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Newsletter September 2017

Liebe Autorinnen, liebe Autoren und liebe Freunde von tredition,

direkt vor der Bundestagswahl äußert sich Angela Merkel zu ihrem Lieblingskinderbuch. Wer hätte das gedacht, es ist „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch! Auch eine gute Marketingspritze für den Klassikertitel! Wenn Sie noch nicht zu Angela Merkel als Sprachrohr für Ihr Buch vorgedrungen sind, hilft vielleicht unsere Anleitung zum effektiven Facebook-Marketing weiter. Außerdem gibt es diesmal Ratschläge gegen den Herbst-Blues für Autoren und viele weitere Neuigkeiten aus unserem Haus.

Alle Neuigkeiten im aktuellen September-Newsletter:

  • Social Media für Autoren – Wie Sie Facebook erfolgreich für Ihr Marketing nutzen
  • Neuerscheinungen von tredition – Ab sofort eigene Rubrik auf unserer Homepage!
  • Vom Verlag zum Self-Publishing – Wie wird man eigentlich Self-PublisherIn?
  • 5 Maßnahmen für Autoren gegen den Herbst-Blues – wie Sie trotz Schmuddelwetter motiviert bleiben
  • „BUCH DES MONATS“ September 2017 – „Digitales Dilemma“ von Bernd F. Hölscher

Wir wünschen einen frohen Herbststart!

Ihr tredition-Team

Marketing-Tipp

Social Media für Autoren – Wie Sie Facebook erfolgreich für Ihr Marketing nutzen

Facebook für Autoren

Bild: Facebook-Marketing richtig machen!

Es ist kein Geheimnis mehr, dass sich mittlerweile ein Großteil der Internetnutzer in sozialen Netzwerken tummelt, sich dort Informationen beschafft, in Kontakt mit Mitmenschen tritt – und dort  Leseempfehlungen tauscht oder sich von neuen Büchern inspirieren lässt. Für Autoren bedeutet dies, dass soziale Netzwerke beim Eigenmarketing für das Buch kaum noch wegzudenken sind. Auch wenn Sie selbst keine sozialen Profile nutzen, Ihre Leser tun dies höchstwahrscheinlich!

Nutzen Sie Ihre Chance und erfahren Sie in unserem aktuellen Blogartikel, wie Sie beim Facebook-Marketing richtig vorgehen und welche Klippen es dabei zu umschiffen gilt.

 

tredition-Neuerscheinungen

Ab sofort eigene Rubrik für Neuerscheinungen auf unserer Homepage!

Neuerscheinungen auf Facebook

Bild: Alle Neuerscheinungen von tredition auf einen Blick!

Wir freuen uns über die stetig wachsende Zahl an Werken verschiedenster Gattungen und Genres, die unsere Autoren regelmäßig bei uns veröffentlichen. Um Autoren und ihren Büchern noch eine weitere Bühne zu bieten, gibt es ab sofort die Rubrik „Neuerscheinungen“ auf unserer Homepage, wo wir alle aktuellen Titel der vergangenen Woche präsentieren. Auf Facebook bewerben wir diese Rubrik ab sofort regelmäßig durch ausgewählte Titel direkt auf unserer Facebook Startseite!

Hier geht es zu allen aktuellen Neuerscheinungen

 

Eine Autoren-Erfolgsgeschichte

Vom Verlag zum Self-Publishing – Wie wird man eigentlich Self-PublisherIn?

„Ungeduld, gepaart mit der Überzeugung, dass auch jenseits des Mainstreams interessante Gedanken sprudeln können, ebnete meinen Weg zum Self-Publishing.“

Astrid Ruppert

Bild: So kam die Hybridautorin Astrid Ruppert zum Self-Publishing.

Im Flüchtlingssommer 2015 entstand Astrid Rupperts Werk „Tee mit Ayman“, zunächst als wöchentliche Kolumne in der Alsfelder Allgemeinen Zeitung. In ihrer Studentenzeit wollte Astrid Ruppert eine „Bibliothek der unveröffentlichten Bücher“ gründen. Mittlerweile gibt es Self-Publishing: Ihr „Tee mit Ayman“ muss also nicht unveröffentlicht bleiben, sondern ist bei tredition erschienen! Die Autorin berichtet uns, dass sie jeden Tag etwas Neues lernt und immer mutiger in der Vermarktung wird. Wenn sie ihr Buch in Händen hält, fühlt sie sich dem kleinen lilafarbenen Werk verbundener als ihren anderen Büchern. Lesen Sie die Geschichte einer vielseitigen Autorin und ihres Weges zum Self-Publishing.

Zum Erfahrungsbericht

Mehr erfahren

Schreibtipp für Autoren

5 Maßnahmen für Autoren gegen den Herbst-Blues – wie Sie jetzt trotz Schmuddelwetter motiviert bleiben

Schreibtipps für Autoren

Bild: MIt diesen 5 Maßnahmen hat der Herbst-Blues keine Chance bei Ihnen!

Der Herbst ist da! Und er hat Schmuddelwetter, kalte Tage und jede Menge andere Bösartigkeiten im Gepäck. Als Autor muss man sich unter diesen Bedingungen jeden Tag aufs Neue zum Schreiben motivieren. Wenig Licht und kurze Tage sind dem Schreiben wenig zuträglich. Um dennoch mit Eifer am Ball zu bleiben, gibt es einige Tipps von der tredition-Redaktion:

  • Viel Bewegung: Überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund, Sport setzt Glückshormone frei, die Sie besonders beim langen Arbeiten am Schreibtisch brauchen!
  • Tauschen Sie sich mit anderen Autoren aus, etwa in einer gemeinsamen Schreibgruppe
  • Das ultimative Lieblingsbuch zur Stimmungsaufhellung zur Hand nehmen – oder selbst schreiben!
  • In medias res: Der Anfang Ihres Textes will einfach nicht glücken? Dann fangen Sie in der Mitte eines Kapitels oder Themenkomplexes an. Beginnen Sie mit einem Aspekt, zudem Ihnen gerade etwas einfällt und sagen Sie Schreibblockaden adé!
  • Nutzen Sie Müdigkeitphasen beim Schreiben für die Recherche oder das Umsetzen von Marketingideen, so sind Sie bei Fertigstellung Ihres Buches für den Buchhandel bestens gewappnet!

Weitere Tipps rund um Ihr Buch

 

Autoren im Rampenlicht

Trauen Sie sich mehr Wissen zu – Céline von Knobelsdorffs Plädoyer für die Intuition

Céline von Knobelsdorff

Bild: Céline von Knobelsdorffs legt ein beeindruckendes Plädoyer für die Intuition vor.

Mit „Intuition für Rationalisten“ legt die Psychologische Beraterin Céline von Knobelsdorff ihr Debüt als Sachbuchautorin vor. Ihr Werk ist ein informativer Leitfaden, der sich an den scharfen Verstand richtet, aber zur Wurzel des Wissensgutes von Intuition führt. Die Autorin blickt darin über den Tellerrand eingerosteter Haltungen und Paradigmen hinaus. Mehr als ein Grund für uns, mit Céline von Knobelsdorff über ihr Buch, die Intuition und die sogenannten „Rationalisten“ zu sprechen.

Hier geht’s zum Interview

 

Auszeichnung für Autoren

„BUCH DES MONATS“ Septemper 2017

Digitales Dilemma

Bild: Das tredition „BUCH DES MONATS“ September ist „Digitales Dilemma“ von Bert F. Hölscher!

Digitales Dilemma – Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Innovation

Bert F. Hölscher zeigt Unternehmen in „Digitales Dilemma“, wie der Spagat zwischen Existenzsicherung und Zukunftsfähigkeit erfolgreich gemeistert werden kann.

„Digitalpionier“ Bert F. Hölscher, der schon Firmen wie die Otto Group, BMW oder Axel Springer beim Übergang ins digitale Zeitalter begleitet hat, zeigt in seinem Buch auf, wie etablierte Unternehmen den schwierigen, aber unvermeidlichen Weg der Digitalen Transformation erfolgreich bewerkstelligen können.

Hier geht’s zum „BUCH DES MONATS“

 

Astrid Ruppert Autorenbild

Vom Verlag zum Self-Publishing: Wie wird man eigentlich Self-Publisherin?

Astrid Ruppert

Bild: tredition-Autorin Astrid Ruppert hat bislang im traditionellen Verlag veröffentlicht und bringt ihr neustes Werk als Hybridautorin bei tredition heraus.

Der tredition Verlag bietet nicht nur Indie-Autoren die Möglichkeit, den Traum vom eigenen Buch zu realisieren und das eigene Werk in den Buchhandel zu bringen. Immer öfter gibt es AutorInnen, die sich über langfristige Verträge, über mangelndes Mitspracherecht und wenig Freiheit bei der Gestaltung des eigenen Buches beim herkömmlichen Verlag beschweren – oder über die mangelnde Risikobereitschaft von Verlagen, auch Nischentitel im Buchmarkt zu  platzieren.

Aufgrund dieser Nachteile und der neu gewonnenen Freiheit beim Self-Publishing entscheiden sich immer mehr Verlagsautoren dafür, als Hybridautor neben Verlagstitel auch im Self-Publishing zu publizieren – oder ganz ins Self-Publishing zu wechseln. Das Beispiel der freien Schriftstellerin Astrid Ruppert zeigt die Geschichte einer Verlagsautorin im großen Verlagshaus und ihren Weg zum Self-Publishing.

 

Ruppert Veröffentlichungen

Bild: Astrid Ruppert kann auf ein vielfältiges Titelspektrum im traditionellen Verlag und im Self-Publishing zurückblicken.

Die Autorin

Astrid Ruppert Lesung Tee mit Ayman

Bild: Astrid Ruppert bei der ersten Lesung aus ihrem Buch „Tee mit Ayman“ in Homberg Ohm im Juli 2017.

Astrid Ruppert (1964 im Saarland) ist eine deutsche Filmproduzentin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Nach ihrem Literaturstudium hat sie lange Zeit als Dramaturgin und Produzentin für das Fernsehen gearbeitet. Als sie für längere Zeit das Bett hüten musste, fing sie an zu schreiben. Erst durch diese unfreiwillige Auszeit aus einem durchgetakteten Leben erinnerte sie sich wieder daran, dass sie doch eigentlich schon als Kind davon geträumt hat, Schriftstellerin zu werden. Ihr erster Roman, die Weihnachtsgeschichte „Obendrüber da schneit es“, erschien ungefähr drei Jahre später bei Ullstein. Seitdem weiß sie, dass es nie zu spät ist, sich langgehegte, fast vergessene Träume zu erfüllen. Inzwischen hat sie ihre Stadtwohnung und Arbeitsstelle gekündigt, und lebt als freischaffende Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf dem Land, wo sie sich einen weiteren Traum verwirklicht hat: ein eigener Garten, in dem sie gerne schreibt, wenn das Wetter es erlaubt.

Seit 2015 engagiert sie sich ehrenamtlich für Geflüchtete, weil sie davon überzeugt ist, dass die Erde allen Menschen gleichermaßen gehört und man sich gemeinsam auf ihr arrangieren kann.  Diese Thematik führte sie dann auch zu ihrem Debütwerk als Self-Publisherin …

 

Der Weg zum Buch

Astrid Ruppert Autorenbild

Bild: Die Drehbuchschreiberin und freischaffende Autorin fand ihren Weg zum Self-Publishing über ein kontroverses Thema.

Als die Autorin Astrid Ruppert im Flüchtlingssommer 2015 beginnt, sich um die neueingetroffenen Flüchtlinge in der Nachbargemeinde zu kümmern, ist sie sehr bewegt von allem, was sie dabei erlebt, und beginnt damit, alles aufzuschreiben. Diese Texte erscheinen ein Jahr lang als wöchentliche Kolumnen in der Alsfelder Allgemeinen Zeitung. Denn zwischen den Teegläsern und dem verschütteten Zucker und vielen durcheinanderwirbelnden Emotionen beim Teetrinken in der Küche des Flüchtlingsheims, warteten die Geschichten nur darauf, erzählt zu werden: Aus diesen Erlebnissen entstand Astrid Rupperts aktuelles Werk  „Tee mit Ayman“.

 

Das Buch

Tee mit Ayman

Bild: Cover „Tee mit Ayman“ von Astrid Ruppert

Ayman, 27, ist einer der vielen Syrer, die im Sommer 2015 nach Deutschland kommen. Sein Leben hier beginnt in einer 750 Seelen zählenden Gemeinde im hessischen Vogelsberg. Dort begegnet ihm die Autorin Astrid Ruppert im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten. Aus den ersten Skizzen über ihre Begegnungen mit Ayman und den anderen Bewohnern der kleinen Gemeinschaftsunterkunft auf dem Land entstehen wöchentliche Kolumnen, die in der Alsfelder Allgemeinen Zeitung erscheinen und sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Diese stellt Astrid Ruppert dann in dem Band „Tee mit Ayman“ neu zusammen. Die Texte in diesem Buch kommen in einem sehr persönlichen Ton daher, der mitten ins Geschehen führt. Tee mit Ayman präsentiert sich süß und bitter zugleich. Erzählt wird von Kämpfen gegen die Windmühlen der Bürokratie, von berührenden zwischenmenschlichen Momenten und vom Culture Clash zwischen Orient und Okzident, der manchmal zum Lachen und Weinen gleichzeitig ist. Viele, die ehrenamtlich mit Geflüchteten arbeiten, werden sich hier wiederkennen. Andere, die noch nie Kontakt zu Geflüchteten hatten, erhalten Antworten auf vielleicht ungestellte Fragen.

Der Weg zum Self-Publishing

Ungeduld, gepaart mit der Überzeugung, dass auch jenseits des Mainstreams interessante Gedanken sprudeln können, hat mich zur Selfpublisherin gemacht.

Astrid Ruppert Lesung

Bild: Astrid Ruppert bei der Buchlesung aus ihrem Roman „Ziemlich beste Freundinnen“ in der Garamond Buchhandlung in Grünstadt 2016.

Nachdem Astrid Rupperts Agent die Meinung vertritt, die großen Publikumsverlage interessieren sich nicht für das Thema, überlässt er es ihr, sich selbst um die Veröffentlichung zu kümmern. Widerstände fordern Astrid Ruppert heraus! Erstmals nach vielzähligen Veröffentlichungen bei einem bekannten Publikumsverlag, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand, schreibt überzegt von dem Projekt Verlage an … und wartet … und wartet. Sie bekommt Absagen, Zusagen zu indiskutablen Bedingungen. Alles, was so dynamisch begonnen hatte, lief schleppend und zäh. Bis Astrid Ruppert plötzlich eines Morgens mit dem deutlichen Gefühl aufwachte: „Ich will nicht mehr warten!“

Astrid Ruppert Veranstaltung

Bild: Bei einer Autorenveranstaltung kann man sich direkt mit seinem Lesepublikum austauschen, eine ganz besondere Erfahrung hat auch Astrid Ruppert festgestellt.

In ihrer Studentenzeit wollte sie einmal eine „Bibliothek der unveröffentlichten Bücher“ gründen, wo all die besonderen und einzigartigen Bücher, die keinen Verlag finden, ein Zuhause bekommen und gelesen werden können. Mittlerweile gibt es Selfpublishing – und tredition. Ihr „Tee mit Ayman“ muss also nicht in der Bibliothek der unveröffentlichten Bücher stehen, die sie auch nie gegründet hat, sondern ist im Sommer 2017 bei tredition erschienen!

Nach Veröffentlichung ist wieder Geduld gefragt, die Astrid Ruppert eigentlich gar nicht hat: ein Lernprozess für die Autorin!  Man muss sich um vieles selbst kümmern, wenn das Buch erschienen ist: Self-Publishing bedeutet auch: das Marketing angehen! Und Astrid Ruppert gehört nicht zu den Autoren und Autorinnen, denen das besonders gut liegt. Wer gerne mit sich alleine am Schreibtisch sitzt, ist nicht unbedingt auch jemand, der gerne auf sich aufmerksam macht.

Aber die Autorin lernt jeden Tag etwas Neues, wird immer mutiger in der Vermarktung. „Und wenn ich mein Buch in Händen halte, fühle mich dem kleinen lilafarbenen Werk verbundener als meinen anderen Büchern, weil ich dafür eben auch selbst so viel tun kann.“

Wir gratulieren einer Ausnahmeautorin!