amüsiert. Nach ca. 5 Jahren waren wir fertig (es gab lange Pausen, in denen das Projekt auf Eis lag), obwohl, so richtig zufrieden ist man ja nie. Wir mussten uns gewaltsam von dem Buch losreißen, sonst würden wir heute immer noch daran herumfeilen.

tredition: Sie bieten Lesern in Ihrem Buch einen humorvollen Einblick in die Welt einer Anwaltskanzlei. Dabei propagieren die Protagonistinnen Einfühlungsvermögen und Herz. Gibt es das In Ihrem Job zu wenig?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Das ist wie in jedem anderen Beruf: Manche haben es und manche nicht. Man denke nur an unempathische Kinderärzte. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man mit Einfühlungsvermögen und Herz die Arbeit für den Mandanten besser erledigen kann. Es zählt nicht immer nur das Rechtliche.

Achilles Mosel Paragrafen und Prosecco bei Heymann

Bild: „Paragrafen und Prosecco“ präsentiert von Buchhändlerin Wolters in der Buchhandlung Heymann.

tredition: Welche 3 Gründe machen Ihr Buch lesenswert?

Janine Achilles & Katharina Mosel: 3 Gründe: Es bringt den Leser zum Lachen! Es bringt den Leser zum Lachen! Es bringt den Leser zum Lachen!

tredition: Sind persönliche Erfahrungen aus Ihrem eigenen Berufsleben in das Buch eingeflossen?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Natürlich! Als Anwältin lernt man jede Woche neue Menschen mit ihren Problemen kennen. Das ist einer der interessanten Aspekte des Berufs. Einige Erlebnisse haben Eingang in das Buch gefunden. Die humorvoll geschilderten Probleme bei der Gründung eines Anwaltsbüros beruhen auf eigenen Erfahrungen. Eine Kollegin hat übrigens nach Durchlesen des Buchs direkt gesagt, dass es bei ihr ähnlich war.

tredition: Wie sind Sie beim Schreiben vorgegangen?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Erst einmal hat jede von uns drauflos geschrieben. Dann haben wir die cloud entdeckt. Das hat vieles vereinfacht, weil jede von uns immer direkt sehen konnte, was die jeweils andere geschrieben hatte. Es wurde dann solange korrigiert, bis wir beide mit dem Ergebnis zufrieden waren.

tredition: Welche Resonanz haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?

Janine Achilles &Katharina Mosel: Überraschend positiv! Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Es gibt schon einige sehr lobende Rezensionen bei Amazon und Facebook. Am Schönsten finden wir, dass beim Lesen viel gelacht wurde. Es haben uns sogar einige Männer zum Buch gratuliert, obwohl die Zielgruppe eher weiblich ist.

tredition: Gab es auch negative Reaktion von den Kollegen?

Paragrafen und Prosecco Mayersche Buchhandlung Achilles und Mosel

Bild: „Paragrafen und Prosecco“ präsentiert bei stories! in Hamburg.

Janine Achilles & Katharina Mosel: Die gibt es natürlich auch. Bezeichnenderweise hieß der Titel der Rezension: „Geht nur mit Prosecco“ …

tredition: Ihr Buch ist erst kürzlich erschienen und liegt bereits in mehreren bekannten Buchhandlungen in Hamburg, wie Heymann und stories!, und in der Mayerschen, in Köln, aus! Wie kamen diese schönen Buchhandelspräsenzen zustande?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Es hat einige Selbstüberwindung gekostet: Wir sind einfach mit dem Buch und unseren Flyern in der Hand und dem Herz auf der Zunge in die Buchhandlungen gegangen und haben uns vorgestellt. Erstaunlicherweise hat das bei sehr vielen Buchhandlungen auch funktioniert. In Köln haben wir z. B. die Mayerische Buchhandlung angeschrieben und gefragt, ob sie unser Buch auslegen würden. Die Filiale in Köln-Sülz hat sich sofort gemeldet, seitdem erhält man den Roman dort.

tredition: Führen die Buchhandlung auch noch mehr Bücher von Self-Publishern?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Danach haben wir nicht gefragt.

Was ist das Erfolgsrezept? Wie gelingt es, dass das Buch tatsächlich im Buchhandel ausliegt? Was sind Ihre besonderen Tipps an andere Autoren?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Wir haben keine besonderen Tipps. Einfach versuchen!

tredition: Wie kam es zu Ihrer Entscheidung für eine Veröffentlichung im Self-Publishing-Verlag und warum gerade für tredition?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Nachdem das Buch geschrieben war, haben wir probeweise bei einem Verlag und zwei Literaturagenturen angefragt. Von dort kam die Antwort, dass man nur bereits bekannte Autoren vertreten würde. Das ist ja inzwischen üblich und sogar einer J.K. Rowling passiert, als sie unter einem Pseudonym ihren ersten Krimi an Verlage geschickt hatte. Wir waren danach zu faul, um noch weitere Verlage anzuschreiben und haben uns sehr schnell für das Self-Publishing entschieden. Auf tredition hat uns unser Lektor aufmerksam gemacht. Nach Durchsicht der Internetseite war klar, dass tredition die richtige Entscheidung ist. Wir haben das auch nicht bereut: Der Service ist klasse, wir werden in jeder Hinsicht unterstützt.

tredition: Welche Marketingmaßnahmen haben Sie für Ihr Buch bereits vorgenommen? Hatten Sie von Anfang an einen Marketingplan?

Werbemittel Paragrafen und Prosecco Achilles MoselJanine Achilles & Katharina Mosel: Nein, wir hatten keinen Plan, eigentlich haben wir den auch heute noch nicht. Unsere Ideen zur Vermarktung entwickeln sich Schritt für Schritt. Es hat sich zufällig ergeben, dass wir über eine alte Freundin einen Kontakt zu einer Designerin bekamen, die uns das Cover erstellt hat. Als nächstes wurde dort eine Webseite mit Blog erstellt, die Facebookseite folgte. Eine Freundin vermittelte uns Kontakte über ihre Marketingagentur, eine andere verschaffte uns einen Kontakt zur „Welt“. Frauenpower eben! Wir haben einige Bloggerinnen angeschrieben, die sich bereit erklärten unser Buch zu lesen, auch die Anwaltsvereine aus Hamburg und Köln haben Werbung gemacht. In unserem Blog und auf Facebook berichten wir unter anderem über alle Neuigkeiten von Paragrafen und Prosecco, wir haben schon über 200 Fans und sind sehr stolz darauf. Fotos teilen wir auf Instagram, das macht richtig Spaß!

tredititon: Was können Sie Mitautoren empfehlen?

Achillles und Mosel Paragrafen und Prosecco Presse

Bild: Erfolg haben die Debütautorinnen auch in der Presse, was viele Rezensionen in Pressemedien und Blogs zeigen.

Janine Achilles & Katharina Mosel: Nicht aufgeben. Ansonsten: Wir üben noch …Wahrscheinlich können die Mitautoren uns eher etwas empfehlen.

tredition: Was halten Sie von dem digitalen Vorschauenkatalog von EDELWEISS+? Ist dies ein interessanter Kanal für Autoren zum Buchhandel?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Das ist mit Sicherheit ein interessanter Kanal für Autoren. Wir haben uns dort auch schon registriert. Es hapert bei uns aber ein wenig mit dem technischen Verständnis, deshalb brauchen wir noch eine genauere Anleitung, (vielleicht von tredition?) wie man auf dieser Plattform werben kann.

tredition: Stichwort Amazon, Feind oder Freund? ;-)

Janine Achilles & Katharina Mosel: Irgendwas in der Mitte. Es wäre lebensfremd, ohne Amazon auskommen zu wollen. Unsere Bücher kaufen wir aber nach wie vor in Buchhandlungen und es macht auch viel mehr Freude sie dort ausgestellt zu sehen.  :-)

tredition: Dürfen Ihre Leser sich auf weitere Werke freuen?

Janine Achilles & Katharina Mosel: Oh ja. Viele Leser haben nach einer Fortsetzung der Geschichte von Karla und Ida gefragt. Wir sind schon dabei Ideen zu sammeln und haben schon ein paar Notizbücher vollgeschrieben.

tredition: Liebe Frau Achilles, liebe Frau Mosel, wir danken Ihnen für dieses unterhaltsame Gespräch.

 

Erfahrungsbericht Buchhandel: tredition-Autorin Birte Stährmann glänzt in Stuttgarter Buchhandlung

Erfahrungsbericht Buchhandel: Birte Stährmann

Bild: Self-Publisherin Birte Stährmann zeigt in einem Erfahrungsbericht, wie sie es in die bekannte Buchhandlung buchhaus wittwer geschafft hat. Bild: buchhaus wittwer

Der literarisch und olfaktorisch ansprechende Debütroman „Der Duft nach Vanille“ von Birte Stährmann liegt in prominenter Platzierung beim buchhaus wittwer in Stuttgart aus – einer der zentralen Anlaufstellen für Bücher dieser Stadt. Unser Erfahrungsbericht zeigt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem stationären Buchhandel auf.

Der stationäre Buchhandel steht für Autoren trotz Marktmacht Amazon weiterhin im Zentrum des Interesses, wenn es darum geht, das eigene Buch zu vertreiben und zu vermarkten. Auch wenn sich Self-Publishing als feste Größe im Buchmarkt etabliert hat, sind einzelne Buchhändler dennoch oft zurückhaltend, wenn es darum geht, unbekannten Autoren einen Platz im eigenen Sortiment und die damit verbundene Aufmerksamkeit zu bescheren. Self-Publishing-Titel bieten aber vor allem neue Umsatzchancen für den Buchhandel. Das erkennen immer mehr Buchhändler und unterstützen die lokalen oder regional ansässigen Autoren – wie ganz aktuell das Beispiel von Birte Stährmann zeigt.

Birte Stährmanns Buch „Der Duft nach Vanille“, das gerade erst im März bei tredition veröffentlicht wurde, hat es schnell bis in die Bestsellerliste Belletristik von tredition im Indie-Katalog und ganz aktuell in die bekannte Buchhandlung buchhaus wittwer in Stuttgart geschafft. Das ist für einen Belletristik-Titel ein stattliches Ergebnis. Denn gerade dieses Genre ist durch eine enorme Anzahl an Neuerscheinungen sehr überlaufen und obliegt einem großen Konkurrenzdruck. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie es Birte Stährmann gelungen ist, auf die Verkaufstische der bekannten Stuttgarter Buchhandlung zu kommen.

 

Birte Stährmann im Buchhandel

Bild: buchhaus wittwer hat die tredition-Autorin Birte Stährmann sogar mit einem Autorenportrait auf die Verkaufstische aufgenommen.

Birte Stährmann im buchhaus wittwer

Wittwer_4

Bild: Die beliebte Buchhandlung in Stuttgart gibt auch unbekannten Autoren eine Chance.

Die Buchhandlung Wittwer ist eine der größten Buchhandlungen im Herzen von Stuttgart. Diese ist direkt am Schlossplatz in der Innenstadts Stuttgarts gelegen. Beim Bummeln über den Schlossplatz kann man das Buchhaus nicht verfehlen. Auch in Zeiten von Amazon und Co. konnte sich die Großbuchhandlung bestens behaupten. Auf mehreren Ebenen werden Bücher der unterschiedlichsten Genres dargeboten. Ein wunderbarer und sehr attraktiver Dreh- und Angelpunkt für die Präsentation des eigenen Buches. Eine ideale Kulisse für eine Debütautorin. Besonders, wenn sich eine derart große Buchhandlung offen und engagiert gegenüber neuen und unbekannten Autoren zeigt, wie im Fall der lokal ansässigen Autorin Birte Stährmann.

Schlendert man dieser Tage auf Lektüresuche durch die Abteilung der Sommerlektüre, so stößt man schnell auf Stährmanns Debütroman „Der Duft nach Vanille“, der dort nicht nur als Buch in der Sortimentsregal ausliegt, sondern sogar mit der Vorstellung des Autorenportraits aufmerksamkeitswirksam präsentiert wird. Nicht nur Italienfans wie Buchhändlerin Sonja Dietrich kommen in dem wunderbaren Sommerschmöker voll auf Ihre Kosten!

Worum geht es in Stährmanns Buch?

Cover Der Duft nach Vanille

Bild: Cover „Der Duft nach Vanille“ von Birte Stährmann

Kann ein Duft ein Leben verändern, das in wohlgeordneten Bahnen ohne große Überraschungen verläuft? Der Stuttgarter Bibliothekar Frank Mühe ist dabei, mit seiner Freundin Anna zusammenzuziehen; da erreicht ihn eine wertvolle Bücherkiste als Schenkung von einem Unbekannten aus Florenz – und sein Leben ändert sich schlagartig. Als er die Kiste öffnet, entströmt ihr ein Duft nach Vanille. Wie aus dem Nichts tauchen Erinnerungen auf aus seiner Vergangenheit. Frank begibt sich auf eine Reise in die Toskana, die sein Leben auf den Kopf stellt – auf der Spur der Bücher und seiner Jugendliebe. Wird er als der gleiche Mann wieder nach Stuttgart zurückkehren?

Was ist das Besondere an „Der Duft nach Vanille“?

„Der Duft nach Vanille“ von Birte Stährmann ist nicht nur ein idealer Reiseschmöker für Italienfans, sondern eine Erzählung für alle, die Bücher nicht nur wegen den Geschichten in ihnen, sondern auch wegen ihrem Duft und dem Knistern der Blätter lieben. Birte Stährmann spielt in diesem Roman meisterhaft mit Worten und skizziert in einer sensiblen Erzählung Gefühle und menschliche Regungen. Die Autorin lädt ihre Leser auf ein Abenteuer rund um die Welt der Bücher ein. „Der Duft nach Vanille“ ist ein Debütromanm, der das Lesen mit allen Sinnen erlebbar macht.

So gelangte Birte Stährmanns Buch in die Stuttgarter Buchhandlung

Birte Stährmann Buchhandelsauslage

Bild: Sommer, Strand und Reisen. Birte Stährmanns Buch liegt prominent platziert in der stationären Buchhandlung aus.

tredition: Wie kam es, dass Ihr Roman „Der Duft nach Vanille“ im Regal mit den Empfehlungen bei „Wittwer“, der größten Buchhandlung in Stuttgart, landete?

Birte Stährmann: Kurz nach dem Erscheinen des Romans besuchte ich einige ausgewählte Buchhandlungen; den für den Einkauf zuständigen Buchhändlerinnen habe ich ein Belegexemplar des Buches zur Verfügung gestellt.

Nach einigen Wochen habe ich wieder bei Wittwer „vorgefühlt“ – die zuständige Buchhändlerin hatte in den Roman reingelesen und sie konnte sich vorstellen, ihn zum Sommer ins Sortiment aufzunehmen. Etwa drei Wochen lang wurde er dann auf einem Tisch mit Sommerlektüre präsentiert.

Ja, und plötzlich fand ich den Roman „Der Duft nach Vanille“ in dem Regal, in dem die Buchhändler/innen dieser Abteilung immer zwei Wochen lang ihre besonderen Empfehlung präsentieren. Da war ich natürlich stolz.

tredition: Weshalb hat Ihr Roman überzeugt?

Birte Stährmann

Bild: tredition-Autorin Birte Stährmann zeigt Self-Publishern sehr erfolgreich, wie Buchhandelsmarketing richtig geht.

Birte Stährmann: Der Buchhändlerin, Frau Dietrich, hat die Geschichte sehr gut gefallen – sie liest gerne schön geschriebene Unterhaltungsromane und liebt Italien.

Außerdem gefällt ihr der regionale Bezug und auch, dass ich mich getraut habe, den Roman herauszubringen – da wollte sie mich gerne unterstützen.

Führt die Buchhandlung noch mehr Bücher von Selfpublishern?

Das ist zwar überschaubar, kommt aber immer wieder vor. Jedoch werden vorrangig Bücher mit Regionalbezug präsentiert. Diese Autoren geben ihre Bücher bei der Buchhandlung in Kommission, denn anders als Bücher von tredition sind sie über den Großhandel gar nicht oder nur schwer zu bestellen.

tredition: Wer ist aufgeschlossener für Bücher von Selfpublishern – große oder kleine Buchhandlungen? Wie würden Sie das einschätzen?

Birte Stährmann: Grundsätzlich sind es eher die kleinen Buchhandlungen, die bereit sind, auch einmal ein Nischenprodukt zu präsentieren.

Die meisten großen Buchhandlungen sind Ketten; da ist der Entscheidungsweg entsprechend lang und die Zusammenarbeit mit renommierten Verlagen steht im Mittelpunkt.

Wenn frau/man es schafft, einen persönlichen Kontakt zu den Buchhändlern aufzubauen, steigt die Chance, dass der eigene Roman in den Verkauf kommt.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie Kontakt zu Buchhandlungen aufnehmen?

Birte Stährmann: Zuvor informiere ich mich über das Internet über die Inhaberin oder den Inhaber. Dann schnüre ich ein kleines Werbepaket: Ich drucke alle bisher erschienenen Presseberichte aus, lege meine Werbekarten bereit und halte ein Buch parat. Und dann gehe ich „Klinken putzen“ …

tredition: Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit diesem Vorgehen gemacht?

Birte Stährmann: Überwiegend gute, vor allem in letzter Zeit. Denn jetzt, wo mein Roman auf der Bestsellerliste von tredition ist und ich ordentliche Verkaufszahlen habe, kann ich im Gespräch erste Erfolge vorweisen. Die wiederum imponieren den meisten Buchhändlern, und sie sind offener für mein Anliegen.

tredition: Was raten Sie Ihren Mitautorinnen!?

Birte Stährmann: Ein ähnliches Vorgehen wie das geschilderte einfach einmal ausprobieren. Und natürlich: Geduld, Geduld, Geduld …