Print on Demand – die beste Voraussetzung für Ihr Buch

Stellen Sie sich vor, Sie veröffentlichen ein Buch und dieses ist jederzeit für jeden bestellbar und niemals mehr vergriffen. Das ist zu schön, um wahr zu sein? Das Druckverfahren Print on Demand ist exakt dafür da. Lesen Sie im Folgenden, was Print on Demand konkret bedeutet und welche Vorteile damit für Sie als Autor verbunden sind.

Print on Demand auf einen Blick

Inhaltsverzeichnis

  1. Was bedeutet Print on Demand – Wir erklären Ihnen die Besonderheiten dieses Druckverfahrens.
  2. Wo wird Print on Demand eingesetzt – die Individualisierung von Druckmedien ist allerorten gefragt.
  3. Weshalb Autoren Print on Demand schätzen – deshalb macht das Druckverfahren Sinn.
  4. Beispiele für den Einsatz von Print on Demand – vom Buch über den Literatur-Klassiker bis zum Flyer
1. Print on Demand - eine Definition
2. Wo Print on Demand eingesetzt wird
3. Autoren über Print on Demand
4. Beispiele für Print on Demand

1. Was bedeutet Print on Demand?

Eine Definition

Book on Demand Tastatur

Der Begriff „Print on Demand“ (dt. „Druck auf Abruf“) bezeichnet ein Herstellverfahren für gedruckte Medien, das auf dem Digitaldruck basiert. Die Druckdaten – beispielsweise für einen Flyer, eine Broschüre oder ein ganzes Buch – werden dabei digital vorgehalten, so dass jederzeit ein Druckauftrag erteilt werden kann. Wie der Name Print on Demand also besagt, können die Druckdaten jederzeit abgerufen werden. Somit ermöglicht das Print on Demand-Verfahren den Druck kleinster Auflagen bzw. auch von Einzelexemplaren. Im Gegensatz zu anderen Druckverfahren fallen bei Print on Demand folglich keine Lagerhaltungskosten an, da das jeweilige Produkt explizit auf Bestellung gedruckt wird.

Der Begriff „Print on Demand“ wird weitestgehend synonym verwendet mit dem Begriff „Book on Demand“ – wobei hier die Definition etwas enger gefasst ist und speziell den Druck von Büchern im Print on Demand-Verfahren bezeichnet.

2. Wo wird Print on Demand eingesetzt?

Vom Flyer bis zum ganzen Buch

Print on Demand wird nicht allein im Bereich des Buchdrucks eingesetzt, wenngleich die Vorteile hier besonders zum Tragen kommen. Die Individualisierung von Druckmedien ist allerdings in vielerlei Bereichen und Branchen erwünscht und erforderlich. Möchten Unternehmen beispielsweise individuell angepasste Dokumente wie Bestellscheine, technische Anleitungen und Dokumentationen oder personalisierte Werbemittel einsetzen möchten, wird Print on Demand ebenfalls eingesetzt.

In der Buchbranche ist das Print on Demand-Verfahren mittlerweile fest etabliert: Anstatt eine hohe Auflage eines Buches zu drucken, für die Verlag und Autor Risiko und Kosten tragen, kann zielgenau auf Bestellung gedruckt werden. Zudem kann ohne Zeitverzug produziert werden. Autoren gibt Print on Demand also die Chance, ihr Buch sofort zu veröffentlichen. Gerade bei Sach- oder Fachbüchern, die einem hohen Aktualitätsdruck unterliegen, ist dies äußerst wertvoll.

Diese Bücher ebenso wie der Werbeflyer wurden im Print on Demand-Verfahren gedruckt.

Die Vorteile von Print on Demand auf einen Blick:

  • Das unkomplizierte und kostengünstige Druckverfahren kann von jedem jederzeit genutzt werden. Somit steht die Veröffentlichung eines Textes, eines Prospektes oder eines ganzen Buches all jenen offen, die etwas veröffentlichen möchten, dies aber im Offsetdruck nicht finanzieren und umsetzen könnten.
  • Da aufgrund exakter Planung der herzustellenden Stückzahl keine Remissionen anfallen, entfällt die Notwendigkeit, einer Vorfinanzierung großer Auflagen oder Kosten für Lagerhaltung.
  • Dennoch ist das herzustellende Produkt, zumeist ein Buch, äußerst schnell verfügbar und kann mit dem richtigen Vertriebsdienstleister an der Hand auch international verfügbar gemacht werden.
  • Ebenso ist der Aufwand einer erneuten Produktion gering, denn die Druckdaten liegen digital vor und können gegebenenfalls auch korrigiertoder aktualisiert werden, was vor allem bei Broschüren und Prospekten, aber natürlich auch bei Neuauflagen von Büchern wichtig sein kann.

Ganz wichtig: Wer Print on Demand als Buchautor nutzen möchte, hat den großen Vorteil, sein Buch selbst und individuell gestalten zu können. Dennoch sollten Autoren dabei immer auf die Einhaltung bestimmter Standards in der Buchgestaltung achten (Zeilenabstände, Schriftgrößen, Seitenaufbau, Inhaltsverzeichnis etc.). Wenn Sie bei tredition ein Buch veröffenlichen möchten, können Sie ganz einfach den automatisierten Buchsatz nutzen. Das bedeutet: Sie laden Ihren Buchtext unformatiert hoch und unsere Software setzt Ihren Text je nach Wunsch als Roman oder Fachbuch.

3. Weshalb Autoren Print on Demand schätzen

Nachgefragt

Print On Demand hat den Aufschwung und das stetige Wachstum des Self-Publishing erst möglich gemacht: Ein jeder Autor hat die Chance, sein Buch zu veröffentlichen, ohne für eine ohnehin schwer kalkulierbare Auflage in Vorleistung gehen zu müssen. Somit können auch Bücher mit spezifischen Fachthemen und spitzem Zielgruppenzuschnitt publiziert werden.

Print on Demand ist inzwischen ein gängiges Verfahren, dessen große Vorzüge nicht nur Debüt- und Nachwuchsautoren zugutekommen, sondern auch erfahrenen Verlagsautoren. Denn anders als beim Self-Publishing gelten im klassischen Verlagswesen oft äußerst lange Wartezeiten bis zur Veröffentlichung eines Buches.

Astrid Ruppert – jenseits des Mainstreams veröffentlichen

Bei tredition finden sich zahlreiche Beispiele für Verlagsautoren, die parallel das Self-Publishing als für sie äußerst attraktive Veröffentlichungsform nutzen. So etwa Astrid Ruppert. Die Schriftstellerin und Drehbuchautorin veröffentlichte bereits diverse Bücher in nahmhaften Publikumsverlagen, ehe sie ihr Werk „Tee mit Ayman“ bei tredition publizierte. Die Geschichtensammlung basierend auf Astrid Rupperts bewegenden Erfahrungen bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe würden nicht das Interesse eines großen Verlages wecken, so schätze es Rupperts Agent seinerzeit ein. Die Veröffentlichung auf dem Wege des Self-Publishing lag also mehr als nahe. „Ungeduld, gepaart mit der Überzeugung, dass auch jenseits des Mainstreams interessante Gedanken sprudeln können, hat mich zur Selfpublisherin gemacht“, sagte Astrid Ruppert zur Veröffentlichung des Buches im Gespräch mit tredition.

Astrid Ruppert Autorenbild

Gabriela Kasperski – als Autorin selbstbestimmt agieren

Auch Gabriela Kasperski fühlte sich als Verlagsautorin zusehends fremdbestimmt und unzufrieden und hatte zudem den Wunsch, sich selbst besser in die Strukturen des Buchmarktes hineinzudenken, um eigene Vermarktungsentscheidungen treffen zu können. Manche haben Glück mit ihren Verlagen, ich hatte Pech. Ich habe zehn Jahre lang gewartet auf Verlagsleiter, Agentinnen, Lektorinnen, auf Besprechungen, Lesungen, Buchverkäufe. Seit ich selber verlege, ist vieles ins Rollen gekommen“, erklärt Gabriela Kasperksi ihre Entscheidung für das Self-Publishing. Bei tredition hat die frühere Radio- und TV-Moderatorin den hochemotionalen Thriller „Besondere Umstände“ veröffentlicht.

4. Beispiele für den Einsatz von Print on Demand

Bücher, Klassiker und Flyer

tredition druckt sämtliche Bücher im Print on Demand-Verfahren. Das eemöglicht es, Bücher in einer Vielzahl von Genres anzubieten und jedem Buch seinen Markt zu erschließen. Dank Print on Demand ist dies möglich. Stadtchroniken und individuelle Lebensläufe können genauso veröffentlicht werden wie Romane, Krimis, Kinderbücher oder technische Fachbücher.

Der Flyer zum Buch

Nicht zuletzt profitieren tredition-Autoren auch im Bereich des tredition-Buchmarketings von den Vorteilen, die Print on Demand bietet. Jeder tredition-Autor hat die Möglichkeit, sich einen individuellen Flyer für die Buchwerbung drucken zu lassen. Beispielsweise lassen sich diese Flyer als Give-Away bei Lesungen und Buchvorstellungen einsetzen ebenso wie für die Auslage in öffentlichen Einrichtungen. Da jeder Flyer individuell mit den jeweiligen Buchdaten und Cover-Abbildungen sowie den Kontaktdaten des Autors bedruckt wird, bedient sich tredition auch hier des Print on Demand-Verfahrens.

Jungautor Paul Menzel nutzt Flyer, um für seinen Jugendthriller „Rache des Gleichaussehenden“ zu werben.

Klassiker nonstop und jederzeit

Auch die TREDITION CLASSICS, mit über 30.000 Titeln die weltgrößte Buchreihe, sind ein Beispiel dafür, welches Potenzial in Print on Demand steckt. Unter dem Label der TREDITION CLASSICS werden lizenzfreie Titel der Weltliteratur neu aufgelegt, zahlreiche der Titel waren lange Zeit vergriffen und sind nun wieder einer breiten Leseröffentlichkeit zugänglich. Romane und Erzählungen gehören ebenso dazu wie Obernlibretti oder Sachbücher. Werke nahmhafter Autoren wie Friedrich Schiller, Victor Hugo, Kurt Tucholsky oder Denis Diderot finden sich in der Reihe TREDITION CLASSICS wieder.